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BeitragVerfasst: Mittwoch 18. März 2009, 14:11 
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Austenbegeistert
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Von der Szene im Gasthof ist mir hauptsächlich in Erinnerung geblieben, daß Lydia und Kitty die drei Reisenden bewirten wollen, Lydia ihr Geld aber für einen Hut oder eine Haube ausgegeben hat, der ihr nicht einmal gefällt und so daß dann Jane und Elisabeth die Zeche zahlen dürfen. Das leise Aufstöhnen der beiden älteren Schwestern verschweigt uns Jane Austen geflissentlich...

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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: Mittwoch 18. März 2009, 14:11 


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 Betreff des Beitrags: Re: 39. Kapitel
BeitragVerfasst: Mittwoch 18. März 2009, 14:35 
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D'Arcy-Expertin mit Adelsaffinität
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Udo hat geschrieben:
Ich hab mal gelesen, dass heutzutage viel öfter, als man denkt, Männer von Frauen geschlagen werden... (Womit ich natürlich nichts relativieren oder in Frage stellen will.) Soweit ich mich gerade erinnere, ist bei JA das Thema körperliche Gewalt gegen Frauen nirgendwo ein Thema, oder?

Es ist kein ausgeprochenes Thema, wobei sie ein derart heißes Eisen schlecht hätte anpacken können. Allerdings klingt in NA das Thema ein wenig an, als der Verdacht gegen General Tilney im Raum steht, er könne seine Frau maltretiert, gequält und getötet haben. Dem ist zwar nicht so, aber man/frau traut es ihm zu. :wink:

*Nachtrag*
Mit dem Traktat von Hedwig Dohm wollte ich auch nur verdeutlichen, dass Charlotte tatsächlich zufrieden sein und damit ein stilles Glück leben konnte, wie es vielen Frauen damals nicht zuteil wurde. Collins erscheint uns heutzutage sehr unangenehm, aber für Charlotte war er ein guter Mann, zumal er sich in gewisser Hinsicht sogar von ihr lenken liess, statt sie mit Gewalt zu unterdrücken. Charlotte wird es jedenfalls so gesehen haben, und es geht ja um ihre Einstellung und Bedürfnisse, nicht um unsere. :)

PPS: Spricht Charlotte das nicht sogar direkt/indirekt an, als sie Lizzy von der Verlobung erzählt, oder verwechsel ich das mal wieder mit einer Verfilmung? :gruebel:

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:blume: Grüsse, Caro

Avatar: Amelia Darcy (1754-1784)

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BeitragVerfasst: Mittwoch 18. März 2009, 16:34 
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Begeistertes Missionierungsopfer
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Es wird recht deutlich gezeigt, wie oberflächlich Lydia ist :fies_sei:

Ich finde JA zeigt uns schon, wie Lizzie und Jane an ihrer Schwester leiden :wink: , z.B. als Lydia drauf los plappert, ohne an die Gegenwart des Kellners zu denken:
Jane and Elizabeth looked at each other, and the waiter was told that he need not stay.. Lydias Reaktion ist wieder so ein Beispiel für ihre Gedankenklosigkeit: Aye, that is just like your formality and discretion. You thought the waiter must not hear, as if he cared...
Auch dass Lydia kaum auf das hört, was ihre Schwestern sagen:

But of this answer Lydia heard not a word. She seldom listened to any body for more than half a minute, and never attended to Mary at all.
Oberflächlich, gedankenlos, egoistisch ist das Gör.
Ist da ein einziger positiver Wesenszug an ihr in diesem Kapitel? :rolleyes:

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BeitragVerfasst: Mittwoch 18. März 2009, 16:55 
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D'Arcy-Expertin mit Adelsaffinität
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Miranda hat geschrieben:
But of this answer Lydia heard not a word. She seldom listened to any body for more than half a minute, and never attended to Mary at all.
Oberflächlich, gedankenlos, egoistisch ist das Gör.
Ist da ein einziger positiver Wesenszug an ihr in diesem Kapitel? :rolleyes:

Und gerade deshalb versteh ich nicht, wie die Eltern Kitty und Lydia mal wieder erlauben konnten, allein durch die Gegend zu ziehen. Das geht mir über den Verstand. Daß es damals so gleichgültige Eltern geben konnte ... :wehe:
Für eine derartige Verantwortungslosigkeit hätten die tatsächlich eine Tracht Prügel verdient. Aber da kommt noch einiges auf uns zu ...

