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BeitragVerfasst: Mittwoch 29. November 2006, 21:10 
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Austenbegeistert
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Ähm wie meinen?

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"Kein Mensch weis mehr heut zu Tage ob nun das Kino das Leben imitiert oder das Leben das Kino"

Lächeln ist die beste Art seinen Feinden die Zähne zu zeigen^^


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Verfasst: Mittwoch 29. November 2006, 21:10 


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BeitragVerfasst: Mittwoch 29. November 2006, 21:12 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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Wenn man das sogenannte "Hauptwerk" von JA gut kennt, würde ich auf jeden Fall empfehlen, die Jugendwerke zu lesen. Sie machen das Bild komplett.
Die Stories sind nicht sehr ausgefeilt, darum ging es ihr aber auch gar nicht. Es sind im Wesentlichen Parodien auf alle möglichen damals aktuellen Bücher und die Klischees darin.

Ich finde sie herrlich! Der Humor ist schrill und grell, aber wie gesagt: Sie machen das Bild komplett. Vieles was in den Jugendwerken steht (elementar), findet sich in den Romanen wieder.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 30. November 2006, 10:33 
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D'Arcy-Expertin mit Adelsaffinität
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Ja, ich finde die enthaltenen Briefe schon sehr schön, und vor allem den Text zur englischen Geschichte ...Da kannste dich kringeln .... :)

:blume: Caro

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Avatar: Amelia Darcy (1754-1784)

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BeitragVerfasst: Donnerstag 30. November 2006, 10:53 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Ist das die Juvenelia, oder so ähnlich? Tina

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Schritte wagen im Vertraun auf einen guten Weg, Schritte wagen im Vertraun das letztlich ER mich trägt, Schritte wagen weil im Aufbruch ich nur sehen kann, für mein Leben gibt es einen Plan.
Clemens Bittlinger


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BeitragVerfasst: Donnerstag 30. November 2006, 11:17 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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Ja, "Juvenilia" heißt "Jugendwerk"... (sinngemäß) :wink:

juvenile (engl.) = jugendlich


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BeitragVerfasst: Donnerstag 30. November 2006, 11:34 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Das wollte ich mir demnächst zulegen, bin schon sehr gespannt! Tina

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BeitragVerfasst: Donnerstag 30. November 2006, 12:18 
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Archivarius

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Hallo, ich wusst jetzt nicht, wohin damit, deshalb bring ich's hier unter...

Ein paar Auszüge aus dem lesenswerten Buch von Nafisi:

Jane Austen und die Fundamentalisten

Unfähig, Verwicklungen oder Vergehen einzuordnen oder zu verstehen, und verärgert durch den »Verrat« in ihren eigenen Reihen, waren die Funktionäre gezwungen, ihre einfachen Regeln dem Bereich des Fiktionalen ebenso aufzuzwingen wie dem Leben. So wie sie die Farben und Schattierungen der Realität zensierten, damit sie sich in ihr Schwarzweißdenken fügten, so zensierten sie jede Art von Innenschau in der Literatur; ihnen wie auch ihren ideologischen Widersachern galten künstlerische Werke, die keine politische Botschaft transportierten, als gefährlich. So war natürlich eine Schriftstellerin wie Jane Austen, ob bewußt oder unbewußt, ihre natürliche Feindin.

Jane Austen, die Politik und das Streben nach Glück

In einer Diskussion mit ihrem namenlosen Mentor, den sie "den Zauberer" nennt, gibt ihr dieser Hoffnung, als sie an den Verhältnissen der islamischen Republik zu zerbrechen droht und nicht weiß, ob ihre Mühen sich lohnen, wie sie und "ihre Mädchen" weiter leben sollen:

