Literaturforum
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 Betreff des Beitrags: Das Parfüm
BeitragVerfasst: Dienstag 22. August 2006, 15:14 
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Administratorin im Ruhestand und Tom-Lefroy-Expertin
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Das Buch kenne ich auch! Ich fand es grässlich und zugleich irgendwie faszinierend! :eek:

Doch ich konnte mich in keinster Weise in den männlichen Hauptcharakter einfühlen (was ja eh schon schwer genug ist... hihi...), weil ich, im Gegensatz zu ihm, NICHTS riechen kann! Da ist bei mir offenbar ein Defekt! Und da es darin ja so gut wie um nichts, als um Düfte und Gerüche geht, konnte ich nicht allzu viel damit anfangen! Doch die Beschreibungen der Düfte haben mir auch mal eine Vorstellung geben können, wie es ist, zu riechen... :lach:

Alethea :flower:

PS.: Ich bin gespannt auf den Film!!!
PPS: Freu' dich schon auf den Schluss! :lach: :biggrin: :clown:

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Es ist besser den Mund zu halten und dumm zu erscheinen, als ihn zu öffnen und jeden Zweifel zu zerstreuen.
(Verfasser (mir) unbekannt --- Angelika meint, es sei Mark Twain... :biggrin: )


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Verfasst: Dienstag 22. August 2006, 15:14 


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BeitragVerfasst: Dienstag 22. August 2006, 17:15 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Ehrlich gesagt dürfte das kein Buch oder Film für mich sein. Viel zu brutal.
Tina

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Clemens Bittlinger


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BeitragVerfasst: Dienstag 22. August 2006, 17:48 
Ich lese gerade Sündenfall von Galsworthy weiter. Jetzt weiß ich auch wieder, warum ich damals aufgehört habe zu lesen - sehr viele Beschreibungen von Gefühlen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Parfüm
BeitragVerfasst: Freitag 1. September 2006, 19:23 
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Alethea hat geschrieben:
PPS: Freu' dich schon auf den Schluss! :lach: :biggrin: :clown:


okay. angesichts des endes muss ich jetzt doch mal fragen. welchen schluss genau meinst du? oder besser von wann an zählst du den schluss?

ab dem marktplatz in grasse? oder dem stadtstreicherplatz in paris?

und wie sollte man sich über auch nur eins von beidem freuen? du siehst mich ratlos :wink:

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BeitragVerfasst: Sonntag 3. September 2006, 17:51 
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hat jemand die Gormenghast- Trilogie gelesen? Ist das nur was für reine Fantasy- Fans? ich muss nämlich gestehen, dass ich z.B. HdR nur angefangen, aber nie zuende gelesen habe... ebenso Harry Potter :rolleyes:

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The person, be it gentleman or lady, who has not pleasure in a good novel, must be intolerably stupid. -HenryTilney
„Das Rationale am Menschen sind seine Einsichten, das Irrationale, daß er nicht danach handelt.“
Friedrich Dürrenmatt

What is written without effort
is in general read without pleasure-
Samuel Johnson.


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BeitragVerfasst: Montag 4. September 2006, 14:10 
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Ich habe mir beim Antiquaritat um die Ecke ein Buch von James Herriot mitgenommen. Nun bin ich zwar nicht sonderlich tierlieb, aber wer neugierig auf Menschen ist, wird hier gut bedient. Schnurrige Geschichten zum Schmunzeln. Und Siegfried Farnon (Arbeitgeber und später Partner des erzählenden Tierarztes) ist einfach eine der sympatischsten, weil inkonsequentesten Erscheinungen in der Literatur/Realität. Es gibt eine Verfilmung aus den 70igern mit Anthony Hopkins in dieser Rolle, extrem treffend besetzt und gespielt.


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BeitragVerfasst: Montag 4. September 2006, 14:45 
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Leider kenne ich die Verfilmung mit Anthony Hopkins nicht, aber es gibt eine sehr schöne Serie mit Christopher Timothy und natürlich Robert Hardy als Siegfried.
"Der Doktor und das liebe Vieh" war bei uns eigentlich immer ein Pflichtermin. :D
Grüße,
Kerstin

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"I think that we like those kind of entertainment just to have the opportunity to become a child again during 42 minutes."


