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BeitragVerfasst: Samstag 13. Januar 2007, 20:16 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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Becci hat geschrieben:
Julia hat geschrieben:
Ich quäle mich gerade etwas durch "North and South". Irgendwie hatte ich das vom ersten Lesen vor einigen Jahren flüssiger und spannender in Erinnerung. Aber es zieht sich so ewig hin, im Moment (bin mit dem ersten Band fertig und am Anfang des zweiten). Die Szenen kommen mir teilweise richtig "breitgetreten" vor. :?

Also in N&S muss man sich wirklich erstmal reinlesen, aber es lohnt sich definitiv.


Ja, das schon.
Ich kenns ja schon, wie gesagt. :wink:

Und ich finde, es nimmt gegen Ende schon deutlich ab. Die Handlung wird immer gehetzter, man merkt richtig, wie die Autorin alle sterben lassen muss, damit Margaret zu ihrer Erbschaft kommt und Thornton "retten" kann. Gleichzeitig reitet sie ewig auf Details herum, die nicht wirklich was zur Handlung beitragen.
Ich mag das Buch und die Geschichte trotzdem, aber diese beiden Sachen stören mich jetzt noch mehr als beim ersten Mal.

Naja, die JA-Messlatte liegt halt hoch, nicht wahr?! :wink:


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Verfasst: Samstag 13. Januar 2007, 20:16 


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BeitragVerfasst: Samstag 13. Januar 2007, 20:37 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Wir sind halt ziemlich verwöhnt worden von "our lady".

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Clemens Bittlinger


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BeitragVerfasst: Sonntag 14. Januar 2007, 17:31 
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Austenexperte
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Julia hat geschrieben:
Ja, das schon.
Ich kenns ja schon, wie gesagt. :wink:

Und ich finde, es nimmt gegen Ende schon deutlich ab. Die Handlung wird immer gehetzter, man merkt richtig, wie die Autorin alle sterben lassen muss, damit Margaret zu ihrer Erbschaft kommt und Thornton "retten" kann. Gleichzeitig reitet sie ewig auf Details herum, die nicht wirklich was zur Handlung beitragen.
Ich mag das Buch und die Geschichte trotzdem, aber diese beiden Sachen stören mich jetzt noch mehr als beim ersten Mal.

Naja, die JA-Messlatte liegt halt hoch, nicht wahr?! :wink:

Das liegt daran, dass sie es als Fortsetzungsgeschichte für eine Zeitschrift geschrieben hat und daher gehetzt wurde immer zu einem bestimmten Zeitpunkt eine Fortsetzung zu liefern. Es ist einfach etwas anderes, wenn man unter Druck ein Werk schreibt oder wenn man alles Zeit der Welt hat daran herumzubasteln und Änderungen vorzunehmen.

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BeitragVerfasst: Sonntag 14. Januar 2007, 18:01 
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Becci hat geschrieben:
... Das liegt daran, dass sie es als Fortsetzungsgeschichte für eine Zeitschrift geschrieben hat und daher gehetzt wurde immer zu einem bestimmten Zeitpunkt eine Fortsetzung zu liefern. Es ist einfach etwas anderes, wenn man unter Druck ein Werk schreibt oder wenn man alles Zeit der Welt hat daran herumzubasteln und Änderungen vorzunehmen.

Das seh ich nicht so... denn bei W&D war der Termindruck noch schlimmer - und hat sie am Ende sogar umgebracht... Aber was für ein Meisterwerk hat sie mit diesem Roman geschaffen... :ja:

Ich tippe eher darauf, dass Gaskell N&S mit zuviel Sendungsbewusstsein schrieb - Versuche zu agitieren führen normalerweise geradewegs zu schlechter Literatur... (oder sie hatte es einfach noch nicht drauf, etwas zu schreiben, was man auch 200 Jahre später noch gerne lesen würde :wink: )

Bruki :cool:

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BeitragVerfasst: Sonntag 14. Januar 2007, 19:41 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Und manche schaffen es leider nie, dieses Kunstwerke zu erschaffen, dass über die Zeit Bestand hat.

