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BeitragVerfasst: Montag 16. Februar 2009, 21:10 
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Emsige Missionarin für Jane Austen
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Registriert: Sonntag 15. Oktober 2006, 17:01
Beiträge: 1158
Udo hat geschrieben:
...dass die Bennets vermutlich elf Angestellte (für drinnen und draußen) gehabt haben dürften.
An 11 Angestellte hatte ich bei weitem nicht gedacht. Ich war schon froh, als ich in Kapitel 14 "die Diener" im Plural las. ("During dinner, Mr. Bennet scarcely spoke at all; but when the servants were withdrawn...")

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(W. H. Auden)

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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: Montag 16. Februar 2009, 21:10 


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BeitragVerfasst: Montag 16. Februar 2009, 23:50 
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Administrator und Captain a.D. of HMS Groupread
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Beiträge: 3091
Miss Hamilton hat geschrieben:
Aber was heisst denn "für draussen"? Bestimmt Leute, die sich um die Tiere und das Land gekümmert haben, aber auch Gärtner? Also für den "Privat-Garten"?


Land und Tiere nehme ich auch an. Gärtner? Warum nicht? Im Buch gibt es soweit ich mich erinnere keine Stelle, in der von Gartenarbeit der Bennets die Rede ist. Und irgendwer muss es ja machen.

Eine Frage zu Colonel Fitzwilliam: Ist das sein Vor- oder Nachname? (Vielleicht kommt das später noch, kann mich aber auch daran nicht erinnern....). In beiden Fällen ist es doch irgendwie komisch, weil Darcy ja auch Fitzwilliam heißt. Gibt es dafür eine Erklärung?


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BeitragVerfasst: Dienstag 17. Februar 2009, 00:22 
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Piratensüchtige Administratorin, ebenfalls Seriensuchti mit Mittelalterpräferenz und spätes Girlie
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Beiträge: 6885
Wohnort: Wo die Messer und Schwerter herkommen
Die hatten ja nie nur einen Blumengarten, hinter dem Haus wurde meistens Gemüse angebaut, für den Eigenbedarf. Da war ein "Mann im Haus" schon nicht verkehrt.
Außerdem sind das selten kleine Gärten um die Häuser gewesen, ohne elektrischen Rasenmäher und die anderen netten Hilfsmittel, die es heute so gibt, war man auf Muskelkraft angewiesen.
Ich denke, keine der Damen hätte gerne einen Rasen mit der Sense gemäht. ;)
Für die Pferde, sofern vorhanden, brauchte man auch einen Mann.
Grüße
Kerstin

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BeitragVerfasst: Dienstag 17. Februar 2009, 12:32 
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Administrator und Captain a.D. of HMS Groupread
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Beiträge: 3091
Soweit ich das sehe, zeigt Darcy hier erstmals etwas intensivere Gefühle - für seine Schwester. Es heißt, er berichtete "liebevoll und stolz" von ihren Fertigkeiten. Und wenn er auch bereits bei Elizabeths Aufenthalt auf Netherfield "bezaubert" von ihr war und ihr beim Ball-Scharmützel nichts richtig lange übel nehmen konnte, so kommt er hier doch insgesamt viel "wärmer" rüber, oder? Irgendwie wirkt er ein wenig verändert (und die Ereignisse der nächsten Kapitel zeigen ja auch, wohin das führt :wink: ). Die Frage ist, ob in familiärer Umgebung seine besseren Eigenschaften besser zur Geltung kommen, oder ob das lange Grübeln über Elizabeth und die Gefühle für sie seine harte Schale geknackt haben.

Noch eine Bemerkung zu Julias Vergleich zwischen Lady Catherine und Mrs. Bennet: Mr. Darcy ist hier das Verhalten seiner Tante gegenüber Lizzy ja ein wenig peinlich. Im 9. Kapitel errötet Lizzy für ihre Mutter, als diese Darcy plump und dumm unterstellt, er halte nichts vom Landleben... Kann auch eine zufällige Parallele sein.


