Mit "Jane Austen light" hat die ZEIT eine Rezension zum Buch "Jonathan Strange & Mr. Norrell" von Susanna Clarke überschrieben http://www.zeit.de/2004/47/L-Clarkes-TAB?page=all . Dort wird das Buch sehr gelobt. Bei Amazon sind die Kritiken total unterschiedlich. Kennt jemand von Euch den Roman?
Jepp, ich habe es ( ich glaube, es steht auch irgendwo unter "was lest ihr grade").
Da steht was von einer Mischung aus Tolkie und Austen auf der Rückseite, aber das ist es defintiv nicht.
Nur weils Elfen gibt, ist es nicht Tolkien und nur weil es um 1800 spielt, ist es auch nicht Austen.
Es ist nett, aber anstrengend zu lesen, weil es seitenweise Fußnoten zu irgendwelchen fiktiven Werken gibt. Die Geschichte hätte knapper, aber interessanter erzählt werden können.
Vieles ist langatmig.
Man muß es nicht unbedingt lesen. Grüße
Kerstin
Pixie hat geschrieben:Mit "Jane Austen light" hat die ZEIT eine Rezension zum Buch "Jonathan Strange & Mr. Norrell" von Susanna Clarke überschrieben http://www.zeit.de/2004/47/L-Clarkes-TAB?page=all . Dort wird das Buch sehr gelobt. Bei Amazon sind die Kritiken total unterschiedlich. Kennt jemand von Euch den Roman?
Ich hab den Roman angefangen - er hat sehr viele Zitate / Querverweise unten auf der Seite - die teilweise soo ausführlich sind, dass sie eine Nebenhandlung schildern!
Eben - wie auch Kerstin sagt - etwas langatmig!
Also - ich hab es dann aufgesteckt , was mir eigentlich eher selten passiert.
Übrigens ist Susanna Clarke ein großer Fan von Jane Austen!
Mir ging es nicht anders. Ich fing an und nach einem Viertel etwa beschloss ich es wegzulegen. Ich fand es einfach so unpackba fad.
Die Verbindung zu Jane Austen find ich konstruiert, ich stimme da Kerstin voll und ganz zu.
Ich fand das Buch schon stellenweise interessant, aber wie die anderen schon sagten, durch die detaillierten Fußnoten, von denen man nicht wusste, ob der Inhalt nun wichtig war, oder ob man sie überfliegen konnte, wurde das Buch unheimlich lang und anstrengend. Meist gab es nur klitzekleinste Bezüge zu den Fußnoten im Verlauf des Romans. Es war zwar interessant, diese dann zu erkennen ("Aha, diese drei Worte beziehen sich auf die halbseitige Fußnote in einem Kapitel vorher"), aber man musste sich die ganze Zeit auch unheimlich konzentrieren.
Ich hatte bei der ersten Durchsicht des Buches eine ziemlich spannende Stelle erwischt, und war eifrig bedacht, beim Lesen endlich an diese Stelle zu kommen. Das ließ mich bis Kapitel 18 durchhalten. Danach habe ich aufgehört. Die spannende Stelle habe ich nicht wieder gefunden.
Hazel hat geschrieben:Ich fand das Buch schon stellenweise interessant, aber wie die anderen schon sagten, durch die detaillierten Fußnoten, von denen man nicht wusste, ob der Inhalt nun wichtig war, oder ob man sie überfliegen konnte, wurde das Buch unheimlich lang und anstrengend. Meist gab es nur klitzekleinste Bezüge zu den Fußnoten im Verlauf des Romans. Es war zwar interessant, diese dann zu erkennen ("Aha, diese drei Worte beziehen sich auf die halbseitige Fußnote in einem Kapitel vorher"), aber man musste sich die ganze Zeit auch unheimlich konzentrieren.
Ich hatte bei der ersten Durchsicht des Buches eine ziemlich spannende Stelle erwischt, und war eifrig bedacht, beim Lesen endlich an diese Stelle zu kommen. Das ließ mich bis Kapitel 18 durchhalten. Danach habe ich aufgehört. Die spannende Stelle habe ich nicht wieder gefunden.
ich hab das buch auch gelesen und war begeistert. gerade die ganzen quelltexte usw... fand ich genial.
zwar hab ich keine ahnung was das buch mit jane austen zutun hat oder mit tolkien... naja... ich habs auf alle fälle genial gefunden. besonders wenn man die erste hälfte geschafft hat lies es sich viel leichter! wirklich! man darf einfach nicht viel zu früh aufgeben *g*
Nili hat geschrieben:ich habs auf alle fälle genial gefunden. besonders wenn man die erste hälfte geschafft hat lies es sich viel leichter! wirklich! man darf einfach nicht viel zu früh aufgeben *g*
Das heißt, ich müsste 500 Seiten durchhalten, damit sich die restlichen 500 leichter lesen? Och nöööö. Das was ihr so geschrieben habt, hat mich jetzt doch abgeschreckt.
Ähm, da war ein ziemlich großer Platz (?) und es kamen einige Protagonisten hinzu, auch eine Kutsche fuhr vor, und jemand beobachtete das vom Fenster aus, und der Beobachter fragte sich, was wohl diese Personen an diesem Ort zu genau dieser Zeit zusammenführt.