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BeitragVerfasst: Montag 25. Dezember 2006, 13:10 
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Administratorin im Ruhestand und Tom-Lefroy-Expertin
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Angelika hat geschrieben:
Ein kleines Weihnachtswunder, das musste ich jetzt erzählen :mrgreen:


Tja, tja. :clown: Jane Austen wickelt eben noch jeden um ihren kleinen Finger! :wink:

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Verfasst: Montag 25. Dezember 2006, 13:10 


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BeitragVerfasst: Montag 25. Dezember 2006, 15:17 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Das ist richtig schön. Hoffentlich bleiben beide beider Stange, Mutter und Sohn, das wäre dann eine noch schönerer Weihnachtsgeschichte! Tina

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Schritte wagen im Vertraun auf einen guten Weg, Schritte wagen im Vertraun das letztlich ER mich trägt, Schritte wagen weil im Aufbruch ich nur sehen kann, für mein Leben gibt es einen Plan.
Clemens Bittlinger


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BeitragVerfasst: Montag 25. Dezember 2006, 23:00 
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Archivarius

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Julia hat geschrieben:
... guckte ... ganz komisch und sagte gar nichts.

Das ist wohl die typische Reaktion... Jedenfalls kam auch nicht viel mehr als "gar nichts" von meiner Freundin, die ich mit der 2005er Verfilmung und Werner Beyers "Stolz und Vorurteil"-Übersetzung rumkriegen wollte: "Das sind doch keine Probleme, die die da haben" meinte sie... Ich hab dann ganz unglücklich gekuckt - und da hat sie wenigstens versprochen, dass Buch nicht wegzuschmeißen... :nein:

Bruki :cool:

PS: Aus Rache hab ich ihr dann Elizabeth von Arnim empfohlen, weil sie eine Fännin der Gartenarbeit ist... :aetsch:

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"There’s no one to touch Jane when you’re in a tight place. Gawd bless ’er, whoever she was."
(Rudyard Kipling, The Janeites)


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BeitragVerfasst: Dienstag 26. Dezember 2006, 02:09 
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Archivarius

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Dieses las ich eben in einem Roman Elsemarie Maletzkes über Fanny Burney (Miss Burney trägt grün).

Es geht um die Qualen, die eine junge Autorin zu erleiden hat, die andauernd von wohlmeinenden Fans mit Ratschlägen und Hinweisen traktiert wird. Einer davon ist der hier:

»Oh, Miss Burney, Sie müssen meine kleine Nichte kennenlernen. Sie schreibt ebenfalls, und zwar an einem Roman, einem sehr drolligen; nicht ganz so drollig wie der Ihre, aber sie ist schon eine richtige Autorin, ganz so wie Sie. Die Geschichte heißt Darcy und handelt von einem kleinen Hund, der sich einbildet, der Herzog von Marlborough zu sein. Entzückend! Sie sollten sie wirklich lesen. Bitte kommen Sie uns doch besuchen, wenn Sie einmal in Hampshire weilen sollten. Jane ist so ein frühreifes Mädchen, ganz außerordentlich; eine kleine Dichterin. Ich sage immer, sie wird einmal eine zweite Miss Burney.«

Damit dürfte wohl die Frage, wer das Vorbild für Mr. Darcy gewesen ist, ein für alle mal geklärt sein. :runningdog:

Bruki :rofl:

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BeitragVerfasst: Dienstag 26. Dezember 2006, 10:45 
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Emsige Missionarin für Jane Austen
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Angelika hat geschrieben:
...Yay, mein erster Erfolg und dann direkt so ungewöhnlich!! Ein kleines Weihnachtswunder, das musste ich jetzt erzählen :mrgreen:


Hach, Angelika, ich liebe solche Begebenheiten! :love:
Ich warte also zu gegebener Zeit auf einen Fortsetzungsbericht.
Und ich hoffe inständig, dass der Mutter das Buch gefallen wird. :)
Obwohl es für mich ja unvorstellbar ist, dass eine Person (zumindest so sie denn weiblichen Geschlechts ist), das Buch nicht mag, soll es solche Leute ja tatsächlich geben. :(

Amadea

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(W. H. Auden)

