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BeitragVerfasst: Freitag 23. März 2007, 12:57 
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D'Arcy-Expertin mit Adelsaffinität
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Wobei das Alter damals kein Thema war. Im Gegenteil, größere Altersunterschiede waren durchaus gängig, damit auch ja die Chance recht groß war, den ersehnten Erben zu gebären. :wink:
Zudem mussten die Gentlemen ja häufiger auf ein Erbe warten, um eine eigene Familie gründen zu können ...

Das Alter des Mannes war nur für Marianne Dashwood ein anfängliches Argument gegen Brandon, für die Gesellschaft aber nicht. Das wurde meines Wissens gar nicht debattiert.

Aber stimmt. Frank ist auf den ersten Blick ein sehr gefälliger Typ. Tatsächlich der Mann für die erste gefährliche Liebelei, die sich hinterher als Fehler entpuppt ... :wink: Und wer hatte die nicht ...? :lach:
Emma ist halt auch nicht ganz gefeit!

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Avatar: Amelia Darcy (1754-1784)

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BeitragVerfasst: Freitag 23. März 2007, 13:09 
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Amüsantes Boardmitglied und Reisetrulla
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Ich glaube schon, dass das Alter für Emma eine Rolle spielt, zumindest hinsichtlich eines Herrn, den sie die ganze Zeit vor der Nase hat, aber nicht als eventuellen Heiratskandidaten wahrnimmt (was sicher auch daran liegt, dass sie ihn schon ihr Leben lang - und auch als sie noch ein Kind war - kennt). Und andere Männer zum Verlieben scheint es in Highbury nicht zu geben.

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Welch triste Epoche, in der es leichter ist, ein Atom zu zertrümmern als ein Vorurteil!
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BeitragVerfasst: Freitag 23. März 2007, 13:11 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Sie hat sich doch schon seit langem innerlich entschieden, dass Frank ein "Kandidat" für sie sein könnte, wegen ihrer lieben Freundin Mrs. Weston! Alles nur eine Kopfsache, von Gefühlen keine Rede. Jetzt, wo sie Frank kennt, redet sie sich ein, nachdem sie eine Leere und Unlust nach seinem Weggang verspürt, evtl. in Frank verliebt sein zu können und sei es nur für einige Wochen!

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Schritte wagen im Vertraun auf einen guten Weg, Schritte wagen im Vertraun das letztlich ER mich trägt, Schritte wagen weil im Aufbruch ich nur sehen kann, für mein Leben gibt es einen Plan.
Clemens Bittlinger


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BeitragVerfasst: Freitag 23. März 2007, 13:20 
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D'Arcy-Expertin mit Adelsaffinität
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Pixie hat geschrieben:
Ich glaube schon, dass das Alter für Emma eine Rolle spielt, zumindest hinsichtlich eines Herrn, den sie die ganze Zeit vor der Nase hat, aber nicht als eventuellen Heiratskandidaten wahrnimmt (was sicher auch daran liegt, dass sie ihn schon ihr Leben lang - und auch als sie noch ein Kind war - kennt). Und andere Männer zum Verlieben scheint es in Highbury nicht zu geben.

Ja, aber sie sagt doch mit keinem Wort, daß er zu alt ist. Oder hab ich das übersehen?

Aber ist doch verständlich, daß sie an den anderen Gentleman ( ;D ) erst gar nicht denkt. Mein Gott, er hat sie vermutlich auf den Knien geschaukelt und ich schätze er war in ihrer Kindheit eher ein guter Onkel für sie. Und natürlich hat sie ihn gern, wie einen Onkel eben. Sie hat vermutlich selbst gar nicht damit gerechnet, daß sich ihr Verhältnis jemals ändern könnte ... :D

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BeitragVerfasst: Freitag 23. März 2007, 13:27 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Als guten Onkel scheint Emma ihn aber meiner Meinung nach gar nicht zu sehen, so wie sie ihre Meinung ihm gegenüber vertritt.