... »Es würde dir ganz gut tun, wenn du zur Abwechslung mal praktizierst, was du predigst. Nimm dir Jane Austen zum Vorbild«, sagte er mit herablassender Großzügigkeit. »Du hast uns allen gepredigt, daß sie die Politik nicht deshalb ignoriert hat, weil sie es nicht besser wußte, sondern weil sie nicht zulassen wollte, daß ihre Arbeit, ihre Imagination, von der Gesellschaft um sie her geschluckt wurde. Während die Welt in die Napoleonischen Kriege verstrickt war, erschuf sie ihre eigene unabhängige Welt, eine Welt, die du zwei Jahrhunderte später in der Islamischen Republik Iran als die fiktionale Idee der Demokratie lehrst. Erinnerst du dich an deine Tiraden über die erste Lektion im Kampf gegen die Tyrannei: Man muß seine eigenen Ziele verfolgen und das eigene Gewissen zum Maßstab machen«, sprach er geduldig weiter. »Du redest viel über demokratische Freiräume, über das Bedürfnis nach persönlichen und kreativen Freiräumen. Gut, dann los, schaffe sie! Hör auf zu nörgeln und hör auf, deine Energie auf das zu richten, was die Islamische Republik tut oder sagt, und konzentriere dich lieber auf deine Austen.«

Ich wußte, daß er Recht hatte, auch wenn ich zu frustriert und wütend auf mich selbst war, um das zuzugeben. Literatur war kein Allheilmittel, aber sie bot uns eine Möglichkeit, die Welt zu beurteilen und zu begreifen, und zwar nicht nur unsere Welt, sondern auch jene andere Welt, die das Objekt unserer Begierde geworden war. Er hatte recht. Ich hatte nicht zugehört, sonst hätte ich zugeben müssen, daß meine Mädchen, wie Millionen anderer Bürger, durch ihre Weigerung, auf das Streben nach Glück zu verzichten, dafür gesorgt hatten, daß die strenge Phantasiewelt der Islamischen Republik einen Riß bekommen hatte.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 30. November 2006, 12:22 
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Archivarius

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Hier ein längerer Essay über

Jane Austen und die „Leidenschaften“
(Vorsicht: es kommt das B-Wort vor :wink: )

Charlotte Brontë mochte Jane Austen nicht. »Die Leidenschaften sind ihr vollständig unbekannt«, beklagte sie sich bei einer Freundin, »... und sogar den Gefühlen gönnt sie lediglich hin und wieder eine anmutige, aber spröde Anerkennung; allzu häufiger Umgang mit ihnen würde wohl den eleganten Fortgang der Handlung beeinträchtigen.« Wenn man Charlotte Brontë und ihre Neigungen kennt, versteht man, warum eine ausgezeichnete Schriftstellerin eine andere so sehr ablehnen kann, so wie Brontë Austen ablehnte. Ihre Abneigung war heftig und hartnäckig, und sie hatte G. H. Lewes 1848 geschrieben: »Warum schätzen Sie Miss Austen so sehr? Das gibt mir Rätsel auf... Ich kannte Stolz und Vorurteil nicht, bevor ich Ihren Satz gelesen hatte, und dann beschaffte ich mir das Buch. Und was fand ich? Die akkurate Daguerrotypie eines gewöhnlichen Gesichts; einen sorgfältig umzäunten, wohlbestellten Garten mit ordentlichen Rabatten und zarten Blumen; aber keine Spur einer anregenden, lebhaften Physiognomie, kein offenes Land, keine frische Luft, keine fernen Hügel, keinen sprudelnden Bach. Ich würde nicht gerne mit ihren Damen und Herren in diesen eleganten, aber beklemmenden Häusern leben wollen.«

Das kann man nachvollziehen, und doch ist Brontës Verurteilung nicht ganz fair. Man kann nicht behaupten, Jane Austens Romanen mangele es an Leidenschaft. Ihnen fehlt eine gewisse Art überreifer Sinnlichkeit, ein Hang zu der unmittelbareren romantischen Hingabe einer Jane Eyre oder eines Rochester. Ihre Sinnlichkeit ist gedämpfter: Verlangen auf Umwegen.

Versuchen Sie sich beim Lesen des folgenden Absatzes die Szene plastisch vorzustellen. Darcy und Elizabeth sind allein in Mr. Collins' Haus. Darcy gelangt allmählich zu der Erkenntnis, daß er nicht ohne Elizabeth leben kann. Sie sprechen über die Bedeutung der Entfernung zwischen dem Wohnhaus einer verheirateten Frau und dem Wohnsitz ihrer Eltern.


