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BeitragVerfasst: Donnerstag 1. Februar 2007, 21:00 
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Austenbegeistert
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Julia hat geschrieben:
Google? Wikipedia?? :roll: :wink: Da bekommt man solche Infos doch am schnellsten ...


Ich dachte bei euch bekommt man die infos am schnellsten...okay nun weiß ichs ja.

Trotzdem vielen Dank und einen lieben Gruß,
Lissy

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I've loved you all my life... as a man loves a woman, as a hero loves a heroine, as I have never loved anyone.
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Verfasst: Donnerstag 1. Februar 2007, 21:00 


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BeitragVerfasst: Donnerstag 1. Februar 2007, 22:51 
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Piratensüchtige Administratorin, ebenfalls Seriensuchti mit Mittelalterpräferenz und spätes Girlie
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Bruki hat geschrieben:
Lissy hat geschrieben:
... Ja tut mir leid...aber ich habe nur in diesem tread geguckt und da stand es nicht. ...

und ich muss Lissy zum Troste anfügen: ich habe eben auch (beinahe vergeblich) die beiden Gaskell-Threads gesucht... dabei wusste ich doch, dass es sie gibt - hab sie ja selbst angelegt :wink: - ... und wenn ich das nicht gewusst hätte, hätt ich's wahrscheinlich aufgegeben in dem Thread-Durcheinander danach zu suchen... :tot:

Bruki :cool:

Muß ich jetzt eine Anleitung für die Suche schreiben? :gruebel:
Einfach "Gaskell" eintippen und den Bereich "Bücher" anwählen.. in der Liste sind die Threads ganz einfach zu finden. :rolleyes:

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BeitragVerfasst: Freitag 2. Februar 2007, 09:47 
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Archivarius

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Kerstin hat geschrieben:
... Muß ich jetzt eine Anleitung für die Suche schreiben? :gruebel: Einfach "Gaskell" eintippen und den Bereich "Bücher" anwählen.. in der Liste sind die Threads ganz einfach zu finden. :rolleyes:

Ich hab mit den Augen gesucht... und muss zugeben, dass ich gegen die Suchfunktion des Boardes - wegen deren komplizierter Benutzung? / meiner Blödheit? - ein Vorurteil kultiviere... Irgendwie finde ich immer 100e Postings, kann aber keines gescheit anklicken (ich lande jedesmal auf dem ersten Posting des Threads)... :tot:

Bruki :cool:

PS: Aber recht eigentlich wollte ich mit meiner Anmerkung nur gegen die überhandnehmende Sitte für jedes und alles neue Threads anzulegen mosern... (Das ständige Grundrauschen in den meisten aktiven Theads nehme ich mittlerweile fast ohne Zähneknirschen hin...)

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BeitragVerfasst: Freitag 2. Februar 2007, 10:04 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Ständiges Grundrauschen??? :gruebel:

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Schritte wagen im Vertraun auf einen guten Weg, Schritte wagen im Vertraun das letztlich ER mich trägt, Schritte wagen weil im Aufbruch ich nur sehen kann, für mein Leben gibt es einen Plan.
Clemens Bittlinger


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BeitragVerfasst: Freitag 2. Februar 2007, 10:34 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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Bruki, Du musst bei "Suchergebnisse anzeigen als" "Beiträge" auswählen, dann kannst Du direkt den entsprechenden Beitrag in dem Riesen-Thread anwählen. (Hat bei mir auch ne Weile gedauert, bis ich da draufkam.)


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 Betreff des Beitrags: Maletzkes Miss Burney
BeitragVerfasst: Samstag 3. Februar 2007, 00:06 
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Austenfrischling

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Caro hat geschrieben:
Bruki hat geschrieben:
Anette_K hat geschrieben:
... P.S: habe gerade einen Verriss von Bruki dazu gefunden...

Hey, wo solltest Du den gelesen haben? - Für meine Verhältnisse bin ich mit Maletzkes Fännficktschän doch recht moderat umgegangen?! :aetsch: - Du solltest mal das sonstige von mir zu FF lesen... um den Unterschied wahrzunehmen... :wink:
Bruki :cool:


:rofl:


o.k. nicht verrissen, nur kritisch geäussert.. korrekt :-)
wie gesagt, ich fand es trotzdem schön zu lesen.

kennst du Georgiana, Duchess of Devonshire (Paperback) von Amanda Foremann, das hat beim Erscheinen gute Kritiken bekommen; habe es aber noch nicht selbst gelesen,
Gruß
Anette


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 Betreff des Beitrags: Re: Maletzkes Miss Burney
BeitragVerfasst: Samstag 3. Februar 2007, 12:40 
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Archivarius

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Anette_K hat geschrieben:
kennst du Georgiana, Duchess of Devonshire (Paperback) von Amanda Foremann, das hat beim Erscheinen gute Kritiken bekommen; habe es aber noch nicht selbst gelesen ...

