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BeitragVerfasst: Mittwoch 16. Januar 2008, 16:13 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Das kennt man doch auch von sich, dass man, wenn man einen anderen Menschen besser kennenlernt, den man zu Beginn der Bekanntschaft hässlich empfunden hat, auf einmal nicht mehr hässlich empfindet.

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Schritte wagen im Vertraun auf einen guten Weg, Schritte wagen im Vertraun das letztlich ER mich trägt, Schritte wagen weil im Aufbruch ich nur sehen kann, für mein Leben gibt es einen Plan.
Clemens Bittlinger


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: Mittwoch 16. Januar 2008, 16:13 


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BeitragVerfasst: Mittwoch 16. Januar 2008, 16:44 
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D'Arcy-Expertin mit Adelsaffinität
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Tina hat geschrieben:
Das kennt man doch auch von sich, dass man, wenn man einen anderen Menschen besser kennenlernt, den man zu Beginn der Bekanntschaft hässlich empfunden hat, auf einmal nicht mehr hässlich empfindet.

Es gibt die äussere und die innere Schönheit. :) Und die äussere Schönheit ändert sich in meinen Augen nicht. Eine krumme Nase bleibt eine krumme Nase, Pockennarben sind Pockennarben und Schweiß bleibt Schweiß. :wink:

Es mag sein, dass man Äusserlichkeiten oder vielmehr die Mängel später nicht so stark empfindet, aber Marianne spricht davon, dass er dann keine mehr hat.
Eine ihrer gewohnten Übertreibungen eben und ein weiteres Indiz für mangelnde Objektivität, so wie auch das folgende:
Zitat:
" ...Oh! if he should be so far stimulated by your genius as to learn to draw himself, how delightful it would be!"
"...Oh! Wenn er sich von deiner Genialität doch so weit anregen liesse, um selbst Zeichnen zu lernen, wie wunderbar wäre das!"

Ob Marianne hier ironisch ist? Das kann sie doch nicht ernst meinen? Hat sie ihm nicht kurz vorher noch jedes Talent und jede Neigung, ja sogar Interesse und Kunstverstand abgesprochen?

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Avatar: Amelia Darcy (1754-1784)

Für 1 Jahr säe einen Samen, für 10 Jahre pflanze einen Baum, für 100 Jahre erziehe einen Menschen. chin. Weisheit


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BeitragVerfasst: Mittwoch 16. Januar 2008, 19:07 
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Austenbegeistert
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Wieder mein Lieblingsthema: Interessant, wie Elinor kämpft, als es darum geht ihre Gefühle in Worte zu fassen. Sie spricht davon Edward zu "schätzen" und zu "mögen". Als ihre Schwester interveniert, gibt sie zu "sie [die Gefühle] sind stärker als ich zugegeben habe.", hat auch gleichzeitig Angst " unbesonnen oder töricht " zu sein. Sie ist sich seiner Gefühle nicht sicher und will sich nicht in etwas Hineinsteigern. Wenn das nicht mal ein rationaler Umgang mit der eigenen Verliebheit ist.... Gerade zu übermenschlich oder aus heutiger Sicht ein bißchen verklemmt.
Gleichzeitig geht mit Ihrer Schwester die Phantasie durch, denn sie hatte gedacht, daß ihre Schwester bereits verlobt sei. Viel weiter können die Positionen kaum von einander entfernt sein.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 16. Januar 2008, 19:39 
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Austenfan
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Ich finde, Elinor verkörpert ganz wunderbar diese typische Rolle, der "Ehefrau" (auch wenn sie das noch nicht ist, können wir sie uns schon jetzt als solche vorstellen), welche ihrem Mann ihre Liebe in stiller Ergebenheit offenbart. Auch wenn die Liebe durch die Heirat gesellschaftlich und gesetzlich anerkannt ist, werden Worte, wie "Ich liebe Dich!" oder ein Kuß vor den Augen anderer wohl kaum - wie es für uns heute ganz normal und selstverständlich ist - täglich vorkommen. Wir haben hier ganz im Gegenteil (auch zu Marianne!) den Typ der tiefen, empfindsamen Liebe, die sich häufig in einem Blick, irgendeinem Zeichen oder einer kleinen Geste verbirgt - aber darin vielleicht auch viel stärker und intensiver, als in den platten, schon zu oft gehörten Worten, deren Bedeutung durch das viele Wiederholen immer mehr an Wert verliert.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 16. Januar 2008, 19:51 
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Begeistertes Missionierungsopfer
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Marianne was rejoiced to find her sister so easily pleased.

