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BeitragVerfasst: Donnerstag 27. September 2007, 10:43 
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Austenbegeistert
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Caro hat geschrieben:
Maria hat geschrieben:
Caro hat geschrieben:
@Maria
:danke: Klar, wenn sie nicht da war, konnte die kleine Schwester nix mitkriegen und sie war wohl auch noch zu jung, um über "Jungs" zu sprechen bzw zu schreiben... :wink:

*edit* Aber ein paar Jahre später ist sie schon verheiratet? Sooo klein kann sie ja auch wieder nicht gewesen sein ... :gruebel:


Also, diese Fragen beantwortet uns ja die Bibel des Hauses Kellynch Hall:

Im Sommer 1806 war Anne fast oder gerade 19 und Mary 14. Geheiratet hat sie Dezember 1810 mit 19 Jahren.


Genau das meine ich. Georgiana Darcy war 15 als sie sich in Wickham verliebte, Lydia Bennet auch und zwei der berühmt-berüchtigten Lennox-Schwestern (Zeitzeugen) waren auch 15, als sie verheiratet bzw. Mätresse des Kronprinzen(?) wurden. :)


Ja, das sehe ich auch so! Sicherlich konnte und kann sich (gerade) eine 15-Jährige "unstreblich" verlieben. Nur die Frage war für mich, ob ihre 4 Jahre ältere Schwester ihr, der noch 14-Jährigen, von ihrem Liebesleid berichten würde.


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Verfasst: Donnerstag 27. September 2007, 10:43 


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BeitragVerfasst: Donnerstag 27. September 2007, 10:46 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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Caro hat geschrieben:
Was meint Ihr, ist Hayter wütend auf sich selbst, weil er Anne (durch sein nicht Handeln) in die Situation brachte von einem "Fremden" berührt zu werden, oder weil er neben Wentwort jetzt wie ein "Depp" dasteht und in seiner Männerehre gekränkt ist?


Wenn dann wohl eher Letzteres, denn ich denke nicht, dass er nah und interessiert genug war, um alle Details mitzubekommen.
"Männerehre" trifft es vielleicht nicht so ganz - ich hatte eher den Eindruck, er fühlt sich näher an der Familie (wg. Henrietta) und somit "berechtigter" in seiner Autorität, erzieherisch einzugreifen als Wentworth, den er ja als Rivalen empfindet.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 27. September 2007, 10:57 
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Austenbegeistert
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Caro hat geschrieben:

Was meint Ihr, ist Hayter wütend auf sich selbst, weil er Anne (durch sein nicht Handeln) in die Situation brachte von einem "Fremden" berührt zu werden, oder weil er neben Wentwort jetzt wie ein "Depp" dasteht und in seiner Männerehre gekränkt ist?


Ich denke, Hayter ist extem "angefressen", daß Wentworth ihm bei seiner Liebsten die Show stiehlt, um es umgangssprachlich auszusprechen. Dann trifft er ihn unerwartet und macht seine Ablehnung deutlich, in dem er sich die Zeitung vor das Gesicht hält und damit Wentworths Konversationsversuch abblockt, der ja gar nicht versteht, was eigentlich los ist. Und dann kommt dieser "Eindringling" noch an und regelt die Sache mit Anne und ihrem Neffen souverän, bei der er halbherzig versuchte aus der Ferne zu helfen. D.h. er stieht ihm schon wieder die Show.
Zusammengefaßt denke ich, daß er eifersüchtig ist und sauer auf den Eindringling. Im Inneren vielleicht auch sauer auf sich selbst, aber ob die Selsterkenntnis so weit geht, wage ich zu bezweifeln.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 27. September 2007, 10:57 
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D'Arcy-Expertin mit Adelsaffinität
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Julia hat geschrieben:
Caro hat geschrieben:
Was meint Ihr, ist Hayter wütend auf sich selbst, weil er Anne (durch sein nicht Handeln) in die Situation brachte von einem "Fremden" berührt zu werden, oder weil er neben Wentwort jetzt wie ein "Depp" dasteht und in seiner Männerehre gekränkt ist?