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BeitragVerfasst: Sonntag 14. Januar 2007, 22:05 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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Ja, "Wives & Daughters" wirkte auf mich auch irgendwie runder und flüssiger. Zu "North and South" wurde übrigens in der Endfassung noch Kapitel hinzugefügt und andere ausgearbeitet. Aber wirklich rumreißen lies sich das Ruder wohl trotzdem nicht mehr.
In meiner Ausgabe sind im Anhang noch Briefe von ihr und an sie, aus denen hervorgeht, dass sie sich während des Schreibens, also während des Veröffentlichens noch nicht ganz sicher war, wie die Geschichte nun im Detail weitergehen soll. Nach dazu versuchte der gute Dickens sie in verschiedene Richtungen zu beeinflussen (diese ganze soziale Thematik kommt sicher nicht von ungefähr, bzw. das Gewicht das darauf gelegt wird). Und sie äußert sich auch überraschend unzufrieden über das Ergebnis.


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BeitragVerfasst: Sonntag 14. Januar 2007, 23:54 
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Bruki hat geschrieben:
(oder sie hatte es einfach noch nicht drauf, etwas zu schreiben, was man auch 200 Jahre später noch gerne lesen würde :wink: )



Also ich lese es immer noch sehr gerne :wink: , und bin übrigens auch grade wiedermal dabei, und finde es unheimlich schön, und eigentlich sehr spannend ;D .
Nur die Kapitel mit Higgins, Bessy und Boucher machen mir etwas zu schaffen. Und ich glaube Bouchers Dialekt ist noch um einiges schlimmer, als der der Beiden anderen.

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Anscheinend lebe ich in einem Zustand tiefer Hypnose, und jedes Mal, wenn ich eine Postkarte abschicke, könnte ich Euphorie als Absender angeben.....Helene Hanff


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BeitragVerfasst: Montag 15. Januar 2007, 02:31 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Wenn man unter Druck was schreibt, sind das nicht gerade ideale Rahmenbedingungen. Da kann man gar nicht mehr so schreiben wie man das nun eigentlich möchte und hat auf einmal ein Korsett, das einem im wahrsten Sinne des Wortes die Luft abschnürt.

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BeitragVerfasst: Montag 15. Januar 2007, 21:39 
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Naja, manchmal hilft ein bisschen Druck auch. Ohne zu wissen, dass Leute wissen wollen wie es weitergeht, würde keine meiner Stories fertig werden. Das sieht man daran, dass mein angefangener Krimi bisher immer noch nur 50 Seiten hat, obwohl ich die ganze Story klar in meinem Kopf hatte und habe.
Und ich finde Gaskells Werk dennoch sehr gut, auch wenn es an manchen Stellen hapert und im Gegensatz zu Austen, die ich natürlich auch sehr gerne lese, zeigt sie deutlich mehr soziales Engagement. Austen schreibt meiner Meinung nach zwar besser, aber dafür hat Gaskell auch einen Blickwinkel für die weniger gut situierten Menschen, während Austen doch eigentlich vor allem über eine Gesellschaftsklasse schreibt.
Und der Einfluss von Slang-Sprache in ihrem Werk ist zwar schwer zu lesen und zu verstehen, gibt aber doch dadurch auch einen deutlichen Einblick in die Arbeiterwelt, einen besseren als wenn die alle Oxford-English sprechen würden.

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BeitragVerfasst: Montag 15. Januar 2007, 23:58 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Da hast du sicher Recht, Becci. Und ich denke es wäre komisch gewesen, wenn JA versucht hätte, diesen Slang in ihre Romane einzubauen. Sie hat darüber geschrieben, was sie kannte und womit sie sich folglich auch bestens auskannte.

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BeitragVerfasst: Dienstag 16. Januar 2007, 15:40 
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Andererseits hätte es wenig Sinn gemacht, wenn JA in einem Dialekt oder gar Slang geschrieben hätte, den die Leser nicht verstanden ...?
Vergeßt nicht, ihre Leser entsprangen eben auch der Mittel-, wenn nicht gar der Oberschicht. Die anderen konnten häufig gar nicht lesen, und wennsie überhaupt lasen, dann gewiss keine Romane, zumindest keine anspruchsvollen ... :)

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:blume: Grüsse, Caro

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Für 1 Jahr säe einen Samen, für 10 Jahre pflanze einen Baum, für 100 Jahre erziehe einen Menschen. chin. Weisheit


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BeitragVerfasst: Mittwoch 17. Januar 2007, 00:29 
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Ich wollte damit eher zum Ausdruck bringen, dass ich anzweifeln möchte, dass "our lady" den Ton richtig getroffen hätte, eben weil sie es nicht kannte. Ich denke mir, dass das eher klischeehaft hätte enden können. Ohne JA etwas absprechen zu wollen! Aber es ist schon was wahres dran, dass man darüber schreiben soll, was man kennt und einem vertraut ist. Oder wo man sich eingearbeitet oder eingelesen hat. Aber lebendige Sprache nachzuahmen stelle ich mir einfach nicht sehr leicht vor.