Das kann man auch anders übersetzen als "frohlocken"

- ich würde sagen, Marianne war glücklich darüber , > re-joy ~ sie war wieder froh< dass sie ihrer Schwester so leicht einen Gefallen tun konnte!
Schön, dass man so unterschiedlich interpretieren kann, wenn man sich an den original Text von JA halten kann! :flower:

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BeitragVerfasst: Mittwoch 16. Januar 2008, 21:43 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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Caro hat geschrieben:
Zitat:
"I shall very soon think him handsome, Elinor, if I do not now.
Wenn ich es nicht besser wüsste, Elinor, würde ich glauben, dass ich ihn sehr bald gutaussehend finden werde.


Sorry, aber wie kommst Du auf diese Übersetzung??

"Ich werde ihn sehr bald gutaussehend finden, Elinor, wenn ich es jetzt noch nicht tue."
ist richtig.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 16. Januar 2008, 21:58 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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Registriert: Mittwoch 19. Oktober 2005, 21:13
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zur Diskussion bzgl. Marianne's und Elinor's Meinung über Edward:

Mich wundert, dass bei dem Thema offensichtlich der Humor dieser Szene verlorengegangen ist. Meiner Meinung ist die Aussage dieser Passage nicht, dass Marianne Edward für einen Trottel hält und ihn nur mögen wird weil Elinor ihn mag. Einerseits sehe ich nichts wetterwendisches darin, jemanden aus Loyalität zu einem geliebten Menschen mehr Sympathie entgegenzubringen als ohne diesen Anreiz ... und zum anderen ist doch der Witz hier gerade, dass Marianne sich jetzt schon (obwohl ihre Gefühle für ihre Verhältnisse von ihr als kalt empfunden werden) enthusiastischer über Edward spricht, als es Elinor (mit ihren stärkeren Gefühlen) tut.
Daraus ergibt sich das Missverständnis:

Marianne hardly knew what to say. She would not wound the feelings of her sister on any account, and yet to say what she did not believe was impossible. At length she replied:

"Do not be offended, Elinor, if my praise of him is not in every thing equal to your sense of his merits. (...) I have the highest opinion in the world of his goodness and sense. I think him every thing that is worthy and amiable."


(Wie kommt man hier darauf, dass Marianne Edward für einen "Blödmann" hält?)

"I am sure," replied Elinor, with a smile, "that his dearest friends could not be dissatisfied with such commendation as that. I do not perceive how you could express yourself more warmly."

Marianne was rejoiced to find her sister so easily pleased.


"Easily pleased" verstehe ich hier eindeutig ironisch. Marianne hat sich in ihren Augen äußerst zurückhaltend geäußert ... und Elinor kann sich nicht vorstellen, wie man jemanden warmherziger loben kann als so.

Hier zeigt sich wieder sehr schön der Unterschied im Verhältnis Sprache/Gefühl. Die beiden reden komplett aneinander vorbei und meinen wahrscheinlich im Kern dasselbe. Nur wird das Gefühl und die Sympathie, die beide beschreiben unterschiedlich bewertet.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 16. Januar 2008, 22:51 
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Amüsantes Boardmitglied und Reisetrulla
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Julia hat geschrieben:
zur Diskussion bzgl. Marianne's und Elinor's Meinung über Edward:

Mich wundert, dass bei dem Thema offensichtlich der Humor dieser Szene verlorengegangen ist.


