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BeitragVerfasst: Donnerstag 5. Januar 2012, 21:15 
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Austenfrischling

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Hallo,

in div. Romanen liest man immer wieder von Gesellschaftsdamen / Gesellschafterinnen, die Witwen, ledigen Frauen als ? Unterhalterinnen dienen.
So genau wird das aber nie erklärt.
Was ist die Aufgabe einer Gesellschaftsdame gewesen? Welche Art Frauen gingen dieser Tätigkeit nach?
Wer brauchte Gesellschaftsdamen? Waren sie oft auch "nur" Anstandswauwau für ledige, junge Damen? (Vor dem Debüt???)

LG, Anna


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BeitragVerfasst: Donnerstag 5. Januar 2012, 21:48 
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Eine anständige Dame konnte ohne Begleitung nirgendwo hingehen. Sofern man dann nicht Schwestern oder andere "vernünftige" Personen hatte, griff man auf eine Gesellschaftsdame zurück. Die sorgte dafür, dass der gute Ruf bewahrt blieb. ;) Dazu sollte die gute Frau natürlich einen untadeligen Ruf haben, deshalb waren ältere Fräulein oder Witwen sicher gern gesehen.
Grüße
Kerstin

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BeitragVerfasst: Donnerstag 5. Januar 2012, 22:12 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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Beiträge: 4776
Es war auch eine gute und halbwegs respektable Gelegenheit für alleinstehende und nur schwach betuchte Frauen, Geld zu verdienen. Man bewegte sich in den Kreisen seiner Dienstherren, ohne selbst dafür aufkommen zu müssen. Vergleichbar einer Gouvernante vielleicht. Die üblichen Fähigkeiten musste man wohl drauf haben - ein Instrument spielen, tanzen, singen, gut vorlesen können. Der Arbeitgeber durfte sich nicht langweilen - denn das war ja der Sinn der Sache: für Unterhaltung zu sorgen.


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BeitragVerfasst: Freitag 6. Januar 2012, 16:47 
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Austenfrischling

Registriert: Montag 23. Mai 2011, 14:28
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Hallo,

also begleiteten Gesellschaftsdamen ihre Herrschaft auf Bälle z.B. ?
Und wer kam für die Kleider auf? Ich nehme mal an, daß die G.-Damen auch ein bißchen Aushängeschild waren und somit nicht unbedingt in Sack und Leinen herumlaufen sollten ;-)

Wie war das bei jungen Mädchen, war da eine Gesellschaftsdame üblich, wenn sonst niemand greifbar war? (Reiche Waisen z.B.) oder hat man in so einem Fall das Debüt vorgezogen? (Normal ab dem 17. Lebensjahr, nicht wahr?)

LG, Anna


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BeitragVerfasst: Freitag 6. Januar 2012, 23:57 
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Piratensüchtige Administratorin, ebenfalls Seriensuchti mit Mittelalterpräferenz und spätes Girlie
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Registriert: Dienstag 18. Oktober 2005, 22:38
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Anna Carruthers hat geschrieben:
Hallo,

also begleiteten Gesellschaftsdamen ihre Herrschaft auf Bälle z.B. ?
Und wer kam für die Kleider auf? Ich nehme mal an, daß die G.-Damen auch ein bißchen Aushängeschild waren und somit nicht unbedingt in Sack und Leinen herumlaufen sollten ;-)

Wie war das bei jungen Mädchen, war da eine Gesellschaftsdame üblich, wenn sonst niemand greifbar war? (Reiche Waisen z.B.) oder hat man in so einem Fall das Debüt vorgezogen? (Normal ab dem 17. Lebensjahr, nicht wahr?)

