Literaturforum
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BeitragVerfasst: Sonntag 23. Juli 2006, 23:43 
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Austenkenner

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So ging es mir mit Sturmhöhe auch. Ich konnte es nicht aus der Hand legen aber wirklich mögen tue ich keinen der Charaktere! Und Heathcliff ist ein absolutes EKEL! :nein:


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Verfasst: Sonntag 23. Juli 2006, 23:43 


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BeitragVerfasst: Montag 24. Juli 2006, 08:13 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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Mir gings mit "Wuthering Heights" auch so (siehe Bronte-Thread) und genau das finde ich so toll und faszinierend an dem Buch.


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BeitragVerfasst: Montag 24. Juli 2006, 09:01 
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Jojonu hat geschrieben:
... Und Heathcliff ist ein absolutes EKEL! :nein:

... ja, und er ist dem Kopf einer 28jährigen Pfarrerstochter entsprungen. :ja:

Bruki

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BeitragVerfasst: Montag 24. Juli 2006, 17:40 
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Ja genau. Da kommt einem doch zwingend die Frage in den Sinn: Wie war die arme Emily so drauf? Hatte sie vielleicht Depressionen oder etwas in die Richtung?
Es war ja, soweit ich weiß, das einzige Buch, dass sie geschrieben hat und das ist dann so niederschmetternd und depriemierend und dunkel. Da hab ich schon fast Mitleid mit Emily.

Magdalena
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Thursday, du darfst nie vergessen, dass unser Denken, sei es nun religiös, philosophisch oder wissenschaftlich, ebensolchen Moden unterliegt wie unser Musikgeschmack und unsere Kleidung. Es ist wie mit den Rockbands. Die Veränderungen dauern nur etwas länger.

Jasper Fforde - In einem anderen Buch


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BeitragVerfasst: Dienstag 25. Juli 2006, 14:53 
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Manchmal fühlt man sich besser, wenn man sich den ganzen "Rotz" von der Seele geschrieben hat. Vielleicht ging es Emily da genauso ...

Liebe Grüße
Caro

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:blume: Grüsse, Caro

Avatar: Amelia Darcy (1754-1784)

Für 1 Jahr säe einen Samen, für 10 Jahre pflanze einen Baum, für 100 Jahre erziehe einen Menschen. chin. Weisheit


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BeitragVerfasst: Dienstag 25. Juli 2006, 14:58 
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Bruki hat geschrieben:
... ja, und er ist dem Kopf einer 28jährigen Pfarrerstochter entsprungen. :ja:

Hey, nichts gegen Pfarrerstöchter hier! ;D

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BeitragVerfasst: Dienstag 25. Juli 2006, 17:08 
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Archivarius

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Becci hat geschrieben:
... Hey, nichts gegen Pfarrerstöchter hier! ;D

Hab ich schon gesagt, dass Emily :love: meine Lieblings-Bronte ist? Bestimmt hab ich das... :ja:

Kuckst Du hier und irgendwo hab ich auch mal ein schönes Zitat aus Maletzkes Biografie von Charlotte Bronte über ihre Schwester gebracht, wo es hieß, ihre langen Beine waren nicht gemacht, um in einer Reihe mit anderen Mädchen zu gehen, und ihr Kopf nicht für enge Schulzimmer...

Bruki :cool:

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BeitragVerfasst: Dienstag 25. Juli 2006, 17:13 
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Caro hat geschrieben:
Manchmal fühlt man sich besser, wenn man sich den ganzen "Rotz" von der Seele geschrieben hat. Vielleicht ging es Emily da genauso ...

... ja der Engel, der an der Wiege der kleinen Emily gestanden hat, war sicher von anderer Art als der, der little Jane geküsst hatte... Aber sie muss unmenschlich stark gewesen sein und gleichzeitig sehr zart...

Bruki

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BeitragVerfasst: Dienstag 25. Juli 2006, 19:31 
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Vielen Dank für die Info über die Bronte-Schwestern. Jetzt wundere ich mich nicht mehr über "Sturmhöhe". Es war wohl so wie du es schreibst, Bruki, der Mangel an Liebe und so. Emily tut mir jetzt nur noch leid. ;( Die Ärmste, sie ist mit ihrer Lebenssituation wohl nicht ganz zurechtgekommen, was aber verstänlich ist.

