hi
weiß nicht wo ich es sonst reinschreiben kann. ich denke ff ist ncoh der geeignetste platz dafür
ich würd gerne einen verlag ein manuskript anbieten. aber ich habe da so was läuten hören, das viele verlage nur noch was von agenten annehmen und das die einen den besten vertrag klar machen können. hat jemand eine idee wie ich an einen Literaturagenten komme? In England gibs ja einen Katalog sozusagen dafür, aber hier?
wäre über Hilfe sehr dankbar
mh da gehts ja um verlage mit selbstbeteiligung und so... sowas wie das hier ich dachte an verlage dir mir was bezahlen *g* wie die verlagsgruppe randomhouse oder so
Na klar, wenn schon, denn schon . Na gut, was anderes habe ich von Becci nicht efunden, was dir weiterhelfen könnte. Da wirst du dann doch noch zum Such-Freak mutieren müssen
Ein sehr kompetentes Forum findest Du hier. Da schreiben auch recht bekannte Autoren mit und man kriegt recht viele Insidertips und Erfahrungsberichte. Musst Dich halt ein bisschen durchgraben.
Sorry, aber was erwartest Du konkret von uns paar - selbstverständlich vollkommen zu unrecht verkannten - Bestsellerautoren hier in einem Jane Austen FF-Keller? Die wenigsten hier dürften ernsthafte Erfahrungen mit Agenten, geschweige denn Verlagen haben... ich finde dieses Forum ist eine wahre Fundgrube, man muss sich allerdings die Mühe machen, auch ein bisschen zu stöbern und zu lesen (und das geht echt ganz hervorragend ohne Anmeldung).
Bezzy hat geschrieben:Sorry, aber was erwartest Du konkret von uns paar - selbstverständlich vollkommen zu unrecht verkannten - Bestsellerautoren hier in einem Jane Austen FF-Keller? Die wenigsten hier dürften ernsthafte Erfahrungen mit Agenten, geschweige denn Verlagen haben... ich finde dieses Forum ist eine wahre Fundgrube, man muss sich allerdings die Mühe machen, auch ein bisschen zu stöbern und zu lesen (und das geht echt ganz hervorragend ohne Anmeldung).
*g* ich werde mir mühe geben meine erwartungen an euch runter zu schrauben *lol*
@Nili
vielleicht findest du hier dir richtige Info. Zumindest stehen da auch Agenturen, die nur mit Erfolgsprämie arbeiten.
Und hier findest du auch ein Literaturboard mit einer ganzen Seite von Agenturen.
Die beste Regel ist es wohl, sowohl bei einem verlag als auch bei einem Agenten keinen Vorschuß zu bezahlen. Alles andere ist sehr bedenklich.
Diese book on demand z.B. machen nicht genügend Werbung für die Bücher, also verkaufen sie sich nicht genügend. Da bist du dann für Werbung und Verkauf sozusagen selbst zuständig ... Auch einem Agenten würde ich kein Honorar vorausbezahlen. Da hat er dann sein Geld und muß sich nicht weiter kümmern ...
Ich wär halt immer vorsichtig, wenn jemand Kohle verlangt, bevor überhaupt eine Leistung erbracht wurde. Das ist bei Verlagen und Agenten nicht anderes als bei Modelagenturen. Sobald was für die Setcards oder ähnlich verlangt wird, ist es dubios.
By the way, find ich ja stark, daß du schon so weit bist!
Zuletzt geändert von Caro am Dienstag 10. Juli 2007, 09:42, insgesamt 2-mal geändert.
Du findest also JEDEN Verlag, der mit Eigenbeteiligung arbeitet, nicht ok? Der Fischer Verlag z. B. verschickt auf Anfrage eine Auflistung der ungefähren Kosten, die der Verlag an einem Buch erst einmal hat mit Werbung und Druck und das sie bis zum fraglichen Verkauf ein sehr hohes Risiko eingehen. Findest du diese Angaben nicht richtig?
Die Angaben der Kosten sind sicher richtig. Aber es ist nicht okay das unternehmerische Risiko auf die Autoren abzuwälzen, Dann kannst du ebenso gut die ganzen Kosten selbst übernehmen, hast dann aber auch den gesamten Gewinn für dich in der Tasche. Ein guter Verlag wird das nicht verlangen. Eigenbeteiligung heißt, der Verlag muß nix tun und hat schon mal Geld ...
Andererseits überleg mal, wenn 100€ für Probeabzüge und ein paar Belegexemplar verlangt werden, die Abnahme von ner Handvoll Bücher, dann hat der Verlag die Druckkosten in jedem Fall drin, vermutlich sogar dazuverdient und mehr als die paar Bücher hast du nicht in der Hand. Wenn man allerdings von einem Druck von mehreren Hundert oder tausend Exemplaren und den Gesamtkosten ausgeht, warum sollte es notwendig sein, den Verlag mit 100€ zu unterstützen?
