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BeitragVerfasst: Sonntag 8. Februar 2009, 03:10 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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Registriert: Mittwoch 19. Oktober 2005, 21:13
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@Udo: Danke! :oops:
Das Temperament ist ein anderes, ja, aber das ist ja bei diesem Vergleich eher nebensächlich. Mittlerweile ist mir klar geworden, dass der Charakter der Lady noch eine ganz andere, wichtige Funktion (abgesehen von "Sozialkritik"? :wink: ) hat: Genau die Ungehörigkeit und schlechten Manieren die Mr Darcy demnächst offen gegenüber Lizzy an ihrer Familie bemängeln wird, werden hier wunderbar von einem Mitglied einer Gesellschaftsklasse demonstriert, die eigentlich diesbezüglich (in der damaligen Vorstellung und offensichtlich auch in JAs) Vorbild sein sollte.
Unhöflichkeit, Arroganz und Indiskretion sind klassenübergreifend, das soll hier wohl verdeutlicht werden ... und ist ja auch ein Knackpunkt in der Beziehung Bingley/Jane und Darcy/Lizzy.


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: Sonntag 8. Februar 2009, 03:10 


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BeitragVerfasst: Sonntag 8. Februar 2009, 20:26 
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Begeistertes Missionierungsopfer
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Stimmt, Lady de Bourgh ist ziemlich unerträglich - aber dennoch hat sie auch eine positive Ansicht :

..otherwise I see no occasion for entailing estates from the female line. :gut:
In der Familie von Sir Lewis fand sie es nicht nötig, eine männliche Erbfolge aufrecht zu erhalten.

Also hätte Mr Bennet da auch rechtzeitig etwas ändern können?
Oder durfte das nur der Adel?

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BeitragVerfasst: Montag 9. Februar 2009, 00:43 
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Administrator und Captain a.D. of HMS Groupread
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Julia hat geschrieben:
Mittlerweile ist mir klar geworden, dass der Charakter der Lady noch eine ganz andere, wichtige Funktion (abgesehen von "Sozialkritik"? :wink: ) hat: Genau die Ungehörigkeit und schlechten Manieren die Mr Darcy demnächst offen gegenüber Lizzy an ihrer Familie bemängeln wird, werden hier wunderbar von einem Mitglied einer Gesellschaftsklasse demonstriert, die eigentlich diesbezüglich (in der damaligen Vorstellung und offensichtlich auch in JAs) Vorbild sein sollte.
Unhöflichkeit, Arroganz und Indiskretion sind klassenübergreifend, das soll hier wohl verdeutlicht werden ... und ist ja auch ein Knackpunkt in der Beziehung Bingley/Jane und Darcy/Lizzy.


Mist, da muss ich wohl zum Radiergummi greifen?! Aber nein, irgendwie habe ich doch das Gefühl oder den Eindruck, dass unsere JA keine so große Freundin des Adels war. Den depperten Prinzen konnte sie doch auch nicht leiden.
Also hat die Lady auch die Funktion, Mr. Darcy vorzuführen? Denn sein Urteilsvermögen steht ja auch in Frage, wenn er einerseits Lizzys Familie tadelt, bei seiner eigenen aber blind für so schlechtes Verhalten ist. Das hat sich ja übrigens schon vorher abgezeichnet. Miss Bingley ist ja auch nicht gerade ein Engel, dass sie sich ungehörig benimmt, fällt Mr. Darcy zumindest in Bezug auf Lizzy ja immerhin auf. Und von Mr. Hurst ganz zu schweigen - der ist ja die Dekadenz und Dummheit in Reinform, er macht sich kaum weniger lächerlich als Mrs. Bennet.

@Miranda: Das mit der Vererbung ist mir auch aufgefallen. Mir ist da Mr. Dashwood eingefallen, der ja offenkundig auch nicht in der Lage (obwohl unbedingt willens) war, die Erbregelung zugunsten seiner Töchter zu ändern. Komisch ist das schon. Ich hätte gedacht, dass solche unsinnigen Regelungen gerade beim Adel verbindlich waren und je weniger verpflichtend, je niedriger der Stand?