LG, Anna

Die Kleidung wurde vermutlich gestellt, genau wie die Kleidung der Dienerschaft (also, die Berufskleidung). Da man Miss Georgiana Darcy mit einer Gesellschaftdame losschickte, als sie noch SEHR jung war, dürfte es wohl normal gewesen sein, dass man auch vor dem Debut jemanden einstellte. Ihr Bruder konnte sie nicht immer begleiten, also hat er sie in die Hände einer "vertrauensvollen" Dame gegeben.
Ich weiß allerdings nicht, ob man auch mit auf Bälle ging. :nixweiss:

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BeitragVerfasst: Montag 9. Januar 2012, 12:08 
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Anna Carruthers hat geschrieben:
Hallo,

also begleiteten Gesellschaftsdamen ihre Herrschaft auf Bälle z.B. ?
Und wer kam für die Kleider auf? Ich nehme mal an, daß die G.-Damen auch ein bißchen Aushängeschild waren und somit nicht unbedingt in Sack und Leinen herumlaufen sollten ;-)

Wie war das bei jungen Mädchen, war da eine Gesellschaftsdame üblich, wenn sonst niemand greifbar war? (Reiche Waisen z.B.) oder hat man in so einem Fall das Debüt vorgezogen? (Normal ab dem 17. Lebensjahr, nicht wahr?)

LG, Anna


1. Auf Bälle ging die Gesellschaftsdame nur mit, wenn sie eigentlich von gleichem Stand war, also z.B. verarmtem Adel entstammte, oder eine entfernte Cousine war, die in die örtliche Gesellschaft eingeführt wurde.

2. Es war in höheren Kreisen nicht unüblich abgelegte Kleidung an Gouvernanten und Gesellschaftsdamen abzugeben, wenn man es sich leisten konnte. Sonst wurden sie verkauft. Es gab einen schwunghaften "Second-Hand-Handel".

3. Das Debüt selbst führte nicht dazu dass Gesellschaftsdamen und/oder Gouvernanten nicht mehr gebraucht wurden. Verheiratete oder verwitwete Damen hatten ihre Gesellschaftsdame, unverheiratete Damen üblicherweise eine Gouvernante.

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BeitragVerfasst: Dienstag 10. Januar 2012, 13:33 
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Nachtrag:
Interessant hierzu, dass Jane Austen von Gouvernanten und Gesellschaftsdamen wohl nicht so viel hielt, zumindest deren Sinn eher bezweifelte.

Im Grunde sind sie selten ein Thema:

1. Mansfield Park, wobei Mrs. Norris hier beinahe als Gouvernante fungiert, Fanny Price eher als Gesellschafterin für Lady Bertram

2. Emma. Interessant hier, dass die Gouvernante heiratet, im weiteren jedoch wie selbstverständlich Emma ohne verbleibt, auch wenn ihr Status sich bis zur Hochzeit ja nicht geändert hatte

3. P&P: Die Ladyschaft entrüstet sich, dass die Bennet-Mädchen ohne Gouvernante aufwachsen, während Lizzy kontert, dass es einer Solchen nicht bedürfe und Georgiana eben gerade durch Mrs. Smith und deren Freundschaft zu Wickham in Gefahr gebracht wird, statt sie zu beschützen. Ebenso wie Mrs. Jenkins (?) Anne de Bourgh eher schadet, als nützt, weil sie sie zu sehr behütet und in ihrer Kränklichkeit unterstützt.

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BeitragVerfasst: Dienstag 10. Januar 2012, 14:19 
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Caro hat geschrieben:
3. P&P: Die Ladyschaft entrüstet sich, dass die Bennet-Mädchen ohne Gouvernante aufwachsen, während Lizzy kontert, dass es einer Solchen nicht bedürfe und Georgiana eben gerade durch Mrs. Smith und deren Freundschaft zu Wickham in Gefahr gebracht wird, statt sie zu beschützen. Ebenso wie Mrs. Jenkins (?) Anne de Bourgh eher schadet, als nützt, weil sie sie zu sehr behütet und in ihrer Kränklichkeit unterstützt.