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BeitragVerfasst: Dienstag 26. Dezember 2006, 11:52 
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Administratorin im Ruhestand und Tom-Lefroy-Expertin
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Bruki hat geschrieben:
Damit dürfte wohl die Frage, wer das Vorbild für Mr. Darcy gewesen ist, ein für alle mal geklärt sein. :runningdog:


Entzückend! :rofl: Naja, der Dackelblick von Mr Darcy in P&P95 und P&P2005 kommt ja schon einmal gut hin! :clown:

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BeitragVerfasst: Montag 1. Januar 2007, 23:06 
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Administratorin, die über den großen Teich gegangen ist.
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Jaja, noch mehr zu der Kategorie "Puppen":

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Die Ähnlichkeit ist verblüffend, oder??

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BeitragVerfasst: Dienstag 2. Januar 2007, 01:09 
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BeitragVerfasst: Dienstag 2. Januar 2007, 11:03 
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Amadea hat geschrieben:
...Obwohl es für mich ja unvorstellbar ist, dass eine Person (zumindest so sie denn weiblichen Geschlechts ist), das Buch nicht mag, soll es solche Leute ja tatsächlich geben. :(
Amadea

Stimmt, die soll es geben .... :wink:. Eine meiner Nachbarinnen sagte, sie hält die Romantik darin nicht aus. Die Arme! Mensch muß die ein freudloses Leben haben, wenn ihr sogar Janes feinsinnige Art von Romance gegen den Strich geht ...
:blume: Caro

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BeitragVerfasst: Dienstag 2. Januar 2007, 13:47 
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Caro hat geschrieben:
Amadea hat geschrieben:
...Obwohl es für mich ja unvorstellbar ist, dass eine Person (zumindest so sie denn weiblichen Geschlechts ist), das Buch nicht mag, soll es solche Leute ja tatsächlich geben. :(
Amadea

Stimmt, die soll es geben .... :wink:. Eine meiner Nachbarinnen sagte, sie hält die Romantik darin nicht aus. Die Arme! Mensch muß die ein freudloses Leben haben, wenn ihr sogar Janes feinsinnige Art von Romance gegen den Strich geht ...
:blume: Caro


da geb ich dir recht *g*
wenn man schon im wahren leben nicht solch wundebare feine romantik hat, ist es doch schön, darüber zu lesen und am ende der lektüre einfach nur noch seelig zu grinsen *g* . Das gibt hoffnung *g*

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BeitragVerfasst: Dienstag 2. Januar 2007, 15:08 
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Tja, sollte vielleicht heute abend anfangen an Mr. Darcy zu backen ....
damit ich auch selig grinsen kann ... :D

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BeitragVerfasst: Samstag 6. Januar 2007, 23:47 
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jetzt mal ne Frage...
war Darcys Freund Fitzwilliam jetzt an Lizzy interessiert oder nicht? Ich hatte das gefühl...

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BeitragVerfasst: Sonntag 7. Januar 2007, 01:18 
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Administratorin, die über den großen Teich gegangen ist.
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Naja, er mochte sie schon, aber da war diese Kleinigkeit, dass sie beide kein nennenswertes Vermögen besitzen. Sie sind zu intelligent, um sich zu verlieben, weil daraus nichts werden kann, das wissen sie.

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BeitragVerfasst: Sonntag 7. Januar 2007, 02:23 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Dann wäre ja Mr. Darcy absolut bescheuert gewesen, Lizzy einen Antrag zu machen, wenn diese beiden schon eine Ehe für sich ausschließen. Irgendwie verstehe ich euch nicht. Einerseits betonen einige von euch immer wieder gerne aufs Neue, dass die Bennets eben nicht arme Leute waren. Aber auf der anderen Seite kommt dann immer wieder der Kommentar, aus dieser oder jener Verbindung könne ja eh nichts werden. Wenn die Chancen so schlecht für die Bennet Mädchen waren, dass ein Mr. Darcy und Bingley weit über ihnen standen, warum sollten nicht etliche andere junge Männer, die nicht ganz so betucht waren wie diese Gentlemen, die Mädchen mit Kusshand genommen haben wollen? Irgendwie verstehe ich da die Logik nicht... :juggle: Liegt aber vielleicht auch an der späten Stunde, ich sollte wohl besser ins Bett! :snoopy:

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BeitragVerfasst: Sonntag 7. Januar 2007, 12:59 
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Tina hat geschrieben:
Dann wäre ja Mr. Darcy absolut bescheuert gewesen, Lizzy einen Antrag zu machen ...

