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BeitragVerfasst: Dienstag 15. April 2008, 09:44 
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D'Arcy-Expertin mit Adelsaffinität
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Sorry, aber mir ist zu der Frage, Verlobung oder nicht, und warum erwarten die anderen schon den Hochzeitstermin noch etwas eingefallen, das eine zusätzliche Begründung liefert.

Es war damals durchaus üblich, dass ein rechter Gentleman, der eine junge Dame, zumal aus den eigenen Kreisen, in die Bredullie gebracht hatte, indem sie z.B. längere Zeit (Stunden, Tage) allein waren, ihren beschädigten Ruf wieder in Ordnung brachte, bzw. einem unweigerlich folgenden Skandal vorbeugte, indem er sie umgehend bzw. baldmöglichst ehelichte. Es geschah zwar nicht immer freiwillig, sondern häufiger auch auf Drängen der Familie (Vater, Brüder, Onkel etc, und zwar beiderseits). Mochte er die junge Dame, war es fast ein selbstverständlicher Akt, seinen "Fehler" wieder in Ordnung zu bringen.

Nachdem Sir Middleton und die anderen (ausser Brandon) Willoughby als perfekten Gentleman kennen, sollte es mich nicht wundern, dass die Verlobung selbst nicht in Frage gestellt wird, sondern in jedem Fall eine baldige Hochzeit angenommen wird. Noch sieht man ja keinen wirklichen Grund an seiner Ehrenhaftigkeit zu zweifeln.

Elinor ist es ja nun recht unangenehm, dass die Hochzeit von der gesamten Bartoner Gesellschaft bereits als beschlossene Sache angesehen wird. Im Grunde sollte sie sich doch darüber freuen, dass man Marianne beisteht, indem man ihr ihre "Vergehen" nicht ankreidet, sondern ihr im Gegenteil enormes Verständnis entgegenbringt!? :gruebel:

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Avatar: Amelia Darcy (1754-1784)

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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: Dienstag 15. April 2008, 09:44 


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BeitragVerfasst: Mittwoch 16. April 2008, 00:26 
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Administrator und Captain a.D. of HMS Groupread
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Caro hat geschrieben:
Wenn Marianne schreibt, sie sei missbraucht worden, aber nicht von Willoughby, so kann sie nur noch sich selbst meinen. Ein anderer käme nicht in Frage, oder?



Im Brief an W. gibt sie einen Hinweis: "Vielleicht sind Sie falsch über mich unterrichtet oder vorsätzlich getäuscht worden, was mich in Ihren Augen herabgesetzt hat." Und auf Elinors Frage sagt sie: "Eher von der ganzen Welt (sei sie missbraucht worden) als von seinem eigenen Herzen." "Alle Wesen meines Bekanntenkreises" könnten sich gegen sie verbündet haben, glaubt sie. Mir scheint eher, dass sie vor Blindheit Verschwörungstheorien entwickelt - ist ja auch ein typisches Verhaltensschema.

Wg. der Verlobung: Da könnte sich Elinor tatsächlich auch ein wenig freuen. Aber andererseits hat sie ja W.s Auftritt beim Ball erlebt und ahnt das ganze Desaster - eine Hochzeit wird es nicht geben, das dürfte ihr klar sein, daher kann es nur schlecht sein, wenn die Leute immer noch denken, es gebe bald was zu feiern.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 16. April 2008, 09:05 
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D'Arcy-Expertin mit Adelsaffinität
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In meinen Augen sind das keine Verschwörungstheorien, zumindest keine krankhaften. Sie vermutet (zurecht?) dass vielleicht Mrs. Smith (seine Tante) Argumente gegen eine Verbindung vorbringen könnte, ebenso wie seine übrige Familie, seine Freunde und Bekannten, dass man sie also nicht akzeptieren würde. Genau dies ist ja auch ein Theme in P&P, das Lady Catherine zu bedenken gibt. Schau dir an, wie die Dashwoods von der väterlichen Seite behandelt werden. Da mag es nicht verwundern, dass sie überzeugt ist, man habe sie ihm ausgeredet, sie in einem Licht beschrieben, das es ihm unmöglich macht sie als Ehefrau heim zu bringen.