Wenn dann wohl eher Letzteres, denn ich denke nicht, dass er nah und interessiert genug war, um alle Details mitzubekommen.
"Männerehre" trifft es vielleicht nicht so ganz - ich hatte eher den Eindruck, er fühlt sich näher an der Familie (wg. Henrietta) und somit "berechtigter" in seiner Autorität, erzieherisch einzugreifen als Wentworth, den er ja als Rivalen empfindet.

Ja, er war ein Cousin der Musgroves und dadurch auch für Anne über Mary ein "angeheirateter Verwandter". Also hätte er ihr zuhilfe eilen sollen, zumal der Racker sein eigener Cousin, Großneffe oder so war.

Ich meinte auch nicht, dass er gewusst hätte, was zwischen den beiden Anderen lief oder nicht, sondern dass damals intime Berührungen in der Öffentlichkeit sogar zwischen Verlobten vermieden wurden. Und wie Hazel schon sagte, Wentworth kam Anne dadurch schon sehr unschicklich nahe ... :wink:

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Avatar: Amelia Darcy (1754-1784)

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Zuletzt geändert von Caro am Donnerstag 27. September 2007, 11:00, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 27. September 2007, 10:58 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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Kapitel 10

Der Spaziergang nach Winthrop.
Wie sich später herausstellt, planten Louisa und Henrietta den Spaziergang, um Charles Hayter wieder zu versöhnen, der sich in den letzten Tagen auffalllend zurückgezogen hat. Sie werden von Mary und Anne, und später auch von Wentworth und Charles Musgrove begleitet.

Anne hält sich abseits und zitiert im Geiste Herbstgedichte, um nicht allzu aufmerksam der Flirterei zwischen Louisa und Wentworth zuhören zu müssen. Zwei Gespräche zwischen den beiden bekommt sie aber dennoch mit und sie geben ihr Aufschluss über Wentworth's Meinung über sie: Offensichtlich interpretiert er ihr damaliges Verhalten bis heute als Charakterschwäche ihrerseits, mangelnden Mut und generelle Unentschlossenheit und Abhängigkeit von der Meinung anderer.
Selbst Louisa haut in diese Kerbe, als sie ihm (fälschlich!!) berichtet, Anne hätte Charles wohl nur abgewiesen weil Lady Russell ihn nicht guthieß.

Wentworth bekommt Aufschluss über den Stand der Dinge zwischen Henrietta und Charles Hayter und scheint sich von nun an entschiedener Louisa zuzuwenden.
Trotzallem denkt er an Anne's Bedürfnisse, als sie dem Admiral und seiner Frau in der Kutsche begegnen und diese einen Platz für die Heimfahrt anbieten. Er hilft Anne wortlos in die Kutsche und diese ist immerhin nicht so verwirrt und bewegt darüber, als das sie sich nicht über den Fahrstil und der Crofts amüsieren kann.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 27. September 2007, 11:42 
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Austenbegeistert
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Caro hat geschrieben:

Was meint Ihr, ist Hayter wütend auf sich selbst, weil er Anne (durch sein nicht Handeln) in die Situation brachte von einem "Fremden" berührt zu werden, oder weil er neben Wentworth jetzt wie ein "Depp" dasteht und in seiner Männerehre gekränkt ist?


Ich denke definitiv "Depp". Das Kerlchen hat ja auf ihn auch nicht gehört, aber zum Handeln war er nicht bereit.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 27. September 2007, 11:59 
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Anne scheint wirklich den Eindruck zu erwecken, dass sie gänzlich unter dem Einfluss von Lady Russel steht. Das muss Wentworth sehr weh tun.
Dennoch, so erscheint es mir, kann er nichts gegen seine Gefühle machen, die er zu unterdrücken versucht. Vielleicht wendet er sich auch deshalb verstärkt Louisa zu? Trotzdem hilft er unauffällig Anne, wo immer er kann. Wentworth kann wohl einfach nicht anders, auch wenn er vom Kopf her versucht, sich von Anne zu lösen. Sein Herz macht ihm einen Strich druch seine Rechnung mit Louisa.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 27. September 2007, 12:19 
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D'Arcy-Expertin mit Adelsaffinität
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Zu Kapitel 10

