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BeitragVerfasst: Donnerstag 5. Oktober 2006, 13:12 
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Administratorin im Ruhestand und Tom-Lefroy-Expertin
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Lissy hat geschrieben:
den film selbst hab ich net gesehn fand die aussage aber richtig schön... :freude:


Du solltest ihn dir mal anschauen! Er hält sich zwar nicht völlig strikt ans Buch, zumindest bei Fannys Charakterisierung und ein paar anderen Kleinigkeiten, ich finde ihn aber trotzdem sehr gelungen!!

Alethea :flower:

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Es ist besser den Mund zu halten und dumm zu erscheinen, als ihn zu öffnen und jeden Zweifel zu zerstreuen.
(Verfasser (mir) unbekannt --- Angelika meint, es sei Mark Twain... :biggrin: )


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Verfasst: Donnerstag 5. Oktober 2006, 13:12 


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BeitragVerfasst: Donnerstag 5. Oktober 2006, 13:17 
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Austenbegeistert
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Werde ich auf jeden fall machen! :ja: :wink: :ja:

ich hab auch schon gehört dass das ja nicht die beste JA Verfilmung ist... :nein:

muss den film nur noch finden... :/

Grüße

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I've loved you all my life... as a man loves a woman, as a hero loves a heroine, as I have never loved anyone.
(Edmund Bertram,MP)


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BeitragVerfasst: Donnerstag 5. Oktober 2006, 14:38 
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Austenexperte
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Ich hab den Film. Aber mir gefällt er nicht so sehr. Es ist die JA-Verfilmung (von denen, die ich gesehen habe) die mir am wenigsten gefällt. Als ich den Film das erste mal sah, war ich an manchen Stellen ein wenig verwirrt. Ich dachte ständig: Das war doch im Buch nicht so. Das kann ich ja nicht überlesen haben, sowas... Aber als JA-Fan sollte man MP schon mal gesehen haben...

[schild=12 fontcolor=000000 shadowcolor=C0C0C0 shieldshadow=1 nxu=87959978nx19033]Magdalena[/schild]

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Thursday, du darfst nie vergessen, dass unser Denken, sei es nun religiös, philosophisch oder wissenschaftlich, ebensolchen Moden unterliegt wie unser Musikgeschmack und unsere Kleidung. Es ist wie mit den Rockbands. Die Veränderungen dauern nur etwas länger.

Jasper Fforde - In einem anderen Buch


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BeitragVerfasst: Donnerstag 5. Oktober 2006, 15:00 
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Austenbegeistert
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Wohnort: Walsrode
Magdalena hat geschrieben:
Ich hab den Film. Aber mir gefällt er nicht so sehr. Es ist die JA-Verfilmung (von denen, die ich gesehen habe) die mir am wenigsten gefällt. Als ich den Film das erste mal sah, war ich an manchen Stellen ein wenig verwirrt. Ich dachte ständig: Das war doch im Buch nicht so. Das kann ich ja nicht überlesen haben, sowas... Aber als JA-Fan sollte man MP schon mal gesehen haben...


Cool... :top:

aber in unserer kleinen stadt gibt es den film nirgendwo...naja muss ich mal schaun wo ich den herbekomm...

grüße

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BeitragVerfasst: Samstag 7. Oktober 2006, 15:24 
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Archivarius

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Alethea hat geschrieben:
... Du solltest ihn dir mal anschauen! Er hält sich zwar nicht völlig strikt ans Buch, zumindest bei Fannys Charakterisierung und ein paar anderen Kleinigkeiten, ich finde ihn aber trotzdem sehr gelungen!! ...

Pöh, "Kleinigkeiten"? - Aber hallo... Alethea... verwirr mir mal das Junggemüse unter den Jane Austeniten nicht... Der Rosema-Film war ja wohl so ziemlich das abwegigste, was man zum Thema Jane Austen verfassen konnte... :tot:

Aber nichtsdestotrotz: Es gibt eine Welt außerhalb der Jane Austens - und ich fand den Film - als Illustration der bescheuerten femministischen Sicht auf unsere so schöne Welt - ganz hervorragend gelungen... nicht nur kostümmäßig, wie einige andere hier im Board... :wink:

Ich fantasiere so von Zeit zu Zeit, dass ich genau diesen Film unserer Lady mal vorführen möchte... sollte sie mir mal leibhaftig erscheinen... um zu hören, was sie als unbeteiligte Zuschauerin wohl dazu zu sagen hätte... (Andererseits steht er natürlich in schroffer Konkurrenz zu P&P95... aber kann man alles haben? Ich denke, nicht... wir müssen bescheiden bleiben...)