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BeitragVerfasst: Dienstag 17. Februar 2009, 13:39 
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Begeistertes Missionierungsopfer
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Dass die familiäre Umgebung einer de Bourgh nun für wärmere Gefühle sorgen könnte...hm.
Es sei denn, Darcy erkennt, dass er auch Verwandschaft hat, die nicht vorzeigbar ist. :wink:
Vermutlich hat er Lizzie ganz einfach vermisst! :flower:

Die perfekte Lady de Bourgh ist ja richtiggehend impertinent ! Alles kann und weiß sie besser, überall muss sie ihre Nase reinstecken.
Und natürlich könnte sie wunderbar Klavier spielen, hätte sie nur Unterricht gehabt!
Wobei man doch ins Grübeln kommt: warum nur hatte die Lady in ihrer Jugend denn keinen Unterricht am Pianoforte? Sollte sie unmusikalisch gewesen sein? :fies_sei:
Denn zum guten Ton gehörte es damals, Töchter darin zu unterweisen.
Oder war sie ebenso kränkelnd wie Anne? :?:

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BeitragVerfasst: Dienstag 17. Februar 2009, 21:29 
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Austenfrischling
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Darüber habe ich mich auch schon gewundernt...
Miranda hat geschrieben:
Wobei man doch ins Grübeln kommt: warum nur hatte die Lady in ihrer Jugend denn keinen Unterricht am Pianoforte? Sollte sie unmusikalisch gewesen sein


Denn wie du schon sagtest gehörte es damals zum guten Ruf... merkwürdig...
Bestimmt war sie genauso verhätschtelt wir die liebe Anne

Irgendjemand hat mich mal gefragt welche Ausgabe ich habe. Ich habe die Filmausgabe von 2005, auch wenn ich den 1995 Film besser finde

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...und plötzlich fiel die Fassade.Er strahlte - sein Engelsgesicht so siegestrunken, dass es mir den Atem verschlug
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BeitragVerfasst: Mittwoch 18. Februar 2009, 01:00 
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Administrator und Captain a.D. of HMS Groupread
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Registriert: Mittwoch 9. April 2008, 16:07
Beiträge: 3091
Lady de Bourghs Gerede über die Musik ist schon peinlich... :D Da wird sie ein bisschen karikiert, finde ich.

Bin ich hier der Einzige, der sich fürs Flirten interessiert? :wink:
Da werde ich mal schnell vor dem nächsten Kapitel noch was los: Es fällt schon auf, dass Darcy sehr das Bedürfnis hat, sich vor Lizzy zu rechtfertigen, bzw. sein Verhalten zu erklären. Ganz typisch, wenn man jemanden sehr mag, oder? Das war ja schon auf Netherfield so. Wobei Darcy ganz nebenbei schon tiefe Einblicke in sein Seelenleben gewährt - auch ungewöhnlich. Da ist schon das Bedürfnis, Vertrauen aufzubauen, indem man etwas preisgibt.
Und dann sagt er noch, sie äußere Meinungen, die sie gar nicht habe. Im 11. Kapitel hat er ihr noch lächelnd vorgehalten, sie wolle alle Menschen absichtlich missverstehen. Er hat sich schon so sein Bild von ihr gemacht. Und dann vereinnahmt er sie geradezu: "Wir stellen uns eben beide nicht gern vor Fremden zur Schau." Er bemüht sich redlich, Nähe herzustellen... Ich schätze, er war sehr zufrieden mit dem Abend.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 18. Februar 2009, 06:49 
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Emsige Missionarin für Jane Austen
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Registriert: Sonntag 15. Oktober 2006, 17:01
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Udo hat geschrieben:
Bin ich hier der Einzige, der sich fürs Flirten interessiert? :wink:
Ich gestehe, den Groupread sträflich vernachlässigt zu haben *schäm* - und jetzt habe ich leider auch keine Zeit dafür.

Udo hat geschrieben:
Es fällt schon auf, dass Darcy sehr das Bedürfnis hat, sich vor Lizzy zu rechtfertigen, bzw. sein Verhalten zu erklären. Ganz typisch, wenn man jemanden sehr mag, oder?
:ja: *mal ganz heftigst nickend zustimme* Das sehe ich genauso.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 18. Februar 2009, 11:27 
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Begeistertes Missionierungsopfer
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Ganz sicher flirtet Darcy! Für jemanden, der von sich selber sagt:...
" I am ill qualified to recommend myself to strangers.'' geht er ganz schön aus sich heraus!
Und stimmt ihr lächelnd zu:
..You are perfectly right..! Was kann Frau mehr wollen? :fies_sei: :wink:

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BeitragVerfasst: Mittwoch 18. Februar 2009, 11:39 
Amadea hat geschrieben:
Ich gestehe, den Groupread sträflich vernachlässigt zu haben *schäm* - und jetzt habe ich leider auch keine Zeit dafür.


