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BeitragVerfasst: Montag 19. März 2007, 11:21 
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Austenexperte

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@ Caro
Werdet ihr bestimmt haben. :wink: Es stimmt aber schon, dass Teile von "The Story Girl" und anderen Büchern von ihr verwendet wurden.


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Verfasst: Montag 19. März 2007, 11:21 


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BeitragVerfasst: Montag 19. März 2007, 13:06 
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@Nili

Ich fand die Verfilmung sehr schön. Vor allem die Bilder und die Musik. Natalie Portman hatte auch eine kleinere Rolle, die finde ich auch immer wieder gut.
Bis jetzt gefällt mir der Roman sehr gut. Ich denke aber, dass die Verfilmung sehr gelungen ist. Die Liebesgeschichte zwischen Ada und Inman finde ich ist eine ganz besondere Geschichte und die Idee, das ganze während des Krieges darzustellen macht alles noch viel dramatischer.

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BeitragVerfasst: Montag 19. März 2007, 19:13 
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Austenkenner

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Also, es muss mehr als 3 deutsche Sara-Bücher geben. Denn bei uns in der Bücherei standen früher mindestens 7.

Ich kann es nicht sicher nachprüfen/behaupten, aber ich gehe davon aus, dass die Idee zu "Sara in Avonlea" ganz auf Kevin Sullivans Mist gewachsen ist, als er eine neue TV-Serie ins Leben gerufen hat.
Dabei hat er sich allerlei "Geschichten" und "Charaktere" von Lucy "geklaut" und daraus prima "Fanfiction" gemacht. :)

Leider habe ich die Serie "Sara in Avonlea/Das Mädchen aus der Stadt" nie gesehen und kann nicht sagen, ob sie gelungen ist. Sie muss allerdings viele Fans haben, daher gehe ich davon aus, dass sie sehr schön ist :)

LG, Jo


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BeitragVerfasst: Montag 19. März 2007, 19:56 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Jetzt verstehe ich gar nichts mehr. Ich habe mir die amerikanische Sammleredition bestellt (wirklich wunderschön! :ja: ). Aber es ist nur ein Rillaband zum Schluss und nicht 2 wie ich dachte?

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Clemens Bittlinger


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BeitragVerfasst: Montag 19. März 2007, 20:27 
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Austenkenner

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Tina hat geschrieben:
Jetzt verstehe ich gar nichts mehr. Ich habe mir die amerikanische Sammleredition bestellt (wirklich wunderschön! :ja: ). Aber es ist nur ein Rillaband zum Schluss und nicht 2 wie ich dachte?


Hallo Tina,

das ganze ist auch total verwirrend, denn es gibt 8 deutsche Anne-Bände, nur ist das "echte" Buch 7 nie auf deutsch übersetzt worden (Rainbow Valley). Buch 8 "Rilla of Ingleside" wurde dafür in Deutschland einfach in 2 Bände aufgeteilt "Anne & Rilla: Zum ersten Mal verliebt" und "Anne & Rilla: Der Weg ins Glück".
Ich wußte das jahrelang auch nicht, bis ich im AoGG-Forum aufgeklärt wurde!

LG, Jo


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BeitragVerfasst: Montag 19. März 2007, 20:37 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Dankeschön! Jetzt ist mir alles klar :ja:

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BeitragVerfasst: Dienstag 20. März 2007, 10:23 
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Guinivere hat geschrieben:
Ich habe gerade Cold Mountain von Charles Frazier angefangen.
Bis jetzt gefällt es mir sehr obwohl ich die Verfilmung mit Jude Law und Renée Zellweger auch gut fand.