Bruki :cool:

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"There’s no one to touch Jane when you’re in a tight place. Gawd bless ’er, whoever she was."
(Rudyard Kipling, The Janeites)


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BeitragVerfasst: Samstag 7. Oktober 2006, 22:23 
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Austenbegeistert
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oh maan... :waeh:

und ich hab keine ahnung wo ich den film herbekommen soll...bin schon voll gespannt... :happy_blau
:supercool:

naja
Grüße,

Lisa

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BeitragVerfasst: Sonntag 8. Oktober 2006, 14:25 
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Archivarius

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Lissy hat geschrieben:
oh maan... :waeh: und ich hab keine ahnung wo ich den film herbekommen soll...bin schon voll gespannt... :happy_blau :supercool:

reden wir jetzt über diesen Film: Mansfield Park?

Den kann man doch bei Amazon ohne Probleme bestellen?

Bruki :cool:

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BeitragVerfasst: Sonntag 8. Oktober 2006, 16:34 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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Bruki hat geschrieben:
Ich fantasiere so von Zeit zu Zeit, dass ich genau diesen Film unserer Lady mal vorführen möchte... sollte sie mir mal leibhaftig erscheinen... um zu hören, was sie als unbeteiligte Zuschauerin wohl dazu zu sagen hätte... (Andererseits steht er natürlich in schroffer Konkurrenz zu P&P95... aber kann man alles haben? Ich denke, nicht... wir müssen bescheiden bleiben...)

Bruki :cool:


Ich fantasiere mal mit und sage: Sie würde sich von beiden mit Grausen abwenden.
Bzgl. Flachheit der Darstellung der Charaktere (und das war ja nun mal JA's Steckenpferd) geben sich nämlich beide Filme nicht viel.
Der eine ist halt einfach nur dezenter und deshalb besser zu ertragen.

(So, jetzt habe ich mich mal wieder beliebt gemacht. :wink:)


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BeitragVerfasst: Sonntag 8. Oktober 2006, 17:38 
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Archivarius

Registriert: Mittwoch 19. Oktober 2005, 09:04
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Wohnort: Brandenburg
Julia hat geschrieben:
...Ich fantasiere mal mit und sage: Sie würde sich von beiden mit Grausen abwenden. Bzgl. Flachheit der Darstellung der Charaktere (und das war ja nun mal JA's Steckenpferd) geben sich nämlich beide Filme nicht viel. Der eine ist halt einfach nur dezenter und deshalb besser zu ertragen. (So, jetzt habe ich mich mal wieder beliebt gemacht. :wink:)

... wie schaffst Du das nur immer? :wehe: :fechten: :beleidigt: :bash :sh: :n21: :machkaputt: :box: :heiss: :motz: :aerger: :willnicht: :zunge: :steinigung:

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BeitragVerfasst: Sonntag 8. Oktober 2006, 18:09 
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Austenexperte
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Wohnort: Bodensee
kann zwar auch nicht verstehen, was an P&P 95 schlecht sein soll, speziell im Vergleich zur besagten MP- Verfilmung, aber Geschmäcker sind halt verschieden. Wirklich schade, dass man JA nicht mehr fragen kann wie zufrieden sie mit den Verfilmungen ist.... :wink:

Ich finde MP ganz schrecklich und auch langweilig :zzz: wenn jemand, der noch nie was von JA gelesen hat, diesen Film sieht (und danach noch wach ist), wird er nie freiwillig ein Buch von ihr in die Hand nehmen......
Ich bin ja schon mal auf die Neuverfilmung gespannt, da hat ja glaube ich Andrew Davies mal nicht die Hände im Spiel, vielleicht dann doch mal eine Verfilmung die Julia gefällt.......? :juggle:

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The person, be it gentleman or lady, who has not pleasure in a good novel, must be intolerably stupid. -HenryTilney
„Das Rationale am Menschen sind seine Einsichten, das Irrationale, daß er nicht danach handelt.“
Friedrich Dürrenmatt

What is written without effort
is in general read without pleasure-
Samuel Johnson.