Ich lese nur sporadisch mit und muss oft lange suchen, bis ich das aktuelle Kapitel herausfinde. Könntet ihr das bitte jeweils in die Betreffzeile schreiben? :danke: In der Zeit, die man sonst mit Suchen vertut, kann man dann gut ein Kapitel lesen.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 18. Februar 2009, 22:55 
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Austenfrischling
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Okay, dann schreib ich doch noch was zu Darcy Fliterei :D

Er is schon unglaublich süß, wie er extra sich zu ihr stellt, nur weil er das von seiner Schwester gewöhnt ist. Ich persönlich bezweifle das ja. Also gut vielleicht zum Teil, aber ich denke, er will lieber in ihrer Nähe sein und sucht vielleicht ein kleines bisschen nach einem neuen Gespräch...

Ich finde es erfordert auch eine Menge Mut von ihm, dass er das zugibt, dass er mit Fremden nicht so leicht kann. Es zeigt auch, dass er Lissy sehr gerne hat, sonst hätte er das wohl nie zugegeben...

Es zeigt sich aber auch, dass er Lissy zu durschauen lernt, denn er erkennt, dass sie ihn ein wenig necken will und kommentiert:..I have had the pleasure of your acquaintance long enough to know, that you find great enjoyment in occasionally professing opinions which in fact are not your own.''

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BeitragVerfasst: Mittwoch 18. Februar 2009, 22:59 
light hat geschrieben:
Irgendjemand hat mich mal gefragt welche Ausgabe ich habe. Ich habe die Filmausgabe von 2005, auch wenn ich den 1995 Film besser finde
Die hat Karin von Schwab übersetzt. Bin gespannt, wie du die Übersetzung im Großen und Ganzen findest :wink:.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 19. Februar 2009, 09:29 
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Begeistertes Missionierungsopfer
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Kapitel 32
Elizabeth und Mr Darcy treffen erstmalig allein aufeinander. Auch in den Tagen danach kommt Darcy regelmäßig zu Besuch.

Lizzie merkt anscheinend noch immer nicht, warum Darcy so häufig ihre Gesellschaft aufsucht, obwohl Charlotte sie auf den Grund hinweist:
She had once or twice suggested to Elizabeth the possibility of his being partial to her, but Elizabeth always laughed at the idea.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 19. Februar 2009, 22:59 
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Dafür, dass sie sich schon ne Weile kennen, reden die beiden anfangs ziemlich gehemmt miteinander, oder? Was mich überrascht hat, ist die Bemerkung Lizzys, Charlottes Heirat mit Mr. Collins sei nicht ihre klügste Entscheidung gewesen. Das ist gegenüber einem Mann, den sie eigentlich ja noch nicht sehr mag, eine ungehörige Kritik an ihrer besten Freundin - und zudem unnötig. Vielleicht schämt sie sich so sehr für Mr. Collins, dass sie die Bemerkung für nötig hält, dann tut sie es aber aus eher egoistischen Motiven. Nett ist es gegenüber Charlotte nicht, obwohl sie immerhin nachschiebt, dass diese glücklich zu sein scheint - was mich noch mehr wundert, es sei denn, sie setzt Zufriedenheit mit Glück gleich, denn Charlotte zeigte bisher ja keine Zeichen großen Glücks.


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BeitragVerfasst: Freitag 20. Februar 2009, 08:34 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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Mr Darcy tastet sich vor ... :wink: Wieder einiges an "Futter" fuer verliebte Einbildungskraft:

"I do not mean to say that a woman may not be settled too near her family. The far and the near must be relative, and depend on many varying circumstances. Where there is fortune to make the expence of travelling unimportant, distance becomes no evil. (...)"

Mr. Darcy drew his chair a little towards her, and said, "You cannot have a right to such very strong local attachment. You cannot have been always at Longbourn."


Elizabeth denkt sich nichts oder denkt zumindestens, dass Darcy an Jane und Bingley denkt (warum sollte er?) waehrend er wahrscheinlich schon seinen Antrag formuliert.
Ich hab ein bisschen gebraucht, bis ich die vielen Doppeldeutigkeiten und Missverstaendnisse in diesen Kapiteln registriert habe, aber dank ausgiebiger "Emma"-Schulung sehe ich immer mehr fruehere Beispiele fuer dieses Motiv. Sehr raffiniert.

