Hallo Ihr Lieben, ich bin noch nicht allzulange Jane Austen Liebhaberin. Eigentlich war mein erster "Klassiker" von Charlotte Bronte. Als dann aber 2005 Stolz und Vorurteil in die Kinos kam und meine beste Freundin den Film mit mir ansehen wollte, hat mich der Ehrgeiz gepackt. Ich wollte zuerst das Buch lesen, obwohl oder gerade weil mir die Darsteller so gut gefielen... kann ich gar nicht genau sagen. Ich habe erst eine einzige Jane-Austen Verfilmung gesehen. Das war Sinn und Sinnlichkeit. Ein wundervoller Film wie ich finde. Jetzt bin ich dabei meine Bildungslücke in Bezug auf Jane Austens Werke zu füllen. Im letzten halben Jahr habe ich also Stolz und Vorurteil und Mansfield Park gelesen. Letzteres erst vor wenigen Tagen zu Ende. Mein nächstes wird wohl Emma werden... ich bin noch unentschlossen. Ich lese relativ viel, mal mehr, mal weniger Anspruchsvolles. Ich habe zum Beispiel auch Harry Potter gelesen , und werde deswegen hoffentlich nicht von Euch verachtet werden. Ich glaube das ist das Wichtigste über mích. Ich freue mich bei Euch zu sein und hoffe, dass ich ein ganz aktives Mitglied werden kann. Vielleicht gibt es ja sogar einmal Aufgaben für mich... wenn kein grüner Neuling mehr bin! Aber das dauert wohl noch ein bisschen. Viele Grüße Eure Emili
willkommen im Board. Viel Spaß wünsche ich Dir hier...
Ich hab auch mal "Harry Potter versucht, nachdem hier alle so geschwärmt haben... aber ich bin über die ersten 100 Seiten nicht weggekommen... Fand ich zu platt, das Buch...
Vor ein paar Tagen hab ich Lemony Snicket mit seiner "Reihe betrüblicher Ereignisse" entdeckt... Vielleicht ist der ja etwas "kantiger"...
Ansonsten willkommen bei den Potters, Gaskells oder Brontes... Ach, ja und bei den Janeiten...
Herzlich Willkommen bei uns. Ich habe auch bis auf das letzte alle HarryPotter-Bücher gelesen und würde es nicht als unbedingt anspruchslos bezeichnen. Sagen wir mal so: Ich habe schon viel Schlechteres gelesen und die Bücher sind echt gut geschrieben. Man kann ja nicht nur Austen lesen, vor allem da Miss Austen nur 6 Bücher geschrieben hat...
Lemony Snicket! Das finde ich ja gut! Ich glaube das könnte Dir gefallen. Es ist düster und skuril. Kinder lieben es deswegen. Und ich auch. Ich mochte auch den Film, allerdings als Einzige in meinem Bekanntenkreis. Ich wünsche Dir ganz viel Spaß beim Lesen. ich selbst bin gerade beim dritten Teil. Einfach "schrecklich" schön.
Ich bin auch noch nicht allzu lange hier und bin JA-technisch auch nicht gerade ein Reißer, fühl mich hier aber bestens aufgehoben. So wird's dir sicher auch gehen.
Also herzlich Willkommen!!
Gruß, Miss W.
Bruki hat geschrieben:Vor ein paar Tagen hab ich Lemony Snicket mit seiner "Reihe betrüblicher Ereignisse" entdeckt... Vielleicht ist der ja etwas "kantiger"...
Ich hab für einen Jugendlichen (für diese Altersgruppe wurde mir das Buch nämlich empfohlen ) ohne große Leseerfahrung den ersten Band gekauft um es ihm zum Geburtstag zu schenken. Das war das erste und einzige Buch meines Lebens, das ich umtauschen musste. Ich fand das so schwach und eher für Volksschüler geeignet. Da passiert ja gar nichts!
Aber vielleicht lass ich mich eines Besseren belehren, da dir ja eine gute literarische Beobachtungsgabe nachzusagen ist.
