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BeitragVerfasst: Samstag 26. Mai 2007, 17:04 
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Administratorin im Ruhestand und Tom-Lefroy-Expertin
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Ich habe mir heute mal einen Tag frei genommen und bis eben das herzerfrischende Büchlein „Jane Austen’s Guide to Good Manners“ gelesen.

Es ist von wunderschöner Ausstattung und reizend geschrieben --- in der Manier von „Knigge“, nur eben auf die Regency-Zeit bezogen, und so formuliert, als richte es sich an die Damen und Herren der damaligen Zeit, nicht an heutige Leser.

Hier eine kleine Leseprobe (leider nur auf Englisch --- eine Übersetzung würde dem ganzen den Charme nehmen… :wink: )


Refuse a marriage proposal with dignity

There can be very few ladies who are not gratified to find themselves the object of a gentleman’s regard. To be so singled out will add greatly to any woman’s ‘consequence’ among her friends. It is, however, most improper, and indelicate, to encourage hopes of matrimony which will not be fulfilled.
Should matters proceed to an unwanted proposal, this must be refused with the greatest delicacy, and attention to the gentleman’s feelings.
To maintain the dignity of both parties, the lady must (whatever her private sentiments) refer first to her consciousness of the honour bestowed on her. Elizabeth Bennet’s refusal of Mr Collins in Pride and Prejudice follows the correct pattern: ‘Accept my thanks for the compliment you are paying me. I am very sensible of the honour of your proposal, but it is impossible for me to do otherwise than decline them.’
Should the gentleman not have the taste and delicacy to desist at this point, more emphasis may be brought to bear: faced with Mr Elton’s unwanted, importunate offer of marriage, the heroine of Emma resorts to stating icily, ‘I have no thoughts of matrimony at present.’
While self-effacing Fanny Price --- shocked at Henry Crawford’s proposal in Mansfield Park --- tries to stop him with ‘This is a sort of talking which is very unpleasant to me.’
Should a gentleman be obtuse or importunate enough to continue to press his suit, a lady may be justified in using stronger words.
‘My feelings in every respect forbid it. Can I speak plainer?’ Elizabeth Bennet finally exlaims to Mr Collins. And faced with Mr Darcy’s first, ‘ungentlemanlike’ proposal, she feels justified in ending her rejection by calling him, ‘The last man in the world whom I could ever be prevailed on to marry.’
She will, of course, come to regret this lapse in good manners.

Accept a marriage proposal with grace

To accept a gentleman’s formal addresses will require even more composure, and sense of propriety. The ideal exchange in this most delicate of situations is surely that of Mr Knightley and his intended bride Emma: in the Authoress’s [=Jane Austen’s] discreet account, his proposals are made in ‘Plain, unaffected, gentlemanlike English, such as Mr Knightley used even to the woman he was in love with.’ He tells her, ‘If I loved you less, I might be able to talk about it more.’
And in response: ‘What did she say? Just what she ought, of course. A lady always does.’
There could be no better distillation of the combined rules of Good Manners.


:rofl:

(So, und jetzt werde ich mich raus in den grünen, blühenden Garten setzen und endlich “Emma” fertig lesen --- ich stecke immer noch beim Ausflug nach Box Hill!)

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(Verfasser (mir) unbekannt --- Angelika meint, es sei Mark Twain... :biggrin: )


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Verfasst: Samstag 26. Mai 2007, 17:04 


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BeitragVerfasst: Samstag 26. Mai 2007, 17:56 
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Administratorin, die über den großen Teich gegangen ist.
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Danke für das Abtippen, Alethea. Das hört sich wirklich gut an. :rofl:

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BeitragVerfasst: Samstag 26. Mai 2007, 18:09 
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Administratorin, die über den großen Teich gegangen ist.
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Kennt jemand von euch dieses Buch?? Es kommt am 29. Mai heraus. Naja, der Inhalt hört sich jetzt nicht wirklich überragend an, obwohl die Idee von so einem Austen-Fantasy-Land irgendwie was hat....... :lach:

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BeitragVerfasst: Samstag 26. Mai 2007, 20:15 
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Austenexperte

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Ich hab heut als Leseexemplar von Cecilia Ahern dieses Vergiss mich nicht bekommen. Oder so. Bin mal gespannt wie das so ist. Das letzte, Zwischen HImmel und Liebe war ja absolut dämlich...