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BeitragVerfasst: Freitag 23. März 2007, 13:45 
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D'Arcy-Expertin mit Adelsaffinität
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Tina hat geschrieben:
Als guten Onkel scheint Emma ihn aber meiner Meinung nach gar nicht zu sehen, so wie sie ihre Meinung ihm gegenüber vertritt.

Tja, ja, so ist das im Leben. Die eine äußert ihre Meinung zu wenig (Fanny) und die andere zu deutlich (Emma) ... :wink:
Harriet wird vorgeworfen, keine Meinung zu haben und Emma, daß sie ihre eigene Meinung (so falsch sie auch sein mag) verteidigt?

Nein, im ernst. Ich schätze Er wird sie von Anfang an dazu ermutigt haben ihre Meinung zu äußern, ihre Kinderkommentare erheiternd gefunden haben und so ist ihr Verhältnis eben geblieben. Und Emma trägt halt ihm bezüglich das Herz auf der Zunge, wie man so sagt.

Ich finde es auch positiv, daß sie versucht sich gegen ihn zu behaupten, daß sie nicht in Ehrfurcht vor ihm erstarrt (obwohl sie ihn durchaus respektiert) und daß sie eben eine eigene Meinung hat, die sie auch vertritt.
Das wär ja sonst tödlich langweilig. "Ja Schatz", "Aber natürlich Schatz", "Du hast wie immer recht", "Wie du meinst, Liebster" ...Ne, das würde beide umbringen .... :sm_16

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BeitragVerfasst: Freitag 23. März 2007, 13:48 
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Ich werfe das doch Emma gar nicht vor? Ich meine doch bloß, dass Emma sich Knightley gegenüber als gleichberechtig ansieht, zwar auf seine Meinung Wert legt, aber keine Probleme darin hat, anderer Meinung zu sein. Auch wenn sie damit falsch liegen und unsanft mit der Realität konfrontiert werden kann (siehe Mr. Elton). Aber einen Vorwurf wollte ich jetzt mit Sicherheit nicht daraus machen. Ich mein doch bloß, dass Emma nicht zu Mr. Knightley aufschaut und ich von daher nicht gerade das Gefühl habe, sie könnte als Kind auf seinem Schoß gesessen haben.

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BeitragVerfasst: Freitag 23. März 2007, 13:54 
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Naja, als Kind auf seinem Schoß sitzen und als junge Frau mit ihm von gleich zu gleich zu reden, widerspricht sich ja nicht. Als junge Frau auf seinem Schoß und als Kind ihm zu widersprechen, fände ich schon bedenklicher. Aber ich glaube für die Schoß-Story war der Altersunterschied nun doch nicht groß genug.

Ich habe nicht den Eindruck, daß Emma eine Romantikerin ist. Sie sieht, daß Mr. und Mrs. Weston es gern sähen, wenn Frank und sie zusammenkämen, ist auch durchaus von ihm angetan und Frank und sie flirten ja munter drauf los, so daß es fast scheint, als wäre das was. Aber bei genauerem Nachdenken stellt sie eben fest, daß da ihrerseits nüscht ist.


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Caro hat geschrieben:

Das wär ja sonst tödlich langweilig. "Ja Schatz", "Aber natürlich Schatz", "Du hast wie immer recht", "Wie du meinst, Liebster" ...Ne, das würde beide umbringen .... :sm_16


Oh, Graus. Ich habe mal ein eheliches Gespräch im Supermarkt, IKEA oder ähnliches miterleben dürfen. So von "Schatz" zu "Schatz". Ca. 2 Minuten habe ich ausgeharrt, aber dann bin ich vor dieser andauernden "Schatzeriade" geflüchtet. Es geht doch nichts über gesunden Streit.


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Tina hat geschrieben:
Ich mein doch bloß, dass Emma nicht zu Mr. Knightley aufschaut und ich von daher nicht gerade das Gefühl habe, sie könnte als Kind auf seinem Schoß gesessen haben.