Tja, manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. :wink:

Was mir noch aufgefallen ist, ist die - wie soll ich es nennen - Resignation, mit der Elinor den Abschied von Norland hinnimmt. Zwar bleibt ihr aufgrund der finanziellen Lage nichts anderes übrig, als dem Umzug nach Barton Cottage zuzustimmen. Aber man erfährt absolut nichts über ihre Gefühle in diesem Moment, obwohl ihr klar sein muss, dass sie damit von Edward getrennt wird, sollte sich dieser nicht zu einem Antrag aufraffen - und dass das eher unwahrscheinlich ist, dürfte Elinor aufgrund seines bisherigen Verhaltens wohl vermuten. Ich finde, dieser letzte Absatz des Kapitels sagt eine Menge über Elinor aus.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 16. Januar 2008, 23:11 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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Registriert: Mittwoch 19. Oktober 2005, 21:13
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Noch ein kurze Anmerkung zu "rejoiced": (sorry, kanns nicht lassen ... :oops:)

Der Satz heißt im Buch "Marianne was rejoiced to find her sister so easiliy pleased."
Ich würde hier mit "(...) war erfreut, dass ihre Schwester so leicht zufrieden zu stellen war." übersetzen.
Sollte es "frohlocken" bedeuten, würde der Satz meiner Meinung nach (z.B.) so lauten: "Marianne rejoiced in finding her sister so easily pleased."

(Grawe übersetzt es auch so, sehe ich gerade: "Marianne war von Herzen froh, ihre Schwester so leicht zufrieden stellen zu können.")

Diese Nuance ist sehr wichtig für das Verständnis von Marianne's Charakter, glaube ich.

:schlaumeier:


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BeitragVerfasst: Donnerstag 17. Januar 2008, 00:07 
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Begeistertes Missionierungsopfer
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Hab ich ja vorhin auch gesagt , Julia .... :wink: - jedenfalls so ähnlich ... ich hab keinen deutschen Text..
statt :war erfreut bzw. von Herzen froh hatte ich mir war glücklich vorgestellt! ;D

Da lieg ich ja nicht so falsch :)

Und Du hast recht - der Humor von JA , der für mich in EMMA offensichtlicher ist, kommt in unserer Diskussion viel zu kurz :wink:

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BeitragVerfasst: Donnerstag 17. Januar 2008, 09:45 
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D'Arcy-Expertin mit Adelsaffinität
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Julia hat geschrieben:
Caro hat geschrieben:
Zitat:
"I shall very soon think him handsome, Elinor, if I do not now.
Wenn ich es nicht besser wüsste, Elinor, würde ich glauben, dass ich ihn sehr bald gutaussehend finden werde.

Sorry, aber wie kommst Du auf diese Übersetzung??

"Ich werde ihn sehr bald gutaussehend finden, Elinor, wenn ich es jetzt noch nicht tue."ist richtig.

Stimmt. Sorry, da hab ich mich gestern vertan bzw. verlesen. Ich sah ein "k", wo keins war ... :wall:

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BeitragVerfasst: Donnerstag 17. Januar 2008, 09:51 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Julia hat geschrieben:
Sollte es "frohlocken" bedeuten, würde der Satz meiner Meinung nach (z.B.) so lauten: "Marianne rejoiced in finding her sister so easily pleased."


Mich interessiert das auch. Sorry für die Nachfrage. Ich sehe hier nur den Unterschied mit "in finding". Und das macht gleich den Unterschied zu freuen und frohlocken aus oder habe ich das missverstanden?

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BeitragVerfasst: Donnerstag 17. Januar 2008, 10:05 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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Ich wollte damit nur sagen, dass "rejoice" je nach Kontext und spezifischem Satzbau etwas anderes bedeuten kann und es oft vielleicht nicht ausreicht, sich ein Wort aus der Übersetzungsliste des Wörterbuchs rauszupicken.

to rejoice in sth. = "sich über etwas freuen" kommt eher in die Richtung unseres (doch leicht schadenfroh besetzten) "frohlocken"

to be rejoiced = "über etwas erfreut/froh sein" impliziert eher Erleichterung

(Um letztere Variante handelt es sich bei "unserem" Satz.)

Abes das alles hängt wahrscheinlich auch von dem jeweils eigenen Sprachverständnis ab. Ich verstehe es (in diesem Zusammenhang) so, es gibt aber sicher genügend Fälle, wo man es auch anders auslegen kann.
Wie übersetzen denn die anderen Ausgaben diesen Satz?? (Falls jemand eine zur Hand hat ...)


