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 Betreff des Beitrags: Was lest ihr gerade?
BeitragVerfasst: Montag 24. Oktober 2005, 12:35 
Habe parallel zu Mansfield Park nun auch ein Buch von Isabel Allende angefangen. Eva Luna heißt es. Isabel Allende hat ja ihren ganz eigenen Stil, fast ein bißchen hart/bzw. schwer zu ertragen (manchmal). Ist noch ein Allende-Leser hier im Board?


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BeitragVerfasst: Montag 24. Oktober 2005, 14:34 
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Austenbegeistert
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Ich hab vor paar Tagen "North and South" fertig gelesen..*schmacht*

Und jetzt fehlen mir noch einpaar Seiten von Erich Segal "Love Story". Ja, erm... eine ganz eigene Art von Liebesgeschichte, aber dennoch sehr tragisch. Leichte Kost sag ich mal und nach einem schweren englischen Roman eine Abwechslung. Schließlich auch ein Welt-Bestseller... (ich hab ihn deswegen gekauft, 1. weil so billig war, und 2. weil er in manchen Bollywood-Filmen immer wieder aufgetaucht ist und da wollt ich schon mal wissen, was die Inder mit dem Buch haben, weil ich hierzulande von dem Buch noch nicht so viel mitbekommen hab)

Dann werd ich wohl " die jüdische Orgel" angehen.


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BeitragVerfasst: Montag 24. Oktober 2005, 14:51 
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Austenkenner
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Ich lese auch noch "North and South", bei MP bin ich ziemlich weit hintendran, deshalb poste ich auch nicht mir beim Group Read.
Als nächstes lese ich dann "Jane Austen book club" bin ja mal sehr gespannt...
Ach ja, ich lese auch immer mal wieder ein paar Seiten in "Jane Austen on film and television", das ist sehr interessant!!!

Lg Julemaus


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BeitragVerfasst: Montag 24. Oktober 2005, 21:24 
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Austenfan
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Ich hab heut durch zufall in unserer Bibiothek "Jane Austen und das Medaillon des Todes" entdeckt. da werd ich heut noch etwas reinlesen.
Und nebenbei les ich noch eine Jane Austen Biographie von Valerie Grosvenor Myer.


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BeitragVerfasst: Montag 24. Oktober 2005, 21:57 
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Austenbegeistert
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bin auch noch immer bei North & South. seit die uni wieder begonnen hat, hab ich leider weniger zeit :? . muss auch gestehen, dass mich die passagen mit higgins doch recht anstrengen. seinen slang zu lesen ist doch sehr ungewöhnlich und dann versteh ich nicht gleich alles :cry: .


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BeitragVerfasst: Montag 24. Oktober 2005, 22:06 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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nach jahren mal wieder:

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fand ich früher (als teenie :wink: ) total toll, ich lese es gerade wieder, um meine eindrücke von damals zu vergleichen, und dazu auf englisch.

den ersten teil hab ich locker durchgelesen, jetzt kommt schon ne kleine durststrecke (bertha hat gerade mr. rocheseters bett angezündet und jane hat ihn "gerettet"), so richtig mit dem herzen bin ich nicht bei der sache.

interessant aber trotzdem, weil mir erst jetzt die symbolik so richtig auffällt, wie sich die situationen/gefühlswelten der beiden (jane bzw. die eigesperrte erste ehefrau im dachboden) spiegeln.


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BeitragVerfasst: Dienstag 25. Oktober 2005, 09:51 
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Boardmitglied mit Romantikambivalenz
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Ich lese zur Zeit auch Jane Eyre. Es ist teilweise sehr spannend. Bin im Moment an der Stelle, wo sich Mr. Rochester als Zigeunerin ausgegeben hat.

Außerdem bin ich gerade fertig geworden mit "Typisch Ossi - Typisch Wessi". Sehr interessant, wenn auch arg überspitzt.

