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BeitragVerfasst: Dienstag 8. April 2008, 08:44 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Brandon befürchtet, dass W. sich nicht geändert hat, aber weil er Marianne liebt, hofft er für sie das Beste. Und das würde in diesem Fall W. heißen.
Er hat schon einmal erleben müssen, was es heißt, die große Liebe zu verlieren und wie das den geliebten Menschen verändert und auch geschadet hat. Er möchte nicht auch Marianne an ihrem Sterbebett sehen müssen, überspitzt gesagt.

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Schritte wagen im Vertraun auf einen guten Weg, Schritte wagen im Vertraun das letztlich ER mich trägt, Schritte wagen weil im Aufbruch ich nur sehen kann, für mein Leben gibt es einen Plan.
Clemens Bittlinger


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: Dienstag 8. April 2008, 08:44 


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BeitragVerfasst: Dienstag 8. April 2008, 08:46 
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D'Arcy-Expertin mit Adelsaffinität
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Amadea hat geschrieben:
Caro hat geschrieben:
Mich wundert viel mehr, woher Brandon Mariannes Schrift so gut kennt, dass er sie zweifelsfrei identifizieren kann. IHM wird sie ja wohl nicht geschrieben haben. :gruebel:

Hm. Gute Frage. Schließlich wird Brandon Marianne eher am Klavier :lah: als am Schreibtisch :lach062 gesehen haben. Wir sollten allerdings bedenken, wie gut ein verliebter Mensch beobachtet. :!:

Eine denkbare Möglichkeit wären allerdings viele, endlose Abende mit Spielen wie Begriffe-Raten, an denen meist Marianne Begriffe aufschreibt, die reihum einer vorspielen muss und die Anderen raten ... :)

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BeitragVerfasst: Dienstag 8. April 2008, 08:48 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Oder er hat gesehen, wie Marianne mit ihrer Schwester geübt hat, oder in seiner Gegenwart einen Brief an eine Bekannte geschrieben haben könnte, etwas für die Mutter zum Einkaufen, ich denke da gibt es schon allerlei Möglichkeiten. Oder wie Caro schon geschrieben hat, stellt dieses Gesellschaftsspiel eine gute Möglichkeit dar, die Handschrift kennenzulernen.

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BeitragVerfasst: Dienstag 8. April 2008, 23:59 
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Begeistertes Missionierungsopfer
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Kapitel 28

Nachdem Marianne lange Zeit nichts weiter von Willoughby gehört hat, trifft sie ihn unvermutet auf einer Gesellschaft, zu der sie und Elinor Lady Middleton begleiten.
Dort entdecken sie W., der sie knapp begrüßt und sich eher an Elinor als an Marianne wendet. M. bedrängt ihn mit Fragen, die ihm sichtlich unangenehm sind, er antwortet ausweichend und kehrt anschließend wieder zu seiner Gesprächspartnerin, einer jungen Frau, zurück.
Marianne ist völlig geschockt.
Elinor wird klar, dass sich Willoughbys Gefühle geändert haben müssen, und dass für M. eine klare Trennung notwendig ist.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 9. April 2008, 08:29 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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Die große Krise ...

Interessant finde ich hier, dass mehrmals (wie auch schon bei seiner überstürzten Abreise) Willoughbys Verlegenheit betont wird. Er wechselt die Farbe, ist verlegen, wird unsicher, sammelt sich, usw.
Nicht dass das sein Verhalten besser macht, aber es scheint JA wichtig zu sein, dass er nicht der völlig abgebrühte, kaltherzige Schuft ist, der schon "Übung" in derartigem Verhalten hat.
Der Vergleich hinkt wohl, aber man erinnere sich bloß an Wickhams schamloses Auftreten in Longbourn, nach seiner Ehe mit Lydia.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 9. April 2008, 08:44 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Ich weiß nicht, nur weil er mehr Charme hat und hier ein "Kleinjungenverhalten" an den Tag legt, macht das sein Verhalten doch nicht besser? Gut, Wickham ging ganz anders mit der neuen Situation um und war ziemlich dreist und unverschämt, als sei gar nichts passiert, aber nur weil Willoughby verlegen und unsicher ist, entschudigt das in meinen Augen nicht sein Verhalten.
Spoiler: anzeigen
Und Übung drüfte er meiner Meinung nach doch besitzen, schließlich hat es Bess in seinem Leben gegeben.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 9. April 2008, 09:04 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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Ich habe doch extra geschrieben, dass es sein Verhalten natürlich nicht besser macht. :roll:

Mir geht es lediglich darum, wie er damit umgeht. Er hätte Marianne auch kaltschnäuzig gegenübertreten können und so tun, als wäre nie was gewesen. Aber sein Betragen zeigt, dass er ein(e Art) schlechtes Gewissen hat, zumindest Marianne gegenüber - egal was vorher schon alles war.

