Vor einigen Jahren hab ich den mal im Fernsehen geschaut, das muss so in der Weihnachtszeit gewesen sein. Ich kann mich leider nicht mehr an viel erinnern. Meiner Meinung nach spielte der Ende des 19. Jahrhunderts vielleicht aber auch Anfang 20. (?) in England oder eventuell auch in Amerika und im Film war auch gerade Weihnachten.
Es ging um Arm - Reich und erinnern kann ich mich auch noch daran, dass Fabrikarbeiter vor dem Haus des Fabrikbesitzers (?) gestreikt haben.
Habt ihr eine Ahnung, welcher Film das sein könnte? Ich suche verzweifelt nach dem Titel!
Na ja, nicht so wirklich, d.h. ich bin mir nicht sicher, ob alle Erinnerungen aus dem einen Film stammen oder auch aus anderen
In meiner Erinnerung kommt noch etwas mit einer Zeitungsredaktion vor und ich weiß auch nicht mehr, ob es um eine Liebesgeschichte ging oder um ein adoptiertes/aufgenommenes Kind ? Du siehst, meine Erinnerungen sin sehr verworren
Ach ja, die Szene mit dem Streik passiert während der Fabrikbesitzer (?) mit seiner Weihnachtsgesellschaft bei Tisch sitzt. Also die Gäste kriegen das quasi alles mit und ihr Gastgeber erscheint dabei halt nicht im bessten Licht.
Tut mir leid, mehr krieg ich jetzt auch nicht zusammen
Nein, Oliver Twist war es nicht. Ich hoffe, ich hab euch auch die richtigen Infos gegeben. Leider hab ich auch keine Ahnung, wo ich noch recherchieren könnte, da ich vom Titel des Films keine Idee hab.
Diese Fabrikgeschichte erinnert mich ein bißchen an Das Geisterhaus (nach einem Buch von Isabel Allende). Obwohl da keine Fabrik vorkommt, eher Großgrundbesitzer. Der Film spielt in den Jahren 1900 - 1950 und lief vor ca. 1 1/2 Jahren im Fernsehen. Verschiedene Liebesgeschichten kommen auch drin vor. Erst die der Mutter, dann die der Tochter... so hab ich das wenigstens in Erinnerung. Es herrschen Unruhen, in deren Verlauf die Liebesgeschichten ... zerbrechen.
Hm. Weißt du denn, welche Art von Fabrik das war ...? Textil ...? Dann könntens die ersten Weber-Aufstände gewesen sein, bei denen die mechanischen Webstühle demoliert wurden ...? Allerdings waren die viel früher ....!?
Filme in der Art, mit ähnlichem Thema gibt es leider mehrere. Nur spielen die meisten nicht um Weihnachten. Mehr fällt mir grad ned ein. Sorry!
Beschreib doch mal die Klamotten, vielleicht geht uns dann ein Licht auf ?
Caro
Zuletzt geändert von Caro am Donnerstag 2. November 2006, 14:10, insgesamt 1-mal geändert.
"Das Geisterhaus" ist es aber definitiv nicht. Ich hab das Buch und auch den Film dazu hier zu Hause. Aber danke für deine Hilfe, Hazel!
Suchmaschine hab ich auch schon versucht, aber keine brauchbaren Ergebnisse erhalten. Dafür müsste ich wenigstens einen Teil des Filmtitels wissen und/oder einen Schauspieler
An was ich mich noch erinnern kann:
Der Sohn oder ein Sohn des Unternehmers stellte sich auf die Seite der Arbeiter.
Zum Schluss stürmten die Streikenden das Haus, indem die Weihnachtsfeier stattfand.
Ach ja, und zwischendrin versuchte der Unternehmer (ich weiß nicht mehr ganz genau, ob es ein Fabrikbesitzer war) immer, die Streikenden zu besänftigen und schlich sich, unbemerkt von seinen Gästen, vor die Tür, oder so ähnlich
Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich meinen, es sei die Weihnachtsgeschichte von Dickens gewesen, aber Geister kamen da nicht vor und auch so tendiere ich eher in eine andere Richtung. Aber so vom Feeling her, war das ähnlich. Reicher, unsozialer Mann "bekehrt" sich, Vater und Sohn nähern sich einander an, Versöhnung am Schluss. Naja, es war ein Familienfilm, würde ich meinen...