Magdalena
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BeitragVerfasst: Dienstag 25. Juli 2006, 20:09 
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Magdalena hat geschrieben:
Da kommt einem doch zwingend die Frage in den Sinn: Wie war die arme Emily so drauf? Hatte sie vielleicht Depressionen oder etwas in die Richtung?


:motz: Diese Frage kommt immer in Zusammenhang mit Emily Bronte auf und jedesmal ärgere ich mich wie wahnsinnig darüber! Emily kann einem wirklich Leid tun, aber meiner Ansicht nach nur, weil ihr ständig unterstellt wird, dass sie Depressionen hatte und nicht ganz normal war! (Ohne dir nahetreten zu wollen, Magdalena! :wink: )

Meiner Ansicht nach war Emily nur sehr realistisch. :n21: Sie hat Menschenkenntnis gehabt und auch die Grausamkeit der menschlichen Natur erkannt! Sie hat mit "Wuthering Heights" gezeigt, wohin Vorurteile gegen die sogenannten "schlechten Menschen", wie die damalige Gesellschaft die Zigeuner damals handelte, führen können. Das die auch Gefühle besitzen und man nicht ungestraft auf ihnen herumtrampeln kann, wie man auf Heathcliff herumgetrampelt ist... :boese:

Bruki hat geschrieben:
Und Heathcliff ist ein absolutes EKEL!


Ich finde das eigentlich gar nicht! Als ich das Buch las, fand ich den Charakter von Heathcliff (alle Charaktere übrigens) unheimlich faszinierend! :eek: Sie wirkten so echt und daher auch so bedrückend! Ich habe eigentlich keine Abscheu vor dem, was er seinen Mitmenschen angetan hat, empfunden :nein: - sondern vielmehr irgendwie verstanden, warum er es tat... Man hat ihn auch nicht besser behandelt - warum sollte man dann mit den anderen Mitleid empfinden? Erst als es dann an den Punkt kam, an dem er sich an Unschuldigen (wie die junge Catherine und Hearton (schreibt man den so?)) rächte, waren selbst meine Grenzen der Verständnis erreicht! :/ Trotzdem hab' ich Heathcliff irgendwie gemocht, weiß auch nicht warum... :rolleyes:

:willnicht: Was Anne angeht, könnte ich mich auch jedes Mal aufregen! Immer wird sie als diejenige bezeichnet, die im Schatten ihrer Schwestern stand, dabei fand ich ihr "The Tenant of Wildfell Hall" wesentlich besser als "Jane Eyre". Nicht, dass mir "Jane Eyre" nicht gefallen hätte - ich habe es in einem Rutsch gelesen und war begeistert. Doch so im Nachhinein betrachtet finde ich Charlotte doch allzu sentimental... :grosseaugen:
Vor allem steckt in Annes Büchern so viel von ihr selbst, sodass sie realistischer wirken als Charlottes Träume vom unscheinbaren Mädchen, dass sich in einen charismatischen Mann verliebt und oh Wunder wiedergeliebt wird...So wie es bei Charlotte mit ihrem Monsieur Heger nie klappte! :nein:
Und "Agnes Grey" war zwar eine voraussehbare Handlung, aber sehr romantisch und irgendwie prickelnd! (Ich denke da nur an die Szene, als Mr Weston und Agnes sich in das Haus dieser alten Frau retten, weil es regnet (soweit ich mich erinnern kann) und dass Mr Weston die Katze vor dem Erschießen gerettet hat (das hat ihn sowieso für mich eingenommen! :ja: :hearts: ))

Ich habe übrigens einige Parallelen zwischen William Weightman (dem Typen, in den sich Anne verliebt hat) und Mr Weston entdeckt...Okay, ich höre jetzt besser mal auf...
Nicht jeder teilt wahrscheinlich meine Begeisterung für Anne Bronte!

Alethea

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Es ist besser den Mund zu halten und dumm zu erscheinen, als ihn zu öffnen und jeden Zweifel zu zerstreuen.
(Verfasser (mir) unbekannt --- Angelika meint, es sei Mark Twain... :biggrin: )


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BeitragVerfasst: Dienstag 25. Juli 2006, 20:16 
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Von Anne hab ich leider noch nichts gelesen. Das wird aber bestimmt bald nachgeholt.

und @ Alethea: Ich hab mitlerweile eingesehen, dass Emily KEINE Depressionen hatte, sondern dass sie wohl in ihrem Werk die Welt irgentwie so geschildert hat wie sie sie gesehen hat.
Tut mir leid, dass ich dich mit meiner früheren Frage, ob sie Depressionen hat so in Rage versetzt habe. :/

Magdalena
:zwinker:

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BeitragVerfasst: Dienstag 25. Juli 2006, 20:36 
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Magdalena hat geschrieben:
Tut mir leid, dass ich dich mit meiner früheren Frage, ob sie Depressionen hat so in Rage versetzt habe.