Mr. Darcy rückte mit seinem Stuhl etwas mehr in ihre Richtung und sagte: »Bei Ihnen gibt es keinen Grund zu einer so engen Bindung an zu Hause. Sie sind bestimmt nicht immer in Longbourne gewesen.« Elizabeth schaute verwundert auf. Der Gentleman spürte den Stimmungswandel, schob seinen Stuhl wieder zurück, nahm eine Zeitung vom Tisch, warf einen Blick darauf und sagte mit unbeteiligter Stimme: »Gefällt Ihnen Kent?«

Betrachten wir die Szene genauer. Die Dringlichkeit in Darcys Stimme ist ein Symptom für seine leidenschaftliche Liebe zu Elizabeth; sie zeigt sich in den alltäglichsten Interaktionen. Wir erkennen an seinem Tonfall, wie sich seine Gefühle für Elizabeth entwickeln. Der Höhepunkt der Szene ist erreicht, als er um ihre Hand anhält. Die negative Aussage, mit der er seine Ansprache beginnt (»Ich habe vergebens dagegen angekämpft. Es geht nicht.«) wirkt fast brutal - teils weil der Roman insgesamt eine dezente Sprache verwendet, teils weil Darcy die verschlossenste aller Figuren ist.

Hören wir uns dieses »Sie« an. Darcy spricht Elizabeth so gut wie nie mit ihrem Namen an, aber er hat eine besondere Art, »Sie« zu sagen, die der unpersönlichen Anrede eine höchst intime Färbung gibt. Solche Nuancen sollte man in einer Kultur wie unserer zu schätzen wissen; alle werden ermutigt, auf äußerst übertriebene Weise ihre Liebe zum Imam zu demonstrieren, und gleichzeitig sind alle öffentlichen Gefühlsäußerungen, besonders Liebe, streng verboten.

Die Figuren und Szenen in Stolz und Vorurteil werden selten in ihrer äußeren Erscheinung beschrieben, und doch meinen wir, alle Figuren und ihre inneren Welten genau zu kennen; wir kennen sie und erspüren ihre Umgebung. Wir sehen Elizabeths Reaktion auf Darcys Abwertung ihrer Schönheit, wir sehen Mrs. Bennet am Eßtisch, wir sehen, wie Elizabeth und Darcy durch den schattigen Park von Pemberley wandeln. All das wird hauptsächlich durch den Ton erreicht, durch verschiedene Stimmlagen, durch Worte, die hochmütig sind, oder keß, weich, grob, eindringlich, süßlich, einschmeichelnd, unsensibel, eitel.

Das physisch Greifbare, das in Austens Romanen fehlt, wird von einer besonderen Spannung, einer erotischen Struktur aus Geräuschen und Stille ersetzt. Sie erzeugt eine sehnsuchtsvolle Stimmung, indem sie Personen, die sich begehren, vor Hindernisse stellt. Elizabeth und Darcy werden in mehreren Szenen nebeneinander plaziert, aber das geschieht an öffentlichen Orten, an denen sie nicht privat kommunizieren können. Jane Austen baut sehr viel Spannung, aber auch Frustration auf, indem sie sie in den gleichen Raum und doch außer Reichweite positioniert. Die Spannung wird dadurch gesteigert, daß alle von Jane und Bingley eine Liebesgeschichte erwarten und von Elizabeth und Darcy genau das Gegenteil.

Nehmen wir zum Beispiel die Feier in Elizabeths Haus gegen Ende des Romans, während der sie verzweifelt die Gelegenheit zu einem vertraulichen Gespräch mit Darcy sucht. Der gesamte Abend verläuft in großer Anspannung. Sie steht neben ihrer Schwester, hilft ihr, Kaffee und Tee auszuschenken, und sagt sich: »Wenn er dann nicht zu mir kommt, gebe ich ihn für immer auf.« Er nähert sich ihr, aber eines der Mädchen hängt sich an Elizabeth und flüstert ihr zu: »Wir werden uns auf keinen Fall von den Männern auseinanderbringen lassen. Die können wir gar nicht brauchen.« Darcy entfernt sich wieder und zwingt sie, ihm mit den Augen zu folgen. Sie »beneidete jeden, mit dem er sprach, brachte kaum Geduld auf, allen Kaffee einzuschenken, und ärgerte sich schließlich selbst über ihr kindisches Verhalten.« Das Spiel setzt sich den gesamten Abend über fort. Darcy tritt wieder an ihren Tisch, bringt seine Tasse zurück, verweilt etwas, sie reden über Belanglosigkeiten, und wieder muß er gehen.

