Kerstin hat geschrieben:Ehrlich, ich fand ja die MP Version mit Frances O´Connor schrecklich..
Bei Amazon ist eine herrliche Rezension zu MP mit O'Connor. Überschrift: "Jane Austen hätte Spaß gehabt" und weiter:
die Regisseurin Rocema hat eins der schlechtern Bücher Austens zu einer der besten Verfilmungen gemacht. ... Abgesehen davon gibt es natürlich auch eine wundervoille Liebesgeschichte, halt so richtig Herz-Schmerz, wie man es von Austen erwartet. ...
Da kann man mal sehen, wie unterschiedlich die Erwartungen sind ...
Julia hat geschrieben: (Was Germaine Greer auf der dritten Seite des Artikels über MP sagt, hätte man mal den Filmemachern zu lesen geben sollen... vorher. )
(Die Kolumne von ihr finde ich richtig gut, als Vorwort für MP wäre es sehr gut geeignet, vielleicht würde man dann auch nicht mehr so negativ über Fanny denken )
Meli, das wird bei mir nicht möglich sein. Dafür waren meine Gefühle beim Lesen zu negativ Fanny betreffend. Ich kann mir nicht denken, dass ich meine Meinung über sie ändern werde .
Ich glaube, ich würde alle Bücher von JA nur einmal lesen und dann ins Regal stellen, wenn ich das Gefühl hätte, schon beim ersten Mal alles gesehen, verstanden und durchdacht zu haben, was drinsteckt. Aber überraschenderweise kommt bei jedem Durchgang was Neues hinzu, ein neuer Schwerpunkt, eine neue Sichtweise. So wie ich mich ändere, so ändern sich auch JA's Bücher für mich.
Zuletzt geändert von Julia am Donnerstag 15. März 2007, 11:08, insgesamt 2-mal geändert.
Julia hat geschrieben:Ich glaube, ich würde alle Bücher von JA nur einmal lesen, wenn ich das Gefühl hätte, schon beim ersten Mal alles gesehen, verstanden und durchdacht zu haben, was drinsteckt. Aber überraschenderweise kommt bei jedem Durchgang was Neues hinzu, ein neuer Schwerpunkt, eine neue Sichtweise. So wie ich mich ändere, so ändern sich auch JA's Bücher für mich.
Ja, ich entdecke auch immer wieder etwas Neues. Hinzu kommt, dass ich gern in diese Welt abtauche. Habe ich ein Buch ausgelesen, fehlen mir die beschriebenen Personen richtig (natürlich nicht alle ).
Julia hat geschrieben:Ich glaube, ich würde alle Bücher von JA nur einmal lesen, wenn ich das Gefühl hätte, schon beim ersten Mal alles gesehen, verstanden und durchdacht zu haben, was drinsteckt. Aber überraschenderweise kommt bei jedem Durchgang was Neues hinzu, ein neuer Schwerpunkt, eine neue Sichtweise. So wie ich mich ändere, so ändern sich auch JA's Bücher für mich.
Ja, ich entdecke auch immer wieder etwas Neues. Hinzu kommt, dass ich gern in diese Welt abtauche. Habe ich ein Buch ausgelesen, fehlen mir die beschriebenen Personen richtig (natürlich nicht alle ).
Ach, ohne Mrs. Bennet wär's doch nur halb so schön ...
Pixie hat geschrieben:Ja, ich entdecke auch immer wieder etwas Neues. Hinzu kommt, dass ich gern in diese Welt abtauche. Habe ich ein Buch ausgelesen, fehlen mir die beschriebenen Personen richtig (natürlich nicht alle ).
Ach, ohne Mrs. Bennet wär's doch nur halb so schön ...
Mir gings eher um ein "besseres Kennenlernen" als um ein "Wiedersehen" in meinem Kommentar.
Deshalb mein Schmunzeln über Tina's Aussage, sie würde ihre Meinung über Fanny nicht mehr ändern.
Julia hat geschrieben:Mir gings eher um ein "besseres Kennenlernen" als um ein "Wiedersehen" in meinem Kommentar. Deshalb mein Schmunzeln über Tina's Aussage, sie würde ihre Meinung über Fanny nicht mehr ändern.
Ich weiß was du meinst. Man kann mit einer anderen Sicht oder Einsicht die Charaktere lieben lernen, so ähnlich wie Marianne Brandon ...
Ich kenne mich und weiß, wie festzementiert eine beim Lesen gefasste Meinung bei mir sitzt...ist nicht unbedingt toll und ich bin auch nicht stolz darauf.
Anscheinend ist Lizzy da sich selbst gegenüber nicht ganz ehrlich? Mr. Darcy war doch bereits bei ihr unten durch?
Aber bei dem Personentest kam bei mir wohl nicht umsonst Lizzy als 1. Figur heraus...
Ich habe es nicht mehr so gut im Gedächtnis. Wirft Mr. Darcy Lizzy nicht vor, fremde Gedanken - also seine - als ihre auszugeben?
Ich glaube, wir sind hier ziemlich OT ...
Nein. So schlecht war ihre Einstellung zu Darcy wohl doch wieder nicht. Sonst würde sie ihn auch nicht so aufziehen. Das erinnert mich doch sehr an:Was sich liebt, das neckt sich ... Zudem, hätte Lizzie ihn zutiefst gehasst, hätte sie dem Pemberley-Besuch doch gar nicht zugestimmt. Da konnte sie ja noch nicht wissen, wie verändert er sein würde und wie edel er sich verhalten würde. Wozu sollte sie das Heim eines Menschen betreten wollen, der ihr, Neugierde hin oder her, zuwider ist?
Zuletzt geändert von Caro am Donnerstag 15. März 2007, 12:02, insgesamt 1-mal geändert.
Pixie hat geschrieben:Nein, sie erinnert mich an Lizzy. Sie sagt doch zu Mr. Darcy, dass ihre gute Meinung, ist sie einmal verloren, für immer verloren ist.
Du hast Recht, Ulli. Ich habe aber im Gedächtnis, dass Lizzy irgendwann eine ähnliche Aussage verwendet, woraufhin Mr. Darcy ihr dann vorwirft, fremde Gedanken als ihre eigenen auszugeben. Das habe ich gerade mit Mr. Darcys Aussage verwechselt.
Pixie hat geschrieben:Du hast Recht, Ulli. Ich habe aber im Gedächtnis, dass Lizzy irgendwann eine ähnliche Aussage verwendet, woraufhin Mr. Darcy ihr dann vorwirft, fremde Gedanken als ihre eigenen auszugeben. Das habe ich gerade mit Mr. Darcys Aussage verwechselt.
Du meinst Lizzies Gespräch mit Colonel Fitzwilliam auf Rosings. Die 95-er Verfilmung. Wo sie sich auch über den Netherfield Ball unterhalten bzw. über Darcys Verhalten ...
Ich habe jetzt dank Kerstin mal wieder ein Pic von Norrington gesehen und ich denke wieder, dass es schade ist, dass er nicht Wentworth spielt. Das hätte mir richtig gut gefallen!
Tina hat geschrieben:Ich habe jetzt dank Kerstin mal wieder ein Pic von Norrington gesehen und ich denke wieder, dass es schade ist, dass er nicht Wentworth spielt. Das hätte mir richtig gut gefallen!
Und ich hätte so gern Gerard Butler in der Rolle gesehen......