Zu Lydias Verschwendungssucht werden wir in nächster Zeit auch noch einiges zu hören kriegen ...

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BeitragVerfasst: Mittwoch 18. März 2009, 20:12 
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Piratensüchtige Administratorin, ebenfalls Seriensuchti mit Mittelalterpräferenz und spätes Girlie
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Wo liegt der Unterschied zwischen damals und heute? :nixweiss: Es gibt auch heute Eltern, die keine Ahnung haben, was ihre Kinder so alles treiben. Die Bennets haben halt zwei Fraktionen von Töchtern, die Vernünftigen, die man alleine losschicken kann ( Jane nach London, Elizabeth nach Hunsford und Mary wäre sicher auch brav geblieben, wenn sie denn irgendwohin gedurft hätte) und die zwei Unvernünftigen, die man ja wohl kaum einsperren kann. Abgesehen davon, dass sie sich albern benehmen, ist auch noch kaum etwas passiert.
Grüße
Kerstin

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 Betreff des Beitrags: 39.Kapitel
BeitragVerfasst: Mittwoch 18. März 2009, 23:20 
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Administrator und Captain a.D. of HMS Groupread
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Miranda hat geschrieben:
Ist da ein einziger positiver Wesenszug an ihr in diesem Kapitel? :rolleyes:


Sie ist immerhin herzerfrischend gut drauf! Voll die gute Laune, mit Lust am Leben und jemand, die sich ihr Recht auf Spaß nicht nehmen lassen will. Ganz kurz habe ich an Marianne Dashwood gedacht - aber das sind natürlich Welten, weil es bei Lydia am Charakter hapert. Andererseits: Mit 15 kann man doch mal die Sau rauslassen wollen? Womit ich sie nicht verteidigen will, nur weil du nach einem einzigen positiven Wesenszug gefragt hast...


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BeitragVerfasst: Donnerstag 19. März 2009, 11:58 
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D'Arcy-Expertin mit Adelsaffinität
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Kerstin hat geschrieben:
Abgesehen davon, dass sie sich albern benehmen, ist auch noch kaum etwas passiert.

Bist Du dir sicher? Lydia zieht allein herum und macht den Männern schöne Augen, schleppt sie gewissermaßen sogar nach Hause ...
Man/Leserin wirft Lydia vor mannstoll und ein Flittchen zu sein, aber ich sehe, dass diese Eigenschaft von den Eltern eher unterstützt, zumindest aber toleriert, als kontrolliert wird.

Ich sehe hier schon einen Unterschied zu früher, als Moral und Zurückhaltung viel mehr Wert besassen als heute. Es hatte Konsequenzen, wenn die Regeln übertreten wurden, und das nicht zu knapp, weshalb Darcy ja auch tunlichst alles unternahm einen Skandal um seine Schwester zu verhüten, auch wenn es im Umkehrschluß bedeutete Wickham nicht in Mißkredit zu bringen, ihn also damit vor dem Gesetz und dem Makel gesellschaftlicher Ächtung zu bewahren.

Lydias Eltern jedenfalls scheinen keine größeren Probleme zu sehen, was mir umso unverständlicher ist, als Bennet seine Jüngste klar einschätzt. Es ist ja nicht so, als würde sie ihren Eltern etwas vormachen.

Ich sehe auch weder Darcy, noch Lizzy als "schuldig", weil sie vor Wickham nicht gewarnt haben. Georgianas Gouvernante war eine Niete, die statt das Kind zu schützen Wickham zu gefallen sein wollte, und sie in ihrer Liebe bestärkte, statt ihr abzuraten. Lydia dagegen ist einfach ein unerzogenes Balg. Wäre sie gut erzogen gewesen, hätte man sich um sie keine Sorgen machen müssen, denn sie hätte gewusst wie einem Mann zu begegnen.

