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BeitragVerfasst: Samstag 14. April 2007, 22:30 
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Naja, stimmt schon, finde ich auch, nur tja, der zurückgewiesen Mr. Thornton kann einem ja auch schon leid tun.

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Verfasst: Samstag 14. April 2007, 22:30 


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BeitragVerfasst: Sonntag 15. April 2007, 19:10 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Julia hat geschrieben:
Oh, mir war gar nicht klar, dass das so fraglich ist?! Auch wenn Margaret ja irgendwo verbohrt und engstirnig (in ihren Ansichten) geschildert wird, wird doch gleichzeitig viel dafür getan, dass man mit ihr sympathisiert und ihre Entwicklung bzw. Meinungsänderung mitfühlen kann.
Oder?


Ganz genauso sehe ich das auch! :ja:

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Schritte wagen im Vertraun auf einen guten Weg, Schritte wagen im Vertraun das letztlich ER mich trägt, Schritte wagen weil im Aufbruch ich nur sehen kann, für mein Leben gibt es einen Plan.
Clemens Bittlinger


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BeitragVerfasst: Sonntag 15. April 2007, 21:12 
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Becci hat geschrieben:
Naja, stimmt schon, finde ich auch, nur tja, der zurückgewiesen Mr. Thornton kann einem ja auch schon leid tun.


Aber da ja die gesamte Handlung (soweit ich das verstanden habe) darauf angelegt ist, dass sich beide in ihren Ansichten ändern, kann man Margaret doch verzeihen! Am Ende wandeln sich ja sowohl Mr Thornton als auch Miss Hale...

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Es ist besser den Mund zu halten und dumm zu erscheinen, als ihn zu öffnen und jeden Zweifel zu zerstreuen.
(Verfasser (mir) unbekannt --- Angelika meint, es sei Mark Twain... :biggrin: )


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BeitragVerfasst: Sonntag 15. April 2007, 21:14 
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Klar, ich verteidige die Gute auch immer tapfer, mir liegt sie sehr am Herzen, auch wenn ich Mr. Thornton auch total toll finde. Bin da immer ein bissel zerrissen.

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BeitragVerfasst: Sonntag 15. April 2007, 21:22 
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Becci hat geschrieben:
Klar, ich verteidige die Gute auch immer tapfer, mir liegt sie sehr am Herzen, auch wenn ich Mr. Thornton auch total toll finde. Bin da immer ein bissel zerrissen.


Ich weiß nicht, wie's dir geht, aber ich liebe solche Filme, in denen Männlein und Weiblein sich zunächst nicht ausstehen können und dann langsam merken, wie gerne sie sich haben... :love: Daher gefällt mir N&S (sowie P&P) auch so gut! :ja:

Ich denke, man muss Margarets Erziehung die Schuld geben, die sie im Süden des Landes genossen hat! Sie erkennt ja auch am Schluss, wie borniert sie war, genauso wie Mr Thornton langsam Fortschritte macht (toll finde ich die Stelle, als er sich als "Master" zu seinen Arbeitern in die Kantine setzt!).

Mir sind beide gleich sympathisch, da ich mich mit beiden identifizieren kann. Ebenso geht es mir auch bei P&P...

Schön finde ich übrigens die Stelle am Schluss, als Mr Thornton die gelbe Blume hervorzaubert --- mit der Botschaft, dass man bei einem Menschen tiefer blicken muss, um fündig zu werden, ebenso wie er ein Weilchen nach der Blume suchen musste! :biggrin:

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BeitragVerfasst: Sonntag 15. April 2007, 22:04 
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Prüde Zimperliese

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Alethea hat geschrieben:
Ich denke, man muss Margarets Erziehung die Schuld geben, die sie im Süden des Landes genossen hat! Sie erkennt ja auch am Schluss, wie borniert sie war, genauso wie Mr Thornton langsam Fortschritte macht


Ich bin auch bekennender Margaret-Fan (und könnte mir keine bessere als DDA in der Rolle vorstellen)! :ja:

Und das, was Du schreibst, Alethea, finde ich ihren einnehmensten Wesenszug: dass sie ihre Fehler einsehen kann. Dicht gefolgt von ihrem Selbstbewusstsein, ihrem Mut und ihrer Stärke. Dass sie Henry gleich am Anfang ablehnt, wie sie sich um wirklich alles praktisch alleine kümmern muss bis zu der Sache mit dem auf sie geworfenen Stein. Schon heftig, wie ihre Familie sich total auf sie verlässt. Eine tolle Frau.