Spoiler: anzeigen
@Tina: Wer ist eigentlich "Bess"?? :wink: Willoughbys Abenteuer heißt wie ihre Mutter "Eliza" ... zumindest im Buch.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 9. April 2008, 09:18 
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D'Arcy-Expertin mit Adelsaffinität
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Ich denke was Julia meint ist eher, dass W. augenscheinlich das Ganze nahe geht, sein Verhalten unangenehm ist und er selber nicht weiß, wie mit der Situation umgehen.

Ein rechter Dreckskerl wäre ganz cool über der Sache gestanden.
Man merkt also ganz deutlich, dass W. Gefühle für Marianne haben muss, und nicht weiß, wie mit Marianne und beider Gefühle umgehen, zumal er ja nun auf dem Ball keine "Auseinandersetzung" riskieren kann. Dass er sich Elinor betont zivil zeigt, beweist aber, dass er nicht vorhatte mit der Familie zu brechen, sonst hätte er auch sie "links" liegengelassen.

*edit* Julia, sorry, deine Antwort kam dazwischen. :)

*edit* Nachtrag:
Ich denke Ws Verhalten liegt auch daran, dass er genau weiss, wie impulsiv und unüberlegt Marianne handelt und dass sie ihre Gefühle für ihn über alles stellt, also ihr Ansehen ihr in diesem Moment egal wäre. Demnach stände durchaus ein Gefühlsausbruch im Raum, ähnlich dem im Cottage, vielleicht noch schlimmer.

Vielleicht ist W. einfach auch einer der Gesellen, die so schlecht mit weiblichen Tränen und Gefühlsausbrüchen umgehen können? Ich kenne mehrere Männer, denen so eine Situation schlicht unangenehm ist und die dann flüchten, bis sich die Partnerin wieder "beruhigt" hat.

Wie hat Julia das so schön gesagt, es macht den Liebeskummer für Marianne nicht besser und auch nicht sein Verhalten, aber es erklärt vielleicht einiges. :

@Julia
Nun sei doch nicht so streng :) Bess ist doch nur ein anderes Kosewort für Elizabeth. Unterm Strich bleibt sich das gleich :wink:

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BeitragVerfasst: Mittwoch 9. April 2008, 09:25 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Julia, da habe ich wohl Alan Rickman im Ohr gehabt, der von Bess spricht. Blöd!
Mag sein, dass ich zu streng mit Willoughby bin, aber ich finde nun mal, dass seine Art ihn nicht in einem besseren Licht zeigt. Und wie Caro sagt, können manche Männer mit weinenden Frauen nicht gut umgehen.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 9. April 2008, 09:43 
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Willoughby ist es peinlich, das erklärt die wechselnde Gesichtfarbe :embarrassed:
Aber das könnte auch nur daran liegen, dass er einen "Skandal" fürchtet, falls Marianne eine Szene machen sollte!
Abgebrüht ist er sicher nicht - aber wenn ihm wirklich etwas an den Dashwoods liegen würde, dann hätte er nicht auf eine zufällige Begegnung warten sollen , denn eine solche war unvermeidlich. Zeit genug hatte er ja, einen Besuch abzustatten,
nicht nur seine Karte zu hinterlasssen!

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BeitragVerfasst: Mittwoch 9. April 2008, 09:54 
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Hm. :gruebel: Ich denke, er wollte den Dashwoods einen Besuch abstatten, vielleicht auch mit Marianne über den Stand der Dinge sprechen und war dann heilfroh, als er sie nicht antraf und lediglich seine Karte zum "Beweis" dalassen konnte.

Eine gute Portion Feigheit liess ihn dann erst einmal keinen Kontakt suchen, eben weil er Marianne so gut kannte.