Was auch sehr empfehlenswert ist: "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod".

Kennt jemand im Board die 2 großen Pentalogien von Liselotte Welskopf-Henrich?


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BeitragVerfasst: Dienstag 25. Oktober 2005, 11:01 
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Austenkenner
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Elizabeth hat geschrieben:
Kennt jemand im Board die 2 großen Pentalogien von Liselotte Welskopf-Henrich?


Meinst du "Die Söhne der Großen Bärin" und folgende? Ich kenn sie noch nicht, weiß aber, dass sie in unserem Bücherregal stehen. :)


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BeitragVerfasst: Dienstag 25. Oktober 2005, 11:29 
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Archivarius

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Elizabeth hat geschrieben:
Kennt jemand im Board die 2 großen Pentalogien von Liselotte Welskopf-Henrich?


Hallo Elizabeth,

ich hab die beiden in meiner Jugend gelesen... Das ist sowas wie Karl May nur moderner... Und der Held ist ein "klassenkämpferischer" Indianer, der als böser Mafioso anfängt und mit seiner Frau Queenie als engelsgleicher Bürgerrechts-Volksheld endet - insgesamt etwas DDR-mäßig schwarz-weiß/gut-böse hingemodelt... mit Verweisen auf die damalige amerikanische Bürgerrechtsbewegung aus DDR-Sicht... usw. - Ich glaube, Frau Welskopf-Henrich hat viele dokumentarische Details über das Leben und die Geschichte der nordamerikanischen Indianer in die Bücher einfließen lassen...

Als Jugendlicher hab ich diese Bücher wegen der spannenden Geschichten und der für einen eingesperrten DDRler "exotischen" Umgebung regelrecht verschlungen und geliebt... Ich weiß jetzt gar nicht, ob die noch irgendwo in meinen Bücherschränken vergraben stehen?? :?: Werden die denn heute wieder verlegt? Damals war das ja echte Bückware...

Bruki

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"There’s no one to touch Jane when you’re in a tight place. Gawd bless ’er, whoever she was."
(Rudyard Kipling, The Janeites)


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BeitragVerfasst: Dienstag 25. Oktober 2005, 14:48 
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Austenfrischling
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Also ich hab' gestern mit "Die Hüter der Rose" von Rebecca Gable angefangen. Mal sehen, ob mich dieses Buch auch wieder so fesseln kann wie sein Vorgänger "Das Lächeln der Fortuna".


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BeitragVerfasst: Dienstag 25. Oktober 2005, 15:11 
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Austenbegeistert
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Ich bin schon seit Monaten bei "The Portrait of a Lady" von Henry James, nur irgendwie komme ich nicht so richtig voran, was zum größten Teil daran liegt, daß ich es meist nur auf Geschäftsreisen lese und die in letzter Zeit etwas rar gesät sind. :roll:

Aber ich plane es demnächst auf jeden Fall zu beenden und dann gibts hier auch ein paar Kommentare dazu.

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"Keinen Drachen kann man so hoch steigen lassen wie den der Phantasie." (Lauren Bacall)


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BeitragVerfasst: Dienstag 25. Oktober 2005, 15:17 
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Austenexperte
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Hat denn schon mal jemand die Reihe um Stephen Maturin und Jack Aubrey von Patrick O Brian gelesen?
Die Romane spielen Anfang des 19. Jht. und erzählen zunächst mal die Abenteuer, die Kapitän Aubrey und sein Schiffsarzt Maturin auf See erleben. Die Reihe ist eine wunderbare Ergänzung, wenn man bei Austen Kapitän Wentworth und dem Ehepaar Croft begegnet. Ansonsten ist der Humor ähnlich liebevoll/böse wie bei Austen und wer einmal anfängt, kann nicht aufhören, bevor er nicht beim 20. Band notgedrungen aufhören muß, weil der Autor verstorben ist (Ein Freund von mir steckt derzeit in einer Lebenskrise, weil er schon bei Band 18 ist...). Die Bücher funktionieren als Abenteuerliteratur, O´Brian hat aber auch genauestens recherchiert, so daß man vieles über die gesellschaftlichen, sozialen, wirtschaftlichen und politischen Zusammenhänge jener Zeit erfährt.