Etwas unglaubwuerdig finde ich uebrigens mittlerweile, dass Lizzy so voellig ahnungslos sein soll, vorallem nach Charlottes Hinweis. Aber das nur als klitzekleine Kritik am Rande. :wink:


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BeitragVerfasst: Freitag 20. Februar 2009, 09:59 
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Begeistertes Missionierungsopfer
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@ Udo

Lizzie ist ganz einfach ehrlich! Sie macht sich eindeutig lustig über Mr Collins: his friends may well rejoice in his having met with one of the very few sensible women who would have accepted him - und insofern passt es doch , dass sie es nicht gerade schlau findet von Charlotte , dass sie ihn genommen hat! :wink: Sie steht ihr ja auch zu - nicht verständlich, aber vernünftig. :fies_sei:
Dass eine Gesprächspause entsteht, fand ich besonders amüsant, und typisch auch, dass es Lizzie ist, die sie zunächst überbrückt. :)

@ Julia

Ich hab auch das Gefühl, dass Lizzie überhaupt nicht rafft, warum Darcy diese Bemerkungen macht hinsichtlich der Entfernung zum Elternhaus. :wink:
Da gibt es einige Missverständnisse: As he spoke there was a sort of smile, which Elizabeth fancied she understood;.

Und Du hast eine Stelle erwähnt, in der JA das äußere Verhalten mit den inneren Gefühlen in Einklang bringt: zunächst eben drew his chair a little towards her - und kurz darauf he drew back his chair....said in a colder voice - da meint er dann doch, sich zu weit vorgewagt zu haben! :lach:

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BeitragVerfasst: Freitag 20. Februar 2009, 21:52 
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Administrator und Captain a.D. of HMS Groupread
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Julia hat geschrieben:
Mr. Darcy drew his chair a little towards her, and said, "You cannot have a right to such very strong local attachment. You cannot have been always at Longbourn."
Elizabeth denkt sich nichts oder denkt zumindestens, dass Darcy an Jane und Bingley denkt (warum sollte er?) waehrend er wahrscheinlich schon seinen Antrag formuliert.


Ich bin mir nicht sicher, ob ich das schon so richtig verstanden habe. Also die Stelle, an der Lizzy an Jane und Bingley denkt, lautet in meiner Ausgabe:
"Alles außerhalb der unmittelbaren Umgebung von Longbourn erschiene Ihnen wohl weit weg." Sagt Darcy mit einem Lächeln zu Lizzy. Meinst Du, dass er hier schon sowas wie einen Antrag formuliert, Julia?
Das hab ich erst mal nur als freundliche Bemerkung gedeutet.
Den von Dir oben zitierten Satz finde ich schwieriger. In meiner Übersetzung heißt es: "Bei Ihnen gibt es keinen Grund zu einer so engen Bindung an Zuhause. Sie sind bestimmt nicht immer in Longbourn gewesen."
Also das habe ich erstmal so verstanden, dass Darcy im ersten Satz mal wieder Lizzys Familie durchbeleidigt - es gibt für Lizzy aus Darcys Sicht keinen Grund, sich allzu sehr auf diese Verwandtschaft einzulassen. Den zweiten Satz lese ich als Kompliment: Weil Lizzy so toll ist, kann sie unmöglich immer unter dem Einfluss dieser komischen Familie gestanden haben. Deshalb schien es mir auch verständlich, dass es einen Stimmungswechsel gibt, immerhin hat Darcy mal wieder daneben gelangt.


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BeitragVerfasst: Samstag 21. Februar 2009, 00:49 
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Begeistertes Missionierungsopfer
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Hm, ich hab da eigentlich keine Beleidigung gegenüber den Bennets gesehen, hab aber nie so genau drüber nachgedacht. :embarrassed:
Ich hab es als weiteren Gedankern gesehen, den Mr Darcy Lizzie nahelegen wollte, dass es doch gar nicht soo schlimm sein könnte, etwas weiter weg von der Familie zu wohnen.
Lizzie selber sieht es ja ganz vernünftig: wenn genug Geld da ist, um sich eine bequeme Kutsche leisten zu können ( möglichst eine Barouche ? :wink: ) , dann ist die Entfernung kein Problem!

Sie ahnt wirklich nicht, warum Darcy solche Bemerkungen macht! :ja:

Was die Liebe bzw. die besondere Aufmerksamkeit Mr Darcys Lizzie gegenüber angeht - Charlotte ist sich ja auch nicht ganz sicher!
Wenn Mr Darcy nicht die Zähne auseinanderbringt, er nur vor sich hinbrütet... He seldom appeared really animated .....

