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BeitragVerfasst: Freitag 20. Juli 2007, 11:00 
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D'Arcy-Expertin mit Adelsaffinität
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Violett hat geschrieben:
aha! Wenn man einen Besitz auf dem Land hat, war man dann gleich adelig? (tut mir echt Leid, dass ich solche Fragen stelle, aber sowas haben wir im Geschichtsunterricht nicht besprochen :nixweiss: )

Soviel ich weiß, sprach man bei Gutsbesitzern, bzw. Landgut-Besitzern allgemein vom Landadel, im Gegensatz zu den Aristokraten oder Commons, die kein "Land-Gut" besaßen . Und innerhalb dieses "Landadels" gab es den titulierten Adel (Barone, Earls, Viscounts etc), die titulierten Commons (Knights und Baronets) und eben den untitulierten oder einfachen Landadel, wo altehrwürdige Familien seit Jahrhunderten Landgüter besaßen, aber eben keinen Titel aus eigenem Recht trugen und auch keinen von der Krone (für welche Dienste auch immer) verliehen bekommen haben. Es kam auch vor, daß die Krone einen Titel zurücknahm! Natürlich konnten auch jüngere Söhne und Töchter eines Adeligen, mit eigenem Landgut zum einfachen Landadel gehören.

Lady Catherine beschreibt die familiären Wurzeln gegenüber Lizzy ähnlich, als sie von der Herkunft Darcy-Anne spricht:
"They are descendend, on the maternal side, from the same noble line, and, on the fathers', from respectable, honourable, and ancient, though untitled families ... They are destined each other by the voice of every member of their respective houses ..."

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Zuletzt geändert von Caro am Freitag 20. Juli 2007, 14:07, insgesamt 3-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Freitag 20. Juli 2007, 11:08 
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okay, um es jetzt nochmal zusammenzufassen: Die Familie, die ich beschreiben werde, gehört zum Landadel, jedoch zum einfachen. Sie bekamen ihr Geld durch Verpachtung und der älteste Sohn erbte es später alles. Er konnte aber trotzdem arbeiten, die jüngeren Söhne arbeiteten bei der Marine und als Reverend... historisch möglich?

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BeitragVerfasst: Freitag 20. Juli 2007, 11:45 
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D'Arcy-Expertin mit Adelsaffinität
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Wie gesagt, das mit dem "arbeiten" ist relativ. Was hast du dir denn als "Arbeit" für den Erstgeborenen vorgestellt?

Wenn der Besitz groß genug ist, so wie bei den Bennets (Mr. Bennet ist ein Gentleman!), und die Familie von der Pacht gut leben kann, würde der Erstgeborene nicht "arbeiten", außer man schickt ihn zu Vaters Lebzeiten zum Militär, um Land und Krone zu dienen, und sich eigene Sporen zu verdienen.

Allerdings könnte die Familie zusätzlich zum Landbesitz zum Beispiel Anteile einer Bank, Reederei oder eines Handelshauses besitzen oder eben Eigner derselben sein. Er würde aber nicht "tätig" sein, also hinterm Schalter sitzen. :wink:

Es kommt also darauf an, wie "reich" oder "arm" diese Familie ist, und ob sie den Söhnen vor dem Erbe eine Apanage (großzügiges Taschengeld :wink: ) gewähren kann. ;D

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Zuletzt geändert von Caro am Freitag 20. Juli 2007, 12:01, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Freitag 20. Juli 2007, 12:00 
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stimmt, er kann ja "helfen" nach dem Rechten schauen und so. Dankeschön!!!! Du hast mir wirklich sehr, sehr doll weitergeholfen!!!

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BeitragVerfasst: Freitag 20. Juli 2007, 17:19 
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D'Arcy-Expertin mit Adelsaffinität
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@Violett
Um dir eine finanzielle Richtschnur zu geben: Von dieser Lady Sarah; Countess of Jersey, genannt Lady Jersey oder Queen Sarah (nickname) wird erzählt, daß ihr die Bank jährlich 40.000 Pfund einbrachte, was 4x so viel ist, wie JA Darcy zugedacht hat ... :wink: , und dabei waren sogar die Bennets mit ihren 2.000 Pfund für damalige Verhältnisse schon sehr gut betucht.