Was man Darcy und Colonel Fitzwilliam tatsächlich vorwerfen kann ist, daß die beiden die Gouvernante nicht einer zuverlässigen Prüfung unterzogen hatten. Daß Wickham hinter ihrem Rücken Kontakte zu Mrs. Smith pflegte, konnten sie allerdings nicht ahnen und auch nicht damit rechnen.

*Nachtrag*
Ein wenig Hintergrundinfo zum damaligen Beruf einer Gouvernante http://www.zeit.de/1993/50/Sie-waren-ke ... ustruempfe

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BeitragVerfasst: Donnerstag 19. März 2009, 19:14 
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Begeistertes Missionierungsopfer
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Hatten wir nicht schon mal zu Beginn davon gesprochen, dass Mr Bennet in der Erziehung irgendwann aufgegeben hatte? Als kein Stammhalter kam , war sowieso alles unnötig? :fies_sei:
Jane und Lizzie sind richtig gut gelungen :wink: , Mary läuft so nebenher, Kitty und Lydia können grad tun, was sie wollen. :/

Gut drauf ist die Jüngste allerdings wirklich zu jeder Zeit. :rolleyes:
Schade nur, dass man nicht weiß, ob sich Mrs Bennets Lieblingstochter in der fernen Zukunft auch so als Nervensäge entpuppen wird - könnte ich mir gut vorstellen! :ja:

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BeitragVerfasst: Donnerstag 19. März 2009, 22:57 
Ein furchtbar verzogenes Gör, diese Lydia. Und immer tauchen solche Gestalten in der Realität auch auf. :tot:


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BeitragVerfasst: Donnerstag 19. März 2009, 23:40 
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Zitat:
Bist Du dir sicher? Lydia zieht allein herum und macht den Männern schöne Augen, schleppt sie gewissermaßen sogar nach Hause ...

Wie sollen die fünf Mädels denn sonst an den Mann kommen? Flirten ist da quasi lebensnotwendig. Gut, Lydia übertreibt es, aber sie hat Wickham ja nicht heimlich ins Gebüsch gezerrt, sondern ihn ihren Eltern vorgestellt. Und sie "zieht nicht alleine herum", das macht ihre Schwester Elizabeth, die meilenweit durch die Gegend rennt, um ihre Schwester zu besuchen. Lydia hat immer Kitty im Schlepptau ( was sicher auch keine adäquate Begleitung ist..).
Sie ist ein fünfzehnjähriges Mädchen mit reichlich Hormonen. Und bislang ist noch nichts wirklich schlimmes passiert. Sie gibt unvernünftig viel Geld für Flitterkram aus, schwärmt für Offiziere und kann sich keine fünf Minuten auf eine Sache konzentrieren. Spontan würde ich sagen, dass ist sowas von typisch Teenie wie es auch heute noch ist ( ersetzt bitte Offizier mit Boyband, Robert Pattinson oder sonstwem... :D).
Grüße
Kerstin

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BeitragVerfasst: Freitag 20. März 2009, 17:38 
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Interessant, dass das Thema Brighton bei den Bennets offenbar rege diskutiert wird. Ich hatte gar nicht mehr auf dem Schirm, dass die ganze family hinfahren soll. Mr. Bennet scheint die Debatte immerhin nicht mit einem Machtwort ein für allemal zu beenden. Er scheint ein klein wenig mit sich zu ringen, ob er seine Bequemlichkeit zu Gunsten des Vergnügens seiner Frau und zweier Töchter aufgibt. Im Nachhinein betrachtet wäre das vielleicht (man weiß es natürlich nicht) besser gewesen. So gesehen macht er als Vater mal wieder nicht unbedingt die beste Figur.


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BeitragVerfasst: Samstag 21. März 2009, 18:19 
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Kapitel 40
Lizzie erzählt Jane vom Antrag, ihrer Ablehnung, und vom Brief, soweit es Wickham und die Verwicklung Georgianas betrifft. Jane ist entsetzt und vermag es kaum zu glauben.
Beide beschließen, nichts über den Charakter Wickhams weiterzugeben.
Die Rolle Darcys bei der Abreise der Bingleys erwähnt Lizzie nicht.