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BeitragVerfasst: Montag 9. Oktober 2006, 08:32 
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Prüde Zimperliese

Registriert: Sonntag 18. Juni 2006, 12:32
Beiträge: 2072
Ganz ernstgemeinte Frage an die Puristen unter euch:

Warum schaut ihr euch die Verfilmungen überhaupt erst an? Ist doch im Prinzip nichts anderes als filmgewordene Fanfiction (s. Sprung in den Teich etc.). Und da ihr ja keine anderen Götter neben dem Original duldet, sprich auch eine Verfilmung niemals an das Original heranreichen kann, dürftet ihr dann konsequenterweise auch die Verfilmungen nicht ansehen...oder? :gruebel: :wink:

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Viele Grüße
Bezzy


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BeitragVerfasst: Montag 9. Oktober 2006, 09:03 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Registriert: Donnerstag 29. Juni 2006, 19:47
Beiträge: 6322
Ich zähl mich zwar nicht zu den Puristen, aber trotzdem möchte ich meine Meinung dazu abgeben. Eine Verfilmung eines Romans ist will doch im Grunde genau diesen zeigen während eine FF story eine Forsetzung oder Zwischenepisode oder was einem Autoren dazu nun einfallen mag, zu der Romanvorlage. Natürlich ist es für einen Leser toll, wenn es dem Autoren gelingt, die Stimmung und die Charaktere so wiederzugeben, wie der Verfasser es ursprünglich mal geschrieben hat. Aber es ist etwas Neues. Und das weiß man bzw. erwartet man auch beim Lesen. Während man bei einer Romanverfilmung doch erwartet, dass die Vorlage so wiedergegeben wird, wie es geschildert worden ist, die Figuren gut mit Schauspielern besetzt werden, dass man sie wiedererkennen kann. Die Handlung sollte nicht verfremdet werden. Hinkt da nicht dein Vergleich? Das sind doch zwei unterschiediche Dinge?
Tina

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Schritte wagen im Vertraun auf einen guten Weg, Schritte wagen im Vertraun das letztlich ER mich trägt, Schritte wagen weil im Aufbruch ich nur sehen kann, für mein Leben gibt es einen Plan.
Clemens Bittlinger


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BeitragVerfasst: Montag 9. Oktober 2006, 09:22 
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Austenexperte

Registriert: Samstag 22. Oktober 2005, 22:38
Beiträge: 917
@Bezzy

:danke: (kann ich nichts mehr hinzufügen)



Zitat:
Und das weiß man bzw. erwartet man auch beim Lesen. Während man bei einer Romanverfilmung doch erwartet, dass die Vorlage so wiedergegeben wird, wie es geschildert worden ist, die Figuren gut mit Schauspielern besetzt werden, dass man sie wiedererkennen kann. Die Handlung sollte nicht verfremdet werden. Hinkt da nicht dein Vergleich? Das sind doch zwei unterschiediche Dinge?


Eine 1:1-Verfilmung von einem Roman möchte ich gerne mal sehen.
Es wird immer etwas gekürzt oder anders wiedergegeben (weil es sonst technisch einfach nicht möglich ist und dann werden Romane auch noch unterschiedlich interpretiert - siehe Mansfield Park). Der Sprung in den Teich, die Fechtszene u.a. (P&P 95) ist doch nun wirklich reine Fan-Fiction (daher kann ich Julia auch verstehen, dass sie nicht so begeistert ist).

Und daher hinkt der Vergleich von Bezzy keineswegs.


