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BeitragVerfasst: Montag 17. April 2006, 17:15 
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Und dann gleich noch was anderes :D !
Ratet mal wo ich heute Nachmittag war?? In Pottendorf...Juhhuuu!!
Danke gleich nochmal an Miss W.....ohne dich wäre ich ja nicht auf die Idee gekommen, am Pottendorfer Friedhof nach JTs Grab zu suchen, und, auch auf die Gefahr hin, das sich das jetzt blasphemisch anhört: Ich hatte wohl noch nie im Leben so viel Spaß auf einem Friedhof wie heute:ja: !! (Hab´ ihm sogar eine Kerze angezündet :pfeif: , was mir dann diesen hier :stupid: eingebracht hat! )

Hier ein Bild mit der genauen Grabinschrift:

Bild

Wir haben dann natürlich auch noch die "Mill" aufgestöbert. Wirklich schade um dieses schöne alte Backsteingebäude, die haben das einfach zerfallen lassen...

Bild

Haben dann auch gleich ein bisschen herumspioniert, (Pst!! ) und da kann man einfach so reingehen, und sich das ansehen ( mit der Angst im Hinterkopf, das das Haus bitte nicht gerade jetzt in diesem Moment zusammenbricht... :D ), aber drinnen gibt es leider nix mehr zu sehen:

Bild

Lustigerweise hat auch gerade heute ( Zufall-Zufall!! ) dieses Heimatmuseum - Rother Hof - seine Pforten für die Saison wieder eröffnet,
und da habe ich ein Foto des "österreichischen" JTs ergattern können ( ist leider a bissl unscharf) :

Bild

War ja auch ganz ansehnlich, für die damalige Zeit, sag ich mal!

Und hier noch eine original Unterschrift auf einem Vertrag....fand´ ich auch ganz schön:

Bild

Pottendorf ist ein ziemlich verschlafenes Nest, am Ostermontag zumindest, aber ich hatte schon lange nicht mehr so einen exciting afternoon!!! :bravo: War echt toll!!

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Anscheinend lebe ich in einem Zustand tiefer Hypnose, und jedes Mal, wenn ich eine Postkarte abschicke, könnte ich Euphorie als Absender angeben.....Helene Hanff


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Verfasst: Montag 17. April 2006, 17:15 


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BeitragVerfasst: Montag 17. April 2006, 17:24 
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Austenexperte
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@ Claudia

Danke, dass wir durch deine Fotos an deiner kleinen Exkursion teilhaben konnten!!!
Ist ja wirklich interessant (zumindest für Fans von alten cotton mills :wink: )!!!

Besonders schön: der Grabstein und der Vertrag mit Unterschrift! :ja:

Ich hätte auch ne Kerze angezündet... soviel zum :stupid: :lach:

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 Betreff des Beitrags: Immer weiter weg vom Thema!
BeitragVerfasst: Montag 17. April 2006, 21:00 
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Austenkenner
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Ich glaub's ja nicht! Du hast dich dort rein getraut. :eek: Ich glaub das ist einer der letzten Orte in Österreich wo noch die Cholera ausbrechen kann. Ich bin da viieeel zu feige. Vor allem hab ich Angst das die Satanisten aus den 70ern aus dem Gebäude laufen.
Oder dass die Schrebergärtner aus der Nähe mit ihren Schrottgewehren auf Einbrecherjagd gehen.
Respekt! Aus deinem Plural zu schließen, warst du auch nicht ganz soooo allein wie ich vor ein paar Tagen.

Gehört hier zwar auch nicht hin, aber....

Nach der Jane Austen Briefmarkenserie zum 200. Geburtstag JA, die sich in meinem Besitz befindet, habe ich nun endlich auch die
"Berühmte Frauen der Englischen Literatur" gefunden. JA ist nicht dabei (ich denke das lag an der zeitlichen Nähe zur vorherigen Serie).
Jedenfalls sind die Brontes (Emily und Charlotte) George Elliot und Elisabeth Gaskell auf den 4 Marken dokumentiert.
Auf der Mrs. Gaskell-Marke sieht man als Panorma Milton mit qualmenden Rauchfängen und Margeret Hale.

Bild

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No lace, Mrs. Bennet! No lace!


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BeitragVerfasst: Montag 17. April 2006, 21:36 
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Austenbegeistert
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Claudia hat geschrieben:
Haben dann auch gleich ein bisschen herumspioniert, (Pst!! ) und da kann man einfach so reingehen, und sich das ansehen ( mit der Angst im Hinterkopf, das das Haus bitte nicht gerade jetzt in diesem Moment zusammenbricht... :D ), aber drinnen gibt es leider nix mehr zu sehen:

Bild


Aber das Feeling, Claudia, das Feeling, dort drinnen zu stehen und sich dabei an gewisse Szenen zu erinnern, muss doch großartig gewesen sein.... :thud:

Claudia hat geschrieben:
Lustigerweise hat auch gerade heute ( Zufall-Zufall!! ) dieses Heimatmuseum - Rother Hof - seine Pforten für die Saison wieder eröffnet,
und da habe ich ein Foto des "österreichischen" JTs ergattern können ( ist leider a bissl unscharf) :

Bild


Zumindest die Haarfarbe ist schon mal identisch.... ;D
Danke, Claudia, für Deinen Exkursionsbericht! :hallo: Sowas kann ja nun leider nicht wirklich jeder Fan mitmachen... *neid* :heul:


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 Betreff des Beitrags: Re: Immer weiter weg vom Thema!
BeitragVerfasst: Montag 17. April 2006, 21:38 
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Austenbegeistert
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Miss W. hat geschrieben:
Auf der Mrs. Gaskell-Marke sieht man als Panorma Milton mit qualmenden Rauchfängen und Margeret Hale.

Bild


Ich will ja hier nicht wieder rumunken und der Spielverderber sein, aber könnte das da auf der Marke nicht auch Mary Barton sein, so mit den rauchenden Schornsteinen... ? :juggle:


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Montag 17. April 2006, 21:51 
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Austenbegeistert
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Habe nur mal kurz in dieses Buch reingeschnuppert und konnte mich schon mal gleich mit dem Großteil der Vorrede identifizieren. :D Das Proust-Zitat "Jeder Leser, wenn er liest, ist nur ein Leser seiner selbst" läßt sich ja wohl getrost auch auf Verfilmungen übertragen. :wink:
Und folgende Passage scheint irgendwie auf mich gemünzt zu sein... :lach:

Zitat:
Attaktiver, ja wahrer scheint Liebesglück paradoxerweise besonders denen, die ihr eigenes Leben längst in Sicherheit gebracht haben, für die mit einer einzigen Wahl und Entscheidung, für einen Partner oder eine Ehe, das Phantasma Liebe für immer stillgelegt oder erloschen scheint. Aber neugierig, sehnsüchtig bleiben sie trotzdem und erliegen wie alle dem Sog der unendlichen Varianten der immer gleichen Muster, die Romeo und Julia oder Othello, Tristan, Undine oder Anna Karenina und Effi Briest geprägt haben.