Bruki hat geschrieben:Ich hab auch mal "Harry Potter versucht, nachdem hier alle so geschwärmt haben... aber ich bin über die ersten 100 Seiten nicht weggekommen... Fand ich zu platt, das Buch...
Oh, da bist du ja sogar noch weiter gekommen als ich. Ich habe schon nach etwa 30 oder 40 Seiten aufgegeben.
Herzlich willkommen hier!!
Ich lese auch Harry Potter, weil die einfach gut geschrieben sind. Und es gibt hier sogar zwei Threads darüber - über Bücher und Filme.
Ich hab's auf Deutsch gelesen (das mus ich mal vorschicken, denn vielleicht ist es auf Englisch "anspruchsvoller"). Also: Ich war einfach so enttäuscht, da ich das Buch als nette Tat jemandem schenken wollte, der sonst nie liest. Gespannt war ich natürlich auch und hab's mir durchgelesen. Ich war einfach so enttäuscht über die absehbare, eigentlich schon hundert Mal gehörte/gesehene/gelesene Abfolge von Ereignissen. Ich war einfach super enttäuscht, dass mir ein Buchhändler das Buch für einen Teenager empfohlen hat. Das meinte ich mit Volksschülerniveau. Ich fand's einfach passender für ein jüngeres Publikum und wollt die Person ja auch nicht noch extra abschrecken zu lesen.
Ich muss schon gestehen, dass ich keinen der Folgebände auch nur angesehen hab. Vielleicht muss man mehrere Bände lesen um bei diesen Geschichten gefesselter zu werden (ich versuchte mich, wie gesagt ins mittlere Teenageralter zu versetzten) Das fiele mir schon unter Auskosten des Rowling'schen Vermarktungschemas.
Wie gesagt: Ich lass mir aber auch gerne den Mund mit Seife auswaschen, wenn ich falsch lieg'. (Wenn möglich Lavendel )
Nun muss ich doch noch mal etwas zu Lemony Snicket sagen:
Im Buchhandel hat man Dich wirklich schlecht beraten... denn wie kann ein Buch, dessen Protagonisten ein Baby, ein 10jähriger und eine 13jährige sind für einen Teenager empfehlen? Vor allen Dingen nicht weil es nicht "heute" spielt. Ein Teenager hat soviel mit sich und seiner Gefühlswelt zu tun, dass es ihm in den meisten Fällen kaum Spaß machen wird über das Schicksal von verwaisten Kidern zu lesen, die sich gegen ihren Vormund wehren müssen. Es ist eine Fantasie-Geschichte, deren Charaktere aber liebevoll skizziert sind... allerdings für Kinder, nicht für Teenies. Beim Lesen muss man auch davon ausgehen, dass es eben für Kinder ist. Harry Potter entwickelt sich ja vom Kinderbuch weiter zu einer Lektüre, die eher für Teenager und Erwachsene geeignet ist... diese Entwicklung sieht Mr. Snicket für deine Charaktere nicht vor... zumindest nicht momentan... aberich glaube das kommt auch nicht mehr. Man muss es mögen... so ist es immer. Aber es hat schon seine Vorzüge. Ich habe einige Fremdwörter gelernt (für mein Alter vielleicht etwas peinlich... aber ich bin nicht so belesen wie die meisten hier) und ich finde die Idee nett, dass Kinder in den Geschichten etwas über Ironie lernen... Teenager wissen schon was das ist, also wird es ihnen an einigen Stellen reichlich blöd vorkommen . Die Bücher auf Englisch zu lesen wird meiner Meinung nach überschätzt. Wir sind nunmal keine native speaker und müssen auch keine werden. Es ist nicht schlimm Übersetzungen zu lesen... das macht einen nicht zu einem dummen Menschen... (das ist genau so wie bei den Damen die uns ständig sagen wir sollen uns Serien wie "Sex and the City" auf Enlisch anschauen... weil das ja sooooo viel lustiger ist... ) Ich finde es jedenfalls gut, dass du jemandem für das Lesen begeistern wolltest. Das ehrt Dich... und Lesemuffel gibt es viele... mein Bruder ist auch einer.. da lässt sich nichts machen Viele Grüße Emili
Danke für dein Verständnis. Ich war halt ein bisserl streng zu Lemony Snicket.