Hier findet sich ein weiterer Hinweis darauf, daß längere Verlobungszeiten unüblich waren. Admiral Croft sagt, er verstehe nicht, warum Frederick in seiner Entscheidung für oder gegen eine der Musgroves so zögerlich ist und deutet an, wie schnell er und seine Sophy sich entschieden haben. Wobei er zwar als Argument angibt, Seeleute hätten zumal in Kriegszeiten keine Zeit für längere Brautschau, aber ich denke es war symptomatisch für die Zeit, dass man sich einen geeigneten Ehepartner frühzeitig sicherte, um nicht das Nachsehen zu haben ... :wink:
Und wenigstens der Admiral weiss anscheinend nicht, dass sich Wentworth einmal schnell entschieden hat, und enttäuscht wurde, so dass er sich diesmal für die "Prüfung" also mehr Zeit nimmt, sonst wäre er ja nicht verwundert über dessen vermeintliche Unentschlossenheit. ;D

Möglicherweise war das mit ein Grund, warum immer und überall über Verlobungen und "Partnerwahlen" spekuliert wurde? Wenn ein "Fremder" sich einer jungen Dame offensichtlich und für alle erkennbar gewogen zeigte, stand wohl tatsächlich mehr zu erwarten! :D

Ich bin mir hier nur noch nicht klar, ob sich JA darüber amüsiert, also die schnelle Entscheidung meine ich, nicht die Spekulationen, oder ob sie einer langen Prüfung den Vorzug gab .... Wobei wenn man bedenkt, wie "oft" z.B. Darcy Lizzy sieht, oder tatsächlich mit ihr spricht, und wie schnell er ihr den ersten Antrag macht, dann denke ich doch, dass ihr auch hier ein schnelles "Handeln" gefällt ... :)

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BeitragVerfasst: Donnerstag 27. September 2007, 12:42 
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In diesem Kapitel gibt es sehr viele Hinweise und Symbole auf den "Herbst"! Nicht nur, dass Ann Herbst-Gedichte rekapituliert, auch der Gegensatz zum Frühjahr als Symbol von Jugend und Hoffnung wird angedeutet:

The sweet scenes of autumn were for a while put by, unless some tender sonnet, fraught with the apt analogy of the declining year, with declining happiness, and the images of youth and hope, and spring, all gone together,


Gut gefallen hat mir auch das Gleichnis der "nut" :

Here is a nut,"
said he, catching one down from an upper bough. "to exemplify: a beautiful glossy nut, which, blessed with original strength, has outlived all the storms of autumn. Not a puncture, not a weak spot anywhere. This nut," he continued, with playful solemnity, while so many of his brethren have fallen and been trodden under foot,is still in possession of all the happiness that a hazel nut can be supposed capable of
.

Und weiter dann:
My first wish for all whom I am interested in, is that they should be firm.

Auch wenn Wentworth dann über Louisa Musgrove spricht, werde ich das Gefühl nicht los, dass er bei dem Vergleich eigentlich an Anne denkt! :flower:
Und Anne meint dann ja auch, heimlich zu sich selbst:

It would have surprised Anne if Louisa
could have readily answered such a speech: words of such interest,
spoken with such serious warmth!

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BeitragVerfasst: Donnerstag 27. September 2007, 12:46 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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Miranda hat geschrieben:
Auch wenn Wentworth dann über Louisa Musgrove spricht, werde ich das Gefühl nicht los, dass er bei dem Vergleich eigentlich an Anne denkt! :flower:


Ja, das meinte ich auch weiter oben. Anne ist sich dessen zumindest bewusst und spürt, wie Wentworth ihr Verhalten beurteilt.
Momentan schätzt er Louisa's "Charakterstärke" noch mehr als Anne's.
Aber bald kommt er ja dahinter, wer hier wirklich "firm" und der Nuss gleichzusetzen ist. :wink:


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BeitragVerfasst: Donnerstag 27. September 2007, 12:53 
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D'Arcy-Expertin mit Adelsaffinität
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Julia hat geschrieben:
Miranda hat geschrieben:
Auch wenn Wentworth dann über Louisa Musgrove spricht, werde ich das Gefühl nicht los, dass er bei dem Vergleich eigentlich an Anne denkt! :flower:


Ja, das meinte ich auch weiter oben. Anne ist sich dessen zumindest bewusst und spürt, wie Wentworth ihr Verhalten beurteilt.
Momentan schätzt er Louisa's "Charakterstärke" noch mehr als Anne's.
Aber bald kommt er ja dahinter, wer hier wirklich "firm" und der Nuss gleichzusetzen ist. :wink:


Vor allem spricht er davon zwei Mal kurz hintereinander (nachdem er Louisa gesagt hat, sie wäre standhafter als ihre Schwester) :
"...let those who would be happy be firm" und dann kommt die "Nut", und gleich danach "My first wish for all whom I am interested in, is that they should be firm."

