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Namen ändern, bloß wie?

Mittwoch 23. Mai 2007, 15:36

Also ich würd gerne meinen Nachnamen wechseln und den Mädchennamen meiner Mutter annehmen. Weiß einer von Euch wie das geht und ob das viel kostet?
Lg
Julia

Mittwoch 23. Mai 2007, 15:36

Mittwoch 23. Mai 2007, 15:51

Keine Ahnung, hier aber mal ein Link für Köln, am besten Du fragst bei Deinem Standesamt nach.

http://www.stadt-koeln.de/bol/standesam ... index.html

Mittwoch 23. Mai 2007, 16:15

danke Ulli!
Werd morgen gleich beim Meldeamt anrufen. Bin gespannt ob die mir weiterhelfen können. Aber der Preis ist schon heftig. 2,50 - 1.022 bin gespannt wie viel es bei mir kostet. N triftigen Grund hätte ich ja.
Irgendwie scheu ich aber vor dem ganzen Papierkram. Es muss ja dann soviel geändert werden.... Verträge, Zulassungen, bei den versch. Kassen & Behörden....

Mittwoch 23. Mai 2007, 16:23

Wie wahr. Weiß nicht wie's mit der Geburtsurkunde aussieht. Solltest du vielleicht auch anpassen lassen, nicht daß es bei einer kirchlichen hochzeit am End probleme gibt ... falls du sowas mal in Erwägung ziehst ... :wink:

Mittwoch 23. Mai 2007, 16:29

Caro hat geschrieben:Wie wahr. Weiß nicht wie's mit der Geburtsurkunde aussieht. Solltest du vielleicht auch anpassen lassen, nicht daß es bei einer kirchlichen hochzeit am End probleme gibt ... falls du sowas mal in Erwägung ziehst ... :wink:


Ich denke Geburtsurkunde bleibt wie sie ist. Die wird ja auch nicht geändert, wenn man adoptiert wird oder? Da bekommt man dann n neues Formblatt, dass man seinen Namen geändert hat... oder so kann ich mir das vorstellen.


Naja ich werd mich jetzt mal erkundigen... wie kompliziert das an sich ist, wie lange das dauert und wieviel das kostet

Mittwoch 23. Mai 2007, 19:02

Hab gerade zufällig etwas dazu auf der GMX-Startseite entdeckt und in dem Artikel stand:

"Ein neuer Familienname kostet in Deutschland zwischen 2,55 und 1022 Euro", sagt Thomas Beckenbach. In manchen Städten richte sich die Höhe nach dem Einkommen, in anderen nach dem Aufwand. "Gerade bei Scheidungskindern, die den Namen des Stiefvaters annehmen wollen, sind manchmal mehrere Gutachten erforderlich", erläutert Amtsleiter Georg Garbe. Die Entscheidung, ob die Namensänderung plausibel begründet ist, trifft der jeweilige Beamte. "Das kann sehr individuell sein und hängt stark vom Einzelfall ab", sagt Beckenbach. "Ermessensrecht" heißt das in der Fachsprache."

Allerdings geht es hier um "peinliche Namen" die z.T. Rufschädigend sein können, wie zum Beispiel "Frau Kotz" oder sowas...

Mittwoch 23. Mai 2007, 19:08

Evi hat geschrieben:Hab gerade zufällig etwas dazu auf der GMX-Startseite entdeckt und in dem Artikel stand:

"Ein neuer Familienname kostet in Deutschland zwischen 2,55 und 1022 Euro", sagt Thomas Beckenbach. In manchen Städten richte sich die Höhe nach dem Einkommen, in anderen nach dem Aufwand. "Gerade bei Scheidungskindern, die den Namen des Stiefvaters annehmen wollen, sind manchmal mehrere Gutachten erforderlich", erläutert Amtsleiter Georg Garbe. Die Entscheidung, ob die Namensänderung plausibel begründet ist, trifft der jeweilige Beamte. "Das kann sehr individuell sein und hängt stark vom Einzelfall ab", sagt Beckenbach. "Ermessensrecht" heißt das in der Fachsprache."

