Our Vanity... Thackeray Verfilmungen
Verfasst: Samstag 26. November 2005, 17:01
Hm, also, “Vanity Fair”, der Jahrmarkt der Eitelkeiten... und die eine oder andere Erwähnung von “Barry Lyndon” kann sicher auch nicht verkehrt sein... - Ha, Pumpernickel - diese Engländer aber auch...
Hallo Johanna,
da Du Dich nicht traust, raffe ich also meinen ganzen Mut zusammen und eröffne den Thread...
Ich denke, bevor wir beginnen, sollten wir jedoch die schwierige und bedeutsame Angelegenheit des Schweines auf Queens Crawley diskutieren: „Sie ist tot!“ – „Was? die schwarze Sau?!“ – „Nein, Sir, Ihre Frau!“ – Welche Bedeutung ist dem Schwein beizulegen? Warum wühlt es andauernd in der Erde herum? Welche Symbolkraft mag es besitzen? Was will der Autor uns damit sagen?
Und ich bitte um Deine Meinung zu Hauptmann Dobbin... Was für ein Kerl? Was soll man nur von so einem Charakter halten?
Und die Geschwister Amelia und Joseph Sedley – wahrlich nicht die hellsten Kerzen im Kronleuchter der Intelligenz... was für Trottel bevölkern nur diese Welt?! Obwohl ich über Amelias Verstand einen Moment in Verwirrung geriet, als sie nach 12 Jahren mit nur einmal Nachdenken darauf kam, wer ihr Klavier ersteigerte... Irgendwo muss sie ein wenig Cleverness besessen haben...
Bruki
PS: Wo hast Du Queens Crawley schon mal gesehen? Ich komme nicht drauf, aber irgendwoher kenne ich das Haus...
PPS: Die Regel, dass eine viktorianische Dame bei Erwähnung von „Hosen“ stilvoll in Ohnmacht zu fallen habe, scheint Thackeray auch nicht gekannt zu haben?!
Hätte er sonst schon im 2. Kapitel Wildlederhosen erwähnt? Oder wollte er gleich die Spreu vom Weizen trennen? 
Hallo Johanna,
da Du Dich nicht traust, raffe ich also meinen ganzen Mut zusammen und eröffne den Thread...
Ich denke, bevor wir beginnen, sollten wir jedoch die schwierige und bedeutsame Angelegenheit des Schweines auf Queens Crawley diskutieren: „Sie ist tot!“ – „Was? die schwarze Sau?!“ – „Nein, Sir, Ihre Frau!“ – Welche Bedeutung ist dem Schwein beizulegen? Warum wühlt es andauernd in der Erde herum? Welche Symbolkraft mag es besitzen? Was will der Autor uns damit sagen?
Und ich bitte um Deine Meinung zu Hauptmann Dobbin... Was für ein Kerl? Was soll man nur von so einem Charakter halten?
Und die Geschwister Amelia und Joseph Sedley – wahrlich nicht die hellsten Kerzen im Kronleuchter der Intelligenz... was für Trottel bevölkern nur diese Welt?! Obwohl ich über Amelias Verstand einen Moment in Verwirrung geriet, als sie nach 12 Jahren mit nur einmal Nachdenken darauf kam, wer ihr Klavier ersteigerte... Irgendwo muss sie ein wenig Cleverness besessen haben...
Bruki
PS: Wo hast Du Queens Crawley schon mal gesehen? Ich komme nicht drauf, aber irgendwoher kenne ich das Haus...
PPS: Die Regel, dass eine viktorianische Dame bei Erwähnung von „Hosen“ stilvoll in Ohnmacht zu fallen habe, scheint Thackeray auch nicht gekannt zu haben?!
Hätte er sonst schon im 2. Kapitel Wildlederhosen erwähnt? Oder wollte er gleich die Spreu vom Weizen trennen? 
) aber mehr auch nicht. Der Zauber fehlt und Innovation war des Davies Ding eh noch nie. Es sei denn es ging darum, das Publikum durch das Einbauen so vordergründig anziehender Ausziehszenen zu mobilisieren oder gleich einen ganzen Charakter in die Wanne zu setzen. Naja.
) unter den Tisch saufen.
) Und Thackeray ist ein begnadeter Satiriker, was ja auch eine gewisse Wirkung auf den gemütvollen Leser hat, der durch ihn persönlich (be-)treffende Satire normalerweise etwas vom Mitfühlen abgehalten wird... (Hast Du mal Swifts Pamphlet über die beste Lösung, "den irischen Mißständen abzuhelfen", gelesen? - Wer sowas schreibt, dem hat das Herz geblutet - wer sowas liest, dem hat sich der Magen umgedreht... Aber er wird auf Abneigung bei den zipfelmützigen Spießern treffen, die ihr Gewissen nicht mit Albträumen beunruhigen wollen - also bei der Mehrheit der Leser/innen...)
Interessant waren auch die Schauspielerbiografien: Einige der jüngeren männlichen Darstellen haben mit dieser Verfilmung scheinbar ihre Karriere abgeschlossen?
) und