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BeitragVerfasst: Montag 4. September 2006, 14:58 
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Von der wußte ich zwar, daß sie existiert, aber was geht mich fremdes Getier an. Jetzt bedauere ich das auch etwas, denn Yorkshiere kenne ich nun und wenn sie die Bücher gut übertragen haben, muß das Ganze eine unterhaltsame Angelegenheit gewesen sein. Die DVD hatte ich eigentlich hauptsächlich wegen Hopkins auf Verdacht gekauft.


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BeitragVerfasst: Montag 4. September 2006, 15:00 
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Antony Hopkins ist einer von den begnadeten Schauspielern alter Riege, die leider im Aussterben begriffen sind ... Vor allem extreme Rollen spielt er so fantastisch, dass es mir unter die haut geht - sprichwörtlich!

Liebe Grüße
Caro

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BeitragVerfasst: Montag 4. September 2006, 15:32 
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Was heißt für dich der alten Schule?
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BeitragVerfasst: Montag 4. September 2006, 15:41 
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D'Arcy-Expertin mit Adelsaffinität
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@ Tina

Zitat:
Antony Hopkins ist einer von den begnadeten Schauspielern alter Riege, die leider im Aussterben begriffen sind


Alte Riege bzw. auch alte schule, wenn du so willst, sind für mich die Schauspieler jenen Alters, von denen immer mehr sterben ... aus alters- oder anderen Gründen, neulich war doch wieder einer der alten Gilde dran ...

Liebe Grüße
caro

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BeitragVerfasst: Montag 4. September 2006, 15:59 
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Alte Riege ist zunächst erstmal eine Altersbezeichnung und auch irgendwie so etwas wie ein Gütesiegel: Meist klassische Ausbildung und dann einfach Charisma. Da betritt einer die Bühne und schon ändert sich die Atmosphäre. Das trifft im Film z. B. auf Judi Dench oder eben auf A. Hopkins zu.

Aber die "Alte Riege" wächst ja immer wieder nach. Als Olivier, für manche der beste Schauspieler des 20. Jht. starb, war Hopkins, wenn man weltweiten Ruhm als Maßstab nimmt, erst noch im Kommen. Eintagsfliegen und Schönlinge beiderlei Geschlechts gab es immer im Filmgeschäft. Und mancher von denen entpuppte sich dann wider Erwarten als begabter Schauspieler. Man denke nur an Tom Hanks, der anfangst nur leichtes Gesöff spielte und dann Oscars einheimste.

Bin gespannt, wer - wenn wir "Alte Riege" sind - schauspielerisch zu eben dieser gehört.


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BeitragVerfasst: Montag 4. September 2006, 16:06 
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Deine Erklärungen sind mal wieder erste Sahne ... :ja: :respekt:

Sollen wir jetzt tippen, oder schon wetten und in 20, 30 Jahren sehen wir, wer gewonnen hat ...?

:hearts: -liche Grüße
Caro

PS: Ich habe "White Nights" gesehen, ist ein Tanzfilm könnte man sagen.
Da spielen Isabella Rosselini und Baryschnikov. JAAA, der Baryschnikov.
Er spielt, was er ist, einen russischen Tänzer, der nach Amerika flüchtete und bei einer Welttour muß das Flugzeug ausgerechnet in Russland notlanden (oder stürzt es ab?). Nun, auf jden Fall wird er verhaftet und darf in Sibirien weiter tanzübungen veranstalten, es kommt wieder zur Flucht ...
Um ehrlich zu sein, die Tanzszenen haben mir am besten gefallen, aber darum geht es in einem Tanzfilm ja ...

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BeitragVerfasst: Montag 4. September 2006, 16:14 
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Also ich habe vor 8 Jahren in Irland mal beim Hundewettrennen 2,50 Pfund gewonnen (Rita Regina!). Wenn Du meinst, angesichts dieses enormen Wetterfolges Dich mit mir messen zu können :freak: ...


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BeitragVerfasst: Montag 4. September 2006, 16:21 
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D'Arcy-Expertin mit Adelsaffinität
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Zitat:
Also ich habe vor 8 Jahren in Irland mal beim Hundewettrennen 2,50 Pfund gewonnen (Rita Regina!). Wenn Du meinst, angesichts dieses enormen Wetterfolges Dich mit mir messen zu können ...


