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BeitragVerfasst: Freitag 9. März 2007, 21:03 
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Austenkenner
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Ulli hat geschrieben:
Miss W. hat geschrieben:
Ich bezog mich - leider ohne Quote, aber deutlich - als Antwort auf Caro, die sich über doris-anglophils Eyebrowesex Thread amüsierte und rethorisch fragte, warum hier noch niemand auf solche Ideen kam. Tja, und weil eben einige hier auf solche Ideen kamen und das eben nicht so gut ankam, sind wir umgezogen.

Miss W.


Ich vermute mal, daß der RA-Thread hier deswegen nach einer gewissen Zeit nicht mehr die Zustimmung fand, weil er keinen Bezug zu Austen hatte. MM kam ja später ins Gespräch und der hatte definitiv Austen-Bezug. Aber wenn ich bedenke, was Ihr für Themen rund um RA mittlerweile habt, hätte es das hiesige Forum gesprengt. Und so habt Ihr doch ordentlich Raum für alles, was Euch diesbezüglich gewegt und keiner redet Euch rein und stört.


Glaub mir, ich bin mit dem status quo absolut glücklich. Ich wollte nur erklärt wissen, dass es einen Grund, den du ja auch in deinem Beitrag noch mal verdeutlicht hast, gibt, warum so etwas wie der ungewühnliche eyebrowesex hier nicht möglich wäre.


Liebe Grüße, Miss W.

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Verfasst: Freitag 9. März 2007, 21:03 


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BeitragVerfasst: Freitag 9. März 2007, 21:15 
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Archivarius

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... OK ... hat noch jemand was über Elizabeth Gaskell zu sagen? Wer kuckt sich mir mir am WE "Wifes and Daughters" an?

Bruki :cool:

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"There’s no one to touch Jane when you’re in a tight place. Gawd bless ’er, whoever she was."
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BeitragVerfasst: Freitag 9. März 2007, 21:19 
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Austenkenner
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Bruki hat geschrieben:
... OK ... hat noch jemand was über Elizabeth Gaskell zu sagen? Wer kuckt sich mir mir am WE "Wifes and Daughters" an?

Bruki :cool:


Leider hab ich keine Ausgabe von W&D, aber schau mal in fünf Minuten in den TV- Tipp Thread.

Übrigens können alle die Justine Waddell (ich hoffe die Dame schreibt sich so) den Tip gebrauchen...

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BeitragVerfasst: Freitag 9. März 2007, 21:28 
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Bruki hat geschrieben:
... OK ... hat noch jemand was über Elizabeth Gaskell zu sagen? Wer kuckt sich mir mir am WE "Wifes and Daughters" an?

Bruki :cool:


hat überhaupt noch irgendwer was zu sagen? das ist hier die frage zum status quo in "dänemark"...

mein unterkühltes und durchnäßtes gemüt könnte durchaus etwas tee und kaminwärme vertragen. aber ich denke ich werde mich mit einer gedruckten ausgabe cranfords in irgendeine ecke trollen...


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BeitragVerfasst: Freitag 9. März 2007, 21:35 
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Archivarius

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Johanna hat geschrieben:
... mein unterkühltes und durchnäßtes gemüt könnte durchaus etwas tee und kaminwärme vertragen. aber ich denke ich werde mich mit einer gedruckten ausgabe cranfords in irgendeine ecke trollen...

Das geht natürlich auch :wink: ... und wie ich das sehe, freust Du Dich schon auf die Verfilmung mit der Kuh in Flanellweste... und den armen Peter in Frauenkleider mit Baby im Arm :rofl: ... Ich denke gerade an Andrew Davies als Scriptwriter :aetsch: ...

Bruki :cool:

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BeitragVerfasst: Freitag 9. März 2007, 21:44 
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ich freue mich vor allem auf die kuh in flanell weste. achja, und die gourmetkatze mit vorliebe für handgeklöppeltes. nur werde ich mir eine kuh im mindestens dreilagigen (nicht kleckern, klotzen sei hier die devise) federkleid vorstellen. und die katze kriegt eine zarte pastete von taubenherzen...

ich werde milde-lächelnd, durchflutet von einem wohligen schauer im sessel sitzen und meiner lieben nachbarin gedenken...


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BeitragVerfasst: Freitag 13. April 2007, 10:02 
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Administratorin im Ruhestand und Tom-Lefroy-Expertin
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Ich bin vor einigen Tagen nun endlich auch in den Genuss von "North & South" gekommen und bin hellauf begeistert!!!

Die Geschichte, die Schauspieler, die Musik, die Settings, die Kostüme ---- es ist einfach alles wundervoll und perfekt!! :freu:
Ich habe mir nun gleich mal das Buch gekauft, und hoffe, es bald lesen zu können, um zu sehen, wie genau es verfilmt wurde!