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BeitragVerfasst: Donnerstag 17. Januar 2008, 10:06 
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D'Arcy-Expertin mit Adelsaffinität
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Registriert: Mittwoch 28. Juni 2006, 12:57
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@Julia
Die Frage "Blödmann", meinetwegen auch "Langweiler" erschliesst sich, finde ich durch die vorherigen Gespräche, als Marianne Edward so ziemlich alle Eigenschaften oder Vorlieben abspricht, die ihr selbst so wichtig sind. Eben auch gerade der Vorwurf, er habe keinen Sinn für Malerei, weil er selbst nicht zeichnet oder nicht zeichnen kann. Elinor ergreift Partei für ihn, verteidigt ihn und versucht ihrer Schwester klar zu machen, dass jemand der selbst kein begnadeter Maler oder Zeichner ist, deswegen trotzdem Kunstverstand haben kann und einen Sinn für das Schöne.

Natürlich kann Marianne nicht sagen er ist ein Blödmann, das tat man damals nicht, zumindest nicht in solch einem Ausdruck, aber das lässt sich doch zwischen den Zeilen lesen. Ebenso wie Elinor später bemerkt, Marianne verhielte sich ausgesucht höflich gegenüber Edward, was sie selbst als Zeichen für Akzeptanz oder gar Zuneigung deutet, worauf Marianne erst einmal keine Antwort findet. Für Marianne gibt es, wie wir wissen immer nur zwei Möglichkeiten, entweder sie liebt jemanden von Herzen, oder sie kann ihn nicht leiden, und das ganz und ohne Nuancen. Welchen Namen sie einem abgelehnten Menschen gibt, ist an sich nicht wichtig, aber es kann kein schmeichelhafter sein. In ihren Augen ist ein Mensch nichts wert, der keinen Sinn für die Künste hat, sich ihnen nicht leidenschaftlich hingibt. Ist es nicht so?

Im weiteren Gespräch bemüht sie sich dann, die Klippe zu umschiffen und Elinor nicht zu verletzen, aber wirklich ehrlich ist sie eben nicht. Sie geht schliesslich nicht wirklich auf Elinors Frage ein, sondern weicht aus, bezieht sich auf Edwards Güte die unstrittig ist. Nur scheint ihr selbst Güte nicht so viel zu bedeuten, wenn sie die kreativen Fähigkeiten und offene Leidenschaftlichkeit so in den Vordergrund stellt. Weshalb sie danach ja hofft, Elinor ginge sozusagen mit gutem Beispiel voran und könne Edward dazu bringen, doch noch wunderbar zu zeichnen. :wink:

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BeitragVerfasst: Donnerstag 17. Januar 2008, 10:11 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Dabei kann man durchaus begeistert malen und dabei überhaupt kein Talent dafür besitzen. Geht es Marianne um Talent oder um die Tatsache, dass er überhaupt nicht malt? Und wurde früher auch so viel von Männern gemalt (nicht gerade jemand wie Vincent van Gogh oder Monet!)???

Und :danke: thx Julia für die Erklärung!

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BeitragVerfasst: Donnerstag 17. Januar 2008, 10:31 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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@Caro:
Ich interpretiere es nicht als Unehrlichkeit, wenn jemand sich bedächtig ausdrückt, um einen geliebten Menschen nicht zu verletzen. Marianne hält zwar nichts von Edward's Talenten und Leidenschaften, aber sie kann ihn doch trotzdem auch mögen?
In Kapitel 3 sagt sie zu ihrer Mutter, sie würde Edward "zärtlich lieben", bevor sie aufzählt, was ihm in ihren Augen zur Vollkommenheit fehlt. (Das ist die Ironie, mit der Marianne bis kurz vor Schluss von JA beschrieben wird.) Sie geht davon aus, dass jeder diese Vollkommenheit erwartet und braucht, deshalb meint sie, sich ihrer Schwester gegenüber vorsichtig ausdrücken zu müssen.
Aber wie schon geschrieben - diese "bedächtigen" Worte sind ohnehin schon mehr, als Elinor erwartet.

Für mich ist das lediglich eine sprachliche und keine emotionale Frage.