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BeitragVerfasst: Montag 9. Oktober 2006, 09:32 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Das finde ich aber doch. FF ist etwas ganz Eigenes und das sollte eigentlich nicht in einer Romanverfilmung drinnen sein. Auch wenn du natürlich Recht hast, dass der Regisseur seinen eigenen Stil hat. Aber ehrlich gesagt, finde ich, gehören so Teichspringszenen nicht unbedingt in eine Romanverfilmung, wenn sie nicht im Roman vorgesehen sind. Natürlich hast du Recht, das man das dann durchaus als FF bezeichnen kann. Aber es wird nicht in einer Romanvorlage erwartet. Und da ist für mich der Unterschied. Und ich finde doch, dass man einen Roman sehr wohl 1:1 umsetzen kann, wenn die Grundbotschaft, die Atmosphäre usw. wiedergegeben werden und die Charaktere passend besetzt worden sind. Persuasion 95 z. B. finde ich sehr gut umgesetzt. Oder das Doppelte Lottchen, wo sogar Erich Kästner selbst mitgewirkt hat und er selber gesagt hat, dass der Film für ihn zu 98% seinen Roman entspricht. Und das ist schon sehr viel. 100% zu erreichen halte ich für kaum möglich. Nobody is perfect, wie es so schön passend heißt.
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BeitragVerfasst: Montag 9. Oktober 2006, 09:35 
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Ich denke schon, dass da ein Unterschied ist! Es ist nämlich ein unterschiedliches Medium: Wenn ein anderer Schriftsteller versucht, sprachlich Jane Austens Romane zu interpretieren und fortzuführen ist das für mich etwas anderes, als wenn er es mit einem Film versucht!
Und als "Puristin" (wobei ich diesen Begriff nach wie vor nicht gerade toll finde! :rolleyes:) ist es meine Meinung, dass es auf beiden von diesen Arten versucht werden sollte, möglichst nahe an Jane Austens Originale heranzukommen --- soweit wie möglich eben!

Bruki hat geschrieben:
Pöh, "Kleinigkeiten"? - Aber hallo... Alethea... verwirr mir mal das Junggemüse unter den Jane Austeniten nicht... Der Rosema-Film war ja wohl so ziemlich das abwegigste, was man zum Thema Jane Austen verfassen konnte... :tot:

Aber nichtsdestotrotz: Es gibt eine Welt außerhalb der Jane Austens - und ich fand den Film - als Illustration der bescheuerten femministischen Sicht auf unsere so schöne Welt - ganz hervorragend gelungen... nicht nur kostümmäßig, wie einige andere hier im Board... :wink:


Ich fand die meisten Charaktere recht gut getroffen, wie die Crawfords, Lady Bertram, Mrs Norris.... natürlich schaffen sie es in den Verfilmungen nie, Jane Austens Charaktere so tief wiederzugeben, wie sie sie gestaltet hat, doch sie streifen sie so, dass sie wiederzuerkennen sind!! Das bezieht sich jetzt auch auf P&P95!! (Wie Mr Collins, Mrs Bennet, Mr Bennet, die Töchter, Darcy...)
Gut fand ich z.B., dass Fanny erzählerisch durch die Handlung geführt hat, da kam zumindest Jane Austens Sprache zu Wort --- auch wenn sie viel von ihren Briefen und Jugendwerken mit ein bezogen haben!

Gut, Bruki, ich gebe zu, "Kleinigkeiten" war untertrieben! Sie haben sehr viel hineingedichtet, was Jane Austen nicht geschrieben hat! Doch ich finde den Film allemal sehenswert, da er die Zeit und die damaligen Sitten (auch aus unfeministischer Sicht!!!!) sehr gut wiedergibt! Und nur, weil Jane Austen nicht drüber geschrieben hat, gab es diese Probleme wie "Sklavenhandel", der damals ja wirklich Diskussionen auslöste (ich glaube sogar, die Austens hatten über die väterliche Verwandschaft auch so ihre Probleme damit...), Krieg etc.
Und wie gesagt, die Charaktere sind auch recht gut gezeichnet! :ja:

Alethea :flower:

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BeitragVerfasst: Montag 9. Oktober 2006, 09:40 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Beiträge: 6322
Deswegen meinte ich auch, Alethea, das der Vergleich von Bezzy hinken würde. Eben weil ich finde, dass FF und eine Romanverfilmung etwas grundverschiedenes sind. Anscheinend kam das nicht so deutlich rüber.
Tina

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BeitragVerfasst: Montag 9. Oktober 2006, 10:12 
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Austenexperte

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Beiträge: 917
Werden Drehbücher nicht auch geschrieben? Sind es nicht auch Bücher?