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Ich wollte ja nicht sagen, dass Jane Austen schreiben soll wie Elizabeth Gaskell, sie schreiben unterschiedlich über unterschiedliche Themen und unterschiedliche Dinge sind ihnen wichtig.
Ich denke nur, ein Roman wie "North&South" würde ohne diesen Dialekt weniger lebendig wirken, obwohl ein rein erfundener Dialekt ja auch nicht das Gelbe vom Ei wäre, aber Gaskell lebte eben auch in einer ganz anderen Gesellschaft als Austen und kannte daher auch die Dialekte des Mannes auf der Straße ohne das jetzt positiv oder negativ für einen der beiden Autorinnen belegen zu wollen.

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Weil ich Band 2 der Niccolo-Sage leider durch habe und Band 3 erst Ende Februar erscheint :zzz: , halte ich mich, indirekt durch Pixie angeregt, beim Grafen von Monte Christo schadlos. Gerade hat er die Familie Morrel gerettet. Da werde ich immer hoffnungslos sentimental. Ab jetzt gehts den Bösen ans Eingemacht.


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ich les zurzeit "Persuasion" von JA *g*

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Bruki hat geschrieben:
ich lese gerade "Leben und Ansichten von Tristram Shandy, Gentleman" von Laurence Sterne...


Und, wie weit bist du? :biggrin: Ist Tristram Shandy schon geboren worden? Das geschieht meines Wissens erst in Band 6...? :gruebel: Oder vielleicht auch in einem etwas früheren Band... jedenfalls nicht am Anfang!
Sterne macht sich darin hemmungslos über Romankonventionen lustig, wie du sicherlich schon bemerkt hast! :lach: (Bitte sag' ja! :eek: Sonst vertraue ich meinem Professor gar nicht mehr! :wink: )

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Bruki hat geschrieben:
ich lese gerade "Leben und Ansichten von Tristram Shandy, Gentleman" von Laurence Sterne...

Bruki :cool:


Würde mich interessieren, wie Dir das gefällt/gefallen hat... Das steht nämlich auch auf meiner langen "was-ich-noch-lesen-will"-Liste.


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Julia hat geschrieben:
Bruki hat geschrieben:
ich lese gerade "Leben und Ansichten von Tristram Shandy, Gentleman" von Laurence Sterne...


Würde mich interessieren, wie Dir das gefällt/gefallen hat... Das steht nämlich auch auf meiner langen "was-ich-noch-lesen-will"-Liste.


Auf meiner Liste steht es auch! :rolleyes: Für die Uni SOLLTE ich es am Ende meines Studiums auch gelesen haben... :pfeif:

Wer weiß, vielleicht muss ich auch erst mal Brukis Alter erreichen, bis ich dazu komme! :rofl:

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BeitragVerfasst: Mittwoch 17. Januar 2007, 23:07 
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Ich les im Moment Beim Leben meiner Schwester von Jodi Picoult
sehr interessantes Buch!!

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Oh, das ist ja interessant! Ich habe " Bis ans Ende aller Tage" von Jodi Picoult vor ca. 11/2 Jahren gelesen und es bedrückt mich bis heute.
Das war eines jener Bücher die ich aufgrund der Rezensionen bei Amazon gekauft habe und nicht enttäuscht worden bin.

Wenn Du es ausgelesen hast, würde mich Deine Meinung dazu interessieren, aber bitte ohne das Ende zu verraten :wink: !


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Fiora hat geschrieben:
Ich les im Moment Beim Leben meiner Schwester von Jodi Picoult
sehr interessantes Buch!!


das buch ist wirklich interessant... und heftig... find ich

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Wow, das klingt echt heftig bei "Bis ans Ende aller Tage". Es bedrückt dich bis heute? Ist es so düster geschrieben? Worum geht es denn dabei? Eine unglückliche Liebe oder der Verlust der Liebe?

