Bruki hat geschrieben:
PS: Wobei ich sagen muss, dass ich Kerstins und Julias oben geposteten Sinneswandel bezgl. Mr. Darcys zielstrebiger Vorgehensweise nach dem Treffen in Pemberley und bis zu seinem 2. Antrag mit Freude z.K. genommen hab.
Hö?

Nein, ich bin noch immer voll und ganz der Ansicht, dass er sich vielleicht auf Pemberley überlegte, Elizabeth eine Antrag zu machen ( er bereitete ja eifrig den Boden), aber Lydias Entführung und das Missverständnis zwischen ihm und Elizabeth machten alle weiteren Pläne zunichte.
Und dann machte er erst mal gar keine Anstalten mehr, ihr einen Antrag zu machen, gab seinem Freund nur den entscheidenden Schubs... und fuhr nach London.
Ohne von Elizabeth auch nur das geringste Zeichen bekommen zu haben, dass sie EVENTUELL doch mal in Erwägung ziehen würde, ihn zu heiraten.
Und deine Annahme, dass er dort seine Hochzeit vorbereitet hat, finde ich immer noch sehr abwegig.
Er hatte kein positives Signal von ihr und ich bin mir ziemlich sicher, dass er sich nicht noch mal so die Finger verbrennen wollte.
Nach dem Motto: Willst du mich heiraten, Elizabeth? Ich habe schon alles vorbereitet... darum war ich in London!
Ne.. is klar....
Und Darcys Werben vor dem ersten Antrag... naja, Jane Austen beschreibt doch dauernd, wie sehr er sich einerseits von ihr angezogen fühlt und andererseits davon abgeschreckt ist. Und rund um Rosings ist er so unauffällig auffallend um sie herum unterwegs.... da muß man schon blind von einem gewissen Vorurteil sein, um das NICHT als Interesse zu werten. :fies_sei:
Charlotte stößt uns ja dann auch noch mal mehrfach mit der Nase drauf ( er hätte uns nie so schnell mit einem Besuch beehrt, wenn du nicht hier wärst... aaaahja..

)
Also, so überraschend war der Antrag nun auch nicht.
Zitat:
Was euch aber nicht dazu verleiten sollte, sie zu unterschätzen...
Wir? Nicht doch. Wir würden doch auch nicht Lucy Steele unterschätzen.
Natürlich verteidigt sie für ihre Tochter den Mann in Spe. Darum halte ich sie aber nicht für hart. Eher im Gegenteil, für ihr "Lämmchen" nimmt sie die Fahrt nach Longbourn auf sich.
Grüße,
Kerstin