Warum ich das hier poste? Weil ich immernoch versuche zu ergründen :lupe:, warum manche von N&S so überdimensional fasziniert sind, während andere N&S nur als einen Film unter vielen ansehen... :gruebel: :D

schlumeline :schaf:


Zuletzt geändert von schlumeline am Montag 17. April 2006, 21:54, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Rumgemäkle erwünscht!
BeitragVerfasst: Montag 17. April 2006, 21:53 
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Austenkenner
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Ich habe Mary Barton noch nicht gelesen und danke deiner Nachfrage freue ich mich jetzt schon wenn da wieder Rauchfänge etc. vorkommen.
Aber es ist Ms. Hale, da die Bildunterchrift "Mrs. Gaskell North and South" sagt. Bei Emily Bronte ist eine Szene aus Wutheringheights im Hintergrund zu sehen: Heathclif und Catherine als Kinder über die Heide laufend. Bei Charlotte die Antragszene im Garten zwischen Jane und Rochester und Mills on the Floss kenn ich noch nicht, deshalb kann ich den Portraithintergrund nicht interpretieren.

Es gab nur diese klitzekleine Abbildung im Netz und selbst kann ich noch nicht scannen. Deshalb kann man auch nur erahnen was da abgebildet ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Um zum Film zurückzukehren...
BeitragVerfasst: Montag 17. April 2006, 22:11 
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Miss W. hat geschrieben:
N&S finde ich wirklich großartig und um meinem Wortschatz das Wort allschlaraffisch zu festigen ist es hier auch angebracht.
Zwei Szenen "fehlten" mir allerdings, wenn man das so nennen kann:
1) Thotnton erklärt doch am Anfang seiner Gespräche mit Margeret seine Definition eines Mannes und diese unterschiedet sich ja von Margertes "gentleman" Begriff. Diese Diskussion ist mir beim Lesen als sehr wichitg in ERinnerung, hätte in der Verfilmung gut gepasst.

2) Die andere Stelle wurde vermutlich aus filmtechnischen Gründen, sicherlich berechitgt und angebracht, gestrichen. Die Schlussunterhaltung über die Reaktionen der Eltern der Beiden. Die fand ich beim Lesen urkomisch und verdeutlichte die zunehmende Vertrautheit der Beiden, da sie schon ein bisserl witzelten. Im Film wäre, dass vermutlich nicht passend gewesen, da ein "rein romantisches" Ende einfach geschickter ist.

Nicht wahr? Habt ihr eine andere Meinung?


Ahh, die erste von Dir genannte Szene wäre ganz sicher interessant geworden. Wäre ja noch eine zusätzliche Gesprächs- (und Schmacht-:D) Szene bei der Dinnner-Party gewesen. :wink:
Außerdem wäre mir dadurch Ms. Hales (zumindest im Film vorhandene) Vorstellung von einem perfekten Gentleman erhellt worden. Wurde, glaube ich, schon mal hier diskutiert. Weiß nicht, ob mit einem befriedigenden Ende: Warum ist es nicht "gentlemanlike", wenn Thornton ihr die Ehe aus Reputaionsgründen anträgt (Was er ja nicht wirklich tut, bei ihr aber so ankommt. Wunderbares aneinander vorbeireden :rolleyes: )? Habe ihre Begründung im Film nie wirklich verstanden :nein: Das mag aber daran liegen, dass ich keine Ahnung habe, wie sich ein englischer Gentleman per definitionem zu verhalten hat... :gruebel: Vielleicht weiss man sowas als britischer Fernsehzuschauer...

schlumeline :schaf:

PS:
Übrigens die Szene im Buch, die den meisten in der Verfilmung fehlt (Margaret wird nach dem Steinwurf von Thornton ins Haus getragen, Thornton gesteht der Bewußtlosen seine Liebe), fehlt mir persönlich überhaupt nicht. Ich glaube, das wäre nur peinlich geworden. :rolleyes: Außerdem ist so, wie es ist, das Ende irgendiwe offener. Habe beim ersten Gucken tatsächlich nicht gewußt, ob's ein Happy End geben wird. Der ganze Film ist so düster angelegt, dass am Ende alles möglich erschien.


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BeitragVerfasst: Montag 17. April 2006, 22:43 
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Austenexperte
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schlumeline hat geschrieben:
Und folgende Passage scheint irgendwie auf mich gemünzt zu sein... :lach:

Zitat:
Attaktiver, ja wahrer scheint Liebesglück paradoxerweise besonders denen, die ihr eigenes Leben längst in Sicherheit gebracht haben, für die mit einer einzigen Wahl und Entscheidung, für einen Partner oder eine Ehe, das Phantasma Liebe für immer stillgelegt oder erloschen scheint. Aber neugierig, sehnsüchtig bleiben sie trotzdem und erliegen wie alle dem Sog der unendlichen Varianten der immer gleichen Muster, die Romeo und Julia oder Othello, Tristan, Undine oder Anna Karenina und Effi Briest geprägt haben.



Ups, das scheint wohl auch auf mich zuzutreffen... :eek:

Zitat:
Zitat:
Miss W. hat folgendes geschrieben:
N&S finde ich wirklich großartig und um meinem Wortschatz das Wort allschlaraffisch zu festigen ist es hier auch angebracht.
Zwei Szenen "fehlten" mir allerdings, wenn man das so nennen kann:
1) Thotnton erklärt doch am Anfang seiner Gespräche mit Margeret seine Definition eines Mannes und diese unterschiedet sich ja von Margertes "gentleman" Begriff. Diese Diskussion ist mir beim Lesen als sehr wichitg in ERinnerung, hätte in der Verfilmung gut gepasst.

2) Die andere Stelle wurde vermutlich aus filmtechnischen Gründen, sicherlich berechitgt und angebracht, gestrichen. Die Schlussunterhaltung über die Reaktionen der Eltern der Beiden. Die fand ich beim Lesen urkomisch und verdeutlichte die zunehmende Vertrautheit der Beiden, da sie schon ein bisserl witzelten. Im Film wäre, dass vermutlich nicht passend gewesen, da ein "rein romantisches" Ende einfach geschickter ist.

Nicht wahr? Habt ihr eine andere Meinung?