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BeitragVerfasst: Dienstag 25. Oktober 2005, 17:24 
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Administratorin, die über den großen Teich gegangen ist.
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Ich lese gerade "Der Schatten des Windes" von Carlos Ruiz Zafon. Das Buch mag ich sehr, aber ich kann irgendwie nicht sagen, wieso. Es ist außerdem anders als bei all den anderen Büchern, die ich bislang toll fand. Wenn ich ein Buch richtig gut fand, dann habe ich das an einem Tag (höchstens aber zwei) verschlungen und mich kaum um was anderes gekümmert, aber hier lese ich das in kleinen Häppchen, immer nur so 10-20 Seiten wenn ich mit dem Zug zur Schule fahre oder von dieser komme.
Darüber schreibe ich auch eine Buchrezension für die Schule, die benotet und anschließend auf der Homepage veröffentlicht wird.


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BeitragVerfasst: Dienstag 25. Oktober 2005, 18:15 
Zitat:
"Bruki" schrieb: ich hab die beiden in meiner Jugend gelesen... Das ist sowas wie Karl May nur moderner...


Mensch, Bruki, du machst deinem Avatar aber alle Ehre!!! Alle möglichen Bücher schon gelesen ... von deren Existenz ich noch nicht mal was ahnte!

Ich hab in meiner Jugend Agatha Christie gelesen. (War die in der DDR verboten ;D ?)

Hazel


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BeitragVerfasst: Dienstag 25. Oktober 2005, 18:33 
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Archivarius

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Hallo Hazel,

kein Problem: Ich mache immer Ehre... ;D

Zur Zeit lese ich gerade 2 Biografien parallel: eine von Pitt, dem Älteren und eine vom Jüngeren Pitt (der Jüngere war Zeitgenosse Jane Austens)... Der Ältere war ein Zeitgenosse Popes, Addisons, Swift und Fieldings... Sein Großvater hat einen Diamanten aus Indien mitgebracht, der über 125.000 Pfund gekostet haben soll (Bingley hatte 4-5.000 Pfund pro Jahr)

Bruki

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BeitragVerfasst: Dienstag 25. Oktober 2005, 21:21 
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Administratorin, die über den großen Teich gegangen ist.
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Ich rechen gerade noch, aber ist das nicht ungefähr so: englische Pfund x 45 = Wert in $??
Das wären dann 5.625.000?? Meine Güte......


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 Betreff des Beitrags: Lieselotte Welskopf-Henrich
BeitragVerfasst: Mittwoch 26. Oktober 2005, 01:07 
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Hallo Elizabeth!

Es gibt tatsächlich 2 Zyklen: zum einen "Die Söhne der großen Bärin". In meiner Ausgabe sind es 6 Bände. Es geht um die Indianervertreibung bzw. Zwangseinpferchung in die Reservate und den verzweifelten Kampf dagegen, spielt also etwa kurz nach dem Bürgerkrieg.
Der zweite Zyklus ist der, den vermutlich Bruki meinte. Da geht es mehr um das Leben in den Reservaten in der Gegenwart, bzw. so in 60ern und 70ern. Im zweiten Zyklus stehen direkte Nachkommen der Protagonisten des ersteren im Mittelpunkt. Bruki hat recht, ist sehr s/w gehalten, sehr der Meinung entsprechend, die man in der DDR von Amerika zu haben hatte. Dürfte aber nicht komplett an der Wirklichkeit vorbeigegangen sein. Henrich hat wohl auch mal ein halbes Jahr in einem Reservat gelebt. Der erste Zyklus ist auch eher historisch zu sehen und hat direkte Bezüge zu tatsächlich stattgefundenen Ereignissen und überlieferten Personen.
Ich habe es als Teenager verschlungen!! :wink:

Anja


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BeitragVerfasst: Mittwoch 26. Oktober 2005, 09:19 
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Es freut mich sehr, dass es so viele gibt, die diese Indianerbücher kennen. Ich habe sie in meiner Jugend auch verschlungen (Ich war gerade in der zweiten oder dritten Klasse, als ich damit angefangen habe). Auch wenn ich heute wieder mal einen Band in die Hand nehme, lese ich mich fest.

Mir haben diese Bücher immer besser gefallen als Karl May. Es waren eben alles richtige Menschen mit Fehlern und dunklen Seiten und nicht die edlen Wilden mit Heiligenschein.

Liselotte Welskopf-Henrich war übrigens Ethnologin. Dadurch konnte sie die Kultur recht authentisch einfließen lassen.

@ Bruki:

Beide Romanreihen sind kürzlich neu aufgelegt worden.

@Hazel:

Agatha Christie war in der DDR nicht verboten. ;D
Ich mag ihre Miss Marple Geschichten sehr.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 26. Oktober 2005, 09:31 
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Archivarius

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Angelika hat geschrieben:
Ich rechen gerade noch, aber ist das nicht ungefähr so: englische Pfund x 45 = Wert in $??
Das wären dann 5.625.000?? Meine Güte......


Das ist wahrscheinlich eher noch mehr... Ich hab schon Faktoren zwischen 80 und 450 gesehen zur Umrechnung von Austenschen Pfunden in heutigen Euros... ich glaube so Werte zwischen 100 und 200 sind die üblichen Schätzwerte... Aber wenn Du mal auf die Versteigerungen bei Southerbys achtest, dann gehen heute Bilder oder Schmuckstücke für noch mehr Geld über die Tresen des Auktionators...

Man ist dann jedoch immer wieder erstaunt, mit welchen - nach heutigem Geld berechneten - Vermögen die "armen" Frauen in Jane Austens Romanen ausgestattet waren: Jane Austen war ja keine Autorin der "Unterprivilegierten" - auch wenn der Lebenstandard der damaligen "begüterten" Leute heute eher dem unserer "normalen" mitteleuropäischen Zeitgenossen ähnelt...

Bruki

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BeitragVerfasst: Mittwoch 26. Oktober 2005, 17:31 
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Bruki hat geschrieben:
Ich hab schon Faktoren zwischen 80 und 450 gesehen zur Umrechnung von Austenschen Pfunden in heutigen Euros... ich glaube so Werte zwischen 100 und 200 sind die üblichen Schätzwerte...

Oh mein Gott, Darcy hatte doch 10.000 im Jahr und Emma ein Erbe von 30.000 wenn mich nicht alles täuscht. Das waren ja ............. :eek: :roll: ziemlich gute Partien.......


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BeitragVerfasst: Mittwoch 26. Oktober 2005, 19:03 
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Ich werde heute ENTLICH mit - Jane Austen und ihre Zeit - von Deirdre Le Faye beginnen können. Habs mir schon vor Wochen bestellt, "mußte" aber vorher noch ein paar andere Bücher fertiglesen wegen Bücherei-Abgage Terminen und Filmstarts und so...

Freu mich schon sehr drauf, vor allem auf die geschichtlichen Hintergründe und den damaligen Zeitgeist. Bin was das betrifft noch ziemlich grün hinter den Ohren!


Kennt jemand von Jonathan Franzen - Die Korrekturen - ? Hab ich auch kürzlich gelesen. Ein sehr gutes Buch. Hat mich irgendwie an meine eigene Familie erinnert. Die Schwierigkeiten von erwachsenen Kindern mit den Eltern umzugehen, die noch in ihrer eigenen "früheren" Welt leben. Wie kann man ihre Erwartungshaltung erfüllen, die man sich wahrscheinlich nur selbst auferlegt hat? ´ne ziemlich irre Story!