Es scheint ihm (und auch JA?) also sehr wichtig zu sein. :)

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BeitragVerfasst: Donnerstag 27. September 2007, 13:53 
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D'Arcy-Expertin mit Adelsaffinität
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@Julia
Nachtrag:
Findest Du "the nut" wirklich so negativ? Dabei sagt er doch, dass die "Hazel-Nuss" alle Stürme des Herbstes unbeschadet überstanden hat, was ja auch eine gewisse "Standhaftigkeit" implementiert, die ihm so wichtig ist ... :wink:
Im Grunde genommen spricht er von nichts anderem als Standfestigkeit... :)

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BeitragVerfasst: Donnerstag 27. September 2007, 15:26 
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Austenbegeistert
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Es gibt in diesem Kapitel einen Satz, über den ich mir den Kopf zerbreche, und würde gerne wissen, wie ihr ihn versteht.
Als Anne Wentworth und Louisa hinter der Hecke belauscht hat, und sie sich dann entfernen, muss sie das Gehörte erstmal verdauen.
"Ihr Gemüt brauchte die Einsamkeit und das Schweigen, das nur eine größere Zahl von Menschen bieten kann."

Hmmmm.....im letzten Kapitel zieht Anne sich dafür zurück. Jetzt findet sie Einsamkeit in der Gruppe?
Würde man die Leute nicht kennen, könnte ich das verstehen, aber so?
Es klingt für mich eigentlich eher nach Außenseiterrolle in einer Gruppe, aber so ist Annes Stellung doch eigentlich auch nicht...... .

:gruebel: -Grüße von Inke


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BeitragVerfasst: Donnerstag 27. September 2007, 16:03 
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D'Arcy-Expertin mit Adelsaffinität
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Inke hat geschrieben:
Es gibt in diesem Kapitel einen Satz, über den ich mir den Kopf zerbreche, und würde gerne wissen, wie ihr ihn versteht.
Als Anne Wentworth und Louisa hinter der Hecke belauscht hat, und sie sich dann entfernen, muss sie das Gehörte erstmal verdauen.
"Ihr Gemüt brauchte die Einsamkeit und das Schweigen, das nur eine größere Zahl von Menschen bieten kann."

Hmmmm.....im letzten Kapitel zieht Anne sich dafür zurück. Jetzt findet sie Einsamkeit in der Gruppe?
Würde man die Leute nicht kennen, könnte ich das verstehen, aber so?
Es klingt für mich eigentlich eher nach Außenseiterrolle in einer Gruppe, aber so ist Annes Stellung doch eigentlich auch nicht...... .

:gruebel: -Grüße von Inke


Hm, schwierig. Der genaue Text lautet:
As soon as she could, she went after Mary, and having found, and walked back with her to their former station, by the stile, felt some comfort in their whole party being immediately afterwards collected, and once more in motion together. Her spirits wanted the solitude and silence which only numbers could give.
Kurz zuvor sind also alle (the whole Party) wieder beisammen. Ich übersetze hier die Spirits mehr als Geist und Seele, also in etwas so:
"Ihr Geist suchte die Art von Zurückgezogenheit und Stille, die man nur in einer großen Menschenansammlung (Menschenmenge) findet."