@Tina:
Das Zeichnen von dem hier die Rede ist, war eine typisch weibliche Beschäftigung, würde ich sagen. In einer Linie mit Klavierspielen, Sticken und sonstigen "Handarbeiten".
Und diesen als häuslich empfundenen Beschäftigungen gingen Männer für gewöhnlich nicht nach. Vielleicht sehr hochgestellte Adelige, die keine anderen "Sorgen" hatten, aber ein junger gutsituierter Mann, der für sein Auskommen sorgen musste betätigte sich meiner Meinung nach eher in solchen Bereichen, in denen er soziale Kontakte pflegen konnte oder generell gesellschaftlich aktiv und präsent sein konnte.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 17. Januar 2008, 10:41 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Was erwartet Marianne denn dann von Edward?

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BeitragVerfasst: Donnerstag 17. Januar 2008, 10:47 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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Dass er genauso ist, wie sie ihn sich ausmalt ... :wink: Meiner Meinung nach ein weiteres Beispiel für ihr verklärte und realitätsferne Sicht auf die Dinge.

Marianne stellt sich einen jungen Mann vor, wie er in der romatischen Literatur der damaligen Zeit idealisiert wurde ... mit den meisten Männern, die einem in Englands Stadt- und Landleben begegneten hatten die aber nicht viel zu tun.

Junge Männer spielten vielleicht Klavier oder/und sangen, aber selbst das ist ja - wenn man es genau nimmt - mehr eine nötige "soziale Kompetenz" (bei Abendgesellschaften) als eine große persönliche Leidenschaft. Zumindest bei JA.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 17. Januar 2008, 11:03 
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D'Arcy-Expertin mit Adelsaffinität
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@Julia
bezüglich der Widersprüchlichkeit in Mariannes Augen stellt sich mir dennoch die Frage, wie ernst das gemeint ist. Also, wenn Marianne ihrer Mutter sagt, sie liebe Edward zärtlich. Ich denke, da steckt wieder viel von ihrer Übertreibung drin. Liebe, zumal zärtliche ist in dieser Hinsicht sicher zu hoch gegriffen. Aber das ist eben Mariannes Ausschliesslichkeit. Sie liebt, oder sie hasst, und das aus vollem Herzen. Dazwischen gibt es nichts. Und da sehe ich andererseits eine gewisse Unehrlichkeit, vielleicht mehr Unehrlichkeit zu sich selbst, und die maßlose Übertreibung. Man kann doch nicht die ganze Menschheit in zwei Lager einteilen, die "Hass" und "Liebe" heissen? :gruebel:

Und auch hier wieder der Widerspruch. Marianne liebt Edward also zärtlich, wie sie der Mutter sagt, behandelt ihn jedoch lediglich ausgesucht höflich, wie Elinor bemerkt und das passt einfach nicht zusammen. Elinor sieht in dieser Höflichkeit zwar eine gewisse Zuneigung, die Marianne selbst aber nicht zugeben will, weil es nicht so ist. Würde Marianne Edward wirklich lieben, wie sie sagt, wäre sie ihm wohl herzlicher zugetan? :gruebel:

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Zuletzt geändert von Caro am Donnerstag 17. Januar 2008, 11:11, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 17. Januar 2008, 11:09 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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Nein, natürlich nicht ... und gerade deshalb sollte man Marianne's Worte genau abwägen, wenn man von ihnen auf ihre Gefühle schließen will.
Mehr wollte ich gar nicht sagen. :wink:


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BeitragVerfasst: Donnerstag 17. Januar 2008, 13:51 
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Austenbegeistert
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Julia hat geschrieben:
Wie übersetzen denn die anderen Ausgaben diesen Satz?? (Falls jemand eine zur Hand hat ...)


Im insel taschenbuch über setzt Fr. Beck einfach mit " M. war froh, daß sich ihre Schwester so leicht zufrieden stellen ließ."


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BeitragVerfasst: Donnerstag 17. Januar 2008, 14:13 
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Amüsantes Boardmitglied und Reisetrulla
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Maria hat geschrieben:
Julia hat geschrieben:
Wie übersetzen denn die anderen Ausgaben diesen Satz?? (Falls jemand eine zur Hand hat ...)