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BeitragVerfasst: Montag 9. Oktober 2006, 10:29 
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D'Arcy-Expertin mit Adelsaffinität
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Da muß ich meli Recht geben. Grade die letzte Filmversion von 2005 ear nicht so gut. Die Gardiners Z.B. hatten auf einmal keine Kinder, was Mrs. Bennet veranlasste in etwa folgendes zu sagen "Er war es uns schuldig. Schließlich hat er keine Kinder...". Es macht einen großen Unterscheid, ob ein reicher Onkel, der selbst eine Handvoll Kinder hat die Schulde, Hochzeit etc.pp eines Wickham zahlt, oder tatsächlich ein kinderloser Verwandter. In dieser Version war Darcy mit Schwester zu Hause, als Lizzie beide entdeckte, Georgiana war auch nicht im geringsten Schüchtern, Darcy war mit den Gardiners zusammen, als Lizzie Janes Briefe las, etc.pp.
ich finde das Drehbuch ist vom Original ziemlich weit entfernt. Mir gefällt der Film nur deshalb, weil mehrheitlich passendere Schauspieler gefunden wurden (z.B. Lady Catherine, Mr. Bennet, Mrs. Bennet, Jane,Mary, Lydia, Kitty).

:blume: Caro

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BeitragVerfasst: Montag 9. Oktober 2006, 10:33 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Drehbücher werden auch geschrieben. Aber ein Drehbuch ist doch die Handlung, die gefilmt werden soll. Dialoge und all das stehen da wohl drin, denke ich mal. Aber wenn ein Roman verfilmt werden soll, ist der für mich die Grundlage, die alles bestimmt. Manche Gespräche werden z. B. nur schriftlich im Roman erwähnt und dann steht im Drehbuch entweder der Dialog dazu oder der oder die erzählenden Person. Da gibt es ja viele Möglichkeiten. Z. B. der Liebesbrief von Frederick an Anne wird im Film von beiden Schauspielern gesprochen, während die Schauspielerin den Brief sichtbar für uns alle liest. Das dürfte dann wohl im Drehbuch stehen? Und ich glaube, da stehen auch noch Anweisungen für Licht, Requisiten und all das drin. Wo wer wann zu stehen hat, ob er durch den Raum geht, wo die Szene gedreht wird (Park, Haus, Kutsche oder so was halt). Technische Angaben, der Text der Darsteller. Aber das ist dann kein Roman? So verstehe ich das wenigstens, bin mir aber überhaupt nicht sicher.
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BeitragVerfasst: Montag 9. Oktober 2006, 11:25 
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Wir sind zwar schonwieder total off-topic, aber was solls.

Mich stören weder die Fechtszenen, noch das Bad im Teich, noch sonst irgendwas, was dazugedichtet wird, ansich. Im Gegenteil, wenn der Drehbuchautor den Ton (und die Tiefe) Jane Austens erfasst hat, tut es einer Verfilmung sehr sehr gut, wenn sie nicht sklavisch an der Vorlage klebt. Ich will nicht jeden Satz aus dem Buch im Film hören, wie sowas in die Hose geht, sieht man ja sehr gut bei den BBC-Verfilmungen aus den 70er/80er Jahren.

Ich meinte lediglich, dass beide Verfilmungen um die es hier ging, sehr oberflächlich an die Geschichte herangehen (jeder auf seine Art).
Bei MP97 ist das vielleicht "schlimmer", weil von der eigentlichen Aussage des Buches so gut wie nichts mehr übrig ist, aber das Plakative, was Bruki angesprochen hat, finde ich auch in P&P95. Auf andere Art, wie gesagt, aber es ist da.

Jane Austen war Ambivalenz bei ihren Charakteren durchweg wichtig, in so gut wie allen Verfilmungen sind die Figuren aber total eindimensional.
Darum gings mir - das hängt mir zum Hals raus.
Wenn das "Purismus" ist, bin ich gern Puristin.