Vermutlich ist es tatsächlich so, dass sich Anne am besten zurückziehen kann, wenn viele Leute zusammen sind, weil sie persönlich dann nicht mehr so stark involviert ist (z.B. sich um Mary zu kümmern, die dann genug Ansprache findet), Anne quasi in der "Menge" untertauchen kann und ihre Ruhe hat bzw. die Stille und Muße ihren Gedanken nachzuhängen ... :gruebel:

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BeitragVerfasst: Donnerstag 27. September 2007, 16:51 
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Austenbegeistert
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Mir sind in Kapitel 10 auch ein paar Dinge durch den Kopf gegangen:

Wollte Louisa Wentworth auch dadurch sichern, daß sie Henrietta beeinflußt sich mit Charles Hayter zu versöhnen? Sie schien die ganze Sache ja (mit-)angezettelt zu haben und treibt sie voran.

Was denkt ihr hat folgendes Zitat zu bedeuten:"Würde ich mich durch die Anmaßung und Einmischung einer solchen Person oder meinetwegen auch irgendeiner Person von etwas abhalten lassen, wozu ich entschlossen war und ich für richtig hielt?"
Bezieht sich das auf Mary? Hat sie gegen Charles Hayter intregiert?

Lustig find ich auch den letzten Abschnitt und die damit verbundene Charaterisierung Mrs. Crofts: Daß sie mit leichter Hand eingreift und die Dinge regelt, die schief zu gehen drohen, ohne ihrem Mann die Illusion zu nehmen, daß der die Zügel fest in der Hand hält. Ein schönes Bild, das das Zusammenleben beschreibt.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 27. September 2007, 17:00 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Es heißt doch, dass Charles und Henrietta einander sehr zugetan waren. Ich könnte mir denken, dass Louisa das angenehme mit dem nützlichen verbunden hat. Intrige würde ich das nicht nennen. Es war noch immer die Entscheidung von Henrietta, wie sie sich Charles gegenüber verhält.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 27. September 2007, 18:35 
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Austenbegeistert
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Inke hat geschrieben:
Es gibt in diesem Kapitel einen Satz, über den ich mir den Kopf zerbreche, und würde gerne wissen, wie ihr ihn versteht.
Als Anne Wentworth und Louisa hinter der Hecke belauscht hat, und sie sich dann entfernen, muss sie das Gehörte erstmal verdauen.
"Ihr Gemüt brauchte die Einsamkeit und das Schweigen, das nur eine größere Zahl von Menschen bieten kann."


Genau über den Satz bin ich auch gestolpert. Ich habe zuerst gedacht das es etwas ironisch gemeint ist. Bei genauerer Betrachtung sehe ich das aber ähnlich wie Caro. Schließlich ist es wenn man sich in einer größeren Gruppe befindet einfacher auch mal etwas für sich zu sein, da es nicht unbedingt auffällt. Außerdem wird ja auch je nach Gruppe nicht so sehr über persönliche Gefühle von einzelnen gesprochen, es können schließlich nicht alle mitreden und jeder wissen soll es ja meißt auch nicht. Ab einer bestimmten Anzahl sind die Themen halt andere.

Was Louisa betrifft so denke ich auch eher weniger an eine Intrige. Schließlich scheinen die Schwestern sich ja gut zu verstehen, da möchte man doch das Glück der anderen. Da es ihr aber auch nicht ungelegen kam, dass Henrietta auch noch etwas für Charles übrig hatte hat sie deren Beziehung eben mehr gefördert.

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Oh! (..) Mit welchem Entzücken habe ich (die Blätter) früher fallen sehen!
Wie hat es mich beim spazierengehen hingerissen, wenn der Wind sie um mich herum wirbelte!
Zu welchen Empfindungen haben mich die Blätter, die Jahreszeit, die ganze Atmosphäre begeistert!
(Verstand und Gefühl)


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BeitragVerfasst: Donnerstag 27. September 2007, 18:41 
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In dem Kapitel wird doch betont, dass Henrietta selbst den Wunsch hatte, nach Winthrop zu gehen und Charles Hayter zu treffen. Und als sie schließlich mit ihm auf dem Hügel auftaucht, wirkt sie sehr zufrieden und hat nur Augen für Charles. Von daher ist aus meiner Sicht eine Intrige von Louisa ausgeschlossen.

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Welch triste Epoche, in der es leichter ist, ein Atom zu zertrümmern als ein Vorurteil!
Albert Einstein


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BeitragVerfasst: Donnerstag 27. September 2007, 19:26 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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Maria hat geschrieben:
Was denkt ihr hat folgendes Zitat zu bedeuten:"Würde ich mich durch die Anmaßung und Einmischung einer solchen Person oder meinetwegen auch irgendeiner Person von etwas abhalten lassen, wozu ich entschlossen war und ich für richtig hielt?"
Bezieht sich das auf Mary? Hat sie gegen Charles Hayter intregiert?


