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BeitragVerfasst: Donnerstag 30. November 2006, 17:04 
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Austenbegeistert
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Registriert: Mittwoch 21. Dezember 2005, 12:16
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Sorry Kerstin, da war ich wohl etwas verschusselt! :/
Ich hab sie mir bestellt, bin gespannt WANN sie jetzt ankommt! ;D


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Verfasst: Donnerstag 30. November 2006, 17:04 


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BeitragVerfasst: Mittwoch 23. Mai 2007, 09:48 
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grenzenüberschreitende Fanfictionista
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Registriert: Dienstag 9. Mai 2006, 11:39
Beiträge: 502
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So, nun habe ich also die 1979/80er Verfilmung angesehen und kann ein Statement dazu abgeben.

Die Verfilmung war nicht schlecht und auch sehr romantreu, aber oft habe ich mich an Details gestört und mich teilweise regelrecht nach der 95er Version gesehnt.

Vor allem die starke Überzeichnung der Charaktere und die zusätzlich eingefügten Szenen, um wirklich jedem klar zu machen, dass Mrs Bennet doof und nervig, Lydia aufgedreht und albern und Darcy stolz und unnahbar ist, waren mir etwas zu viel.

David Rintoul als Darcy hat mir persönlich nur in zwei Szenen gefallen, nämlich genau dann, wenn er seine Wachsmaske ablegte und Emotionen zeigte. Das erste Mal war das, als Lizzy im Salon von Lady Catherine in Rosings eintrifft. Da lächelte Darcy für einen flüchtigen Moment und zeigte damit überdeutlich, dass er sich freute, Lizzy zu sehen. Das zweite Mal dann, als er zum Schluss ganz gelöst neben seiner frischverlobten herging, auch wenn ich den Übergang ein wenig krass fand, denn ein paar Schritte zuvor trug er noch die undurchdringliche Maske.

Elizabeth Garvie als Lizzy fand ich gut, sie kam meiner Vorstellung ziemlich nahe, auch wenn ich inzwischen Jennifer Ehles Gesicht im Kopf habe, wenn ich an Lizzy denke. Nicht so gefallen hat mir ihr erzwungenes Lächeln, das mir besonders unangenehm auffiel, nachdem sie Darcy zum ersten Mal in Pemberley getroffen hat und neben ihren Verwandten durch den Park schlendert. Die Gedanken aus dem Off passten überhaupt nicht zu ihrem Gesichtsausdruck. Und solche Szenen gab es noch ein paar, wenn auch nicht so krass.

Jane war recht passend, sie war auf jeden Fall sehr hübsch, wenn auch etwas zu dünn, wenn ich ihre Beschreibung im Buch richtig im Kopf habe. Dass sie in dieser Verfilmung mal nicht blond war, empfand ich überhaupt nicht störend, eher im Gegenteil.

Gar nicht gefallen hat mir Kitty, die absolut nicht mehr als siebzehnjähriges Mädchen durchging. Die war wohl eher siebenundzwanzig!

Wickham hingegen war besser getroffen als in der 95er-Verfilmung. Dem 80er Wickham konnte ich den Hallodri und Frauenheld viel besser abnehmen.

Lady Catherine fand ich auch sehr gut mit ihren fürchterlichen Ratschlägen in allen Lebenslagen und ihrer Einmischung selbst in die privaten Essgewohnheiten der Collins. Apropos Collins, auch Mr Collins war sehr gut getroffen, auch wenn David Bamber in der 95er-Version noch einen Tick schleimiger war.

Insgesamt hat dem ganzen ein wenig Atmosphäre gefehlt. Es war mir oft zu kalt und zu steril, vor allem die Darstellung von David Rintoul. Der erste Antrag war regelrecht enttäuschend. So kalt und regungslos. Das war so ein Punkt an dem ich mich ganz stark nach Colin Firth gesehnt habe. Und auch das unverhoffte Zusammentreffen in Pemberley war nicht nach meinem Geschmack. Da hätte mir - nach etwas deutlicher dargestellter Verwirrtheit - eine kleine, freudige Regung im Gesicht gefallen.

Ich werde mir diese Variante sicherlich noch einmal ansehen, das nächste Mal allerdings in der Originalversion, da ich dieses Mal die deutsche Fassung vorgezogen habe (um alles zu verstehen).