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BeitragVerfasst: Freitag 20. Juli 2007, 20:36 
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:eek: das ist wirklich viel, wenn man die Relationen kennt!

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BeitragVerfasst: Freitag 20. Juli 2007, 20:40 
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Also ich weiß nicht, aber so richtig gut betucht sind die Bennets nun wieder nicht, es reicht ja noch nicht mal für Kutschpferde. Von einer anständigen Mitgift für die Töchter ganz zu schweigen. Es reichte sicher, um das Leben eines Gentleman auf niedrigem Niveau zu führen, zu mehr aber dann doch nicht.

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BeitragVerfasst: Samstag 21. Juli 2007, 10:01 
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Master of Science in Physics, headbanging Austen Fan und etwas ganz Besonderes!
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Ist das mit dem Geld nicht ohnehin schwierig? Ichglaube mih dunkel zu erinnern, dass er Wert des Geldes in JAs Büchern variiert. Mal ist man mit 10 000 unglaublich reich und dann wieder mit 2 000. Nicht? Gab es dazu nicht schon mal eine Diskussion?

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BeitragVerfasst: Sonntag 22. Juli 2007, 14:36 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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Ja, es gibt/gab sogar einen eigenen Thread dazu.


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BeitragVerfasst: Montag 23. Juli 2007, 08:53 
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D'Arcy-Expertin mit Adelsaffinität
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Sonja hat geschrieben:
Also ich weiß nicht, aber so richtig gut betucht sind die Bennets nun wieder nicht, es reicht ja noch nicht mal für Kutschpferde. Von einer anständigen Mitgift für die Töchter ganz zu schweigen. Es reichte sicher, um das Leben eines Gentleman auf niedrigem Niveau zu führen, zu mehr aber dann doch nicht.


:D Ich könnte jetzt natürlich damit kommen, daß "gut betucht" damals hieß, genügend Tuchware, Stoffe und Leinen im Hause zu haben, wofür Mama Bennet natürlich sorgt, aber das wäre wohl zu spitzfindig :wink: :lach:

Im Übrigen glaube ich, daß das Problem mit der Kutsche nur ein Schachzug JA's war. Denn schließlich mußte Jane krank werden, um die Geschichte ins rollen zu bringen ... :wink:

Das Fiasko mit der fehlenden Mitgift liegt wohl hauptsächlich daran, wie Mr. Bennet selbst sagt, daß das Geld mit vollen Händen (Klamotten, Klinkerlitzchen, usw.) ausgegeben wird und er nicht daran dachte, zu sparen, bzw. Gelder zurückzulegen. Hätten die Bennets überlegter gehandelt und eben für die Mädchen eine vernünftige Mitgift zurückgelegt, wäre alles paletti.

Sagt nicht sogar Lady Catherine, daß Longbourn ein "anständiges" Gut ist, natürlich mit anderen Worten? :)

Und Bingley gilt mit 5.000 Pfund (also 2,5x so viel) als sehr reich (wenn er auch gegen Darcy verliert) und die Familie besitzt zusätzlich ein Haus in der Stadt, vermutlich mehrere Kutschen und Charles füttert seine Schwestern nebst Anhang durch. Wenn ich es richtig verstanden habe, übernimmt er sogar Carolines gesamten Unkosten, das heißt von ihrer Apanage, Rente, oder wie auch immer, geht kein Pfifferling ab?

Bingley kann sich also ungefähr das doppelte der Bennets leisten. Wenn man sich seine Ausgaben (die Miete von Netherfield, Unterhalt und Personal, Unterhalt des Londoner Hauses, wenn es Familienbesitz ist, sonst kommt hier auch die Miete dazu), die Pferde und Kutschen, denn sie werden mindestens zwei haben, um auch Caroline zu verorgen, sieht es ein bischen anders aus. Auf mich wirkt Bingley dann schon nicht mehr sooo reich, bzw. die Bennets eben nicht als "minderbemittelt", denen das Gut ja gehört.