Das eine hat doch mit dem Anderen nichts zu tun?
Ich kann doch zum Beispiel sehr wohl bei Onkel "George" auf den Knien gesessen haben und ihm sagen "Deine Neue hat aber nix im Hirn", gerade weil ich ihn gern habe, respektiere und nicht will, daß er soo eine heiratet, auch auf die Gefahr hin, daß er verärgert ist?
Und ich kann mit Onkel George (selbst wenn er Züchter ist und ich bloß gern reite) streiten ob ein Lipizzaner oder ein Oldenburger für die Zucht besser geeignet ist, anderer Meinung sein, und ihn dennoch respektieren.

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Ulli hat geschrieben:
Naja, als Kind auf seinem Schoß sitzen und als junge Frau mit ihm von gleich zu gleich zu reden, widerspricht sich ja nicht. Als junge Frau auf seinem Schoß und als Kind ihm zu widersprechen, fände ich schon bedenklicher. Aber ich glaube für die Schoß-Story war der Altersunterschied nun doch nicht groß genug.

Ich dachte schon es wären so in etwa 14 Jahre Altersunterschied? Oder verwechsel ich das mit Brandon? :pale:

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Ulli hat geschrieben:
Caro hat geschrieben:

Das wär ja sonst tödlich langweilig. "Ja Schatz", "Aber natürlich Schatz", "Du hast wie immer recht", "Wie du meinst, Liebster" ...Ne, das würde beide umbringen .... :sm_16


Oh, Graus. Ich habe mal ein eheliches Gespräch im Supermarkt, IKEA oder ähnliches miterleben dürfen. So von "Schatz" zu "Schatz". Ca. 2 Minuten habe ich ausgeharrt, aber dann bin ich vor dieser andauernden "Schatzeriade" geflüchtet. Es geht doch nichts über gesunden Streit.
... und die anschliessende Versöhnung! :freude:
Ohne anständige Versöhnung ist der beste Streit nix ... :D

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Caro hat geschrieben:
Ulli hat geschrieben:
Naja, als Kind auf seinem Schoß sitzen und als junge Frau mit ihm von gleich zu gleich zu reden, widerspricht sich ja nicht. Als junge Frau auf seinem Schoß und als Kind ihm zu widersprechen, fände ich schon bedenklicher. Aber ich glaube für die Schoß-Story war der Altersunterschied nun doch nicht groß genug.

Ich dachte schon es wären so in etwa 14 Jahre Altersunterschied? Oder verwechsel ich das mit Brandon? :pale:


Selbst wenn, glaube ich irgendwie nicht, daß es mit der Würde eines 18jährigen vereinbar ist, daß er ein vierjähriges Gör auf den Knien schaukelt.


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Caro hat geschrieben:
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Caro hat geschrieben:

Das wär ja sonst tödlich langweilig. "Ja Schatz", "Aber natürlich Schatz", "Du hast wie immer recht", "Wie du meinst, Liebster" ...Ne, das würde beide umbringen .... :sm_16


Oh, Graus. Ich habe mal ein eheliches Gespräch im Supermarkt, IKEA oder ähnliches miterleben dürfen. So von "Schatz" zu "Schatz". Ca. 2 Minuten habe ich ausgeharrt, aber dann bin ich vor dieser andauernden "Schatzeriade" geflüchtet. Es geht doch nichts über gesunden Streit.
... und die anschliessende Versöhnung! :freude:


:nana: Du schweifst schon wieder in unzüchtige Gefilde ab!


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Ulli hat geschrieben:
Caro hat geschrieben:
Ulli hat geschrieben:
Es geht doch nichts über gesunden Streit.
... und die anschliessende Versöhnung! :freude:

:nana: Du schweifst schon wieder in unzüchtige Gefilde ab!

