Donnerstag 17. November 2005, 13:52
Donnerstag 17. November 2005, 13:52
Donnerstag 17. November 2005, 15:22
Donnerstag 17. November 2005, 15:33
Lizzy hat geschrieben:Hallo,
schönes Thema. Leider kann ich gerade nicht so viel darüber schreiben.
Es gibt wissenschaftliche Untersuchungen, die belegen, dass Frauen auch heute noch lieber einen Mann wählen, der sie auch versorgen kann. Das heißt in der Praxis wählen Frauen eher den Mann im Anzug als den in Jeans und T-Shirt. Das klingt komisch, ist aber so.
Sicherlich ist das von Frau zu Frau unterschiedlich, aber ich bin der Meinung, dass frau heutzutage eher unterbewußt einen Mann nach finanziellen Gründen auswählt.
Weitere Gedanken von mir vielleicht später,
Lizzy
Donnerstag 17. November 2005, 17:23
Freitag 18. November 2005, 08:40
schnufftipuffti hat geschrieben:Ich denke auch nicht, dass sich die Frauen wesentlich verändert haben, sie haben halt mehr Lebensqualität und Freiheit hinzugewonnen.
Was mich nur an der heutigen Zeit stört, ist die Diskussion darum, dass Männer und Frauen angeblich nicht zusammen passen. Aber wenn man das so akzeptiert, wie die Natur es eingrichtet hat, finde ich passt es doch perfekt.
Die Frauen wollen verwöhnt und umsorgt und bewundert und beschützt werden. (ich denke das ist heute noch genauso wie damals)
Und die Männer wollen der große Held, Beschützer, "Versorger" für die Frau sein.
... wenn jemand weiß was ich meine
Freitag 18. November 2005, 10:45
Catalina hat geschrieben:Frauen - monogam
Männer - polygam ...veranlagt?
Freitag 18. November 2005, 15:19
Bruki hat geschrieben:Catalina hat geschrieben:Frauen - monogam
Männer - polygam ...veranlagt?
... das kann man schon mit einfacher Logik widerlegen: Wie viele monogame Frauen kommen denn so ca. auf einen polygamen Mann?
Bruki
Freitag 18. November 2005, 16:15
Freitag 18. November 2005, 16:35
Nach welchen Kriterien wählen wir heutzutage unsere Männer ausFreitag 18. November 2005, 16:45
Bruki hat geschrieben:... Hurra, wir haben den Unterschied zwischen Männern und Frauen gefunden... Toll nicht? Wow, und wir sind gleich auf Anhieb drauf gekommen!!!!
Bruki
Freitag 18. November 2005, 16:55
Claudia hat geschrieben:Es hat sich natürlich schon eine ganze Menge verändert. Man hat ja soviel mehr Möglichkeiten....
- Code:
Nach welchen Kriterien wählen wir heutzutage unsere Männer aus
Wenn man jung ist ( wie immer man das auch definieren möchte ), wählt man sicherlich nach anderen Gesichtspunkten aus. Wenn ich hier mal persönlich werden darf: Bin mit meinem Freund jetzt 6 Jahre zusammen. Er hat mittlerweile sein Studium abgeschlossen und einen recht gut bezahlten Job. Und wenn ich jetzt ganz rational darüber nachdenke, bin ich schon recht froh darüber. Von wegen versorgt sein und so... Irgendwann..... denkt man ja auch mal über ´ne eigenen Familie nach, und da ist das dann schon ein sehr praktischer Nebeneffekt. Aber das war zu Anfang der Beziehung überhaupt kein Kriterium!
Also so viel hat sich in diesem Punkt glaube ich nicht verändert.
Grüße!!
Freitag 18. November 2005, 18:45
Catalina hat geschrieben:[Daraus resultiere ich das das Beuteschema bei jungen Mädchen noch leicht defizitär ist.
Freitag 18. November 2005, 20:12
cercal hat geschrieben:Catalina hat geschrieben:[Daraus resultiere ich das das Beuteschema bei jungen Mädchen noch leicht defizitär ist.
Nein, eigentlich nicht. Das Kleinhirn spielt dabei eine große Rolle. Das Weibchen (jedes Weibchen) sucht sich den Partner nach bestimmten Kriterien: kann er eine Familie ernähren, sie gegen Feinde verteidigen etc. Und da sind die Sportler ganz einfach im Vorteil. Sie können eher eine Keule schwingen als die Intellektuellen. Später, wenn die es zu Geld gebracht haben, sieht das Beuteschema im Prinzip noch genauso aus.
Diese Wahl ist uns vorgegeben, da wir das Kleinhirn mit allen Tieren gemeinsam haben und dort die Instinkte "sitzen".
Samstag 19. November 2005, 00:35
. Sonst würden wir heute noch auf Bäumen hocken. Aber trotz allem sind Instinkte eine machtvolle Sache, die man nicht unterschätzen sollte.
Samstag 19. November 2005, 13:44
cercal hat geschrieben:Das ist auch nicht ganz richtig, denn wir haben ja noch das Großhirn. Und zwar ein ziemlich großes...
