Erwischt!
Aber gerade fällt mir noch ein schöner Film ein: Das schwarze Kleid. Sagt der dir was, Ulli? Ich weiß leider nicht, wer da alles mitspielt.
Es geht um eine Witwe mit 2 Kindern, Junge und Mädchen. Sie kommen zu einem alleine lebenden Gentleman aufs Land. Sie, die Mutter, führt ihm den Haushalt. Die beiden verlieben sich, er schenkt ihr ein schwarzes Kleid. Sie denkt, er will jetzt wohl mit ihr auch ins Bett gehen und erwartet ihn aufgeregt. Pustekuchen! Da macht sie ihm gegenüber zu. Ihre Kinder werden noch von ihm unterrichtet, der Sohn bekommt ein Pony geschenkt. Dabei passiert ein Unfall, der Junge rammt ihm dabei die Harke in den Leib (oder so ähnlich). Junge und Mutter wollen nichts mehr mit ihm zu tun haben, sie zerreißt und verbrennt das schwarze Kleid. Nur die Tocher Biddy hält zu ihm und pflegt ihn bis zu seinem Tod etliche Jahre später.
Er vererbt Biddy sein großes Gut, aber vorher der Mutter, die nichts, aber auch gar nichts verändern darf und sich nicht verheiraten darf (sie hat inzwischen einen Freund aus dem Dorf). Dann fällt alles an Biddy. Die Kinder müssen das Gut verlassen und arbeiten. Auf einem großen Hof. Dort unterrichtet Biddy bald einige vom Personal heimlich im Lesen und Schreiben, fällt immer durch ihr großes Wissen auf. Stößt mit der Tocher des Hauses immer wieder zusammen. Trotzdem muss sie mit ihr und dem Adoptivsohn des Hauses ins Ausland gehen, als die Tochter ein uneheliches Kind bekommt. Adoptivsohn und Biddy sind längst ineinander verliebt, gehen aber nicht ins Bett miteinader. Sie will nicht wie die Tocher des Hauses enden und er sie nicht so "benutzen" sondern heiraten. Das Mädchen stirbt bei der Geburt, das Baby behalten die beiden, kehren zurück und fliegen aus dem Haus. Das Baby hätten sie abgeben sollen. Ruf der Familie entehrt und so. Er wird enterbt, steht aber zu seiner Liebe zu Biddy. Sie kehren zurück aufs Land und übernehmen das Haus, gründen dort eine Schule für Jungen und Mädchen.
Uff, hoffentlich konntet ihr da einigermaßen durchsteigen
Tina
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Schritte wagen im Vertraun auf einen guten Weg, Schritte wagen im Vertraun das letztlich ER mich trägt, Schritte wagen weil im Aufbruch ich nur sehen kann, für mein Leben gibt es einen Plan.
Clemens Bittlinger