Iiich ...? :gruebel: :sm_16

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Ulli hat geschrieben:
Caro hat geschrieben:
Ulli hat geschrieben:
Naja, als Kind auf seinem Schoß sitzen und als junge Frau mit ihm von gleich zu gleich zu reden, widerspricht sich ja nicht. Als junge Frau auf seinem Schoß und als Kind ihm zu widersprechen, fände ich schon bedenklicher. Aber ich glaube für die Schoß-Story war der Altersunterschied nun doch nicht groß genug.

Ich dachte schon es wären so in etwa 14 Jahre Altersunterschied? Oder verwechsel ich das mit Brandon? :pale:


Selbst wenn, glaube ich irgendwie nicht, daß es mit der Würde eines 18jährigen vereinbar ist, daß er ein vierjähriges Gör auf den Knien schaukelt.


Ich glaube Knightley ist 38 und Emma 21. Warum sollte ein 21-Jähriger nicht ein vierjähriges Kind auf den Knien schaukeln?

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Ulli hat geschrieben:
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Ulli hat geschrieben:
Naja, als Kind auf seinem Schoß sitzen und als junge Frau mit ihm von gleich zu gleich zu reden, widerspricht sich ja nicht. Als junge Frau auf seinem Schoß und als Kind ihm zu widersprechen, fände ich schon bedenklicher. Aber ich glaube für die Schoß-Story war der Altersunterschied nun doch nicht groß genug.

Ich dachte schon es wären so in etwa 14 Jahre Altersunterschied? Oder verwechsel ich das mit Brandon? :pale:


Selbst wenn, glaube ich irgendwie nicht, daß es mit der Würde eines 18jährigen vereinbar ist, daß er ein vierjähriges Gör auf den Knien schaukelt.

Und du glaubst, seine Würde hätte ein süßes, herziges, vierjähriges Emmakind davon abgehalten auf seinen Schoß zu klettern und sich an ihn zu kuscheln, oder mit verschmierten Patschhändchen seine Wangen zu zwicken ...? :wink:
Und den hätt ich sehen wollen, der sie mit einem Blick in ihre Kinderaugen abgeschüttelt hätte ... :D :sm_16

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Ich behaupte einfach mal, daß junge Männer um die 20 dem "Oh wie Süß"-Virus" nicht so leicht verfallen. Wie sind wir eigentlich um Himmels Willen auf dieses Thema gekommen?


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Ulli hat geschrieben:
Ich behaupte einfach mal, daß junge Männer um die 20 dem "Oh wie Süß"-Virus" nicht so leicht verfallen. Wie sind wir eigentlich um Himmels Willen auf dieses Thema gekommen?


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BeitragVerfasst: Samstag 24. März 2007, 08:53 
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Kapitel 31

Emma ist nachwievor davon überzeugt in Frank verliebt zu sein, zweifelt lediglich an der Tiefe ihrer Gefühle zu ihm. Sie überlegt sich wie ihre Beziehung weitergehen kann oder doch nicht und wie sie mit ihm Schluss macht und es dennoch schafft, dass sie Freunde bleiben können. Dabei merkt sie dann, dass sie ihn wohl doch nicht so sehr lieben kann. Denn sonst würde sie ihr Entschluss nicht zu heiraten um bei ihrem Vater bleiben zu können mehr innere Kämpfe kosten. Als Mrs. Weston ihr einen Brief von Frank zu lesen gibt kann Emma lesen, wie er sie mehrmals erwähnt und ist sicher, dass er sehr ernst in sie verliebt zu sein scheint. Sie wird bei seiner Rückkehr vorsichtig in ihrem Umgang mit ihm sein müssen.
Mr. Elton ist nun wieder DAS Gesprächsthema in Highchurch. Er und seine junge Frau und Harriet wieder voll und ganz mit ihm beschäftigt. Harriet versucht alles mögliche, die Freundin davon zu lösen und kommt schließlich auf die Idee, als hätte es nie die Enttäuschung ihrer Kupppelei mit Mr. Elton gegeben, Frank und Harriet zu verkuppeln. Dabei wird sie sehr behutsam vorgehen müssen um Harriet zu schützen. Noch eine Enttäuschung soll sie nicht erleben müssen. Aber Harriet würde 100 Janes aufwiegen und glücklich könnte sich der Mann schätzen, der sie gegen Emma eintauschen könnte!