Stellt euch doch nur einmal vor, wie fixiert Marianne allein beim Vorlesen auf Ausdruck und Eindruck ist. Wie äussert sie selbst sich dann wohl in ihrem Gefühlsüberschwang und als Anhängerin von Shakespeare!
Marianne hätte seine Argumente so oder so nicht akzeptiert und das Gespräch selbst, hätte es den Liebeskummer für Marianne erleichtert, oder überhaupt etwas leichter gemacht? Ich weiss es wirklich nicht, aber bei ihrem Charakter wohl eher nicht.

Spoiler: anzeigen
Vermutlich hatten auch die Dinge mit Miss Grey begonnen bzw. die Verlobungsgespräche und Verhandlungen mit Vater Grey (begleichen von Ws Schulden?), was die Sache für W. gewiss nicht einfacher machte.
Wie hätte er ihr denn schonend beibringen sollen, dass er keine andere Möglichkeit sah, als sich an die Greys zu verkaufen? (Eigentlich eine männliche Hure, wenn man so will :rolleyes: ).

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BeitragVerfasst: Mittwoch 9. April 2008, 10:13 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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Caro hat geschrieben:
Hm. :gruebel: Ich denke, er wollte den Dashwoods einen Besuch abstatten, vielleicht auch mit Marianne über den Stand der Dinge sprechen und war dann heilfroh, als er sie nicht antraf und lediglich seine Karte zum "Beweis" dalassen konnte.


Wir hören ja "bald", dass es eben nicht so war. :wink:

Sein verlegenes Benehmen macht sein Verhalten nicht besser - man braucht gar nicht versuchen, es "schönzureden", finde ich. Ich fand es schlicht und einfach auffällig, dass JA immerwieder betont, dass er sich sehr unbeholfen durch die diversen Szenerien manövriert. Und auch seine Aussprache mit Elinor später ist bezeichnend.
Kaum einem anderen Austen-"Schuft" wird (proportional) soviel Gnade von Seiten der Autorin zuteil. Wobei es wahrscheinlich müßig ist, Wickham, Eliot, Willoughby, Churchill, Crawford usw. gegeneinander aufzuwiegen oder zu vergleichen - die jeweiligen Situationen sind ja grundverschieden.
Aber JA liegt meiner Meinung nach ganz klar daran, Willoughby in einem menschlichen Licht erscheinen zu lassen. Nicht nur durch seine ausführliche Aussprache später, sondern auch jetzt schon.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 9. April 2008, 10:21 
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D'Arcy-Expertin mit Adelsaffinität
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Julia hat geschrieben:
Kaum einem anderen Austen-"Schuft" wird (proportional) soviel Gnade von Seiten der Autorin zuteil. Wobei es wahrscheinlich müßig ist, Wickham, Eliot, Willoughby, Churchill, Crawford usw. gegeneinander aufzuwiegen oder zu vergleichen - die jeweiligen Situationen sind ja grundverschieden.
Aber JA liegt meiner Meinung nach ganz klar daran, Willoughby in einem menschlichen Licht erscheinen zu lassen. Nicht nur durch seine ausführliche Aussprache später, sondern auch jetzt schon.

Gneau deshalb kann auch ich Willoughby nicht so verwerflich finden, wie ihr das tut.
Und dass JA sich bemüht gerade ihn so menschlich-um Vergebung bittend- zu zeichnen, lässt mich vermuten, dass hinter seinem Charakter zumindest ein kleiner Teil von "ihrem" Tom L. steckt. Der Verdacht liegt zumindest ziemlich nahe, oder?
Die Frage ist, wenn Jane ihm verziehen hat, sollen und können wir das auch? Ist es unter anderem auch das, was sie uns sagen will?

@Julia
natürlich kann man die verschiedenen Charaktere nicht als Ganzes vergleichen, aber es gibt dennoch ähnliche Ausgangssituationen (z. B. Schulden) und in einzelnen Bereichen ein Grundmuster in den Eigenschaften, mit denen sie sich als moralisch oder unmoralisch, gut oder böse identifizieren lassen. Anders würde es ja nicht funtktionieren. Einer Geschichte, bei der alle Charaktere im Durchschnitt und Mittelfeld liegen, würde auf Dauer die Spannung fehlen.
Das läuft unabhängig davon, ob die Beschreibung der Charaktere sie dem Leser als menschlich und nachvollziehbar, oder sogar sympathisch erscheinen. Ich denke, ein Leser, der unter einem bestimmten "Charakter" bereits mehr oder weniger häufig gelitten hat, wird weniger Verständnis (in seltenen Fällen sogar mehr) für ihn aufbringen, als ein Leser, dem solche Wesenszüge fremd und unbekannt sind :wink:

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Zuletzt geändert von Caro am Mittwoch 9. April 2008, 10:55, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 9. April 2008, 10:29 
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Da du es schon offen angesprochen hast, brauche ich nicht zu spoilern. Our lady revidiert doch wieder ein Stück weit die Meinung von Elinor Willoughby betreffend. Er stützt sich auf seinen Charme, sein gutes Aussehen, sein Auftreten und seine lebhafte Art und Weise. Alles Eigenschaften, die ihm in die Wiege gelegt worden sind, die er auch ziemlich ausnutzt. Sein jungenhafter Charme wickelt so manche Person um den kleinen Finger. Solche Menschen haben es in der Tat sehr viel leichter Kontakt zu bekommen. Aber ob sie sich diesen Kontakt erhalten können, steht auf einem anderen Blatt. Wir lassen uns gar zu leicht von solchen Äußerlichkeiten blenden und auch täuschen. Und so ist es hier den Dashwoods mit Willoughby ergangen, ganz besonders Marianne.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 9. April 2008, 10:46 
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D'Arcy-Expertin mit Adelsaffinität
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Tina hat geschrieben:
Da du es schon offen angesprochen hast, brauche ich nicht zu spoilern.

Es wurden doch bisher noch keine Details zu späteren Gesprächen bzw. Textstellen preisgegeben? :gruebel:

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BeitragVerfasst: Mittwoch 9. April 2008, 10:50 
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Durch Julias Spoiler betr. Willoughby wurde meiner Meinung nach doch viel über die späteren Ergeignisse gespoilert, was man zu dem jetzigen Zeitpunkt noch nicht wissen konnte. Spekulieren ja, mehr aber nicht. Ist aber nicht schlimm.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 9. April 2008, 11:51 
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Mich wundert, dass Willoughby es riskiert, Marianne in aller Öffentlichkeit zu treffen. Da er Marianne gut kennt, muss er davon ausgehen, dass sie von ihm Erklärungen fordert, ohne Rücksicht auf die umstehende Gesellschaft. Ist er einfach zu feige, Marianne aufzusuchen und mit ihr zu sprechen? Er muss doch damit rechnen, dass sie sich früher oder später in London über den Weg laufen.
Wie in vorhergehenden Kapiteln geschrieben wird, ist es in der Londoner Gesellschaft ein offenes Geheimnis, dass Willoughby und Marianne verlobt sind. Deute ich den Blick, den Willoughby mit seiner eleganten Begleiterin des zufälligen Treffens mit Marianne wechselt, richtig, dass diese weiß, worum es geht und Willoughby deshalb schnell das Gespräch beendet?

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BeitragVerfasst: Mittwoch 9. April 2008, 11:54 
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Es wird getuschelt, aber klar und offensichtlich ist es eben NICHT, dass Willoughby und Marianne verlobt sind. Dann wäre die elegante Begleiterin nicht im Geleit von Willoughby erschienen, garantiert nicht! Aber das etwas zwischen Willoughby und Marianne ist, dürfte der Begleiterin nicht entgangen sein. Aber das erfährt man später noch.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 9. April 2008, 12:07 
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Tina hat geschrieben:
Es wird getuschelt, aber klar und offensichtlich ist es eben NICHT, dass Willoughby und Marianne verlobt sind.


In Kapitel 27 sagt Colonel Brandon: "Aber ich ahnte nicht, dass die Sache geheim bleiben sollte, da sie öffentlich miteinander korrespondieren und man überall von ihrer Heirat spricht."