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 Betreff des Beitrags: Re: Pride and Prejudice 1979
BeitragVerfasst: Dienstag 9. Dezember 2008, 19:59 
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Austenfan
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Beiträge: 25
Wohnort: NRW
Ich habe mir letzes Wochenende die Verfilmung angesehen. Vorher habe ich mich schonmal in diesem Theard informiert und kann mich hier einigen Meinungen anschließen.
Das die Verfilumg so romangetreu war, hat mir sehr gut gefallen.
Doch als ich mit dem ersten Teil der Mini-Serie anfing, hatte ich irgendwie das Gefühl in einem Theaterstück gelandet zu sein, allerdings nur bei den Innenaufnahmen, Szenen die im Freien spielten wirkten für mich ganz normal. Ich habe mir die Filme erstmal auf Deutsch angesehen, um auch alles zu verstehen, beim nächsten Sehen werde ich es jedoch auf Englisch gucken, weil die Synchronstimmen mich so an Heimatfilme erinnert hat.

Mein jetziger Favourit ist:
P & P (1995)
an Zweiter
P & P (2005)
und an letzter Stelle
P & P (1979)


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 Betreff des Beitrags: Re: Pride and Prejudice 1979
BeitragVerfasst: Donnerstag 4. März 2010, 10:28 
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Administrator und Captain a.D. of HMS Groupread
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Registriert: Mittwoch 9. April 2008, 16:07
Beiträge: 3081
Hab die Fassung jetzt auch gesehen. Ich kann alles nachvollziehen, was hier dazu geschrieben wurde. Gewöhnen muss man sich wohl vor allem an das theaterhafte, womit ich einige Schwierigkeiten habe. Anfangs fand ich die Verfilmung gar nicht ansprechend, weder die Schauspieler noch die Inszenierung. Und weil ich sie auf Deutsch gesehen habe, fand ich auch die Synchronisation mäßig, da sind schon einige merkwürdige/unnötige Abweichungen vom Text drin. So etwa ab der 3. von 5 Folgen wurde es besser, fand ich, was aber sicher nur daran lag, dass ich mich auf die Machart eingestellt hatte, denn Darcy z.B. blieb natürlich echt mau. Also ich finde immer noch, dass diese Verfilmung schwach ist, ich würde sie niemandem empfehlen (oder nur unerschütterlichen Austen-Fans). Man merkt doch sehr, dass der Film nicht gut gemacht ist und die Rollen nicht wirklich gut gespielt sind. Aber irgendwie fand ich ihn zuletzt doch nicht mehr so schlimm - vielleicht, weil man das Bemühen der Macher merkt, eng an der Handlung des Buches zu bleiben, wenn man schon den Schwung des Textes nicht in den Fernseher kriegt. Vielleicht ist es wirklich ein guter Tipp, die Serie noch einmal zu sehen. In ein paar Jahren vielleicht...


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 Betreff des Beitrags: Re: Pride and Prejudice 1979
BeitragVerfasst: Dienstag 6. Juli 2010, 22:14 
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Austenbegeistert
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Registriert: Donnerstag 21. Februar 2008, 20:22
Beiträge: 68
Habe die Verfilmung auch (habe sie irrtümlich zu Weihnachten unter dem Baum gefunden, nachdem ich mir eigentlich die BBC Version von 95 gewünscht habe) und obwohl ich sie schon ein bisschen länger habe, habe ich beschlossen jetzt mal etwas dazu zu sagen.
Beim ersten Sehen (das war bevor ich die 95er gesehen habe) fand ich die Verfilmung nicht so dolle, besonders Rintoul hat mich wahnsinnig aufgeregt. (ich hör mich noch schimpfen ; ))
Allerdings hat dann ausgerechnet mein Buder, der noch nie etwas von Austen gelesen hat und nur Stolz und Vorurteil als Hörbuch kennt, sich die Verfilmung angeschaut und mir heftig widersprochen, so schlecht wäre sie doch gar nicht, und Rintoul wäre doch buchgetreuer, da steifer, denn so kommt Lizzy ja auch zu ihren Vorurteilen usw.
Ich war erst mal platt, dass er so für diese altmodische theaterhafte Verfilmung in die Bresche gesprungen ist.
Dann habe ich mir das Ganze nochmal angeguckt und versucht mit seinen Augen zu sehen und ich muss sagen, es hat geklappt.