Becci hat geschrieben:
bin wohl eine der weniger RA-Fans, die oftmals Partei für Margaret ergreifen.


Das ist mir ein absolutes Mysterium, was könnte man gegen sie einzuwenden haben? :gruebel:

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Viele Grüße
Bezzy


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BeitragVerfasst: Sonntag 15. April 2007, 22:10 
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Bezzy hat geschrieben:
Becci hat geschrieben:
bin wohl eine der weniger RA-Fans, die oftmals Partei für Margaret ergreifen.


Das ist mir ein absolutes Mysterium, was könnte man gegen sie einzuwenden haben? :gruebel:

Ähm, naja, sie ist ja schon sehr harsch beim ersten Antrag von Mr. Thornton, so kühl musste sie nicht sein. Aber ich bin ja auch ein absoluter Fan von ihrer Figur, irgendwie würde ich in vielen Dinge gerne wie sie sein und dann kann ich ihr Denken auch sehr gut nachvollziehen. Sie ist eine Identifikationsfigur für mich, doch je mehr ich mich mit der Figur des Mr. Thornton befasst habe, desto mehr habe ich auch negative Seiten an ihr erkannt, wo ich das Gefühl habe, dass sie doch sehr vorurteilsbelastet ist.

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BeitragVerfasst: Sonntag 15. April 2007, 22:19 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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Apropos Antrag: Mir kommt es bei der Szene so vor, als wäre sie sehr ungünstig geschnitten worden. Teilweise macht der Dialog so gar keinen Sinn. Selbst in der "extended scene" wo man immerhin den Kreis mit dem Obst wieder geschlossen hat. Oder gehts da nur mir so?


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BeitragVerfasst: Sonntag 15. April 2007, 22:21 
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Julia hat geschrieben:
Apropos Antrag: Mir kommt es bei der Szene so vor, als wäre sie sehr ungünstig geschnitten worden. Teilweise macht der Dialog so gar keinen Sinn. Selbst in der "extended scene" wo man immerhin den Kreis mit dem Obst wieder geschlossen hat. Oder gehts da nur mir so?


Eigentlich hat der für mich Sinn gemacht... :gruebel:
Aber beim zweiten Gucken werde ich mal drauf achten! :ja:

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BeitragVerfasst: Sonntag 15. April 2007, 22:22 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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Ja, ich hab schon kapiert, worum es ging, so ist es nicht. :wink: :lol:
Aber der Dialog ist total seltsam, irgendwie.


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BeitragVerfasst: Sonntag 15. April 2007, 22:27 
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Bezzy hat geschrieben:
Und das, was Du schreibst, Alethea, finde ich ihren einnehmensten Wesenszug: dass sie ihre Fehler einsehen kann. Dicht gefolgt von ihrem Selbstbewusstsein, ihrem Mut und ihrer Stärke. Dass sie Henry gleich am Anfang ablehnt, wie sie sich um wirklich alles praktisch alleine kümmern muss bis zu der Sache mit dem auf sie geworfenen Stein. Schon heftig, wie ihre Familie sich total auf sie verlässt. Eine tolle Frau.


:gut:

Es stört mich, ähnlich wie bei JAs Emma, auch nicht, dass sie ihre Fehler hat, solange sie ja lernfähig ist. Diese Tatsache macht sie menschlich, und ich mag sie darum um so lieber!

Becci hat geschrieben:
Ähm, naja, sie ist ja schon sehr harsch beim ersten Antrag von Mr. Thornton, so kühl musste sie nicht sein.


Rührt ihre Kühlheit nicht vor allem daher, dass sie glaubt, er würde ihr nur einen Antrag machen, um ihren guten Ruf zu retten? Ihr Verhältnis war bisher so schlecht, dass sie sich vermutlich nicht vorstellen kann, wie er wärmere Gefühle :lol: für sie hegen kann, als sie für ihn, sie, die ihm immer nur Vorwürfe gemacht hat oder halb angeschrien hat! :wink:

Trotzdem tat es mir für den armen Mr Thornton in der Seele Leid! :ja: Der Ärmste muss sich doch schrecklich gefühlt haben!