Keine Angst! Du hast mich nicht in Rage versetzt! ;D
Meine Smileys waren da wohl etwas missverständlich...sorry! Ich habe bloß soviel Freude an diesem hopsenden, motzenden Kerlchen: :motz: , dass ich mich jedesmal freue, wenn ich es einsetzen kann! :D
Ich finde das kleine Ding echt spitze!

Alethea

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BeitragVerfasst: Mittwoch 26. Juli 2006, 09:40 
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Alethea hat geschrieben:
...
Bruki hat geschrieben:
Und Heathcliff ist ein absolutes EKEL!

Ich finde das eigentlich gar nicht! Als ich das Buch las, fand ich den Charakter von Heathcliff (alle Charaktere übrigens) unheimlich faszinierend! :eek: ...

Na ja, Alethea, ich hätte nicht "Ekel" gesagt, sondern: Er ist das absolute Böse oder ein Soziopath reinstes Wassers - was (das zweite) übrigens auch auf die liebliche Cathy zutrifft...

Und Emily hat es großartig verstanden, das Böse bis zum bitteren Ende zu führen - konsequent und ohne Rücksicht auf Moral oder Konventionen - wie keiner vor ihr es getan hat... und das ist, wie Du sagst, unheimlich faszinierend...

Bruki :cool:

PS: Deine Meinung über "Jane Eyre" und "Wildfell Hall" teile ich übrigens nicht... Zwar ist die "Erbin" (und "Agnes Grey" auch) ein vom Thema her sehr interessantes Buch, doch Anne hat leider noch ein paar Probleme mit der Konstruktion ihrer Romane, so dass man sagen msus: Vom Thema her "Austensche Klasse", aber nicht in der Durchführung... Und schade, dass Anne so früh gestorben ist, aus ihr hätte bestimmt noch was großes werden können... Da war Charlotte mit "Jane Eyre" besser dran... Obwohl dieses eher Mängel in der Charaktergestaltung hatte... - machmal gerät Charlotte vor lauter "unterdrückter Leidenschaft" die Logik etwas aus der Sicht... Ich würde aber trotzdem nicht unbedingt eine Rangfolge austellen wollen... Wahrscheinlich vergleichen wir hier auch nur Äpfel mit Birnen? ...

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BeitragVerfasst: Mittwoch 26. Juli 2006, 12:51 
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Bruki hat geschrieben:
Ich würde aber trotzdem nicht unbedingt eine Rangfolge austellen wollen... Wahrscheinlich vergleichen wir hier auch nur Äpfel mit Birnen? ...


Du hast schon Recht! Eigentlich rege ich mich über etwas auf (nämlich darüber, dass die Literaturkritik immerzu eine Rangfolge unter den Brontes aufstellt (und das Anne immer ganz unten landet...), und mache es gleich darauf selbst... :/
Ich denke, jede der Schwestern hatte ihre Schwächen und Stärken!

@Magdalena: Du bist/warst mit deiner Meinung nicht alleine, Magdalena! Und du kannst diese Meinung auch ruhig weiterhin vertreten, wenn du dieser Ansicht bist - da darfst du dich an meinem empörten Geschreibsel nicht stören! :nein: Das richtete sich nicht gegen dich, sondern gegen die Allgemeinheit! :ja: Ich kann es bloß nicht nachvollziehen, warum so viele Menschen den Eindruck haben, Emily sei halb wahnsinnig oder depressiv gewesen. Das hat man auch damals gefunden, als "Wuthering Heights" zum ersten Mal veröffentlich wurde - doch damals schockierte das eben die feine Gesellschaft... Ich finde sie nur unheimlich realistisch und alle drei Schwestern für ihre Zeit sehr modern!