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BeitragVerfasst: Samstag 24. März 2007, 10:47 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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Also ich finde, Emmas "Verliebtheit" ist wenn überhaupt nur eingebildet und das weiß sie auch. Sie nennt sich zwar selbst "verliebt", aber ihre Beschreibungen ihrer Gefühle widersprechen dem sofort wieder.
In meinen Augen ist dass alles nur wieder eine interessante kleine Anekdote in dem "Roman" den Emma für sich und andere verfasst.
Die Wortwahl in diesem Kapitel und besonders im folgenden Abschnitt passt hervorragend dazu:

(...) forming a thousand amusing schemes for the progress and close of their attachment, fancying interesting dialogues, and inventing elegant letters; the conclusion of every imaginary declaration on his side was that she refused him. Their affection was always to subside into friendship. Every thing tender and charming was to mark their parting; but still they were to part.

"Pläne schmieden", sich "Gespräche ausdenken", "Briefe erfinden" ... es ist ganz klar, wo Emmas Hauptfreude in dieser Situation liegt.
Und auch das wiederholte "habe zu (passieren)" ("was/were to") lässt doch sehr deutlich anklingen, wer den Verlauf ihrer Beziehung in der Hand hat und haben will: Emma.
Von echten Gefühlen ist keine Rede, Emma sieht das für sich nur als nettes Erlebnis, als neue Erfahrung, als interessante Anekdote eben, deren Ausmalen, sie ein paar Tage angenehm beschäftigt.
Sie selbst sieht sich nicht als "Verliebte" (auch wenn sie das Wort erwendet), dafür ist sie viel zu sehr Aussenstehende und Beobachterin ihrer selbst.

Franks Brief an Mrs Weston schmeichelt ihr und sie merkt in ihrer befriedigten Eitelkeit natürlich nicht, dass all die Erwähnungen ihres Namens darin natürlich hauptsächlich für seinen Vater und deren Frau gedacht sind. Ihnen will er den Eindruck vermitteln, Emma hätte ihn tiefer beeindruckt, nicht Emma selbst. Da muss man wieder sehr aufpassen, dass man Emmas Interpretationen nicht als die neutrale Wiedergabe der Ereignisse missversteht.
Denn im Gegenteil: Frank ist ja spätestens seit dem letzten Gespräch in Hartfield überzeugt davon, dass Emma ihn versteht. Dass er in Emma eine Art geheime wenn auch nicht offen bestätigte Vertraute hat, was seine wahre Situation (mit Jane) betrifft.

Interessant finde ich auch den Schluss des Kapitels, in Anbetracht des späteren Verlaufs des Romans. Emmas Lobpreisung von Harriets Warmherzigkeit, und wieviel attraktiver diese Eigenschaft im Vergleich zu einem klugen, kühlen Kopf ist. "(...) happy the man who changes Emma for Harriet!" Da wird sie sich aber bald auf die Zunge beißen. :wink:


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BeitragVerfasst: Samstag 24. März 2007, 14:29 
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Amüsantes Boardmitglied und Reisetrulla
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Ja, Julia, das ist eine gute Beschreibung, dass Emma quasi eine Geschichte schreibt. Dazu passt auch gut, dass sie von jetzt auf gleich "beschließt", dass Harriet gut zu Frank und umgekehrt passt. Ich konnte es kaum fassen, als ich das las, denn Emma müsste doch eigentlich aus dem Schaden klug geworden sein ...

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BeitragVerfasst: Samstag 24. März 2007, 15:39 
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Begeistertes Missionierungsopfer
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Emma lebt eindeutig in ihrer ganz eigenen Phantasiewelt!