Hab ich letztes Jahr gelesen und im Thread "Was lest ihr gerade?" was darüber gepostet...

Das lohnt sich auf jeden Fall zu lesen... mich hat besonders die Politik interessiert, denn ich hatte kurz vorher eine Biografie W. Pitts gelesen, die sehr gut mit dem von Foreman zusammengetragenen über Fox, die Whigs und den Wahlkampf korrespondierte... außerdem kann man auch Godwin (den Mann Wollstonecrafts) empfehlen ("Caleb Williams"), wenn man was über die damaligen Radikalen wissen will...

Bruki :cool:

PS: Dank Julia, kann ich das jetzt auch suchen und das Posting verlinken :gut: ...

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BeitragVerfasst: Samstag 3. Februar 2007, 15:43 
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Austenfrischling

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dann kann ich also den Staub vom Buch schütteln und damit beginnen.
Ich merke schon, dass ich lange nicht mehr auf diesen Seiten hier war.

Eine Biografie über mehrere englischsprachige Autorinnen des 19. Jahrhunderts hätte ich noch zu erwähnen: und zwar Autorinnen in Bezug zu ihren sehr dominanten Vätern.

Literarische Töchter

Sechs Porträts englischsprachiger Schriftstellerinnen des 19. Jahrhunderts. Von Maggie Lane. Frankfurt, Insel-Tb. Nr. 1836, 1996. Kl. 8°. 285 S. Kart. Illustr. Ebd.


es geht über Charlotte Bronte, George Eliot, aber auch Virginia Woolf, JA ist ausgenommen, da sie ein offensichtlich entspanntes Verhältnis zu ihrem Vater hatte.
Kennt ihr dieses Buch auch schon?
Gruss
Anette


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BeitragVerfasst: Samstag 3. Februar 2007, 16:19 
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Archivarius

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Anette_K hat geschrieben:
... Kennt ihr dieses Buch auch schon? ...

Nein, was Du dazu sagst, klingt auch nicht so, als würde ich es mögen...

Bruki :cool:

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BeitragVerfasst: Samstag 3. Februar 2007, 17:26 
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Also momentan lese ich gerade 'Jahrmarkt der Eitelkeit' von William M. Thackeray. Ein herrlich fieses Buch :wink:

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BeitragVerfasst: Samstag 3. Februar 2007, 18:10 
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Ich lese gerade Jane Eyre von Charlotte Bronte. Eines meiner Lieblingsbücher.

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BeitragVerfasst: Samstag 3. Februar 2007, 18:19 
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Austenexperte
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Guinivere hat geschrieben:
Ich lese gerade Jane Eyre von Charlotte Bronte. Eines meiner Lieblingsbücher.


Das ist auch eines meiner Lieblingsbücher :ja:

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BeitragVerfasst: Samstag 3. Februar 2007, 18:33 
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Rebecca hat geschrieben:
Also momentan lese ich gerade 'Jahrmarkt der Eitelkeit' von William M. Thackeray. Ein herrlich fieses Buch :wink:


Ich kenne bisher nur Verfilmungen davon und wollte es seitdem immer schon einmal lesen! :ja:

PS: Süßer Avatar! :biggrin:

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BeitragVerfasst: Samstag 3. Februar 2007, 19:05 
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Ich habe Vanity Fair sehr gerne gelesen. Vor allem die Hauptperson Becky Sharpe ist für diese Zeit in der die Handlung spielt eine ausgesprochen freche und spontane Frau. Das Buch lohnt sich wirklich auch für Leute die vielleicht von so einem dicken Roman abschrecken....unbedingt lesen.

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BeitragVerfasst: Samstag 3. Februar 2007, 21:40 
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Austenbegeistert
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Nach meiner nach wie vor anhaltenden Begeisterung für Middlemarch, war es letztlich natürlich nur eine Frage der Zeit :)

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Silas Marner. Der Weber von Raveloe.
George Eliot und Mary A. Evans
Dtv 1999-02 Broschiert 246 Seiten


Zur Zeit habe ich ein gutes Viertel des Buches gelesen und kann nur sagen SAGENHAFT.
George Eliot- für mich eine der besten Autorinnen der Weltliteratur überhaupt.
Ihre realistische Charakterzeichnung überrascht mich immer wieder. Die handelnen Personen springen einem förmlich aus den Seiten entgegen.