Austen gelingt es, uns den reizvollsten Aspekt einer Beziehung vorzuführen: den Wunsch, die Sehnsucht nach dem Objekt des Begehrens, das so nahe und zugleich so fern ist. Es ist eine Sehnsucht, die gestillt, eine Spannung, die in Vereinigung und Glück enden wird. Explizite Liebesszenen gibt es in Jane Austens Romanen praktisch nicht, aber ihre Geschichten handeln alle von dem langen und komplizierten Prozeß der Annäherung und Werbung. Ganz offensichtlich ist sie mehr an Glück als an der Institution Ehe interessiert, mehr an Liebe und Verständnis als am Ehestand. Das wird an all den Roman-Paaren deutlich, die nicht zusammenpassen - Sir Thomas und Lady Bertram, Mr. und Mrs. Bennet, Mary und Charles Musgrove. Wie in Scheherazades Erzählungen findet man eine unendliche Vielfalt an guten und schlechten Ehen, guten und schlechten Männern und Frauen.

Auch Brontës Behauptung über die Begrenzungen stimmt nicht ganz. Die Frauen in Jane Austens Romanen, die sich mehr im privaten als im öffentlichen Raum, in der Domäne des Herzens und der komplexen Beziehungsgeflechte zu Hause fühlen, stellen ihre Grenzen ständig in Frage. Der Roman des 19. Jahrhunderts rückt das Individuum, sein Glück, seine Prüfungen und Rechte ins Zentrum der Geschichte. Deshalb ist die Ehe sein wichtigstes Thema. Von Richardsons glückloser Clarissa über Fieldings scheue und gehorsame Sophie bis hin zu Elizabeth Bennet haben Frauen die Komplikationen und Spannungen geschaffen, die die Handlung dieser Romane vorantreibt. Sie lenken die Aufmerksamkeit auf das, was die Romane von Jane Austen schildern. In ihnen geht es nicht um die Bedeutung der Ehe an sich, sondern um die Bedeutung von Herz und Verständnis in der Ehe, nicht um die Vorrangstellung der Konventionen, sondern um den Bruch mit den Konventionen. Diese wohlerzogenen schönen Frauen sind Rebellinnen, die den Entscheidungen ihrer oberflächlichen Mütter, inkompetenten Väter (es gibt selten kluge Väter in Jane Austens Romanen) und der streng konventionellen Gesellschaft ihr »Nein« entgegen halten. Sie riskieren Ächtung und Armut, um Liebe und Kameradschaft zu gewinnen und ins Herz der Demokratie vorzustoßen: zu dem Recht auf die eigene Wahl.


Pöh: Charlotte Brontë!!! :aetsch: - He he: Henry Fielding!!! :gut:

Bruki :cool:

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BeitragVerfasst: Donnerstag 30. November 2006, 12:22 
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D'Arcy-Expertin mit Adelsaffinität
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Wie gut, so einen "Zauberer" zu haben, der einem den Kopf wieder gerade biegt.

:danke: für die Auszüge Bruki, ist wirklich ein wunderbares Buch und kommt auf meinen Gabentisch ...

:blume: Caro

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:blume: Grüsse, Caro

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BeitragVerfasst: Donnerstag 30. November 2006, 12:27 
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Archivarius

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Und hier noch ein kürzerer Teil:

Jane Austen und das Böse

You could not shock her more than she shocks me;
Beside her Joyce seems innocent as grass.
It makes me most uncomfortable to see
An English spinster of the middle class
Describe the amorous effect of »brass«,
Reveal so frankly and with such sobriety
The economic basis of society.


Ein Mädchen wird vergewaltigt, in einen Kofferraum verfrachtet und ermordet. Ein junger Mann wird umgebracht, man schneidet ihm die Ohren ab. Es gibt Schilderungen von Gefangenenlagern, Tod und Zerstörung bei Bellow, bei Nabokov haben wir Ungeheuer wie Humbert, die ein zwölfjähriges Mädchen vergewaltigen, sogar Flaubert spart nicht mit Leid und Verrat. Und was ist mit Austen? hatte Manna eines Tages gefragt.