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BeitragVerfasst: Sonntag 27. Mai 2007, 19:33 
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Austenexperte
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Ich lese gerade Mich wundert , dass ich so fröhlich bin von Simmel.
Sehr emotional geschrieben und man ( oder besser ich ) kann sehr gut nachvollziehen, welche seelischen Narben ein Krieg auf der Seele der Menschen hinterlässt. Danach will ich Das geheime Brot lesen.

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BeitragVerfasst: Montag 28. Mai 2007, 16:30 
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Emsige Missionarin für Jane Austen
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Ich lese gerade die Interviews von François Truffaut: "Mr. Hitchcock, wie haben Sie das gemacht?"

Ist richtig spannend zu lesen, wenn Mr. Hitchcock die Geldprobleme bei seinem Debütfilm "Pleasure Garden" (Irrgarten der Leidenschaft) schildert. Er musste sich selbst um die Buchführung kümmern, die damals beinahe wichtiger war als die Regiearbeit. In den Münchener Studios fanden die Innenaufnahmen statt. Für die Außenaufnahmen fuhr er mit einer Handvoll Leuten nach Italien. Im Zug wurde es Mr. Hitchcock an der Grenze richtig mulmig, weil die Kamera vorm Zoll verheimlicht werden sollte, da ansonsten jedes Objektiv einzeln hätte verzollt werden müssen. Die Zöllner fanden die Kamera und die Objektive nicht, dafür beschlagnahmten sie aber 3.000 Meter unbelichtetes Filmmaterial, das ebenfalls nicht angegeben worden war. Also stand Hitchcock am nächsten Tag vor seiner Außenkulisse, hatte aber kein Filmmaterial zum Drehen und musste von seinem ohnehin schmalen Budget erst mal Film beschaffen. Er lieh sich sogar 10 und 20 Pfund vom Kameramann und vom Hauptdarsteller und ließ sich zusätzlich einen Vorschuss auf seine Gage geben, um über die Runden zu kommen.

Amüsant ist auch, wie ihm die beiden Kameramänner bei diesem Stummfilm im Jahr 1925 erklärten, was die Periode ist, weil Hitchcock nicht begriff, wieso die Darstellerin bei den Außenaufnahmen in San Remo nicht ins Wasser gehen konnte. Er hatte bis dato noch nichts davon gehört. :D Immerhin war er da schon 26 Jahre alt! :eek:
Diese Anekdoten sind wirklich sehr kurzweilig. :ja:

Da die einzelnen Hitchcock-Filme chronologisch aufgeführt werden, kann man das Buch auch nur kapitelweise lesen.

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"To read ist to translate, for no two person's experiences are the same."
(W. H. Auden)

"Lesen heißt übersetzen, denn keine zwei Menschen teilen die gleichen Erfahrungen."


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BeitragVerfasst: Montag 28. Mai 2007, 16:53 
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Archivarius

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Ich lese gerade die Jane-Austen-Bio von Austen-Leigh/Le Faye... und frage mich, ob die Gasthofszene in P&P95, wo Lydia und Kitty, Elizabeth und Maria Lucas bei deren Rückkehr von Hunsford nach Longbourn bewirteten, von der biografischen Notiz des Besuchs der Austen Schwestern und Jane Cooper mit ihren Brüdern Edward Austen und Edward Cooper im Gasthof zu Reading inspiriert worden ist...

("Dieses Beispiel jugendlicher Unabhängigkeit und Fröhlichkeit schockierte die viktorianischen Generationen der Familie..." :rofl:)

Bruki :cool:

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"There’s no one to touch Jane when you’re in a tight place. Gawd bless ’er, whoever she was."
(Rudyard Kipling, The Janeites)


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BeitragVerfasst: Montag 28. Mai 2007, 19:58 
Bruki hat geschrieben:
Ich lese gerade die Jane-Austen-Bio von Austen-Leigh/Le Faye... Bruki :cool:

Du hast das Buch also ergattert! Gratulation!