Lady Catherine ging es aber nicht ums Ausgehen, sondern um die Erziehung. Sie war besorgt, dass die Mädchen nicht individuell gefördert worden sind, weil ihre Mutter schlicht überfordert war.
Den Ergebnis ist ja auch unübersehbar, während Jane, Elizabeth und Mary sich durch eigenen Antrieb gebildet haben, ist das wohl bei Kitty und Lydia ziemlich daneben gegangen. Die wären bei einer guten Gouvernante, die sich um das Lernen kümmert, wohl doch etwas besser erzogen gewesen.

Mr. Darcy hätte seine Schwester auch kaum alleine nach Ramsgate schicken können. Sie war 15, da würde sie selbst heute noch besondere Aufsichtspflicht fallen, wenn sie verreist.
Ich denke, als fürsorgender Bruder hatte er schon Wert auf die Auswahl der Begleitung gelegt, wobei Irrtümer wohl auch in seinem Fall nicht ausgeschlossen sind. Im Brief an Elizabeth schreibt er übrigens "WIR wurden getäuscht", er hat Mrs Younge wohl augenscheinlich gemeinsam mit Colonel Fitzwilliam ausgesucht.

Emma ist schon 25, vielleicht ist sie schlicht über das Alter hinaus, wo man sie erziehen müsste.

Es ist eindeutig ein Unterschied, ob die Dame Anstandsdame oder Gouvernante war. Erstere waren mehr Begleitung, während die andere für die Erziehung von jüngeren Kindern zuständig war.
Vermutlich war alles eine Frage der Wahl. Es gab, wie bei allen Dingen, gute und schlechte Gouvernante
Abgesehen davon würde ich von den drei Beispielen keine generelle Abneigung Jane Austens gegen die Damen ableiten, denn in der Einleitung von Emma heißt es "her place had been supplied by an excellent woman as governess, who had fallen little short of a mother in affection. "
Sofern das nicht sehr ironisch gemeint ist.
Grüße
Kerstin

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BeitragVerfasst: Dienstag 10. Januar 2012, 14:44 
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Klar, dass Emma nicht mehr erzogen werden muss, nichtsdestotrotz behielt eine junge Dame ihre Gouvernante üblicherweise bis zur Hochzeit. Auch Anne muss wohl nicht mehr erzogen werden.

Im übrigen fällt auf, dass in allen Familien, in denen Mutter eher "weich" oder "phlegmatisch" ist, mindestens eine der Töchter über die Strenge schlägt.
Das ist bei Bertrams so (Maria), bei Dashwoods (Marianne, die ohne Begleitung mit Willoughby durch die Gegend fährt), und bei den Bennets.

Sorry, übrigens dass ich Mrs. Younge mit Mrs. Smith verwechselt habe, warum bloss? :/

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BeitragVerfasst: Dienstag 10. Januar 2012, 17:15 
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Austenfrischling

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Caro hat geschrieben:
1. Auf Bälle ging die Gesellschaftsdame nur mit, wenn sie eigentlich von gleichem Stand war, also z.B. verarmtem Adel entstammte, oder eine entfernte Cousine war, die in die örtliche Gesellschaft eingeführt wurde.


Hallo,

angenommen, jemand bewarb sich als Gesellschaftsdame (oder Gouvernante). Wie bewies diejenige, das sie die Person war, die sie vorgab zu sein?
Ich denke da an Besonderheiten, wie einen abseits lebenden Adligen, der - inkl. Familie - nie nach London kommt. Oder eine junge Frau, die quasi frisch verwaist nach London reist und auf Arbeitssuche geht.
Mußte man sich irgendwie ausweisen?
Ansonsten konnte man doch behaupten, man sei die entfernte Cousine Sowieso, oder die Tochter des verstorbenen, einsiedlerischen Duke Sowieso ....????