Ja, was war mit Austen? Jane Austens Komik und ihr Großmut verführten meine Studentinnen gelegentlich zu der verbreiteten Annahme, sie sei eine prüde Jungfer gewesen, die im Frieden mit der Welt lebte und deren Brutalität nicht wahrnahm. Ich mußte sie an Audens »Letter to Lord Byron« erinnern, in dem der Autor Byron bittet, Jane Austen auszurichten, »wie sehr man ihre Romane hier unten schätzt«.

Jane Austens Heldinnen sind auf ihre eigene Weise unversöhnlich. In ihren Romanen wimmelt es von Verrat, Gier, Falschheit, treulosen Freunden, selbstsüchtigen Müttern, tyrannischen Vätern, Eitelkeit, Grausamkeit und Schmerz. Jane Austen übt Nachsicht mit ihren Schurken, aber das bedeutet nicht, daß sie irgend jemanden, einschließlich ihrer Heldinnen, ungeschoren davonkommen läßt. Ihre erklärte Lieblingsheldin, die wenig liebenswerte Fanny Price, muß sogar am meisten erleiden.

Die moderne Literatur beschreibt das Böse in der Privatsphäre, in gewöhnlichen Beziehungen, unter Menschen wie du und ich.

Leser! Bruder! wie Humbert sagte. Das Böse besteht bei Jane Austen, wie in den meisten großen Werken der Weltliteratur, in der Unfähigkeit, andere zu »sehen« und Mitgefühl zu empfinden. Erschreckend ist, daß diese Blindheit in den besten (Eliza Bennet) wie in den erbärmlichsten Menschen (Humbert) existieren kann. Wir alle sind imstande, zu blinden Zensoren zu werden und unsere Visionen und Wünsche anderen aufzuzwingen.

Ist das Böse einmal individualisiert und Bestandteil des täglichen Lebens geworden, wird auch die Art des Widerstands individuell. Wie kann die Seele überleben? ist die entscheidende Frage. Und die Antwort lautet: durch Liebe und Phantasie. Stalin nahm Rußland seine Seele, indem er den alten Tod verbreitete. Mandelstam und Sinjawski heilten diese Seele, indem sie vor ihren Mitgefangenen Gedichte rezitierten und darüber in ihren Tagebüchern schrieben. »Unter solchen Umständen ein Dichter zu bleiben«, schrieb Bellow, »bedeutet vielleicht, in den Kern der Politik vorzudringen. Die menschlichen Gefühle und Erfahrungen, Gestalt und Gesicht des Menschen erobern sich wieder ihren eigentlichen Platz zurück - den Vordergrund.«


Das alles ist aus dem Buch "Lolita Lesen in Teheran" von Azar Nafisi ... bei Amazon für 12,95 als Broschüre oder 17,90 als gebundene Ausgabe zu bekommen...

Bruki

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Zuletzt geändert von Bruki am Donnerstag 30. November 2006, 21:40, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 30. November 2006, 13:01 
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Da ist wirklich viel wahres dran! Wenn ich da an das "harmonische" Familienleben der Ferrars denke...Tina

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Clemens Bittlinger


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BeitragVerfasst: Donnerstag 30. November 2006, 19:29 
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Madeleine hat geschrieben:
Ähm wie meinen?


Ähm, was meinst du wiederum mit der Frage? :gruebel:

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Es ist besser den Mund zu halten und dumm zu erscheinen, als ihn zu öffnen und jeden Zweifel zu zerstreuen.
(Verfasser (mir) unbekannt --- Angelika meint, es sei Mark Twain... :biggrin: )


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Ich hab grad Schattenblume von Karin Slaughter ausgelesen


superspannendes Buch!!

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BeitragVerfasst: Freitag 1. Dezember 2006, 11:12 
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Worum geht es denn da? Krimi? Tina

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BeitragVerfasst: Freitag 1. Dezember 2006, 20:19 
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http://www.amazon.de/Schattenblume-Kari ... F8&s=books

Sehr spannendes Buch --> THriller

ISt der 4te Teil einer Serie und ich les es unheimlich gerne
Kennst du Cupido ?
Wenn du das Buch mochtest, wirst du auch diese Serie lieben.