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BeitragVerfasst: Montag 9. Februar 2009, 10:07 
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Master of Science in Physics, headbanging Austen Fan und etwas ganz Besonderes!
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Udo hat geschrieben:
Das mit der Vererbung ist mir auch aufgefallen. Mir ist da Mr. Dashwood eingefallen, der ja offenkundig auch nicht in der Lage (obwohl unbedingt willens) war, die Erbregelung zugunsten seiner Töchter zu ändern. Komisch ist das schon. Ich hätte gedacht, dass solche unsinnigen Regelungen gerade beim Adel verbindlich waren und je weniger verpflichtend, je niedriger der Stand?


Ich dachte eigentlich, diese Regelungen waren nicht von Stand zu Stand verschieden, sonderm von Haus zu Haus. Bei S&S lags ja auch nicht an der Gesellschaftsschicht, dass Norland an den Sohn ging, sondern am Testament von Mr Dashwood Seniors Onkel. Der wollte, dass das Kind von Fanny und John mal Norland erbt, darum hat er das so geregelt, dass sein Neffe, das Haus nicht an seine Töchter vererben konnte. Sir Lewis de Burgh war bestimmt der rechtmässige und vollständige Eigentümer und konnte das Haus nach Belieben an sein einziges Kind weiterleiten, egal ob Tochter oder Sohn. Hingegen Mr Bennet hat Lonbourn wohl unter der Bedingung bekommen, dass er das Haus nicht an Töchter vererben kann. Das musste auf seines Vaters Mist gewachsten sein. Ich glaube, verkaufen stand auch nicht zur Debatte, da Mr Bennet das Haus (genau wie Mr Dashwood) nur soweit "besass", dass er darin wohnen durfte, oder? Sonst hätte man sowas doch irgendwie umgehen können, entweder indem man sich im Nachbardorf was kaufte, dass man nach Belieben vererben konnte oder indem die Bennets Lonbourn verkauft, es aber gleich wieder zurückgekauft hätten. Schliesslich kann man eine Erbregelung doch nicht mitverkaufen oder? Aber naja, je nach Testament ist dann die nächste Generation von der Regelung entbunden, denkich. Kennt ihr den Miss Marple Krimi "16.50 ab Paddington"? Dort ists drum ähnlich: Der Vater darf sein geerbtes Vermögen nicht für sich haben, sondern nur die Zinsen, wenn er aber stirbt bekommen seine Kinder das ganze Geld und dürfen damit machen was sie wollen.

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Diesen Beitrag widme ich Geralt


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BeitragVerfasst: Dienstag 10. Februar 2009, 13:23 
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Caro, weißt Du nicht Rat?
Erst jetzt beim Lesen ist mir aufgefallen, dass an einer Stelle gesagt wird, Lady de Bourgh würde unentwegt reden. Irgendwie hab ich sie mir wortkarg und verstockt vorgestellt. Ständig reden passt ja auch wieder zur Mrs. Bennet.
Ist es nicht erstaunlich, dass Elizabeth so selbstbewusst und souverän auftritt? Mir scheint, dass die ganze Szene auf Rosings auch dazu dient, diesen Aspekt ihrer Person besonders deutlich zu zeigen. Denn die Lady soll ja furchteinflössend sein und wirkt auch so auf alle Anwesenden, besonders auf Mary und die Männer. Eine Ausnahme ist Charlotte, die der Lady offenbar den schuldigen Respekt erweist (was als Nachbarin und bei der großen Abhängigkeit nur klug ist), ansonsten aber auch nicht in Ehrfurcht erstarrt. Wieder ein Pluspunkt für sie. Elizabeth weiß aber ja auch sehr gut, was sich gehört (man denke an die Ballszene, als Mr. Collins sich an Mr. Darcy ranschmeißt), so könnte man auch sagen, dass sie sich hier ein klitzekleines Bisschen ungebührlich verhält - so sympathisch mir das auch ist.