Allerdings geht es hier um "peinliche Namen" die z.T. Rufschädigend sein können, wie zum Beispiel "Frau Kotz" oder sowas...


ich werd mich da jetzt bei uns mal erkundigen..

vor 5 jahren hat mein dad so großen mist gebaut, dass ich einfach nicht mehr so heißen kann wie er. aber irgendwie hab ich ihn ja trotzdem lieb und meine schwester trägt ja seinen namen weiter...
Aber ich denke da wird mir jeder Beamte zustimmen, das ich meinen Namen ändern kann....
Aber bei mir ist es im Moment eine Kostenfrage... 1022 euro ist schon verdammt viel

Mittwoch 23. Mai 2007, 19:11

Ich hab mal in einem Artikel gelesen, in England können man im Internet seinen Namen ändern: einfach Formular ausfüllen und fertig - man überweist ein paar Pfund und bekommt seine neue Identität... Da hieß es auch, die Briten würden sowas ganz locker machen... und man könne sich seinen Wunschnamen ohne weiteres selber aussuchen... Sogar Tom Hanks und George Harrison wären kein Problem, aus standesamtlicher Sicht... Da kann jeder sich so nennen wie er möchte... heiliges britisches Bürgerrecht... Manche Briten - hieß es in dem Artikel - hätten ihre Namen so gar schon mehrfach geändert...

Bruki :cool:
Zuletzt geändert von Bruki am Mittwoch 23. Mai 2007, 19:22, insgesamt 1-mal geändert.

Mittwoch 23. Mai 2007, 19:17

Bruki hat geschrieben:Ich hab mal in einem Artikel gelesen, in England können man im Internet seinen Namen ändern: einfach Formular ausfüllen und fertig - man überweist ein paar Pfund und bekommt seine neue Identität... Da hieß es auch, die Briten würden sowas auch ganz locker machen... und man könne sich seinen Wunschnamen ohne weiteres selber aussuchen... Sogar Tom Hanks und George Harrison wären kein Problem, aus standesamtlicher Sicht... Da kann jeder sich so nennen wie er möchte... heiliges britisches Bürgerrecht... Manche Briten - hieß es in dem Artikel - hätten ihre Namen so gar schon mehrfach geändert...

Bruki :cool:


*g* also wenn das so in deutschland wäre, würd ich schon längst gaaaaanz anders heißen *g*
man warum muss das bei uns wieder so extrem kompliziert und bürokratisch sein???

Mittwoch 23. Mai 2007, 20:07

Bruki hat geschrieben:Ich hab mal in einem Artikel gelesen, in England können man im Internet seinen Namen ändern: einfach Formular ausfüllen und fertig - man überweist ein paar Pfund und bekommt seine neue Identität... Da hieß es auch, die Briten würden sowas ganz locker machen... und man könne sich seinen Wunschnamen ohne weiteres selber aussuchen... Sogar Tom Hanks und George Harrison wären kein Problem, aus standesamtlicher Sicht... Da kann jeder sich so nennen wie er möchte... heiliges britisches Bürgerrecht... Manche Briten - hieß es in dem Artikel - hätten ihre Namen so gar schon mehrfach geändert...

Bruki :cool:


Da hab ich aber was anderes im TV gesehen - N24 oder Ntv ist nachts so unheimlich interessant, wenn man nicht schlafen kann. ;) Da hatten sie zwei Briten, die sich David und Victoria Beckham genannt hatten und die mussten die werten Vorbilder um Erlaubnis fragen. Es war sehr irgendwie lustig, damals spielte Becks ja noch bei ManU, ich frage mich heute noch, ob die beiden - glühende ManU-Fans - ihren Namen nach seinem Wechsel zu den Königlichen wohl wieder geändert haben. :lach:

Mittwoch 23. Mai 2007, 20:17

wie ist das eigentlich wenn man in die uk zieht *g* ... da seinen namen ändern lässt und dann wieder nach deutschland kommt? *g* muss man dann seinen alten namen wieder annehmen?

Mittwoch 23. Mai 2007, 22:41

Nili hat geschrieben:Ich denke Geburtsurkunde bleibt wie sie ist. Die wird ja auch nicht geändert, wenn man adoptiert wird oder? Da bekommt man dann n neues Formblatt, dass man seinen Namen geändert hat... oder so kann ich mir das vorstellen.


Der Eintrag Deiner Geburt im standesamtlichen Geburtenregister wird ebenso wie der Eintrag im Zweit- oder Nebenregister (das ist eine Abschrift, falls das Erstregister mal durch Brand oder dergleichen zerstört werden sollte) durch einen sogenannten Randvermerk abgeändert. Ohne diesen Randvermerk, dessen gleichlautende Übertragung in Deinem Geburtseintrag im Nebenregister sogar noch mit Siegel beglaubigt wird, ist keine Namensänderung möglich.

Gültig ist ausschließlich der Eintrag wie er im jeweiligen Geburts-, Heirats- oder Sterberegister steht. Wenn da ein Name versehentlich falsch geschrieben ist, heißt man auch so :D , bis der Fehler durch einen Randvermerk korrigiert worden ist.