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BeitragVerfasst: Sonntag 15. April 2007, 22:28 
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Julia hat geschrieben:
Apropos Antrag: Mir kommt es bei der Szene so vor, als wäre sie sehr ungünstig geschnitten worden. Teilweise macht der Dialog so gar keinen Sinn. Selbst in der "extended scene" wo man immerhin den Kreis mit dem Obst wieder geschlossen hat. Oder gehts da nur mir so?

Ich weiß was du meinst, die haben da im Vergleich zum Buch etwas herumgeschnipselt, in der Extended Scene finde ich es dann recht gelungen, aber bei der anderen fehlt da tatsächlich was.

@Alethea: Ja, natürlich rührt es daher, aber während das im Buch gut rüberkam, ist das im Film ein wenig zu kurz gekommen und daher wirkt sie da weitaus kühler.

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Zuletzt geändert von Becci am Sonntag 15. April 2007, 22:29, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Sonntag 15. April 2007, 22:28 
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Becci hat geschrieben:
Ähm, naja, sie ist ja schon sehr harsch beim ersten Antrag von Mr. Thornton, so kühl musste sie nicht sein.


Das ist aber nur eine Szene aus sehr vielen und - wenn man mir den Vergleich gestattet - ich fand Elizabeth Bennet (PP95) viel kühler, als sie Darcy abgelehnt hat. Ich könnte da heute noch "fremdheulen" für ihn! :lach:

Aber über die gesamten vier Teile gesehen ist Margaret eine tolle Figur, die sich (genau wie Mr. Thornton) weiterentwickelt. Elizabeth mag man ja auch, und sie hatte ihre Vorurteile auch ziemlich krass "genährt".

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Viele Grüße
Bezzy


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BeitragVerfasst: Sonntag 15. April 2007, 22:30 
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Julia hat geschrieben:
Ja, ich hab schon kapiert, worum es ging, so ist es nicht. :wink: :lol:


Das weiß ich schon, Julia! :lol: Ich glaube, das ist auch ziemlich eindeutig! :lach:

Julia hat geschrieben:
Aber der Dialog ist total seltsam, irgendwie.


Diesen Eindruck hatte ich nicht... :nein: Aber ich werde nochmal drauf achten! :biggrin:

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BeitragVerfasst: Sonntag 15. April 2007, 22:31 
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Becci hat geschrieben:
@Alethea: Ja, natürlich rührt es daher, aber während das im Buch gut rüberkam, ist das im Film ein wenig zu kurz gekommen und daher wirkt sie da weitaus kühler.


Das kann ich mir gut vorstellen! :ja: Wie gesagt, das Buch liegt bereit! :biggrin: Ich muss nur noch Zeit zum Lesen finden!

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BeitragVerfasst: Sonntag 15. April 2007, 22:32 
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Bezzy hat geschrieben:
Das ist aber nur eine Szene aus sehr vielen und - wenn man mir den Vergleich gestattet - ich fand Elizabeth Bennet (PP95) viel kühler, als sie Darcy abgelehnt hat. Ich könnte da heute noch "fremdheulen" für ihn! :lach:

Klaro, aber sie hatte einen Grund sauer zu sein, ihre Schwester, während Margaret da nicht viel aufzubieten hat, dessen sie Thornton anklagen könnte außer, dass sie ihn unsympathisch findet und sie glaubt, er wolle sie nur aus Verpflichtung heiraten. Außerdem war Darcys Antrag sprachlich wohl auch nicht so glimpflich, während Thornton sich ja sehr nett ausdrückt, aber das ist auch nur wieder meine persönliche Meinung dazu.

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BeitragVerfasst: Sonntag 15. April 2007, 22:34 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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bzgl. der Antragsszene: z.B. als Margaret sagt "I'm sorry to be so blunt. I have not learnt how to refuse..." und er gleich meint "Oh there are others!" und sie hätte wohl soviele Verehrer, dass sie sich gar nicht retten könnte.
Da dachte ich nur - Hä? wie kommt er jetzt darauf?
Es gibt noch mehr so Ungereimtheiten in dieser Szene, aber diese fällt mir jetzt spontan ein.


