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BeitragVerfasst: Montag 7. Mai 2007, 17:48 
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Austenbegeistert

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Fange jetzt wieder mit Henry James "Washington Square" an.
Ich finde die Geschichte so traurig, ich könnte bei der Beschreibung von Cathrines restlichem Leben fast weinen ;( :)

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'I will not say that your mulberry-trees are dead, but I am afraid they are not alive.'

(Jane Austen, Letter to Cassandra, 31st May 1811)


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Verfasst: Montag 7. Mai 2007, 17:48 


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BeitragVerfasst: Montag 7. Mai 2007, 18:07 
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Austenfan

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Ich lese gerade "Wives and Daughters" in der Freizeit :rolleyes: . Auf Englisch ist es zwar schwer für mich, aber ich versuche mich trotzdem nicht bei jedem unbekannten Wort aufzuhalten, sonst geht ja der Spaß verloren.

Außerdem muss ich mich mit den Gedichten von Paul Celan beschäftigen, was auf jeden Fall sehr interessant, aber anstrengend ist :cool:

Und dann natürlich Terry Pratchett alles und so oft es geht. Ich lese immer ein Buch von ihm :D


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BeitragVerfasst: Dienstag 8. Mai 2007, 11:41 
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D'Arcy-Expertin mit Adelsaffinität
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Es gibt einige sehr interessante Bücher von Robert Gardiner zu den napoleonischen Meereskriegen. http://www.amazon.de/Fleet-Battle-Block ... 90-0752803
Zu dieser Zeit lebte ein Lieutenant-Colonel (später General) Sir Robert Gardiner (1781-1864).
Ich wüßte gern, ob die Bücher nun von diesem Robert Gardiner, also eine Art Augenzeugenberichte sind. Kann mir jemand weiterhelfen?

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BeitragVerfasst: Mittwoch 9. Mai 2007, 21:22 
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Austenbegeistert
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Ich lese gerade ,,Die toten Seelen" von Nikolaj Gogol.Mit viel sarkasmus....interessant das buch, wie ich finde hat es jemand gelesen?

Liebe Grüße,
Lissy

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BeitragVerfasst: Freitag 11. Mai 2007, 10:04 
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Ich lese nun (ENDLICH) mal wieder etwas, was ich nicht (nur) für die Uni lesen muss, sondern zu meinem eigenen Vergnügen...Ich schreibe zwar (wahrscheinlich) auch eine Hausarbeit über Gaskell, aber auf das Buch freue ich mich schon so lange (während ich mich durch "Great Expectations" durchquälte! :naja: ), dass ich sozusagen das Angenehme mit der Arbeit verbinde. :biggrin:

Ich habe am Mittwoch endlich mit "North & South" von Elizabeth Gaskell begonnen! :freu:

Sehr weit bin ich noch nicht gekommen, doch bisher gefällt es mir ausgesprochen gut. Ich werde dann bald mal genaueres dazu schreiben...

PS: Und ich kann ja bald mal im entsprechenden Thread schreiben, wie genau die Verfilmung ist... :happy:


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BeitragVerfasst: Freitag 11. Mai 2007, 10:17 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Da bin ich dann mal gespannt! :wink:

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Schritte wagen im Vertraun auf einen guten Weg, Schritte wagen im Vertraun das letztlich ER mich trägt, Schritte wagen weil im Aufbruch ich nur sehen kann, für mein Leben gibt es einen Plan.
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BeitragVerfasst: Sonntag 13. Mai 2007, 11:45 
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Austenfan

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Alethea hat geschrieben:
(während ich mich durch "Great Expectations" durchquälte! :naja: )

Schade, ich habe es damals genossen und viel gelacht :rolleyes:

Alethea hat geschrieben:
Ich habe am Mittwoch endlich mit "North & South" von Elizabeth Gaskell begonnen! :freu:
Sehr weit bin ich noch nicht gekommen, doch bisher gefällt es mir ausgesprochen gut. Ich werde dann bald mal genaueres dazu schreiben...

Ich warte zwar noch auf mein Buch, es müsste aber bald kommen :)

Alethea hat geschrieben:
PS: Und ich kann ja bald mal im entsprechenden Thread schreiben, wie genau die Verfilmung ist... :happy:

Heute abend kann ich vielleicht auch schon schreiben, nachdem die englische Version seit Do. auf meinem Tisch liegt.