GreenEmili hat geschrieben: Die Bücher auf Englisch zu lesen wird meiner Meinung nach überschätzt. Wir sind nunmal keine native speaker und müssen auch keine werden. Es ist nicht schlimm Übersetzungen zu lesen... das macht einen nicht zu einem dummen Menschen... (das ist genau so wie bei den Damen die uns ständig sagen wir sollen uns Serien wie "Sex and the City" auf Enlisch anschauen... weil das ja sooooo viel lustiger ist... ) Ich finde es jedenfalls gut, dass du jemandem für das Lesen begeistern wolltest. Das ehrt Dich... und Lesemuffel gibt es viele... mein Bruder ist auch einer.. da lässt sich nichts machen Viele Grüße Emili
SCHADE! Wir zwei dürften nicht gemeindam ins Kino gehen. Ich bin nämlich eine von den Damen- jüngeren Datums, darauf bestehe ich!- die immer vom OriginalTon schwärmen. Mein Englisch ist sicher nicht das Beste aber mir bereitet es einfach immer mehr Vergnügen die Stimmen der Schauspieler im orignal zu hören. Stell dir nur mal Mr. Firth's zurückhaltungbekämpfende Stimme vor (sehr gut in Bridget Jones beim Kampf vorm Griechen). Das ist auf deutsch fast nicht nachzuahmen.
Beim Lesen versuch ich zwar auch immer wieder mit den Englischen anzufangen, doch falls ich mich plage, steige ich natürlich um.
Die Bücher auf Englisch zu lesen wird meiner Meinung nach überschätzt. Wir sind nunmal keine native speaker und müssen auch keine werden. Es ist nicht schlimm Übersetzungen zu lesen...
wenn die übersetzung gut ist, ist es sicher nicht "schlimm"
klar, wird man durchs englischlesen kein muttersprachler, aber was ist falsch oder überflüssig daran, sich in eine fremde sprache einzufühlen? und bei literatur geht es nun mal in erster linie um die sprache.
was jane austen betrifft, bin ich selbst erst so richtig fan geworden, als ich sie auf englisch gelesen habe, bzw. ihr englisch so richtig verstanden habe. jede sprache hat herrliche, unübersetzbare eigenheiten und färbungen, das würde ich nicht einfach so abtun...
ich habe mit keinem Wort erwähnt, dass ich es schlimm finden würde, wenn man Bücher in der Orginalfassung liest oder Filme und Serien in der Orginalfassung anschaut... warum sollte ich auch? Habe ich selbst schon getan...(mit mäßigem Erfolg, mir hat es nicht gereicht es sinngemäß zu begreifen... mir sind da eher Dinge verloren gegangen) mir geht es nur um diese typischen Situationen... Man sitzt in gemütlicher Runde zusammen und unterhält sich über diesen oder jenen Film (oder auch wahlweise ein Buch), freut sich daran und auf einmal kommt jemand dazu und spricht (weise und mt gebieterischem Ton ) dass man zu diesen Filmen ja gar nichts sagen könnte, solange man sie nicht auf Englisch gesehen hat... sie wären ja dann soviel besser und wertvoller, der Witz wäre ja so viel lustiger... (die Liste lässt sich fortsetzen) Ich pflege dann oft zu sagen, dass sie doch auch mal die Bibel auf hebräisch, altgriechisch oder aramäisch lesen sollten... weil die ja dann auch viel besser verständlich sei.... (das Beispiel ist etwas extrem... ich weiß...) aber ich bin eben impulsiv jeder der des Englischen mächtig ist, möge die Orginalfassungen lesen... den Autor hätte es sicher gefreut.... andererseits hätte es den Autor wohl aber auch gefreut, sein Werk in so viele Sprachen übersetzt zu sehen (und ich traue den meisten Übersetzern zu, dass sie das ganz gut machen). Ob auf Englisch oder Deutsch zu lesen die bessere Variante ist, darüber braucht man nicht diskutieren... wollte ich damit auch nicht angezettelt haben... klar möchte man von jemandem, den man verehrt auch die Orginalfassung lesen, aber es ging ja in erster Linie um Lemony Snicket und ich bezweifle, dass der Witz in der englischen Version ein anderer ist... So... nu habe ich mich aber genug aus der Affäre gezogen