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BeitragVerfasst: Montag 9. Oktober 2006, 11:41 
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Sicher hast du Recht, dass solche Szenen wie das Teichspringen ansich einen Film beleben. Und du hast Recht, dass sie in das Geschehen passen sollten. Dann wird so eine Romanverfilmung lebendig. Aber wenn diese Szenen Oberhand gewinnen und daduch Personen anders erscheinen als von dem Autor angelegt, finde ich das eben nicht mehr ok.
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BeitragVerfasst: Montag 9. Oktober 2006, 11:41 
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Es ist eines, neue Szenen einzubauen, um die Handlung oder Charaktere im Film besser zu erklären.

Was ich aber hasse, ist tatsächlich Begebenheiten oder Aussagen des Originals völlig zu verdrehen oder im falschen Zusammenhang zu setzen.
Es macht sehr wohl einen Unterschied, ob Caroline Bingley (Original?) sagt, Konversation wäre besser als ein Ball und dafür von Charles die passenden Antwort erhält, oder man diese Worte Mary Bennet in den Mund legt, die nun von Caroline dafür "gerügt" wird ...

Um ehrlich zu sein, kann ich nicht beurteilen, ob es für einen Film schlecht ist, sich sklavisch an ein Buch zu halten, da ich so einen Film bisher nicht gesehen habe ...Irgendetwas, und sei es die Austattung, war immer falsch ...

Ich halte es mit den JA-Filmen so wie mit den FFs. Ich betrachte sie etwas losgelöst von JA, sonst würde mir ja keiner gefallen. Aber ich benote sie dennoch für Inhaltsnähe, Charaktere usw. Ein Film kann gut gemacht sein, auch wenn nicht alles passt, ebenso eine Story gut geschrieben sein, auch wenn sie nicht 100%-ig konform der Originale sind.

:blume: Caro

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BeitragVerfasst: Montag 9. Oktober 2006, 11:44 
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BeitragVerfasst: Montag 9. Oktober 2006, 11:49 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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Caro hat geschrieben:
Ich betrachte sie etwas losgelöst von JA, sonst würde mir ja keiner gefallen. Aber ich benote sie dennoch für Inhaltsnähe, Charaktere usw. Ein Film kann gut gemacht sein, auch wenn nicht alles passt (...) auch wenn sie nicht 100%-ig konform der Originale sind.


Ja, so mache ich es eigentlich auch. Und das meiste fällt dann letztendlich einfach unter "Geschmackssache"...


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BeitragVerfasst: Montag 9. Oktober 2006, 11:52 
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Und darüber kann man sich bekanntermaßen super streiten oder nicht streiten, wie nun dieses Sprichwort heißt.
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BeitragVerfasst: Montag 9. Oktober 2006, 16:36 
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Austenbegeistert
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Zitat:
reden wir jetzt über diesen Film: Mansfield Park?

Den kann man doch bei Amazon ohne Probleme bestellen?

Bruki


Thanks! :ja: :bindafür:

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Muss ich umbedingt bestellen.... :ja: :D

grüße

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BeitragVerfasst: Montag 9. Oktober 2006, 22:25 
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Prüde Zimperliese

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Aber in dem Moment, indem ein Drehbuchautor das Buch praktisch für die Verfilmung neu bearbeitet ist es doch kein Original mehr. Und er kann sich noch so viel Mühe geben - er wird es niemals allen potentiellen Zuschauern recht machen können, gleichgültig wie nahe er am Original ist. Und selbst das scheint ja auch nicht immer erwünscht zu sein, wenn ich Julia richtig verstanden habe (BBC-Verfilmungen der 70er).

Und er wird auch IMMER seine eigenen Vorstellungen reinbringen - also nichts anderes, was ein FF-Autor auch macht, nur daß dieser es (im Normalfall) nicht verfilmt... :wink:

Also ob ich JA (ver)schreibe oder verfilme ist meiner Meinung nach wurscht - der Schreiber/Regisseur oder wer auch immer setzt seine Vorstellung um, das Medium ist in diesem Fall egal.