Aber was hat sie denn - außer Highbury - schon von der Welt gesehen bisher? :smilingplanet:
Mich wundert nicht, dass sie sich in Wunschdenken hinein begibt!

Emma continued to entertain no doubt of her being in love. Her ideas only varied as to the how much.

und

but happy the man who changes Emma for Harriet!


Der erste und der letzte Satz des Kapitels sind der beste Beweis dafür. Emma braucht dringend Anregungen , um ihren Horizont zu erweitern und nicht Hirngespinsten zu verfallen.. :zwinker:

Oder? Wie seht Ihr das?

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BeitragVerfasst: Samstag 24. März 2007, 16:16 
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Austenbegeistert
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Miranda hat geschrieben:
Aber was hat sie denn - außer Highbury - schon von der Welt gesehen bisher?


Ich glaube, die Frauen von damals haben selten mehr gesehen als das Dorf (die Stadt) wo sie geboren wurden und die Umgebung im Umkreis von bis zu 50 Kilometer...
:cry:

Miranda hat geschrieben:
Der erste und der letzte Satz des Kapitels sind der beste Beweis dafür. Emma braucht dringend Anregungen , um ihren Horizont zu erweitern und nicht Hirngespinsten zu verfallen..


Ich denke, Emma IST in verschiedenen Situationen schon Hirngespinsten verfallen, zum Beispiel als sie glaubt, Harriet mit Mr. Elton verkuppeln zu können.
In einer Art ist das ja auch ein Hinrgespinst.
Meiner Meinung nach, sucht Emma eher Anregungen um sich zu beschäftigen, um sich die Langeweile zu vertreiben.

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Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln:
Erstens durch Nachdenken:
Das ist der edelste.
Zweitens durch Nachahmen:
Das ist der leichteste.
Drittens durch Erfahrung:
Das ist der bitterste.

Konfuzius


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Archivarius

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Cathrin hat geschrieben:
Miranda hat geschrieben:
Aber was hat sie denn - außer Highbury - schon von der Welt gesehen bisher?

Ich glaube, die Frauen von damals haben selten mehr gesehen als das Dorf (die Stadt) wo sie geboren wurden und die Umgebung im Umkreis von bis zu 50 Kilometer... :cry: ...

Wie die meisten Männer auch... Na ja, außer z.B. die 1900 Männer, die mit Capt. Anson im September 1740 nach China aufbrachen, und von denen 1400 starben... (Glyn Williams "Der letzte Pirat der britischen Krone" - Captain Anson und der Fluch des Meeres)

So gesehen hatten Frauen wie Emma ein rosiges Leben - also keinen Grund zu :cry: oder?

Das mit der Langeweile und der intellektuellen Unterforderung der "beschäftigungslosen" Emma sehe ich auch so wie Du... :wink:

Bruki :cool:

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"There’s no one to touch Jane when you’re in a tight place. Gawd bless ’er, whoever she was."
(Rudyard Kipling, The Janeites)


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Austenbegeistert
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Bruki hat geschrieben:
Wie die meisten Männer auch... Na ja, außer z.B. die 1900 Männer, die mit Capt. Anson im September 1740 nach China aufbrachen, und von denen 1400 starben...


Aber wenn du Glück hattest, hast du zu den 500 Überlebenden gehört und konntest dir wenigstens noch China angucken, bevor du entweder an einer Krankheit gestorben bist, oder von irgendeinem chinesischen Soldaten abgemurkst wurdest.
Und wenn du sehr viel Glück hattest, dann warst du einer von den zwei Glücklichen, die vielleicht am Ende mit schweren psychischen Schäden zurück nach England gekommen sind.

Nein, Quatsch. Es war eigentlich kein Grund zum Traurigsein, wenn man daheim blieb. Ich denke, früher hat man mit dem "Weggehen" auch oft verbunden, dass man in irgendeinen Krig musste, weswegen die Frauen wahrscheinlich froh waren, dass dieser Kelch an ihnen vorrüber ging und sie zuhause bleiben konnten.

