Ich habe heute "Das Haus am See" im Kino gesehen. Darin wird mehrfach von Jane Austens Persuasion gesprochen. Leider kenne ich mich mit diesem Buch nicht so aus. Aber vielleicht kann mir ja jemand von euch weiterhelfen: Haben die Geschichten (die des Buches und die des Films) irgendwas miteinander zu tun? Wieviel?
eigentlich gehört dieser Thread ja eher in die Sparte "Film/Fernsehen/Musik", aktuelle Kinofilme. (Admins...?)
aber vielleicht hilft dir das weiter, das habe ich in einer Filmkritik gefunden, den Film selber kenne ich nicht.
Kates Lieblingsbuch ist Jane Austens „Persuasion“ (dt. „Anne Elliot“), in dem es ja auch um eine lange Trennung geht und um eine Liebe, die gewissermaßen aus der Vergangenheit wiederkehrt, wenn auch bloß mit einer Kutsche und nicht über verwirrende Briefe in einem magischen Briefkasten.
Ich glaube deshalb nicht, dass "the lake house" mit "Persuasion" mehr gemeinsam hat, es scheint mir bis auf die Erwähnung des Buches nichts mit JA zu tun zu haben. Aber wie gesagt, ich kenne den Film nicht!
eigentlich gehört dieser Thread ja eher in die Sparte "Film/Fernsehen/Musik", aktuelle Kinofilme. (Admins...?)
Schon passiert!
Mhm, sollte ich jetzt in den Film gehen, um ( abgesehen von Keanu Reeves) zu schauen, ob Jane Austen erwähnt wird?
Vielleicht ist es so wie bei Email für dich. Da war ja P&P das Lieblingsbuch der Heldin, wobei der Film ja nur sehr entfernt Ähnlichkeit mit diesem Roman hatte.
Grüße,
Kerstin
hab den film gestern auch gesehen, darin wird JA buch persuasion/überredung oft erwähnt und das buch ist auch im film zu sehen
im film erzählt keanu reeves darüber: (hoffe ich verderbe jetzt nicht den spaß oder die vorfreude auf den film) in dem buch ginge es um zwei menschen die sich einmal treffen (und für einander bestimmt sind), doch weil sie ungewiss sind trennen sie sich wieder.
einige zeit später treffen sie sich erneut, aber sie haben angst ob eine beziehung klappt wegen einem zeitunterschied --------------------
------>(weiß nicht was damit gemeint ist )... öhh den rest des textes hab ich vergessen ... tschuldigung... -> er sagte aber nur noch etwas von ob dies schaffen oder nicht...
ich hoffe ich hab keanu ansonsten richtig verstanden...
darcy_fan hat geschrieben:hab den film gestern auch gesehen, darin wird JA buch persuasion/überredung oft erwähnt und das buch ist auch im film zu sehen im film erzählt keanu reeves darüber: (hoffe ich verderbe jetzt nicht den spaß oder die vorfreude auf den film) in dem buch ginge es um zwei menschen die sich einmal treffen (und für einander bestimmt sind), doch weil sie ungewiss sind trennen sie sich wieder. einige zeit später treffen sie sich erneut, aber sie haben angst ob eine beziehung klappt wegen einem zeitunterschied -------------------- ------>(weiß nicht was damit gemeint ist )... öhh den rest des textes hab ich vergessen ... tschuldigung... -> er sagte aber nur noch etwas von ob dies schaffen oder nicht... ich hoffe ich hab keanu ansonsten richtig verstanden...
... dann bleibt Dir jetzt wohl nur noch eines zu tun: Zu Persuasion greifen und rauskriegen, was Keanu gemeint haben könnte. - Es führen viele Wege zu Jane Austen, wie's scheint.
In "the lake house" treffen sich die beiden Hauptdarsteller ja nie und können sich auch nicht treffen, da sie in verschiedenen Zeiten leben, deshalb wird ihnen der Zeitunterschied zum Verhängnis, in "Persuasion" sehen sich beide nur einige Jahre nicht, die Zeit könnte also ein Problem für die beiden darstellen (sind da noch Gefühle? haben sie sich verändert?), aber wir wissen ja wie das Buch endet
simone1512 hat geschrieben:In "the lake house" treffen sich die beiden Hauptdarsteller ja nie und können sich auch nicht treffen, da sie in verschiedenen Zeiten leben, d
Das ist zwar ein Spoiler, aber da das in so ziemlich jeder Beschreibung des Filmes stand, ist es wirklich nicht grade neu. Da gibt es ganz andere Details ( die ich gelesen habe...), aber die verrate ich nicht.
nein, kein Spoiler, ich habe nur ein paar Kritiken gelesen, den Film kenne ich nicht. Habe in den z.T. sehr ausführlichen Beschreibungen aber auch noch mehr gelesen (vorallem über das Ende), das wird aber nicht verraten auf jeden Fall ist der Film nicht gerade Austen- like.