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BeitragVerfasst: Samstag 3. Februar 2007, 22:48 
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Middlemarch hat mich ebenfalls sehr begeistert. Das Buch kenne ich noch nicht, werde es mir aber unbedingt kaufen. Danke für die Anregung.

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BeitragVerfasst: Samstag 3. Februar 2007, 23:04 
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Austenfan
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Zitat:
Ich kenne bisher nur Verfilmungen davon und wollte es seitdem immer schon einmal lesen! :ja:
:biggrin:


Wie ist der film so? Lohnt sich der Kauf?

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BeitragVerfasst: Samstag 3. Februar 2007, 23:16 
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Meinst du Middlemarch oder Vanity Fair. Also zu Vanity Fair kann ich nur sagen, dass ich die DVD gekauft habe und mir der Film sehr gut gefällt. vor allem Becky Sharpe finde ich mit Reese witherspoon sehr gut besetzt.
Und die Kostüme sind natürlich fantastisch.
Middlemarch wurde für BBC verfilmt ist aber zu lange her seit ich den gesehen habe, war noch sehr klein.

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BeitragVerfasst: Samstag 3. Februar 2007, 23:23 
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Austenfan
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Die Frage galt Vanity Fair
Hört sich gut an zumal ich Kostüme liebe :D


Um was geht es in Middelmarch?

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BeitragVerfasst: Sonntag 4. Februar 2007, 00:59 
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Archivarius

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Guinivere hat geschrieben:
Meinst du Middlemarch oder Vanity Fair. Also zu Vanity Fair kann ich nur sagen, dass ich die DVD gekauft habe und mir der Film sehr gut gefällt. vor allem Becky Sharpe finde ich mit Reese witherspoon sehr gut besetzt. Und die Kostüme sind natürlich fantastisch.
Middlemarch wurde für BBC verfilmt ist aber zu lange her seit ich den gesehen habe, war noch sehr klein.

Zu Vanity Fair und Middlemarch haben wir auch Threads... Middlemarch kommt auch im Archiv vor... Auf dem Jahrmarkt der Eitelkeiten haben sich aber nie viele rumgetrieben (das war eine Sache zwischen Johanna und mir - befürchte ich)

Bruki :cool:

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BeitragVerfasst: Sonntag 4. Februar 2007, 16:00 
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Guinivere hat geschrieben:
...Also zu Vanity Fair kann ich nur sagen, dass ich die DVD gekauft habe und mir der Film sehr gut gefällt. vor allem Becky Sharpe finde ich mit Reese witherspoon sehr gut besetzt...


Die neue Verfilmung mit Reese Witherspoon war gut, aber ich fand diese hier noch wesentlich besser! :ja:

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BeitragVerfasst: Sonntag 4. Februar 2007, 18:00 
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Die hab ich noch nicht gesehen, werde ich aber bald nachholen. :)

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BeitragVerfasst: Sonntag 4. Februar 2007, 19:46 
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Austenfrischling

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Bruki hat geschrieben:
Anette_K hat geschrieben:
... Kennt ihr dieses Buch auch schon? ...

Nein, was Du dazu sagst, klingt auch nicht so, als würde ich es mögen...

Bruki :cool:


es ist wirklich interessanter, als es sich auf den ersten Blick anhört.
Z.B, Elizabeth Barrett Browning, eine namhafte Lyrikerin im 19.Jhd, hat sich lt. diesem Buch so lange nicht aus Zimmer und Bett bewegt, bis der Staub auf ihr lag. Später ist sie mit ihrem Mann auf und davon, entfloh ihrem Vater und veröffentlichte ihre Gedichte.
Z.B. Virginia Woolf: wurde von ihrem Vater dazu gezwungen, den Haushalt zu führen und über die entstehenden Kosten Rechenschaft abzulegen.. ein echtes Martyrium für eine Künstlerin. :-)

Für mich war das win interessanter Querschnitt durch das Leben von 6 literarisch aktiven Frauen des 19.Jhd.. Natürlich findet man über jede eigene Literatur, aber der direkte Vergleich war nicht uninteressant.
Chacun a son gout
Anette


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BeitragVerfasst: Montag 5. Februar 2007, 18:06 
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Archivarius

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Anette_K hat geschrieben:
... es ist wirklich interessanter, als es sich auf den ersten Blick anhört. ... hat sich lt. diesem Buch so lange nicht aus Zimmer und Bett bewegt, bis der Staub auf ihr lag. Später ist sie mit ihrem Mann auf und davon, entfloh ihrem Vater und veröffentlichte ihre Gedichte. ... wurde von ihrem Vater dazu gezwungen, den Haushalt zu führen und über die entstehenden Kosten Rechenschaft abzulegen.. ein echtes Martyrium für eine Künstlerin. :-) ...