Laß mich raten Windhunde ...oder doch Afghanen ...?

Bei diesem gravierenden Wetterfolg kann ich leider nicht mithalten, aber einen Versuch wärs immerhin wert ...

Liebe Grüße
Caro

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BeitragVerfasst: Montag 4. September 2006, 16:45 
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Austenexperte
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@Caro

Du stellst Fragen! Sie hatten auf jeden Fall vier Beine.

Obwohl - sind Afghanen nicht die Viecher mit den langen Haaren? Dann waren es Windhunde.

In welchem Thread sind wir hier eigentlich? Auf jeden Fall total off topic (was immer das eigentlich heißt...) Hoffentlich kriegen wir keinen Ärger mit den sanften, lieben, großzügigen Admins :) .

Gespannt bin ich jedenfalls, wie sich Jennifer Ehle, die ich jetzt auch schon ne Weile nirgend mehr gesehen habe, entwickelt. Colin Firth wird sich irgendwann in einen sanften schussligen Großopa entwickeln, wirkliches Charisma kommt da glaube ich nicht mehr. Emma Thompson wird spannend. Und jenseits der Austenschauspieler? Bei Brad Pitt bin ich gespannt. Noch hockt er ja in der Attraktivitätsfalle und der Welt größter Schauspieler wird er nicht werden, aber wenn ich an seine Austrahlung in "Interview mit einem Vampir" denke. Das war schon eine bestimmte Art von Charisma.

Cilian Murphy und Christian Bale haben interessante Ansätze. Die jungen Damen haben es ja rollenmäßig etwas schwieriger, interessant zu sein. Nathalie Portman könnte vielleicht...

Noch mal zum Thema "Alte Riege": Eigentlich ist überhaupt keine "klassische" Ausbildung nötig. Wenn ich an Lauren Bacall in "Haben und Nichthaben", vor allem aber ihre späten Rollen denke, da komme ich einfach ins Strahlen, wie genüßlich grantelig sie z. B. sein kann.


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BeitragVerfasst: Montag 4. September 2006, 16:52 
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Hallo ihr Lieben!

Ich hoffe, dass ich hier für meinen Kommentar richtig bin, wenn nicht – verzeiht es mir!

Jedenfalls, in meinen kleinen, einwöchigen Urlaub hatte ich die Gelegenheit „Miss Lucy Steele“ von Ruth Berger zu lesen.

Schlimm genug, dass der Leser auf jeder Seite hingewiesen wird, wie böse doch die Welt und die herzlosen Verwandten der beiden Steele Schwestern sind (eingeschlossen der eigenen Eltern!), nein, angeblich hatte Lucy Steele die redlichsten Absichten, als sie Elinor Dashwood von ihrer heimlichen Verlobung mit Edward Ferrars in Kenntnis setzte (damit sie die unwissende Elinor aufklären konnte, dass der Gute bereits vergeben war) und nicht, wie Jane Austen im eigentlichen Sinne, ihrer Prahlerei wegen!

Ich muss gestehen, dass ich es interessant gefunden hatte, die Ereignisse aus Lucys Sicht zu lesen, doch war ich zutiefst enttäuscht (und auch erschrocken, wegen der Einfallslosigkeit), als sich das ungerechte Leid der beiden Schwestern auf jeder Seite wiederholt und dies als ausreichende Entschuldigung für ihre vulgäre Art und ihren kindischen Charakter reichen sollte. Schließlich hatten die beiden doch nie die Möglichkeit und das nötige Vermögen gehabt, ihren bescheidenen Verhältnissen zu entfliehen und die bösartigen, geldgierigen Verwandten wollten ja nicht helfen. Jedoch ist all das für mich keine Entschuldigung! So gewöhnlich und unmanierlich sie von Jane Austen beschrieben wurden, so liebenswert sind plötzlich diese unzureichenden Eigenarten bei Frau Berger. (Zumindest bei Lucy – ihre Schwester war immer noch unerträglich.)

Lucy Stelle, und zweifelsohne ihre Schwester Nancy (Anne, wie auch immer), waren einfach nur ungebildete, unehrliche Schmeichlerinnen, die ihren Vorteil aus jeder Situation ziehen wollten.