Im insel taschenbuch über setzt Fr. Beck einfach mit " M. war froh, daß sich ihre Schwester so leicht zufrieden stellen ließ."


Heyne übersetzt es mit: "Marianne war von Herzen froh ..."

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BeitragVerfasst: Donnerstag 17. Januar 2008, 17:42 
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So, jetzt komme ich endlich dazu! Ich hatte so viel um die Ohren, ich wußte kaum wo mir der Kopf steht. Mein Mann ist seit Samstag für 3 Wochen (erst mal) in China und ich hatte gerade mal 5 Tage Zeit um mich an den Gedanken zu gewöhnen. Dann hat sich mein Sohn seine langen, langen blonden Haare bis auf ein kleines bordeauxfarbenes Irokesenschwänzchen ABRASIERT, ich dachte mich trifft der Schlag :thud: als ich ihn gesehen habe. Langsam erhole ich mich von den Aufregungen und was hilft da besser, als gute Literatur


Jane Austen:
Marianne was rejoiced to find her sister so easily pleased.

Der Satz bei:
Reklam Leipzig = Grawe
"Marianne war von Herzen froh ihre Schwester so leicht zufriedenstellen zu können"

Fischer / Erika Gröger :
"Marianne war froh, daß sich ihre Schwester so leicht hatte beschwichtigen lassen."

Manesse / Ruth Schirmer :
"Marianne war froh, daß man ihrer Schwester so leicht gefallen konnte"

Die Übersetzung für
to be pleased : sich über etwas freuen
bezieht sich doch auf Elinor. Sie freut sich über das was Marianne sagt

Wie wäre die Übersetzung:
Marianne war froh herauszufinden, wie einfach ihre Schwester zu erfreuen war.

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One Ring To Find Them...


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BeitragVerfasst: Freitag 18. Januar 2008, 14:03 
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Austenbegeistert
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Pixie hat geschrieben:
Maria hat geschrieben:
Julia hat geschrieben:
Wie übersetzen denn die anderen Ausgaben diesen Satz?? (Falls jemand eine zur Hand hat ...)


Im insel taschenbuch über setzt Fr. Beck einfach mit " M. war froh, daß sich ihre Schwester so leicht zufrieden stellen ließ."


Heyne übersetzt es mit: "Marianne war von Herzen froh ..."


Na, dann ergänze ich der Vollständigkeit halber noch dtv, neue Übersetzung von Helga Schulz:
"Marianne freute sich, daß ihre Schwester so leicht zufriedenzustellen war."


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BeitragVerfasst: Freitag 18. Januar 2008, 14:15 
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Austenbegeistert
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Mir (als Laie) ist in Kapitel vier noch etwas aufgefallen (was ich vorher vielleicht nur übersehen habe?), wo ich gerne gewusst hätte, wie es im Originaltext gehandhabt ist:
Manche Wörter sind kursiv geschrieben, um sie besonders zu betonen. z.B. wo Fanny Mrs. Dashwood gegenüber erklärt, was für Erwartungen sie und ihre Mutter an Edward haben: ".....und von den Gefahren, denen sich eine jede junge Frau aussetze, die versuche, ihn einzuwickeln,..."
Ich meine der Satz an sich kommt mir schon wie eine Drohung vor, aber durch diese Schreibweise "höre" ich Fanny dieses Wort förmlich "ausspucken". Nutzt JA dies als "Stilmittel"?


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BeitragVerfasst: Freitag 18. Januar 2008, 15:21 
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Ich hab das Buch nicht dabei, aber in der online-Datei ist die Stelle in Großbuchstaben:
Zitat:
She took the first opportunity of affronting her mother-in-law on the occasion, talking to her so expressively of her brother's great expectations, of Mrs. Ferrars's resolution that both her sons should marry well, and of the danger attending any young woman who attempted to DRAW HIM IN; that Mrs. Dashwood could neither pretend to be unconscious, nor endeavor to be calm.
und diese Art von Verstärkung habe ich bei S&S auch an anderer Stelle gesehen, z.B.
Zitat:
"... Indeed, I think I may say that you cannot, for your behaviour to him is perfectly cordial, and if THAT were your opinion, I am sure you could never be civil to him."