Ich habe es zumindest so verstanden, daß von den 100.000 nichts abgezweigt wird, sondern das Geld nur zum Kauf eines Landgutes bestimmt ist und verwendet werden darf.

Aber stimmt, die Diskussion gehört eigentlich in den Geld-Thread :)

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BeitragVerfasst: Montag 20. August 2007, 09:05 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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Violett hat geschrieben:
Wie lange hatten Kapitäne da Urlaub? Wahrscheinlich um Weihnachten rum, hab da was gelesen, aber wie lange hatten sie da frei?


Generell hing der Urlaub wahrscheinlich eher davon ab, ob Krieg war bzw. man ein Schiff im Einsatz hatte oder nicht. Jane Austen's Brüder bei der Marine waren teilweise jahrelang nicht zu Hause.


Zuletzt geändert von Julia am Mittwoch 29. August 2007, 16:42, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Samstag 25. August 2007, 14:06 
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Violett hat geschrieben:
Bücher veröffentlichen - Wie ging das damals? Ich mein, klar, man bot es einem Verlag an, aber so weit ich mich erinnere, muss man selbst korrigieren, oder?


Zumindest JA machte es wohl so (steht in ihren Briefen)

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BeitragVerfasst: Samstag 25. August 2007, 18:32 
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Es gab verschiedene Möglichkeiten der Veröffentlichung.
Die üblichste war jedoch, dass der Autor/die Autorin sein Manuskript einem Verleger anbot, dieser Verleger, wenn das Werk ihm gefiel, die Rechte am Text kaufte und dafür für alle Druck- und Vertriebskosten aufkam.

Jane Austen beispielsweise hatte ihr Manuskript "Susan" (die Vorform von NA) an den Verleger Crosby&Co. für 10 Pfund verkauft (sie ließ das über den Anwalt ihres Bruders Henry, William Seymour, abwickeln) mit dem Versprechen, dass es bald veröffentlicht wird --- nach sechs Jahren war immer noch nichts geschehen...

Auf diese Weise veröffentlichten auch die Geschwister Bronte ihre Romane...allerdings war der Preis für die Werke nicht immer auf 10 Pfund festgelegt. Wenn man als Schriftsteller/in berühmt war, ging der Preis auf bis zu 500 Pfund oder höher hoch. Ein unbekannter Autor (bzw. Autorin) konnte nicht viel erwarten.

Wenn die Sache nicht auf Eis zu liegen kam :biggrin: , erhielt der Autor den Erstdruck des Romans und nahm Korrekturen vor. Ich denke, hier handelte es sich v.a. um Setzfehler --- ich glaube nicht, dass da noch viel geändert werden konnte! Damals beim Bleisatz musste man ja mühselig eine Bleiletter nach der anderen setzen...(ich hab's schon mal selbst gemacht und weiß, wie mühselig das ist!) und wenn ein Satz oder ein Absatz rausgenommen wurde, musste der gesamte Roman neu gesetzt werden...

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Es ist besser den Mund zu halten und dumm zu erscheinen, als ihn zu öffnen und jeden Zweifel zu zerstreuen.
(Verfasser (mir) unbekannt --- Angelika meint, es sei Mark Twain... :biggrin: )


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BeitragVerfasst: Samstag 25. August 2007, 20:11 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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In einem Brief beschwert sich Jane Austen über die vielen Fehler in den Test-Drucken von "Mansfield Park", also nehme ich schon an, das diese dann auch korrigiert wurden. Aber Wörter oder ganze Absätze zu ändern war wohl zu dem Zeitpunkt nicht mehr üblich/möglich.

Ich hab einen ganz tollen Essay von Jan Fergus, in dem um das Thema "Veröffentlichung" geht (anhand von JA's Romanen erklärt.).