So kann man wohl Mr. Darcys Gefühle bei seinem ersten Antrag auch beschreiben - originelle Wortwahl doch treffend...

Bruki :cool:

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BeitragVerfasst: Sonntag 7. Januar 2007, 13:01 
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irgendwie hat er ja selbst gesagt (beim ersten antrag) das er wohl völlig bescheuert ist *g* halt mit anderen worten *g*

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BeitragVerfasst: Sonntag 7. Januar 2007, 13:07 
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Wobei es Darcy wohl weniger um die finanzielle Lage der Bennets ging, sondern eher um die niedrige Stellung und deren abartiges Verhalten.
Das wird ja auch so dargestellt, dass er aufgrund des wiederholten " schlechten " Benehmens der Mutter, der 3 jüngeren Töchter und bisweilen auch des Vaters ( obwohl ich das nicht ganz nachvollziehen kann) so seine Skrupel hatte. :| :| :|


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BeitragVerfasst: Sonntag 7. Januar 2007, 13:16 
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Katja hat geschrieben:
Wobei es Darcy wohl weniger um die finanzielle Lage der Bennets ging, sondern eher um die niedrige Stellung und deren abartiges Verhalten.
Das wird ja auch so dargestellt, dass er aufgrund des wiederholten " schlechten " Benehmens der Mutter, der 3 jüngeren Töchter und bisweilen auch des Vaters ( obwohl ich das nicht ganz nachvollziehen kann) so seine Skrupel hatte. :| :| :|


das mit dem geld war ihm wohl auch ziemlich egal. er sah da eher die niedrige stellung und die familie als hindergrundspunkt. Das peinliche Verhalten des Vateres ist mir aber doch... ziemlich schleierhaft...

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BeitragVerfasst: Sonntag 7. Januar 2007, 13:24 
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Katja hat geschrieben:
... Das wird ja auch so dargestellt, dass er aufgrund des wiederholten " schlechten " Benehmens der Mutter, der 3 jüngeren Töchter und bisweilen auch des Vaters ( obwohl ich das nicht ganz nachvollziehen kann) so seine Skrupel hatte. :| :| :|

Des Vaters "schlechtes Benehmen" liegt wohl darin, dass Mr. Bennet seine Rolle als Familienoberhaupt so sträflich vernachlässigt... Er ist für das "schlechte Benehmen" seiner Familie verantwortlich (so sah man das damals) - so wie heute ein General für den Verlust einer Schlacht verantwortlich gemacht wird oder ein Politiker für eine misslungene Reform :wink: ... Und da sich Mr. Bennet in der Öffentlichkeit eher über das ungehörige Verhalten seiner Familienmitglieder zu amüsieren scheint als dem entgegenzutreten, wird der auf formvollendetes Benehmen achtende Mr. Darcy Mr. Bennets Gleichgültigkeit in diesen Fragen nicht billigen können...

Ich denke, Mr. Darcy spielt mit seiner Bemerkung auch auf die teilweise sehr rüden und herabsetzenden Bemerkungen Mr. Bennets über seine Töchter und Frau in der Öffentlichkeit an... Mr. Bennet beschränkt ja seine zynischen Anmerkungen nicht nur auf seine Bibliothek oder den Familienkreis...

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BeitragVerfasst: Sonntag 7. Januar 2007, 13:27 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Da hast du Recht, Bruki. In diesem Punkt bin ich mit dir völlig einer Meinung. Gilt übrigens heute auch noch, dass nach den Eltern und deren Erziehung gefragt wird, wenn sich die Sprösslinge total daneben benehmen in der Öffentlichkeit.

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Clemens Bittlinger


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BeitragVerfasst: Sonntag 7. Januar 2007, 13:29 
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Austenexperte

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Tina hat geschrieben:
Da hast du Recht, Bruki. In diesem Punkt bin ich mit dir völlig einer Meinung. Gilt übrigens heute auch noch, dass nach den Eltern und deren Erziehung gefragt wird, wenn sich die Sprösslinge total daneben benehmen in der Öffentlichkeit.