Ich habe damals das Buch gelesen, bevor ich den Film sah, und war ganz begeistert! Das Buch ist wirklich toll! :ja: Und die Verfilmung zwar nicht haargenau, aber doch sehr getreu umgesetzt! :wink:

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BeitragVerfasst: Mittwoch 21. März 2007, 13:42 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Ich werde jetzt genüsslich die Anne Romane auf Englisch lesen und freue mich schon sehr darauf! :ja:

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BeitragVerfasst: Mittwoch 21. März 2007, 21:11 
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Tina hat geschrieben:
Ich werde jetzt genüsslich die Anne Romane auf Englisch lesen und freue mich schon sehr darauf! :ja:


Das kannst du auch! Sie sind wundervoll geschrieben! *schwärm*

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BeitragVerfasst: Mittwoch 21. März 2007, 21:59 
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Diesen Buch-Tipp will ich euch nicht vorenthalten: http://daskloimkino.philme.de/ :flush

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BeitragVerfasst: Samstag 24. März 2007, 21:31 
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ahh. heißt das, du liest es gerade? welche lebensumkrempelnden fakten konntest du dem buch denn bisher entnehmen?? :wink:


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BeitragVerfasst: Samstag 24. März 2007, 22:11 
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Ich lese gerade Abitur-Training Biologie 2 - Neurobiologie, Verhaltensbiologie, Evolution
...hochspannend...

naja ich will mal nicht so sein. Es ist natürlich interessant sowas zu lernen aber natürlich hängt es irgendwann zum Hals raus...

zum Vergnügen les ich J.D. Robb - Bis in den Tod
spannender Krimi mit Romantik...genau das brauch ich als Ausgleich

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BeitragVerfasst: Sonntag 25. März 2007, 12:24 
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Bis in den Tod liegt bei mir auch zu Hause rum. Muss ich noch lesen.

Aber gerade lese ich Shardik von Richard Adams. Sehr schöne Geschichte.

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BeitragVerfasst: Sonntag 25. März 2007, 14:05 
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Johanna hat geschrieben:
ahh. heißt das, du liest es gerade? welche lebensumkrempelnden fakten konntest du dem buch denn bisher entnehmen?? :wink:


Nein, ich lese es nicht. Habe eine Pressemitteilung zu dem Buch erhalten und dachte, ich weise Euch mal auf dieses revolutionäre Werk hin (habe sonst keinen Thread gefunden, in den es ansatzweise hineinpasst ...)

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BeitragVerfasst: Sonntag 25. März 2007, 20:19 
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Die Herrin von Wildfell Hall
Anne Bronte
Manesse-Verlag 1990 Gebundene Ausgabe 769 Seiten


Habe gerade erst damit begonnen und kann noch nicht all zu viel sagen.
Ist ja neben "Agnes Grey" ihr erfolgreichstes Werk...mal sehen :wink:


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BeitragVerfasst: Sonntag 25. März 2007, 22:05 
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Pixie hat geschrieben:
Johanna hat geschrieben:
ahh. heißt das, du liest es gerade? welche lebensumkrempelnden fakten konntest du dem buch denn bisher entnehmen?? :wink:


Nein, ich lese es nicht. Habe eine Pressemitteilung zu dem Buch erhalten und dachte, ich weise Euch mal auf dieses revolutionäre Werk hin (habe sonst keinen Thread gefunden, in den es ansatzweise hineinpasst ...)


stimmt, wir haben keinen thread für absoluten stuss. aber einen für "amüsantes" das müßte doch passen...


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BeitragVerfasst: Sonntag 25. März 2007, 22:12 
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Das nennst Du absoluten Stuss? Tz tz tz! Die Pressemitteilung kam von einer Universität. Da kann man mal sehen, womit sich Akademiker so beschäftigen :rolleyes:

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BeitragVerfasst: Sonntag 25. März 2007, 22:14 
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Pixie hat geschrieben:
Da kann man mal sehen, womit sich Akademiker so beschäftigen :rolleyes:


die erfahrung mache ich seit gut nem 3/4 jahr am eigenen leib, und langsam dämmerts mir... :rolleyes:


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BeitragVerfasst: Montag 26. März 2007, 10:57 
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Lydgate hat geschrieben:
Habe gerade erst damit begonnen und kann noch nicht all zu viel sagen.
Ist ja neben "Agnes Grey" ihr erfolgreichstes Werk...mal sehen :wink:


Also ich habe es vor ein oder zwei Jahren gelesen und war tief beeindruckt! Ich fand es sehr mitreißend, spannend und einfühlsam geschrieben! Viel Spaß damit! :ja:

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BeitragVerfasst: Montag 26. März 2007, 15:18 
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Ich lese gerade "Töchter berühmter Väter". Mal abgesehen davon, daß die ewige Leier der unterdrückten Frau zelebriert wird, sind einzelne Frauenschicksale durchaus packend. So die drei Töchter von Lord Byron, die alle dem übermächtigen Schatten ihres Vaters und dem Haß und Kontrollzwang dessen kurzzeitiger Ehefrau nicht entkommen. Oder die sehr gescheite Tochter Fontanes, die auf Grund ihres Verstandes und ihrer Erziehung an ihre Umwelt hohe Maßstäbe setzt und naturgemäß oft enttäuscht wird, aber dennoch ein recht glückliches und erfülltes Leben führt.


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BeitragVerfasst: Montag 26. März 2007, 15:38 
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Du meinst sicher den Dichter Lord Byron? Na ja, er war nicht viel besser als sein Vater ... :wink:

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BeitragVerfasst: Montag 26. März 2007, 15:39 
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Aber er hat die besseren Balladen geschrieben...


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BeitragVerfasst: Montag 26. März 2007, 15:54 
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Ulli hat geschrieben:
Aber er hat die besseren Balladen geschrieben...
:sm_16 ... was den Kindern aber nicht wirklich geholfen haben dürfte ... :wink:

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 Betreff des Beitrags: Oliver Twist
BeitragVerfasst: Montag 26. März 2007, 16:03 
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Ich bin nun mitten in der Lektüre von Charles Dickens' "Oliver Twist", dessen Handlung ich wohl nicht skizzieren muss, da sie sicherlich jeder kennt! :biggrin:

Mir gefällt das Buch sehr gut. Ein sehr ironischer bis sarkastischer Stil (wäre was für Bruki, obwohl der es, wie ich ihn kenne, mit Sicherheit schon gelesen hat! :happy: ), der sehr deutlich Missstände, Fehlverhalten etc. auf den Punkt bringt. Ich muss eigentlich die meiste Zeit schmunzeln.

Mir gefällt bei "Oliver Twist" auch die durchgehende Handlung, die ja bei Dickens nicht unbedingt gang und gäbe ist... Meist springt der gute ja von einem Schauplatz zum nächsten, hält sich lange an relativ nebensächlichen Nebencharakteren auf etc., während man eigentlich wissen will, wie es bei den Hauptcharakteren weitergeht... Bei "Oliver Twist" wird die Geschichte Olivers in einem Schwung und Guss erzählt, was ich bei einem Buch sehr schätze! :ja:

Wer es noch nicht kennen sollte, dem kann ich's nur empfehlen. Es gehört nicht zu Unrecht zu den Klassikern der Weltliteratur! :ja:

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Montag 26. März 2007, 16:07 
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Austenexperte
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Caro hat geschrieben:
Ulli hat geschrieben:
Aber er hat die besseren Balladen geschrieben...
:sm_16 ... was den Kindern aber nicht wirklich geholfen haben dürfte ... :wink:


Nö, aber bei Byrons Vater gibts kein positives Gegengewicht, soviel ich weiß, während Byron immerhin auch seinen guten Ruf hat. Und die Kinder sollten sich nicht zuletzt bei ihren Müttern bedanken, die ihnen das eingebrockt haben. Wobei ich Augusta da mal ausnehme. Die hatte eine gute Entschuldigung. Aber Clare Clairmont und Lady Byron haben sich vorher bzw. nachher auch nicht gerade beispielhaft benommen.