Besonders beeindruckend von ich die Aufnahmen in Mr Thorntons Mühle, die wie Schnee durch die Luft wirbelnden Baumwollflocken! Es sah wunderschön aus und war zu gleich Zeichen schrecklicher Arbeitsbedingungen!!!

Gespannt war ich natürlich auf Richard Armitage, von dem immer so viel geschwärmt wurde, und der es auch mir restlos angetan hat! :love: Er hat eine gewisse Ausstrahlung, er hat irgend Etwas an sich, dass (zumindest mir) ein wenig Herzklopfen bereitet hat! :luxlove Was aber sicherlich nicht nur mit seinem Aussehen zusammenhängt, sondern auch mit dem Charakter, den er verkörpert! :ja:

Interessant fand ich, wie Mr Thorton eingeführt wird: Er verprügelt einen Arbeiter --- und auch ansonsten fand ich ihn (im Vergleich zu den lieblich-gütigen Dickens-Helden!) sehr vielschichtig und eindrucksvoll, weil er eben auch seine "Ecken und Kanten" hatte!

Daniela Denby-Ashe fand ich ebenfalls wundervoll! Beide Schauspieler kannte ich zuvor noch nicht, sie haben mich aber wirklich beeindruckt!
Sie spielt sehr ausdrucksstark, und verkörpert eine für die damalige Zeit wirklich mutige Frau! :ja:

Ich werde ihn mir so bald wie möglich nochmal anschauen! :love:

PS: Ach ja... Mr Armitage steht der Zylinder wirklich hervorragend --- weil das mal hier diskutiert wurde!!! :wink:

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Es ist besser den Mund zu halten und dumm zu erscheinen, als ihn zu öffnen und jeden Zweifel zu zerstreuen.
(Verfasser (mir) unbekannt --- Angelika meint, es sei Mark Twain... :biggrin: )


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BeitragVerfasst: Freitag 13. April 2007, 10:11 
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Austenfan

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Beiträge: 48
North and South habe ich über eine Freundin bestellt und warte jetzt noch sehnsüchtiger darauf.
Ich gebs zu, ich lese nicht die ganzen Meinungen, weil ich so wenig wie möglich über den Film wissen will :)
Aber ich habe mich getraut und lese jetzt Wives and Daugthers auf Englisch und wie es aussieht, bestelle ich demnächst auch diesen Film :rolleyes:


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BeitragVerfasst: Freitag 13. April 2007, 10:16 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Alethea, da kann ich jedes Wort untersreichen!

Und ja, John Thornton ist ein sehr interessanter, vielschichtiger Charakter mit hellen und dunklen Seiten.

"I think I've seen Hell. It's snow white." Da überläuft es mich noch immer eiskalt.

Überhaupt die ganzen Charaktere! Margaret, Nicolas, Bessy, Mrs. Thornton (die "alte Krähe" :wink: ), Miss Thornton und wie sie alle heißen. Und ja, Richard Armitage hat mich auch ungemein beeindruckt!!!!!!! Zwar nicht ganz so wie MM :love: :hearts: , aber trotzdem. Er hat ebenfalls eine intensive Ausstrahlung und seine Stimme!!!! (Wäre da nicht MM...!) WOW!!!!!

Ich schaue es mir momentan auch gerade wieder an. Jeden Abend eine Folge.

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Schritte wagen im Vertraun auf einen guten Weg, Schritte wagen im Vertraun das letztlich ER mich trägt, Schritte wagen weil im Aufbruch ich nur sehen kann, für mein Leben gibt es einen Plan.
Clemens Bittlinger


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BeitragVerfasst: Freitag 13. April 2007, 10:30 
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Archivarius

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Wohnort: Brandenburg
Alethea hat geschrieben:
Ich bin vor einigen Tagen nun endlich auch in den Genuss von "North & South" gekommen und bin hellauf begeistert!!! ... Ich werde ihn mir so bald wie möglich nochmal anschauen! :love:

PS: Ach ja... Mr Armitage steht der Zylinder wirklich hervorragend --- weil das mal hier diskutiert wurde!!! :wink:

Na, wer hätte das vermutet?! :rofl: Mr. Armitage ein hervorragender Hutständer --- wenn das die RA-Freunde wüssten! :rofl: Ich fürchte, wir haben eine neue RA-Fans on Board :sm_16

Ich finde zwar immer noch "W&D" als Verfilmung eines Gaskell-Romans besser gelungen, doch ohne Zweifel hat "N&S" das höhere Schwärmpotential für junge Damen... Ich überlege nun schon, ob wir nicht einen Sandy-Welch-Thread aufmachen sollten, um mal deren Verfilmungen vergleichen zu können... Doch ich vermute, unsere Admins würden diesen doppelten Affront nicht aushalten?