Mrs Bennet stichelt weiter herum, sie vermutet, die Collinsens denken nur daran:
having Longbourn when your father is dead :fies_sei:

Überaus taktvoll ist ihre Ansicht , als sie über Jane und Mr Bingley plaudert:
...my comfort is, I am sure Jane will die of a broken heart, and then he will be sorry for what he has done.'' :lach:

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BeitragVerfasst: Samstag 21. März 2009, 22:38 
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Hier ist ja die Stelle, wo Lizzy und Jane entscheiden, nichts über Wickham zu sagen. Sie haben dafür einen guten Grund, den ich vergessen hatte: Sie gehen davon aus, dass Wickham ohnehin bald für immer weg ist. Trotzdem denke ich, dass sie ihrem Vater gewisse Andeutungen machen sollten. Und sollten sie nicht auch das Bedürfnis haben, etwas für Darcys Ehrenrettung zu tun?


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BeitragVerfasst: Sonntag 22. März 2009, 00:06 
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Zitat:
Und sollten sie nicht auch das Bedürfnis haben, etwas für Darcys Ehrenrettung zu tun?
Warum? Elizabeth hofft doch, ihn nie wieder zu sehen. ( Zumindest zu diesem Zeitpunkt) Und sie gehen beide nicht davon aus, dass er je nach Netherfield zurückkehren wird. Also warum sich die Mühe machen und versuchen, die anderen zu überzeugen?
Sie könnten es eh nicht, weil sie ja dann die Geschichte um seine Schwester erzählen müßten und das können sie nicht, weil sie seine Familie nicht bloßstellen wollen.
Grüße
Kerstin

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BeitragVerfasst: Sonntag 22. März 2009, 01:10 
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Also mit meinem Gerechtigkeitssinn wäre es schwer zu vereinbaren, schweigend hinzunehmen, dass derart falsch und gemein von einem offenbar anständigen Menschen geredet wird. (Old Shatterhand würde das nie durchgehen lassen. :D ) Lizzy sagt, sie sei der Aufgabe, die Leute von der Wahrheit zu überzeugen, "nicht gewachsen". Das finde ich schwach, passt eigentlich auch gar nicht zu meinem Bild von ihr. Sie macht es sich hier sehr einfach. Zumal sie sehr wohl etwas sagen könnte, ohne Georgiana zu erwähnen - Wickham hat sich ja schon zuvor daneben benommen.
Auf einem anderen Blatt steht, dass mal wieder das ganze Buch erledigt wäre, wenn Lizzy geredet hätte. Das hatten wir ja schon öfter.


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BeitragVerfasst: Sonntag 22. März 2009, 03:16 
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Es ist ein Dilemma. Alle Leute haben eine schlechte Meinung von Darcy und kennen die "Geschichte" von Wickham ( er wird sie sicher unter dem "Siegel der Verschwiegenheit" weit verbreitet haben. :rolleyes: ) Und jetzt soll sie losgehen und erklären, alles falsch, Darcy ist total in Ordnung, Wickham ist der Bösewicht.
Dann kommt die Frage, woher sie das wissen kann. Von Darcy natürlich.. ah ja, und was hat ihren Sinneswandel ausgelöst?
Die Wahrheit: Ein spontaner Antrag, den sie ziemlich deutlich abgewiesen hat und ein ehrlicher Brief, der die Wahrheit ans Lichte brachte.
Das kann sie außer ihrer Schwester niemandem erzählen. Was will sie den anderen sagen, dass sie Darcy getroffen hat und der doch total nett und anständig ist? Wenn sie ihre Argumente untermauern will, muß sie Fakten bringen, was sie nicht kann, ohne sich oder Darcy bloßzustellen.
Ein paar Leute werden ihr vielleicht glauben, dass Darcy in einem falschen Licht gesehen wird, auch wenn sie sich nur auf ihren eigenen Sinneswandel beruft, aber leider nicht die Mehrheit. Dummerweise hat er sich ja auch so verhalten, dass diese Meinung über ihn anscheinend bestätigt wurde.
Und sie ist keine Superheldin, die nun das Opfer rettet. ;D