Weißt du evtl. irgend einen Namen, den der Fabrik, was hergestellt worden ist? Oder das Aussehen der Figur, die dir besonders hängengeblieben ist im Gedächtnis? Ich fürchte, sonst ist es wirklich nur sehr schwer zu erraten. Tina
bellybutton hat geschrieben:Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich meinen, es sei die Weihnachtsgeschichte von Dickens gewesen, aber Geister kamen da nicht vor und auch so tendiere ich eher in eine andere Richtung. Aber so vom Feeling her, war das ähnlich. Reicher, unsozialer Mann "bekehrt" sich, Vater und Sohn nähern sich einander an, Versöhnung am Schluss. Naja, es war ein Familienfilm, würde ich meinen...
Na ja, es gibt aber modernere Varianten der Geschichte. Es könnte durchaus sein ...
Tut mir leid, an solche Details kann ich mich wirklich nicht mehr erinnern. Wie schon geschrieben, ich bin mir ja nicht mal mehr sicher, ob es um eine Fabrik ging oder etwas anderes...
bellybutton hat geschrieben:Hat sonst keiner mewhr eine Ahnung, welcher Film das sein könnte?
Es gab mal einen Film mit der Bestreikung einer Diamanthändlerfamilie, aber der Titel fällt mir nicht ein. Ging auch schlecht aus, die Family musste flüchten ...
Als erstes habe ich an North and South gedacht, aber die neuere Verfilmung kann es schon mal nicht sein, da gibt es kein Weihnachtsessen. Die alte Verfilmung von 1985 kenne ich nicht, vielleicht findet der Streik dort ja zu Weihnachten statt. Aber es gibt ja keinen Vater der sich mit dem Sohn versöhnen kann. Oder du hast Nicholas Higgins als Sohn angesehen und John Thornton als Vater. Higgins und Thornton finden nach dem Streit ja auch zueinander. Und Anfangs kann man Thornton schon für einen gemeinen Kerl halten.
Von der Zeit kann es eigentlich nicht stimmen.....-aber mir fällt dazu ein Film ein, wo jemand eine Fabrik irgendwie verscherbeln soll, Arbeiter streiken, er verliebt sich und am Schluß rettet er die Fabrik dann. Aber das spielte definitiv im 20. JH
ich bin mir fast sicher, dass du "Das Mädchen mit den Wunderhölzern" meinst. Ich kopier dir mal die Beschreibung rein:
Der reiche Grundbesitzer Haywood Dutton will eine Häuserzeile verkaufen, in der vorwiegend Arme wohnen. Um den Wiederverkaufswert in die Höhe zu treiben, lässt der Käufer mit Hilfe eines korrupten Polizisten hinter Duttons Rücken die Häuser vor der gesetzlichen Kündigungsfrist räumen. Ausgerechnet am Weihnachtsabend steht so eine ganze Reihe von Familien auf der Straße.
Duttons Sohn Joe, ein sozial engagierter Zeitungsmacher, der vor Jahren mit seinem Vater nach einem Streit gebrochen hat, will gegen die Räumung in einem Leitartikel protestieren. Doch bevor die Zeitung in Druck gehen kann, wird er wegen angeblicher Ruhestörung ins Gefängnis geworfen. Die kleine Streichholzverkäuferin Molly verständigt Joes Mutter Frances, die ihren Sohn durch die Hinterlegung einer Kaution aus dem Gefängnis befreit. Inzwischen hat sich die aufgebrachte Menge der Obdachlosen vor Duttons Haus zum Protest gegen die Räumung versammelt. Als ein Betrunkener zur Waffe greift, kann Molly mit ihren Streichhölzern auf wundersame Weise einen Tumult verhindern und Dutton dazu bewegen, den Streit mit seinem Sohn Joe beizulegen. Dutton entdeckt darauf sein Herz und beschließt, die Häuser nicht zu verkaufen.