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BeitragVerfasst: Sonntag 15. April 2007, 22:43 
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Ja, weiß was du meinst, obwohl ich schon verstehe, dass er, wenn sie sagt, sie habe eben nicht gelernt Männer abzulehnen, was ja eher allgemein formuliert ist, denkt, dass sie damit wirklich andere Männer meint, aber du hast schon Recht. Im Buch ist die ganze Szene auch länger und weitaus verständlicher, als ich das erste Mal den Film sah, war ich da auch etwas verwundert drüber. Obwohl, wenn man es sich dann beim zweiten Mal anschaut, es schon Sinn macht.

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BeitragVerfasst: Sonntag 15. April 2007, 22:49 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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Das mit dem Obst versteht man eigentlich auch erst wenn man (aus dem Buch) weiß, dass er ihrere Mutter immer Obst schickt, weil sie krank ist.
naja, ich will nicht nörgeln - das fiel mir halt bei der Szene so extrem auf.

Oh, aber das Ende finde ich so schön!! Obwohl Thornton da schon fast zu "treudoof" (sorry :wink:) guckt mit der Blume und so.
Aber die ganze Szene auf der Bank.... *hach* da schlägt mein Mädchenherz ganz hoch! :) :)


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BeitragVerfasst: Sonntag 15. April 2007, 22:50 
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Prüde Zimperliese

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Julia hat geschrieben:
bzgl. der Antragsszene: z.B. als Margaret sagt "I'm sorry to be so blunt. I have not learnt how to refuse..."


Wenn ich mich recht erinnere, war sie zu Henry doch auch recht "blunt", oder? Und von daher gab es ja auch andere.

Aber ich stelle grade fest, ich muss es bald mal wieder ansehen, die "Antrags-Szene" hat mich jetzt neugierig gemacht. Ich kann mich da gar nicht mehr dran erinnern.

Ich hatte übrigens mit beiden Kerlen (Darcy und Thornton) Mitleid, als sie abgewiesen wurden, auch wenn sie stellenweise selbst dran schuld waren... :wink:

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Viele Grüße
Bezzy


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BeitragVerfasst: Sonntag 15. April 2007, 22:57 
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Julia hat geschrieben:
Das mit dem Obst versteht man eigentlich auch erst wenn man (aus dem Buch) weiß, dass er ihrere Mutter immer Obst schickt, weil sie krank ist.
naja, ich will nicht nörgeln - das fiel mir halt bei der Szene so extrem auf.

Oh, aber das Ende finde ich so schön!! Obwohl Thornton da schon fast zu "treudoof" (sorry :wink:) guckt mit der Blume und so.
Aber die ganze Szene auf der Bank.... *hach* da schlägt mein Mädchenherz ganz hoch! :) :)

Also das mit dem Obst kommt auch im Film vor...
Und das Ende, ach, das Ende... ähm, ja, das schlägt alles...

Und mir haben auch beide leid getan. Arme zurückgewiesene Männer, die sie sind...

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BeitragVerfasst: Sonntag 15. April 2007, 23:21 
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Julia hat geschrieben:
bzgl. der Antragsszene: z.B. als Margaret sagt "I'm sorry to be so blunt. I have not learnt how to refuse..." und er gleich meint "Oh there are others!" und sie hätte wohl soviele Verehrer, dass sie sich gar nicht retten könnte.
Da dachte ich nur - Hä? wie kommt er jetzt darauf?
Es gibt noch mehr so Ungereimtheiten in dieser Szene, aber diese fällt mir jetzt spontan ein.


Soweit ich mich jetzt erinnere sagt sie: "I'm sorry to be so blunt. I have not learnt how to refuse, how to respond when a...when men talk to me like this."

Also erst will sie mit der Einzahl starten, schwankt dann aber auf die Mehrzahl um, da hat sie sich selbst ein Ei gelegt :wink:

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Anscheinend lebe ich in einem Zustand tiefer Hypnose, und jedes Mal, wenn ich eine Postkarte abschicke, könnte ich Euphorie als Absender angeben.....Helene Hanff


Zuletzt geändert von Claudia am Montag 16. April 2007, 19:11, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Sonntag 15. April 2007, 23:30 
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Ah. o.k., so macht es natürlich Sinn. Die Mehrzahl habe ich nicht rausgehört.


