Dienstag 28. August 2007, 23:03
Miranda hat geschrieben:Für mich ist es eindeutig, dass Darcy- obwohl er seinen Verstand nicht ausgeschaltet hat , auch nicht während des ersten Antrags, sich von Gefühlen leiten ließ. Egal wie man es nun übersetzt.
Wenn man so will - er weiß dass er nicht mit Verstand handelt.
Dienstag 28. August 2007, 23:03
Dienstag 28. August 2007, 23:59
Caro hat geschrieben:Pixie hat geschrieben:Caro hat geschrieben:Pixie hat geschrieben:Sondern er liebt sie, auch wenn ihm sein Kopf sagt, dass das "falsch" ist. Und später merkt er, dass er sie sowohl vom Herzen als auch vom Kopf her liebt.
Hmmm, ich weiß nicht. Das Problem ist ja bei einem rationalen Mann wie Darcy, daß er nie seine Gefühle über seinen Willen/Kopf setzen würde, die Liebe irgendwann überwinden würde, wenn er sie als "falsch" erachtet.
Doch, er setzt seine Gefühle über seinen Willen. Er sagt selbst: "Ich habe vergebens gekämpft. Es nützt nichts. Meine Gefühle lassen sich nicht unterdrücken." Hier sind die Gefühle also doch stärker als der Verstand.
Ja, aber es ist sein eigener Wille, nachzulassen, die Liebe zuzulassen und sich damit den Nachteilen zu stellen.
Natürlich ist es sein freier Wille. Hätte er sich für die andere Variante entschieden, (seine Gefühle für Lizzy zu unterdrücken und ihr aus dem Weg zu gehen), wäre auch das sein freier Wille gewesen. Er stand doch nicht unter Alkohol- oder Tabletteneinfluss.
Auch wenn mich meine flammenden Liebesgefühle noch so sehr übermannen, ist es doch meine bewusste Entscheidung, ob ich jemanden anspreche oder nicht? Mr. Darcy handelte ganz und gar nicht in Trance. Miranda hat geschrieben:Wenn man so will - er weiß dass er nicht mit Verstand handelt.![]()
Das hast Du sehr schön formuliert, Miranda.
Mittwoch 29. August 2007, 09:54
Mittwoch 29. August 2007, 12:07
Donnerstag 27. September 2007, 15:22
Freitag 28. September 2007, 09:29
!
Freitag 28. September 2007, 12:19
Freitag 28. September 2007, 12:28
Mittwoch 9. Januar 2008, 12:40
Caro hat geschrieben:1. Welche Bennet-Schwester ist charakterlich so ausgerichtet, dass sie am einfachsten ihr Glück findet bzw. glücklich ist, und welche Eigenschaften sind das? Ist das z.B. Jane, weil sie so sanft ist, oder eher Lydia weil sie sich ihres Lebens freut? Oder eine andere?
Samstag 23. Februar 2008, 00:36
Samstag 23. Februar 2008, 11:25
Danke, Miranda. So etwas liest man doch immer wieder gerne.
Samstag 23. Februar 2008, 14:19
Donnerstag 28. Februar 2008, 12:28
Caro hat geschrieben:@Pixie
Lady C. ist aber auch hier die Einzige, die daran wirklich Anstoss nimmt. Lady Lucas z.B. zeigt sich sehr mitfühlend und hilfsbereit. Könnte Lydia sonst mit dem Ring protzen, wenn man ihr den "kurzen" Fehltritt nicht verzeiht? Aber damit sind wir OT.
Donnerstag 28. Februar 2008, 12:31
So sehe ich das auch, Pixie! Aber ich denke auch, wir werden zu sehr OT. Auch wenn die Ähnlichkeit zu Marianne und Willoughby doch gegeben ist.
Donnerstag 28. Februar 2008, 12:47
Pixie hat geschrieben:Caro hat geschrieben:@Pixie
Lady C. ist aber auch hier die Einzige, die daran wirklich Anstoss nimmt. Lady Lucas z.B. zeigt sich sehr mitfühlend und hilfsbereit. Könnte Lydia sonst mit dem Ring protzen, wenn man ihr den "kurzen" Fehltritt nicht verzeiht? Aber damit sind wir OT.
Ich glaube, Lydia ist die Meinung anderer Leute völlig egal oder sie bemerkt sie einfach nicht. Sie wundert sich ja sogar darüber, warum sie nicht zu Hause heiraten darf, sondern in London heiraten muss.