Es ist schon eine Grundsatzfrage, ob ein Buch in der Sprache gelesen werden soll, in der es auch geschrieben wurde. Nicht jeder kann eine Fremdsprache so gut, dass er auch Bücher in der fremden Sprache lesen kann. Manche können es selbst in der eigenen nicht. Es ist auch kein Grund sich anderen überlegen zu fühlen. Sprache ist so komplex, dass selbst Menschen, die die gleiche Sprache sprechen einen Begriff unterschiedlich auslegen. Das ist doch das Problem bei Übersetzungen, jeder Übersetzer hat eine eigene Interpretation. Ich habe 4 Übersetzungen von P&P und jede ist anders. Dazu kommt noch meine eigene Vorstellung. Das ist alles eine Frage der persönlichen Vorlieben.
Ich halte es mit dem Motto:
Jeder nach seinem Geschmack, hauptsache es wird überhaupt gelesen!!
Gruß und willkommen im Club GreenEmili
Concaela
Danke für das Willkommen... sowieso nochmal an alle! Ich finde es auch besonders wichtig dass man eben liest. Und da kommt es dann auch nur bedingt darauf an in welcher Sprache und in welcher Fassung. Ich freue mich über dieses Forum und wie gesagt... eine Grundsatzdiskussion wollte ich bestimmt nicht anzetteln. Kann ich auch gar nicht, denn ich bin ein "Laien-Leser". Viele von Euch studieren sicher in Richtung Literatur... und ihr seid dann sowieso "Außen vor". Euch stehen wahrscheinlich die Haare zu Berge wenn ihr von jemandem wie mir lest, dass ich glaube Bücher auf Englisch zu lesen werde überschätzt. Das trifft für Euch natürlich nicht zu. Vielleicht sollte es auch grundsätzlich nicht zutreffen... auch dazu kann ich nur aus eigener Überzeugung etwas sagen... objektiv kann ich da nicht sein. Für mich ist Lesen generell eine sehr gefühlsbetonte Tätigkeit. "Technisch/literarisch" (im positiven Sinne, habe kein passendes Wort dafür) kann ich also so oder so nicht an ein Buch herantreten (nicht weil ich nicht will, es fehlt mir schlicht und ergreifend das Wissen) :gnade: Irgendwie ist das doch eine ganz interessante Diskussion... vielleicht sollte man generell mal fragen, wie die Menschen hier so lesen... wenn man das überhaupt beschreiben kann?! Liebe Grüße Emili
GreenEmili hat geschrieben:Man sitzt in gemütlicher Runde zusammen und unterhält sich über diesen oder jenen Film (oder auch wahlweise ein Buch), freut sich daran und auf einmal kommt jemand dazu und spricht (weise und mt gebieterischem Ton ) dass man zu diesen Filmen ja gar nichts sagen könnte, solange man sie nicht auf Englisch gesehen hat... sie wären ja dann soviel besser und wertvoller, der Witz wäre ja so viel lustiger... (die Liste lässt sich fortsetzen)
Ja, sowas kenne ich und sowas kann wirklich richtig nervig sein (und jedes Gespräch abtöten). Auch wenn der jeweilige Sprecher ja eigentlich Recht hat. Aber es kommt eben ganz auf die jeweiligen Framdsprachenkenntnisse an, wie Du sagst. Wenn man nur die Hälfte versteht, hat man schließlich auch nichts davon.