Charlotte beobachtet ihn genau, aber she often doubted whether there were much admiration in it, and sometimes it seemed nothing but absence of mind.

Wenn nun sogar Mrs Collins zweifelt , obwohl sie nach Anzeichen sucht , wieso sollte Lizzie solche erkennen?

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 Betreff des Beitrags: Kapitel 32 - für Hazel ;-)
BeitragVerfasst: Samstag 21. Februar 2009, 15:36 
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Administrator und Captain a.D. of HMS Groupread
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Miranda hat geschrieben:
Hm, ich hab da eigentlich keine Beleidigung gegenüber den Bennets gesehen, hab aber nie so genau drüber nachgedacht. :embarrassed:
Ich hab es als weiteren Gedankern gesehen, den Mr Darcy Lizzie nahelegen wollte, dass es doch gar nicht soo schlimm sein könnte, etwas weiter weg von der Familie zu wohnen.


Das würde tatsächlich dafür sprechen, dass er ihr Pemberley schmackhaft machen will. Könnte sein. Vielleicht hat Julia das mit dem verkappten Antrag gemeint? Wie lautet denn die beste Übersetzung des Original-Satzes?

"You cannot have a right to such very strong local attachment."
Bei mir (Ott) heißt es wie gesagt:
"Bei Ihnen gibt es keinen Grund zu einer so engen Bindung an Zuhause."
Ist das korrekt?

Zitat:
Was die Liebe bzw. die besondere Aufmerksamkeit Mr Darcys Lizzie gegenüber angeht - Charlotte ist sich ja auch nicht ganz sicher!
Charlotte beobachtet ihn genau, aber she often doubted whether there were much admiration in it, and sometimes it seemed nothing but absence of mind.
Wenn nun sogar Mrs Collins zweifelt , obwohl sie nach Anzeichen sucht , wieso sollte Lizzie solche erkennen?


Der einzige Grund könnte sein, dass seine Aufmerksamkeit sehr, sehr ungewöhnlich ist. Ich hatte vergessen, dass er ja nicht nur 1x oder 2x (wie im Film), sondern offensichtlich mehrfach im Pfarrhaus vorspricht, nicht selten auch allein. Warum sollte ein Mann wie Mr. Darcy sich freiwillig mit den Collins abgeben? So öde kann es auf Rosings gar nicht sein. Es muss also an Lizzy liegen, wie Charlotte richtig erkennt. Und wenn man dann noch bedenkt, dass damals 2x tanzen offenbar fast schon wie verloben, zu zweit spazieren gehen mehr oder weniger ein Heiratsantrag war, dann darf man sich schon was denken, wenn ein steinreicher Single ständig im Haus herumscharwenzelt. ;D


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BeitragVerfasst: Samstag 21. Februar 2009, 17:43 
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Der häufige Besuch ist mit Sicherheit sehr ungewöhnlich. Vielleicht wird das seiner Langeweile zugeschrieben? :wink:

Mir fällt noch eine Szene aus P&P 95 ein:
Als Lizzie und Darcy erstmalig allein aufeinandertreffen, sitzen sie , als sie nicht wissen, was sie noch sagen sollen, zum Zuschauer hin, aber voneinander abgewandt, Lizzie links, er rechts von uns, sogar die Körperhaltung nach außen hin zum "Bildrand".
Das fand ich im Film genial gut umgesetzt! Man sieht die Stille! :)
Das gehört nicht unbedingt hierher, aber es zeigt doch wie gut das Kapitel umgesetzt wurde! :top:

Die Übersetzung von Ott ist m.E. gelungen. :ja:

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BeitragVerfasst: Sonntag 22. Februar 2009, 01:15 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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Ich meine nicht, dass das schon ein Antrag sein soll ... eher dass er sich vortastet. Lizzie interpretiert seine Bemerkungen ueber relative Naehe und Ferne hinsichtlich Bingley und Jane, er wiederum denkt meinem Eindruck nach an Pemberley und interpretiert Lizzies Aeusserung, dass das ja kein Problem waere, wenn man Geld haette zu seinen Gunsten.