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BeitragVerfasst: Dienstag 10. Februar 2009, 23:23 
Udo hat geschrieben:
Ist es nicht erstaunlich, dass Elizabeth so selbstbewusst und souverän auftritt? Mir scheint, dass die ganze Szene auf Rosings auch dazu dient, diesen Aspekt ihrer Person besonders deutlich zu zeigen. Denn die Lady soll ja furchteinflössend sein und wirkt auch so auf alle Anwesenden, besonders auf Mary und die Männer. Eine Ausnahme ist Charlotte, die der Lady offenbar den schuldigen Respekt erweist (was als Nachbarin und bei der großen Abhängigkeit nur klug ist), ansonsten aber auch nicht in Ehrfurcht erstarrt. Wieder ein Pluspunkt für sie.

Lizzy wird sich sicher sehr geärgert haben, dass Lady de Bourgh über die Gewohnheiten in ihrer Familie hergezogen ist und ständig Vergleiche gezogen hat.
Mir gefällt die Stelle, in der beschrieben wird, wie Charlotte die übrigen Gäste vorstellt: [...] und da Mrs. Collins es mit ihrem Gatten geklärt hatte, dass sie die Aufgabe der Vorstellung übernehmen würde, geschah dies auf korrekte Weise, ohne die üblichen Entschuldigungen und Dankesbezeigungen, die er für erforderlich gehalten hätte. Hier tut Charlotte das Nötige, angemessen und sachlich, und schafft so vielleicht einen Rahmen, in dem Lizzy sich auch sicher fühlen kann. Obwohl das nirgends steht. Lizzy ist wirklich sehr furchtlos und neugierig.
In dem Nachwort meiner Ausgabe (von Angelika Beck) steht, dass JAs Vater ihre schriftstellerische Begabung früh erkannt und stets gefördert hatte, und sie zu ihm ein viel herzlicheres Verhätnis hatte, als zu ihrer Mutter.
Das könnte man fast genauso von Lizzy und ihrem Vater sagen, oder? Sein Rückhalt (obwohl er nicht anwesend war) mag ihr auch den Rücken gestärkt haben.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 11. Februar 2009, 01:33 
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Hazel hat geschrieben:
Mir gefällt die Stelle, in der beschrieben wird, wie Charlotte die übrigen Gäste vorstellt: [...] und da Mrs. Collins es mit ihrem Gatten geklärt hatte, dass sie die Aufgabe der Vorstellung übernehmen würde, geschah dies auf korrekte Weise, ohne die üblichen Entschuldigungen und Dankesbezeigungen, die er für erforderlich gehalten hätte.


Genau die Stelle meinte ich auch, da wird klar, dass Charlotte alles ganz gut im Griff hat. Ihren Mann, die Situation....


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BeitragVerfasst: Mittwoch 11. Februar 2009, 15:56 
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Kapitel 30

Sir William ist abgereist. Zu Lizzies Erleichterung bleiben sie von Mr Collins Anwesenheit weitgehend unbehelligt. In der Woche vor Ostern meldet sich Besuch an auf Rosings: Mr Darcy und Cousin, Colonel Fitzwilliam. Beim ersten Aufeinandertreffen plaudert dieser very pleasantly, während Darcy zunächst- wie erwartet - mit niemandem spricht, ehe er zumindest nach der Gesundheit der Bennets fragt. : his civility was so far awakened...
Na immerhin! :wink:

Was ist davon zu halten, dass Darcy auf Lizzies Frage, ob er ihre Schwester in London gesehen habe, offensichtlich zögert? : she thought he looked a little confused as to...

Im 95er Film sieht man ja , wie Darcy hinabschaut, als Jane das Haus verlässt. Ob JA hier eine solche Möglichkeit andeuten will?