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BeitragVerfasst: Sonntag 13. Mai 2007, 11:56 
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Austenexperte

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richtiger Name: Julia
Ich hab jetzt das Buch "Roula Rouge" gelesen. Das erste mal seit wochen, das ich ein Buch wieder an einem Tag verschlungen habe.

Das wäre der Klapptext:
Jonathan Schotter hat seine Frau Susanne an einen argentinischen "Dichter und Polospieler" und seinen Job in einer Züricher Werbeagentur an einen wesentlich jüngeren Mann verloren. Er landet in Berlin und streift als distanzierter Beobachter durch die Stadt; vomL eben erwartet er nicht mehr viel. Damit ist es blitzartig vorbei, als er in der S-Bahn eine junge frau trifft, die ihn fasziniert. Sie würdigt ihm keines Blickes, doch glücklicherweise vergisst sie ihren Laptop, den Jonathan mit nach Hause nimmt. Er will die Unbekannte kennen lernen, recherchiert wie ein Bessesener, knackt Codes und Kennwörter, liest ihre E-Mails, taucht in eine fremde Datenwelt. Die junge Frau, deren Identität ihm in der Tiefe des vierteullen Raumes immer weder zu entgleiten droht, nennt sich "Roule Rouge". Er schafft es, ein scheinbar zufälliges Treffen zu arrangieren, schenkt ihr einen neuen Laptob, gewinnt ihre Sympathie und verliebt sich mehr und mehr in dieses Wesen, das so gar nicht in seine Welt passen will. Beständig lebt er in der Angst, als Laptopmarder und Datenräuber aufzufliegen, doch auch die junge Frau, die, wie sich herrausstellt, aus dem Osten Deutschlands kommt, hat mehr als ein Geheimnis...

Also ich fand das Buch extrem fesseldn... Obwohl ich ja sonst nicht für die Geschichte 'Alter Knacker trifft junges Dirndl, verliebt sich und macht sie zu seiner Geliebten' zu haben bin. Aber diesmal ist es was anderes. Auch ist es wohl ein großer Pluspunkt, das der Autor anscheinend Apple Fan ist... *g* Fast auf jeder 5ten Seite erwähnt er einen PowerMac, iBook, iPod, Apple Aktien usw *g* Steve Jobs wird auch ein paar mal - rein zufällig - eingeflochten. Aber das ist es nicht nur, wieso ich das Buch so geil finde... Die Charaktere sind wahnsinnig gut beschrieben... Und auch ihre Geschichten fließen wie zufällig ein, da ist nichts gequältes in dem Roman. Kann es wirklich nur jedem Empfehlen.

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BeitragVerfasst: Sonntag 13. Mai 2007, 19:59 
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bulgi hat geschrieben:
Schade, ich habe es damals genossen und viel gelacht :rolleyes:


Ich habe für ein Proseminar nacheinander "Oliver Twist", "Bleak House" und "Great Expectations" gelesen und bin nun wohl auch einfach ein wenig Dickens-geschädigt. Es ist mal genug Dickens für eine Weile. :biggrin:

Trotzdem muss ich im Vergleich sagen, dass mir GE am wenigsten gefallen hat, da mir Dickens versuchte, alle Charaktere so haarsträubend verwandschaftlich miteinander zu verknüpfen (was meiner Ansicht nach nicht nötig gewesen wäre), und ich auch die Charakterzeichnungen nicht so gelungen und interessant fand, wie z.B. in "Bleak House".

Lachen musste ich beim Lesen auch, aber alles in allem hat es mir nicht so gut gefallen, und ich sehnte mich danach, endlich "North & South" anfangen zu können...

bulgi hat geschrieben:
Heute abend kann ich vielleicht auch schon schreiben, nachdem die englische Version seit Do. auf meinem Tisch liegt.


Dann bin ich schon sehr gespannt! :ja:


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BeitragVerfasst: Sonntag 13. Mai 2007, 21:08 
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Austenfan

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Alethea hat geschrieben:

Ich habe für ein Proseminar nacheinander "Oliver Twist", "Bleak House" und "Great Expectations" gelesen und bin nun wohl auch einfach ein wenig Dickens-geschädigt. Es ist mal genug Dickens für eine Weile. :biggrin:


Oh, dann kann ich es vollkommen nachvollziehen :wink: . Ich musste für ein Seminar u.a. "Das Parfüm" lesen und gehöre seitdem zu den wenigen, die es überhaupt nicht mögen. Obwohl es in dem Fall eher an dem Buch liegt, glaube ich :rolleyes:

"Bleak House" habe ich nicht gelesen, aber du machst mich richtig neugierig darauf.