So sollte es von meiner Seite aber auch nicht klingen. Ich bin nur über Deinen Satz gestolpert, Bücher im Orginal zu lesen würde überschätzt.
Ich lese Bücher auch nicht mit literaturwissenschaftlichem Hintergrund. Manche Analysen von Boardmitlesern können schon etwas einschüchtern. Da überlege ich manchmal, ob das, was ich zu sagen habe, nicht etwas "mager" ist im direkten Vergleich zu "Profilesern". Vielleicht sollte mal ein Groupread nur für Laien angefangen werden, um solchen Leuten wie uns nicht den Mut zu nehmen, sich öfter zu äußern. Wobei ich sagen muß, dass mir einige Beiträge schon neue Sichtweisen eröffnet haben. Ich möchte sie auch nicht missen. Mir fehlt aber auch schlicht und einfach die Zeit, um mir stundenlang Gedanken über diese oder jene Verhaltensweise zu machen. Ich möchte mich manchmal einfach nur ablenken und unterhalten lassen. Allerdings lege ich wert auf Qualität, und die ist bei JA absolut vorhanden.
Gruß
Concaela
Ich werde demnächst an einem GroupRead teilnehmen...habe selbst danach gefragt... mal sehen, ob ich da als Laie dumm dastehe. Ab dem 17. März wollen ein paar Leutchen Verstand und Gefühl lesen. Vielleicht magst Du ja auch mitmachen... dann wären wir schon zu zweit mit unseren "mageren" Aussagen und können uns von den anderen inspirieren lassen. Ich freue mich schon darauf... auch wenn ich mich vielleicht einfach nur darüber unterhalten kann. Liebe Grüße Emili
Schade, dass Euch unsere "literaturwissenschaftlichen Abhandlungen" (so würde ich es nun auch nicht nennen ) abschrecken, Euch an den Diskussionen zu beteiligen. Abgesehen davon ist doch jede Meinung interessant, egal mit welchem Hintergrund - ich würde sogar sagen, solche sind oft die frischeren, unkonventionelleren.
(und ich kenne mindestens eine Person hier, die mir da sicher zustimmt! )
GreenEmili hat geschrieben: Ich werde demnächst an einem GroupRead teilnehmen...habe selbst danach gefragt... mal sehen, ob ich da als Laie dumm dastehe. Ab dem 17. März wollen ein paar Leutchen Verstand und Gefühl lesen. Vielleicht magst Du ja auch mitmachen... dann wären wir schon zu zweit mit unseren "mageren" Aussagen und können uns von den anderen inspirieren lassen. Ich freue mich schon darauf... auch wenn ich mich vielleicht einfach nur darüber unterhalten kann. Liebe Grüße Emili
Auch wenn die Frage nicht an mich gerichtet war, antworte ich trotzdem auch nochmal der Vollständigkeit halber.
Also ich möchte eh auch gern mitmachen und wenn ich mich als dritte "Laienleserin" (pass nur auf, Emili, dass du diesen terminus technicus nicht als Signatur beim Avatar abkriegst ) anschließen.
Ist vielleicht auch nicht das Schlechteste, dass wir ein Gruppenlesen einfacheren Niveaus machen, denn bei dem ganzen Spezialwissen, das Bruki und Co. (mir fällt grad einfach kein anderer Name ein, und alle anderen Verehrenswerten mögen mir meine Ignoranz verzeihen) durch soviel Sekundärliteratur gepaart mit gesundem Menschenverstand anwendet, fehlt bei mir manchmal der Mut recht einfache Notizen zu bemerken und beizutragen.
Gibt's eigentlich einen Glücksspruch für's Lesen so wie bei den Fischern "Petri Heil"?
Antwort( selbst erfunden): Bonifatii Heil!
Hab schnell im Reclam Buch der Heiligen und Biblischen Gestalten nachgeschlagen: Bonifatius, das Buch schützend vor sich haltend , während ein Krieger versucht ihn zu töten und dabei das Buch durchstößt.