Charlotte ist der Meinung, das Mr Darcy nur Lizzies wegen so früh einen Besuch abstattet. Sie hat mal wieder eine gute Menschenkenntnis! :lach:

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BeitragVerfasst: Mittwoch 11. Februar 2009, 23:12 
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Darcy is back!! Mann, bin ich froh. An meiner Freude merke ich, wie sehr ich ihn vermisst habe - und daraus schließe ich, dass ich ihn doch lieber hab, als ich dachte... :love: :P

Elf Kapitel war er weg! Das ist schon ne stramme Leistung von JA, die Story ohne den Hero doch ganz gut am Laufen zu halten. Noch ein Argument gegen die ja noch weit verbreitete Ansicht, P&P sei ein Liebesroman. :wink:

Miranda hat geschrieben:
Was ist davon zu halten, dass Darcy auf Lizzies Frage, ob er ihre Schwester in London gesehen habe, offensichtlich zögert? : she thought he looked a little confused as to...
Im 95er Film sieht man ja , wie Darcy hinabschaut, als Jane das Haus verlässt. Ob JA hier eine solche Möglichkeit andeuten will?


Bei mir wird "confused" mit "verlegen" übersetzt, daher - und natürlich, weil ich die Story kenne - hab ich auch sofort daran gedacht, dass er sich schuldig fühlt. Eigentlich könnte aber auch der Erstleser darauf kommen, denke ich, oder? Zumindest wird das hier relativ subtil angedeutet.

Zitat:
Charlotte ist der Meinung, das Mr Darcy nur Lizzies wegen so früh einen Besuch abstattet. Sie hat mal wieder eine gute Menschenkenntnis! :lach:


Ich sag ja: Charlotte ist klug und hat den Durchblick.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 11. Februar 2009, 23:22 
Miranda hat geschrieben:
Was ist davon zu halten, dass Darcy auf Lizzies Frage, ob er ihre Schwester in London gesehen habe, offensichtlich zögert? : she thought he looked a little confused ...
Im 95er Film sieht man ja , wie Darcy hinabschaut, als Jane das Haus verlässt. Ob JA hier eine solche Möglichkeit andeuten will?

Da will Lizzy es ganz genau wissen, und sich eine eigene Meinung bilden. Ich denke auch, dass Darcy davon erfahren haben muss, dass Jane in London ist. Oder was meint ihr?
Zitat:
Charlotte ist der Meinung, das Mr Darcy nur Lizzies wegen so früh einen Besuch abstattet. Sie hat mal wieder eine gute Menschenkenntnis! :lach:
LOL, Charlotte, die Schäkerin!


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BeitragVerfasst: Mittwoch 11. Februar 2009, 23:29 
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Austenfrischling
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Zitat:
Miranda hat geschrieben:
Was ist davon zu halten, dass Darcy auf Lizzies Frage, ob er ihre Schwester in London gesehen habe, offensichtlich zögert? : she thought he looked a little confused ...
Im 95er Film sieht man ja , wie Darcy hinabschaut, als Jane das Haus verlässt. Ob JA hier eine solche Möglichkeit andeuten will?


Ich glaube auch, dass sie (Jane Austen) es andeuten will. Die böse Carolin hat ihm bestimmt alles erzählt... ich bin eigentlich davon fest überzeugt! Außerdem würde es zu ihrem Charakter passen...

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BeitragVerfasst: Donnerstag 12. Februar 2009, 12:26 
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@light
Schön dass Du gleich hier einsteigst! :danke:


Darcy drückt sich ja auch geschickt aus, er sagt nur :that he had never been so fortunate as to meet Miss Bennet.

Der Besuch war gewiss Thema bei den Bingleys! :fies_sei:

Interessant finde ich , dass Elizabeth sogar irgendwie gespannt auf das Wiedersehen mit Darcy ist, und der Grund ist eigentlich nicht unbedingt ladylike :wink:
...she might be amused in seeing how hopeless Miss Bingley's designs on him were, by his behaviour to his cousin,....