Ahh, die erste von Dir genannte Szene wäre ganz sicher interessant geworden. Wäre ja noch eine zusätzliche Gesprächs- (und Schmacht-) Szene bei der Dinnner-Party gewesen.
Außerdem wäre mir dadurch Ms. Hales (zumindest im Film vorhandene) Vorstellung von einem perfekten Gentleman erhellt worden. Wurde, glaube ich, schon mal hier diskutiert. Weiß nicht, ob mit einem befriedigenden Ende: Warum ist es nicht "gentlemanlike", wenn Thornton ihr die Ehe aus Reputaionsgründen anträgt (Was er ja nicht wirklich tut, bei ihr aber so ankommt. Wunderbares aneinander vorbeireden )? Habe ihre Begründung im Film nie wirklich verstanden Das mag aber daran liegen, dass ich keine Ahnung habe, wie sich ein englischer Gentleman per definitionem zu verhalten hat... Vielleicht weiss man sowas als britischer Fernsehzuschauer...

So ganz klar ist mir das auch noch nicht... hab ich ja, glaube ich, schon mal erwähnt. Vielleicht liegt es wirklich daran, dass wir keine Briten sind :D


Zitat:
PS:
Übrigens die Szene im Buch, die den meisten in der Verfilmung fehlt (Margaret wird nach dem Steinwurf von Thornton ins Haus getragen, Thornton gesteht der Bewußtlosen seine Liebe), fehlt mir persönlich überhaupt nicht. Ich glaube, das wäre nur peinlich geworden. Außerdem ist so, wie es ist, das Ende irgendiwe offener. Habe beim ersten Gucken tatsächlich nicht gewußt, ob's ein Happy End geben wird. Der ganze Film ist so düster angelegt, dass am Ende alles möglich erschien.

Da sind wir (mal wieder) einer Meinung :ja: . Ich finde diese Stelle im Buch ja wirklich schön und passend, aber für die Verfilmung wäre es einfach zu "dick aufgetragen" gewesen :nein: . Außerdem war einem ja schon klar, dass JT ihr bereits völlig verfallen war, da muss man das dem Zuschauer nicht noch derart heftig unter die Nase reiben :rolleyes:

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BeitragVerfasst: Montag 17. April 2006, 23:16 
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Bruki hat geschrieben:
Liebste Cassandra,

ich hoffe, Du hast mich noch genauso lieb wie vorher, wenn ich Dir versichere, dass ich genau wusste, wie alt Jane Austen wurde, als ich das, worauf Du anspielst, gepostet habe... :wink:

Bruki

PS: Bei N&S kenne ich keinen Spaß, das kannste glauben... :lach:


Liebster Bruki,
wenn Du mir das so nett versicherst, will ich Dir das mal glauben!! :wink: Melde mich gehorsamst zurück, wenn ich den Audiokommentar gehört habe! :n165: :D

Claudia hat geschrieben:
Ratet mal wo ich heute Nachmittag war?? In Pottendorf...Juhhuuu!!


Mensch, das hört sich ja super an! Und Danke für die schönen Bilder, sehr eindrucksvoll. Sieht fast aus wie in Milton! :ja: Und selbst die leere Fabrikhalle hat, wie ich finde, fast etwas romatisches (finde grad kein besseres Wort.. :rolleyes: ). :wink:

schlumeline hat geschrieben:
Warum ist es nicht "gentlemanlike", wenn Thornton ihr die Ehe aus Reputaionsgründen anträgt (Was er ja nicht wirklich tut, bei ihr aber so ankommt. Wunderbares aneinander vorbeireden :rolleyes: )? Habe ihre Begründung im Film nie wirklich verstanden :nein: Das mag aber daran liegen, dass ich keine Ahnung habe, wie sich ein englischer Gentleman per definitionem zu verhalten hat... :gruebel: Vielleicht weiss man sowas als britischer Fernsehzuschauer...

schlumeline :schaf:


Ja, in der Antragsszene kann ich Margaret auch nicht verstehen. :nein: Und auch wenn ich durch meine RA-Schwärmerei da etwas voreingenommen bin, man weiß wirklich nicht was in Margarets Kopf vorgeht. Vielleicht wäre da eine Erklärung, was JT gerade nicht zum Gentleman macht, angebracht. :wink:

Zitat:
PS:
Übrigens die Szene im Buch, die den meisten in der Verfilmung fehlt (Margaret wird nach dem Steinwurf von Thornton ins Haus getragen, Thornton gesteht der Bewußtlosen seine Liebe), fehlt mir persönlich überhaupt nicht. Ich glaube, das wäre nur peinlich geworden. :rolleyes: Außerdem ist so, wie es ist, das Ende irgendiwe offener. Habe beim ersten Gucken tatsächlich nicht gewußt, ob's ein Happy End geben wird. Der ganze Film ist so düster angelegt, dass am Ende alles möglich erschien.


Ich hatte schon auf diese Szene gewartet, sie hat mir beim Lesen sehr gefallen! :ja: Aber letztendlich bin ich auch froh, dass sie nicht drin ist, denn dann wäre das Ganze doch zu sehr ins Kitschige abgedriftet. :wink: Da lobe ich mir doch stattdessen Fannys "I almost fainted.." :lach: :wink:

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Zuletzt geändert von Cassandra am Dienstag 18. April 2006, 00:08, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Immer weiter weg vom Thema!
BeitragVerfasst: Montag 17. April 2006, 23:19 
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Miss W. hat geschrieben:
Ich glaub's ja nicht! Du hast dich dort rein getraut. :eek: Ich glaub das ist einer der letzten Orte in Österreich wo noch die Cholera ausbrechen kann. Ich bin da viieeel zu feige. Vor allem hab ich Angst das die Satanisten aus den 70ern aus dem Gebäude laufen.
Oder dass die Schrebergärtner aus der Nähe mit ihren Schrottgewehren auf Einbrecherjagd gehen.


Ich wollte schon wieder gehen, da hab´ ich gesehen das die Tür nur angelehnt ist.....und dann natürlich - nix wie rein :bravo: !!
Es war schon ein prickelndes Gefühl da drinnen herum zu stöbern, obwohl nicht viel zum Stöbern da war....alles leer, dafür vollgesprüht mit Graffities :P .
Somit auch gleich zu deiner Frage Schlumeline:

Zitat:
Aber das Feeling, Claudia, das Feeling, dort drinnen zu stehen und sich dabei an gewisse Szenen zu erinnern, muss doch großartig gewesen sein....


Es war wirklich toll!! Obwohl mich die herumfliegenden Tauben, und die bunten Schriften an den Wänden etwas irritiert haben :wink: ....