:ja:

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Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln:
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Das ist der leichteste.
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Konfuzius


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BeitragVerfasst: Samstag 24. März 2007, 17:43 
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Aber aus heutiger Sicht ist es schon etwas traurig, dass man sich die Welt nicht anschauen konnte.
Heute gibt es ja wenigstens schöne Bücher mit vielen großen Bildern, wenn man schon nicht wegfahren kann.
:wink:
Aber das gab es ja damals auch noch nicht.

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BeitragVerfasst: Samstag 24. März 2007, 18:13 
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Archivarius

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Cathrin hat geschrieben:
Aber aus heutiger Sicht ist es schon etwas traurig, dass man sich die Welt nicht anschauen konnte. ...

Mary Bryant hatte diese Gelegenheit - aber eher unfreiwillig ("Australien sehen" oder "am Hals aufgehängt zu werden" war deren Alternative :wink: ) ... sie schaffte es jedoch, mittels einer wilden Fahrt in einem kleinen Boot - zusammen mit dem übelsten Abschaum des britischen Empires - von dort zu fliehen und nach London zurückzukehren - wo sie begnadigt wurde (unter anderem auf Fürsprache Mr. Boswells - des Johnson-Biografen)... Kannst Du hier nachlesen oder Dir hier ansehen... so etwas lag allerdings völlig außerhalb der Welt, die Jane Austen in ihren Romane beschrieb :wink: ...

Cathrin hat geschrieben:
Heute gibt es ja wenigstens schöne Bücher mit vielen großen Bildern, wenn man schon nicht wegfahren kann. :wink: Aber das gab es ja damals auch noch nicht...

Das bezweifle ich... die Bildbände waren nur sehr teuer und nicht jeder konnte sie sich leisten... Aber "Die Geschichten aus 1001 Nacht" waren sehr beliebt und verbreitet...

Bruki :cool:

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BeitragVerfasst: Samstag 24. März 2007, 20:22 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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Bruki hat geschrieben:
Das mit der Langeweile und der intellektuellen Unterforderung der "beschäftigungslosen" Emma sehe ich auch so wie Du...


Ja, ich denke auch, das ist der springende Punkt an Emma's "Hirngespinsten". Sie ist intellektuell unterfordert, hätte zwar die Kapazitäten, aber einen zu großen inneren Schweinehund, um sich zumindest sinnvoll mit sich selbst zu beschäftigen. Zu Beginn wird ja angedeutet, dass sie alles immer nur angefangen, aber nie wirklich vertieft hat: das Lesen, das Zeichnen, die Musik. Wenns auch so geht, wenn man auch so Lob und Anerkennung von seinem Umfeld bekommt und etwas darstellen kann, ist alles was darüber hinausgeht halt zu mühsam. Würde wahrscheinlich so ziemlich jedem so gehen.
Und die Realität um sie herum erscheint ihr so fad und uninteressant, dass sie anscheinend schon sehr früh damit angefangen hat, sich immer und zu allem ihr eigenes Bild zu machen.
So gesehen ist Emma eigentlich wirklich arm dran.


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BeitragVerfasst: Samstag 24. März 2007, 21:23 
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Begeistertes Missionierungsopfer
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Stimmt - Emma ist intellektuell unterfordert, seh ich auch so.

Wenn ihre Mutter länger gelebt hätte, wäre sicher mehr "Druck" auf sie ausgeübt worden, ihre "Talente" zu vertiefen - man weiß ja , wie das ( auch heute noch) ist :zwinker:

Ihr Vater ist eher am eigenen Wohlergehen interessiert. Ist nicht einfach für Emma!

Was das "Kennenlernen der Welt" angeht - Miss Fairfax war immerhin im Szeneort Weymouth! Also sie kennt "die Welt" besser! :D



Arme Emma!!

Kann nur besser werden :juggle:

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