Donnerstag 28. Februar 2008, 12:57
Donnerstag 28. Februar 2008, 14:42
Tina hat geschrieben::top: So sehe ich das auch, Pixie! Aber ich denke auch, wir werden zu sehr OT. Auch wenn die Ähnlichkeit zu Marianne und Willoughby doch gegeben ist.
Donnerstag 28. Februar 2008, 15:04
Pixie hat geschrieben:Tina hat geschrieben::top: So sehe ich das auch, Pixie! Aber ich denke auch, wir werden zu sehr OT. Auch wenn die Ähnlichkeit zu Marianne und Willoughby doch gegeben ist.
Deshalb bin ich in den P&P-Thread gewechselt ...
Sowas liest der Admin gerne!
Donnerstag 28. Februar 2008, 15:18
Pixie hat geschrieben:Caro hat geschrieben:@Pixie
Lady C. ist aber auch hier die Einzige, die daran wirklich Anstoss nimmt. Lady Lucas z.B. zeigt sich sehr mitfühlend und hilfsbereit. Könnte Lydia sonst mit dem Ring protzen, wenn man ihr den "kurzen" Fehltritt nicht verzeiht? Aber damit sind wir OT.
Ich glaube, Lydia ist die Meinung anderer Leute völlig egal oder sie bemerkt sie einfach nicht. Sie wundert sich ja sogar darüber, warum sie nicht zu Hause heiraten darf, sondern in London heiraten muss.
Ich dachte Mrs. Bennet war so erpicht darauf, dass Lydia zu Hause heiratet? Lydia selbst war nur enttäuscht, dass es eine kleine Hochzeit war, also keiner von Wickhams und ihren Freunden, keiner in Uniform dabei war. Sie wäre doch soo gern durch einen Säbelbogen oder so ähnlich geschritten 
Donnerstag 28. Februar 2008, 23:49
Caro hat geschrieben:Pixie hat geschrieben:Caro hat geschrieben:@Pixie
Lady C. ist aber auch hier die Einzige, die daran wirklich Anstoss nimmt. Lady Lucas z.B. zeigt sich sehr mitfühlend und hilfsbereit. Könnte Lydia sonst mit dem Ring protzen, wenn man ihr den "kurzen" Fehltritt nicht verzeiht? Aber damit sind wir OT.
Ich glaube, Lydia ist die Meinung anderer Leute völlig egal oder sie bemerkt sie einfach nicht. Sie wundert sich ja sogar darüber, warum sie nicht zu Hause heiraten darf, sondern in London heiraten muss.Ich dachte Mrs. Bennet war so erpicht darauf, dass Lydia zu Hause heiratet? Lydia selbst war nur enttäuscht, dass es eine kleine Hochzeit war, also keiner von Wickhams und ihren Freunden, keiner in Uniform dabei war.
Dienstag 18. März 2008, 17:48
Dienstag 18. März 2008, 17:59
Caro hat geschrieben:Ganz ehrlich, Lizzy muss heilfroh sein Longbourn und Meryton letztlich doch hinter sich zu lassen und mit Darcy eine eigene Familie aufzubauen.
Donnerstag 10. April 2008, 11:01
Julia hat geschrieben:Ich finde die Differenzierung eines negativ besetzten Charakters eigentlich nicht so ungewöhnlich. Zumindest nicht so ungewöhnlich, dass ein reeller persönlicher Bezug zur Person die einzige mögliche Erklärung ist.![]()
JA gilt nicht umsonst als eine der ersten literarischen Realisten, und da gehört es meiner Meinung nach einfach dazu, die Welt (und die Menschen) nicht in schwarz und weiß einzuteilen.
Donnerstag 10. April 2008, 11:26
Donnerstag 10. April 2008, 11:41

Donnerstag 10. April 2008, 11:46
Donnerstag 10. April 2008, 11:49
Donnerstag 10. April 2008, 12:13
Wickham hatte keine schlimme Jugend, die als Entschuldigung für Bosheit gelten soll, sondern JA gönnte ihm eine für seine Verhältnisse sehr behütete und angenehme Kindheit, die ihn mit dem Sohn eines einfachen Landlords/Großgrundbesitzers aufwachsen und die beste Bildung/Erziehung, und damit die eines freien und unabhängigen Gentleman geniessen liess. Ist es ein Wunder, dass er diesen Luxus und den Status beibehalten möchte?Donnerstag 10. April 2008, 12:23
Caro hat geschrieben: JA liefert doch die Entschuldigungen für Willoughby selbst indem sie von seiner Jugend erzählt, den Schulden usw.
Donnerstag 10. April 2008, 12:41
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