Ich hab mich ja zu N&S schon ausführlich geäußert (s. Archiv oder den geschlossenen Gaskell-Thread hier)...

Also, hier noch was, was ich woanders schon mal zu Sandy Welch und ihre "Literaturverfilmungen" geschrieben hab:

Falls Du abweichende Meinungen zu Deinen Lieblingsfilmen wieder aushalten kannst, könnten wir ja mal Welchs "N&S" und "JE" miteinander vergleichen... und ich hab auch inzwischen rausbekommen, warum mir die Ankunftsszene der Gäste auf Thornfield Hall so bekannt vorkam (da war derselbe Tonartist wie in W&D am Werk :wink: )...

Ich kenne zwar den Gaskell-Roman N&S nicht, aber was ich so gehört habe, soll er auch ziemlich vom Film abweichen (oder umgekehrt :wink:)... und wenn man den Roman nicht kennt, funktioniert es ja auch sehr gut (bis auf die Szene, in der Sandy Welch Mr. Thornton auf dem am Boden liegenden Arbeiter einprügeln lässt)...

Ich denke, Sandy Welch geht es nicht vorrangig um werkstreue bei ihren Literaturverfilmungen. Sie will eher die romantischen Gefühle ihrer jungen Zuschauerinnen kitzeln... was sie ja auch sehr gut hinbekommt...

Da die adaptierten Werke in sich jedoch nicht in allen Aspekten (und ich finde, in wichtigen Details) dem entsprechen, werden diese kurzerhand geändert - oder gleich ganz rausgeschnitten und gegen andere ersetzt...

In "Jane Eyre" wurden z.B. Schlüsselszenen neu vertextet (was sehr schade ist, denn Charlotte Bronte war eine bessere Dichterin als Sandy Welch) oder zusätzliche (unsinnige) eingefügt (wie das Buchstabenspiel) und Schwerpunkte verlagert (wie die religiösen Aspekte Janes Selbstbewusstseins oder Helen Burns und die Zustände in Lowood - und damit deren und Miss Temples Bedeutung - als Gegensatz zu Mr. Brocklehurst und Mrs. Reed - für die Bildung des Charakters und der Haltung Jane Eyres zur Umgebung vernachlässigt)...

Und in diese Linie passt denn auch die Versoftung St. John Rivers rein, die politisch korrekte Wandlung der irrational-realen Ehefrau auf dem Dachboden von einer blauangelaufenen Blutsaugerin in eine arme Irre, die nur nach Hause ins Warme möchte (s. deren Sprungszene), der Versuch Mrs. Reeds Hass auf Jane Eyre zu "erklären" - oder die Verfälschung der Zigeunerinnenszene (Sandy Welch wird gedacht sich haben: "Wer von den jungen Schwärmerinnen will schon meinen handsomen Mr. Rochester als Tunte verkleidet sehen?" :rofl: vor lachen )...

Das, denke ich, ist zusammengefasst (und abschießend?) das, was ich zu Sandy Welchs Adaptionen denke...


Vielleicht können wir ja hier oder bei den Brontes uns kurz darüber austauschen, ohne dass es zu einer nichthierhergehörenden RA-Beweihräucherung ausartet? :wink:

Bruki :cool:

PS: Ich sehe gerade, Tina hat schon begonnen zu schwärmen... :D

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BeitragVerfasst: Freitag 13. April 2007, 12:29 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Bruki, dann hast du wohl übersehen, dass ich eigentlich von MM geschwärmt habe??? :rolleyes: Aber RA finde ich als Schaupieler auch einfach klasse! Jedenfalls als Mr. Tornton!

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BeitragVerfasst: Freitag 13. April 2007, 13:50 
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Austenexperte
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Tina hat geschrieben:
"I think I've seen Hell. It's snow white." Da überläuft es mich noch immer eiskalt.

Mich auch, ich muss dann immer die Tränen zurückhalten, weil mich das so mitnimmt.
Ach, die Verfilmung ist aber auch echt klasse. Ich finde RAs Ausstrahlung ja auch ganz klasse. In eigentlich jedem Film, den ich jetzt mit ihm gesehen hat, hat er eine unheimliche Präsenz, er füllt die Rolle, die er spielt so richtig aus, egal ob es nun eine Nebenrolle oder eine Hauptrolle ist, einfach klasse!
Kann euch echt nur empfehlen auch mal ein paar andere Filme mit ihm zu sehen, er ist echt ein guter Schauspieler, vor allem, weil er - wie ich finde - die verschiedenen Charaktere immer so lebendig rüberbringt. Dem schüchternen John Standring haucht er ebenso Leben ein wie dem harten Guy of Gisborne. Naja, genug geschwärmt, bevor hier noch jemand was in den falschen Hals bekommt.
Ich kann übrigens auch "North&South" als Buch nur empfehlen, es ist zwar noch um einiges trauriger als der Film, da hier die Krankheit der Mutter noch mehr thematisiert wird, aber ihr werdet auch sehr schnell die Charaktere aus dem Film wieder erkennen. Auch daher, weil es so buchgetreu ist, mag ich ja die N&S-Verfilmung, ist zwar nicht alles haarklein wie im Buch, aber die Charaktere hat diese Verfilmung perfekt getroffen. Und das ist ja schließlich am wichtigsten!