Sonntag 20. November 2005, 21:11
cercal hat geschrieben:Das ist auch nicht ganz richtig, denn wir haben ja noch das Großhirn. Und zwar ein ziemlich großes. Sonst würden wir heute noch auf Bäumen hocken. Aber trotz allem sind Instinkte eine machtvolle Sache, die man nicht unterschätzen sollte.
Sonntag 20. November 2005, 21:54
Catalina hat geschrieben:cercal hat geschrieben:Das ist auch nicht ganz richtig, denn wir haben ja noch das Großhirn. Und zwar ein ziemlich großes. Sonst würden wir heute noch auf Bäumen hocken. Aber trotz allem sind Instinkte eine machtvolle Sache, die man nicht unterschätzen sollte.
Wie Bruki schon so treffend bemerkte, Männer verfügen über ein deutlich größeres ( und schwereres ) Hirn.
Wobei Quantität ja bekanntlich nicht grundsätzlich mit Qualität einhergeht.
) so gleicht es sich wieder aus. Außerdem korrespondieren bei den Frauen die beiden Hirnhälften deutlich intensiver miteinander als bei Männern. Das muß auch so sein, da Frauen wesentlich komplexer denken (müssen) als Männer.
Montag 21. November 2005, 10:17
cercal hat geschrieben:Catalina hat geschrieben:cercal hat geschrieben:Das ist auch nicht ganz richtig, denn wir haben ja noch das Großhirn. Und zwar ein ziemlich großes. Sonst würden wir heute noch auf Bäumen hocken. Aber trotz allem sind Instinkte eine machtvolle Sache, die man nicht unterschätzen sollte.
Wie Bruki schon so treffend bemerkte, Männer verfügen über ein deutlich größeres ( und schwereres ) Hirn.
Wobei Quantität ja bekanntlich nicht grundsätzlich mit Qualität einhergeht.
Aber das der Frauen ist deutlich gefurchter (Platz ist in der kleinsten Hütte) so gleicht es sich wieder aus. Außerdem korrespondieren bei den Frauen die beiden Hirnhälften deutlich intensiver miteinander als bei Männern. Das muß auch so sein, da Frauen wesentlich komplexer denken (müssen) als Männer.
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Montag 21. November 2005, 11:33
Catalina hat geschrieben:... Wobei Quantität ja bekanntlich nicht grundsätzlich mit Qualität einhergeht. ...
Catalina hat geschrieben:... Trotz allem bin ich seit einigen Jahren der Überzeugung das die Frauen der Austenepoche fast die gleichen Ziele anstrebten wie die Frau der Gegenwart. Nur waren Jane Austen und Co. sich dessen bewußt.
In der Masse verleugnen wir diesen "Anspruch" versorgt zu werden.
Es ist halt nicht unbedingt Zeitgeistkompatibel.
Montag 21. November 2005, 16:04
Montag 21. November 2005, 17:06
Elizabeth hat geschrieben:Hallo,
Ein wahrhaftig interessantes Thema!
Mich würde mal interessieren, was Ihr mit "Frauen wollen versorgt sein" meint. Ich bin in mich gegangen und konnte das von mir nicht bestätigen, aber vielleicht denke ich da auch nur in die falsche Richtung. Für mich würde das "Frauen wollen versorgt sein" ungefähr soviel bedeuten wie: Die Frau kann sich voll und ganz dem Haushalt und den Kindern widmen (dort also "Karriere machen"), während der Mann die Familie ernährt (dh. den Lebensunterhalt verdient). Oder bin ich da jetzt schon wieder auf dem falschen Dampfer?
Liebe Grüße
Elizabeth
Montag 21. November 2005, 17:32
Catalina hat geschrieben:... Somit sind viele Frauen (wenn nicht die meisten) bestrebt einen Mann zu "sichern" (O-Ton Charlotte Lukas) die eine Position innehaben, die meist über der eigenen angesiedelt oder zumindest gleichwertig ist. ...
"Nun, was macht dein Mann beruflich?"
Montag 21. November 2005, 21:32
Montag 21. November 2005, 21:36
Bruki hat geschrieben:
Ja, catalina,
Frauen können soo grausam sein.
Aber Charlotte ist auch ein gutes Beispiel: Der Mann war ihr ja für sich genommen völlig wurscht... Hätte sie damals ein "comfortable home" ohne Mr. Collins bekommen, würde sie leicht auf diese "Zugabe" verzichtet haben... In Fakt tut sie ja alles, um Mr. Collins möglichst aus ihrem Leben herauszuhalten... Solche "Fälle" von weiblicher Verstellung hatte ja Mary Wollstonecraft gerade im Sinn, als sie ihren Essay über die Rechte der Frau schrieb... Frauen sollten ihre Interessen, auch ohne sich an einen Mann binden zu müssen, wahrnehmen können... Das war damals in den Kreisen, zu denen Jane Austen gehörte, nur ausnahmsweise möglich...