Die Herablassung in der Bemerkung bzgl. "local attachment" hatte ich noch nie so verstanden, aber ich glaube, es passt! Es ist einerseits ein Kompliment (oder zumindest so gemeint), andererseits wohl tatsaechlich ein weiteres Zeichen fuer Darcys schlechte Meinung. Die ja nicht unbegruendet ist, nur eben "etwas" unsensibel, sich Lizzy gegenueber dementsprechend zu aeussern.


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BeitragVerfasst: Sonntag 22. Februar 2009, 02:10 
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Soweit würde ich nicht gehen mit der Bedeutung des "local attachment" .
Er sagt ja nicht "attachment to your family" , sondern bezieht das eindeutig auf den Ort. Er will es ihr irgendwie einfacher machen, von Longbourn wegzugehen.
In dem Augenblick denkt er meines Erachtens nicht schlecht von Lizzies Eltern. :|

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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitel 32 - für Hazel ;-)
BeitragVerfasst: Sonntag 22. Februar 2009, 11:21 
Udo hat geschrieben:
"You cannot have a right to such very strong local attachment."
Bei mir (Ott) heißt es wie gesagt:
"Bei Ihnen gibt es keinen Grund zu einer so engen Bindung an Zuhause."
Ist das korrekt?

Meiner Meinung nach bezieht sich dieser Satz auf den kurz zuvor erwähnten Abschnitt: "Ich hätte die Entferung niemals als einen der Vorzüge ihrer Heirat angesehen", rief Elizabeth. "Ich würde niemals behaupten, Mrs. Collins lebe nicht weit entfernt von ihrer Familie."

Darcy merkt an der darauf folgenden Äußerung Lizzys, wie sich sich echauffiert und versucht zu beruhigen: "Eine so starke örtliche Bindung kann nicht gut für Sie sein. Sie können doch nicht immer in Longbourn bleiben." Dass er dabei in Erwägung zieht, sie in Pemberley einzuquartieren halte ich für möglich, aber nicht, weil er ihre Eltern grässlich findet, sondern weil er in Pemberley lebt.


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BeitragVerfasst: Sonntag 22. Februar 2009, 11:42 
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Stimmt! Man muss das Gespräch vorher mit einbeziehen, so leuchtet es ein, warum Mr Darcy diese Bemerkung macht. :ja:

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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitel 32
BeitragVerfasst: Sonntag 22. Februar 2009, 12:57 
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Emsige Missionarin für Jane Austen
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Hazel hat geschrieben:
Darcy: "Sie können doch nicht immer in Longbourn bleiben." Dass er dabei in Erwägung zieht, sie in Pemberley einzuquartieren halte ich für möglich, aber nicht, weil er ihre Eltern grässlich findet, sondern weil er in Pemberley lebt.
So hatte ich mir das auch gedacht. Das würde auch gut zu dem zitierten Satz passen, wenn er ihn denn so sagte.
Der Satz, den Mr. Darcy an dieser Stelle äußert ("You cannot have been always at Longbourn."), wird in meinen beiden Übersetzungen so übersetzt: "Sie sind bestimmt nicht immer in Longbourn gewesen." (Ott) bzw. "Sie können doch nicht immer in Longbourn gewesen sein." (Grawe) und das ist doch zutreffender, oder?
Ich versteh' nicht, wie Mr. Darcy auf diese Zeitform kommt. Woher will er wissen, ob Lizzy nicht doch seit Kleinkindtagen in Longbourn wohnt? Ich hätte den Satz in der Form wie Hazel ihn zitiert hat, an dieser Stelle einleuchtender gefunden. Der/Die Übersetzer/-in sah das wohl auch so :?:

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BeitragVerfasst: Sonntag 22. Februar 2009, 15:15 
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Registriert: Dienstag 18. Oktober 2005, 22:38
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Ich halte es aber schon für ein wenig herablassend. Es geht dabei nicht um ihre Eltern ( nicht nur), aber er empfand ja die ganze Gesellschaft rund um Longbourn und Netherfield als unter seiner Würde. Egal, wo er auftauchte, er war alles andere als höflich. Sir Lucas durfte sich ja auch spitze Bemerkungen anhören.
Ich beziehe mich da auch auf die Bemerkung von Mrs Bennet über die Familien, mit denen sie bekannt sind. Das ist in seinen Augen alles popeliger Landadel, wo so eine geistige Blüte wie Elizabeth nicht hineinpaßt.
Daher denke ich, dass er ihr damit auch sagen will, dass sie doch besser in eine andere Umgebung paßt. Quasi ein Kompliment. ;)
Grüße
Kerstin

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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitel 32 - für Hazel ;-)
BeitragVerfasst: Sonntag 22. Februar 2009, 15:58 
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Registriert: Mittwoch 9. April 2008, 16:07
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Hazel hat geschrieben:
"Eine so starke örtliche Bindung kann nicht gut für Sie sein. Sie können doch nicht immer in Longbourn bleiben." Dass er dabei in Erwägung zieht, sie in Pemberley einzuquartieren halte ich für möglich, aber nicht, weil er ihre Eltern grässlich findet, sondern weil er in Pemberley lebt.