Da wäre zu erst einmal Lizzy, die man mit ihrem verschmitzten Blick einfach gern haben muss und die ich persönlich stärker als die anderen beiden finde.
Der Vater, der ebenfalls mein Lieblingsvater ist, denn genau so habe ich ihn mir vorgestellt.
Außerdem Jane, die ganz toll besetzt ist, sowie Mr und Mrs Gardener (falsch geschrieben?)
Ich mag die beiden im Buch schon sehr und im Film passen sie einfach.
Mr.Collins.
Ich liebe das Collinsmotiv in der Musik. Dieses Fagott. Herrlich passend zu seiner ungelenken Art sich zu bewegen.
Auch Rintoul gewinnt bei näherer Bekanntschaft :D

Was bleibt sind die seltsamen Außenaufnahmen, die absurde Überzeichnung der armen Mary, die Theateratmosphäre und die Besetzung der Kitty und Lydia. Lydia geht noch, aber Kitty, sieht aus wie Mitte dreißig. -.-

Also trotz Mängel würde ich, hätte ich eine Rangliste, diese Verfilmung nicht hinter der von 95 platzieren :ja: Ich empfehle jedem die Verfilmung nicht nach einmaligem Angucken verstauben zu lassen, sondern ihr eine zweite Chance zu geben. (geht an Udo :D )


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 Betreff des Beitrags: Re: Pride and Prejudice 1979
BeitragVerfasst: Dienstag 6. Juli 2010, 23:17 
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Administratorin, die über den großen Teich gegangen ist.
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Registriert: Dienstag 18. Oktober 2005, 21:55
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Wohnort: Großraum Frankfurt/Main
Irisa hat geschrieben:
Außerdem Jane, die ganz toll besetzt ist, sowie Mr und Mrs Gardener (falsch geschrieben?)

Jup, sie heißen Gardiner :lach: Und ich habe die Verfilmung nicht gesehen, aber die Ausschnitte hinterließen bei mir doch das Gefühl von "Stock im Ar***" bei David Rintoul... Hat sich daran was geändert?

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 Betreff des Beitrags: Re: Pride and Prejudice 1979
BeitragVerfasst: Mittwoch 7. Juli 2010, 11:30 
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also, ich weiss nicht... wird die Verfilmung wirklich besser? Also, dass mir Darcy Buchnah erscheinen könnte, mag ja sein, aber Mr Bennet? Ich hab ihn als verbitterten, zynischen, fast bösartigen alten Knacker in Erinnerung. So wird er doch im Buch ned beschrieben! Allerdings ist schonzu sagen, dass Mr Collins imho einfach unübertrofen ist! Auch optisch, mein ich jetzt. Und ja, Lizzy find ich auch sehr passend!

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Diesen Beitrag widme ich Geralt


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 Betreff des Beitrags: Re: Pride and Prejudice 1979
BeitragVerfasst: Mittwoch 7. Juli 2010, 16:17 
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Austenbegeistert
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Registriert: Donnerstag 21. Februar 2008, 20:22
Beiträge: 68
Hm, Mr Bennet ist sicher Geschmacksache, aber ich habe ihn keineswegs als verbitterten bösartigen alten Knacker empfunden :lach:
Er ist zynisch, sicherlich, aber das ist er im Buch meiner Meinung auch.
Und ja, den Stock hat Rintoul noch auch beim zweiten Ansehen, aber seine Mimik wirkte auf mich beim zweiten Mal anschauen deutlich lebendiger, ich habe viel mehr versteckte Lächeln und Gefühlsregungen wahrgenommen. Wobei ich jetzt nicht behaupten will, dass er sich mit Colin Firth messen kann, was Gefühle-ausdrücken-ohne-das-Gesicht-großartig-zu-verziehen angeht, aber ich finde, er gewinnt beim zweiten Mal ansehen :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Pride and Prejudice 1979
BeitragVerfasst: Mittwoch 7. Juli 2010, 19:24 
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Austenbegeistert
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Jetzt macht ihr mich doch neugierig auf diese Verfilmung, die ich bis auf Ausschnitte noch nicht gesehen habe. Aber mit einem kann ich euch doch schon recht geben, Miss Elizabeth ist zauberhaft und Mr. Darcy hat einen Stock... Demnächst schaue ich mir diese Version mal an und werde ein umfassenderes Meinungsbild dazu haben können. Oder so. :D