Zuletzt geändert von Caro am Dienstag 10. Juli 2007, 10:24, insgesamt 1-mal geändert.
So wie du das schreibst, macht das durchaus Sinn. Ich überlege nämlich derzeit auch, meine Geschichte einem Verlag anzubieten. Jetzt weiß ich aber nicht mehr, welchen Verlag ich anschreiben soll. Hast du evtl. einen Vorschlag?
Leider nicht. Die Verlage, bei denen ich es (ohne Internet!) versucht hatte, arbeiteten alle mit Selbstbeteiligung oder "book on demand".
Vermutlich ist es wirklich am besten einen Agenten zu suchen, der nur mit Erfolgsprämie arbeitet. Du mußt dir aber vertraglich absichern lassen, daß dein Werk nur vernünftigen Verlagen angeboten wird, sonst kommst du vom Regen in die Traufe.
Momentan suche ich selbst nicht nach einem Verlag, aber wenn mir ein guter über den Weg läuft, werde ich es euch an dieser Stelle posten.
@Tina
ein Nachtrag, beim Suchen ist mir der S. Fischer Verlag ins Auge gefallen. Ich glaube "dein" Fischer-Verlag mit Selbstbeteiligung arbeitet hier mit dem Namen der Fischer-Gruppe. Den echten, also bekannten Fischer-Verlag findest du hier.
Da gibt es überhaupt eine lange Liste verschiedenster Verlage. Vielleicht hilft dir das weiter, wenn du selbst anbieten willst. Ein schnelleres Ergebnis bringt sicher ein Agent.
Eine Liste mit Links zu den bekanntesten Belletristik-Verlagen, zusammengestellt von der "Leselust" findet sich hier
In dem vorherigen Link mit den Verlagsseiten finden sich die meisten dieser Verlage auch. Gut finde ich dort die Handelsregister und die Info, zu welcher Gruppe die Verlage gehören und wer die größten Mitstreiter sind ...
Weiß nicht, welcher der beiden Links für euch informativer ist ...
*edit* Verlage, die händeringend Autoren suchen (via Internet) sind übrigens meist Selbstbeteiligungsverlage. Sie leben von der Selbstbeteiligung hoffnungsvoller Autoren, die von den Absagen der großen Verlage frustriert sind.
Einer dieser Verlage ist übrigens überraschend ehrlich. Man schreibt sinngemäß " ...wenn Sie es nicht schaffen, Ihr Werk ohne Selbstbeteiligung drucken zu lassen ... wir sind zu klein um das Risiko selbst zu tragen ... bitten Sie mit anderen Verlagen mit Beteiligung zu vergleichen" ...
Zuletzt geändert von Caro am Dienstag 10. Juli 2007, 11:37, insgesamt 1-mal geändert.
Caro hat geschrieben: By the way, find ich ja stark, daß du schon so weit bist!
*g* ich bin gerade bei der überarbeitung, bin zwar noch nicht ganz zufrieden aber das wird schon.
hab ihc da jetzt rausgelesen bei deinen ganzen post das du auch schon darüber nachgedacht hast ein manuskript von dir einem verlag anzubieten?
Ich hab vor ner Zeit ein Buch von Marian Keyes gelesen (jajaja *g* ich brauchte leichte lektüre) und da ging es um eine Buchagentin... es wäre glaub ich für einen Autoren sehr ratsam da einen Agtenten zu bekommen der das Manuskript meistbietend verkauft... oder so....
@Nili
Jaaa, so weit war ich auch schon mal. Hab das Machwerk aber damals nicht den großen Verlagen angeboten, sondern wollte es schneller haben. Einer davon war übrigens der Cornelia-Goethe-Verlag, der mir Honig ums Maul geschmiert hat und auch nur mein Bestes wollte. Nein, nicht (nur) das Manuskript, sondern ( vor allem) mein Geld ... Hab die Idee dann aber sehr schnell wieder verworfen. Der Roman war einfach zu autobiografisch und ich bin mit bestimmten Charakteren fies umgesprungen ... die Abrechnung war zwar sehr heilsam, aber ich wollte mein Karma mit dem Druck nicht beschädigen ... ich war wirklich seeehr böse, weshalb ich das Original (war noch handschriftlich *zwinker an Angelika*) auch vernichtet habe!
Zuletzt geändert von Caro am Dienstag 10. Juli 2007, 11:48, insgesamt 2-mal geändert.
Caro hat geschrieben:@Nili Jaaa, so weit war ich auch schon mal ... Hab es dann aber wieder verworfen. Der Roman war einfach zu autobiografisch und ich bin mit bestimmten Charakteren fies umgesprungen ... die Abrechnung war zwar sehr heilsam, aber ich wollte mein Karma mit dem Druck nicht beschädigen ... ich war wirklich seeehr böse!