Bei Wickham hoffen wohl Jane und Lizzie, dass er durch seine Versuche, woanders eine reiche Frau zu finden, aus dem Dunstkreis von Meryton verschwindet. Somit wären ihre Schwestern geschützt. Und ihr Vater schickt Lydia ja schließlich nicht alleine nach Brighton, sondern in der Obhut eines Ehepaares. Nur hätte er wirklich den Einwänden seiner Tochter mehr Aufmerksamkeit schenken können, denn das alberne Verhalten von Lydia dürfte selbst ihm aufgefallen sein.
Nur ist die Vorstellung, wochenlang einen mauligen Teenager herumsitzen zu haben, der schmollt, weil er nicht das bekommt, was er will, für ihn anscheinend schlimmer als der Gedanke, dass Lydia sich ab und an daneben benimmt.
Grüße
Kerstin

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BeitragVerfasst: Sonntag 22. März 2009, 10:17 
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Kerstin hat geschrieben:
Was will sie den anderen sagen, dass sie Darcy getroffen hat und der doch total nett und anständig ist? Wenn sie ihre Argumente untermauern will, muß sie Fakten bringen, was sie nicht kann, ohne sich oder Darcy bloßzustellen.
Ein paar Leute werden ihr vielleicht glauben, dass Darcy in einem falschen Licht gesehen wird, auch wenn sie sich nur auf ihren eigenen Sinneswandel beruft, aber leider nicht die Mehrheit. Dummerweise hat er sich ja auch so verhalten, dass diese Meinung über ihn anscheinend bestätigt wurde.
Und sie ist keine Superheldin, die nun das Opfer rettet.


Genau dass könnte sie tun. Rumlaufen und allen erzählen, dass sie Darcy in Hunsford und auf Rosings besser kennengelernt habe und sich jetzt nicht mehr vorstellen kann, dass Darcy ein übler Kerl ist. Stolz ja, aber anständig! Maria wird ohnehin viel rumerzählen. Und sie könnte in diesen diskreten Zeiten doch sicher auch ohne Quellenangabe berichten, sie habe gehört, dass es große Zweifel an Wickhams Story gäbe... Sie braucht ja auch gar nicht die ganze Stadt zu bekehren - ihre Familie würde schon reichen. Mindestens ihr Vater dürfte ihr doch wohl glauben.
Die Leute reden einfach zu wenig miteinander! Fand ich bei S&S auch schon.
Lizzy und Jane, das glaube ich trotz ihres Dilemmas, gehen den bequemsten Weg. Das sagt schon auch etwas über sie aus.


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BeitragVerfasst: Dienstag 24. März 2009, 10:46 
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Es gibt hier noch ein paar heitere Stellen, finde ich.
Etwa über Jane, die der ganzen Welt nicht so viel Verderbtheit zugetraut hätte, wie sie nun Wickham allein vereint. :D
Oder Lizzy, deren Mitgefühl für Darcy so schnell sinkt, wie das von Jane steigt...
Oder dass lachen den Geist beflügelt. Und Mrs Bennets Gezeter, auf das Miranda ja schon hingewiesen hat.
JA hat die ernsten Themen mal wieder durch viel Humor entschärft.

Ich will nicht rumreiten auf dem Reden-oder-nicht-reden-Thema: Aber findet ihr es in
Ordnung, dass Lizzy Jane verschweigt, wie aufrichtig Bingley sie mochte? Für den Plot ist das wohl egal (heute wäre das anders, da hätte Jane ihm sicher sofort eine SMS geschickt...), aber gefragt habe ich mich das trotzdem.


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BeitragVerfasst: Dienstag 24. März 2009, 17:58 
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Udo, meinst Du nicht, Lizzie hätte Darcy dadurch in einem schlechten Licht erscheinen lassen? Dass sie aus diesem Grund nichts zu Jane sagt?

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BeitragVerfasst: Dienstag 24. März 2009, 18:24 
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Sicher sieht das für Darcy nicht gut aus - aber ich denke, das wäre Lizzy egal. Sie will ihn doch ohnehin nie wiedersehen. Viel zu peinlich für sie. Oder meinst Du, sie will halb unbewußt Darcy nicht schaden? Sie sagt ja, sie wolle nichts sagen, um Janes Schmerz nicht noch zu verstärken. Sehr fürsorglich. Aber oft geht es ja schief, wenn man denkt, man wisse, was für jemand anderen das Beste ist.