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BeitragVerfasst: Montag 26. März 2007, 18:24 
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Ulli hat geschrieben:
Ich lese gerade "Töchter berühmter Väter". Mal abgesehen davon, daß die ewige Leier der unterdrückten Frau zelebriert wird, sind einzelne Frauenschicksale durchaus packend. So die drei Töchter von Lord Byron, die alle dem übermächtigen Schatten ihres Vaters und dem Haß und Kontrollzwang dessen kurzzeitiger Ehefrau nicht entkommen. Oder die sehr gescheite Tochter Fontanes, die auf Grund ihres Verstandes und ihrer Erziehung an ihre Umwelt hohe Maßstäbe setzt und naturgemäß oft enttäuscht wird, aber dennoch ein recht glückliches und erfülltes Leben führt.

Ich las mal Gesa Stedman "Englische Frauen der Frühen Neuzeit - Dichterinnen, Malerinnen, Mäzeninnen" - das beginnt etwa so:

In ihrem Essay "Ein Zimmer für sich allein" (1929) beklagt Virginia Woolf ihr lückenhaftes Wissen über Frauen der Frühen Neuzeit: "Hier stehe ich und frage mich, warum Frauen im elisabethanischen Zeitalter keine Gedichte schrieben; ich weiß nicht genau, welche Bildung sie erhielten; ob sie eigene Wohnzimmer besaßen; wie viele Frauen im Alter von einundzwanzig Jahren bereits Kinder hatten; was sie, kurz gesagt, von morgens bis abends taten (...)".

Wir wissen zwar immer noch nicht, was englische Frauen in den Jahrhunderten zwischen ca. 1500 bis 1750 „von morgens bis abends taten“ - aber wir wissen, daß es im elisabethanischen Zeitalter und den nachfolgenden Epochen Frauen gegeben hat, die Gedichte verfaßt, Bilder gemalt und Künstler gefördert haben. Wir müssen nicht mehr wie Virginia Woolf eine Schwester Shakespeares - Judith - erfinden, um Modelle weiblicher Gelehrsamkeit zu entwerfen, und wir sind in der glücklichen Lage, nicht nur die wenigen herausragenden Gestalten zu kennen, die bereits Virginia Woolf nennt. ...


In einem der Essays des Buches wird außerdem beklagt, dass es eine Zeitlang bei der "feministischen" Forschung üblich war, "die ewige Leier der unterdrückten Frau" zu zelebrieren... und heute differenzierter vorgegangen - und z.B. Thomas Morus Förderung seiner gelehrten Tochter anerkannt wird... Ich denke, es ist wie in anderen Bereichen des Lebens auch :wink:

Bruki :cool:

PS: Byron und Shelley waren in meine Augen Ausbeuter der Frauen ihrer Umgebung - sie haben sie ausgenutzt und dann ausgespuckt... Die beiden waren kurzgesagt drogensüchtige Performancekünstler... Ashton Dennis nannte Shelley mal in einem seiner Texte "einen Todesengel für die Frauen seiner Umgebung"... Ich kann - auch nach näherer Bekanntschaft mit Texten der beiden - oder Percy B. Shelleys Briefwechsel mit Mary Wollstonecraft-Shelley nicht warmwerden mit den beiden... Mir sind solche selbstzerstörerischen Charaktere suspekt... insbesondere da sie "ihre Frauen" mit in den Abgrund zu reißen versuchten...

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 Betreff des Beitrags: Re: Oliver Twist
BeitragVerfasst: Montag 26. März 2007, 18:34 
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Archivarius

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Alethea hat geschrieben:
Charles Dickens' "Oliver Twist" ... Mir gefällt das Buch sehr gut. Ein sehr ironischer bis sarkastischer Stil (wäre was für Bruki, obwohl der es, wie ich ihn kenne, mit Sicherheit schon gelesen hat! :happy: ) ...

Na ja, ich war in meiner Jugend eher ein Thackeray-Fänn... Zu Dickens bin ich erst später gekommen... Ich fand ihn immer etwas "pittoresk", "drollig" - während ich bei Thackeray die intellektuelle Schärfe und seine beißende Ironie schätzte... Doch nach ein paar Jahren kam ich dann auf Dickens... und mag den nun eigentlich mehr als Thackeray...