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BeitragVerfasst: Freitag 13. April 2007, 14:00 
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Austenexperte
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Wohnort: Fürth
Tina hat geschrieben:
Bruki, dann hast du wohl übersehen, dass ich eigentlich von MM geschwärmt habe??? :


Ich glaube, Du mußt Dir keine Sorgen machen, daß an Deiner Treue zu MM gezweifelt wird ;D .


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BeitragVerfasst: Freitag 13. April 2007, 15:12 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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Becci hat geschrieben:
Ich kann übrigens auch "North&South" als Buch nur empfehlen, es ist zwar noch um einiges trauriger als der Film, da hier die Krankheit der Mutter noch mehr thematisiert wird, aber ihr werdet auch sehr schnell die Charaktere aus dem Film wieder erkennen. Auch daher, weil es so buchgetreu ist, mag ich ja die N&S-Verfilmung, ist zwar nicht alles haarklein wie im Buch, aber die Charaktere hat diese Verfilmung perfekt getroffen. Und das ist ja schließlich am wichtigsten!


Ja, das finde ich auch. Man hat einiges aus dem Buch weggelassen und vereinfacht, aber der Film ist trotzdem stimmig und gut gemacht. Das ganze religiöse Prozedere könnte man einem heutigen Publikum im Rahmen einer solchen Verfilmung kaum antun (genauso wie auch bei "Jane Eyre", weil Bruki das oben ansprach), da spürt man einfach zu stark die Zeit in der es geschrieben wurde.

Ich finde übrigens nicht, dass bei der Adaption zu stark auf die "romantischen" Aspekte der Geschichte Wert gelegt wurde. Zumindest nicht mehr als im Buch. Alles wurde zwar vereinfacht, aber mit Sinn und Verstand.

Die Notwendigkeit des prügelnden Thornton hab ich zwar nicht gesehen (man hätte auch so gemerkt, was Margret an ihm abstößt), aber das war wohl nötig für die Dramatik des Ganzen.


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BeitragVerfasst: Freitag 13. April 2007, 15:47 
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Archivarius

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Julia hat geschrieben:
... Die Notwendigkeit des prügelnden Thornton hab ich zwar nicht gesehen (man hätte auch so gemerkt, was Margret an ihm abstößt), aber das war wohl nötig für die Dramatik des Ganzen.

Wie Du selbst sagtest, war es das nicht :wink: ... und wie ich im Archiv zu diesem Thema ausführlich ausführte, zerstört es den Charakter Mr. Thorntons. - Ein Mann schlägt keinen der am Boden liegt... sowas gehört sich einfach nicht...

Ich finde, die religiöse Aspekte in Jane Eyres Charakter nicht vernachlässigbar... Sie steht da zwischen Helen Burns entsagender aufs jenseitige gerichteten Weltanschauung und ihrem eigenen nach Glück und Partnerschaft strebenden freien Geist, der von Rochesters Betrug am Ende auf eine schwere Probe gestellt wird... Sie entsagt dem - mit religiösen Argumenten (sie hätte ja auch auf den ganzen Plunder pfeifen und in freier Liebe mit ihm leben können)... und als sie in die Fänge St. John Rivers gerät, der sie ebenso wie Helen Burns "versucht" - und sie ist dicht dran, der Verlockung nachzugeben - entscheidet sie sich am Ende doch für ihr persönliches Glück und nicht für die abstrakten (religiösen) Aspekte einer aufs Jenseits gerichteten "Entsagung" vom Leben, Glück und von der Liebe... Ich denke, so fühle ich jedenfalls, dass das einer der wichtigen Aspekte des Buches ist... der leider im Film weggeplottet wurde...

Zur Werkstreue von N&S kann ich nix sagen, aber ich finde, die beiden Verfilmungen sind sich sehr ähnlich... Ob das nun Helen Welchs Hand ist oder Zufall, weiß ich nicht... Ich würde jedoch nicht sagen, dass "Romantik" was schlechtes ist... Charlotte Bronte würde ich z.B., wenn ich sie einordnen müsste, unter den "Romantikern" führen (zumindest größtenteils :wink: )...