Alethea

P.S.: Es ist und bleibt ein Rätsel! Wie, verflucht nochmal, gelingt es dir, Bruki, dass die Smileys mit in die Quotes übernommen werden. Bei mir werden sie immer getilgt! Da mach' ich doch irgendetwas falsch... :gruebel:

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BeitragVerfasst: Mittwoch 26. Juli 2006, 13:49 
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Austenexperte
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Alethea hat geschrieben:
@Magdalena: Du bist/warst mit deiner Meinung nicht alleine, Magdalena! Und du kannst diese Meinung auch ruhig weiterhin vertreten, wenn du dieser Ansicht bist - da darfst du dich an meinem empörten Geschreibsel nicht stören! :nein: Das richtete sich nicht gegen dich, sondern gegen die Allgemeinheit! :ja: Ich kann es bloß nicht nachvollziehen, warum so viele Menschen den Eindruck haben, Emily sei halb wahnsinnig oder depressiv gewesen. Das hat man auch damals gefunden, als "Wuthering Heights" zum ersten Mal veröffentlich wurde - doch damals schockierte das eben die feine Gesellschaft... Ich finde sie nur unheimlich realistisch und alle drei Schwestern für ihre Zeit sehr modern!


Ich bin nicht der Ansicht, dass Emily depressiv war oder ähnliches. Ich habe nur nicht Bescheid gewusst über ihre Familienverhältnisse und so. Wenn man das aber weiß erscheint es einem dann schon natürlich, dass sie die menschliche Natur nicht nur positiv gesehen hat. Ich selbst sehe zwar nicht so viel Bösartigkeit in den Menschen, aber es sind nunmal nicht alle gleich. :nein:
Ich will mich aber hier nicht verteidigen. Ich hab schon verstanden, dass du auch andere Meinungen als deine eigenen akzeptierst. Wollte nur klarstellen, dass ich Emily jetzt nicht für psychisch gestört halte.

Magdalena
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BeitragVerfasst: Mittwoch 26. Juli 2006, 13:58 
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Archivarius

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Alethea hat geschrieben:
... P.S.: Es ist und bleibt ein Rätsel! Wie, verflucht nochmal, gelingt es dir, Bruki, dass die Smileys mit in die Quotes übernommen werden. Bei mir werden sie immer getilgt! Da mach' ich doch irgendetwas falsch... :gruebel:

Da denk ich gar nicht drüber nach... Ich drücke oben in Deinem Posting auf "Zitat" und lösche dann im Editorfenster alles, was ich nicht brauche, sodass nur noch das gewünschte Zitat übrig bleibt - dabei achte ich natürlich auf die "Klammern" um die "Quotes" - das ist alles... Die Smileys sind eingentlich nur Zeichenketten, die meist mit einem Doppelpunkt beginnen und mit einem solchen auch enden - wie das hier: Doppelpunkt motz Doppelpunkt :motz: - oder bestimmte Zeichenkombinationen wie Doppelpunkt D - das ist: :D ... und das funktioniert auch in den Zitaten... Achte auch darauf, dass vor und nach dem Smiley je ein Leerzeichen stehen bleibt, machmal funktionieren die nicht ohne...

Bruki :cool:

PS: Kerstins Lieblingssmiley ist z.B. Doppelpunkt aetsch Doppelpunkt :aetsch:, und früher mochte sie Doppelpunkt ritter Doppelpunkt :ritter: ... mit der Zeit kennt man dann die Zeichen für einige Smileys schon auswendig: :love: z.B.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 26. Juli 2006, 18:06 
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:wink: Ja. Dass das nur Zeichen sind, ist mir auch schon klar geworden, jedesmal wenn ich ein Smiley eingefügt habe! Ich habe aber immer links vom Antwortfeld das jeweilige angeklickt...wusste gar nicht, dass man die ganz simpel tippen kann! :nein: Das geht viel schneller, wenn man die Zeichen mal kennt, als wenn man jedesmal das Smiley-Feld hochladen muss! :ja:

Ich habe immer folgendermaßen zitiert: Bin auf "Antworten" gegangen, habe nach unten gescrollt und den Teilsatz aus dem Zitat kopiert und oben unter Quote usw. mit ="Bruki" eingefügt...alles was eben dazu gehört. Aber die Smileys wurden nicht als z.B. Doppelpunkt ja Doppelpunkt übernommen.