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BeitragVerfasst: Dienstag 24. März 2009, 20:55 
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Ich fürchte, Janes positives Bild von Darcy hätte einen herben Kratzer bekommen. "Liebe Jane, Darcy ist total edel und gar nicht so arrogant, wie er immer wirkt. Er hat mir einen Heiratsantrag gemacht, den ich natürlich abgelehnt habe, und danach sein Verhalten erklärt, wodurch mir klar geworden ist, dass wir ihn verkannt haben. Ach übrigens, er hat dich und Bingley auseinander gebracht, tut mir echt leid für dich!"
:niwi:
Jane ist doch grade halbwegs über Bingley hinweg, da muß man als Schwester nicht unbedingt Salz in die Wunde streuen. Und was würde es bringen? Sie würde sich noch mehr grämen, weil sie nun weiß, dass Bingley sie liebt, aber unerreichbar ist.
Grüße
Kerstin

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BeitragVerfasst: Dienstag 24. März 2009, 22:21 
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Vielleicht wäre es auch ein bisschen schön oder beruhigend, wenn sie wüsste, dass sie sich nicht total in ihm getäuscht hat und er ihre Liebe gewissermaßen auch verdient hat? Wenn man Pech hat, traut die arme Frau künftig keinem Mann mehr über den Weg - was echt schade wäre. ;D
Aber Du hast schon recht: Der Frust wäre erst mal um so größer, also was soll's?


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 Betreff des Beitrags: 41. Kapitel
BeitragVerfasst: Mittwoch 25. März 2009, 19:29 
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41. Kapitel

Lydia jubelt, weil Mrs. Forster sie einlädt, mit ihr nach Brighton zu fahren. Elizabeth versucht erfolglos, ihren Vater davon zu überzeugen, dass er Lydia dies verbieten müsse. Bevor das Regiment abrückt, trifft Elizabeth Wickham mehrere Male, beim letzten Treffen kommt es zum Gespräch über Mr. Darcy. Sie deutet zu seiner Bestürzung an, dass sie Mr. Darcy inzwischen mit anderen Augen sieht.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 26. März 2009, 00:06 
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Es war mir gar nicht bewusst, dass Mr Bennet zunächst disagreeable war hinsichtlich Brighton! :fies_sei:

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BeitragVerfasst: Donnerstag 26. März 2009, 01:05 
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Am Auffaelligsten finde ich hier, dass Elizabeth so hoeflich zu Wickham ist, obwohl sie allen Grund haette, kratzbuerstig zu sein - immerhin geht sie ja auch davon aus, ihn nie bzw. nicht so bald wieder zu sehen. Was haette sie zu verlieren? Ihm (und auch Mr Collins) begegnet sie um einiges grosszuegiger und freundlicher als sie jemals zu Darcy war - der ja bis auf die grobe Absage bei der ersten Begegnung nichts wirklich Verachtenswertes getan hatte.
Irrational, wie alles Menschliche natuerlich ... :wink: aber trotzdem bezeichnend.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 26. März 2009, 01:23 
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Miranda hat geschrieben:
Es war mir gar nicht bewusst, dass Mr Bennet zunächst disagreeable war hinsichtlich Brighton! :fies_sei:

Das disagreeable bezieht sich wohl mehr auf den Versuch Mr. Bennet zu überreden mit der ganzen Familie nach Brighton zu gehen. Mrs. Bennet hätte da auch ihren Spass gehabt, aber Mr. Bennet hält den Daumen auf der Haushaltskasse. Lydia dann gehen zu lassen kostet ja nichts (naja fast nichts...), da von Mrs. Forster eingeladen und es bringt Ruhe ins Haus...

Julia hat geschrieben:
Am Auffaelligsten finde ich hier, dass Elizabeth so hoeflich zu Wickham ist, obwohl sie allen Grund haette, kratzbuerstig zu sein - immerhin geht sie ja auch davon aus, ihn nie bzw. nicht so bald wieder zu sehen.

Kratzbürstig ist sie zwar nicht, aber sie beunruhigt ihn mit ihren Andeutungen schon ungemein! Was weiss sie wirklich über ihn?