Bruki hat geschrieben:... dann bleibt Dir jetzt wohl nur noch eines zu tun: Zu Persuasion greifen und rauskriegen, was Keanu gemeint haben könnte. - Es führen viele Wege zu Jane Austen, wie's scheint.
Bruki
da hast du recht, sobald ich mit stolz und vorurteil deutsch und dann englisch fertig bin ist das wohl das nächste *nick,nick*
Wie ich gelesen habe, ist The Lake House eine Neuverfilmung des Südkoreanischen Films Il Mare, der natürlich um längen besser sein soll.
BEsonders das ende soll Hollywood-tauglicher gemacht worden zu sein. Will erst versuchen mir das original zu besorgen, ehe ich mir TLH ansehe.
Penthesilea hat geschrieben:Wie ich gelesen habe, ist The Lake House eine Neuverfilmung des Südkoreanischen Films Il Mare, der natürlich um längen besser sein soll. BEsonders das ende soll Hollywood-tauglicher gemacht worden zu sein. Will erst versuchen mir das original zu besorgen, ehe ich mir TLH ansehe.
In einer Filmkritik stand dazu dies:
Das Haus am See bleibt sehr dicht dran an Il Mare, der nie in deutschen Kinos gelaufen ist. Immerhin ist der Film für eine dem US-Markt angepasste Version weniger stromlinienförmig als zu erwarten gewesen wäre. Das Ende, das vielen nicht gefallen wird, ist übrigens keine Konzession an den Massengeschmack, sondern ebenfalls aus Il Mare übernommen.
Und hier ebenfals eine Kritik, der ich eher vertrauer, der Kritiker schreibt Reviews zu HW, BW, und fernöstlichen Filmen.
Ist der Film besser als Il Mare? Nie. Das Original trifft die Melancholie noch besser und setzt sie bis zum Ende konsequent um. Die letzten Szenen variieren denn auch leicht und Il Mare nutzt das Zeitreise-Paradoxon, um ein vieldeutigen Abschluss zu ermöglichen. Die Hollywood-Fassung ist geradliniger - und weniger reizvoll. Zur Verteidigung der neuen Version muss jedoch gesagt werden, dass auch die koreanische Fassung durchaus eine Sequenz früher hätte ausblenden können, um noch trauriger zu enden. Doch der Hauch von Hoffnung, den der "zweite Schluss" generiert, ist auf seine Weise eben auch sehr schön. Daran kommt "The Lake House" nie und nimmer heran.
Ich war gestern im Film und da es mir an der Vergleichsmöglichkeit fehlt, kann ich den Film ganz einfach als schön bezeichnen. Sehr ruhig erzählt, beide Schauspieler spielen angenehm zurückgenommen. Mal keine Komödie, kein schwülstiges Drama. Und die Ideen, wie die beiden mit den verschiedenen Zeitebenen umgehen, ist sehr hübsch und teils amüsant anzusehen. Nicht der große Wurf, aber besser als erwartet.
Ich würde gerne das mit "Persuasion" auf unsere Seite übernehmen, kann mir einer der Kinogänger sagen, wie das jetzt genau zusammenhängt?
Ist es ihr Lieblingsbuch, wie wird es erwähnt?
Grüße,
Kerstin
Es ist tatsächlich das Lieblingsbuch der Heldin. Ihr Vater hat es ihr geschenkt und das spielt wohl auch mit eine Rolle. So liest z. B. ihre Mutter wiederum Dostojewski aus dem gleichen Grunde.
Achtung S p o i l e r !!!
Held und Heldin versuchen ja nun irgendwie die beiden Jahre (2004 - 2006) die sie trennen, zu übertricksen und so stellt sie ihm die Aufgabe, das Buch, das sie einmal verloren hat, wiederzufinden und ihr zukommen zu lassen, was irgendwann gegen Ende des Films tatsächlich auch passiert. Irgendwie zwischen den Zeitebenen begegnen sie sich (er kennt sie bereits durch die Briefe; sie ihn, da sie ihn erst 2006 kennenlernt, natürlich nicht) und er fragt sie, ob sie das Buch kennt. Sie erzählt, daß das Buch von zwei Menschen erzählt, die sich kennenlernen und fast ineinander verlieben (!), sich aber trennen, weil sie noch nicht reif füreinander sind. Jahre später schließlich erhalten sie eine zweite Chance und nun passen sie auch zueinander. Das wäre jetzt zwar nicht die Zusammenfassung der Handlung, die ich gewählt hatte, aber so ganz von der Hand zu weisen ist sie auch nicht.