Bruki :cool:

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BeitragVerfasst: Dienstag 27. März 2007, 12:57 
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D'Arcy-Expertin mit Adelsaffinität
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Registriert: Mittwoch 28. Juni 2006, 12:57
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Ulli hat geschrieben:
Caro hat geschrieben:
Ulli hat geschrieben:
Aber er hat die besseren Balladen geschrieben...
:sm_16 ... was den Kindern aber nicht wirklich geholfen haben dürfte ... :wink:


Nö, aber bei Byrons Vater gibts kein positives Gegengewicht, soviel ich weiß, während Byron immerhin auch seinen guten Ruf hat. Und die Kinder sollten sich nicht zuletzt bei ihren Müttern bedanken, die ihnen das eingebrockt haben. Wobei ich Augusta da mal ausnehme. Die hatte eine gute Entschuldigung. Aber Clare Clairmont und Lady Byron haben sich vorher bzw. nachher auch nicht gerade beispielhaft benommen.

Hm. Ich weiß nur, daß Byron (wie damals durchaus üblich) verlangte, daß die Mütter die Töchter nicht sehen dürften, sollten sie seinen Namen tragen bzw. als die seinen anerkannt werden. Erst wollte er sie also haben, dann steckte er die kleinen Mäderl in Italien in ein Kloster.

Aber im allgemeinen hast du recht. Ich versteh auch nicht wie Mütter, einem Mann zuliebe, ihre Kinder aufgeben können ... :nein:

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BeitragVerfasst: Dienstag 27. März 2007, 13:30 
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Austenexperte
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Registriert: Montag 24. Oktober 2005, 13:19
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Caro hat geschrieben:
Hm. Ich weiß nur, daß Byron (wie damals durchaus üblich) verlangte, daß die Mütter die Töchter nicht sehen dürften, sollten sie seinen Namen tragen bzw. als die seinen anerkannt werden. Erst wollte er sie also haben, dann steckte er die kleinen Mäderl in Italien in ein Kloster.


Ins Kloster wurde nur Clares Tochter gesteckt, weil Vaddern seinerseits nur Revolution, Liebe und Poesie im Visier hatte. Die anderen Töchter hatten mit ihrem Vater nichts zu tun und wuchsen bei den Müttern auf.

Caro hat geschrieben:
Aber im allgemeinen hast du recht. Ich versteh auch nicht wie Mütter, einem Mann zuliebe, ihre Kinder aufgeben können ... :nein:


Dazu kann ich mangels diesbezüglicher Erfahrungen nichts zu sagen, aber die Mütter hatten damals im Zweifelsfalle ja keine Wahl. Gesetzlich standen dem Vater die Kinder zu, welche Chance - außer Entführung etc - sollten die Mütter also haben, die Kinder zu sich zu holen?

Aber Clare mit ihrem überspannten Gemüt hätte doch ihren Verstand - so sie welchen hatte - wenigstens kurzfristig mal benutzen können, um zu erkennen, daß sie sich mit Byron nun sicher den falschen Liebhaber und evtl. Vater ihrer Kinder aussucht.

Lady Byron wiederum ist mir zutiefst unsymphatisch, weil sie ihre Tochter ihr Leben lang an der Kandarre hielt und an deren Medikamentenabhängigkeit, Magersucht etc. etc und damit deren frühen Tod die überwiegende Schuld trug und weil sie Augustas Tochter Medora wiederum auch nur als Schachfigur mißbrauchte und ohne einen Hauch von Menschlickkeit behandelte. Meines Erachtens ist Ada an ihrer Mutter und nicht am Vater zu Grunde gegangen und bei Medora hätte Lady Byron - da nunmal um Hilfe angerufen - eben auch Hilfe leisten können und nicht auch diese junge Frau erdrücken müssen.


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BeitragVerfasst: Dienstag 27. März 2007, 13:53 
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D'Arcy-Expertin mit Adelsaffinität
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Und die einzige Kluge, die sich gerade noch rechzeitig rettete war Caroline Lamb?

Und warum mußte man ausgerechnet bei Lady Byron Hilfe suchen? Es hätte gewiß bessere Möglichkeiten gegeben ... :wink:

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