Ich habe es nun mal so probiert wie du's mir gesagt hast, bin oben auf deinem Text auf "Zitat" gegangen, um dann den überflüssigen Text zu löschen...und da hat's wirklich geklappt! :freude: Die Smileys erschienen als z.B. Doppelpunkt motz Doppelpunkt! Also war das mein "Fehler"! Danke für die Hilfe! Ich werd's demnächst so machen, wie du's mir geraten hast! :happy: Manchmal ist es meiner Ansicht nämlich auch wichtig, wenn die Smileys beim Zitieren mit übernommen werden! :ja: Was täte ich nur ohne dich, Bruki? :wink: (Naja, ich würde die Administratoren fragen... :lach:)

Magdalena hat geschrieben:
Ich bin nicht der Ansicht, dass Emily depressiv war oder ähnliches. Ich habe nur nicht Bescheid gewusst über ihre Familienverhältnisse und so. Wenn man das aber weiß erscheint es einem dann schon natürlich, dass sie die menschliche Natur nicht nur positiv gesehen hat. Ich selbst sehe zwar nicht so viel Bösartigkeit in den Menschen, aber es sind nunmal nicht alle gleich.
Ich will mich aber hier nicht verteidigen. Ich hab schon verstanden, dass du auch andere Meinungen als deine eigenen akzeptierst. Wollte nur klarstellen, dass ich Emily jetzt nicht für psychisch gestört halte.


Ich wollte nur nicht, dass du das Gefühl hast, du könntest hier nicht deine ehrliche Meinung sagen! :wink: Ich finde es ja eigentlich gut, wenn man unterschiedliche Ansichten hat, sonst wäre es nur halb so interessant, oder? :happy: Ich wiederum wusste ja nicht, inwieweit du dich mit den Brontes auskennst...du verstehst schon!
Wie gesagt, deine eine Bemerkung hat mich nur auf das Thema gebracht - meine Tirade galt der Allgemeinheit - und ich wollte nicht, dass es für dich aussieht, als ob es nur gegen dich gerichtet gewesen wäre! :rolleyes: Aber ich glaube, inzwischen haben wir uns lange genug hin- und herversichert, wie dies und das gemeint war, oder? Wir verstehen uns ganz und gar... :lach:

Liebe Grüße
Alethea

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BeitragVerfasst: Donnerstag 27. Juli 2006, 10:16 
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Ich hab gerade angefangen Alan Moores "From Hell" zu lesen... oder sollte ich sagen: anzusehen? es ist eine gewaltige Schwarte von fast 600 Seiten und sehr schwer zu lesen, denn es ist ein Comic-Roman... sowas bin ich nicht gewohnt und ich muss mich sehr anstrengen, um den Inhalt mitzubekommen... Die Schrift ist meist so klein, dass sie mir vor den Augen verschwimmt, besonders abends, wenn meine Augen eh schon zufallen wollen...

Inhalt: Es geht in diesem viktrianischen Roman um die unaufgeklärten Prostituiertenmorde Jack the Rippers und es wird eine Aufklärung der Morde angeboten, in der die königliche Familie einbezogen wurde... Der Roman wurde mit Johnny Depp unter demselben Titel verfilmt, und kam kürzlich im Fernsehen...

Bruki :cool:

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BeitragVerfasst: Donnerstag 27. Juli 2006, 10:37 
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Ich habe vorgestern "Blausäure" von Agatha Christie gelesen!
Es war unheimlich raffiniert und faszinierend erzählt. Ich kann nur jedem Krimi-Fan raten, es zu lesen! :biggrin:

Alethea

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BeitragVerfasst: Donnerstag 27. Juli 2006, 10:42 
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Ja, das ist echt ein tolles Buch. ich mag ja Agatha Christie allgemein sehr. Leider schaffe ich es bei ihr nie den Mörder zu raten, obwohl sie sonst schon Gespür für sowas habe, nur bei ihr liege ich immer falsch, außer ich habe das Buch schon mal gelesen und selbst dran kriegt sie mich manchmal wieder dran...

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BeitragVerfasst: Donnerstag 27. Juli 2006, 10:42 
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@Alethea,
"Blausäure" hört sich gut an. Damit kann man ja so manches anstellen ...

Liebe Grüße
caro

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Becci hat geschrieben:
Leider schaffe ich es bei ihr nie den Mörder zu raten,...


Ich finde Agatha Christie auch super! Habt ihr schon mal ihre Autobiografie gelesen (ich glaube, sie hat sechs verschiedene Heiratsanträge bekommen... :wink:)?