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BeitragVerfasst: Donnerstag 12. Februar 2009, 23:09 
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Darcy scheint es ja sehr eilig zu haben, Elizabeth wiederzusehen. Dabei sind Monate seit ihrer letzten Begegnung vergangen, die Anziehungskraft hat offenbar nicht nachgelassen. Ich frage mich, warum? Was findet er an dieser Person, die ständig gegen ihn stichelt, komische Sprüche macht und auch sonst kaum eine Gelegenheit auslässt, ihm ihre Antipathie zu zeigen? Mal abgesehen jetzt von ihren leuchtenden Augen, die die üble Verwandtschaft wohl kaum aufwiegen können.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 12. Februar 2009, 23:22 
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Begeistertes Missionierungsopfer
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Ist doch klar - Elizabeth ist eine anstrengende :wink: Gesprächspartnerin.
Widerworte ist Mr Darcy nicht gewohnt. :)
Sie fordert ihn heraus, wie könnte er da widerstehen? :fechten:

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BeitragVerfasst: Donnerstag 12. Februar 2009, 23:25 
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Austenfrischling
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Ich glaub auch, dass er gerade ihre Widerworte anziehend findet, er weiß nie, was als nächstes kommt.
Bei anderen Damen der Gesellschaft kann er sich vermutlich schon denken, was sie gleich sagen würden, bei Lissy nicht. Ich glaub ihn fasziniert das und er möchte deshalb ihren Charakter näher kennenlernen.
Ich glaube, dass er ihre Antipatie auch nicht ernst nimmt, weil er sich nicht vorstellen kann, dass jemand ihn nicht mögen könnte... ich finde Darcy zu Beginn schon recht arrogant in dieser Hinsicht.

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BeitragVerfasst: Freitag 13. Februar 2009, 08:51 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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Ja, auch er muss dazulernen. :wink:

Ich denke auch, dass die Widerborstigkeit das ist, was Mr Darcy an Elizabeth interessiert. Er hat ja sonst offensichtlich hauptsächlich Frauen um ihn, die bewundernd an seinen Lippen hängen (zumindest Miss Bingley).
Allerdings glaube ich auch, dass Darcy (u.a. dank seiner Arroganz?) viel von dem was Elizabeth sagt misinterpretiert. Besonders in den nächsten beiden Kapiteln gibt es ein paar Szenen, in denen man mindestens aus Darcys Sicht sagen kann, Lizzy flirtet mit ihm. Unbewusst ihrerseits natürlich, aber wenn man erstmal entflammt ist kann man ja alles möglich zu den eigenen Gunsten verstehen. :wink:


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BeitragVerfasst: Freitag 13. Februar 2009, 22:13 
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Ok, Elizabeth weckt sein Interesse, weil sie widerborstig ist. Aber ist es realtitätstüchtig, dass er sich auch gleich in sie verguckt? Schließlich ist sie nicht nur ein wenig schnippisch, sondern stichelt fast unentwegt und durchaus unfreundlich gegen ihn. Außerdem scheint sie sich allerbestens mit dem aus Darcys Sicht sehr, sehr üblen Wickham zu verstehen. Würdet Ihr Euch in jemanden verlieben, der Euch regelmäßig piesackt? Zumal wenn er oder sie nur "annehmbar" aussieht... Ich glaube, die gute Lizzy würde mir irgendwann doch auf den Puffer gehen.

Mein Verdacht ist, dass da noch ein wenig mehr ist. Ich habe den Eindruck, dass Lizzys Anziehungskraft nicht zuletzt darauf beruht, dass sie eine sehr "natürliche" Frau ist - halt anders als die Salonpomeranzen, die er sonst so kennt, die nicht nur anbiedernd sind, sondern auch irgendwie steril. Elizabeth wird ja auch so dargestellt: Sie wandert viel und gern, latscht allein über Feld und Wiese und durch Matsch und Schlimmeres. Und auch ihre Umgangsformen sind zwar im Grunde korrekt (was wichtig ist), aber halt doch sehr unbefangen und direkt. Ich glaube, das wiegt mehr als die Widerborstigkeit.


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BeitragVerfasst: Samstag 14. Februar 2009, 00:01 
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Austenfrischling
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Ja klar auf jedenfall spielt das natürlich auch eine Rolle!
Ich finde, ihn fasziniert jedoch zuerst, dass sie ihm Widerworte gibt und anschließend mustert er sie ja auch genauer... dann merkt er, meiner Meinung nach, erst, das sie, wie du schon gesagt hast, sehr ehrlich, direkt und aufgeweckt ist.