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Anscheinend lebe ich in einem Zustand tiefer Hypnose, und jedes Mal, wenn ich eine Postkarte abschicke, könnte ich Euphorie als Absender angeben.....Helene Hanff


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BeitragVerfasst: Mittwoch 26. Oktober 2005, 19:53 
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Austenbegeistert
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Lilly hat geschrieben:
bin auch noch immer bei North & South. seit die uni wieder begonnen hat, hab ich leider weniger zeit :? . muss auch gestehen, dass mich die passagen mit higgins doch recht anstrengen. seinen slang zu lesen ist doch sehr ungewöhnlich und dann versteh ich nicht gleich alles :cry: .


Amen

Deswegen hab ich mir vorgenommen das Buch nochmal zu lesen, aber erst in paar Monaten. Ich versuch bei den Higgins- Passagen das ganze auf korrektes Englisch umzumünzen und dann geht es einigermaßen, wenn man heraushat, wie der Slang gesprochen wird. "ax" zB, ich hab ewig gebraucht, bis ich begriff dass das ASK heißen soll...

Ich hab jetzt doch ein anderes Buch zu lesen begonnen: Elf Minuten von Coehlo. Wer von euch das schon gelesen? Ist mein 3. Buch von ihm. Mich nerven teilweise die ganzen Weisheiten, die fast in jeder 2. Zeile zu finden sind, aber die Geschichte an sich ist ganz schön KRASS! Aus lauter Faszination über die Freizügigkeit und Gewagtheit hab ich gar nicht aufhören können und bin schon fast fertig...

Als nächstes sollte ich Therese von Schnitzler fertig lesen


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BeitragVerfasst: Mittwoch 26. Oktober 2005, 20:45 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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ich hab jane eyre jetzt aufgegeben. wenn sie thornfield verlässt wird es irgendwie langweilig und langatmig und unglaubwürdig (wenn in dem buch überhaupt was glaubwürdig ist :lol:).
und viel zu religiös!!
bei st. john musste ich immer an mr. collins oder mr. elton denken, sowas pompöses. :roll: und: unfreiwillig komisch viele szenen.
ich hab mich ein bisschen wie henry tilney gefühlt - "my hair on the edges" - der mittelteil ist schon sehr spannend und mitreissend geschrieben. zumindest hab ich zweimal verpasst, aus der s-bahn auszusteigen. :wink:
ich weiß ja wie es ausgeht, also stürz ich mich jetzt auf was neues.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 26. Oktober 2005, 21:38 
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Austenbegeistert
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Ich habe gerade mit "Wer die Nachtigall stört" angefangen. Atticus Finch , Scout, Jem und Boo Readley, tiefer Süden.
Zeitgleich und weils mir passend erschien, nochmal Michael Moores "Stupid White Man".


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BeitragVerfasst: Mittwoch 26. Oktober 2005, 22:53 
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Wohnort: Berlinerin im tiefsten Sachsenlande
Julia hat geschrieben:
ich hab jane eyre jetzt aufgegeben. wenn sie thornfield verlässt wird es irgendwie langweilig und langatmig und unglaubwürdig (wenn in dem buch überhaupt was glaubwürdig ist :lol:).

:stumm:

Ich habe auch "Die Söhne der großen Bärin" da. Die warten auf meine Kinder. Irgendwann in den 80ern gab es die dann mal, vorher war es schwierig, stimmt. Ich habe sie zuerst aus der Bibliothek gelesen. Da fällt mir gerade ein: hat hier noch jemand "Blauvogel" so sehr geliebt wie ich?

Und Miss Marple gabs doch schlichtweg nicht, oder hat irgendwer eine DDR-Ausgabe von Agatha Christie?

Im Augenblick lese ich... nichts.