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 Betreff des Beitrags: Re: Pride and Prejudice 1979
BeitragVerfasst: Donnerstag 8. Juli 2010, 00:02 
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Administrator und Captain a.D. of HMS Groupread
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@Irisa: Ich fand ja auch, dass die Verfilmung besser wurde, je länger ich sie mir angesehen habe. Aber der Funke sprang trotzdem nicht über, nicht mal bei Elizabeth, die ihren Job noch am besten gemacht hat, wie ich finde. Dass Du die Verfilmung sogar fast besser als die 95er findest, beeindruckt mich schwer. Ich gucke sie mir deshalb bestimmt noch mal an - aber erst in ein paar Jahren... :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Pride and Prejudice 1979
BeitragVerfasst: Donnerstag 8. Juli 2010, 08:09 
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Austenbegeistert
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Irisa hat geschrieben:
Allerdings hat dann ausgerechnet mein Buder, der noch nie etwas von Austen gelesen hat und nur Stolz und Vorurteil als Hörbuch kennt, sich die Verfilmung angeschaut und mir heftig widersprochen, so schlecht wäre sie doch gar nicht, und Rintoul wäre doch buchgetreuer, da steifer, denn so kommt Lizzy ja auch zu ihren Vorurteilen usw.
Ich war erst mal platt, dass er so für diese altmodische theaterhafte Verfilmung in die Bresche gesprungen ist.
Dann habe ich mir das Ganze nochmal angeguckt und versucht mit seinen Augen zu sehen und ich muss sagen, es hat geklappt.

sowie Mr und Mrs Gardener (falsch geschrieben?)
Ich mag die beiden im Buch schon sehr und im Film passen sie einfach.




Freilich, wie schon von meinen Vorrednerinen erwähnt hat diese Imszenierung etwas statisches, aber das haben alle Verfilmungen aus dieser Zeit, ich habe mir vor kurzem "our mutual friend" mit der ganz jungen Jane Semour/ John Mc Enery angesehen (1976) und dann im Vergleich eine Verfilmung von 1998 mit Steven Mackintosh/ Anna Friel. ( selbes Problem)
Post bei Mariakäfer, 1998 Version, lesenswert

Was jedoch die älteren Filme en neueren voraus haben ist die Text/ Atmoshärentreue, besonders signifikant wird dies wenn frau P&P 1980 und 2005 vergleicht( Mit Verlaub welcher Gentleman, und als ein solcher wird Mr. Benett bezeichnet, würde Schweine in seinem Haus dulden und das ist nur der Anfang). ( :gnade: die MM Fans werden mich prügeln, aber ich finde Rintoul oder Firth ist die bessere Besetzung)

Mr. Darcy ist statisch und verzieht keine Miene, aber tut er das im Buch, erst mit der Verlobung taut er auch und ich empfinde diese als sehr gelungen, da so seine Wandlung / Handlungen konsequent und folgerichtig sind.
Mr und Mrs. Gardiner sind genial besetzt und sehr gut dargestelt, nicht wie 1995 etwas zu braaaaaaaaaaaav.
Wer mir auch gut gefallen hat war die Darstellung der Caroline Bingley, eifersüchtig aber nicht überzogen. Bsonders die Reaktion von Darcy auf sie ist köstlich.

Gruß an euch alle

Gräfin

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Zuletzt geändert von Angelika am Freitag 9. Juli 2010, 18:31, insgesamt 1-mal geändert.
Link verschönert // Angelika


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 Betreff des Beitrags: Re: Pride and Prejudice 1979
BeitragVerfasst: Donnerstag 8. Juli 2010, 10:55 
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Gräfin hat geschrieben:
( :gnade: die MM Fans werden mich prügeln, aber ich finde Rintoul oder Firth ist die bessere Besetzung)


Ich denke, von "prügeln" sind wir hier wohl doch recht weit entfernt. Es hat jeder/jede hier so seine Meinung und das ist völlig normal. Das einzige, was mich stören würde, wäre wenn man die Meinung des anderen überhaupt nicht gelten ließe und dessen Vorlieben/Präferenzen gnadenlos niedermacht oder versucht diese ständig schlecht zu reden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Pride and Prejudice 1979
BeitragVerfasst: Donnerstag 8. Juli 2010, 11:09 
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Austenbegeistert
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:danke:
Ich wußte Du würdest mich verstehen.....
Es ist angenehm Fans um sich zu wissen, Die nicht Betriebsblind sind....
Kennst Du die Verfilmung mit Sir Laurence Olvier ?