Kann es sein, dass damit von Jane Austen angezeigt wird, dass der Sprechende hier extra betont also stimmlich hervorhebt? In der gennanten oberen Textstelle sprach Fanny ja sozusagen eine Drohung aus " ... und die Gefahr, die jede junge Frau begleite, welche in Versuchung wäre IHN HEREINZULEGEN (...für sich einzunehmen?);..." :gruebel:

Ich finde allerdings die Übersetzung "einwickeln" etwas modern. "to draw in" heisst natürlich "einzeichnen", aber in anderem Zusammenhang auch "hereinziehen" oder "einziehen", und eben auch "hereinlegen". Wenn ich von Fannys Charakter ausgehe, könnte es sein, dass sie eher "hereinlegen" damit meint, als "für sich einzunehmen", unter dem Aspekt, dass ihn eine junge Frau verführen und sich von ihm schwängern lassen könnte. Edward würde sich in einem solchen Fall natürlich ehrenhaft verhalten, und würde keine andere Möglichkeit sehen, als sie zu ehelichen! So wie man bei uns sagt "einen Braten unterschieben" ...

Ich weiss aber nicht, wie es in den einzelnen Übersetzungen steht. :nixweiss:

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Zuletzt geändert von Caro am Freitag 18. Januar 2008, 17:20, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Freitag 18. Januar 2008, 16:33 
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In meinen beiden englischen Ausgaben ist "to draw him in" schräg gedruckt! :ja:
Auch that oder would erscheint mitunter so gedruckt.
Vermutlich hat JA es dann doch selber so gekennzeichnet - auch handschriftlich?

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BeitragVerfasst: Freitag 18. Januar 2008, 18:01 
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Manesse/Schirmer
... ihn zu verführen...

Fischer/Gröger
...ihn zu "umgarnen"...

Reclam/Grawe
...die ihn einzufangen versuchte...


Was mich beim Lesen immer wieder beschäftigt ist, welche Vorbilder beim Schreiben hatte Jane Austen? Ich meine jetzt nicht die Personen in ihrer unmittelbaren Umgebung , sondern die literarischen Vorbilder (Samuel Richardson?). Welche Schriftsteller vor ihr haben mit dieser feinfühligen Ironie ihre Umwelt wiedergespiegelt? Bei uns gab es zu dieser Zeit die "Weimarer Klassik". Ich suche vergeblich nach dieser Leichtigkeit bei unseren Klassikern. Fontane? Der schrieb aber viel später. Vielleicht ist es ja wie beim Maler William Turner, er war seiner Zeit in der Malerei auch 100 Jahre voraus!
Ich glaube, es gibt keinen Vergleich zu Jane Austen, jedenfalls nicht zu ihren Lebzeiten!

_________________
One Ring To Find Them...


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BeitragVerfasst: Freitag 18. Januar 2008, 19:09 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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Registriert: Mittwoch 19. Oktober 2005, 21:13
Beiträge: 4781
Nein, nicht wirklich. Es gab schon ähnliche Schriftsteller(innen), die sich zumindest im gleichen Genre bewegten (Maria Edgeworth, Fanny Burney) und auch eine gewisse Ironie auffahren... aber bei weitem nicht so elegant, konzentriert, geistreich und gewitzt, wie es bei Jane Austen klingt.

"to draw him in" - würde ich auch als "umgarnen" oder "verführen" verstehen, "hereinlegen" passt meiner Meinung nach nicht, das ist so aussschließlich negativ.


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BeitragVerfasst: Freitag 18. Januar 2008, 19:40 
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Austenbegeistert
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Registriert: Mittwoch 25. April 2007, 14:03
Beiträge: 234
Wohnort: Berlin
Caro hat geschrieben:
Ich finde allerdings die Übersetzung "einwickeln" etwas modern.


Ja, ich lese dtv, "neu übersetzt von Helga Schulz" - da versuchen sie wohl modern zu sein..... .
Mich würde ja wirklich interessieren, ob JA das so vorgesehen hat, also selber genau diese Worte so "verstärkt" hat, oder ob das jemandem später "eingefallen" ist?? :gruebel:


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