Natürlich hat niemand einen Beweis dafür, dass die beiden verlobt sind. Die gesamte Gesellschaft erwartet aber trotzdem eine baldige Hochzeit. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Willoughbys Begleiterin das nicht mitbekommen hat.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 9. April 2008, 12:22 
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Brandon hat vor Ort alles zwischen Willoughby und Marianne mitbekommen.Die Barton Gesellschaft wusste natürlich von den beiden und spekulierte über eine Verlobung. Aber die Londoner Gesellschaft hat Gerüchte über eine junge Dame zu Ohren bekommen, mehr aber nicht. (Mist, das ist auch ein Spoiler!)
Und eine Dame von Stand lässt sich nicht den Hof machen, wenn sie davon ausgehen muss, der Auserwählte ist vergeben. Und wie man noch erfahren wird, war es auch so. Die Gerüchte betr. Marianne wurden greibar für die elegante junge Frau, als sie sich gegenüberstanden. Da war es auch nicht zu übersehen.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 9. April 2008, 12:23 
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Willoughby selber muss doch von den Gerüchten auch etwas mitbekommen haben!
Um so unverständlicher ist es eben für mich, dass er nicht die Chance genutzt hat, es bei einem Besuch zu klären!
W. scheint nicht besonders mutig zu sein :wink:

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BeitragVerfasst: Mittwoch 9. April 2008, 12:43 
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Pixie hat geschrieben:
Tina hat geschrieben:
Es wird getuschelt, aber klar und offensichtlich ist es eben NICHT, dass Willoughby und Marianne verlobt sind.


In Kapitel 27 sagt Colonel Brandon: "Aber ich ahnte nicht, dass die Sache geheim bleiben sollte, da sie öffentlich miteinander korrespondieren und man überall von ihrer Heirat spricht."

Natürlich hat niemand einen Beweis dafür, dass die beiden verlobt sind. Die gesamte Gesellschaft erwartet aber trotzdem eine baldige Hochzeit. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Willoughbys Begleiterin das nicht mitbekommen hat.


Bei der Diskussion sind folgende Punkte nicht unerheblich:

1. Das Gerede über Verlobung und Hochzeit kommt aus der Ecke der Mrs. Jennings, der Middletons und Palmers. Es ist längst nicht gesagt, dass ganz London und vor allem der TON darüber sprach, schliesslich gehörten die Dashwoods nicht zu diesem Teil der Gesellschaft. Marianne war dort gänzlich unbekannt.

2. Allein Gerede macht noch keine Verlobung. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Solange Willoughby nicht offiziell verlobt ist (Ankündigung in den Zeitungen) und der Hochzeitstermin nicht aushängt, ist die Verlobung nicht bezeugt und also gesetzlich nicht vorhanden. (damals zumindest)

3. Ein gewechselter Blick kann ja auch an sie gerichtet sein als "Bitte reg dich nicht auf".*edit* Vor allem wenn die Begleiterin sehr eifersüchtig war, war das sicher notwenig. :D

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Zuletzt geändert von Caro am Mittwoch 9. April 2008, 12:52, insgesamt 4-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 9. April 2008, 12:46 
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So sehe ich das auch! Nur weil die Barton Gesellschaft in London ist, heißt das nicht, dass sich überall über Marianne ausgelassen wird. Die Barton Gesellschaft bildet ja nicht DIE Gesellschaft von London.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 9. April 2008, 13:04 
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Abgesehen davon, weiß ein Erstleser ja noch kaum etwas von seiner Begleiterin. Jane Austen hält uns absichtlich noch im Unklaren. :)
Rein theoretisch könnte sie also die Schwester eines Freundes sein, oder sogar seine eigene Schwester und Cousine. Warum sollte sie sich also nicht mit ihm sehen lassen? :wink:

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BeitragVerfasst: Mittwoch 9. April 2008, 14:02 
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Zitat:
1. Das Gerede über Verlobung und Hochzeit kommt aus der Ecke der Mrs. Jennings, der Middletons und Palmers. Es ist längst nicht gesagt, dass ganz London und vor allem der TON darüber sprach, schliesslich gehörten die Dashwoods nicht zu diesem Teil der Gesellschaft. Marianne war dort gänzlich unbekannt.


Die Dashwoods sicher nicht, aber Mrs. Jennings, die Middletons und Palmers schon. Und so klatschfreudig, wie einige der Damen sind, kann ich mir gut vorstellen, dass sie ihr "Wissen" in London weitergegeben haben. Aber was solls. Das sind ja alles nur Vermutungen.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 9. April 2008, 16:30 
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Im Übrigen war es reiner Zufall, dass Willoughby und Marianne zur gleichen Abendgesellschaft gingen. Willoughby hat es sicher nicht herausgefordert und er konnte bestimmt nicht wissen, dass auch die Dashwoods an dem Abend zu den eingeladenen Gästen gehören würden.