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BeitragVerfasst: Samstag 14. Februar 2009, 00:32 
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Begeistertes Missionierungsopfer
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Es ist wohl nicht nur das *Contra* an sich, das Elizabeth ihm gibt, sondern der Inhalt, der ja schon geistreich, mit Wortwitz vorgebracht wird, oder?

Aber ganz sicher bewundert Darcy auch, dass sich Lizzie gern draußen aufhält, das erwähnt er ja mehrfach lobend - z. B. brightened by the exercise :)

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BeitragVerfasst: Samstag 14. Februar 2009, 11:07 
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Emsige Missionarin für Jane Austen
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Miranda hat geschrieben:
Darcy drückt sich ja auch geschickt aus, er sagt nur :that he had never been so fortunate as to meet Miss Bennet.
Ja, er wird schon wissen, weshalb er es so formuliert. :D


"... da die meisten Familien in der Umgebung für die Collins zu weit entfernt wohnten." Die Kirche befindet sich doch bestimmt gleich neben dem Pfarrhaus? Für den Kirchgang der Leute ist die Entfernung dann ja ganz schön lästig.

Welch aufschlussreicher Satz über die Lady: "Wenn die Dorfbewohner Ärger machten, unzufrieden oder zu arm waren, eilte sie ins Dorf, um ihren Streit zu schlichten, ihre Beschwerden zum Schweigen zu bringen und sie so lange auszuschimpfen, bis wieder Frieden und Überfluss herrschten." Schelte hilft also gegen Armut, Lady Catherine? Dieser Denkansatz war mir bisher neu. ;)
Der Satz ist toll aufgebaut und so viel wird gesagt mit so wenigen Zeilen. Ich liebe Jane Austen! :freude:

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(W. H. Auden)

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BeitragVerfasst: Samstag 14. Februar 2009, 14:58 
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Irgendwie scheint es also die Mischung von widerborstig und natürlich zu sein, die ihn anzieht. Und wie ich im nächsten Kapitel lese, findet er sie ja tatsächlich doch viel attraktiver, als er anfangs zugeben mochte...

light hat geschrieben:
Ich glaube, dass er ihre Antipatie auch nicht ernst nimmt, weil er sich nicht vorstellen kann, dass jemand ihn nicht mögen könnte... ich finde Darcy zu Beginn schon recht arrogant in dieser Hinsicht.


Das finde ich interessant. Daran habe ich noch gar nicht groß gedacht, aber Du hast offensichtlich recht. Da er sich ja sicher für einen guten Kerl hält, fällt es ihm offenkundig schwer, Elizabeths Sticheleien richtig einzuordnen. Das ist vielleicht überheblich, aber ich würde eher sagen, dass es von mangelnder Selbstreflexion zeugt - daher kann ihm auch nicht klar sein, wie er auf andere Leute wirkt.

Amadea hat geschrieben:
"... da die meisten Familien in der Umgebung für die Collins zu weit entfernt wohnten." Die Kirche befindet sich doch bestimmt gleich neben dem Pfarrhaus? Für den Kirchgang der Leute ist die Entfernung dann ja ganz schön lästig.


Über den Satz bin ich auch gestolpert. In meiner Übersetzung (Andrea Ott) lautet er jedoch ganz anders:
"... da die meisten Nachbarn einen weitaus gehobeneren Lebensstil pflegten als das Ehepaar Collins."
Das klingt komisch, weil man dann erwarten würde, dass Lady Catherine sich viel öfter mit den anderen Nachbarn als mit den Collins treffen würde. Außerdem habe ich irgendwie das Bild eines mittleren Dorfes mit der Lady, dem Pastor und danach nur noch Landleute im Kopf.
Im Original lautet der Satz:
"... as the style of living of the neighbourhood in general was beyond the Collins`s reach."
Offenbar geht es hier eher um Lebensstil als um Entfernung. Wie übersetzt Grawe?