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BeitragVerfasst: Montag 17. April 2006, 23:22 
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ghostinthefog hat geschrieben:

Zitat:
PS:
Übrigens die Szene im Buch, die den meisten in der Verfilmung fehlt (Margaret wird nach dem Steinwurf von Thornton ins Haus getragen, Thornton gesteht der Bewußtlosen seine Liebe), fehlt mir persönlich überhaupt nicht. Ich glaube, das wäre nur peinlich geworden. Außerdem ist so, wie es ist, das Ende irgendiwe offener. Habe beim ersten Gucken tatsächlich nicht gewußt, ob's ein Happy End geben wird. Der ganze Film ist so düster angelegt, dass am Ende alles möglich erschien.


Da sind wir (mal wieder) einer Meinung :ja: . Ich finde diese Stelle im Buch ja wirklich schön und passend, aber für die Verfilmung wäre es einfach zu "dick aufgetragen" gewesen :nein: . Außerdem war einem ja schon klar, dass JT ihr bereits völlig verfallen war, da muss man das dem Zuschauer nicht noch derart heftig unter die Nase reiben :rolleyes:


Ahh, ghost :sauf:, sein Blick sagt mehr als tausend Worte... Wie abgedroschen, dieser Spruch, aber wie wahr, wie wahr... ;D
Erst die beiden tiefen, männlichen Akkorde auf dem Piano, dann sein intensiver Blick aus dem Fenster. Und dazu die Rückblenden auf Maggi... :thud: :thud: :thud:
Also ehrlich, kann man diese Darstellung von intensiven Gefühlen im Film überhaupt noch toppen ... ? :thud:
Bestimmt nicht mit wortreichem Gefasel und Gestammel.... :nein:


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BeitragVerfasst: Dienstag 18. April 2006, 00:02 
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schlumeline hat geschrieben:
Ahh, ghost :sauf:, sein Blick sagt mehr als tausend Worte...


Eine meiner Lieblingsszenen ist ja die, wo man Fanny nur im Hintergrund "singen" hört und JT so schön mit den Augen rollt... :lach: :lach: Fanny ist aber auch herrlich!!! :flehan:


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BeitragVerfasst: Dienstag 18. April 2006, 16:58 
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ghostinthefog hat geschrieben:
Zitat:
PS:
Übrigens die Szene im Buch, die den meisten in der Verfilmung fehlt (Margaret wird nach dem Steinwurf von Thornton ins Haus getragen, Thornton gesteht der Bewußtlosen seine Liebe), fehlt mir persönlich überhaupt nicht. Ich glaube, das wäre nur peinlich geworden. Außerdem ist so, wie es ist, das Ende irgendiwe offener. Habe beim ersten Gucken tatsächlich nicht gewußt, ob's ein Happy End geben wird. Der ganze Film ist so düster angelegt, dass am Ende alles möglich erschien.

Da sind wir (mal wieder) einer Meinung :ja: . Ich finde diese Stelle im Buch ja wirklich schön und passend, aber für die Verfilmung wäre es einfach zu "dick aufgetragen" gewesen :nein: . Außerdem war einem ja schon klar, dass JT ihr bereits völlig verfallen war, da muss man das dem Zuschauer nicht noch derart heftig unter die Nase reiben :rolleyes:


Nachtrag:
Meiner Meinung nach würde durch eine solche Szene das Ende vorweggenommen werden, weil diese Vertrautheit, diese gegen die viktorianische Etikette verstoßende Intimität, die durch das auf dem Arm Tragen und das Liebesgesäusel entstehen würde, eine Heirat zwangsläufig nach sich ziehen würde, um die viktorianische Moral wieder ins Lot zu biegen.
So ist zwischen den beiden nie wirklich etwas, aus viktoriansicher Sicht, Anstößiges passiert, was die Moral ins Wanken gebracht hätte. Jaja, jetzt höre ich schon "Steinwurfszene", die ja viel (moralischen) Staub aufgewirbelt hat und völlig neben den viktorianschen Gepflogenheiten lag.
Aber durch Margarets eindeutige Ablehnung beim etikettenmäßig völlig korrekten Antrag wurde das Problem, zumindest in Margarets Augen, gelöst.
Na, lange Rede, kurzer Sinn - mit der Liebesgeflüster-Szene hätte ich schon eher geahnt, wie der Hase am Ende läuft. Ohne diese war für mich das Ende, wie gesagt, völlig offen.

schlumeline
:schaf:


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BeitragVerfasst: Dienstag 18. April 2006, 18:31 
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@ schlumeline

Naja von "völlig offen" würde ich ja nicht sprechen :wink: :D

Ich meine, wir wissen doch wie der Hase läuft. Im Prinzip ist es schon ziemlich bald klar, was am Ende bei "rumkommen" soll, aber wie so oft im Leben: Der Weg ist das Ziel :ja: . Soll heißen, das spannende ist doch letztendlich nicht, dass sie sich kriegen, sondern wie und was alles auf dem Weg dorthin passiert.... :rolleyes: ... also zumindest für mich war das so :cool: .

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BeitragVerfasst: Dienstag 18. April 2006, 18:35 
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ghostinthefog hat geschrieben:
Der Weg ist das Ziel :ja: . Soll heißen, das spannende ist doch letztendlich nicht, dass sie sich kriegen, sondern wie und was alles auf dem Weg dorthin passiert.... :rolleyes: ... also zumindest für mich war das so :cool: .


So würde ich das auch sehen... Ich muß ja inzwischen sagen, dass mir das Ende im Buch doch etwas besser gefällt ( das Filmende ist schön zum schmachten...) iregdnwie ist es...hmmm...naja...muß nochmal drüber nachdenken :gruebel:


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BeitragVerfasst: Dienstag 18. April 2006, 19:11 
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Cassandra hat geschrieben:
schlumeline hat geschrieben:
Warum ist es nicht "gentlemanlike", wenn Thornton ihr die Ehe aus Reputaionsgründen anträgt (Was er ja nicht wirklich tut, bei ihr aber so ankommt. Wunderbares aneinander vorbeireden :rolleyes: )? Habe ihre Begründung im Film nie wirklich verstanden :nein: Das mag aber daran liegen, dass ich keine Ahnung habe, wie sich ein englischer Gentleman per definitionem zu verhalten hat... :gruebel: Vielleicht weiss man sowas als britischer Fernsehzuschauer...

schlumeline :schaf:


Ja, in der Antragsszene kann ich Margaret auch nicht verstehen. :nein: Und auch wenn ich durch meine RA-Schwärmerei da etwas voreingenommen bin, man weiß wirklich nicht was in Margarets Kopf vorgeht. Vielleicht wäre da eine Erklärung, was JT gerade nicht zum Gentleman macht, angebracht. :wink:



Könnte es nicht sein, das Margaret die offenherzige Erklärung die Thornton ihr darlegt: „My feelings for you are very strong“….das ihr das einfach zu gerade heraus ist….und das sie ihm deshalb dieses - “Not the way of a gentleman“- vorwirft, weil er ihr solche Sachen ohne viel Vorwarnung einfach so ins Gesicht sagt?
Und noch dazu, will sie ja eine Liebeserklärung zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht hören.
Als Thornton ihr die Hand zu Versöhnung reichen will, lehnt sie das ja auch ab, mit der Begründung, dass ein Gentleman aus London einer Dame niemals seine Hand einfach so darbieten würde…(Oder war das nur eine Ausrede von ihr, um ihren Vater zu besänftigen? Kann natürlich auch sein…)

Henrys Antrag, jedenfalls soweit sie ihn kommen lässt, ist da ja schon zurückhaltender. Und er benimmt sich wie ein Gentleman aus dem Süden, sowie sie es wohl gewohnt ist.

Lustigerweise wirft Henry ja dann Margaret vor, nicht wie eine Dame aus London gehandelt zu haben, als sie ihm die Geschichte einer perfekten Hochzeit erzählt.

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BeitragVerfasst: Dienstag 18. April 2006, 20:44 
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Registriert: Montag 31. Oktober 2005, 18:57
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Claudia hat geschrieben:
Cassandra hat geschrieben:
schlumeline hat geschrieben:
Warum ist es nicht "gentlemanlike", wenn Thornton ihr die Ehe aus Reputaionsgründen anträgt (Was er ja nicht wirklich tut, bei ihr aber so ankommt. Wunderbares aneinander vorbeireden :rolleyes: )? Habe ihre Begründung im Film nie wirklich verstanden :nein: Das mag aber daran liegen, dass ich keine Ahnung habe, wie sich ein englischer Gentleman per definitionem zu verhalten hat... :gruebel: Vielleicht weiss man sowas als britischer Fernsehzuschauer...

schlumeline :schaf:


Ja, in der Antragsszene kann ich Margaret auch nicht verstehen. :nein: Und auch wenn ich durch meine RA-Schwärmerei da etwas voreingenommen bin, man weiß wirklich nicht was in Margarets Kopf vorgeht. Vielleicht wäre da eine Erklärung, was JT gerade nicht zum Gentleman macht, angebracht. :wink:



Könnte es nicht sein, das Margaret die offenherzige Erklärung die Thornton ihr darlegt: „My feelings for you are very strong“….das ihr das einfach zu gerade heraus ist….und das sie ihm deshalb dieses - “Not the way of a gentleman“- vorwirft, weil er ihr solche Sachen ohne viel Vorwarnung einfach so ins Gesicht sagt?
Und noch dazu, will sie ja eine Liebeserklärung zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht hören.

Dazu fällt mir aber auch ganz direkt mal Darcys erster Antrag ein und da kommt der Herr ja recht unverblümt daher, indem er Lizzy sagt "how ardently" er sie "admired and loved" :D . Das ganze auch ohne große Einleitung. Da finde ich JTs "My feelings..." ja schon fast vorsichtig :lach:
Alles also recht merkwürdig... ich denke, Margarete ist vielleicht zu dem Zeitpunkt einfach noch nicht bereit zu akzeptieren, dass da so ein popliger Buissnessman kommt und ihr einen Antrag macht :rolleyes:


Zitat:
Lustigerweise wirft Henry ja dann Margaret vor, nicht wie eine Dame aus London gehandelt zu haben, als sie ihm die Geschichte einer perfekten Hochzeit erzählt.

Hihi... jetzt, wo du das erwähnst, ist es wirklich komisch! :ja:

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BeitragVerfasst: Dienstag 18. April 2006, 23:11 
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Claudia hat geschrieben:
Könnte es nicht sein, das Margaret die offenherzige Erklärung die Thornton ihr darlegt: „My feelings for you are very strong“….das ihr das einfach zu gerade heraus ist….und das sie ihm deshalb dieses - “Not the way of a gentleman“- vorwirft, weil er ihr solche Sachen ohne viel Vorwarnung einfach so ins Gesicht sagt?
Und noch dazu, will sie ja eine Liebeserklärung zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht hören.
Als Thornton ihr die Hand zu Versöhnung reichen will, lehnt sie das ja auch ab, mit der Begründung, dass ein Gentleman aus London einer Dame niemals seine Hand einfach so darbieten würde…(Oder war das nur eine Ausrede von ihr, um ihren Vater zu besänftigen? Kann natürlich auch sein…)

Henrys Antrag, jedenfalls soweit sie ihn kommen lässt, ist da ja schon zurückhaltender. Und er benimmt sich wie ein Gentleman aus dem Süden, sowie sie es wohl gewohnt ist..


Ach, ich finde zunächst ist Thorntons Antrag genauso zurückhaltend wie Henrys.. :gruebel: Bei Henry gibt es ja auch keine großartige Vorwarnung, und sie sagt bei beiden recht bald "please stop.." Nur mit dem Unterschied, dass sie Henry als ihren Freund ansieht und sie ihm so eine nettere Abfuhr erteilt. Thornton hingegen ist für sie der Feind (okay, das ist übertrieben.. :rolleyes: ) bzw. ein Ausbeuter und deshalb nutzt sie die Gelegenheit gleich um ihm allgemein die Leviten zu lesen.. :wink:

ghostinthefog hat geschrieben:
Zitat:
Lustigerweise wirft Henry ja dann Margaret vor, nicht wie eine Dame aus London gehandelt zu haben, als sie ihm die Geschichte einer perfekten Hochzeit erzählt.

Hihi... jetzt, wo du das erwähnst, ist es wirklich komisch! :ja:


Ja, ist wirklich nett eingebaut. Habe ich bisher auch noch nicht bemerkt.. :wink:

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BeitragVerfasst: Dienstag 18. April 2006, 23:21 
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ghostinthefog hat geschrieben:
@ schlumeline

Naja von "völlig offen" würde ich ja nicht sprechen :wink: :D

Ich meine, wir wissen doch wie der Hase läuft. Im Prinzip ist es schon ziemlich bald klar, was am Ende bei "rumkommen" soll, aber wie so oft im Leben: Der Weg ist das Ziel :ja: . Soll heißen, das spannende ist doch letztendlich nicht, dass sie sich kriegen, sondern wie und was alles auf dem Weg dorthin passiert.... :rolleyes: ... also zumindest für mich war das so :cool: .