Gräfin

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 Betreff des Beitrags: Re: Pride and Prejudice 1979
BeitragVerfasst: Donnerstag 8. Juli 2010, 11:13 
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passionierte MM-Agentin
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Gräfin hat geschrieben:
Kennst Du die Verfilmung mit Sir Laurence Olvier ?
Gräfin


Ja, :ja: zu köstlich! Ich mag die irgendwie, auch wenn so einiges "verfälscht" wurde.

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 Betreff des Beitrags: Re: Pride and Prejudice 1979
BeitragVerfasst: Donnerstag 8. Juli 2010, 12:10 
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Austenbegeistert
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richtiger Name: Dorothee
doris-anglophil hat geschrieben:

Ja, :ja: zu köstlich! Ich mag die irgendwie, auch wenn so einiges "verfälscht" wurde.


Stimmt, aber Lady Catherine ist unübertroffen !!!!!!!!!!!

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 Betreff des Beitrags: Re: Pride and Prejudice 1979
BeitragVerfasst: Donnerstag 8. Juli 2010, 14:21 
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Austenbegeistert
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Gräfin hat geschrieben:
... Mr. Darcy ist statisch und verzieht keine Miene, aber tut er das im Buch, erst mit der Verlobung taut er auch und ich empfinde diese als sehr gelungen, da so seine Wandlung / Handlungen konsequent und folgerichtig sind. ...

Als Darcy während des Netherfield Balls mit Miss Elizabeth tanzt, ist während des Gesprächs der beiden zu lesen, das er lächelt, zum Beispiel. Natürlich wird vorher und nachher klar, dass er ein sehr zurückhaltender und beherrschter Mann ist, der erst mit dem Eingestehen und Akzeptieren seiner Gefühle 'auftaut'. Aber das er so gar keine (Gefühls-)Regung zeigt, finde ich nicht. :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Pride and Prejudice 1979
BeitragVerfasst: Donnerstag 8. Juli 2010, 15:06 
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Austenbegeistert
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Zugegeben, doch so intensiv wie CF ist er nicht !

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 Betreff des Beitrags: Re: Pride and Prejudice 1979
BeitragVerfasst: Donnerstag 8. Juli 2010, 15:32 
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Austenbegeistert
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Registriert: Samstag 16. Januar 2010, 00:46
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Och naja, das liegt in der Fantasie eines jeden, würde ich sagen. Jede/r hat seine ganz persönliche Vorstellung von Darcy beim Lesen des Buches. Das ist auch gut so. :wink:

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 Betreff des Beitrags: Re: Pride and Prejudice 1979
BeitragVerfasst: Samstag 21. August 2010, 20:59 
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Registriert: Montag 31. Juli 2006, 22:16
Beiträge: 691
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So ich habe diese Verfilmung nun auch endlich gesehen, nachdem ich sie schon fast ein halbes Jahr im Schrank habe...

Es war.. interessant. Definitiv sehr werkgetreu, allerdings hat mich diese Theaterhaftigkeit ab und an gestört - nicht immer aber manchmal war es irgendwie zuviel. Die Charaktere waren größtenteils gut getroffen. Elizabeth Garvie als Elizabeth war wirklich gut! Was mich an ihr allerdings minimal gestört hatte - irgendwie wirkte es IMO immer so als wäre da wirklich eine kleine Zuneigung zu Wickham, selbst als die beiden das letzte Mal aufeinandertreffen wirkt sie immer noch sehr nett, ihm immer noch irgendwie zugetan - aber vlt. ist das nur meine Meinung nach dem ersten sehen.

Lady Catherine war gut (wenn auch nicht so fabelhaft wie Judi Dench) Extrem nervtötend *lach*

David Rintoul - hm... er war nicht schlecht, wenn auch für mich jedenfalls etwas steif, aber das ist ja Geschmackssache. Vor allem anfangs fand ich ihn sogar etwas gemein (bei seinen Bemerkungen in Netherfield zu den Hurst und den beiden Bingleys) aber er wurde dann etwas netter. Insgesamt aber mein least favourite Darcy.

Caroline Bingley war super :) Immer lässt sie ihre Spitzen los und will gefallen. Aber Darcy ging gar nicht darauf ein. bzw. weist sie indirekt zurück. Hier hat das Zusammenspiel super geklappt.

Was mich etwas gestört hat: Mr Bennet, Kitty und Mary
Kitty war altersmäßig ne totale fehlbesetzung
Mary fand ich auch etwas.. seltsam dargestellt. Teilweise sah sie aus wie ein Junge den man verkleidet hat und das fand ich dann schon etwas unfair.
Mr Bennet war mein größtes Problem... Oft wirkte er auf mich sehr distanziert, sehr zynisch gegenüber seiner Frau und auch seinen Töchtern (außer Elizabeth und Jane) ab und an mal beleidigend.