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BeitragVerfasst: Donnerstag 18. Januar 2007, 19:01 
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Habs jetzt ausgelesen!

ich war begeistert und habe am Ende einige Tränen verdrückt..
das Ende war...unerwartet...ich hab echt gedacht ich werd nimmer
die Charaktere waren alle toll und man hat immer irgendwie mit ihnen gehofft und gelitten..

es war einfach fesselnd
und die ganzen ethischen Fragestellungen find ich auch sehr interessant und auch gut umgesetzt...ganz zu schweigen davon, dass ich erst vor Weihnachten ein Referat zu Medizinethik gehalten habe

Das Buch war ein Spontankauf so nach dem Motto --> sieht ganz nett aus, Inhaltszusammenfassung is auch ganz gut
und ich hab da echt nen Glücksgriff gemacht

ich weiß grad net was ich noch shcreiben kann..aber der Eindruck ist auch noch sehr frisch..vlt. morgen noch mal was

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BeitragVerfasst: Donnerstag 18. Januar 2007, 22:06 
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Archivarius

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Alethea hat geschrieben:
Julia hat geschrieben:
Bruki hat geschrieben:
ich lese gerade "Leben und Ansichten von Tristram Shandy, Gentleman" von Laurence Sterne...

Würde mich interessieren, wie Dir das gefällt/gefallen hat... Das steht nämlich auch auf meiner langen "was-ich-noch-lesen-will"-Liste.

Auf meiner Liste steht es auch! :rolleyes: Für die Uni SOLLTE ich es am Ende meines Studiums auch gelesen haben... :pfeif:

Wer weiß, vielleicht muss ich auch erst mal Brukis Alter erreichen, bis ich dazu komme! :rofl:

Pöh, ich hab das damals kurz nach "Tom Jones" gelesen... mit 17 oder so... in meinem Exemplar sind die Seiten schon so vergilbt, dass ich beim Blättern vorsichtig sein muss... Aber wenn man sich Zeit lässt und langsam liest, macht einem das richtig Spaß... man muss ich aber auf abenteuerliche Satzkonstruktionen einlassen und Plots, die nie zur Sache zu kommen scheinen :eek: ...

Ansonsten kann ich nur das hier empfehlen, was die Stimmung des Romans für euch Nichtleser :rofl: bestens einfängt: "A Cock and Bull Story" :D (Wer mal eine intelligente Literaturverfilmung sehen will, sollte jetzt zuschlagen, wo die DVD gerade auf dem Marketplace für 8,40 Euro verkloppt wird...)

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BeitragVerfasst: Freitag 19. Januar 2007, 00:47 
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Bruki hat geschrieben:

Ansonsten kann ich nur das hier empfehlen, was die Stimmung des Romans für euch Nichtleser :rofl: bestens einfängt: "A Cock and Bull Story" :D (Wer mal eine intelligente Literaturverfilmung sehen will, sollte jetzt zuschlagen, wo die DVD gerade auf dem Marketplace für 8,40 Euro verkloppt wird...)

Bruki :cool:


Kann ich auch nur empfehlen. :wink:


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BeitragVerfasst: Freitag 19. Januar 2007, 17:48 
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Austenexperte
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Tina hat geschrieben:
Wow, das klingt echt heftig bei "Bis ans Ende aller Tage". Es bedrückt dich bis heute? Ist es so düster geschrieben? Worum geht es denn dabei? Eine unglückliche Liebe oder der Verlust der Liebe?


Hier ist der Amazon Link:
http://www.amazon.de/Bis-ans-Ende-aller ... 44-2744057


Auf das bedrückende Gefühl, welches mich ergreift wenn ich an diese Story denke, kann ich hier schwerlich näher eingehen, ohne zu spoilern.
Ich kann nur sagen, dass ich angefangen habe darüber nachzudenken, in wie weit der äußere Druck, durch Familie und Freunde, meine eigenes Leben beeinflusst hat. :/


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BeitragVerfasst: Freitag 19. Januar 2007, 18:27 
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Jetzt habe ich mal Rezensionen dazu gelesen. Das klingt wirklich hart. Ich glaube, da hätte ich bestimmt etliche Tränen vergossen!

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Angeregt vom Forum hier, lese ich gerade mal wieder "Little Women" ("Betty und ihre Schwestern", L.M. Alcott), quasi zur Entspannung. :wink:
Danach wartet eine Biographie über Henry VIII, oder besser eine über seine 6 Ehefrauen. Von Antonia Fraser, weil mir ihre Marie Antoinette-Biographie so gut gefallen hat.

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