*g* hast du das manuskript noch? vielleciht sogar als datei? *g* ich liebe gemeine bücher. ich räche mich in meinem auch an einige personen die sehr gemein mit mir umgesprungen sind....
ich liebe meine hauptcharaktere eben... es ist teilweise so, das ich für sie etwas plane und dann weigern sie sich einfach das zu machen, bzw das gescehhen zu lassen und am schluss ist diese situation ganz verdreht und sie müssen anders handeln als ich es geplant habe.... hab da schonmal mit angelika drüber diskutiert.
Mein edit hat sich mit deinem Poste überschnitten Nee, laß mal, wer weiß, ob es nicht wirklich ein Machwerk war, im wahrsten Sinne des Wortes Allerdings habe ich später ein Nachfolgeprojekt begonnen, das umständehalber eingefroren wurde. Ich habe Becci (sie hat den Anfang lesen müssen ... ) versprochen, später einmal daran weiterzuschreiben, aber im Moment hängt mein Herz halt mehr an Jane Austen.
Ehrlich, es wäre schön, wenn man den ganzen Tag und ein Leben lang einfach nur schreiben könnte ...
*edit* Sorry, aber irgendwie steig ich bei dir nicht durch.... du hast was geplant, was dann anderes läuft und alles ist verdreht ...? Hmmm, hört sich jedenfalls seeehr interessant an.
Nein, bei mir war das viel einfacher: Meine angeblichen Freundinnen sägten an meinem Stuhl und baggerten um meinen Freund, eine war sogar bi und versuchte über den Kerl in meinem Bett zu landen (die reine Wahrheit und nichts als die Wahrheit!) und meine "Männer" jagten alles, was bei drei nicht auf den Bäumen war, versuchten an mein Geld zu kommen und machten sich wie Octopusse in meinem Leben breit...
Weshalb ich Darcy sooo liebe, das genau Gegenteil !!!!
*g* also dein leben scheint ja sehr spannend zu sein. kein wunder das du darüber ein buch schreiben wolltest oder hast.
ja bei mir kommt immer alles anders als geplant. wenn ich z.B. jetzt bei einer ff einen typen erstehen lasse, der absolut perfekt für meine hauptperson ist, kann ich sicher sein, das der typ sich weigert wirklich nett zu sein und liebenswert. so ist es mir zurzeit in einer ff ergangen... ich versuch verzweifelt ihn mit fawn zu verkuppeln aber es klappt nicht und ich bin machtlos. die machen einfach was sie wollen....
und so ist es bei allen meinen geschichten. irgendwie hab ich das gefühl meine figuren tanzen mir auf der nase herum....
ah handschriftlich *g* könnt ich nicht. im notfall mach ich das auch aber ichbin froh wenn ich nächsten sommer meinen laptop bekomme und dann alles sofort niederschreiben kann... außer halt im unterricht *g*
aber es ist mir enfach zu viel arbeit alles niederzuschreiben und dass dann auch wieder abtippen zu müssen. da bin ich zu faul....
mh... du meintest aber nicht den diana verlag oder? das ist ein anderer mit dem du solche erfahrungen hattest oder?
ich sähe mein buch am liebsten bei einem der randomhouse verlage... die machen gut werbung und auch die aufmachung ist anständig....
Zum Verlag: ja, ich glaube Random House ist ganz okay.
Zum Buch: Das Leben schreibt immer noch die besten Geschichten. Der Spruch ist leider nicht von mir ...
Zu den Charakteren: ich möchte mir jetzt nicht vorstellen, wie du am PC sitzt und dir die Haare raufst ... und so ein kleiner, unsichtbarer Gnom tanzt auf deiner Nase ...sorry, will dich nicht vergagmeiern aber das Bild ist einfach zu süß. Merkwürdig, das Problem mit den Charakteren habe ich eigentlich nicht. Wenn der Charakter feststeht, ist auch das Ziel vorbestimmt. Ich habe mehr Probleme den Weg und das Ziel mit den richtigen Worten zu füllen, habe mehr Angst den Leser zu langweilen, nach dem Motto: Füllstoffe oder nicht? Wie mache ich die Zeit zwischen den Aktionen interessant?
Nun ja, ich alte Frau habe noch nicht lange einen PC, also privat. Vorher habe ich mir zu den Texten und Storys handschriftliche Notizen gemacht und sie mit der elektrischen Schreibmaschine in einen ordentlichen Zusammenhang gebracht , wenn ich sie anbieten oder verschenken wollte.
Nili hat geschrieben:... es ist teilweise so, das ich für sie etwas plane und dann weigern sie sich einfach das zu machen, bzw das gescehhen zu lassen und am schluss ist diese situation ganz verdreht und sie müssen anders handeln als ich es geplant habe....
Das geht auch Schriftstellern so, dass sich Figuren anders entwickeln, als es im Vorfeld geplant war. Die müssen dann auch sehen, dass sie die Kurve wieder kriegen.