Ich finde an Christie so toll, dass man bei ihr wirklich nie erraten kann, wer der Mörder ist, ohne dass die Romane allzu konstruiert sind! Die Bücher sind fast alle richtig toll! :biggrin:

Alethea

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Kein Wunder, daß sie soviele Anträge gekriegt hat.
Sie war talentiert und sah für die damalige zeit doch ziemlich verschärft aus, wie ich finde ...
kann gut sein, dass die Jungs&Männer Schlange standen ...

Und ja, Agatha Christie's sind die einzigen Krimis, die ich lese, denn mit "Mord und Totschlag" hab ich's sonst nicht ...

Liebe Grüße
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Caro hat geschrieben:
Und ja, Agatha Christie's sind die einzigen Krimis, die ich lese, denn mit "Mord und Totschlag" hab ich's sonst nicht ...


Irgendjemand hat mal über Agatha Christies Romane gesagt, sie habe den Mord salonfähig gemacht... :n2: Christie legt keinen Wert auf den Mord an sich, sondern auf die Auflösung eines Mordes, die Raffinesse, mit der Poirot, Miss Marple, oder auch - im Falle von "Blausäure" - keiner von beiden, sondern ein anderer an den Fall herangeht und rein psychologisch, logisch und anhand der Fakten den Fall löst! Meist ist der Mord bereits geschehen oder wird nicht sonderlich breitgetreten...Das gefällt mir auch besser! :ja:
Und vor allem: Das kann auch nicht jeder Schrifsteller! Sie schafft es wirklich so gut wie jedes Mal, dass der Leser alle Fakten weiß, aber trotzdem keine Ahnung hat, wer der Mörder war!

Alethea

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Ja, das ist Hohe Kunst. Einen guten Krimi zu schreiben ist verdammt schwer, da gehört schon noch mehr zu als "die richtigen Worte finden".

Ich kann für mich nicht entscheiden, was schwerer zu schrieben ist Krimi oder Biographie, an beiden hab ich selbst mich noch nicht versucht.

Aber gleich danach folgt für mich der historische Roman, wenn er wirklich ernstgemeint ist und nicht nur eine "Liebesschnulze" sein soll.
Hoffentlich bin ich jetzt nicht wieder jemandem auf die Füße getreten, von wegen Liebesschnulze, war auch nur ein Allgemeinplatz ...

Liebe Grüße
Caro

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:blume: Grüsse, Caro

Avatar: Amelia Darcy (1754-1784)

Für 1 Jahr säe einen Samen, für 10 Jahre pflanze einen Baum, für 100 Jahre erziehe einen Menschen. chin. Weisheit


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BeitragVerfasst: Donnerstag 27. Juli 2006, 13:13 
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Ich finde, daß Agatha Christie eine der wenigen Autoren ist, der einem die Chance gibt, den Mörder selbst herauszubekommen. Bei mir hat es jedenfalls ein paar mal geklappt. Einmal wußte ich noch bevor der Mord passierte, wer der Bösewicht/Mörder war und das auf Seite 1. Das lag allerdings nur daran, daß ich kurz zuvor ein Buch von ihr las, in dem sie einen ähnlichen Kniff verwendet hatte :wink: . Bei anderen Autoren habe ich kaum eine Chance.

Sie schreibt einfach sehr hübsche kleine Krimi-Medallions. Angenehm kurz, meist amüsant, nie kompliziert, aber auch nie platt, symphatische und kuriose Charaktere, einfach alles zum Wohlfühlen. Mein Liebling von ihr ist "Der Mann im braunen Anzug". Eines ihrer ersten Bücher, noch ganz ohne Poirot oder Marple, aber sehr flüssig und witzig geschrieben.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 27. Juli 2006, 13:48 
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Mir hat besonders gut "Die Schattenhand" gefallen! Es geht um Erpresserbriefe und war wirklich spannend!

Ulli hat geschrieben:
Ich finde, daß Agatha Christie eine der wenigen Autoren ist, der einem die Chance gibt, den Mörder selbst herauszubekommen. Bei mir hat es jedenfalls ein paar mal geklappt.