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BeitragVerfasst: Samstag 14. Februar 2009, 15:28 
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Demnach ist die obige Übersetzung ganz einfach schlecht. Zuviel Eigeninterpretation, die den Inhalt ja sogar verfälscht! :fies_sei:
Andrea Ott übersetzt es wohl richtig. :ja:

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BeitragVerfasst: Samstag 14. Februar 2009, 18:59 
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Udo hat geschrieben:
Im Original lautet der Satz: "... as the style of living of the neighbourhood in general was beyond the Collins`s reach."
Offenbar geht es hier eher um Lebensstil als um Entfernung. Wie übersetzt Grawe?

Udo, mein Zitat war aus der Grawe-Übersetzung! Was haben die sich nur dabei gedacht? :/ Man kann doch das "style of living" nicht völlig unerwähnt lassen und nur von Entfernung schreiben. :nein: Bei Sätzen, über die ich "stolpere", schau ich öfters mal ins Original, aber diesem Satz maß ich jetzt nicht die Bedeutung zu. Also kein Wunder, dass ich mich wunderte. In meiner Vorstellung einer Ortschaft sind die Häuser um die Kirche angesiedelt und nicht zu weit davon entfernt.

Andererseits wundere ich mich nun, wieso die Collins so viel ärmer sein sollen als die anderen Dorfbewohner?

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BeitragVerfasst: Samstag 14. Februar 2009, 20:33 
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Austenfrischling
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Als Pfarrer verdiente man damals wohl nicht sehr viel. Es kann gut sein, dass die Leute im Dorf eher gehobener sind, vielleicht leben auch manche auf dem Land, so wie bei Lissys Famile... :gruebel:
Man ich würd gerne in mein Buch reinschauen, aber ich hab es ausgeliehen... naja egal...

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BeitragVerfasst: Samstag 14. Februar 2009, 21:22 
light hat geschrieben:
Man ich würd gerne in mein Buch reinschauen, aber ich hab es ausgeliehen... naja egal...
Welche Übersetzung hast du, weißt du das?

Mein Exemplar ist aus dem Winkler Verlag, die Übersetzung ist von Helga Schulz, und lautet folgendermaßen: Andere Einladungen gab es für sie nur wenige, da der Lebensstil der Nachbarschaft im allgemeinen für die Collins' jenseits ihrer Möglichkeiten lag. Das ist auch passend übersetzt.

Prägnant finde ich auch folgende Sätze: Ihr [Lizzys] liebster Spaziergang, den sie häufig machte, während die anderen zu Lady Catherine gingen, führte an dem lichten Wäldchen entlang [...] wo sie sich jenseits der Reichweite von Lady Catherines Neugierde fühlte.
Also schien Lizzy nicht immer mit nach Rosings zu fahren, wo jede Unterhaltung ein Pendant zu der ersten war, sondern sie schuf sich durchaus ihre Freiräume.


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BeitragVerfasst: Sonntag 15. Februar 2009, 01:51 
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31. Kapitel

Wieder ist man zu Besuch auf Rosings, diesmal mit Mr. Darcy und dem Colonel, der sich bestens mit Elizabeth versteht. Man plaudert über Musik, Elizabeth spielt ein wenig und spricht mit den Herren über Darcy.

Wie Julia schon geschrieben hat: Hier wird geflirtet! Dass Mr. Darcy das so wahrgenommen haben muss, scheint mir sicher, aber auch Elizabeth muss gespürt haben, dass das ganze Gespräch am Klavier einen ganz neuen Zungenschlag hat. Da wird beschwingt, ja ein klein wenig übermütig über Mr. Darcys Schwächen geredet und viel gelächelt dabei. Eine von der ganzen Konstruktion her absolut typische Flirtszene, finde ich. Die Männer lauschen aus nächster Nähe bewundernd den Künsten der schönen (so heißt es hier jetzt) Spielerin, man schäkert und neckt sich gegenseitig... Dabei greift Elizabeth offenbar die Szene auf, in der Darcy sie verschmäht hat - sie hat die Kränkung ihres Stolzes keineswegs vergessen. Aber es fällt von ihr kein einziges wirklich spitzes oder gar böses Wort - Mr. Darcy kann das alles locker als freundlichste Frotzelei interpretieren.