Alethea hat geschrieben:
ich sehnte mich danach, endlich "North & South" anfangen zu können...

Ich mich auch, obwohl ich momentan W&D wirklich genieße. Schade, dass meins noch nicht da ist, sonst hätten wir einen improvisierten Groupread machen können :/


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BeitragVerfasst: Sonntag 13. Mai 2007, 21:41 
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Ach, das Seminar selbst macht recht viel Spaß und es ist interessant, die Romane zu besprechen (obwohl mir die Erkenntnisse, zu denen wir im Kurs gelangen, beim Lesen eigentlich so ziemlich alle schon selbst gekommen sind... :gruebel: ). Mein Professor ist auch sehr gut und motivierend (wenn ich da an andere denke... :eek: ). :wink: Aber nach dem Semester muss ich mal eine Dickens-Pause einlegen...

bulgi hat geschrieben:
Ich musste für ein Seminar u.a. "Das Parfüm" lesen und gehöre seitdem zu den wenigen, die es überhaupt nicht mögen. Obwohl es in dem Fall eher an dem Buch liegt, glaube ich :rolleyes:


"Das Parfüm" hat mir auch nicht besonders gefallen. Es war schon sehr beeindruckend, aber irgendwie... :naja: Vor allem hatte ich echte Probleme, mich irgendwie mit dem Protagonisten zu "identifizieren", da ich, im Gegensatz zu ihm, ÜBERHAUPT nichts riechen kann. Irgendwie scheint die Natur da bei mir einen Fehler gemacht zu haben! :lach:

bulgi hat geschrieben:
"Bleak House" habe ich nicht gelesen, aber du machst mich richtig neugierig darauf.


Dann mach' dich aber auf eine Endlosliste von Charakteren und einen Wälzer von 800-900 eng bedruckten Seiten gefasst! :wink:
Ich bin bei diesem Roman vor allem durch die tolle BBC-Verfilmung auf den Geschmack gekommen, die mich eh schon für den Roman voreingenommen hat (irgendwie wiederhole ich mich auch ständig... :lol: ) "Bleak House" hat auch seine Längen, doch alles in allem, hat er mir wirklich gut gefallen!


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BeitragVerfasst: Sonntag 13. Mai 2007, 22:18 
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Amüsantes Boardmitglied und Reisetrulla
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Registriert: Mittwoch 17. Mai 2006, 22:35
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Alethea hat geschrieben:
bulgi hat geschrieben:
Ich musste für ein Seminar u.a. "Das Parfüm" lesen und gehöre seitdem zu den wenigen, die es überhaupt nicht mögen. Obwohl es in dem Fall eher an dem Buch liegt, glaube ich :rolleyes:


"Das Parfüm" hat mir auch nicht besonders gefallen. Es war schon sehr beeindruckend, aber irgendwie... :naja: Vor allem hatte ich echte Probleme, mich irgendwie mit dem Protagonisten zu "identifizieren", da ich, im Gegensatz zu ihm, ÜBERHAUPT nichts riechen kann. Irgendwie scheint die Natur da bei mir einen Fehler gemacht zu haben! :lach:


Bin ich froh, das zu lesen. Ich habe mich mit dem Roman sehr gequält und es nach ein paar Seiten dann gelassen. Wenn ein Roman so berühmt ist und so viele Leser gefunden hat, finde ich es dann immer seltsam, wenn ich so gar nichts damit anfangen kann.

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Welch triste Epoche, in der es leichter ist, ein Atom zu zertrümmern als ein Vorurteil!
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BeitragVerfasst: Sonntag 13. Mai 2007, 22:30 
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Austenfan

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Pixie hat geschrieben:
Alethea hat geschrieben:

"Das Parfüm" hat mir auch nicht besonders gefallen. Es war schon sehr beeindruckend, aber irgendwie... :naja: Vor allem hatte ich echte Probleme, mich irgendwie mit dem Protagonisten zu "identifizieren", da ich, im Gegensatz zu ihm, ÜBERHAUPT nichts riechen kann. Irgendwie scheint die Natur da bei mir einen Fehler gemacht zu haben! :lach:


Bin ich froh, das zu lesen. Ich habe mich mit dem Roman sehr gequält und es nach ein paar Seiten dann gelassen. Wenn ein Roman so berühmt ist und so viele Leser gefunden hat, finde ich es dann immer seltsam, wenn ich so gar nichts damit anfangen kann.


