nachdem wir ja einen Frust-Thread haben, dachte ich, daß das Gegenteil auch ganz schön wäre.
Ich teile meine Freude gerne mit euch !!!
Ich fände es toll, wenn ihr hier reinschreibt, wenn euch etwas besonders freut: ein Gewinn, eine Auszeichnung, eine hart erkämpfte Note, eine Beförderung, was auch immer !!!
Dann fange ich mal an. Nachdem ihr ja aus dem Frust-Thread wißt, daß meine alten Vermieter das Haus verkaufen, kann ich euch nun glücklich mitteilen, daß ich zum 01. Juni in eine frisch renovierte Wohnung ziehe, die größer (und günstiger!) als die alte ist, mit einem Spielplatz im Hof, der Sarah gefällt und leider (oder Gott sei Dank) ohne Garten. Dafür sehr nah an der Isar und alles Notwendige in nächster Nähe.
Das ist eine superklasse Neuigkeit, Caro!!! :zustimm:
PS: Ich meine natürlich das mit der Wohnung, nicht die Tatsache, dass wir über Ostern nichts von dir hören! Nicht, dass es hier Missverständnisse und Tränen gibt! :heul: :aetsch:
Heut gehts mir auch klasse. Hab auf die Waage gesehen und nur n Pfund zugenommen obwohl ich gestern ne Pizza und ne halbe Tafel schokolade gemampft habe!
Neue Wohnungen sind immer gut Freut mich für dich!
Das ist in der Tat eine gute Idee, mit dem "Gegenteil vom Frust-thread-Thread"! Ich werde heute aber in beiden was schreiben.
Also, ich freue mich über... naja, eigentlich über meine Motivation. Endlich macht das Studium wieder Spass. Endlich habe ich ein Ziel vor Augen (das HLA ) Endlich weiss ich genau, was ich will. Die Vorlesungen sind nun wieder interessant, weil experimental-physik-lastiger. Für meine Bachelorarbeit hab ich genau das Thema bekommen, das ich wollte (Laser) und das Wetter ist toll.
Jaja, doch all dies hat auch seine Schatteseite....
Kaum war ich mal anderthalb Wochen nicht da, haben hier ganz viele von Euch neue Avatare! Da muss ich mich erstmal dran gewöhnen!
Was ich aber eigentlich schreiben wollte, ist, dass ich umgezogen bin, den ganzen Stress und die Arbeit hinter mir habe und nun (fast) völlig entspannt in meinen neuen vier Wänden sitze, den Blick in den Garten genieße und mich freue, dass alles gut gegangen ist, alles schön aufgeräumt aussieht und ich mich von einer Menge unnötiger Sachen getrennt habe. Das tut gut!
Naja, umgebaut ist zu viel gesagt. Wir haben eine Doppelhaushälfte gemietet und vom Keller bis zum Dachboden renoviert, Fliesen verlegt usw. Und bevor der Stress losging, war ich mit meiner Familie eine Woche in Holland bei super Wetter, mit Strandspaziergängen, Straßencafe und allem, was dazu gehört
@ Pixie: Glückwunsch zur neuen Wohnung! Wie es scheint, ziehen alle Boardmitglieder in letzter Zeit um... Vielleicht sollte ich mich auch mal auf die Suche machen... Aber ich muss noch warten, bis ich achtzehn bin, das musste ich meinen Eltern versprechen. Kanns aber kaum noch abwarten!
@Nili: Kann sein, dass für manche Kiffen dazugehört. Ich habe es ehrlich gesagt noch nie probiert und dabei bleibts auch.
@Cathrin: Danke für den Glückwunsch. Du kannst es kaum erwarten, bei Deinen Eltern auszuziehen? Das ist gut. Ich habe mich mit 23 total schwer getan, bei meinen Eltern auszuziehen und habe noch ziemlich lange um meine Kindheit und die ganzen Annehmlichkeiten getrauert.
Cathrin hat geschrieben:Echt? Da bin ich jetzt aber neugierig! Ich kann mir das irgendwie nur schön vorstellen, endlich unabhängig zu sein...
Natürlich ist es sehr angenehm, auf eigenen Füßen zu stehen, selbst wenn solche Pflichten wie Müllabfuhr, Einkaufen, Wohnung sauber halten, Wäsche waschen, kochen etc. einem doch recht viel Zeit abverlangen...
Doch ich habe deutlich gemerkt, wie sehr ich meinen Eltern fehle, und auch sie und mein Zuhause mir fehlt --- und das ist nicht gerade ein schönes Gefühl!
Es dauert zumindest eine Weile, bis man sich dran gewöhnt...Inzwischen ist es so, als sei's schon immer so gewesen.