Des weiteren stellte Ruth Berger nicht nur Edward als rückratlos, vertrottelt und unangenehm kriecherisch hin, der alles tat, um ja nicht in irgendwelche Unannehmlichkeiten zu geraten. Von seiner liebenswürdigen Schüchternheit, die JA so wundervoll hervorgehoben und beschrieben hat, war keinerlei Spur mehr vorhanden. Er war sogar stellenweise richtig unsympathisch und ein Schweinehund! Verzeiht mir dies...

Marianne und Elinor (eigentlich die gesamte Familie Dashwood) wurden als kalt, hochnäsig und abgeneigt beschrieben! Da Verstand und Gefühl zu meinen absoluten Liebling gehört und die Heldinnen mir sehr lieb sind, fand ich dies als äußerst ungeheuerlich! Niemals hatte ich bei Jane Austen auch nur eine sekundelang das Gefühl, dass sie ihre Hauptfiguren als dünkelhaft und arrogant hinstellen wollte, doch Ruth Berger ließ ihre Antipathie freien Lauf. Deutlich spürbar und unüberlesbar! Immer darauf Bedacht, Lucy in einem besseren, reineren Licht darzustellen, als alle anderen, die ja so böse und ungerecht waren.

Im besonderen Elinor wollte sie als berechnend, eingebildet und abgebrüht hinstellen! Und Edward solle sie gar nicht geliebt haben, sondern nur wegen seinem Geld in Erwägung gezogen haben. Marianne habe sie Colonel Brandon geneidet, weil sie der Auffassung war, dass sie und er viel besser zusammenpassen würden (und natürlich dachte sie auch dabei an das Geld)! Elinor als hinterhältige, Intrigen schmiedende Neiderin zu beschreiben, empfand ich als extrem absonderlich und kein einziges Mal habe ich die angenehme Elinor von JA wieder entdeckt. Sie war eine fremde, unfreundliche Gestalt, die einzig der armen Lucy schaden wollte.

Leider bereitete mir dieser Ableger eines JA Romans keinerlei Freude und aus meiner Sicht, ist er weder das Geld, noch die Zeit wert!

Schade eigentlich, es hätte sicherlich eine schöne Zweitansicht werden können, wenn die Autorin nicht so viel Wert darauf gelegt hätte, Lucy Steele als armes, unverkanntes und unschuldig naives Mädchen hinstellen zu wollen.

Jedoch ist positiv anzumerken, dass Ruth Berger den Stil von Jane Austen hervorragend wiedergegeben hat – na ja, wenigstens etwas! ;D

Tut mir leid, dass es so lang geworden ist, aber ich musste das mal rauslassen... :embarrassed:

Pumuckel

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BeitragVerfasst: Montag 4. September 2006, 17:05 
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@Pumuckel

In Abwandlung eines Rio-Reiser-Liedes: "Wann, wenn nicht jetzt, wo, wenn nicht hier..."

Ich habe mir das Buch nach Lesen des Klappentextes gar nicht erst angetan, weil ich eine Ehrbesudelung der Familie Dashwood nicht lesen wollte.

An sich ist es es aber schon sehr spannend, die gewohnte Blickrichtung mal völlig zu wechseln. Ein wunderbares Beispiel dafür ist das Buch "Alibi für einen König" von Josephine Tey, wo sich ihr Inspektor, weil im Krankenhaus liegend, gewissermaßen auf gedankliche Verfolgungsjagd begibt und zu dem Ergebnis kommt, daß Richard III aus rein psychologischen Gründen gar nicht das Monster gewesen sein kann, als das ihn die Nachwelt (nach Moore und Shakespeare) gesehen hat.

Irgendwie muß der Autor es einfach schaffen, den Angelhaken so auszuwerfen, daß der neugierige und skeptische Leser eben auch anbeißt und scheinbar hat Frau Berger das nicht hinbekommen.