Bruki :cool:

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BeitragVerfasst: Freitag 13. April 2007, 15:52 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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Bruki hat geschrieben:
Ich finde, die religiöse Aspekte in Jane Eyres Charakter nicht vernachlässigbar... Sie steht da zwischen Helen Burns entsagender aufs jenseitige gerichteten Weltanschauung und ihrem eigenen nach Glück und Partnerschaft strebenden freien Geist, der von Rochesters Betrug am Ende auf eine schwere Probe gestellt wird... Sie entsagt dem - mit religiösen Argumenten (sie hätte ja auch auf den ganzen Plunder pfeifen und in freier Liebe mit ihm leben können)... und als sie in die Fänge St. John Rivers gerät, der sie ebenso wie Helen Burns "versucht" - und sie ist dicht dran, der Verlockung nachzugeben - entscheidet sie sich am Ende doch für ihr persönliches Glück und nicht für die abstrakten (religiösen) Aspekte einer aufs Jenseits gerichteten "Entsagung" vom Leben, Glück und von der Liebe... Ich denke, so fühle ich jedenfalls, dass das einer der wichtigen Aspekte des Buches ist... der leider im Film weggeplottet wurde...


Ja, so gesehen, hast Du natürlich recht, das ist wichtig. Als Gewissenskonflikt ansich. Mit dem religiösen Anstrich wie im Buch versehen, stelle ich es mir aber nur schwer filmisch vermittelbar vor. Noch dazu, wo dieses Thema von Jane Eyre selbst ja nicht direkt angesprochen angesprochen oder diskutiert wird.


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BeitragVerfasst: Freitag 13. April 2007, 16:19 
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Archivarius

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Julia hat geschrieben:
... Mit dem religiösen Anstrich wie im Buch versehen, stelle ich es mir aber nur schwer filmisch vermittelbar vor. Noch dazu, wo dieses Thema von Jane Eyre selbst ja nicht direkt angesprochen angesprochen oder diskutiert wird.

Ich weiß auch nicht, wie sie es macht, aber Sandy Welch - wenn sie es denn ist, die den beiden Verfilmungen den Stempel aufdrückte - hat es einfach drauf... Irgendwie schafft sie es, die richtige Knöpfchen bei den jungen Mädels zu drücken, die dahinschmelzen, wenn Mr. Thornton im Schnee hinter Maggie Hale herseufst oder wenn Mr. Rochester an Jane Eyres Hals herumfummelt... (am Ende fasst er sie sogar an den Po :eek:) --- beim ersten Sehen (ich hatte gerade eine Review aller(!) Jane-Eyre-Verfilmungen hinter mir und war etwas "übersättigt" vom Thema), fiel mir vor allem die Musik auf... evtl. ist die ein Symptom für das, was der Film verkörpert? ... aber bestimmt nicht das einzige?!

Ich fand in der Welch-Verfilmung "Jane Eyres" auch die strikte Darstellung der beiden Rivers-Schwestern (einschl. der brummigen Haushälterin :D) als Bronte-Schwestern (mit Jane Eyre als Charlotte :wink:) ganz süß gemacht... Im Buch hatte ich das Gefühl, Charlotte wollte mit dem Moor House ihr eigenes Ideal eines Zuhauses kreieren... so wie sie es sich für sich und ihre Geschwister gewünscht hätte... einschl. der 20.000 Pfund um den ungeliebten Lehrerinnen-/Gouvernantendasein zu entgehen (das ohne Moos nix los ist, wusste Charlotte ebensogut wie Jane Austen :wink:)...

Bruki :cool:

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BeitragVerfasst: Freitag 13. April 2007, 18:41 
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Registriert: Mittwoch 19. Oktober 2005, 21:13
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Bruki hat geschrieben:
Julia hat geschrieben:
... Mit dem religiösen Anstrich wie im Buch versehen, stelle ich es mir aber nur schwer filmisch vermittelbar vor. Noch dazu, wo dieses Thema von Jane Eyre selbst ja nicht direkt angesprochen angesprochen oder diskutiert wird.

Ich weiß auch nicht, wie sie es macht, aber Sandy Welch - wenn sie es denn ist, die den beiden Verfilmungen den Stempel aufdrückte - hat es einfach drauf... Irgendwie schafft sie es, die richtige Knöpfchen bei den jungen Mädels zu drücken, die dahinschmelzen, wenn Mr. Thornton im Schnee hinter Maggie Hale herseufzt.


:roll: Mir haben andere Dinge an der Verfilmung mehr gefallen, als Mr Thornton, wirklich.
An Melodramatik geben sich die beiden Romanvorlagen ohnehin nichts gegenüber den Verfilmungen. Da muss nicht erst eine Sandy Welch kommen und sich was ausdenken.