Hihi, endlich gleichgesinnte :D . Ich fand den Roman ziemlich platt, konnte mich eigentlich für nichts begeistern, weder die Geschichte war fesselnd noch die Charaktere lebendig genug, so dass man irgendwelche Gefühle für sie entwicklen konnte. Das einzige was für mich gut war, war, dass es so leicht zu lesen war :)


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BeitragVerfasst: Montag 14. Mai 2007, 14:29 
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Austenbegeistert

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Hab "Das Parfüm" auch gelesen. Hab vorher überall gehört, dass es so ein gutes Buch sein soll...Mir hat es überhaupt nicht gefallen :D
Besonders diese endlose Beschreibung von seinem Leben in dieser Höhle...Mir war das einfach alles irgendwie zu skurril und bizarr...

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(Jane Austen, Letter to Cassandra, 31st May 1811)


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Austenexperte
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Kann mich hier nur einreihen, habe zwei Versuche unternommen, das Buch zu lesen, bin jedesmal gescheitert, habe das aber leichten Herzens auf meine mangelnde Geduld geschoben.

Vielleicht ist es eines dieser Bücher, die man kauft, um sie ins Regal zu stellen und damit anzugeben bzw. Eindruck zu schinden? Bei uns war vor ein paar Wochen ein entsprechender Artikel in der Zeitung. Demnach haben die meisten Briten die Bücher, die sie kaufen, nicht gelesen und auch nicht zu diesem Zwecke erworben. Sie sollen einfach Deko sein und Bildungsbewußtsein darstellen. Bill Clintons Biographie ist so ein typisches, weil vielgekauftes, aber meist ungelesenes Beispiel.


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Vor allem konnte ich mich trotz seitenlanger Beschreibungen nicht in IHN reinfühlen. Da fehlte mir einfach das Verständnis ... :wink: Hab das Buch deshalb an eine Bekannte weiter verschenkt, die's verloren hatte und wieder lesen wollte ... :rolleyes:

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Austenbegeistert

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Ich hab mich gezwungen es zuende zu lesen, weil ich mir gedacht hab, dass vielleicht doch am Ende so eine Arte AHA-Erlebnis kommt und ich doch noch ganz begeistert werde :wink:

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D'Arcy-Expertin mit Adelsaffinität
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Evi hat geschrieben:
Ich hab mich gezwungen es zuende zu lesen, weil ich mir gedacht hab, dass vielleicht doch am Ende so eine Arte AHA-Erlebnis kommt und ich doch noch ganz begeistert werde :wink:

Na ja, das war ich auch ... hat sich der Junge selbst ein Bein gestellt ... das entsprach dann meinem natürlichen Gerechtigkeitsempfinden. Man sollte ihn zum Fressen gern haben und tat das auch ... :D :wink:

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BeitragVerfasst: Montag 14. Mai 2007, 15:14 
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Austenbegeistert

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Naja, begeistert war ich eigentlich nur, weil ich es geschafft habe das Buch zuende zu lesen ;D

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BeitragVerfasst: Montag 14. Mai 2007, 15:32 
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Austenfan

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Ulli hat geschrieben:
Vielleicht ist es eines dieser Bücher, die man kauft, um sie ins Regal zu stellen und damit anzugeben bzw. Eindruck zu schinden? Bei uns war vor ein paar Wochen ein entsprechender Artikel in der Zeitung. Demnach haben die meisten Briten die Bücher, die sie kaufen, nicht gelesen und auch nicht zu diesem Zwecke erworben. Sie sollen einfach Deko sein und Bildungsbewußtsein darstellen. Bill Clintons Biographie ist so ein typisches, weil vielgekauftes, aber meist ungelesenes Beispiel.


Ja, so nach den Motto: Ich hätte gern ein Meter lila Bücher, die passen dann ins Regal und zu dem Sofa :D


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BeitragVerfasst: Montag 14. Mai 2007, 15:42 
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bulgi hat geschrieben:
Ulli hat geschrieben:
Vielleicht ist es eines dieser Bücher, die man kauft, um sie ins Regal zu stellen und damit anzugeben bzw. Eindruck zu schinden? Bei uns war vor ein paar Wochen ein entsprechender Artikel in der Zeitung. Demnach haben die meisten Briten die Bücher, die sie kaufen, nicht gelesen und auch nicht zu diesem Zwecke erworben. Sie sollen einfach Deko sein und Bildungsbewußtsein darstellen. Bill Clintons Biographie ist so ein typisches, weil vielgekauftes, aber meist ungelesenes Beispiel.