In dieses Schema hätte doch Jane Austen auch reingepasst! Was für ein Martyrium musste Our Lady zu Hause erdulden: Frühstück machen und Suppen planen - von der Verwahrung des Speisekammerschlüssels ganz zu schweigen - die ungeratenen Kinder der Nachbarn und Verwandten betreuen... keinen eigenen Schreibtisch... :eek: und ich möchte nicht wissen, was sie sich von Cassandra und ihrer Mutter hätte anhören müssen, wenn sie bis mittags im Bett hätte liegen wollen "bis sie Staub ansetzte" ... ein echtes Martyrium, nicht nur für eine Künstlerin, sondern für jede Frau... :wink:

Kann es sein, dass die gute Miss Browning in etwa so überspannt war, wie ihr Papa autoritär?

Es ist doch empörend, dass die gute Maggie die furchtbaren Qualen Jane Austens nicht dargestellt hat :motz: ... sehr unbefriedigend find' ich das :nein: ... diesen martyriösen Aspekt des Lebens Jane Austens hätte ich zu gerne mal so richtig beleuchtet gesehen... :ja:

Bruki :cool:

PS: Hast Du mal gelesen, wie der Anachist William Godwin darauf reagierte, als seine minderjährige Tochter Mary Wollstonecraft von seinem Gast Shelley am Grab deren Mutter verführt wurde und zusammen mit ihrer jüngeren Schwester (welche später von Shelleys Freund Byron geschwängert wurde) heimlich nach Frankreich durchgebrannt ist?

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BeitragVerfasst: Montag 5. Februar 2007, 22:27 
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Austenexperte

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da ich bei Überredung einfach nicht weiterkomme.... (schande über mich aber es packt mich einfach nicht) les ich jetzt auch noch nebenbei

Die 120 Tage von Sodom - von Marquise de Sade (oder so).... das ist schon heftig... :tot:

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Simply me


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BeitragVerfasst: Montag 5. Februar 2007, 22:45 
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Das klingt aber nach einem heftigen Kontrast! :lol:

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BeitragVerfasst: Montag 5. Februar 2007, 22:50 
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Austenexperte

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richtiger Name: Julia
Kerstin hat geschrieben:
Das klingt aber nach einem heftigen Kontrast! :lol:


hast du das buch vielleicht gelesen?

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BeitragVerfasst: Montag 5. Februar 2007, 22:58 
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Nein, aber ich denke, Marquis de Sade zeichnet sich wohl durch eine etwas stärker sexuell geprägte Erzähweise aus... und wenn das Buch von Sodom handelt.. :rolleyes:
( Für alle Heiden.. Sodom und Gomorrha waren Sündenpfuhle... Gott begrub sie unter Schwefel und Feuer.)

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BeitragVerfasst: Dienstag 6. Februar 2007, 10:34 
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Kerstin hat geschrieben:
Nein, aber ich denke, Marquis de Sade zeichnet sich wohl durch eine etwas stärker sexuell geprägte Erzählweise aus... und wenn das Buch von Sodom handelt.. :rolleyes: ...

ich habs mal probiert, jedoch hatte ich eine der heute gängigen stark gekürzten Fassungen, welche im Grunde nur noch Fantasien über sexuelle Abweichungen und Grausamkeiten enthielt... die verzweifelt rasenden Passagen, in denen er an seinen Kerkerstäben (und denen der Moral) rüttelt, werden in den gängigen Ausgaben normalerweise rausgestrichen, um das Buch lesbar/verkaufsfähig zu machen (sonst wäre es wohl ähnlich dick wie die Werke Richardsons :wink: )...

de Sade verbrachte den größten Teil seines erwachsenen Lebens in Kerkern... heutzutage würde man sagen: wegen Pillepalle (er hat sich z.B. von ein paar Nutten in einem Puff den Hintern versohlen lassen und ihnen zur Anregung "spanische Fliegen" verabreicht - in unbeabsichtigter leichter Überdosierung - was ihm als Sodomie und Mordversuch ausgelegt wurde... die meisten französischen Prostituierten waren damals Spitzel der Geheimpolizei, sodass man auch annehmen kann, er wurde für etwas angezeigt, mit dem andere, die nicht so experimentierfreudig oder aufmüpfig waren, locker durchkamen)...