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BeitragVerfasst: Montag 16. April 2007, 00:12 
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Thornton tat mir in dieser Szene auch super leid. Er schüttet ihr sein Herz aus, das er nicht davon spricht sie benutzen zu wollen (wovon sie jawohl ausging) sondern von ganzem Herzen zu lieben. Und dann noch denkt, sie würde ihn als einen Master sehen, der ein Vergüngen daran hat, seine Angestellten in einen frühen Tod zu schicken und auszubeuten. Sicher würde sie ihm den Tod von Bessy auch noch vorwerfen. Da hätte ich ihn am liebsten in den Arm genommen!

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Clemens Bittlinger


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BeitragVerfasst: Montag 16. April 2007, 03:41 
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Obwohl die Bemerkung von ihm über Bezzy nun überflüssig und ihr gegenüber ungerecht fand. Denn ich hatte nicht das Empfinden, sie wirft es ihm vor, sondern eher das Gefühl, dass sie versucht zu erklären, wieso dies eben kein guter Augenblick war, ihr seine Liebe zu gestehen, und wieso sie vielleicht wirklich andere Dinge im Kopf hat als wie sie ihn am nettesten zurückweist. Wenn meine beste Freundin im Sterben läge und ein Mann, den ich nicht heiraten will, mir einen Antrag machen würde, wäre ich vielleicht auch nicht wohlersucht in meinen Worten.

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BeitragVerfasst: Montag 16. April 2007, 07:44 
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Ich konnte hier beide sehr gut verstehen.
Margaret die an ihre beste Freundin denkt und Mr. Thornton, der einsieht, wieviel ihm Margaret bedeutet.
Ich dachte zusätzlich noch an Henry, wo Margaret ähnlich panisch reagiert hat, obwohl er sich nun wirklich wie ein Gentlman verhalten hatte. Und Mr. Thornton auf seine Weise eben auch. Nur sie wusste nie, wie sie zu reagieren hatte. Ich denke auch, dass das mit ihrer Erziehung zu tun hatte. Warum sonst reagiert sie, die man sonst so ganz anders kennenlernt, derart ungewöhnlich unsicher in ihrer Ausdrucksweise und der Reaktion?

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Julia hat geschrieben:
bzgl. der Antragsszene: z.B. als Margaret sagt "I'm sorry to be so blunt. I have not learnt how to refuse..." und er gleich meint "Oh there are others!" und sie hätte wohl soviele Verehrer, dass sie sich gar nicht retten könnte.
Da dachte ich nur - Hä? wie kommt er jetzt darauf?


Ja. :biggrin: Das ist schon nett! :lol:
Margaret hatte es wirklich nicht besonders drauf (Henry wurde ja auch abgefeuert, ehe er überhaupt den Antrag machen konnte... :lach: ) Da ist unsere Lizzie Bennet schon gewandter im Ablehnen bei Darcy --- allerdings hatte sie da ja Collins als Übeobjekt! :rofl:

Ich konnte Mr Thorntons Reaktion gut nachvollziehen! Dieser Ausspruch hörte sich für mich ganz danach als würde sie sagen: "Ich habe nie gelernt, wie man die Schuhe bindet" oder "wie man mit Messer und Gabel isst" --- :lol: --- kein Wunder, dass Mr Thornton so reagiert! :lach:

Als ob es in der Erziehung einer jungen Dame unablässlich sei, ihr beizubringen, wie man Heiratsanträge ordentlich zurückweist, weil das ja auch jeden Tag vorkommt..... :rofl:

Sicherlich hat es Margaret nicht so böse gemeint, das verrät schon ihre Stimme und ihr Gesichtsausdruck, als sie es sagt --- doch Mr Thornton ist ja sowieso schon in Erregung wegen ihrer Abweisung... :pfeif:

Julia hat geschrieben:
Das mit dem Obst versteht man eigentlich auch erst wenn man (aus dem Buch) weiß, dass er ihrere Mutter immer Obst schickt, weil sie krank ist.
naja, ich will nicht nörgeln - das fiel mir halt bei der Szene so extrem auf.