Es ist zwar nicht so gelaufen (obwohl wir genauere Details seinerseits nicht kennen) aber ihr Verdacht war durchaus realistisch, bedenkt man seine Schulden und den Zwang eine Erbin zu heiraten oder zumindest eine Dame aus reichem Hause. Damals, als das Heiraten für junge Damen aber auch Gentlemen so wichig war, um in den väterlichen Kreisen zu bleiben, oder sogar "Fortune" zu machen, wußte man sehr gut über die famililären und finanziellen Wurzeln, zumindest der hoffnungsvollen Kandidaten Bescheid. Ein sorgsamer Vater z.B. dem der junge Mann relativ unbekannt war, zog natürlich Erkundigungen ein. Es gab einen ganzen Wirtschaftszweig, der davon lebte, aus dem sich unsere Dedekteien entwickelten. :)

Und seien wir einmal ehrlich, zu JAs Zeit musste man wohl sehr genügsam und leicht zufriedenzustellen sein, um mit 300 oder 400 Pfund eine Familie (zumal mit Kindern) zu ernähren, ohne Schulden zu machen und ohne ständig daran erinnert zu werden, was man alles nicht hat. Willoughby schafft es ja nicht einmal als Single. :wink:

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Zuletzt geändert von Caro am Mittwoch 16. April 2008, 09:28, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 16. April 2008, 09:26 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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Kapitel 30

Mrs Jennings trägt ihren Teil der Informationen bei: Sie berichtet von Willoughbys Verlobung und baldiger Heirat mit Miss Grey, eine Dame mit 50000 Pfund Mitgift, wie Elinor später erfährt. Mrs Jennings versucht erfolglos, Marianne mit gutem Essen und sonstigen Aufmerksamkeiten aufzumuntern. Am Abend kommt Colonel Brandon vorbei und erkundigt sich nach Marianne.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 16. April 2008, 09:39 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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Ich habe mich hier sehr über Mrs Jennings amüsiert, bzw. darüber, was JA ihr für Worte, Widersprüche und entlarvende Reflektionen in den Mund gelegt hat. ;D
Und die Art, wie sie meint Marianne trösten zu können.

Aber so naiv sie sein mag, hier hat sie meiner Meinung nach völlig recht:

"Fifty thousand pounds! and by all accounts, it won't come before it's wanted; for they say he is all to pieces. No wonder! dashing about with his curricle and hunters! Well, it don't signify talking; but when a young man, be who he will, comes and makes love to a pretty girl, and promises marriage, he has no business to fly off from his word only because he grows poor, and a richer girl is ready to have him. Why don't he, in such a case, sell his horses, let his house, turn off his servants, and make a thorough reform at once? I warrant you, Miss Marianne would have been ready to wait till matters came round. But that won't do now-a-days; nothing in the way of pleasure can ever be given up by the young men of this age."

So ein Verhalten mag nicht zu Willoughbys Charakter passen, aber letztendlich hat sie recht. Zumindest damit, dass es doch eigentlich kein gesellschaftlich akzeptierter Automatismus sein kann, dass man eben eine reiche Frau heiraten "muss", wenn man sein eigenes Vermögen verschleudert hat, oder das Einkommen nicht zum gewünschten Lebensstil passt.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 16. April 2008, 09:47 
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D'Arcy-Expertin mit Adelsaffinität
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Ja, aber sie gibt die Antwort im Gegenzug gleich selbst, beklagt damit die "modernen" Sitten: "But that won't do now-a-days; nothing in the way of pleasure can ever be given up by the young men of this age.""