Ich denke ich werde ihn auf jeden Fall nochmal sehen um ihn noch mal in Ruhe beurteilen zu können.

_________________
Zita-Bekehrerin (direkt/indirekt): Angelika - Kerstin - Aslan - Magdalena - Sachmet - Udo


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 Betreff des Beitrags: Re: Pride and Prejudice 1979
BeitragVerfasst: Mittwoch 29. September 2010, 15:42 
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Austenexperte
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Registriert: Dienstag 14. Juli 2009, 15:59
Beiträge: 926
Wohnort: Sachsen
Zur Vervollständigung meiner stetig wachsenden Sammlung an JA- Verfilmungen, habe ich mir jetzt diese Verfilmung gegönnt :ja:
Nachdem ich mich schon hier durch die diversen Beiträge gelesen habe, ein paar meiner Gedanken dazu, ich habe dem Originalton den Vorzug gegeben:

Die beiden Hauptdarsteller gefallen mir ganz gut, allerdings ist David Rintoul schon etwas steif, da ich das ja schon vorher wusste, hat es mich aber eigentlich nicht besonders gestört.
Mr. Collins fand ich sehr gut besetzt und einen überaus wunderbaren Empfänger all der Einmischungen die Lady Cathrine so auf Lager hatte. Wie die sich in das Leben Anderer einmischte, war gut dargestellt und sie herrlich hochmütig. Passend dazu hat Elizabeth ihr wunderbar die Tür gewiesen :top:
Gegen die kränkliche Konstitution der 95'er Anne de Bourgh wird wahrscheinlich niemand ankommen, aber hier tat einem Miss de Bourgh richtig leid, sie wirkte, als würde sie sich für die Impertinenz ihrer Mutter entschuldigen wollen und ließ sich auch nicht einfach hin und her schieben, wie eine Schachfigur.
Mrs. Bennet gefiel mir eigentlich auch ganz gut: beständig mit Putz und Aussehen ihrer Töchter beschäftigt und immer bedacht, sie gut zu verheiraten. An einer Stelle, kam auch gut raus, daß sie sich von Mr. Bennet in dieser Beziehung total im Stich gelassen fühlte. Sie war nicht ganz so überdreht, wie Alison Steadman, die manchmal doch ein bischen zu sehr übertrieben hat.
Mr. Bennet ist stellenweise doch sehr zynisch dargestellt manchmal auch meiner Ansicht nach etwas zu unhöflich seiner Frau gegenüber im Beisein der Töchter (um es mal so vorsichtig auszudrücken)
Schön finde ich, daß Mary nicht ganz sooo furchtbar singt, das fand ich in der 95'er doch auch etwas stark aufgesetzt.
Gut gefällt mir auch der Umgang der Schwestern untereinander. Aber, wie so viele: Kitty ist total fehlbesetzt weil zu alt, sie wirkt eher wie die Zweitbesetzung von Jane Bennet.
Miss Bingleys Enttäuschung, als Darcy bekennt, daß er Elizabeth schon lange für "one of the handsomest Woman of my aquaintance" hält, ist wunderbar, wie ihr das Gesicht einfriert :fies_sei:
Mr. Hurst ist "very plain" so ein richtiger Langweiler. Bingley gefällt mir auch. Und Wickham ist ein richtig gutaussehender Fiesling, man kann schon verstehen, das Lizzy ihm am Anfang auf den Leim ging.
Was mir gut gefällt, hier kann man Lizzys Gedanken nachdem sie den Brief von Darcy gelesen hatte, besser nachvollziehen, auch wenn, wie schon mal erwähnt, die Stimme aus dem Off nicht immer mit ihrer Mimik zusammenpasst.

Da der Winter vor der Tür steht, ist damit zu rechnen, daß ich mir diese Version auf jeden Fall nochmal ansehe, wogegen es die 2005'er wohl schwer haben wird, trotz dem recht guten Matthew, muss sie doch jetzt gegen 2 Versionen ankämpfen, die mir besser gefallen.

Elanor

_________________
[During the 1960s] I think there was more sex in those old films than in all that thrashing around today. I'm tired of sex scenes.
Claudette Colbert

sadly enough, this is more than true in our times


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