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Gruß Sonja
"Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." Albert Einstein

Nach der EM ist vor der WM :aetsch:

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BeitragVerfasst: Donnerstag 27. Oktober 2005, 11:48 
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Sonja hat geschrieben:
... Und Miss Marple gabs doch schlichtweg nicht, oder hat irgendwer eine DDR-Ausgabe von Agatha Christie? ...


Stimmt, Sonja,

aber ich hatte mal eine Ausgabe einer ihrer Geschichten... Ich weiß nur nicht mehr, welche das war... da ging es um eine Schauspielerin, die bei einer Theateraufführung anläßlich einer Landpartie(?) auf einem der Herrenhäuser ermordet wurde - oder so ähnlich - und Miss Marple hat dann die ganze Sache aufgeklärt... Ich habs dann aber verschenkt (Miss Marple war nie so mein "Ding")...

Auf geradem Weg waren solche Bücher aber wirklich in der DDR nicht zu bekommen... Überhaupt Krimis aus dem "Westen" - sehr selten... Meine beiden DDR-Raymond-Chandler-Bände geb' ich deswegen nie wieder her - obwohl schon ziemlich zerfleddert...

Bruki

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Zuletzt geändert von Bruki am Donnerstag 27. Oktober 2005, 14:16, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 27. Oktober 2005, 13:34 
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Ich lese - wie immer - mehrere Bücher. Die 'aktivsten':
Deirdre LeFeye. Jane Austen und ihre Zeit. (gab's als Schnäppchen bei Amazon - tolles Buch)
Samuel Pepys. Tagebuch. (die Reclamausgabe von 1980/1981/1983 - ich liebe Tagebücher :oops:)
Cornelia Funke. Hinter verzauberten Fenstern. (habe ich im Bücherregal des Heims gefunden, in dem ich gerade arbeite - wunderbar)

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BeitragVerfasst: Donnerstag 27. Oktober 2005, 14:23 
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Archivarius

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Jadzia hat geschrieben:
....Samuel Pepys. Tagebuch. (die Reclamausgabe von 1980/1981/1983 - ich liebe Tagebücher :oops:) ...


Hast Du Dich doch dazu durchgerungen? Wie gefällt es Dir denn?

Bruki

PS: Wie wäre es parallel dazu "Stage Beauty" anzusehen? Da spielt Pepys eine kleine aber nicht unwichtige Nebenrolle... und den Rest des Films hält Kino-Adler-Auge Johanna für besser gelungen und ansehnlicher als "Shakespeare in Love"... ;D

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BeitragVerfasst: Donnerstag 27. Oktober 2005, 15:47 
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1. Was heißt denn hier "doch dazu durchgerungen"? Es stand nie außer Frage es nicht zu lesen.
Bin noch im Jahre 1660. Bisher gefällt es mir sehr gut. Bin gespannt, was da noch so kommt. *g*
2. Oh ja, ich will unbedingt "Stage Beauty" sehen. Da spielt doch Rupert Everett mit. :love: *inohnmachtfall*

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BeitragVerfasst: Donnerstag 27. Oktober 2005, 17:58 
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Piratensüchtige Administratorin, ebenfalls Seriensuchti mit Mittelalterpräferenz und spätes Girlie
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Kratzbürste hat geschrieben:
Also ich hab' gestern mit "Die Hüter der Rose" von Rebecca Gable angefangen. Mal sehen, ob mich dieses Buch auch wieder so fesseln kann wie sein Vorgänger "Das Lächeln der Fortuna".

Und??? Wie ist es?? :heiss:
Ich habe mir heute Rebecca Gablés "Siedler von Catan" gekauft und befürchte, mal wieder kein Ende zu finden.
"Die Hüter der Rose" werde ich mir wohl zum Geburtstag wünschen... oder Weihnachten!
:rolleyes:

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"I think that we like those kind of entertainment just to have the opportunity to become a child again during 42 minutes."


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