Von wem stammt denn diese Übersetzung? Die weicht ja deutlich von den anderen ab...

@Hazel, Miranda: Aber wie erklärt ihr denn den plötzlichen "Stimmungsumschwung"? Offenbar muss er doch etwas gesagt haben, was Lizzy missfallen hat.

(Diese Stühlerückerei wirkt auf mich übrigens ein wenig albern. Aber das hat man damals wohl tatsächlich so gemacht, glaube ich wo gelesen zu haben.)


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BeitragVerfasst: Sonntag 22. Februar 2009, 18:03 
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Dieses Stühlerücken habe ich eigentlich eher als impulsiv empfunden, und als Darcy sich dessen bewusst wird, macht er einen Rückzieher ..er zieht den Stuhl ( und damit sich ) zurück! :wink:
Er hat zu viel von sich verraten, und greift aus Verlegenheit zu einer Zeitung.

Oder aber Lizzie wundert sich darüber, dass er den Stuhl näher zu ihr rückt? Und guckt konsterniert? Und daher der Rückzug? Es gibt wohl verschiedene Interpretationsmöglichkeiten. ;D

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BeitragVerfasst: Sonntag 22. Februar 2009, 20:07 
Amadea hat geschrieben:
"Sie können doch nicht immer in Longbourn gewesen sein." (Grawe) und das ist doch zutreffender, oder?
Ich versteh' nicht, wie Mr. Darcy auf diese Zeitform kommt. Woher will er wissen, ob Lizzy nicht doch seit Kleinkindtagen in Longbourn wohnt? Ich hätte den Satz in der Form wie Hazel ihn zitiert hat, an dieser Stelle einleuchtender gefunden. Der/Die Übersetzer/-in sah das wohl auch so

Von der Zeitform her hat Grawe richtig übersetzt, die Übersetzung von Helga Schulz ergibt für mich im ersten Augenblick aber mehr Sinn.
Oder Darcy meinte etwas anderes (und Grawe hat doch richtig übersetzt), nämlich dass Lizzy noch nicht oft verreist ist, und nicht weiß, was 50 Meilen auf einer guten Straße bedeuten.

Udo hat geschrieben:
@Hazel, Miranda: Aber wie erklärt ihr denn den plötzlichen "Stimmungsumschwung"? Offenbar muss er doch etwas gesagt haben, was Lizzy missfallen hat.

Der Stimmungsumschwung kommt von der unterschiedlichen Meinung, ob 50 Meilen weit oder nicht weit sind. Sie haben eine tolle Aus-ein-ander-setzung :D.

Das Stühlerücken sehe ich genauso wie Miranda, es geschah im Eifer des Gesprächs.


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BeitragVerfasst: Sonntag 22. Februar 2009, 20:16 
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Hazel hat geschrieben:
Von der Zeitform her hat Grawe richtig übersetzt, die Übersetzung von Helga Schulz ergibt für mich im ersten Augenblick aber mehr Sinn.
Finde ich ja auch.

Miranda hat geschrieben:
... Er hat zu viel von sich verraten, und greift aus Verlegenheit zu einer Zeitung.

Verlegenheit ist bei Mr. Darcy bestimmt im Spiel. Er hat in seinen beiden Sätzen unmittelbar zuvor das "you" in Bezug auf Elizabeth 2x dermaßen betont, dass diese ihn erstaunt ansieht. Ich glaube, dass er da fürchtet, zu deutlich preisgegeben zu haben, dass es ihm allein um Elizabeth geht und deshalb besinnt er sich, zieht seinen Stuhl wieder zurück und greift aus Verlegenheit zur Zeitung.

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"To read ist to translate, for no two person's experiences are the same."
(W. H. Auden)

"Lesen heißt übersetzen, denn keine zwei Menschen teilen die gleichen Erfahrungen."


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