Ich wohne inzwischen 500 km von meinen Eltern entfernt und sie fehlen mir sehr. Wenn ich mal für ein Wochenende hinfahre, genieße ich es mit meinen 36 Lenzen, mal wieder "Kind" zu sein, in meinem Zimmer zu schlafen, bekocht zu werden usw. Und ich fahre einmal im Jahr mit meiner Mutter für eine Woche in Urlaub. Dann haben wir Zeit für Gespräche, die man am Telefon so nicht führen kann. Wenn ich mich nochmal entscheiden dürfte, würde ich nicht wieder so weit weg ziehen. Gerade letztes Jahr, als meine Eltern beide krank wurden, habe ich es sehr bereut. Aber manchmal bleibt einem auch nichts anderes übrig. Und man soll ja auch seinen eigenen Weg gehen ...
Ich glaub, das Problem, zu weit von meinen Eltern wegzuwohnen hätt ich nicht...
Als ich meinen ELtern eröffnet hab, ich würde gern in München studieren, haben meine Eltern sofort gesagt, das fänden sie ganz toll, sie hätten sowieso den Plan gehabt, später mal aus Mainz wegzuziehen und München wär ja eine so tolle Stadt, da würden sie gleich mitkommen. Das hatte ich nicht erwartet.
Ach ja - an alle die heute hier im Board aktiv sind - ich wünsche euch allen ganz frohe Ostern!
Hach, ausziehen... das dauert bei mir noch bissl. Das würde sich nicht lohnen: Ich wär höchstens vier Tage die Woche dort und Geld hätte ich für solche Spässe eh auch nicht. Aber ich bin ja ganz wohl bei meinen Eltern (und dem gefüllten Kühlschrank mit seinen Leckereien und nicht zu vergessen das stets getankte Auto...) Hehe.
Cathrin hat geschrieben:... Als ich meinen Eltern eröffnet hab, ich würde gern in München studieren, haben meine Eltern sofort gesagt, das fänden sie ganz toll, sie hätten sowieso den Plan gehabt, später mal aus Mainz wegzuziehen und München wär ja eine so tolle Stadt, da würden sie gleich mitkommen. Das hatte ich nicht erwartet. ...
Was für ein Pech Du aber auch hast ... Als ich mir damals meinen Studienort aussuchte und als Hauptkriterium die größtmögliche Entfernung zu meinen Eltern ansetzte - kamen die zum Glück nicht auf die Idee mir nachzureisen ...
Bruki hat geschrieben:... Als ich mir damals meinen Studienort aussuchte und als Hauptkriterium die größtmögliche Entfernung zu meinen Eltern ansetzte - kamen die zum Glück nicht auf die Idee mir nachzureisen ...
Ich bin immer noch dabei, sie davon zu überzeugen, dass Mainz viel praktischer ist, als München. Aber meine Mutter hat sofort geaagt, wenn Mainz so viel praktischer wäre, dann könnte ich ja auch da studieren.
Aber ich hoffe, sie verwerfen den Gedanken mit München wieder. Ich meine, sie können mir ja nicht mein ganzes Leben hinterherziehen.
Zuletzt geändert von Cathrin am Sonntag 8. April 2007, 18:32, insgesamt 1-mal geändert.
Meine Eltern - vor allem mein Vater - wollen mich gar nicht weg lassen. Eigentlich wollte ich diesen Sommer schon für 6 Wochen nach Valencia gehen, aber mein Vater hat mich dann doch überredet, hier einen Job anzunehmen. Im nächsten Jahr möchte ich eigentlich gern ins Ausland und dort meine Ausbildung machen - mein Vater hält da nicht viel von. Nachdem ich ihm mittlerweile abgerungen habe, dass ich mich wenigstens mal dort bewerben darf, sagt er mir jetzt immer öfter, dass das Ausland ja kein Zuckerschlecken ist, ob ich mir denn wirklich sicher wäre usw. Aber ausziehen müsste ich eh, selbst wenn ich in Deutschland bleibe, die Ausbildungsplätze, die ich gerne machen möchte, die gibts hier auch nicht im Umkreis - das nächste wäre, glaube ich, Koblenz.......
Irgendwo ist es ja auch ganz ... süß wenn die Eltern so an einem hängen...
Aber irgenwie ist es meistens einfach nur schwierig. Ich wünschte, meine Eltern wären mehr wie meine Tante. DIe ist da total locker, ihre Söhne können hinziehen wo sie wollen, solange sie nur alles selbst bezahlen... Mein Cousin konnte ohne Probleme im Ausland studieren und jetzt auch noch arbeiten und meiner Tante macht das GAR NICHTS aus. Solange er oft genug zu Besuch kommt.
Ich fand es immer superschwierig, dass meine Mutter so an mir hing und immer noch hängt. Sie war und ist Hausfrau und ging völlig in ihrem Mutterdasein auf. Als meine ältere Schwester auszog, war es noch nicht so schlimm, weil sie ja noch mich hatte. Aber als ich dann auszog, oh Mann, das war eine schlimme Zeit für uns beide. Ich musste mir immer anhören: "Ach, war das noch schön, als Du klein warst". Ich habe mir geschworen, so etwas nie zu meiner Tochter zu sagen. Hoffe nur, dass ich das durchhalte.