Demnach gab es vier Möglichkeiten:

"Subscription" war eine seltene aber für z.B. Fanny Burney (JA schrieb sich übrigens in die Liste für "Camilla") eine sehr erfolgreiche Methode. Der Autor sammelte Geld von Interessenten und veröffentlichete dann damit das Buch. Das funktionierte natürlich nur, wenn die Autoren schon halbwegs bekannt waren.

"Profit-Sharing": Hier kam der Verlag für Druckkosten und Werbung auf. Der Autor bekam einen Anteil am Gewinn (gewöhnlich die Hälfte). Wenn der Verkauf die Kosten nicht abdeckte, dann bekam der Autor auch kein Geld.
Hätte Jane Austen ihre Bücher auf diese Weise veröffentlicht, hätte sie mehr Geld verdient, als durch die folgenden zwei Methoden, die sie anwandte. Diese Variante begann sich aber erst Anfang des 19. Jahrhunderts weitreichend durchzusetzen.

Verkauf des Copyrights: Jane Austen hat das im Fall von "Susan"/"Northanger Abbey" (10 Pfund) und "Pride & Prejudice" (110 Pfund) gemacht. Der Autor bekam eine ausgehandelte Summe und der Verlag alle Rechte daran, auch für zukünftige Auflagen, wobei es üblich war, aus Kulanz dann eine kleinere Summe dafür zu bezahlen.

Alle restlichen Romane von JA wurden auf Komission veröffentlicht, d.h. der Autor handelte mit einem Verlag die Veröffentlichung aus und war für alle Kosten verantwortlich. Der Verlag erhielt 10% von jedem verkauften Buch.


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BeitragVerfasst: Samstag 25. August 2007, 22:32 
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Julia hat geschrieben:
In einem Brief beschwert sich Jane Austen über die vielen Fehler in den Test-Drucken von "Mansfield Park", also nehme ich schon an, das diese dann auch korrigiert wurden. Aber Wörter oder ganze Absätze zu ändern war wohl zu dem Zeitpunkt nicht mehr üblich/möglich.

Ich hab einen ganz tollen Essay von Jan Fergus, in dem um das Thema "Veröffentlichung" geht (anhand von JA's Romanen erklärt.).

Demnach gab es vier Möglichkeiten:

"Subscription" war eine seltene aber für z.B. Fanny Burney (JA schrieb sich übrigens in die Liste für "Camilla") eine sehr erfolgreiche Methode. Der Autor sammelte Geld von Interessenten und veröffentlichete dann damit das Buch. Das funktionierte natürlich nur, wenn die Autoren schon halbwegs bekannt waren.

"Profit-Sharing": Hier kam der Verlag für Druckkosten und Werbung auf. Der Autor bekam einen Anteil am Gewinn (gewöhnlich die Hälfte). Wenn der Verkauf die Kosten nicht abdeckte, dann bekam der Autor auch kein Geld.
Hätte Jane Austen ihre Bücher auf diese Weise veröffentlicht, hätte sie mehr Geld verdient, als durch die folgenden zwei Methoden, die sie anwandte. Diese Variante begann sich aber erst Anfang des 19. Jahrhunderts weitreichend durchzusetzen.

Verkauf des Copyrights: Jane Austen hat das im Fall von "Susan"/"Northanger Abbey" (10 Pfund) und "Pride & Prejudice" (110 Pfund) gemacht. Der Autor bekam eine ausgehandelte Summe und der Verlag alle Rechte daran, auch für zukünftige Auflagen, wobei es üblich war, aus Kulanz dann eine kleinere Summe dafür zu bezahlen.