Da hast du wohl ein Köpfchen wie Hercule Poirot... :wink:
Mir ist es leider noch nie gelungen, obwohl ich mich immer bemühe! Aber ich falle regelmäßig auf ihre Ablenkungsmanöver ein... Aber wie ich sagte: Es ist durchaus möglich, mitzudenken, denn A. Christie verheimlicht einem nie etwas. Es ist nicht, wie bei anderen Krimis so, dass z.B. am Schluss irgendein Telegramm ankommt und man etwas über den kriminellen Hintergrund einer der unschuldigsten Figuren erfährt, sodass derjenige sofort verdächtig ist, was man als Leser vorher nicht wissen konnte... Ist schwer zu erklären, aber ich denke, ihr wisst, was ich meine? :naja:

Alethea

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Es ist besser den Mund zu halten und dumm zu erscheinen, als ihn zu öffnen und jeden Zweifel zu zerstreuen.
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BeitragVerfasst: Donnerstag 27. Juli 2006, 13:52 
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Geht mir da ähnlich wie Alethea, während ich bei anderen Büchern, wo man nicht alle wichtigen Informationen hat, oft sehr früh weiß, wer der Mörder ist, schafft sie es immer mich von den Tatsachen abzulenken.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 27. Juli 2006, 20:48 
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Ulli hat geschrieben:
Mein Liebling von ihr ist "Der Mann im braunen Anzug". Eines ihrer ersten Bücher, noch ganz ohne Poirot oder Marple, aber sehr flüssig und witzig geschrieben


Ich habe deinen Tipp gleich heute nachmittag befolgt, Ulli, und "Der Mann im braunen Anzug" angefangen. :wink:
Was heißt hier angefangen? Ich bin fast fertig!
Es ist wirklich unheimlich spannend! Ich kann kaum erwarten, wie's ausgeht - obwohl ich einen Verdacht habe. Dummerweise sind mir nämlich zwei Dinge bekannt:
1) Momentan liegt im Buch der Verdacht auf Colonel Race. Man könnte es wirklich glauben - doch leider kenne ich den Knaben bereits aus "Blausäure" und weiß, dass er ein lieber Bursche ist... :naja:
2) In ihrer Autobiografie hat A. Christie geschrieben, dass sie einen Bekannten, vielmehr den Chef ihres Mannes Archibald Christie, den sie kennen lernte, als sie mit den beiden eine Geschäftsreise mitmachte, in ihren Roman "Der Mann im braunen Anzug" übernommen hat - und zwar als Mörder! :wink: Daher habe ich auch den Verdacht, wer es ist! Könnte es nicht Sir Eustace Pedler sein - der Kerl, der die ganze Zeit so unschuldige (und witzige) Tagebucheinträge macht?

Das einzige, was ich an Christies Frühwerk etwas vermisse, ist ihre Ausgestaltung der spannenden Momente! Da fegt sie oft in wenigen Sätzen drüber hinweg...Leider! Später hat sie solche Szenen mehr ausgebaut! Doch trotzdem gefällt mir das Buch... :ja: :D :lach:

Alethea

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BeitragVerfasst: Freitag 28. Juli 2006, 09:59 
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@Alethea

:director Aber erst lesen, wenn Du das Buch durch bist!

Dein Verdacht hat sich ja nun bestätigt. Das ist übrigens das Buch, bei dem ich auf S. 1 den Mörder schon kannte. Mir war Pendler immer sehr symphatisch. Es gibt in einer der alten Rutherford-Verfilmungen einen Schauspieler - ich glaube in 16 50 Paddington - der ähnliche Rollen, wenn auch ohne den Bösewichtaspekt, oft gespielt hat.

Bei mir ist das Buch, sobald beim "Familienlesen" G. Sands "Kleine Fadette" durch ist, als nächstes auf der Liste.

Ich allein habe gerade von Charles Todd "Kalte Hölle" durch, der aktuelle Roman einer Krimireihe, die in verschiedenen Gegenden in GB nach dem 1. Weltkrieg spielt. Ein vom Krieg psychisch geschädigten Inspektor, der von alten Erinnerungen in Gestalt einer seiner "Opfer", nämlich einem schott. Soldaten namens Hamish, heimgesucht wird, wird von seinem mißgünstigen Chef in entlegene Winkel des Landes geschickt, um dort Mordfälle aufzuklären. Hamish ist für Insp. Rutledge so gut wie real und damit seine 2. Stimme. Das klingt seltsamer, als man es dann als Leser tatsächlich wahrnimmt. Die Romane sind neben immer sehr ernsten Krimihandlungen vor allem Beschreibungen des Landes in dieser sehr speziellen Zeit und der konkreten Gegend, in der der Fall spielt. Diesmal war es Nordengland. So gut wie kein Humor, aber sehr spannend und hochinteressant.


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