Ja, so nach den Motto: Ich hätte gern ein Meter lila Bücher, die passen dann ins Regal und zu dem Sofa :D


Aber nur die mit Goldstreifen auf dem Rücken, weil die mehr hermachen ... :rofl:

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BeitragVerfasst: Montag 14. Mai 2007, 15:46 
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Austenexperte
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bulgi hat geschrieben:
Ulli hat geschrieben:
Vielleicht ist es eines dieser Bücher, die man kauft, um sie ins Regal zu stellen und damit anzugeben bzw. Eindruck zu schinden? Bei uns war vor ein paar Wochen ein entsprechender Artikel in der Zeitung. Demnach haben die meisten Briten die Bücher, die sie kaufen, nicht gelesen und auch nicht zu diesem Zwecke erworben. Sie sollen einfach Deko sein und Bildungsbewußtsein darstellen. Bill Clintons Biographie ist so ein typisches, weil vielgekauftes, aber meist ungelesenes Beispiel.


Ja, so nach den Motto: Ich hätte gern ein Meter lila Bücher, die passen dann ins Regal und zu dem Sofa :D


Ja in der Richtung, aber der Fortgeschrittenenkurs. Die wissen dann schon, daß es nicht auf lila oder gold ankommt, sondern auf die Buchtitel.


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BeitragVerfasst: Montag 14. Mai 2007, 17:13 
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Begeistertes Missionierungsopfer
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Hm, da bin ich wohl die Ausnahme? :wink:

Mich hat das Buch gefesselt, unglaublich spannend!
Wie Süskind beschrieben hat , WIE Grenouille Gerüche in sich aufnahm, wie er besessen davon ist, DAS Parfum zu schaffen , wie der Autor es fertigbringt, dass man die ekelhafte Handlungsweise eines Mörders "verstehen" kann, das war für mich schon faszinierend!
Auch die Sprache Süskinds passt genau dazu. Mitunter hab ich gedacht, ich rieche den Dreck von Paris bzw. die Düfte von Grasse. ;D

Auch die Verfilmung später war erstaunlich werkgetreu, das hätte ich so nicht für möglich gehalten.

Aber , ich hab schon oft gehört - entweder man liebt das Buch - oder man ist gelangweilt :lach:

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BeitragVerfasst: Montag 14. Mai 2007, 18:34 
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Austenfan

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Miranda, ich war überrascht, dass ich das Buch nicht gemocht habe, besonders, weil Parfums eine heimliche Leidenschaft von mir sind und ich es mag, Bücher jeglicher Art darüber zu lesen. Aber bei diesem Buch hat es leider nicht geklappt :nein:


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BeitragVerfasst: Montag 14. Mai 2007, 23:05 
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Emsige Missionarin für Jane Austen
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Beiträge: 1158
Oh, das wundert mich jetzt aber, dass so viele von Euch "Das Parfüm" nicht so prickelnd fanden. Seit ich den PC (und Foren :D ) entdeckt habe, finde ich nicht mehr oft Zeit zum Lesen. "Das Parfüm" war seinerzeit irgendwie an mir "vorbeigegangen". Zum Glück wurde ich dann von lieben Menschen "genötigt" :lach: , es vor Erscheinen des Films zu lesen. Ich habe es dann auch letztes Frühjahr sehr zügig ausgelesen, weil ich es so spannend fand, dass ich gar nicht mehr aufhören konnte.

Ich fand "Das Parfüm" total fesselnd. Die Idee :idea: war einfach grandios und die Beschreibung der Gerüche überaus realistisch. Am meisten hat mich fasziniert, wie Herr Süskind in der Lage war, Gerüche derart zu beschreiben. Das hätte ich nicht für möglich gehalten und es eröffnete sich mir eine ganz eigene Welt.

Am Film hat mich gestört, dass die sehr wichtige Zeit, die Grenouille in der Höhle verbracht hat, viel zu kurz kam.