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BeitragVerfasst: Freitag 13. April 2007, 19:36 
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Archivarius

Registriert: Mittwoch 19. Oktober 2005, 09:04
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Wohnort: Brandenburg
Julia hat geschrieben:
:roll: Mir haben andere Dinge an der Verfilmung mehr gefallen, als Mr Thornton, wirklich. ...

:rofl: Du kannst es nicht lassen, die heiße Herdplatte anzutatschen, hehe? :rofl:

Aus männlicher Sicht kann ich Deine Ressentiments jedoch nachvollziehen :wink: - doch mich werden die RA-Freunde deswegen nicht zu teeren und federn versuchen :aetsch: (oder mit andern Worten: Du bist mal wieder bei der Minderheit gelandet :D)

Bruki :cool:

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BeitragVerfasst: Freitag 13. April 2007, 20:36 
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Registriert: Mittwoch 14. Juni 2006, 21:11
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Bruki hat geschrieben:
Ich denke, Sandy Welch geht es nicht vorrangig um werkstreue bei ihren Literaturverfilmungen. Sie will eher die romantischen Gefühle ihrer jungen Zuschauerinnen kitzeln... was sie ja auch sehr gut hinbekommt...


Und was übrigens auch Elizabeth Gaskell (zumindest in ihrem Erstling "Mary Barton") sehr gut hinbekommt! :happy:

Der Roman N&S lag heute bei mir im Postfach...allerdings muss ich für die Uni erst noch "Great Expectations" lesen, sodass ich vor einigen Wochen nicht dazu komme, zu überprüfen, wie werkgetreu die Verfilmung ist. :wink: Wenn es soweit ist, werde ich aber diesbezüglich noch einmal etwas schreiben!

Aber da Becci schon folgendes gepostet hat...

Becci hat geschrieben:
...aber ihr werdet auch sehr schnell die Charaktere aus dem Film wieder erkennen. Auch daher, weil es so buchgetreu ist, mag ich ja die N&S-Verfilmung, ist zwar nicht alles haarklein wie im Buch, aber die Charaktere hat diese Verfilmung perfekt getroffen. Und das ist ja schließlich am wichtigsten!


...vertraue ich ihr hier mal, dass sie das selbst sehr gut einschätzen kann! :ja:

Bruki hat geschrieben:
In "Jane Eyre" wurden z.B. Schlüsselszenen neu vertextet (was sehr schade ist, denn Charlotte Bronte war eine bessere Dichterin als Sandy Welch) oder zusätzliche (unsinnige) eingefügt (wie das Buchstabenspiel) und Schwerpunkte verlagert (wie die religiösen Aspekte Janes Selbstbewusstseins oder Helen Burns und die Zustände in Lowood - und damit deren und Miss Temples Bedeutung - als Gegensatz zu Mr. Brocklehurst und Mrs. Reed - für die Bildung des Charakters und der Haltung Jane Eyres zur Umgebung vernachlässigt)...


Die "Jane Eyre"-Verfilmung von Sandy Welch kenne ich leider noch nicht, kann daher nichts zu Welchs Adaptionen allgemein sagen. Da Gaskell in ihrem Roman "Mary Barton" ähnliche Problematiken wie in N&S angesprochen hat (obwohl die Charakterzeichnung und die Handlung lange nicht an N&S heranreicht!), kam es mir so vor, als habe der Film das, was Gaskell mit ihrem Roman ans Publikum herantragen wollte, sehr gut eingefangen und umgesetzt. Auch die Darstellung der Charaktere erschien mir sehr rund und schlüssig. Und gegen ein wenig Romantik habe ich gar nichts einzuwenden! :biggrin:

Bruki hat geschrieben:
ohne dass es zu einer nichthierhergehörenden RA-Beweihräucherung ausartet? :wink:


Da musst du bei uns jungen Damen ein Auge zu drücken, Bruki! :lol:

Aber nein, Spaß beiseite --- darum ging's bei mir eigentlich nicht --- mich hat Richard Armitage in seiner Rolle begeistert (sein Aussehen hat natürlich wesentlich dazu beigetragen :biggrin: ), doch es ging mir auch um seine schauspielerischen Fähigkeiten --- und vor allem um den Charakter, den er verkörpert! Irgendwie habe ich ein Faible für diese ernsten, finsteren, verschlossenen und schweigsamen Charaktere wie Mr Thornton (der mich in dieser Hinsicht ein wenig an Mr Darcy erinnert)! :lol:

Bruki hat geschrieben:
...und wie ich im Archiv zu diesem Thema ausführlich ausführte, zerstört es den Charakter Mr. Thorntons. - Ein Mann schlägt keinen der am Boden liegt... sowas gehört sich einfach nicht...


Mit letztem Satz stimme ich dir so halb zu! Natürlich gehört es sich nicht, allerdings finde ich nicht, dass es den Charakter zerstört! Ich fand ihn gerade deswegen so interessant, ob es nun im Buch vorkommt oder nicht!