Und nochmal ja, natürlich ging man davon aus, dass in Allenham mehr passiert ist. Da hat Madame mal wieder nicht aufgepasst, was sie sagt. Wobei sie Marianne gerade daurch aber zeigt, wie sehr sie auf ihrer Seite steht, und dass sie die Schuld bei IHM sieht. :)

Ich finde es ohnehin sehr sympathisch, dass Mrs. Jennings bodenständig geblieben ist, und ihre alten Freundeskreis weiterhin pflegt, auch wenn der eine Schwiegersohn in die Politik möchte und der andere ein Baronet ist. Sie ist so erfrischend natürlich und direkt. Gerade zu der Zeit, als man über gewisse Dinge nicht sprach :wink:

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BeitragVerfasst: Mittwoch 16. April 2008, 13:21 
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Ich habe mich ebenfalls köstlich über Mrs. Jennings amüsiert. Vor allem die Beschreibung der Vorzüge von Delaford fand ich herrlich. Obwohl Mrs. Jennings eine Klatschbase ist und es ihr an Sensibilität mangelt, gewinnt sie in meinen Augen in diesem Kapitel. Denn ihre Sorge um Marianne und das Bedürfnis zu helfen, sind echt.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 16. April 2008, 14:26 
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Mrs Jennings hab ich immer zwar etwas nervig, aber doch eben ehrlich empfunden! Sie nennt Willougby beim richtigen Namen:
a good-for-nothing fellow :lach:
Sie zeigt ihre Sorge um Mariannes Wohlergehen auch, als sie ihr ein Glas des Lieblingsweins ihres Mannes anbieten will :
I have some of the finest old Constantia wine in the house that ever was tasted, so I have brought a glass of it for your sister. My poor husband! how fond he was of it! Whenever he had a touch of his old colicky gout, he said it did him more good than any thing else in the world. Do take it to your sister."

Diese kleine Szene finde ich typisch für Mrs Jennings, sie sorgt sich, handelt, redet dabei über ihren armen Mann, der den Wein auch liebte, das alles in einem Atemzug! ;D Dass Elionor den Wein dann selber trinkt, zeigt , dass sie auch sehr geschlaucht ist. :ja:
Wein war damals wohl auch eine Art Allheilmittel. :D

Solche Szenen lassen mich wieder schmunzeln, :flower: nach dem Drama in Kapitel 29!

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BeitragVerfasst: Mittwoch 16. April 2008, 14:29 
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Miranda hat geschrieben:
Dass Elionor den Wein dann selber trinkt, zeigt , dass sie auch sehr geschlaucht ist.


Diese Szene finde ich sehr schön. Bisher hat Elinor immer Fassung bewahrt. In diesem Kapitel "darf" sie endlich auch einmal weinen. Und dass sie dann auch noch einen Wein "kippt", macht sie für mich irgendwie menschlicher. :wink:

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BeitragVerfasst: Mittwoch 16. April 2008, 14:30 
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D'Arcy-Expertin mit Adelsaffinität
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Miranda hat geschrieben:
Diese kleine Szene finde ich typisch für Mrs Jennings, sie sorgt sich, handelt, redet dabei über ihren armen Mann, der den Wein auch liebte, das alles in einem Atemzug! ;D Dass Elionor den Wein dann selber trinkt, zeigt , dass sie auch sehr geschlaucht ist. :ja:
Wein war damals wohl auch eine Art Allheilmittel. :D

Und es fiel kaum auf, denn Wasser wurde kaum getrunken. Wein bzw. Alkohol zum Essen war ganz normal. :wink:

Tatsächlich haben Bier und Wein übrigens einen beruhigenden und fast einschläfernden Faktor.
:)

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BeitragVerfasst: Mittwoch 16. April 2008, 14:55 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Nun ja, das kommt auf die Menge an! :fies_sei:

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Schritte wagen im Vertraun auf einen guten Weg, Schritte wagen im Vertraun das letztlich ER mich trägt, Schritte wagen weil im Aufbruch ich nur sehen kann, für mein Leben gibt es einen Plan.
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BeitragVerfasst: Mittwoch 16. April 2008, 15:32 
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D'Arcy-Expertin mit Adelsaffinität
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Offtopic
Tina hat geschrieben:
Nun ja, das kommt auf die Menge an! :fies_sei:

In gutem Bier ist Hopfen und Hopfen beruhigt grundsätzlich.
Wobei es dennoch Menschen gibt, die bei zuviel Alkohol allergisch, sprich aggressiv reagieren, während es die meisten umgehend beruhigt. :wink:

Auch Wein hat Inhaltsstoffe, die einerseits anregend, aber auch beruhigend sein können. Nicht umsonst darf bei uns (im Büro) nicht ein Glas getrunken werden, nicht einmal am Geburtstag. Es soll ja nicht der Büroschlaf gefördert werden, abgesehen davon, dass der Arbeitgeber eine Sorgfaltspflicht hat. :)

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BeitragVerfasst: Mittwoch 16. April 2008, 20:25 
Miranda hat geschrieben:
Mrs Jennings hab ich immer zwar etwas nervig, aber doch eben ehrlich empfunden!
Ja, neben ihrer ganzen Warmherzigkeit war sie doch auch wieder nervig. Man kennt sie ja.