Falls ihr nichts dagegen habt, habe ich ein interessantes Beispiel für eine "berufstätige Frau" auf Lager: Die erste professionelle Astronomin... eine Deutsche, die zu Jane Austens Zeiten in England lebte... Das kann ich nachher mal raussuchen...
Bruki
PS: Der Inhaber des Londoner Verlages, in dem James Gillray und andere ihre Karikaturen veröffentlichten, war übrigens auch eine Frau... Gillray hat mal eine tolle Karikatur von seiner Verlegerin gezeichnet, mit der er wahrscheinlich auch privat ein Verhältnis hatte... Sie war am Ende eine der wenigen, die ihm bis zuletzt die Treue hielten und ihn bis zu seinem Tode regelmäßig im Irrenhaus besuchte...
) wenn dies der Wille und Anspruch des weiblichen Geschlechts gewesen wäre.
Dienstag 22. November 2005, 18:06
Catalina hat geschrieben:... Das Frauen nicht ändern konnten? Oder nichts ändern wollten?
Dienstag 22. November 2005, 18:28
Angelika hat geschrieben:Die Astronomin hieß Caroline Herschel. Es gibt da ein Buch drüber, von Eva Maaser (die kommt aus dem Münsterland also weiß ich das), so eine Art Lebensgeschichte. War eigentlich ganz interessant zu lesen (wenn man sich denn dafür interessiert). ...
Dienstag 22. November 2005, 18:55
Catalina hat geschrieben:... Mary Wollstonecraft ist diesbezüglich ein gutes Beispiel, ich (Hobbypsycho) denke das die Tatsache das der Mann dessen Kind sie zur Welt brachte, ihr eine andere vorzog massiv dazu beigetragen hat ihr Sicht der Dinge zu beeinflussen.
Nach heutige Auffassung war sie ihrer Zeit weit voraus. ...
) und versteckte ihre Freundin vor dem Ehemann...
Dienstag 22. November 2005, 23:26
Bruki hat geschrieben:
Ich glaube eher, es war ihr Vater der sie zur Rebellion trieb... Sie war ja schon als Kind ein sehr mutiges kleines Mädchen. Ihr Vater war ein erfolgloser Fabrikbesitzer, der seinen Frust im Alkohol ertränkte und dann seine Frau - Marys Mutter - brutal schlug... Die kleine Mary legte sich bei so einer Gelegenheit als "Türstopper" quer auf die Schwelle des Schlafzimmers um so ihrem betrunkenen Vater den Zugang zu verwehren...
Als Jugendliche (Teenager) freundete sie sich mit einem etwa gleichaltrigen Mädchen an, die im Gegensatz zu ihr eine weitergehende Ausbildung genossen hatte und sie sehr beeindruckte... Die beiden waren "dicke" Freundinnen, wie man heute sagen würde... Obwohl der erhalten gebliebene Briefwechsel sehr "emotional" ist, sagt Tomalin (eine Biografin), dass es für gleichgeschlechtliche Liebe der beiden Mädchen keinen wirklichen Beweis gibt... Als ihre Freundin später heiratete und von ihrem Mann brutal behandelt wurde, initiierte Mary eine Flucht (damals eine Art Kapitalverbrechen, wie Viehdiebstahl oder so was) und versteckte ihre Freundin vor dem Ehemann...
In Fragen der Liebe hing Mary der "freien Liebe" an, sie hatte selbst mehrfach wechselnde Partner - verheiratet und unverheiratet - so dass ich annehme, dass die Libertine von Godwin sie nicht so sehr gestört haben wird... Wobei ich vermute, dass diese Ehe, nach der Pleite in Frankreich, eher eine der "gücklicheren" für sie war - sie starb ja im Kindbett als sie ihre Tochter, die spätere Mary Shelley gebar...
Also, die Frage, dass sie sich von ihrem Mann zurückgesetzt fühlte und als "verschmähte Ehefrau" um Rache schnaubte, war wohl keine direkte Antriebsfeder ihres Handelns und Denkens... Aber das weiß ich nicht so genau...
Hast Du mal eine Biografie von Wollstonecraft gelesen?
Bruki
Dienstag 6. Dezember 2005, 20:14
Angelika hat geschrieben:Ich finde, das Frauen heute (ich hoffe ich lande nicht auch auf dem falschen Dampfer) eine zwiespältige Einstellung haben. (Ich glaube, das Thema hatten wir schon mal in einem anderen Thread.) Weil zum einen sie unabhängig sein wollen vom Mann, sie aber auch einen "zuvorkommenden Gentleman" haben wollen, so der die Tür aufhält und noch viel mehr. Viele können diese Vorstellungen einfach nicht vereinbaren.
Bei den Frauen unter sich ist das ja noch so eine Sache..... die Stutenbissigkeit wurde irgendwo angesprochen...... Ich wohne auf dem Land im tiefsten Westfalen und bei uns finde ich schon noch, dass Hausfrauen über berufstätige Mütter voll abwertend reden (von wegen "alles Rabenmütter" und so).
Dienstag 6. Dezember 2005, 22:09
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