*g* da hast recht.... da sind die eltern schuld *g* (oder MTV *g*)

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BeitragVerfasst: Sonntag 7. Januar 2007, 13:45 
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Austenexperte
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Ich danke Dir, Bruki! So macht es natürlich Sinn. Ich hatte immer nur die Klavierszene in Netherfield im Kopf, wenn es bei Mr. Bennet um schlechtes Benehmen geht. Aber klar, er hätte natürlich schon mal härter durchgreifen müssen und seine albernen Töchter einfach mal zu Hause lassen können, damit sie die Familie nicht blamieren. Aber das Mr. Darcy diesen Zusammenhang bei den paar Begegnungen so schnell begriffen hat, kam mir gar nicht in den Sinn! :/


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BeitragVerfasst: Sonntag 7. Januar 2007, 16:23 
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Prüde Zimperliese

Registriert: Sonntag 18. Juni 2006, 12:32
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Nili hat geschrieben:
war Darcys Freund Fitzwilliam jetzt an Lizzy interessiert oder nicht? Ich hatte das gefühl...


Hm, auf die Frage hast Du irgendwie kaum Antworten gekriegt... :D

Also: Ja, er war schon an ihr interessiert, fand sie nett und sympathisch:

Colonel Fitzwilliam seemed really glad to see them; any thing was a welcome relief to him at Rosings; and Mrs. Collins's pretty friend had moreover caught his fancy very much. He now seated himself by her, and talked so agreeably of Kent and Hertfordshire, of travelling and staying at home, of new books and music, that Elizabeth had never been half so well entertained in that room before; and they conversed with so much spirit and flow, as to draw the attention of Lady Catherine herself as well as of Mr. Darcy.

Allerdings stellt er später, als die zwei in Rosings spazierengehen, relativ eindeutig klar, daß er "Geld" heiraten muß, da hatte es sich für Elizabeth eh erledigt... Ich denke, sie wäre nicht abgeneigt gewesen.

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Viele Grüße
Bezzy


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BeitragVerfasst: Sonntag 7. Januar 2007, 18:10 
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Austenexperte

Registriert: Donnerstag 21. Dezember 2006, 13:46
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Bezzy hat geschrieben:
Nili hat geschrieben:
war Darcys Freund Fitzwilliam jetzt an Lizzy interessiert oder nicht? Ich hatte das gefühl...


Hm, auf die Frage hast Du irgendwie kaum Antworten gekriegt... :D

Also: Ja, er war schon an ihr interessiert, fand sie nett und sympathisch:

Colonel Fitzwilliam seemed really glad to see them; any thing was a welcome relief to him at Rosings; and Mrs. Collins's pretty friend had moreover caught his fancy very much. He now seated himself by her, and talked so agreeably of Kent and Hertfordshire, of travelling and staying at home, of new books and music, that Elizabeth had never been half so well entertained in that room before; and they conversed with so much spirit and flow, as to draw the attention of Lady Catherine herself as well as of Mr. Darcy.

Allerdings stellt er später, als die zwei in Rosings spazierengehen, relativ eindeutig klar, daß er "Geld" heiraten muß, da hatte es sich für Elizabeth eh erledigt... Ich denke, sie wäre nicht abgeneigt gewesen.


aber kommt bei dem textabschnitt nur hervor, das sie die gegenwart des anderen genossen? nicht das sie gegenseitig interessiert wären? ... oder das fitzwilliam mit ihr geflirtet hat?