Zitat:
Dass Elionor den Wein dann selber trinkt, zeigt , dass sie auch sehr geschlaucht ist. :ja:
Wein war damals wohl auch eine Art Allheilmittel.


Ich war sehr überrascht von Elinor. Zuerst, dass sie ihn getrunken hat, und dann auch noch auf einen Zug. :D Es war mir nicht bewusst, dass Wein so oft bei Tisch getrunken wurde, und wenn, dann könnte man auch davon ausgehen, dass die anwesenden Männer Wein und die Frauen etwas anderes getrunken hätten.

Es hat mich auch überrascht, dass Mrs. Jennings sagte: "Was heißt hier kein offizielles Verlöbnis, nachdem er Allenham Court von oben bis unten mit ihr besichtigt und sogar die Zimmer bestimmt hat, in denen sie später wohnen wollten." Ich hatte den Besuch in Allenham Court gar nicht mehr so genau in Erinnerung. Wie flüchtig man doch liest!


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BeitragVerfasst: Mittwoch 16. April 2008, 20:46 
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Amüsantes Boardmitglied und Reisetrulla
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Hazel hat geschrieben:
Es hat mich auch überrascht, dass Mrs. Jennings sagte: "Was heißt hier kein offizielles Verlöbnis, nachdem er Allenham Court von oben bis unten mit ihr besichtigt und sogar die Zimmer bestimmt hat, in denen sie später wohnen wollten." Ich hatte den Besuch in Allenham Court gar nicht mehr so genau in Erinnerung. Wie flüchtig man doch liest!


Naja, Mrs. Jennings schmückt hier wahrscheinlich alles wieder ein bisschen aus. Sie weiß zwar, dass die beiden das Haus besichtigt haben. Dass Willoughby aber die Zimmer bestimmt hat, in denen sie später wohnen wollen, entspringt wohl ihrer lebhaften Phantasie.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 16. April 2008, 23:02 
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Administrator und Captain a.D. of HMS Groupread
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Ich kann Mrs. Jennings nicht wirklich sympathisch finden. Zwar sorgt sie sich sicher ehrlich um Marianne (nur wie lange, sie hat ja die Neigung, alles rasch abzutun), etwas Böses mag man ihr auch nicht zutrauen, oft ist sie lustig - aber ich würde keine zwei Wochen mit ihr verbringen mögen. Irgendwie ist sie doch ganz schön lächerlich und nervig. Gerade war noch Willoughby ganz prächtig, jetzt ist er ein Taugenichts und niemand besser für Marianne als Brandon, schon hört sie die Hochzeitsglocken...

Aber was ist denn davon zu halten: "... außer dem kleinen Kind der Liebe; ach ja, das hatte ich vergessen; aber sie kann gegen geringes Entgelt aus dem Haus gegeben werden, und dann, was macht das schon aus?"? Das klingt im ersten Moment zumindest doch ganz schön hart, oder?


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BeitragVerfasst: Mittwoch 16. April 2008, 23:11 
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Zitat:
Aber was ist denn davon zu halten: "... außer dem kleinen Kind der Liebe; ach ja, das hatte ich vergessen; aber sie kann gegen geringes Entgelt aus dem Haus gegeben werden, und dann, was macht das schon aus?"? Das klingt im ersten Moment zumindest doch ganz schön hart, oder?

Ich fürchte, dass sie eine zu dieser Zeit völlig normale Haltung hat. Abgesehen davon, dass man sogar eheliche Kinder unter Umständen so aus dem Haus gab. Immerhin schlägt sie nicht vor, es unter dem nächsten Wacholderstrauch auszusetzen.
Die Freundin von Emma, Harriet Smith, ist doch auch so ein nebeneheliches Produkt, was man auf diese Weise untergebracht hat.
Grüße
Kerstin

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BeitragVerfasst: Donnerstag 17. April 2008, 08:12 
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Ja, ich musste auch an Harriet Smith denken, das wird wohl eine ganz ähnliche Situation gewesen sein.