Und wie war das bei Jane und ihrer Schwester Cassandra? Hatten die Gesellschaftsdamen? Eine detaillierte Biographie habe ich noch nie gelesen, daher: :?:

Liebe Grüße, Anna


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BeitragVerfasst: Dienstag 10. Januar 2012, 20:38 
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Man musste Leumundszeugnisse vorbringen oder Empfehlungen haben. Sonst wurde man garantiert nichts, zumindest nicht in besseren Familien. Lady Catherine empfiehlt ja auch eine Dame in ihrer Bekanntschaft und die war "a treasure"! ;)

Und bei Emma steht etwas von einer Art Agentur, wo Stellungen vermittelt wurden. Aber ich denke auch da kam man ohne Zeugnisse nicht besonders weit.
Jane Fairfax hat geschrieben:
"Excuse me, ma'am, but this is by no means my intention; I make no inquiry myself, and should be sorry to have any made by my friends. When I am quite determined as to the time, I am not at all afraid of being long unemployed. There are places in town, offices, where inquiry would soon produce something -- offices for the sale, not quite of human flesh, but of human intellect."

Grüße
Kerstin

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BeitragVerfasst: Dienstag 10. Januar 2012, 22:05 
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Austenfrischling

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Hallo,

danke! (Euch allen.)

Eine Frage gestellt, zehn neue ergeben sich.
:wink: :gnade:
Anrede: Wie redete man eine Gouvernante / Gesellschaftsdame an? Miss Vorname, Miss Nachname? Oder ohne Miss?
Ich erinnere mich, einen Roman gelesen zu haben, wo es sehr uneinheitlich war. Einmal so, dann so?!
War das unterschiedlich? So wie heutzutage? Der eine Kollege duzt einen, der andere siezt?

Liebe Grüße, Anna


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BeitragVerfasst: Mittwoch 11. Januar 2012, 13:07 
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D'Arcy-Expertin mit Adelsaffinität
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Anna Carruthers hat geschrieben:
Hallo,
angenommen, jemand bewarb sich als Gesellschaftsdame (oder Gouvernante). Wie bewies diejenige, das sie die Person war, die sie vorgab zu sein?
Ich denke da an Besonderheiten, wie einen abseits lebenden Adligen, der - inkl. Familie - nie nach London kommt. Oder eine junge Frau, die quasi frisch verwaist nach London reist und auf Arbeitssuche geht.
Mußte man sich irgendwie ausweisen?
Ansonsten konnte man doch behaupten, man sei die entfernte Cousine Sowieso, oder die Tochter des verstorbenen, einsiedlerischen Duke Sowieso ....????

Was den Adel anging, kam es nicht darauf an, ob man sich häufig in London aufhielt und jeden persönlich kannte, sondern man erfuhr z.B. in den Zeitungen von Bath, Wer in die Stadt gekommen war und es gab updates vom Adels-Allmanach. Selbst Jane Austen, deren Familie ihre Wurzeln im Adel hatte, die selbst aber nicht adlig war, konnte ihrer Nichte sagen, welche Lords/Titel es gab und welche sie verwenden konnte. Natürlich wurden geburten, wie Todesfälle in den entsprechenden Zeitungen angezeigt, ja sogar Familien, die das Land verliessen, sofern es von Betracht war.

Es hätte sich also keine als verarmte Lady Pemberley ausgeben können, wenn es diese schlicht nicht gab. Man hätte sich zwar z.B. als Cousine von Lady Sarah Child-Villiers ausgeben können, aber nur, wenn es diese gleichen Namens und altersentsprechend gab.

Kam die Referenz von einem Adligen, gab es ja das Familiensiegel, aber natürlich konnten alle Referenzen theoretisch gefälscht werden. Wie Fitzwilliam Darcy sagte, man habe ihn getäuscht, wobei es dabei um die Moral, anderseits auch um die Referenzen gehen konnte.

In vielen gehobenen Häusern erkundigte man sich zusätzlich, ob die Referenzen in Ordnung waren.

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