So brutal er sich an dieser Stelle aufführt, verhält er sich doch "menschlich" --- er ist in Rage und Wut (er erklärt im Film ja später, ein Brand hätte mal 200 Tote zur Folge gehabt, was ihn sehr schockiert hat, weil er sich dafür verantwortlich fühlte!) --- und wer denkt in einer solchen Situation schon darüber nach, ob er sich nun gerade wie ein Gentleman verhält? :wink: (Ich bin selbst schon mal mit einem Stuhl auf meine Schwester losgegangen, als ich zornig war, und schäme mich im Nachhinein auch dafür --- in dem Moment hatte ich jedoch keinen klaren Kopf!)

Alethea

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Tina hat geschrieben:
"I think I've seen Hell. It's snow white." Da überläuft es mich noch immer eiskalt.


Ja! :ja: Genauso erging's mir auch! Da war diese weiße Schönheit --- und es war in der Tat die Hölle! (Und dann lief im Hintergrund noch Mr Thornton vorbei, was dem ganzen die Spitze aufgesetzt hat, da er dieser "Hölle" vorsteht!)

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BeitragVerfasst: Freitag 13. April 2007, 21:29 
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Austenexperte
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Ich hätte nicht gedacht, dass fast ein Jahr später (seit der RA-Thread geschlossen wurde) wieder/ nochmal so von N&S geschwärmt wird :wink: Aber schön dass immer noch Neue den Film und das Buch entdecken, ich möchte beides auch nicht mehr missen! :)

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BeitragVerfasst: Freitag 13. April 2007, 23:51 
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Bruki hat geschrieben:

Ich hab mich ja zu N&S schon ausführlich geäußert (s. Archiv oder den geschlossenen Gaskell-Thread hier)...



Der Gaskell-Thread wurde doch nicht geschlossen?!

Ich finde W&D und N&S kann man nicht vergleichen. Weder Buch noch Verfilmung. Sie spielen zu anderen Zeiten und es gibt daher auch andere Probleme und Schwerpunkte.

Du hast übrigens "Our mutual friend" vergessen zu erwähnen. Das Scrennplay ist doch auch von Sandy Welch. Auch eine sehr schöne Verfilmung. :)


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BeitragVerfasst: Samstag 14. April 2007, 00:13 
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meli hat geschrieben:
Bruki hat geschrieben:

Ich hab mich ja zu N&S schon ausführlich geäußert (s. Archiv oder den geschlossenen Gaskell-Thread hier)...



Der Gaskell-Thread wurde doch nicht geschlossen?!


Nö... es lebe die Fehlinformation.
Ist ja schön, wenn ihr lieber in eurer kleinen Feindeswelt leben wollt, aber im Gaskellthread zu N&S und W&D haben Bruki und Johanna noch vor vier Wochen gepostet ( das Gedächtnis soll ja im Alter nachlassen.. :isklar: ) und er ist noch immer offen.

Der EINZIGE Thread, der zu diesem Thema geschlossen wurde ist ( und ich wiederhole mich so langsam gebetsmühlenartig) der Thread von Richard Armitage. Und das ist nun schon fast ein Jahr her.
Und da die Serie wohl nicht nur aus diesem einen Schauspieler besteht (oder sehe ich das falsch? :gruebel: ), kann sie hier meinetwegen bis zum Erbrechen diskutiert werden. Ebenso wie das Buch.

Ich bin es aber langsam wirklich leid, mir mehr oder weniger dezente Sticheleien zu diesem Thema antun zu müssen.
Sollte das hier zur Regel werden, werde ich eingreifen.
Grüße
Kerstin

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BeitragVerfasst: Samstag 14. April 2007, 08:25 
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Kerstin hat geschrieben:
meli hat geschrieben:
Bruki hat geschrieben:
Ich hab mich ja zu N&S schon ausführlich geäußert (s. Archiv oder den geschlossenen Gaskell-Thread hier)...

Der Gaskell-Thread wurde doch nicht geschlossen?!

Nö... es lebe die Fehlinformation. ...

Nö, hab ich mit dem andern da verwechselt...

Bruki :cool:

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BeitragVerfasst: Samstag 14. April 2007, 11:02 
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Ich konnte es nicht lassen, und habe ein bisschen in "North & South" (dem Roman) geschmökert --- und bisher nur Stellen gefunden, die fast wortwörtlich auch im Film auftauchen: z.B. die Stelle, als Mr Thornton Margaret Hale die Hand geben will, sie es falsch versteht, und sie ihm nicht gibt... oder die Stelle, als die Streiker den Hof stürmen, und Margaret Thornton um den Hals fällt, um ihn zu retten... :biggrin:

Was "Our Mutual Friend" betrifft, so ist dieser SEHR genau verfilmt, und meiner Meinung nach wurde nichts wichtiges ausgelassen... :nein:

Da ich "Jane Eyre" von Welch nicht kenne, kann ich nichts dazu sagen. Deine Erläuterungen bezüglich Janes Religiösität, Bruki, hören sich aber schlüssig an! Du hast Recht, die sind nötig, um Janes Entscheidungen zu verstehen, auch wenn man natürlich nicht so drauf herumreiten muss, wie im Buch, damit's nicht langweilig wird...

