das werk eines schrifstellers sollte unantastbar sein!
es geht nicht das irgendein dahergelaufener möchtegernautor sich an das werk setzt und es verhunzt und das dann veröffentlichen kann wie es ihm passt. bei fanfiktion ist es was anders, da weiß man, dass alles nur fantasie ist usw.. usw... aber bei "echten" werken die dann den anspruch stellen den vorgänger "ebenbürtig" zu sein... ist das zum kotzen!
Naa ja. Aber FFs stellst man auch ins Netz und jeder kann sie lesen ...
Wenn man es sooo streng sehen will, dürfte man das auch nicht.
Ich denke bei offiziellen Fortsetzungen/Sequels in Buch- oder Filmform ist das ähnlich wie mit Fanfiktion. Es gibt gute und schlechte, und nachdem es ja ziemlich schwierig ist, sein Werk in einem Verlag unterzubringen oder ein Drehbuch zu vermarkten, hat da wohl ein "Einkäufer" total geschlafen. Schreiben, wie Denken ist grundsätzlich frei und keiner kann oder darf das verbieten. Ich denke, da sind die Leute am Steuerungshebel in der Pflicht, die für "Schund" Geld zahlen, weil da ein Namen genannt wird, mit dem Kohle zu machen ist, unbesehen der Qualität, und dafür vielleicht hoffnungsvolle, weil unbekannte Talente mit höchsteigenen Werken am ausgestreckten Arm verhungern lassen ...
Und das "Werk" selber ist ja (Gott sei Dank!) unantastbar!
Zuletzt geändert von Caro am Montag 16. Juli 2007, 12:58, insgesamt 3-mal geändert.
Und dann im schlimmsten Fall sogar die Aussage des Romans verfälschen. Da könnte ich echt ko.....en!
So ist ja auch die Fortsetzung vom Trotzkopf entstanden. Viele Autoren haben mit den anderen Personen weitergeschrieben und irgendwann war wohl bei Emmy von Rhoden das Maß voll und sie hat ihre Fortsetzung geschrieben und sich deutlich von den anderen Werken abgegrenzt. Dann hat eine andere Autorin noch 2 Bände über die Ehe und die Kinder geschrieben, Nelly früh sterben lassen und noch so einiges und dann kam noch eine andere Dame und hat über die alte Ilse und ihre Kinder und Enkel geschrieben (und sehr früh Witwe werden lassen gaaaaaaaaaanz toll! und dann sterben lassen Das passt alles gar nicht mehr zusammen! Die junge Ehe hat mir ja noch gefallen, aber wo sie dann anfingen, Hauptcharaktäre sterben zu lassen, hat es mir endgültig gereicht.
Ich bin der Meinung, dass ganz generell der Autor/die Autorin eines Romans am besten dafür geeignet ist, Fortsetzungen zu diesem Roman zu schreiben.
Und wenn dieser Autor/diese Autorin es für besser hielt, keine Fortsetzung zu schreiben, wird sie wohl einen Grund dafür gehabt haben.
Ich muss auch sagen, dass ich von Fortsetzungen (selbst von denen der Ursprungsautoren) meist enttäuscht bin --- da muss ein Roman schon von Beginn an für mehrere Bände konzipiert worden sein, damit auch alle Bände wirklich klasse sind --- finde ich --- es muss eine Linie drin sein, und auch innerhalb der Handlung Verwebungen geben.
Wenn Fortsetzungen einfach an Romane, die eigentlich abgeschlossen waren, drangeklatscht werden, sind sie meist nicht so gut, wie der erste Roman.
Alethea hat geschrieben:Mir ist am Wochenende noch was eingefallen:
Es könnte auch sein, dass der Autor die Rechte an seine Nachfahren oder Verwandten vererbt hat. In diesem Falle haben die den Daumen drauf... Bei einer so bekannten Reihe (ich kenne sie ja nicht, aber einige hier schon...) würde der Autor die Rechte sicherlich nicht beim Verlag versauern lassen.
Die Rechte liegen beim Verlag. Das hatte man mir vor einigen Jahren mitgeteilt.
Es gibt sicher Bücher, Romane, deren Geschichte so rund ist, daß jedes weitere Wort überflüssig wäre und auch kein Wunsch nach einer Fortsetzung besteht, weil alle Fragen beantwortet sind.
Dennoch gibt es oft viele Fans, denen es nicht genug ist, die auch bei einem Happyend eben gern wissen möchten, wie es denn aussieht, oder einfach auch die Aufregungen des gaaanz normalen Alltags dann miterleben möchten. Darf man ihnen das verübeln?
Um wieder zu den Buchrechten zu kommen, es ist ja etwas anderes, wenn der Autor zu Lebzeiten sagt, er möchte keine Folgeromane und alles soll so bleiben, wie es ist, dann sollte und muß der Wunsch des Autors von Verlagen und anderen Autoren respektiert werden.
Genauso doof ist es aber tatsächlich auch, wenn ein Verlag Rechte an einem Buch behält, die aber gar nicht ausschöpfen will. Nach dem Motto: Ätsch, wir drucken's nicht, du darfst aber auch nicht!
Caro hat geschrieben:Es gibt sicher Bücher, Romane, deren Geschichte so rund ist, daß jedes weitere Wort überflüssig wäre und auch kein Wunsch nach einer Fortsetzung besteht, weil alle Fragen beantwortet sind.
Dennoch gibt es oft viele Fans, denen es nicht genug ist, die auch bei einem Happyend eben gern wissen möchten, wie es denn aussieht, oder einfach auch die Aufregungen des gaaanz normalen Alltags dann miterleben möchten. Darf man ihnen das verübeln?
(Was ich damit ausdrücken wollte, war lediglich, dass sich manche Romane einfach nicht für Fortsetzungen eignen. Wenn z.B. eine Hochzeit am Ende stattfindet, oder zwei Liebende sich nach zahlreichen Verwechslungen endlich finden, dann war dies doch meist das Ziel des Romans, und vom Autor auch als Ende und als abgerundet vorgesehen. Fortsetzungen können ja gerne für die, die sie brauchen, geschrieben werden, nur finde ich, dass sie meistens in die Hose gehen, es häufig nur die Wiederholung vom ersten Roman ist, oder einfach nicht so originell, wie die Ursprungsidee. Das ist alles, was ich sagen wollte. )
.............Gut....... aber jetzt zurück zum Thema....
@Pixie: Stimmt, ich habe noch mal deine ersten Posts gelesen, und da stand's ja deutlich. Tschuldigung.