Alle restlichen Romane von JA wurden auf Komission veröffentlicht, d.h. der Autor handelte mit einem Verlag die Veröffentlichung aus und war für alle Kosten verantwortlich. Der Verlag erhielt 10% von jedem verkauften Buch.

danke, das hilft mir sehr weiter! (meinst du mit "Anfang des 19. Jahrhunderts" "Anfang des 20. Jahrhunderts"? :rolleyes: :D )

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BeitragVerfasst: Sonntag 26. August 2007, 08:24 
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Nee, stimmt schon so. Es ging ja um JA's Zeit. :wink:


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BeitragVerfasst: Sonntag 26. August 2007, 08:26 
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Violett hat geschrieben:
Soo, noch eine Frage von mir
Wie lange nach der Geburt wurde ein Kind getauft? (wenn es gesund war)


Ich denke mal, da gab es keinen Unterschied zu heute.
Im Fall von Jane Austen: Sie wurde am Tag nach ihrer Geburt zu Hause getauft (von ihrem Vater), offiziell aber erst im März, weil der Winter so extrem streng war.


(Wo führen eigentlich diese ganzen Fragen hin??)


Zuletzt geändert von Julia am Mittwoch 29. August 2007, 16:35, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Sonntag 26. August 2007, 13:58 
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Da die Kindersterblichkeitsrate damals noch sehr hoch war, wurden Babies im Allgemeinen sehr schnell nach der Geburt getauft (auch die gesunden). Die meisten Kinder waren wohl allerspätestens vier Wochen nach der Geburt dann auch getauft. Vom Tag der Geburt bis eben ca. 4 Wochen danach war die "Taufhäufigkeit" wohl am dichtesten.

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Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean Verstand - (Blaise Pascal)


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BeitragVerfasst: Mittwoch 29. August 2007, 14:36 
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Violett hat geschrieben:
es gab ja die Upper rooms, lower rooms und Pump rooms.
So weit ich es verstanden habe, sind die letzteren mehr für vormittags, wo man aus den Quellen trinken kann (ist da nicht auch dieses Buch, in dem Cathrine Mr Tilney nicht findet?) aber wo liegt der Unterschied zwischen den beiden ersten? Und was war die Aufgabe des Masters of ceremonies. Dankeschön!


Der Master of ceremonies hat alles im Blick gehabt und koordiniert, könnte ich mir denken. Die abendlichen Gesellschaften liefen nach einem festgelegten Muster ab, worüber er wohl auch gewacht hat. Und, wie sehr nett im NA Film gezeigt, konnte er Leute miteinander bekannt machen. Nur dank des Zufalls mit dem Zusammenstoß zwischen Mrs. Allan und Henry Tilney konnten er und Catherine sich einen Moment lang unterhalten. Sonst wäre das wohl unmöglich gewesen. Man konnte nicht einfach jeden ansprechen. Bei Leuten die Standesmäßig unter einem waren, ergab sich dieses Problem nicht. Die konnte man einfach so ansprechen. Ansonsten war das alles sehr streng geregelt.

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Schritte wagen im Vertraun auf einen guten Weg, Schritte wagen im Vertraun das letztlich ER mich trägt, Schritte wagen weil im Aufbruch ich nur sehen kann, für mein Leben gibt es einen Plan.
Clemens Bittlinger


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 Betreff des Beitrags: Re: die ganzen "rooms" in Bath
BeitragVerfasst: Mittwoch 29. August 2007, 14:52 
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Violett hat geschrieben:
es gab ja die Upper rooms, lower rooms und Pumps rooms.
So weit ich es verstanden habe, sind die letzteren mehr für vormittags, wo man aus den Quellen trinken kann (ist da nicht auch dieses Buch, in dem Cathrine Mr Tilney nicht findet?) aber wo liegt der Unterschied zwischen den beiden ersten? Und was war die Aufgabe des Masters of ceremonies. Dankeschön!


Im "Upper Room" war oft eine Teestube oder ein Restaurant, heutzutage werden Treffpunkte religiöser Gemeinschaften, wo man bei kaffee und Kuchen zusammensitzt auch "Upper Room" genannt. In den "Lower Rooms" wurde z.B. getanzt und die "Pump Rooms" waren Trinkhallen, wie wir sie aus Kurbädern kennen.