Bin ja vollkommen Deiner Meinung, ghost. Der Weg ist das Ziel. Ist ja bei Austen auch nicht anders. Das mag ich ja auch an ihren Romanen. (Und das ist es wohl auch gleichzeitig, was ich an Hardy und sometimes Henry James gerade nicht mag. :rolleyes: )

Aber beim ersten Mal N&S war für mich das Ende wirklich vollkommen offen. Die Geschichte ist um einige Level düsterer als Austens Roman-Sets. Und da konnte ich nicht so ohne weiteres gleich Parallelen ziehen. JTs Bemerkung, dass seine "foolish passion entirely over" ist, habe ich ihm abgenommen. Ebenso war's für mich wahrscheinlich, dass Maggi 'nen Antrag von Mr. Bell animmt, und sei's um "versorgt" zu sein. Die "Look back"- Szene hat irgendwie was Endgültiges. Habe gedacht, Maggi fährt endgültig zurück nach London und heiratet nun doch Henry. Nachdem sie zwar den Norden erlebt und auch verstanden hat, wird sie wohl doch jemanden auf klassenmäßiger Augenhöhe ehelichen. Henry ist zwar nicht ganz so impulsiv wie der Herr im Norden :D , aber ein gänzlich schlechter Mensch ist er ja nun auch wieder nicht.
Muss zugehen, das erste Mal habe ich auch fast nur an den Untertiteln geklebt und nicht so sehr auf Gesichtsausdruck oder sonstige schauspielerische Leistung geachtet. :/

Lange Rede, kurzer Sinn - die station scene war so natürlich umso schöner für mich. :D
Dass da die viktorianische Etikette nun gänzlich über Bord geworfen wurde, hat mich noch nie gestört. Das Ganze soll doch eh eher ein Traumzustand sein, denn absolute Wirklichkeit. Das Unirdische an der Szene kommt doch einesteils durch den Kontrast zum ganzen durchlittenen Rest des Film und anderenteils dadurch, dass sie sich rein zufällig treffen. Ein fester Treffpunkt, räumlich und zeitlich, wie im Buch, hätte ganz sicher die Hälfte der Magie genommen, meine ich.

Ganz ähnlich ist die "Lock back"-Szene ganz bewußt unwirklich. Im Mill-Hof ist kein Arbeiter oder auch nur ein Baumwollpaket zu sehen, obwohl die Mill zu diesem Zeitpunkt noch laufen müßte. Da sind nur glatte Flächen mit jungfräulichem Schnee als Sinnbild für die Leere, die Margaret in Thornton hinterläßt.

Apropos Schnee: Ist mir gleich aufgefallen, dass da keine Schneekanonen am Werk waren, um im Juli Schnee zu fabrizieren. Die Flöckchen blieben doch an Haar und Kleidung hängen, ohne zu schmelzen....

schlumeline
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BeitragVerfasst: Dienstag 18. April 2006, 23:40 
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Cassandra hat geschrieben:
Claudia hat geschrieben:
Könnte es nicht sein, das Margaret die offenherzige Erklärung die Thornton ihr darlegt: „My feelings for you are very strong“….das ihr das einfach zu gerade heraus ist….und das sie ihm deshalb dieses - “Not the way of a gentleman“- vorwirft, weil er ihr solche Sachen ohne viel Vorwarnung einfach so ins Gesicht sagt?
Und noch dazu, will sie ja eine Liebeserklärung zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht hören.
Als Thornton ihr die Hand zu Versöhnung reichen will, lehnt sie das ja auch ab, mit der Begründung, dass ein Gentleman aus London einer Dame niemals seine Hand einfach so darbieten würde…(Oder war das nur eine Ausrede von ihr, um ihren Vater zu besänftigen? Kann natürlich auch sein…)

Henrys Antrag, jedenfalls soweit sie ihn kommen lässt, ist da ja schon zurückhaltender. Und er benimmt sich wie ein Gentleman aus dem Süden, sowie sie es wohl gewohnt ist..


Ach, ich finde zunächst ist Thorntons Antrag genauso zurückhaltend wie Henrys.. :gruebel: Bei Henry gibt es ja auch keine großartige Vorwarnung, und sie sagt bei beiden recht bald "please stop.." Nur mit dem Unterschied, dass sie Henry als ihren Freund ansieht und sie ihm so eine nettere Abfuhr erteilt. Thornton hingegen ist für sie der Feind (okay, das ist übertrieben.. :rolleyes: ) bzw. ein Ausbeuter und deshalb nutzt sie die Gelegenheit gleich um ihm allgemein die Leviten zu lesen.. :wink:


Ich finde eher, bei Henrys Antrag weiß sie genau, was sie will, oder besser eben nicht will. Sie hat keinerlei Gefühle für ihn in diese Richtung und kann ihm deshalb in die Augen sehen bei der Zurückweisung und ihm noch sagen "I like you, Henry..".

Bei Thornton ist sie sich ihrer eigenen Gefühle gar nicht mehr so sicher, wird daher ziemlich ausfallend in Ton und Inhalt und dreht sich auch mehrmals zum Fenster, wenn sie nicht weiter weiss, um ihn nicht ansehen zu müssen. "I don't like you and never have..." kann sie ihm nicht direkt ins Gesicht sagen...

Cassandra hat geschrieben:
ghostinthefog hat geschrieben:
Zitat:
Lustigerweise wirft Henry ja dann Margaret vor, nicht wie eine Dame aus London gehandelt zu haben, als sie ihm die Geschichte einer perfekten Hochzeit erzählt.

Hihi... jetzt, wo du das erwähnst, ist es wirklich komisch! :ja:


Ja, ist wirklich nett eingebaut. Habe ich bisher auch noch nicht bemerkt.. :wink:


Also das kann ich als Nicht-Brite schon noch halbwegs nachvollziehen, dass ein anständiges junges Mädel im 19. Jh. maximal mit Mutter oder Freundin über ihre verschwommenen Vorstellungen eines wunderschönen Hochzeitstages redet und dies nicht auf 'ner Party zum Smalltalk-Thema mit einem potentiellen Ehe-Kandidaten macht, der das wiederum, wie auch geschehen, in den falschen Hals kriegt...

schlumeline
:schaf:


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BeitragVerfasst: Mittwoch 19. April 2006, 00:08 
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schlumeline hat geschrieben:
Cassandra hat geschrieben:
Ach, ich finde zunächst ist Thorntons Antrag genauso zurückhaltend wie Henrys.. :gruebel: Bei Henry gibt es ja auch keine großartige Vorwarnung, und sie sagt bei beiden recht bald "please stop.." Nur mit dem Unterschied, dass sie Henry als ihren Freund ansieht und sie ihm so eine nettere Abfuhr erteilt. Thornton hingegen ist für sie der Feind (okay, das ist übertrieben.. :rolleyes: ) bzw. ein Ausbeuter und deshalb nutzt sie die Gelegenheit gleich um ihm allgemein die Leviten zu lesen.. :wink:


Ich finde eher, bei Henrys Antrag weiß sie genau, was sie will, oder besser eben nicht will. Sie hat keinerlei Gefühle für ihn in diese Richtung und kann ihm deshalb in die Augen sehen bei der Zurückweisung und ihm noch sagen "I like you, Henry..".