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BeitragVerfasst: Freitag 1. Dezember 2006, 20:25 
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Also ich kenne CUPIDO und halte diesen Thriller für einen der besten, die es gibt. Von Karin Slaughter habe ich bis jetzt nur " Vergiss mein nicht " gelesen. Das Buch war zwar gut, aber ziemlich vorhersehbar und reicht meiner Meinung nach nicht an Cupido heran.
Außerdem finde ich bei Slaughter die Nebengeschichte mit dem Polizisten und der Ärztin etwas unglaubhaft.


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BeitragVerfasst: Samstag 2. Dezember 2006, 16:25 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Bei dem Namen Cupido klingelt bei mir ganz schwach was. Kann es sein, dass ich das mal im Fernsehen gesehen habe? Tina

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BeitragVerfasst: Samstag 2. Dezember 2006, 19:40 
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Ich liebe Karen Slaughter, bei der guten Dame ist der Name echt Programm (naja, zumindest zum Teil), die Bücher habe ich gelesen aus der Bibo, aber ich muss sie einfach selber haben!! Aber Schattenblume fehlt mir aktuell noch, ich habe leider erst nur bis zum Dritten gelesen.

Eine Verfilmung von Cupido gibt es nocht nicht - meine ich jedenfalls. Das Buch habe ich in einem Rutsch durchgelesen, ich hatte nachher etwas Sorge, weil mein Fenster auch im Erdgeschoss liegt..... kennt jemand die Fortsetzung "Morpheus"?? Boah, die hat mich echt aufgeregt, unglaublich, enttäuschend...... wie schlecht ich die fand!! :nein:

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BeitragVerfasst: Sonntag 3. Dezember 2006, 14:11 
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ich fresse mich gerade durch eine wunderbare gebundene manesse ausgabe von poes meistererzählungen und bin gerade bei den zwei alkoholitätenexperten bzw weinkennern in den katakomben von irgendwas italienischem.

aber mal ganz ehrlich: diese überspannten opiumabhängigen amerikaner alle miteinander... :rolleyes:


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BeitragVerfasst: Montag 4. Dezember 2006, 12:15 
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Austenbegeistert
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Ich fange gerade an, Comeback von Dick Francis (deutsch & englisch) zu lesen. Der Autor war mal Jockey und hat eine ganze Menge Bücher über dieses Genre geschrieben, meist Thriller - ich habe zuerst das Hörbuch auf Englisch gehört und war angenehm über den spannenden Erzählstil überrascht. Ich befürchtete erst, dass zu sehr im Fachjargon gefaselt würde und ich nur die Hälfte verstehe - Pferde sind nicht soo mein Ding, obwohl ich früher gerne geritten bin - ich guck sie mir heute lieber von weitem an. Aber bei Francis geht es ohnehin viel mehr um die Menschen und das drumherum. Naja und bei der Stimme ja kein Wunder, dass mir beim dem Hörbuch nicht langweilig wurde :rolleyes:

Achja, weiß jemand von euch, wie man das am besten handelt? Erst deutsch und dann englisch oder umgekehrt? Oder parallel?? :lach:

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VG

Sunny

Did somebody say Colin Firth???


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BeitragVerfasst: Montag 4. Dezember 2006, 17:21 
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Sunny hat geschrieben:
Naja und bei der Stimme ja kein Wunder, dass mir beim dem Hörbuch nicht langweilig wurde :rolleyes:


Wer liest dir denn da so wunderbar vor??

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BeitragVerfasst: Montag 4. Dezember 2006, 17:43 
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Ich würde mal sagen, dass hängt ganz doll davon ab, wie klar verständlich der Sprecher zu verstehen ist. Dann solltest du, wenn du im Englischen fit bist, mit einem Wörterbuch an der Seite damit keine Probleme haben. Ansonsten würde ich erst mal auf Deutsch reinhören bzw. lesen, um in die Handlung zu kommen. Oder du nimmst dir das deutsche Buch, falls vorhanden, mit zur Seite, wenn du auf Englisch hörst. Dann kannst du ganz schnell nachschlagen. Tina

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Sunny hat geschrieben:
Ich fange gerade an, Comeback von Dick Francis (deutsch & englisch) zu lesen. :


Von Dick Francis habe ich fast alles gelesen! Die Krimis habe ich regelrecht verschlungen. Ich liebe allerdings Pferde und so war die Verbindung Pferd/Krimi für mich immer wieder "himmlisch" :)

Viel Spaß beim Lesen!!!