Als Sodomie wurde damals neben Sex mit Tieren auch die Homosexualität bezeichnet... beides war mit der Todesstrafe bedroht... Seine Bücher waren somit wohl auch Tabubrüche, wie sie heute in der Literatur alltäglich vorkommen...

Während der Revolution war de Sade interessanterweise leitender Beamter an dem Tribunal, welches für die Hinrichtungen der Aristokraten zuständig war, wo er für seine adeligen Peiniger, die ihm jahrelang hinter Gitter gebracht hatten - unter Einsatz seines eigenen Lebens - Verschonung vor der Guillotine erwirkte... er war wohl nicht rachsüchtig und konnte trotz seiner "perversen" Fantasien zwischen Wirklichkeit und Traum unterscheiden? ...

... geendet ist er in einem Irrenhaus...

Für die Unwissenden: Marquise de Sade war ein Zeitgenosse Jane Austens...

Bruki :cool:

PS: Hier ist was darüber von Ashton Dennis (der de Sades Beschreibung einer finsteren Weltverschwörung für eine Vorwegnahme moderner feministischer Ideen hält :wink: ):

Marquis De Sade's
Justine: The Misfortunes of Virtue


De Sade died two years before Jane Austen. So, he was a contemporary of hers and, for that reason, deserves some study. I read de Sade's Justine, or the Misfortunes of Virtue. I thought that it would probably be about people who took pleasure in inflicting or receiving pain during sex or about really mean-spirited people. I guessed, "how bad can it be? It can't be any worse than the movies that Hollywood makes for teen audiences these days." WRONG! - jee-eeze! It is a sequence of stories about serial killers who kidnap, torture and then murder young woman. The torture and murders are described in great detail as are the unapologetic philosophies of those men. In the end, all the criminals prosper and the virtuous are given terrible fates (the virtuous Justine is struck and killed by lightning).

Apparently, de Sade spent a good deal of time in jail for trying to act out some of these fantasies - that makes a lot of sense to me - but, why were his books published? I decided that there might be some redeeming quality that I had missed, I was determined to find something. I did find a little something, not something redeeming so much as something interesting. This from Chapter 15. One of de Sade's monsters is lecturing the virtuous Justine (called "Therese" for some unexplained reason) in this way:

"... This is my confession to you, Therese: two girls are necessary every day for my sacrifices. The means of ridding myself of these victims are easy. An hour after having pleased me they are shipped and sold to pimps and bawds ... by my emissaries. This trade is very profitable to me and makes up for what they cost me. You see, I satisfy two of my dearest passions, lust and greed. But seeking out these girls and abducting them gives me a lot of trouble, as I am very particular about them. I like to seek them out of the slums, where poverty, hunger and misery sap all their courage, pride and delicacy. I have all those nooks carefully searched. You have no idea what a rich hoard the slums bring me. Sometimes I am forced to do a little maneuvering to keep this mine freshly supplied. With my influences in this town that's easy. I create by means of a few transactions a depression in trade, thereby increasing the unemployed, and, as a result, poverty. On the other hand, I limit the supply of provisions and make them harder and more expensive to procure. Hunger and misery soon weaken all resistances to my schemes for delivering up my victims. It makes them easy prey. It's an old stunt, Therese. The same motives were behind the last famine we had in one of our largest towns. ..."

This suggestion that poverty, and not immorality, is the root cause of prostitution strikes me as an anticipation of the modern idea. (Actually, Defoe expressed something of the same notion in his Moll Flanders, however, Defoe's treatment is more complex and more compelling.) The notion that a sinister force creates the conditions for the exploitation of women seems almost a modern Marxist or feminist analysis. You can find a number of things like that in Justine.

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Nähendes Boardmitglied

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Ich hatte mal einen anderen Roman von Marquis de Sade in der Hand. Der hieß Juliette, aber nach ein paar Kapiteln hab ich nicht mehr weitergelesen. Es ging ausschließlich und Pornographie und Juliettes Wandlung von einer klosterinsassin (sehr kurz) zur Hure (erheblich länger) und was sie so alles mit Männern, Frauen und beiden angestellt hat. Hat mir ehrlich gesagt überhaupt nicht gefallen, vielleicht bin ich da auch etwas zu prüde :)
Aber es wäre interessant zu wissen was Jane Austen von so einem Zeitgenoosen gehalten hat bzw. hätte.

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