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BeitragVerfasst: Freitag 1. Juni 2007, 12:22 
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Austenbegeistert
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Ich hab erst vor kurzem "PS: Ich liebe dich" von Cecilia Ahern durch. Normalerweise sind solche Liebesromane so gar nicht mein Fall, aber als ich es so günstig entdeckt habe, habe ich einfach gekauft. Meine Freundin hatte mir so davon geschwärmt, aber ich hatte es gar nicht ernst genommen.
Ich habs gelesen, als mir total langweilig war und habs in einem Rutsch durch. Hab geheult und gelacht, es war einfach herrlich. Ich kann mich gar nicht erinnern, wann mir sowas mal passiert wäre bei einem Buch ^^

Am Ende ist es natürlich recht klischeehaft, aber das kann man/frau locker übersehen ;)

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Bin Tor, besessen sicherlich,
Verstand ist länger bei mir nicht.
(yunus emre)


Der Lohn für Anpassung ist, daß alle dich mögen außer dir selbst.
(Rita Mae Brown)


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BeitragVerfasst: Montag 11. Juni 2007, 19:00 
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Ich habe gerade Das Rätsel der Borgia von Eva Thies gelesen. Ein spannender Historienroman zur Zeit der Renaissance.

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BeitragVerfasst: Dienstag 12. Juni 2007, 08:43 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Das klingt interessant! Vielleicht postest du im Anschluss mal, wie dir das Buch gefallen hat?

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Schritte wagen im Vertraun auf einen guten Weg, Schritte wagen im Vertraun das letztlich ER mich trägt, Schritte wagen weil im Aufbruch ich nur sehen kann, für mein Leben gibt es einen Plan.
Clemens Bittlinger


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BeitragVerfasst: Mittwoch 13. Juni 2007, 12:55 
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Der Schatten des Windes

Dieses Buch habe gerade angefangen. Hätte es wohl nie von selbst in die Hand genommen, aber es wurde mir sooo wärmstens empfohlen, dass ich mich jetzt fast verpflichtet fühle, es zu lesen. Mal schauen, ob es wirklich so gut ist.....

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BeitragVerfasst: Mittwoch 13. Juni 2007, 13:01 
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Les gerade "Feuer vom Olymp" von Mary Renault. Es beschreibt die Jugendjahre von Alexander der Große. Sehr schön geschrieben. Leider gibt es das Buch nicht mehr im Handel zu kaufen. Aber über Amazon kann man noch gebrauchte Exemplare bestellen.
Mary Renault hat viele schöne historische Romane gschrieben. Gerade wurde ihr "Ein Weltreich zu erobern" neu aufgelegt. Klasse Buch. Sie hat wirkich nichts ausgelassen. Auch Alexanders Vorliebe für Hephaistion und Bagoas hat sie nicht unter den Teppich gekehrt. Gerade ein Punkt wieso ihc ihre Bücher liebe.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 13. Juni 2007, 13:13 
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Nili, wen zeigt denn Dein neuer Avatar ( neugierig sei )???

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BeitragVerfasst: Mittwoch 13. Juni 2007, 13:25 
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Katja hat geschrieben:
Nili, wen zeigt denn Dein neuer Avatar ( neugierig sei )???


*g*.... Das ist Tim Kelleher... *g* Ein super Bassist... leider unereichbar... Wie Darcy.... :D ;(

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BeitragVerfasst: Mittwoch 13. Juni 2007, 13:27 
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Lese gerade von Bill Bryson "Picknick mit Bären", unterhalte mich köstlich: Zwei etwas rundere Amerikaner mittleren Alters sowie mittleren bis katastrophalen Erhaltungszustandes gehen auf Wanderung und begegnen zwar keinen Bären (oder doch?), aber gelegentlich seltsamen Menschen.

http://www.amazon.de/Picknick-mit-B%C3% ... 3442443954


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die Bücher von Bill Brysonn sind sowieso alle köstlich zu lesen. Besonders "Reif für die Insel" oder "Eine kurze Geschichte von fast allem".

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BeitragVerfasst: Mittwoch 13. Juni 2007, 13:41 
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Ich habe wieder auf Flohmärkten in Cornwall zugeschlagen. Un ter anderem Notes from a small island und Notes from a big country. Ich finde beide sind irre komisch.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 13. Juni 2007, 19:07 
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Katja hat geschrieben:
Schatten des Windes

Dieses Buch habe gerade angefangen. Hätte es wohl nie von selbst in die Hand genommen, aber es wurde mir sooo wärmstens empfohlen, dass ich mich jetzt fast verpflichtet fühle, es zu lesen. Mal schauen, ob es wirklich so gut ist.....