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BeitragVerfasst: Donnerstag 26. März 2009, 11:45 
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Es gibt ja eine mögliche Erklärung dafür, warum Elizabeth ausgerechnet mit Darcy so streng ist: Die These, dass sie sich im Grunde unbewusst schon von Anfang an zu ihm hingezogen fühlt und sich deshalb an ihm abarbeitet. Scheint mir aber eher fraglich. Wahrscheinlicher finde ich, dass Darcy halt intellektuell ein aussichtsreicheres Opfer ist, mit dem man sich heiter streiten kann - das könnte Elizabeth an ihm reizen. Mr. Collins ist einfach zu dumm, um sich auch nur mit ihm zu streiten. Aber ich finde auch, dass sie mit Wickham zu nachsichtig umgeht - warum sollte sie ihm nicht ganz klar machen, dass sie seine Geschichte nicht mehr glaubt? Vielleicht weil man damals so deutlich nicht über solche Sachen redete (sie bereut ja schon, dass sie sich am Anfang bei Wickham auf unanständiges Geläster eingelassen hat)?


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BeitragVerfasst: Donnerstag 26. März 2009, 20:47 
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Sie hat wieder das Problem, dass sie nicht sagen kann, was Darcy ihr alles erzählt hat. Gut, sie könnte Wickham den Hinweis geben, dass sie die Geschichte mit Georgiana kennt.. aber da Wickham davon ausgeht, dass Darcy sowas normalerweise nicht weitererzählt, würde er sich sicher fragen, wieso er es grade Elizabeth gesagt hat. Denn die hat ja augenscheinlich vorher wenig Sympathie für Darcy gezeigt. Sie steckt immer in dem Dilemma, nicht zu viel verraten zu können.
Und ich würde Wickham an ihrer Stelle auch nicht SO viel erzählen, sondern ihn schön im Unklaren lassen. Somit ist er sicher mehr gewarnt, denn er weiß ja nicht, was sie alles von ihm weiß! ;)
Grüße
Kerstin

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 Betreff des Beitrags: 41. Kapitel
BeitragVerfasst: Freitag 27. März 2009, 21:26 
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Registriert: Mittwoch 9. April 2008, 16:07
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In dem Gespräch mit ihrem Vater wird Elizabeth ziemlich deutlich, sie argumentiert gut und sehr eindringlich. Dass ihr Vater trotzdem an seiner Entscheidung festhält, zeigt mal wieder, dass er es an Verantwortungsbewußtsein fehlen lässt. Andererseits hatte ich vergessen, dass er im Grunde auch gute Gründe anführt. Tatsächlich vertraut er Lydia ja Colonel Forster an, der offenbar wirklich ein vernünftiger Mann ist. Und er hat recht: Lydia ist zu arm, um interessant zu sein - zumal in Brighton, wo es von attraktiven und besser situierten Damen nur so wimmeln dürfte. Es könnte für Lydia also tatsächlich ein heilsamer Schlag sein, zu sehen, wie unbedeutend sie ist. Natürlich geht es Mr. Bennet auch um seine Ruhe. Und wenn er seine Tochter wirklich kennen würde, müsste er auch vorsichtiger sein. Ansonsten scheint mir sein Verfahren damals aber nicht so unüblich gewesen zu sein. Mir ist da Catherine Morland in Northanger Abbey eingefallen, die mit den Nachbarn ins sündige Bath fahren darf (mit beinahe fatale Folgen) - und ihren Eltern kann man nun bestimmt nicht vorhalten, sie seien leichtsinnige Leute.


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BeitragVerfasst: Samstag 28. März 2009, 00:33 
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Piratensüchtige Administratorin, ebenfalls Seriensuchti mit Mittelalterpräferenz und spätes Girlie
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Registriert: Dienstag 18. Oktober 2005, 22:38
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Er hat ja auch Elizabeth mit Sir Lucas reisen lassen. ( Und sie darf auch mit ihrem Onkel und ihrer Tante in Urlaub fahren... auch wenn das jetzt vorgreift.) Und Jane darf auch alleine nach London. Es scheint also nicht völlig unüblich zu sein, seine Kinder mit vertrauenswürdigen Personen verreisen zu lassen. Immerhin hat Darcy seine Schwester auch alleine nach Ramsgate gelassen.
Grüße
Kerstin

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