Naja, Mary macht ja kein Geheimnis daraus, dass sie ihn nicht mag. Und als sie vorschlägt, umzudrehen, stimmt Henrietta ja auch gleich verschämt zu. Ich denke, darauf bezieht sich Louisa.

@Caro: Doch, doch, der Nuss-Vergleich ist schon positiv gemeint. Aber Wentworth bezieht das ja auf Louisa's und nicht auf Anne's Verhalten, kontrastiert die beiden gegeneinander. Deshalb ist Anne ja auch so "gebeutelt" danach. Weil ihr deutlich vor Augen geführt wurde, was er (immernoch) über ihr damaliges Verhalten denkt. Dass er sie nach wie vor nicht versteht.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 27. September 2007, 21:29 
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Austenbegeistert
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Ms. Dashwood hat geschrieben:
Schließlich ist es wenn man sich in einer größeren Gruppe befindet einfacher auch mal etwas für sich zu sein, da es nicht unbedingt auffällt. Außerdem wird ja auch je nach Gruppe nicht so sehr über persönliche Gefühle von einzelnen gesprochen, es können schließlich nicht alle mitreden und jeder wissen soll es ja meißt auch nicht. Ab einer bestimmten Anzahl sind die Themen halt andere.



Ja, das würde Sinn machen....-wobei es bei mir nur funktionieren würde, wenn mich dann auch wirklich niemand anspricht! :cool:
Nunja, obwohl: Ihr Gemüt braucht ja Ruhe, dann kann man (bzw. Frau) natürlich durchaus über belanglose Dinge plaudern!!! :licht:


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BeitragVerfasst: Donnerstag 27. September 2007, 21:50 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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Vielleicht bin ich ja pingelig, aber: Ich fände es der Übersicht halber gut, wenn Ihr beim Zitieren nicht einfach auf "zitat" klickt und die kompletten Blöcke in Euren Beitrag übernehmt. Das ist zwar einfacher und schneller aber nicht ebenso zu lesen, denn wenn das zwei Leute nacheinander machen ist das Zitat schnell dreimal so lang wie der eigentliche Beitrag und füllt die halbe Seite. Ich hab in den letzten Tagen einige dieser "Vollzitate" entsorgt - lasst doch einfach nur den Abschnitt stehen, der nötig ist, um zu verstehen, worauf Ihr Euch bezieht.

Wer sich unsicher ist, hier ist eine ausführliche Erklärung, wie das Zitieren funktioniert.

Dankeschön :)


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BeitragVerfasst: Donnerstag 27. September 2007, 21:58 
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Austenbegeistert
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......hatte wohl ein komisches Gefühl dabei, Julia, sorry!!! :/ Und danke für`s entsorgen. ;D


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BeitragVerfasst: Freitag 28. September 2007, 09:52 
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Austenbegeistert
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O.K. ihr habt mich überzeugt, daß Louisa Henrietta nur ein wenig zu ihrem Glück gezwungen hat. Vielleicht hat Henrietta erst gemerkt wie sehr sie an Charles hängt, als der sich nicht mehr blicken läßt.
Trotzdem hatte ich beim Lesen schon das Gefühl, daß Louisa sich bei Wentworth ins Zeug legt und eine Show abzieht. Dabei ist ihr sicher recht, daß sie mit ihrer Schwester nicht mehr konkurrieren muß.

Ein andere Punkt: Was denkt wohl Wentworth als er hört, daß Anne einen weiteren Heiratskandidaten abgewiesen hat? Bin mir bei diesem Punkt nicht ganz schlüssig.


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BeitragVerfasst: Freitag 28. September 2007, 10:02 
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D'Arcy-Expertin mit Adelsaffinität
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Maria hat geschrieben:
Ein andere Punkt: Was denkt wohl Wentworth als er hört, daß Anne einen weiteren Heiratskandidaten abgewiesen hat? Bin mir bei diesem Punkt nicht ganz schlüssig.