@Pixie

Weißt du wieviele Menschen zur niedrigeren und mittleren Gentry und damit zur Gesellschaftsschicht der John Dashwoods, Ferrars, Palmers, Willoughbys und Brandons gehörten?

Auch die Middletons gehörten zur Spitze dieser Gesellschaftsschicht. Zum TON gehörten sie vermutlich nicht, zumindest wissen wir nicht verbrieft, ob/das Sir Middleton vom Hochadel abstammte. Als Baronet oder Knight gehörte er jedenfalls zur Gentry. Der TON sprach allenfalls über titellose Aristokraten, sprich Kinder und Enkel des Hochadels, die ohne eigenen Titel auch zur Gentry gehörten und wenn sie politisch aktiv waren für das House of Commons kandidierten. Das nahm der britische Adel sehr genau. :wink:

Man konnte faktisch nicht alle Mitglieder dieser Gesellschaftsschicht namentlich und oder gar persönlich kennen, insofern konnte das Gerede in London gar nicht die große Runde machen, da mochte Mrs. Jennings noch so sehr trommeln.

Und selbst wenn die angenommene Verlobung von W. Und M. in der Zeitung gestanden hätte, hätten die meisten nicht gewusst, von wem da die Rede ist, geschweige denn, wie Marianne und Willoughby aussehen.

Brandon meint mit "überall" den gemeinsamen Bekanntenkreis, die nähere und weitere Nachbarschaft, aber mit Sicherheit nicht ganz London. :wink:

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Zuletzt geändert von Caro am Mittwoch 9. April 2008, 16:41, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 9. April 2008, 16:36 
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Mir ist gerade ein anderer Verdacht gekommen. WAS wenn Willoughbys Verlobung in den Herrenclubs und Etablissements Londons die Runde macht (schliesslich ist er ein Schürzenjäger) und Brandon nun glaubt, es handelt sich dabei um Marianne und dabei handelt es sich um Willoughbys Dame?

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Caro hat geschrieben:
Und selbst wenn die angenommene Verlobung von W. Und M. in der Zeitung gestanden hätte, hätten die meisten nicht gewusst, von wem da die Rede ist, geschweige denn, wie Marianne und Willoughby aussehen.


Nun ja, die elegante Begleiterin Willoughbys weiß ja, wie er aussieht :aetsch:
Und dass Brandon nicht GANZ London meint, ist mir auch klar. Es reicht ja aber, wenn die Gerüchte der Begleiterin zu Ohren kommen. Und da sie zum Bekanntenkreis von Willoughby gehört, ist das ja schon wahrscheinlich. Aber - wie ich schon schrieb - das sind alles Vermutungen und wir drehen uns hier im Kreis.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 9. April 2008, 20:24 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Schritte wagen im Vertraun auf einen guten Weg, Schritte wagen im Vertraun das letztlich ER mich trägt, Schritte wagen weil im Aufbruch ich nur sehen kann, für mein Leben gibt es einen Plan.
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BeitragVerfasst: Donnerstag 10. April 2008, 01:01 
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Begeistertes Missionierungsopfer
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Julia hat geschrieben:
Die große Krise ...

Interessant finde ich hier, dass mehrmals (wie auch schon bei seiner überstürzten Abreise) Willoughbys Verlegenheit betont wird. Er wechselt die Farbe, ist verlegen, wird unsicher, sammelt sich, usw.
Nicht dass das sein Verhalten besser macht, aber es scheint JA wichtig zu sein, dass er nicht der völlig abgebrühte, kaltherzige Schuft ist, der schon "Übung" in derartigem Verhalten hat.
Der Vergleich hinkt wohl, aber man erinnere sich bloß an Wickhams schamloses Auftreten in Longbourn, nach seiner Ehe mit Lydia.


Nach einiger Überlegung stimme ich zu. :ja:
Wenn man denkt, dass JA durch Elinor ihre persönliche Meinung äußert ( seh ich auch so!)
dann ist W. nicht der üble Schuft!

Her indignation would have been still stronger than it was, had she not witnessed that embarrassment which seemed to speak a consciousness of his own misconduct, and prevented her from believing him so unprincipled as to have been sporting with the affections of her sister from the first, without any design that would bear investigation. Absence might have weakened his regard, and convenience might have determined him to overcome it; but that such a regard had formerly existed she could not bring herself to doubt.

Wobei natürlich die Frage ist - warum nur ist es JA so wichtig? :smilingplanet:

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