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BeitragVerfasst: Montag 8. Januar 2007, 09:37 
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Aber es steht auch geschrieben, dass Fitzwilliam sehr oft zu Besuch im Pfarrhaus war. Das geschah sicher nicht um sich von Mr. Collins Predigten vorlesen zu lassen. Gleich am Anfang der Bekanntschaft wird erwähnt, wie sympathisch der Colonel auf Lissy wirkt und auch Charlotte macht sich so ihre Gedanken über ein Verhältnis zwischen den Beiden. :rolleyes: :ja:


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BeitragVerfasst: Montag 8. Januar 2007, 10:00 
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Ja, vor allem Lizzie selbst scheint es zu erwarten, daß der Colonel ihr eventuell einen Antrag macht. Auch das Gespräch mit Darcy bezüglich Rosings und der Entfernungen zur Familie empfindet sie irgendwie als Hinweis auf den Cousin, wenn ich mich nicht irre ... :)

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BeitragVerfasst: Montag 8. Januar 2007, 11:05 
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Also das Lizzy einen Antrag erwartet, habe ich in dieser Form eigentlich nicht aus dem Roman gelesen... höchstens das sich die beiden gut verstehen...aber mehr auch nicht. Ich dachte nicht, dass Lizzy sich in irgend einer Form zurück hielt, sie zerstreute doch auch die Bedenken der Freundin, obwohl ich die nun gar nicht verstehen kann, wenn doch Lizzy nicht aus sooo schlechten Verhältnissen kam! Allerdings weiß ich auch nicht, ob Fitzwilliam so schlecht finanziell da stand.... Wahrscheinlich halt nur nich so hoch wie Mr. Darcy, dass Charlotte evtl. darauf hinweisen wollte, dass Lizzy nicht ihre Chance vertun sollte, sich gesellschaftlich zu verbessern??? :juggle:

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BeitragVerfasst: Montag 8. Januar 2007, 11:36 
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Lizzie kam nicht aus schlechten Verhältnissen, aber sie hatte keine größere Mitgift, die aber damals immens wichtig war. Wenn man bedenkt was zur damaligen Zeit z.B. in einer ordentlichen Brauttruhe in Bayern drin zu sein hatte ...das war der halbe, wenn nicht sogar ganze Hausstand an Leinenzeug, Wäsche, Geschirr etc ... ein Mädel, das dies nicht vorzuweisen hatte war als Schwiegertochter halt auch ned gern gesehen ... es ging damals leider nicht vordergründig um Liebe ... :wink:
und Colonel Fitzwilliam war auch nicht "arm" für damalige Verhältnisse, aber da der familienbesitz, sprich das Erbe zu größten Teilen an seinen älteren Bruder gehen würde, stand er ohne da, hatte nicht mehr als die übliche Apanage sprich Taschengeld. Darum suchte er, wie so viele andere, eigentlich eine geldige Frau. Es war damals fast immer ein Handel zwischen Titel, oder Namen und Geld. Der Colonel war darin von Anfang an ehrlich, gegen einen kleinen Flirt oder auch nur nette gesellschaft hatte er aber nix einzuwenden. nach dem klärenden gespräch war ja auch für Lizzie wieder alles in Ordnung ... :)

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Zuletzt geändert von Caro am Montag 8. Januar 2007, 12:05, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Montag 8. Januar 2007, 11:57 
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Nur das mir das gar nicht so sehr als klärendes Gespräch im Gedächtnis geblieben ist... Doch jetzt dämmert mir ganz schwach doch was.

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BeitragVerfasst: Freitag 16. Februar 2007, 14:20 
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Hallo ihr Lieben,
ich hab mal wieder eine Frage, die bei diversen Überlegungen aufgetaucht ist. Es geht darum, daß der Cousin Mr. Collins Longbourn erbt, da Mr. Bennet ohne männlichen Erben ist. Das heißt also, daß nur auf männlicher Seite vererbt wird.

Sollte Mr. Bennet keinen Sohn haben, sollte das Erbe (das ja von väterlicher Seite stammt, wie wir wissen) normalerweise an seinen Bruder (so er noch lebt) oder den Sohn seines Bruders, oder irgendeinen männlichen Verwandten väterlicherseits gehen. Mr. Collins kann dem Namen nach aber allenfalls von Mr. Bennets Schwester, seiner Tante väterlicherseits, oder überhaupt von seiner mütterlichen Seite sein ...?

Weiß jemand von euch näheres zu den verwandtschaftlichen Beziehungen ...?

Ich weiß aus P&P nur so viel, daß es wohl einen Zwist zwischen den Vätern gab und sich die Cousins nie kennenglernt haben. Aber vielleicht hat jemand von euch noch eine extra Quelle ... :wink:

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