@Udo: Ich möchte Mrs Jennings auch nicht zur Freundin haben, :wink: aber darum ging es glaube ich gar nicht. Sie ist ein sehr simples Gemüt (um nicht zu sagen: dumm), aber auch harmlos und gutmütig. Sie geht über Mariannes frühere Unhöflichkeiten hinweg, als hätte es sie nie gegeben. Auf ihre Art fühlt sie sich verantwortlich. Das ist mehr, als man für viele andere Charaktere (Lady Middleton, Mrs Palmer) dieses Buches sagen kann.

Die Art, wie sie davon ausgeht, dass der Colonel sich freut, dass Willoughby aus dem Rennen ist und sich wundert, warum er trotzdem so traurig aussieht, zeigt für mich auch nur, dass sie von wirklicher Liebe keine Ahnung hat. Für sie gibt es nur Flirts, Verehrer und derartige Spielchen - keine tiefen Gefühle. Dann tröstet sie Marianne damit, dass es ihr sicher nie an Verehrern fehlen wird, so hübsch wie sie ist. Sie begreift gar nicht, um was es hier emotional geht.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 17. April 2008, 09:06 
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Hazel hat geschrieben:
Miranda hat geschrieben:
Dass Elionor den Wein dann selber trinkt, zeigt , dass sie auch sehr geschlaucht ist. :ja:
Wein war damals wohl auch eine Art Allheilmittel.


Ich war sehr überrascht von Elinor. Zuerst, dass sie ihn getrunken hat, und dann auch noch auf einen Zug. :D Es war mir nicht bewusst, dass Wein so oft bei Tisch getrunken wurde, und wenn, dann könnte man auch davon ausgehen, dass die anwesenden Männer Wein und die Frauen etwas anderes getrunken hätten.


Ich denke in dieser speziellen Szene bzw. Erwähnung des Weines, soll verstärkt Mrs. Jennings Großzügigkeit und Warmherzigkeit unterstrichen werden. Sie geht sogar so weit ihnen eine "Flasche" von ihrem Besten bzw. dem Lieblingswein ihres Gatten anzubieten. Vemutlich hat sie nur noch Restbestände davon, Flaschen bzw. Fässer, aus denen sie sich zur Erinnerung vielleicht hin und wieder ein Gläschen gönnt. In dem Fall ist es tatsächlich ein Verlust, etwas abzuzwacken, und als Geschenk umso wertvoller, also eine richtige Herzensgabe, denn scheinbar hat sie ihren Gatten geliebt. :)

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BeitragVerfasst: Donnerstag 17. April 2008, 10:00 
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Habt ihr euch auch schon die Frage gestellt, warum Miss Grey Willoughby heiratet?
Ihre 50.000 Mitgift kriegt nicht einmal Georgiana Darcy. Mit dem Geld könnte man mit Sicherheit sogar ein kleines Gut kaufen!

Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich ihr bzw. irgendein Vater bzw. die Familie leichten Herzens zu einer solchen Verbindung hat überreden lassen. Ob W. Miss Grey auch in eine unmögliche Situation gebracht hat, so dass die Eltern keine Wahl hatten, als zuzustimmen, um den Ruf der Tochter zu retten?

Willoughby ist zwar äusserlich ein Gentleman, aber er hat nichts, zumindest kann er mit seinen Einkünften selbst nicht auskommen und hat zum Ausgleich nicht einmal einen Titel zu bieten. Ich hätte meine Tochter so einem Filou und Taugenichts jedenfalls nicht freiwillig gegeben, schon gar nicht nach dem aufkommenden Gerede über eine andere Verbindung!