Das Buch mag ich sehr, mir ist es damals auch wärmstens empfohlen worden, es dauert etwas, aber dann kann es echt einen ganz speziellen Charme entfalten und die Geschichte ist auch irgendwie schön. Mir gefallen die kleinen Sätzchen, die besagen, dass Lesen halt doch etwas ganz besonderes ist, mehr als bloß Wörter und Sätze aufnehmen und begreifen, sondern dass Lesen eine ganz besondere Magie hat. Das hat mir sehr gut gefallen. :ja:

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BeitragVerfasst: Freitag 15. Juni 2007, 13:27 
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Ich habe gestern den ganzen Tag und die halbe Nacht durchgelesen ( hab ein entzündetes Sprunggelenk und musste deshalb sowieso auf`s Laufen verzichten) weil ich Der Schatten des Windes einfach nicht mehr loslassen konnte. Ich fühlte mich , wie in die Story reingesogen. Am liebsten würde ich 20 Exemplare kaufen und an alle Freunde eins verschenken. Ich spreche deshalb hier noch mal meine absolute Empfehlung aus: Dieses Buch müsst Ihr lesen, zumal Ihr ja alle ziemliche Leseratten seid und deshalb den tieferen Sinn begreifen werdet. :idee:

Dieses Buch ist ein Erstlingswerk und ich bin echt gespannt was da noch kommen wird.... :n142:

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BeitragVerfasst: Freitag 15. Juni 2007, 13:31 
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BeitragVerfasst: Freitag 15. Juni 2007, 13:51 
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Ich könnte 3 Seiten schwärmen. Die Personenbeschreibungen haben es mir besonders angetan. Man kann sich alle so genau vorstellen und dann die pittoresken Beschreibungen des Nachkriegs-Barcelona... ich war noch nie dort, aber kann mir jetzt ganz genau vorstellen, wie es damals ausgesehen haben muss. Daniel Sempere, die Hauptfigur, ist kein perfekter Superheld mit einer Mission, sondern ein sehr kluger aber auch zerrissener Junge und später junger Mann. Es gibt immer mal wieder Zeitsprünge in das Leben der zweiten Hauptperson, Julian Carax. Diese sind aber keineswegs störend, sondern so plaziert, dass es die Spannung immer weiter voran treibt. Besonders angetan hat es mir die Figur Fermin. Sie ist so sympathisch, dass ich mir wünschte ihn persönlich zu kennen. Bitte kauft oder leiht Euch dieses Buch:
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BeitragVerfasst: Freitag 15. Juni 2007, 19:19 
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Ich kann dich verstehen, Katja, sobald das Buch einmal seinen Charme entfaltet hat, lässt es einen nicht mehr los. Am Ende ist es echt spannend!!
Ich will auch einmal zum Friedhof der vergessenen Bücher, das stelle ich mir himmlisch vor!! Folgendes Zitat habe ich mir sogar rausgeschrieben:

"Einmal hörte ich einen Stammkinen in der Buchhandlung meines Vaters sagen, wenige Dinge prägten einen Leser so sehr wie das erste Buch, das sich wirklich einen Weg zu seinem Herzen bahne. Diese ersten Seiten, das Echo dieser Worte, die wir zurückgelassen glauben, begleiten und ein Leben lang und meißeln in unserer Erinnerung einen Palast, zu dem wir früher oder später zurückkehren werden, egal, wie viele Bücher wir lesen, wie viele Welten wir entdecken, wieviel wir lernen oder vergessen. Für mich werden diese verzauberten Seiten immer diejenigen sein, die ich auf den Gängen des Friedhofs der Vergessenen Bücher fand."

Aber es gibt 1000de solcher Stellen, in denen solche Gefühle beschrieben werden, die Lesen bei einem Menschen verursacht/verursachen kann. Das spricht mir aus der Seele und deshalb kann ich auch nie Menschen verstehen, die nicht lesen.

Und ich hoffe, deine Sprunggelenksverletzung ist bald überstanden!!

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BeitragVerfasst: Freitag 15. Juni 2007, 20:05 
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bulgi hat geschrieben:
Alethea hat geschrieben:
(während ich mich durch "Great Expectations" durchquälte! :naja: )

Schade, ich habe es damals genossen und viel gelacht :rolleyes:


Um noch mal auf unseren Austausch über Great Expectations zurückzukommen... :wink:

Da ich mich für meine Hausarbeit nun seit einigen Tagen enger mit der Figur des John Wemmick beschäftige, über den ich vermutlich schreiben werde, gewinnt "Great Expectations" für mich immer mehr an "Attraktion"! :biggrin:

Wemmick ist wirklich ein hinreißender Charakter! :rofl: I love him! :freude: :sm_03
Es macht richtig Spaß, die Stellen, an denen er auftritt, noch mal sehr genau zu lesen, und die Feinheiten zu erschnuppern! :biggrin:

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BeitragVerfasst: Freitag 15. Juni 2007, 20:40 
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Krieg und Frieden (Winkler Weltliteratur. Blaue Reihe)
Leo N. Tolstoi und Leo N. Tolstoj
Artemis & Winkler 2004-12 Gebundene Ausgabe 1645 Seiten


Wow, was der gute Tolstoi da so an Gesellschaftsbeschreibung und Charakterisierung vom Stapel lässt, kann sich durchaus mit den Leistungen der englischen Autoren des 19. Jhd. messen.
Sehr unterhaltsam und lebendig...
Allerdings wird mich das Werk einige Zeit beschäftigen...bei über 1600 Seiten :eek:


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BeitragVerfasst: Freitag 15. Juni 2007, 22:09 
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Austenexperte
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Wohnort: Cuxhaven
Angelika hat geschrieben:
Ich kann dich verstehen, Katja, sobald das Buch einmal seinen Charme entfaltet hat, lässt es einen nicht mehr los. Am Ende ist es echt spannend!!
Ich will auch einmal zum Friedhof der vergessenen Bücher, das stelle ich mir himmlisch vor!! Und ich hoffe, deine Sprunggelenksverletzung ist bald überstanden!!


Ich habe auch schon überlegt, ob es tatsächlich irgendwo auf der Welt, einen solchen Ort geben könnte? :gruebel: Da ich schon in jeder Bibliothek versinke, ohne noch an die Zeit zu denken, würde ich dort wohl gar nicht mehr rausfinden....
Mich haben viele Sätze im Buch sehr beeindruckt. Zum Teil waren es Zitate anderer Dichter , aber auch Weisheiten die der Autor Zafon seiner Figur Fermin in den Mund legt.

....und Danke für Deine Anteilnahme, Angelika - mein Sprunggelenk ist wieder ganz okay. Heute war ich schon wieder arbeiten. Zwar unter " Drogen " das heißt mit 800ter IBUPROFEN intus, aber es ging schon. wieder ganz gut.

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BeitragVerfasst: Freitag 15. Juni 2007, 22:37 
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Hast du das Buch auch "unter Drogen" gelesen?? Vielleicht wirkt es nüchtern ja noch mal ganz anders ;) :lach:

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BeitragVerfasst: Freitag 15. Juni 2007, 23:12 
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Begeistertes Missionierungsopfer
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Erstmalig eine "richtige" Biographie über JA:

Jane Austen: A Life - by Claire Tomalin

Hatte bisher immer mal hier, mal da was über sie gelesen, aber nun will ich's wissen! :D

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~ Der Weg ist das Ziel ~


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BeitragVerfasst: Samstag 16. Juni 2007, 18:57 
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Beiträge: 288
Wohnort: Aus Berlin nach Bayern verschlagen
Nachdem ich gerade von Lucia Troisi "Die Drachenkämpferin - Im Land des Windes" (Fantasie) gelesen habe, bin ich jetzt wieder zu den Klassikern zurückgekehrt und lese
Henry Fielding- Die Geschichte des Tom Jones.
Es ist die Übersetzung von Roland U. und Annemarie Pestalozzi (Piper Verlag). Das Buch ist ein Genuss und ich spiele mit dem Gedanken mir das englische Buch zu kaufen. Kann mir jemand sagen, ob es sehr schwer zu lesen ist?
Ansonsten lese ich noch
Haruki Murakami (hat u.a. Raymond Chandler, Truman Capote, John Irving ins Japanische übersetzt und ist mit den höchsten japanischen Literaturpreisen ausgezeichnet worden) -"Kafka am Strand"
Eine etwas andere Geschichte - zwischen Traum und Wirklichkeit, Magie und Weisheit. Wer so etwas mag, wird seine Freude an dem Buch haben. Es ist für mich ein Buch, dass man nicht verschlingt, weil es sonst zu schnell beendet ist.

So, und jetzt muss ich also auch noch "Schatten des Windes" lesen.
Katja, Katja, da kann man doch gar nicht mehr anders, als sofort in die Buchhandlung zu stürzen - wehe mir gefällt das Buch nicht, dann glaube ich Dir kein Wort mehr ;D
Ich meld mich wieder!

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One Ring To Find Them...


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BeitragVerfasst: Samstag 16. Juni 2007, 19:06 
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(Au mann! :hoil: Ich werde schwarz vor Neid! Wenn ich nur mal wieder Zeit zum Lesen hätte... )

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