LG, Jo


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Ich habe jetzt "What Jane Austen ate and Charles Dickens knew" angefangen. Meine Güte, die Sache mit den Rängen und Adelstiteln ist wirklich hochkompliziert. Wer wann wie angesprochen wurde, mit wem er dann zur Tafel schreiten durfte... eine echte Wissenschaft für sich.
Ich glaube, da blickt ein Normalsterblicher der Jetztzeit kaum noch durch!
Grüße
Kerstin

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"I think that we like those kind of entertainment just to have the opportunity to become a child again during 42 minutes."


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BeitragVerfasst: Montag 4. Dezember 2006, 20:37 
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Angelika hat geschrieben:
Wer liest dir denn da so wunderbar vor??
Colin Firth :rolleyes:

Tina hat geschrieben:
Ich würde mal sagen, dass hängt ganz doll davon ab, wie klar verständlich der Sprecher zu verstehen ist. Dann solltest du, wenn du im Englischen fit bist, mit einem Wörterbuch an der Seite damit keine Probleme haben. Ansonsten würde ich erst mal auf Deutsch reinhören bzw. lesen, um in die Handlung zu kommen. Oder du nimmst dir das deutsche Buch, falls vorhanden, mit zur Seite, wenn du auf Englisch hörst. Dann kannst du ganz schnell nachschlagen. Tina
Achso - da habsch mich doch missverständlich ausgedrückt. Also das Hörbuch hab ich ja durch, das gibts auch nur auf Englisch - und eigentlich ohne WB soweit ganz gut verstanden. Jetz die Frage, da das HB arg gekürzt wurde und die Bücher viel detailierter sind, ob ich das erst auf Deutsch lesen sollte oder auf Englisch gleich :D Kann mich net entscheiden - will natürlich auch was dabei lernen und vor allem gucken, wieviel ich so verstehe...

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VG

Sunny

Did somebody say Colin Firth???


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BeitragVerfasst: Dienstag 5. Dezember 2006, 09:21 
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Na wenn du beim Hörbuch keine Probleme hattest, kannst du dich mit Sicherheit auch an das englische Buch "wagen". Und ein Wörterbuch kann dir das, was du nicht weißt, übersetzen. Das klappt schon. Tina

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BeitragVerfasst: Dienstag 5. Dezember 2006, 09:48 
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Kerstin hat geschrieben:
Ich habe jetzt "What Jane Austen ate and Charles Dickens knew" angefangen. Meine Güte, die Sache mit den Rängen und Adelstiteln ist wirklich hochkompliziert. Wer wann wie angesprochen wurde, mit wem er dann zur Tafel schreiten durfte... eine echte Wissenschaft für sich.
Ich glaube, da blickt ein Normalsterblicher der Jetztzeit kaum noch durch!
Grüße
Kerstin


Na, dann sind kleine Fehler für uns sozusagen unvermeidbar ...? :D

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BeitragVerfasst: Dienstag 5. Dezember 2006, 09:51 
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Ich denke mal, dass worauf du anspielen möchtest, dürfte da kaum unter Kleinigkeit fallen, Caro :wink: Tina

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BeitragVerfasst: Dienstag 5. Dezember 2006, 10:20 
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Tina hat geschrieben:
Ich denke mal, dass worauf du anspielen möchtest, dürfte da kaum unter Kleinigkeit fallen, Caro :wink: Tina


Madame, Sie sprechen heut in Rätseln ....ich habe nichts Besonderes oder Spezielles im Sinn gehabt .... :lach:

:blume: Caro

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BeitragVerfasst: Dienstag 5. Dezember 2006, 11:02 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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:wink: Och, ich dachte da an eine der kleineren Unterhaltungen über einen gewissen Romanhelden und Standesfragen :rolleyes: Tina

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