_________________
Viele Grüße
Bezzy


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 Betreff des Beitrags: Romanvorlage und Drehbuch
BeitragVerfasst: Dienstag 10. Oktober 2006, 08:35 
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Damit die Diskussion nicht mehr OT ist, hab ich was Neues aufgemacht. Ich finde nach wie vor, dass bei Romanverfilmungen die Handlung vorgegeben ist. Ob jetzt ein Drehbuch FF gleichzusetzen ist, weiß ich nicht. Für mich stehen da zwar Dialoge drin, aber auch technische Angaben. Und sicher packt ein Regisseur auch seine eigene Meinung in die Verfilmung rein. Das ist mir völlig klar. Nur ist für mich der grundlegende Unterschied zu einer FF, dass bei letzterem von vornherein klar ist, dass man nichts weiß. Der Autor hat geschrieben, was er vermitteln wollte und schafft somit etwas Neues, das auf dem alten Roman basiert. Egal, ob es nun als Zwischenepisode eingebaut wird, eine ganz neue Handlung einführt oder was auch immer. Während bei der Romanverfilmung, wie das Wort bereit sagt, gibt der Roman hier eben nicht nur die Grundlage. Dann hieße es "Frei nach JA". Wird ein Roman verfilmt, erwarte ich schon, dass die Handlung eingehalten wird, Personen nicht verdreht werden. Sicher sind Teichspringseznen etwas, was so eine Verfilmung beleben kann. Doch auf der anderen Seite frage ich mich dann, warum man nicht vorgegebenen Szenen so ausbaut und das zeigt, was der Autor nur andeuten oder kurz sachlich erwähnen kann als "Fremdes" einzubauen. Ein Roman bietet eine Fülle an Informationen und es liegt am jeweiligen Regisseur, diese Infos im Film ansprechend umzusetzen, dass es eben nicht langweilig und ohne Leben rüberkommt.
Tina

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Schritte wagen im Vertraun auf einen guten Weg, Schritte wagen im Vertraun das letztlich ER mich trägt, Schritte wagen weil im Aufbruch ich nur sehen kann, für mein Leben gibt es einen Plan.
Clemens Bittlinger


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BeitragVerfasst: Dienstag 10. Oktober 2006, 14:19 
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Austenexperte
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also für mich sind Buchverfilmungen trotzdem Buchverfilmungen, auch wenn sie aus dramaturgischen (oder anderen) Gründen vom Buchdialog oder Handlung abweicht, solange die Abweichung nur dezent und nicht inhaltsändernd ist. FF ist dagegen für mich IMMER etwas neues, anderes, was nicht im Buch steht und zwar nicht nur subtil sondern handlungsübergreifend, das heißt die Handlung ist komplett erfunden. Das ist bei einer "klassischen Verfilmung" nicht der Fall.
Grundsätzlich finde ich auch, dass sich eine Verfilmung an die vorgegebene Vorlage halten sollte, aber wenn so Kleinigkeiten wie der besagte Teichsprung eingebaut werden, finde ich das nicht schlimm. So erleben wenigstens auch Buchkenner noch eine kleine Überraschung, wenn schon die Handlung und Ausgang bekannt sind.
Auch sollte eine Verfilmung nicht die Charaktere verfälschen (wie z.B. MP), aber deswegen ist MP keine FF, sondern einfach nur eine schlechte Verfilmung.

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The person, be it gentleman or lady, who has not pleasure in a good novel, must be intolerably stupid. -HenryTilney
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Friedrich Dürrenmatt

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is in general read without pleasure-
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BeitragVerfasst: Dienstag 10. Oktober 2006, 14:40 
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D'Arcy-Expertin mit Adelsaffinität
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Ich finde neu eingebaute Szenen nur dann richtig unpassend, wenn dafür wichtige Passagen aus dem Buch weggelassen werden ...und ich hasse es direkt, wenn Dialoge auf einmal anderen Charakteren in den Mund gelegt werden, weil sich oft auch die Aussage dadurch verändert ...

Ich kann auch nicht direkt sagen, daß man bei einer FF gar nichts weiß. Jeder von euch weiß, was zwischen Lydia und Wickham gelaufen ist, zumindest oberflächlich. Ihr kennt nur nicht die details. Der Rahmen ist aber vorgegeben. Ist im Grunde, wie bei einer Verfilmung: Einiges weiß man schon, einiges wird überraschen. Aber natürlich sollte eine Filmvorlage näher sein, als eine FF ...

:blume: Caro

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