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BeitragVerfasst: Sonntag 15. Februar 2009, 15:13 
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Elizabeth genießt das Gespräch - genau wie Mr Darcy. Sie neckt ihn , sie nimmt ihn hoch, sie stichelt. Vermutlich hat sie solch eine Art der Unterhaltung oft genug mit ihrem Vater geführt, der ja Meister der Seitenhiebe ist. :wink:
Mr Darcy hingegen - ob er solches gewohnt ist?

Die Szene in Netherfield ist ganz sicher nicht vergessen.
Aber die Art, wie Darcy zunächst kontert , ist ja auch nicht von schlechten Eltern :fies_sei: : ..I have had the pleasure of your acquaintance long enough to know, that you find great enjoyment in occasionally professing opinions which in fact are not your own.'' :wink:

Und in einem gibt er offen zu: "I certainly have not the talent which some people possess,of conversing easily with those I have never seen before."

Das stimmt wohl, und es gibt eben nicht nur solche Plaudertaschen wie Colonel Fitzwilliam, der sein Herz auf der Zunge trägt.
Man sollte nicht alles Darcys 'Hochmut' zuschreiben. Dass Lizzie meint, mit etwas Übung könnte er sich bessern, mag stimmen, aber die grundlegende Charaktereigenschaft - Zurückhaltung - ist für mich eher positiv!

Vermutlich würden sich Lizzie und Mr Darcy viel eher kriegen :wink: , wenn nicht demnächst der Colonel wieder aus dem Nähkästchen plauderte! :lach:

Noch ein Pluspunkt für Darcy: he looked a little ashamed of his aunt's ill breeding. Schlechtes Benehmen hängt eben nicht vom "Stand" ab, und er weiß es. :top:

So allmählich gewinnt Darcy an Punkten! :)

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BeitragVerfasst: Sonntag 15. Februar 2009, 23:25 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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Registriert: Mittwoch 19. Oktober 2005, 21:13
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Miranda hat geschrieben:
Aber die Art, wie Darcy zunächst kontert , ist ja auch nicht von schlechten Eltern :fies_sei: : [i]..I have had the pleasure of your acquaintance long enough to know, that you find great enjoyment in occasionally professing opinions which in fact are not your own.'' :wink:



Und da sieht man u.a. auch, was zu dem/Darcys Missverständnis führt, Elizabeth würde nur auf seinen Antrag warten. :wink:


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BeitragVerfasst: Montag 16. Februar 2009, 12:32 
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Administrator und Captain a.D. of HMS Groupread
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Registriert: Mittwoch 9. April 2008, 16:07
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Eine kleine Zwischenbemerkung: Hatten wir nicht hier mal die Frage, wie viele Angestellte die Bennets haben? Ich weiß gerade weder, wo die Frage erörtert wurde, noch wie sie beantwortet wurde... Aber ich habe gestern gelesen, dass die Bennets vermutlich elf Angestellte (für drinnen und draußen) gehabt haben dürften. Das sei in Häusern mit entsprechendem Einkommen so üblich gewesen, deshalb werde es von JA nicht weiter erwähnt.


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BeitragVerfasst: Montag 16. Februar 2009, 21:03 
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Master of Science in Physics, headbanging Austen Fan und etwas ganz Besonderes!
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Registriert: Freitag 21. Juli 2006, 18:16
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richtiger Name: Nina
Udo hat geschrieben:
Aber ich habe gestern gelesen, dass die Bennets vermutlich elf Angestellte (für drinnen und draußen) gehabt haben dürften. Das sei in Häusern mit entsprechendem Einkommen so üblich gewesen, deshalb werde es von JA nicht weiter erwähnt.

:eek: Das hätt ich nun nicht gedacht! Aber andererseits ists ja auch nicht gerade erstaunlich, wenn man bedenkt, dass zB die Dashwood Damen auch den ein oder andern Angestellten hatten (warens zwei? oder drei?). Aber was heisst denn "für draussen"? Bestimmt Leute, die sich um die Tiere und das Land gekümmert haben, aber auch Gärtner? Also für den "Privat-Garten"?

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