Wobei Jane Austen diese immens hohe Mitgift natürlich auch als Argument benutzt haben kann, nach dem Motto "Da konnte er nicht mehr ablehnen". Es galt halt damals schon das sarkastische Sprichwort "Jeder hat seinen Preis". Stellt sich die Frage, ob Willoughby auch für weniger zu haben gewesen wäre ... :rolleyes:

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BeitragVerfasst: Donnerstag 17. April 2008, 10:12 
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Im Text steht, sie hätte bisher bei ihren Vormündern gelebt und wäre gerade volljährig (also 21) geworden. Somit gibt es wahrscheinlich niemanden, der ihr im Weg steht. Und die 50.000 sind wahrscheinlich doch nicht als Mitgift gemeint, sondern beziffern vielleicht ihr gesamtes Vermögen... wenn ich Mrs Jennings Informationen richtig interpretiere:

"The lady then--Miss Grey I think you called her--is very rich?"

"Fifty thousand pounds, my dear. (...) and by all accounts, it won't come before it's wanted; for they say he is all to pieces. (...)

"Do you know what kind of a girl Miss Grey is? Is she said to be amiable?"

"I never heard any harm of her; indeed I hardly ever heard her mentioned; except that Mrs. Taylor did say this morning, that one day Miss Walker hinted to her, that she believed Mr. and Mrs. Ellison would not be sorry to have Miss Grey married, for she and Mrs. Ellison could never agree."--


"And who are the Ellisons?"

"Her guardians, my dear. But now she is of age and may choose for herself; and a pretty choice she has made!


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BeitragVerfasst: Donnerstag 17. April 2008, 10:21 
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Ach so, gehst du davon aus, dass ihr per Gericht Vormünder bestellt wurden, dass die Ellisons also nicht zur Familie gehören? Ich dachte immer, dass Mr. Ellison ein Cousin oder Onkel , also in jedem Fall ein Verwandter von Miss Grey war. Ich dachte, sie wäre lediglich bei den Ellisons aufgewachsen und sah sie nicht direkt als Vollwaise :) Aber du hast sicher recht. :danke:

Dann haben die beiden also bewußt den Tag ihrer Volljährigkeit abgewartet, damit keiner einschreiten konnte und beiden war bewusst, dass es eine Erlaubnis sonst nicht gegeben hätte?! :rolleyes:

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Zuletzt geändert von Caro am Donnerstag 17. April 2008, 10:26, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 17. April 2008, 10:22 
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BeitragVerfasst: Donnerstag 17. April 2008, 10:26 
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@Tina: Naja, man kann sich schon fragen, warum eine wohlhabende, junge Miss Grey einen finanziell gebeutelten Mann heiraten kann, ohne dass jemand einschreitet. :wink:

@Caro: Natürlich könnten die Ellisons zur Familie gehören, aber ich schließe aus dem Text (und dem Konzept des "Vormundes" ansich), dass Miss Grey (finanziell) unabhängig ist, sobald sie volljährig ist. Ähnlich wie wahrscheinlich auch Georgiana Darcy zum Zeitpunkt ihrer Volljährigkeit. Das Geld ist ihres, bis zum 21. Geburtstag wurde es nur vom Vormund verwaltet. Eltern gibt es in beiden Fällen ja offensichtlich nicht mehr.
Miss Grey kann also heiraten wen sie will, sie ist nicht vom Einverständnis anderer abhängig, finanziell gesehen.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 17. April 2008, 10:31 
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Willoughby kann die Leute um sich herum mit seinem Charme für sich einnehmen, so hat er auch die Bartoner Gesellschaft geblendet, bis sich sein wahrs Gesicht gezeigt hat. So sehe ich das auch hier. Und er gilt durch seine Erbtante zusätzlich als gute Partie. Dadurch kam ich nie auf die Frage, warum Miss Grey ihn heiratet.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 17. April 2008, 10:33 
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@Julia
Ja, aber Guardian, kann man nicht nur als "Vormund" übersetzen, sondern auch als "Beschützer" oder "Bewacher".

Aber wie bereits gesagt, sehe ich das inzwischen auch mit anderen Augen. :wink:

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BeitragVerfasst: Donnerstag 17. April 2008, 10:37 
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@Tina
Und was hilft es, wenn er theoretisch in 5, 10 oder zwanzig Jahren eine Tante beerbt (die ihn leicht enterben kann, es gibt ja zudem noch einen Cousin oder ähnliches) , morgen aber im Schuldturm landet, wenn er seine Gläubiger nicht bedient?