Ich kann mich erinnern, wie Thornton ihr NACH dem Heiratsantrag trotzdem noch weiterhin Obst für die Mutter brachte (was für ein Schatz! :hearts: ) ---- doch ich kann mich nicht erinnern, ob das Obst nicht schon vorher erwähnt wurde... Es wird dringend nötig, den Film nochmal zu schauen! :wink:

Julia hat geschrieben:
Oh, aber das Ende finde ich so schön!! Obwohl Thornton da schon fast zu "treudoof" (sorry ) guckt mit der Blume und so.
Aber die ganze Szene auf der Bank.... *hach* da schlägt mein Mädchenherz ganz hoch!


Ja, diese Szene fand ich auch wunderschön, weil es zwischen den beiden so richtig funkt und man beiden so deutlich anmerkt, wie gerne sie sich haben! :ja:

Wie Margaret verzweifelt versucht, ihm zu beteuern, dass sie nur "aus geschäftlichen Gründen" mit ihm sprechen will, dass sie ganz allein die Vorzüge hätte, wenn sie ihm Geld gäbe, und sie ihn keineswegs ihr irgendwie verpflichten will ---- und Mr Thornton schaut sie die ganze Zeit so liebevoll an und hört vermutlich nur mit halbem Ohr, was sie da sagt... :love:

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Alethea hat geschrieben:
Julia hat geschrieben:
Das mit dem Obst versteht man eigentlich auch erst wenn man (aus dem Buch) weiß, dass er ihrere Mutter immer Obst schickt, weil sie krank ist.
naja, ich will nicht nörgeln - das fiel mir halt bei der Szene so extrem auf.


Ich kann mich erinnern, wie Thornton ihr NACH dem Heiratsantrag trotzdem noch weiterhin Obst für die Mutter brachte (was für ein Schatz! :hearts: ) ---- doch ich kann mich nicht erinnern, ob das Obst nicht schon vorher erwähnt wurde... Es wird dringend nötig, den Film nochmal zu schauen! :wink:

Julia hat geschrieben:
Oh, aber das Ende finde ich so schön!! Obwohl Thornton da schon fast zu "treudoof" (sorry ) guckt mit der Blume und so.
Aber die ganze Szene auf der Bank.... *hach* da schlägt mein Mädchenherz ganz hoch!


Ja, diese Szene fand ich auch wunderschön, weil es zwischen den beiden so richtig funkt und man beiden so deutlich anmerkt, wie gerne sie sich haben! :ja:

Wie Margaret verzweifelt versucht, ihm zu beteuern, dass sie nur "aus geschäftlichen Gründen" mit ihm sprechen will, dass sie ganz allein die Vorzüge hätte, wenn sie ihm Geld gäbe, und sie ihn keineswegs ihr irgendwie verpflichten will ---- und Mr Thornton schaut sie die ganze Zeit so liebevoll an und hört vermutlich nur mit halbem Ohr, was sie da sagt... :love:


Mit dem Obst das wird erwähnt, weil Margaret sich doch bei Mr. Thornton bedanken soll für die nette Geste. Und ja, er ist da wirklich ein Schatz! :love: :hearts: Und dann bringt er erneut Obst und muss annehmen, unerwünscht zu sein und irgendein fremder Herr derweil lustig lachend zu Besuch ist. Da hätte ich ihn am liebsten in den Arm genommen und zurück zu Margaret ins Haus gezogen :ja: .

Und der schöne Schluss! Da schlägt wohl jedes Mädchenherz höher. :ja:

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BeitragVerfasst: Montag 16. April 2007, 16:04 
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Austenexperte
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Achja, er ist schon ein Süßer, der Mr. Thornton...
Im Buch ist das auch so schön beschrieben, wie er sich nach dem gescheitertem Antrag überlegt, ob er dennoch weiterhin der Mutter Gutes tun soll oder das falsch ausgelegt würde. Bei der Szene wird mir immer gaanz warm ums Herz. :onceldoc:

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BeitragVerfasst: Montag 16. April 2007, 16:06 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Registriert: Donnerstag 29. Juni 2006, 19:47
Beiträge: 6322
Ich glaube ich muss das Buch auch lesen! :ja:

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Schritte wagen im Vertraun auf einen guten Weg, Schritte wagen im Vertraun das letztlich ER mich trägt, Schritte wagen weil im Aufbruch ich nur sehen kann, für mein Leben gibt es einen Plan.
Clemens Bittlinger


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