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BeitragVerfasst: Samstag 14. April 2007, 11:21 
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Bruki hat geschrieben:
Ich fürchte, wir haben eine neue RA-Fans on Board :sm_16


Nee, eigentlich nicht, Bruki! :lach: Ich bekomme beim Schauen des Films bei einem Schauspieler (in seiner Rolle meistens) vielleicht mal leichtes Herzklopfen :wink: , bin beeindruckt von seinen schauspielerischen Fähigkeiten etc., aber dass ich anfange zu lechzen :P wenn ich ihn sehe --- nö, never! :nein: (Colin Firth mag ich in seinen Rollen auch sehr gerne, aber dass ich zu kreischen anfange, das ist nicht meine Art...)

Ich war übrigens ebenso angetan von Daniela Danby-Ashe, die ich wirklich bezaubernd fand --- als junge Frau hat man ja aber gewöhnlich mehr für den Protagonisten übrig! :lach:

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BeitragVerfasst: Samstag 14. April 2007, 12:31 
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Alethea hat geschrieben:
Ich konnte es nicht lassen, und habe ein bisschen in "North & South" (dem Roman) geschmökert --- und bisher nur Stellen gefunden, die fast wortwörtlich auch im Film auftauchen: z.B. die Stelle, als Mr Thornton Margaret Hale die Hand geben will, sie es falsch versteht, und sie ihm nicht gibt... oder die Stelle, als die Streiker den Hof stürmen, und Margaret Thornton um den Hals fällt, um ihn zu retten... :biggrin:

Ja, der Film ist wirklich sehr nah am Buch, das Ende ist anders jedoch, etwas romantischer, aber ich fand das Buchende auch gut. Da wusste ich doch endlich wofür sich das ganze Leiden vorher gelohnt hat... ;D
Ich war übrigens, auch wenn man es nicht glauben mag, zuerst von dem Buch begeistert, erst ein halbes Jahr oder so später sah ich den Film und fand die ganze Geschichte noch besser.
Ich fand übrigens auch die anderen Schauspieler toll, bin wohl eine der weniger RA-Fans, die oftmals Partei für Margaret ergreifen. Fand Margarets Figur im Film und im Buch klasse. Insgesamt fand ich es beeindruckend, wie lebensecht die Charaktere sind und zwar alle, weder Margaret noch Thornton sind ja wirkliche Helden und die anderen erst recht nun auch net. Mehr so wie aus dem Leben gegriffen. Das erinnerte mich teils sogar an Austen die Charakterbeschreibungen am Anfang, auch wenn es weitaus tragischer ist als Austens Bücher. Der Ton des Buches ist weitaus ernster. Beim Film merkt man es nicht ganz so stark jedoch.

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BeitragVerfasst: Samstag 14. April 2007, 17:44 
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Becci hat geschrieben:
Ich fand übrigens auch die anderen Schauspieler toll, bin wohl eine der weniger RA-Fans, die oftmals Partei für Margaret ergreifen. Fand Margarets Figur im Film und im Buch klasse. Insgesamt fand ich es beeindruckend, wie lebensecht die Charaktere sind...


Ich fand alle Schauspieler gut --- sowohl die Hauptdarsteller (und besonders Margaret!), als auch die Nebendarsteller.

Anna Maxwell-Martin (Bessy in N&S) spielt übrigens bei "Bleak House", von der ich im "Literaturverfilmungen"-Thread auch schon mehrmals geschwärmt habe, die Protagonistin Esther Summerson!

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BeitragVerfasst: Samstag 14. April 2007, 18:40 
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... und in "Becoming Jane" spielt sie Cassandra Austen. :)

Becci hat geschrieben:
ch fand übrigens auch die anderen Schauspieler toll, bin wohl eine der weniger RA-Fans, die oftmals Partei für Margaret ergreifen. Fand Margarets Figur im Film und im Buch klasse.


Oh, mir war gar nicht klar, dass das so fraglich ist?! Auch wenn Margaret ja irgendwo verbohrt und engstirnig (in ihren Ansichten) geschildert wird, wird doch gleichzeitig viel dafür getan, dass man mit ihr sympathisiert und ihre Entwicklung bzw. Meinungsänderung mitfühlen kann.
Oder?


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