Es gibt einfach zu viele Heilige mit Büchern (blöd ausgedrückt - ich weiß) und Bonifatius hat schon Stil die Buch( =Schrift) als waffenabwehrendes Mittel zu Verteidigung zu nutzen. (Kerstin schwingt schon das Schwert. Nicht war?
Gruß und Bonifatii Heil (bis eine bessere Wendung aufkommt) von Miss W.
Ja gut, wenn man gleich so eine Sinnverfremdung anstellt
Ich meinte nur, dass ich beim Gemeinschaftslesen recht wenig beisteuern kann, was für die ProfiJaneites interessant ist, und ich mich auch auf ein Einsteigerniveau freuen würd.
Dienstag 7. März 2006, 22:44
Mach dir darüber mal keine Gedanken. Wer mitdiskutieren will, wird es tun, und jeder - ob nun Anfänger oder Profi - wird seine Diskussionspartner haben. Du musst ja nichts beisteuern, das für ProfiJaneites interessant ist, sondern das, was für dichinteressant ist.
Wenn ich gewusst hätte, was ich mit einer unbedachten Aussage hier lostrete... :gnade: Und dabei ging es ursprünglich doch "nur" um ein Kinderbuch... und dazu noch mit einer Hauptfigur die Graf Olaf heißt. Ich befürchte nicht, dass wir einem Zwei-Klassen-GroupRead entgegensteuern... würde mich da auch gar nicht in eine Kategorie einordnen lassen Wir werden ja sehen wie es so laufen wird... und in den übrigen Reads herrschte auch keine (um mal ein böses Wort zu benutzen) "überkandidelte" Stimmung. Zumindest nicht an den Stellen, in denen ich herumgeschmökert habe... warum sollte es also auf einmal so werden... Die Frage sollte ich vielleicht lieber mir selbst stellen, ich habe mich ja schließlich als "Laienleserin" (nur um das Wort nochmal zu benutzen) geoutet... ich hätte ja auch einfach so tun können, als hätte ich die Weisheit mit Löffeln gefressen. Ich freu mich schon auf die Diskussionen im GroupRead... wird sicher zeitweise amüsant.... Mir fällt gerade auf dass ich noch niemals das Wort "überkandidelt" geschrieben habe, geschweige denn es geschrieben gesehen habe... sollte es mit der Rechtschreibung also nicht so weit her sein... bitte guckt nicht hin Emili
Hä? Wir sind doch hier alle Laien. Ich wüßte nicht, dass sich hier jemand von Berufswegen mit Anglistik/Literatur beschäftigt. Es mag wohl sein, dass manche Beiträge einen förmlich erdrücken in ihrer Wortgewaltigkeit, aber das wäre ja noch schöner, wenn sich der "normale" Leser mit gesundem Menschenverstand und einem unstillbaren Hang zu klaren, einfach verständlichen Sätzen davon abschrecken lässt.
Ne, ne, ne, nicht unterkriegen lassen. Und keinen extra Laien- bzw. Profi-Thread, denn ich wüßte niemanden, der in den Profi-Thread gehörte.
Concaela hat geschrieben:Ich lese Bücher auch nicht mit literaturwissenschaftlichem Hintergrund. Manche Analysen von Boardmitlesern können schon etwas einschüchtern. Da überlege ich manchmal, ob das, was ich zu sagen habe, nicht etwas "mager" ist im direkten Vergleich zu "Profilesern". Vielleicht sollte mal ein Groupread nur für Laien angefangen werden, um solchen Leuten wie uns nicht den Mut zu nehmen, ...
... wegen mir braucht ihr euch nicht zurückzuhalten... Ich bin eh mit meinen Ansichten in der Minderheit... also keine Angst...
Bruki
PS: Ich habe keine Ahnung von Musik, kann "dies" und "das" nicht unterscheiden... Hatte auch nie das Bedürfnis zu wissen, wie das mit der Musik eigentlich funktioniert... Vielleicht entgeht mir dabei was, vielleicht auch nicht...