Als ich geheiratet habe, sah ich auf den für mich ausgestellten Abschriften, dass die Buchstaben meines Vornamens verdreht waren. Es war ein simpler Tippfehler. Die Standesbeamtin war jedoch heilfroh, dass ich es innerhalb von zwei Stunden gemeldet hatte. Denn nur weil die Urkunde noch nicht im Heiratsregister eingetragen worden war, konnte der umständliche Randvermerk zur Korrektur meines Vornamens umgangen werden.

edit Nachtrag: Doch, Nili, bei einer Adoption oder Annahme an Kindes statt wird die Geburtsurkunde ebenfalls durch einen Randvermerk rechtsverbindlich abgeändert.

Mittwoch 23. Mai 2007, 22:56

Gott ist das alles kompliziert... viel komplizierter als ich das mir vorgestellt habe....

Mittwoch 23. Mai 2007, 23:08

Nili hat geschrieben:Gott ist das alles kompliziert... viel komplizierter als ich das mir vorgestellt habe....


Na, irgendwie muss der horrende Spitzengebührensatz von 1.022 € doch gerechtfertigt werden. :D

Mittwoch 23. Mai 2007, 23:15

Amadea hat geschrieben:
Nili hat geschrieben:Gott ist das alles kompliziert... viel komplizierter als ich das mir vorgestellt habe....


Na, irgendwie muss der horrende Spitzengebührensatz von 1.022 € doch gerechtfertigt werden. :D


*g* na irgendeine aufgabe müssen die beamten ja den ganzen tag machen.... irgendwie hab ich das gefühl das ist reinste Schikane um die leute abzuschrecken, damit die lieben beamtler den ganzen tag nix zutun haben.

Donnerstag 21. Juni 2007, 11:42

@Nili
Uuund ... bist du inzwischen weiter gekommen bzw. änderst du nun deinen Nachnamen?

Freitag 22. Juni 2007, 22:16

Caro hat geschrieben:@Nili
Uuund ... bist du inzwischen weiter gekommen bzw. änderst du nun deinen Nachnamen?


ich bin genervt. unsere Gemeinde ist noch immer dabei da zu recherchieren wieviel das Kosten würde....

Re: Namen ändern, bloß wie?

Dienstag 6. November 2007, 19:51

Bei WEB.de habe ich heute zufällig einen Artikel über Namensänderung gefunden. Vielleicht hilft er ja auch jetzt nach so langer Zeit noch weiter?

Ich habe ihn mal rüberkopiert:

Guten Tag, mein Name ist Kotz… (Tut mir Leid, eigentlich sollte man ja nicht darüber lachen... Aber der Titel ist wirklich köstlich... :rofl: )