Der Zeremonienmeister hatte eine ähnliche Aufgabe, wie bei Hofe ... :wink: Es gibt ihn übrigens beim Wiener Opernball noch, glaube ich. :)

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BeitragVerfasst: Mittwoch 29. August 2007, 15:06 
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Tina hat geschrieben:
Der Master of ceremonies hat alles im Blick gehabt und koordiniert, könnte ich mir denken. Die abendlichen Gesellschaften liefen nach einem festgelegten Muster ab, worüber er wohl auch gewacht hat. Und, wie sehr nett im NA Film gezeigt, konnte er Leute miteinander bekannt machen. Nur dank des Zufalls mit dem Zusammenstoß zwischen Mrs. Allan und Henry Tilney konnten er und Catherine sich einen Moment lang unterhalten. Sonst wäre das wohl unmöglich gewesen. Man konnte nicht einfach jeden ansprechen. Bei Leuten die Standesmäßig unter einem waren, ergab sich dieses Problem nicht. Die konnte man einfach so ansprechen. Ansonsten war das alles sehr streng geregelt.

Aber man konnte doch auch über gemeinsame Bekannte vorgestellt werden, oder nicht?

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BeitragVerfasst: Mittwoch 29. August 2007, 15:32 
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Violett hat geschrieben:
Tina hat geschrieben:
Der Master of ceremonies hat alles im Blick gehabt und koordiniert, könnte ich mir denken. Die abendlichen Gesellschaften liefen nach einem festgelegten Muster ab, worüber er wohl auch gewacht hat. Und, wie sehr nett im NA Film gezeigt, konnte er Leute miteinander bekannt machen. Nur dank des Zufalls mit dem Zusammenstoß zwischen Mrs. Allan und Henry Tilney konnten er und Catherine sich einen Moment lang unterhalten. Sonst wäre das wohl unmöglich gewesen. Man konnte nicht einfach jeden ansprechen. Bei Leuten die Standesmäßig unter einem waren, ergab sich dieses Problem nicht. Die konnte man einfach so ansprechen. Ansonsten war das alles sehr streng geregelt.

Aber man konnte doch auch über gemeinsame Bekannte vorgestellt werden, oder nicht?

Natürlich. Der Zeremonienmeister übernahm die allgemeine Vorstellung von Fremden wie im Falle Bingley und Darcy, aber er konnte schlecht alle miteinander bekannt machen. Das hätte wohl den Rahmen der Veranstaltung gesprengt. Das "Kennenlernen" ergab sich dann durch gemeinsame Bekannte, dadurch daß man am gleichen Tisch saß etc.

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okay, das stimmt.
Waren die upper rooms dann mehr etwas für nachmittags und die lower rooms für abends mit den Bällen?

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 Betreff des Beitrags: Wo kaufte man Federn, Tinte, etc.?
BeitragVerfasst: Sonntag 23. September 2007, 15:33 
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Gab es damals eigentlich schon Schreibwarengeschäfte?

Ich habe auch diese Frage in den Sammel-Thread eingefügt // Angelika

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BeitragVerfasst: Sonntag 23. September 2007, 22:59 
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Klar... Irgendwo musste man ja auch sein Papier/Tinte kaufen. :wink:


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BeitragVerfasst: Montag 24. September 2007, 09:03 
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Julia hat geschrieben:
Klar... Irgendwo musste man ja auch sein Papier/Tinte kaufen. :wink:


Ach Julia ... :) :D

@Violett
Ich nehme mal an, das gab's damals im Gemischtwarenhandel ... :wink:

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Violett hat geschrieben:
Gab es damals eigentlich schon Schreibwarengeschäfte?


Meines Wissens gab es damals noch keine eigenen Schreibwarengeschäfte. :nein: Mag sein, dass sich ein Händler vielleicht in einer großen Stadt (London) ausschließlich auf Schreibwaren spezialisierte, doch in kleineren Städten oder gar Dörfern gab es wohl nur einen (oder mehrere) Händler, die in einem Laden verschiedenste Waren anboten (Stoffe, Nähgarn, Haushaltsutensilien, und sicherlich auch Papier und Tinte...) ---- die Austens z.B. mussten ins benachbarte Overton fahren, (das war, laut Le Faye, die nächste größere Stadt in der Nähe von Steventon) wenn sie speziellere Dinge brauchten, oder eben warten, bis ein Verwandter/Bekannter mal wieder nach London kam...