Das Buch ist einfach so anders als andere Bücher! :!:
Aber so empfindet es eben jeder unterschiedlich. Beispielsweise habe ich als Teenager "Die Nebel von Avalon" nach der Hälfte abgebrochen, weil ich es so langweilig fand. Ich habe das Buch bis heute nicht zu Ende gelesen. :embarrassed:

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"To read ist to translate, for no two person's experiences are the same."
(W. H. Auden)

"Lesen heißt übersetzen, denn keine zwei Menschen teilen die gleichen Erfahrungen."


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BeitragVerfasst: Dienstag 15. Mai 2007, 08:15 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Beiträge: 6322
Ich fand "Die Nebel von Avalon" furchtbar und habe mich teilweise durchgequält und es dann bleiben lassen. Auch die Folgebände. Zimmer-Bradley konnte mich nicht fesseln.
Mein Bruder war im Parfüm im Kino und hat enttäuscht gesagt, dass der Roman viel besser gewesen sei (seiner Meinung nach) und völlig andere Schwerpunkte hätte als der Film (wahrscheinlich meint er so Dinge wie die, die du aufgeführt hast, Amadea).

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Clemens Bittlinger


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BeitragVerfasst: Dienstag 15. Mai 2007, 16:53 
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Administratorin, die über den großen Teich gegangen ist.
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Ich gehöre auch zu denjenigen, die Das Parfüm nicht wirklich überragend fanden. Unser Lehrer hat uns Mal einfach so, weil ich das Buch gerade dabei hatte und in einer anderen Klasse las, das erste Kapitel vorgelesen und ich fand, es hörte sich interessant an, aber als ich es dann selbst las, hat es mich leider nicht wirklich überzeugen können. Das komisch ist aber, ich las das Buch und sagte dann danach zu dem Mädchen, bei der ich es mir ausgeliehen hatte "Hast du das Buch pafümiert, um es richtig der Geschichte anzupassen?"
Sie hat mich ungefähr so :seufz: angeschaut und nur "Prafümiert??" gefragt. Ich sagte halt, dass das Buch komisch gerochen hätte. Okay, sie hielt es sich dann auch unter die Nase und meinte dann "Da riecht man doch gar nichts, es riecht alles normal" aber ich war der festen Überzeugung, dass es süßlich roch, parfümiert halt und ließ mich auch nicht anderweitig überzeugen, ich roch es immer noch. Sie schaute dann so :stupid: :ehm: und auch alle unseren anderen Testpersonen rochen nichts. Tja, da bin ich wohl ein komisches Kind, hatte ja schon öfter solche Erlebnisse :lach: (ich sag nur "Schnee am Caradhras" bei 34°C im Schatten, aber das ist eine andere Geschichte ;))

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Und ich dachte schon, so etwas passiert so gut wie niemandem außer mir! (Gruppenreise nach Irland und die Reiseleiter haben absolut Null Plan von der Insel, was allerlei "nette" Sachen nach sich zog, ist aber auch eine andere Geschichte). Ich kenne parfümierte Bücher. Aber die sind dann so penetrant stark, dass es jeder riechen muss. Aber warum nicht bei "Das Parfüm"? Würde doch passen. War aber nicht so bei dem Buch von meinem Bruder (auf dem Cover ist eine nackte Dame, die wie eine griechische Statue positioniert ist).

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Clemens Bittlinger


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Ähm, naja, alle denken, dass ich es mir eingebildet habe. :lach:

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BeitragVerfasst: Mittwoch 16. Mai 2007, 22:06 
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Austenexperte
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Beiträge: 1037
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Zu riechenden Büchern: Ich habe eben bemerkt, dass meine S&V-Ausgabe etwas süßlich und etwas nach Rauch stinkt :eek: . Ich hatte sie ziemlich lange einer Klassenkameradin ausgeliehen, die das Buch dann nichtmal fertig gelesen hat. Riechende Bücher mag ich absolut nicht. Besonders wenn sie nach Rauch stinken. Hab mir bei Amazon letztens ein gebrauchtes Buch bestellt, das stank auch ziemlich rauchig. Das lenkte mich ziemlich von der Handlung im Buch ab. Eklig. :tot:

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Thursday, du darfst nie vergessen, dass unser Denken, sei es nun religiös, philosophisch oder wissenschaftlich, ebensolchen Moden unterliegt wie unser Musikgeschmack und unsere Kleidung. Es ist wie mit den Rockbands. Die Veränderungen dauern nur etwas länger.

Jasper Fforde - In einem anderen Buch


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