Schulden machen war damals kein Kavaliersdelikt und es standen schwere Strafen darauf, wenn man finanzielle Vereinbarungen, Wettschulden etc.pp. nicht beglich.

Ich halte Miss Grey nicht für naiv. Sie hat sich Willoughby sozusagen gekauft, auch wenn sie ihn äusserlich natürlich reizvoll fand. Aber für das Geld hätte sie ganz andere Partien bzw. Kandidaten gekriegt. :wink:

Sogar Mrs. Jennings sagt sinnbildlich, Miss Grey habe ein "schlechtes Geschäft gemacht". :lach: ;D

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Für 1 Jahr säe einen Samen, für 10 Jahre pflanze einen Baum, für 100 Jahre erziehe einen Menschen. chin. Weisheit


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BeitragVerfasst: Donnerstag 17. April 2008, 10:43 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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Registriert: Mittwoch 19. Oktober 2005, 21:13
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@Tina: Dass Miss Grey sich nicht darum kümmert oder es ihr egal ist, wundert mich nicht. Aber ein Vater oder eine Mutter die über die Höhe der Mitgift oder des zukünftigen Einkommens entscheiden (siehe Mrs Ferrars!), hätte sicher interessiert, was Willoughby denn für einen Hintergrund hat. Egal wie alt das Kind ist (Edward ist ja auch schon lange volljährig).
Da hier aber explizit die Volljährigkeit von Miss Grey mit ihrer Wahl in Verbindung gebracht wird, kann es so eine Autorität nicht geben. Und darauf bezog sich ja Caros Frage.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 17. April 2008, 10:50 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Registriert: Donnerstag 29. Juni 2006, 19:47
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In London gilt Willoughby durch seine Erbtante doch als gute Partie? Oder etwa nicht???

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Schritte wagen im Vertraun auf einen guten Weg, Schritte wagen im Vertraun das letztlich ER mich trägt, Schritte wagen weil im Aufbruch ich nur sehen kann, für mein Leben gibt es einen Plan.
Clemens Bittlinger


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BeitragVerfasst: Donnerstag 17. April 2008, 11:09 
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D'Arcy-Expertin mit Adelsaffinität
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Registriert: Mittwoch 28. Juni 2006, 12:57
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@Tina

Und bis Mrs. Smith stirbt, schmort er im Schuldturm, wenn er die Schulden nicht bezahlt. Wäre sicher toll, für seine Verlobte oder eine junge Gattin ... :rolleyes:

Anders gesagt, das zukünftige, bzw. zu erwartende Erbe wäre ein nettes Zubrot und sicher interessant, wenn er jetzt schon imstande wäre allein eine Familie zu versorgen, was er bekanntermassen nicht ist. Er braucht und sucht dringend Geld um seine Schulden zu begleichen. Mrs. Smith ist ja offensichtlich nicht bereit. ;D

Demzufolge ist er ein Schwiegersohn, in den man erstmal tüchtig investieren muss. Das fanden die meisten Väter sicher nicht prickelnd, Charme hin oder her, zumal fraglich war, ob es sich um eine einmalige Finanzspritze oder ständige Zuwendungen gehandelt hätte. Je nachdem wie die Mitgift auszuzahlen war und welche Ansprüche seine zukünftige Gattin hatte. Denk bloß mal an die Ansprüche die z.B. Marianne hat, die ja nun keinen besonderen Luxus gewohnt ist. :) Von seinen Schulden liess sich ja schon einmal ein negativer Charakter ableiten. :wink:

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Zuletzt geändert von Caro am Donnerstag 17. April 2008, 11:19, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 17. April 2008, 11:18 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Registriert: Donnerstag 29. Juni 2006, 19:47
Beiträge: 6322
Naja, wir als Leser wissen das inzwischen alles über Willoughby, aber doch nicht die Gesellschaft in London? Wenn überhaupt, sind es Gerüchte, bis zu diesem Zeitpunkt jedenfalls, oder doch nicht??? In Barton galt er doch als gute Partie??? Und dann sicher auch in London, oder habe ich jetzt was falsch aufgegriffen???

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