Hm, schwierig zu sagen. Mit Charles war sie ja nicht verlobt und hat die Verlobung gelöst, die Situation ist also eine andere.

Ob er wohl denkt, sie neige dazu Männer an der Nase rumzuführen? Aber ähnliches könnte man ihm bezüglich Louisa und Henrietta vorfwerfen! Oder erleichtert es ihn zu hören, dass sie sogar einen Musgrove abgelehnt hat? Andererseits könnte er natürlich darauf kommen, sie wäre ebenso überheblich wie Sir Walter und Lady Russell. :nixweiss: :gruebel:

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Zuletzt geändert von Caro am Freitag 28. September 2007, 12:23, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Freitag 28. September 2007, 10:12 
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Zumindest erfährt Wentworth, dass Lady Russell großen Einfluss auf Anne's Entscheidungen hatte! Ob es im Fall von Musgrove zutrifft oder nicht..
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Austenbegeistert
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Da habe ich auch drüber nachgedacht.
Entweder er denkt (negativ), wie leicht doch Anne von Lady Russel zu beeinflussen ist ODER (positiv), dass sie nach ihm keinen Anderen akzeptiert hat. Eigentlich tendierte ich beim Lesen spontan zu Letzterem....


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BeitragVerfasst: Freitag 28. September 2007, 11:05 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Registriert: Donnerstag 29. Juni 2006, 19:47
Beiträge: 6322
Ich kann mir gut vorstellen, dass es von beidem etwas gewesen ist. Lady Russel ist in seinen Augen der Ursprung seiner Trennung von Anne und er sieht und hört, dass dieser Einfluss offensichtlich ungebrochen ist. Andererseits wohl ist er erleichtert, dass Anne Charles abgewiesen hat und kann sich etwas Hoffnung "erlauben", noch einen Platz in ihrem Herzen gehabt zu haben... :juggle:

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Schritte wagen im Vertraun auf einen guten Weg, Schritte wagen im Vertraun das letztlich ER mich trägt, Schritte wagen weil im Aufbruch ich nur sehen kann, für mein Leben gibt es einen Plan.
Clemens Bittlinger


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BeitragVerfasst: Freitag 28. September 2007, 14:36 
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Austenbegeistert
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Registriert: Donnerstag 12. Juli 2007, 13:00
Beiträge: 154
Wohnort: Lübeck
Ich lese hier, ihr seid da auch ein wenig unentschieden. Das sind auch so die Gedanken, die ich mir gemacht habe. Daß sie auch einen Charles Musgrove zurückgewiesen hat, einen Mann mit Vermögen und Ansehen, kann man ihr sowohl positiv als auch negativ auslegen.
Ich frage mich auch, ob Wentworth über die Rolle von Lady R. bei der Lösung der Verlobung Bescheid wußte. Erfährt er zum ersten Mal von ihrem Einfluß oder glaubt er, daß dieser Einfluß noch ungebrochen ist?
Ich kann mich auch nicht mehr erinnern, ob diese Frage später noch geklärt wird, wir werden sehen :ja:


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BeitragVerfasst: Freitag 28. September 2007, 18:40 
Maria hat geschrieben:

Ein andere Punkt: Was denkt wohl Wentworth als er hört, daß Anne einen weiteren Heiratskandidaten abgewiesen hat? Bin mir bei diesem Punkt nicht ganz schlüssig.

Ich denke, es lässt ihn neugierig werden.


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BeitragVerfasst: Freitag 28. September 2007, 18:59 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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Registriert: Mittwoch 19. Oktober 2005, 21:13
Beiträge: 4781
Tina hat geschrieben:
Ich kann mir gut vorstellen, dass es von beidem etwas gewesen ist. Lady Russel ist in seinen Augen der Ursprung seiner Trennung von Anne und er sieht und hört, dass dieser Einfluss offensichtlich ungebrochen ist. Andererseits wohl ist er erleichtert, dass Anne Charles abgewiesen hat und kann sich etwas Hoffnung "erlauben", noch einen Platz in ihrem Herzen gehabt zu haben...


Genauso sehe ich das auch.

@Maria: Doch, später kommt heraus, dass er sich lady Russell's Rolle schon sehr bewusst war.


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