Aber um zum Schreibwarenladen zurückzukommen: Das waren wohl meist wirklich so etwas wie Gemischtwarenläden, wie Caro es bezeichnete, wobei ich bei diesem Begriff immer gleich auch an Gemüse und Obst etc. denken muss (weiß nicht, wie's euch ergeht). Das gab es damals auf dem Land eigentlich nicht im Geschäft zu kaufen, sondern wurde direkt auf den Bauernhöfen, Gütern und auf dem Markt angeboten.

Trifft Harriet Smith nicht Robert Martin in einem solchen Haushaltswarenladen? Ich glaube, da gab es wohl hauptsächlich Stoff, doch vielleicht ja auch Papier und Tinte...? Ich kann mich nicht mehr recht erinnern. (Aber unsere "Emma"-Expertin ist ja schließlich auch Julia... :wink: )

Es gab vereinzelt auch Postämter. Möglich, dass man auch dort Papier und Tinte kaufen konnte.

Soviel ich weiß, gab es jedoch in der Mitte des 19. Jahrhunderts dann eigene Schreibwarenläden --- ich meine mich zumindest zu erinnern, mal gelesen zu haben (in Charlottes Briefen??), dass die Brontes in Haworth häufig ein solches Geschäft aufgesucht hätten. :biggrin:

_________________
Es ist besser den Mund zu halten und dumm zu erscheinen, als ihn zu öffnen und jeden Zweifel zu zerstreuen.
(Verfasser (mir) unbekannt --- Angelika meint, es sei Mark Twain... :biggrin: )


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BeitragVerfasst: Donnerstag 18. Oktober 2007, 18:40 
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300. Mitglied

Registriert: Montag 28. Mai 2007, 22:52
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Ui, das ist hier alles so neu :thud: :danke:
Also meine Frage: Welche Schritte mussten zwischen dem Unterzeichnen eines Vertrages mit einem Verlag und der Veröffentlichung passieren? Was musste der Autor übernehmen? Wenn ich mich recht entsinne, musste er z.B: Korrekturlesen, oder? Gab es noch mehr?
:danke:

_________________
Vi :schaf:


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BeitragVerfasst: Donnerstag 18. Oktober 2007, 21:05 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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Registriert: Mittwoch 19. Oktober 2005, 21:13
Beiträge: 4776
Korrekturlesen war wohl in jedem Fall üblich.
Ich denke, alles andere hing von der Vertragsform ab, siehe hier.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 14. November 2007, 00:33 
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Romantikversessene Satiriopsychosophin
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Registriert: Freitag 13. April 2007, 21:37
Beiträge: 1064
Wohnort: Schweiz
Ich weiss, dass es irgendwo einen passendern Thread als gerade diesen für meinen Beitrag gibt, aber ich kann ihn beim besten Willen nicht mehr finden. Es ging dort irgendwann einmal um den Namen von Fitzwilliam Darcy. Ich bin nun ganz zufällig beim stöbern nach Namen im Internet, auf diesen Beitrag gestossen den ich euch selbstverständlich nicht vorenthalten will:

Zitat:
The concept of surnames as we know them was not very well-developed. An individual either took the name of the village where they lived (this would generally be the case for those those starting with a "de"), or else the surname was a sort of nickname, depicting certain characteristics e.g. Alain le Roux (Alain of the red hair), Raoul Vis-de-Loup (Raoul wolf-face) etc. In other cases, it could be the father's name, in the format "fils de...." (son of..... ). This in later years became "Fitz....", as in such names as "Fitzjohn" etc.

...oder eben Fitzwilliam. Jetzt wissen wir endlich mit absoluter Sicherheit, dass Fitzwilliam Darcys Vater William hiess. :wink:

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Grüsschen, MJ


„Wenn Frauen unergründlich erscheinen, dann liegt es am fehlenden Tiefgang der Männer.“

Katharine Hepburn


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