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BeitragVerfasst: Montag 4. September 2006, 17:16 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Ich kann dich gut verstehen. Genau wie du war ich anfangs ebenfalls nicht sehr angetan. Doch je ausführlicher du alles beschrieben hast, sah ich alles in einem anderen Licht. Evtl. wollte die Autorin alles aus Lucy's Sicht schreiben? Die sah ja wirklich Elinor und Marianne so falsch und hochmütig und nur auf Geld aus. Aber selbst dann hätte sie hätte sie es übertrieben. Gerade Edward hat so viel Rückgrat bewiesen, als er zu Lucy stand. Aber wenn ich mich an den Brief Lucys an Edward erinnere, meine ich mich, dass da ähnliche Töne angeklungen sind. Also vielleich doch ein Roman aus Lucy's Sicht?
Tina

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BeitragVerfasst: Montag 4. September 2006, 17:45 
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Austenbegeistert
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wie gesagt, die grundidee fand ich ja auch sehr interessant - deswegen hab ich mir das buch auch nur gekauft (den klapptext hab ich dabei einfach mal wohlwollend ignoriert!) und so amüsant die ersten paar seiten gewesen waren, desto schlimmer wurde es, als Edward und alle bekannten figuren von JA ins spiel kamen...

sicherlich, ist das buch aus der perspektive von Lucy geschrieben und bekommt dadurch eine andere sichtweise, aber ehrlich, man kann einen menschen nicht so fehl interpretieren, der bei einem autor bestürzt und erschrocken über Lucys geheimnis reagiert, bei dem anderen, nach dem ersten schrecken, regelrecht herablassend und hämisch wird... charaktereigenschaften die Elinor meines wissens nach nie beseßen hatte!!

also, für mich kann man es drehen wie man will, aber entweder hat Frau Berger JA absolut fehl verstanden, oder aber, sie konnte die Dashwood damen absolut nicht ausstehen!! :nein:

ich jedenfalls werd das buch nicht mehr anfassen, vielleicht verschenk ich es an jemanden, der sich weniger für JA interessiert und Verstand & Gefühl niemals gelesen hat - denn für sojemanden ist "Miss Lucy Steele" sicherlich unterhaltsamer :lach:

Pumuckel

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BeitragVerfasst: Montag 4. September 2006, 18:11 
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Jaaaa, aber Lucy konnte nun mal Elinor und Marianne absolut nicht ausstehen und das hat dann die Autorin treffend rüber gebracht. Und deshalb musste die Autorin ja die Personen anders beschreiben. Auch wenn es einem selbst dabei eiskalt den Rücken runterläuft.
Tina

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BeitragVerfasst: Montag 4. September 2006, 20:50 
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Austenbegeistert
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@Tina: ja, schon wahr... und eiskalt ist es wirklich gewesen, ganz furchtbar! :D

aber na ja, wie schon gesagt, für diejenigen die Verstand & Gefühl nie gelesen haben, oder nur den film kennen oder nicht einmal das, ist das buch sicherlich gut, aber für meinereiner war es nur grauenvoll und enttäuschend :nein:

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BeitragVerfasst: Montag 4. September 2006, 21:10 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Ich mag so etwas persönlich eigentlich auch nicht. Zumal Sense & Sensebility eins meiner Lieblingsbücher von JA ist und ich besonders Edward gut leiden kann. Wie er zu Lucy steht, ist schon imponierend. Obwohl er weiß, dass Elinor die Frau seiner Träume ist, wäre er bei Lucy geblieben. Und was macht dieses undankbare Miststück? Wirft sich Robert an den Hals und schleimt sich so bei der Mutter der beiden ein und schafft es, Robert quasi als Erstgeborenen behandelt zu sehen. So ein unverschämtes Glück für sie, dass sie überhaupt nicht zu schätzen weiß!
Tina

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BeitragVerfasst: Montag 4. September 2006, 22:10 
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:D das war mal eine beschreibung dir mir aus der seele gesprochen hat!!! genauso seh ich Lucy auch und da hilft es auch nicht, dass Ruth Berger sie als bemitleidenswert und übertrieben naiv darstellen wollte und das auf kosten der charaktere, die JA so fein und überzeugend gezeichnet hat... verstehst du, wie ich das meine? :/ (manchmal drück ich mich leicht verworren aus und am ende versteh nur ich selber, was ich eigentlich meine... :lach: )