Bei Thornton ist sie sich ihrer eigenen Gefühle gar nicht mehr so sicher, wird daher ziemlich ausfallend in Ton und Inhalt und dreht sich auch mehrmals zum Fenster, wenn sie nicht weiter weiss, um ihn nicht ansehen zu müssen. "I don't like you and never have..." kann sie ihm nicht direkt ins Gesicht sagen...


Klingt auch wieder einleuchtend! :ja: Dann wäre der Vorwurf, dass sich Thornton nicht wie ein Gentleman benimmt, aber tatsächlich nur ein vorgeschobener.. :wink:

Zitat:
Cassandra hat geschrieben:
ghostinthefog hat geschrieben:
Zitat:
Lustigerweise wirft Henry ja dann Margaret vor, nicht wie eine Dame aus London gehandelt zu haben, als sie ihm die Geschichte einer perfekten Hochzeit erzählt.

Hihi... jetzt, wo du das erwähnst, ist es wirklich komisch! :ja:


Ja, ist wirklich nett eingebaut. Habe ich bisher auch noch nicht bemerkt.. :wink:


Also das kann ich als Nicht-Brite schon noch halbwegs nachvollziehen, dass ein anständiges junges Mädel im 19. Jh. maximal mit Mutter oder Freundin über ihre verschwommenen Vorstellungen eines wunderschönen Hochzeitstages redet und dies nicht auf 'ner Party zum Smalltalk-Thema mit einem potentiellen Ehe-Kandidaten macht, der das wiederum, wie auch geschehen, in den falschen Hals kriegt...

schlumeline
:schaf:


Allerdings sagt sie nochmal Henry gegenüber ganz deutlich, dass sie nicht bereut, es gesagt zu haben. Sie ist sich keines Fehlers bewußt.. :wink:

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BeitragVerfasst: Mittwoch 19. April 2006, 22:14 
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schlumeline hat geschrieben:
ghostinthefog hat geschrieben:
@ schlumeline

Naja von "völlig offen" würde ich ja nicht sprechen :wink: :D

Ich meine, wir wissen doch wie der Hase läuft. Im Prinzip ist es schon ziemlich bald klar, was am Ende bei "rumkommen" soll, aber wie so oft im Leben: Der Weg ist das Ziel :ja: . Soll heißen, das spannende ist doch letztendlich nicht, dass sie sich kriegen, sondern wie und was alles auf dem Weg dorthin passiert.... :rolleyes: ... also zumindest für mich war das so :cool: .


Bin ja vollkommen Deiner Meinung, ghost. Der Weg ist das Ziel. Ist ja bei Austen auch nicht anders. Das mag ich ja auch an ihren Romanen. (Und das ist es wohl auch gleichzeitig, was ich an Hardy und sometimes Henry James gerade nicht mag. :rolleyes: )

Aber beim ersten Mal N&S war für mich das Ende wirklich vollkommen offen. Die Geschichte ist um einige Level düsterer als Austens Roman-Sets. Und da konnte ich nicht so ohne weiteres gleich Parallelen ziehen. JTs Bemerkung, dass seine "foolish passion entirely over" ist, habe ich ihm abgenommen. Ebenso war's für mich wahrscheinlich, dass Maggi 'nen Antrag von Mr. Bell animmt, und sei's um "versorgt" zu sein. Die "Look back"- Szene hat irgendwie was Endgültiges. Habe gedacht, Maggi fährt endgültig zurück nach London und heiratet nun doch Henry. Nachdem sie zwar den Norden erlebt und auch verstanden hat, wird sie wohl doch jemanden auf klassenmäßiger Augenhöhe ehelichen. Henry ist zwar nicht ganz so impulsiv wie der Herr im Norden :D , aber ein gänzlich schlechter Mensch ist er ja nun auch wieder nicht.

Schöne Beispiele! :ja:
Mich hat mein "Ahnen" um den Ausgang des Films natürlich auch nicht davon abgehalten, total mitzufiebern. Während des Sehens eines Films kann ich das völlig abschalten. Will sagen, auch wenn ich vorher schon weiss, was bei rumkommt, bin ich trotzdem immer voll und ganz im Moment der jeweiligen Handlung gefangen. So kann ich mir z. B. auch P+P 95 immer wieder ansehen (oder auch das Buch lesen) und fieber trotzdem jedesmal aufs Neue mit, ob sie sich denn "kriegen" werden! :ja:
Ist das irgendwie krank??? ;(

Zitat:
Muss zugehen, das erste Mal habe ich auch fast nur an den Untertiteln geklebt und nicht so sehr auf Gesichtsausdruck oder sonstige schauspielerische Leistung geachtet. :/

Wohl wahr! So war es bei mir auch! :lach:
Deshalb musste ich es mir anschließend auch direkt nochmal zu Gemüte führen! :cool:

Zitat:
Lange Rede, kurzer Sinn - die station scene war so natürlich umso schöner für mich. :D
Dass da die viktorianische Etikette nun gänzlich über Bord geworfen wurde, hat mich noch nie gestört. Das Ganze soll doch eh eher ein Traumzustand sein, denn absolute Wirklichkeit. Das Unirdische an der Szene kommt doch einesteils durch den Kontrast zum ganzen durchlittenen Rest des Film und anderenteils dadurch, dass sie sich rein zufällig treffen. Ein fester Treffpunkt, räumlich und zeitlich, wie im Buch, hätte ganz sicher die Hälfte der Magie genommen, meine ich.