Wiesbaden/Bielefeld (dpa/gms) - Kotz, Ficker oder Schwein: Thomas Beckenbach ist schon fast jeder obszöne, unangenehme oder einfach unpassende Name untergekommen. Er arbeitet beim Einwohneramt der Stadt Wiesbaden und ist dort für Namensänderungen zuständig.
"Wer mit dem Wunsch nach Namensänderung zu uns kommt, muss den sehr plausibel erklären können", sagt er. Abstoßende, schwer zu buchstabierende oder rufschädigende Namen würden meist akzeptiert. "Wer seinen Familiennamen nur unmodisch findet, hat aber meist keinen Erfolg." Doch so weit gehen die meisten Menschen mit ungewöhnlichen Namen nicht. Sie lassen ihr Leben lang blöde Sprüche über sich ergehen.
"Nachnamen haben heutzutage im Gegensatz zu jedem anderen Wort erstmal keine Bedeutung, sind daher neutral", erklärt der Sprachwissenschaftler Gerhard Müller von der Gesellschaft für Deutsche Sprache (GfdS) in Wiesbaden.
Selbst bei Müller, Bäcker oder Koch denke keiner bei der ersten Nennung über den wahren Sinn des Wortes nach. "Erst wenn er eine verwunderliche, ungewöhnliche Assoziation auslöst, verliert er seine Neutralität", sagt der Linguist. In der Fachsprache heißt das, der Name wird "motiviert".
"Ein schlechter Schüler, der Klug heißt, muss sich sicher dumme Sprüche anhören", nennt Müller als Beispiel. Gleiches gelte für einen Bäcker, der Metzger heißt, oder eine streng katholische Familie mit dem Nachnamen Fick. "Mit den zunächst neutralen Namen wird dann gespielt." Das war nicht immer so, denn ursprünglich hatten die Namen sehr wohl eine Bedeutung. Schließlich waren sie nicht ein leeres Wort, sondern eine Beschreibung.
"Unser zweigliedriges Namensystem ist erst im 14. und 15. Jahrhundert entstanden", erklärt Müller. Mal stand eine Eigenschaft Pate, mal war es der Beruf oder der Wohnort. "Damals waren die Menschen nicht so zimperlich und haben sich wesentlich drastischere Namen gegeben."
Eine Ausnahme: die Namensgebung der mitteleuropäischen Juden. "Die hatten lange nur einen einzigen Namen. Als sie dann nach Mitteleuropa einwanderten, wurde ihnen manchmal in boshafter Weise ein seltsamer Name zugeteilt", sagt Müller.
Noch heute lassen sich oft Ursprung und Herkunft vieler Familiennamen erkennen. Die Anstößigkeit wurde den meisten über die Jahrhunderte hinweg genommen, so dass heute nur wenige einen Namen nach ihren Vorlieben ändern lassen.
"Ein neuer Familienname kostet in Deutschland zwischen 2,55 und 1022 Euro", sagt Thomas Beckenbach. In manchen Städten richte sich die Höhe nach dem Einkommen, in anderen nach dem Aufwand. "Gerade bei Scheidungskindern, die den Namen des Stiefvaters annehmen wollen, sind manchmal mehrere Gutachten erforderlich", erläutert Amtsleiter Georg Garbe.
Die Entscheidung, ob die Namensänderung plausibel begründet ist, trifft der jeweilige Beamte. "Das kann sehr individuell sein und hängt stark vom Einzelfall ab", sagt Beckenbach. "Ermessensrecht" heißt das in der Fachsprache.
Nicht nur deshalb leben die meisten Menschen einfach mit ihrem Namen - egal welche Assoziationen und Scherze sie auch verursachen. "Manchmal sind es Namen von Prominenten wie Goethe und Kant, die stets einen Kommentar hervorrufen", sagt Linguist Gerhard Müller, der aus eigener leidvoller Erfahrung spricht. Er wurde früher immer nach dem Fußball-Nationalspieler Gerd Müller gefragt. "Man sollte nicht immer und jeden Namen verulken", lautet daher sein Plädoyer.
Damit spricht Müller der Bielefelder Benimmexpertin Inge Wolff aus der Seele. "Es ist einfach unhöflich und kann verletzend sein, wenn der Name verfälscht wird", sagt sie. Und witzig seien die Sprüche in der Regel auch nicht, weil der Betroffene sie schon Hunderte Male gehört hat.
"Wenn man sich doch dazu hinreißen lässt oder der Verständlichkeit wegen nachfragt, kann man das ja höflich einleiten oder sich schon vorher für den vermutlich schon oft gehörten Vergleich entschuldigen", rät sie.
Die Betroffenen können sich ihre ungewöhnlichen Namen auch zu Nutze machen. Da gibt es etwa den Biermann - wie das Getränk, nur den Mann hintendran - oder Schädel - Schädel wie der Kopf. So schaffe der Namensträger für den anderen eine Eselsbrücke.
"Überhaupt ist das ein großer Vorteil von außergewöhnlichen oder auch eingängigen Namen", sagt Wolff. Denn in der Regel vergesse keiner so schnell, Herrn Biermann - wie das Getränk nur Mann hinten dran - oder Frau Schädel - wie der Kopf.

Informationen: Gesellschaft für deutsche Sprache, Spiegelgasse 13, 65183 Wiesbaden (Tel.: 0611/99 95 50).

Literatur: Konrad Kunze: dtv - Atlas Namenkunde. Vor- und Familiennamen im deutschen Sprachgebiet, dtv, ISBN: 3-4230-3266-9, 15 Euro.

Re: Namen ändern, bloß wie?

Dienstag 6. November 2007, 20:11

Hat sich das nich eh bald erledigt, wenn die liebe Nili doch heiraten wird? Oder hats mittlerweile doch noch geklappt mit der Namensänderung?

Re: Namen ändern, bloß wie?

Donnerstag 8. November 2007, 11:25

Heiraten? Das ist mir neu...
Irgendwie blicke ich bei Nilis Leben nicht mehr ganz durch (muss ich ja auch nicht... :wink: ) Tu ich ja selbst bei meinem eigenen nicht ganz...

Re: Namen ändern, bloß wie?

Freitag 9. November 2007, 16:46

alethea *g* ich bin verlobt! *freu* und ich werde heiraten *g* der neue familienname ist zwar auch keine wucht lool... aber annehmbar *g*

Re: Namen ändern, bloß wie?

Freitag 9. November 2007, 20:33

Ich gratuliere dir von ganzem Herzen, liebe Nili! Und freu mich sehr für dich!!! (Inzwischen habe ich davon auch im "Freude teilen"-Thread gelesen!) Herzlichen Glückwunsch! Ich hoffe, ihr werdet sehr glücklich miteinander!
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