Pumuckel

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BeitragVerfasst: Montag 4. September 2006, 23:52 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Nein, ich verstehe dich gut. Das ist es auch, was mich an etlichen Fanstories stört. Da werden, für meinen Geschmack, ohne Sinn und Verstand die Charaktere nach eigenem Gutdünken verändert und benutzt. Da taucht bei mir meist die Frage auf, warum dann nicht gleich eine ganz eigene story geschrieben wird. Aber nein, es muss auf Biegen und Brechen aus dem "JA Kosmos" sein. Statt selber den Grips zu benutzen und sich, was absolut spannend sein kann, eigene Figuren auszudenken. Zumal da den eigenen Vorstellungen und Wünschen keine Grenzen gesetzt werden. Ich finde es echt schade, dass dann so eine merkwürdige, total falsche Figurenbeschreibung herauskommt wie in diesem Fall der Lucy. Und die "fadenscheinige" Begründung, doch "nur" alles aus einer anderen Sicht zu schildern. Manchmal frage ich mich, was alles veröffentlicht werden kann.
Tina

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BeitragVerfasst: Dienstag 5. September 2006, 10:18 
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@Ulli

Zitat:
In welchem Thread sind wir hier eigentlich? Auf jeden Fall total off topic (was immer das eigentlich heißt...) Hoffentlich kriegen wir keinen Ärger mit den sanften, lieben, großzügigen Admins .
Sorry, aber du hast angefangen. Werde dir meine Antwort dann heute Mittag auf mail schicken, muß darüber noch tüchtig nachdenken, um meine Chancen zu verbessern.

@Tina
Du warst krank? Geht es dir wieder besser?

Zitat:
Manchmal frage ich mich, was alles veröffentlicht werden kann.


Das Thema hatten wir schon, nich? Aber ich weiß genau, was du meinst.
Ich kann aber auch die "Was wäre wenn" - Szenarien nachvollziehen, den sich der eine oder andere ausdenken mag ...

Liebe Grüße
Caro

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Austenbegeistert
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@Tina: lieber eine eigene story verfassen, mit seinen eigenen ideen und charakteren, als eine so dermaßen zu verändern, dass es einen schauer des entsetzen einjagt!!! das hätte jemand Ruth Berger vielleicht auch mal sagen sollen... ;D

aber schade ist wirklich, dass es einen den entheusiasmus nimmt, weitere ableger von JA's werken zu lesen - mir zumindest, noch einen reinfall würde ich wohl nicht verkraften :nein: :lach:

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BeitragVerfasst: Dienstag 5. September 2006, 10:42 
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D'Arcy-Expertin mit Adelsaffinität
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@Pumuckel

Zitat:
aber schade ist wirklich, dass es einen den entheusiasmus nimmt, weitere ableger von JA's werken zu lesen - mir zumindest, noch einen reinfall würde ich wohl nicht verkraften


Ein schwarzes Schaf verdirbt aber nicht die ganze Herde ...

Es ist nicht alles bodenlos schlecht und manchmal sind schon die Originale schlecht, was sich natürlich nicht auf JA bezieht ...!!!

Liebe Grüße
Caro

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 Betreff des Beitrags: Ein anderes Buch
BeitragVerfasst: Dienstag 5. September 2006, 11:30 
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D'Arcy-Expertin mit Adelsaffinität
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Ich habe mir heute einen historischen Roman gekauft, der im rororo-Verlag vertrieben wird.

Autorin ist Edith Beleites und es handelt sich um einen Band aus ihrer
Die Hebamme von Glückstadt - Reihe, und zwar "Die versprochene Braut"

Der Roman spielt im Jahr 1640 zwischen Glückstadt und Kopenhagen und er handelt von den Problemen und Anfordernissen der Hebammen, die langsam anfingen sich mit den Medizinern auszutauschen. Im Nebenstrang versucht die Hebamme Klara einem jungen, adligen paar zu helfen, das in Schwierigkeiten ist.

Kennt jemand das Buch oder die Schriftstellerin und kann mir sagen, wie authentisch sie schreibt ...?

Ich habe bisher nur kurz reingelesen, finde es aber auf den ersten Blick sehr realitisch und amüsant geschrieben.

Liebe Grüße
Caro

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BeitragVerfasst: Dienstag 5. September 2006, 12:11 
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Archivarius

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Na toll, eine Ruth Berger Diskussion und ich bin nicht dabei! :irre:

Bruki :cool:

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"There’s no one to touch Jane when you’re in a tight place. Gawd bless ’er, whoever she was."
(Rudyard Kipling, The Janeites)


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