Mir kam die Szene im Buch auch irgendwie immer ein wenig forciert vor.... weiss auch nicht so genau....
Die Wahrscheinlichkeit einer Szene wie sie im Film war ist natürlich eher gering, aber wie du schon sagtest, hat es ja auch was Unirdisches und vor allem ist es auch ein Schönes "Bild", wie sie sich da in der Mitte von Norden und Süden treffen.
Und was die Etikette angeht: Solange der "Geist" des Buches in einer Verfilmung eingefangen werden kann, sind mir derlei Sachen auch nicht so extrem wichtig. Der Gesamteindruck muss einfach passen!
Nein, ich werde nicht schon wieder meine Abneigung gegen bestimmte neuere Verfilmungen äußern :rolleyes: :tot:

Zitat:
Ganz ähnlich ist die "Lock back"-Szene ganz bewußt unwirklich. Im Mill-Hof ist kein Arbeiter oder auch nur ein Baumwollpaket zu sehen, obwohl die Mill zu diesem Zeitpunkt noch laufen müßte. Da sind nur glatte Flächen mit jungfräulichem Schnee als Sinnbild für die Leere, die Margaret in Thornton hinterläßt.

Och, das hast du aber schön gesagt :danke:

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BeitragVerfasst: Mittwoch 19. April 2006, 22:27 
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Ich muß ein Riesenlob an Claudia aussprechen. Finde ich echt toll, dass du in Pottendorf warst und schön viele Fotos gemacht hast.

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ghostinthefog hat geschrieben:
Dazu fällt mir aber auch ganz direkt mal Darcys erster Antrag ein und da kommt der Herr ja recht unverblümt daher, indem er Lizzy sagt "how ardently" er sie "admired and loved" :D . Das ganze auch ohne große Einleitung. Da finde ich JTs "My feelings..." ja schon fast vorsichtig :lach:
Alles also recht merkwürdig... ich denke, Margarete ist vielleicht zu dem Zeitpunkt einfach noch nicht bereit zu akzeptieren, dass da so ein popliger Buissnessman kommt und ihr einen Antrag macht :rolleyes:



Ja Darcys Antrag ist mir natürlich auch gleich mal eingefallen, so als Vergleichsmöglichkeit. Das ist ja der abgelehnte Heiratsantrag schlechthin, und überhaupt haben ja die beiden Storys so viel Ähnlichkeit, das das sehr naheliegend ist.
Trotzdem muss ich sagen, das ich Darcys Antrag doch eher als nicht ganz soo persönlich empfinde als Thorntons Antrag. Ist schwer in Worte zu fassen, aber Darcy sagt wenigstens noch: "Please allow me to...", er spricht dann zwar gleich von glühender Liebe, aber trotzdem wirkt das irgendwie steif und aufgesetzt. (Ich geh´jetzt mal von den Filmen aus, geht ja auch nicht anders :rolleyes: )

Wenn Thornton sagt: "Me feelings for you are very strong." Geht mir das irgendwie näher, ich empfinde das als sehr, sehr persönlich. Naja, vielleicht liegt es ja auch an dieser/seiner Stimme, das es für mich so klingt.... :nixweiss:

Ich glaube doch, das sie sein Verhalten, die Art und Weise, wie er sich artikuliert bemängelt. (Not the way....) Das er vorher sagt: "They will get what they deserve!!", ist ja auch nicht gerade gentleman-like, und bestätigt nur noch Margarets Meinung über sein Verhalten gegenüber Menschen die unter ihm stehen.

Auch Margarets Mutter weiß nicht wo sie hinschauen soll, als Thornton die Leidensgeschichte seines Vaters und folgedessen der Familie erzählt.
Die Damen sind solch offene Umgangsformen nicht gewohnt!
Remember, they have different ways up there :ja: !!

Erst als er nach der Begründung for her refuse fragt, fängt sie an von her Reputation zu reden, und redet sich da in einen wahren Rausch....aber wenn er sie nur deshalb fragen würde, wäre es doch sehr gentleman-like...zumindest für die damalige Zeit :wink:...das kann sie also auch nicht gemeint haben mit - Not the way...

Tja...was wollte ich jetzt eigentlich damit sagen :gruebel: , naja, eigentlich nur a bissl meine Theorie untermauern... :rolleyes:

@schlumeline
Das sie ihm nicht in die Augen schauen kann, als sie ihm sagt das sie ihn nicht mag und nie mochte, finde ich auch sehr schön.

@ML
Es war mir ein wahres Vergnügen - war echt genial dieser Tag!!


PS: Habe mir jetzt auch endlich den Audiokommentar angesehen/hört!
Very interesting indeed :ja: !! Der 300-Meilen-Blick ist mir jetzt auch endlich klar :lach: !!
Bild

Und Snowcandles im Sommer :ja: !!
Aber warum nur für Folge 1 ein Kommentar ??? :n21:

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BeitragVerfasst: Mittwoch 19. April 2006, 23:36 
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@ Claudia

Für Folge 4 ist doch auch einer!
Oder hab ich das nur geträumt.... :cool:

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BeitragVerfasst: Mittwoch 19. April 2006, 23:41 
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@ Claudia (nochmal :wink: )

Zitat:
Das er vorher sagt: "They will get what they deserve!!", ist ja auch nicht gerade gentleman-like, und bestätigt nur noch Margarets Meinung über sein Verhalten gegenüber Menschen die unter ihm stehen.

Na gut, wenn man das alles natürlich auch noch berücksichtigt, ist es schon klar, warum Maggie solche Bemerkungen von sich gibt :rolleyes: .
Ich hatte das irgendwie halt nur auf das bezogen, was JT direkt vorher sagt. :nixweiss:
Wahrscheinlich werden wir es wohl nie so ganz ergründen, was jetzt "not the way of a gentleman" ist :nein:

Zitat:
vielleicht liegt es ja auch an dieser/seiner Stimme, das es für mich so klingt....


:lach: schlimm, dass man davon immer so abgelenkt wird vom Wesentlichen ;D :lach:

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BeitragVerfasst: Donnerstag 20. April 2006, 15:34 
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ghostinthefog hat geschrieben:
@ Claudia

Für Folge 4 ist doch auch einer!
Oder hab ich das nur geträumt.... :cool:


:shy:.... Ach wenn man mich nicht immer mit der Nase auf alles stößt :P .
Danke!!!
Bei der nächsten RA-Interview-Session wäre es mir dann hoffentlich auch aufgefallen... :rolleyes:

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BeitragVerfasst: Samstag 22. April 2006, 09:37 
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im imdb-Forum wurde in letzter Zeit ein paar Mal die Musik zu N&S als Download eingestellt, habs mir bereits auf CD gebrannt :D es sind 38 Tracks, zum größten Teil mit "voiceover", aber mich stört das nicht, so ist es fast wie ein Hörbuch zum Film mit RA's Stimme :love:
hier ein Link zum Download

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Friedrich Dürrenmatt

What is written without effort
is in general read without pleasure-
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BeitragVerfasst: Samstag 22. April 2006, 11:26 
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Danke für den Link!!! :)


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