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BeitragVerfasst: Dienstag 4. Juli 2006, 15:14 
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Austenfan

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Hey Leute,

ich bin richtig aufgeregt auf heute abend. Endlich kommt die Stolz und Vorurteil Verfilmung von 1940. Mittlerweile habe ich ja den Verdacht, dass ich den Film schon mal als Kind gesehen habe, einige Filmfotos kommen mir bekannt vor.
Neugierig bin ich aber auch deswegen, weil Aldous Huxley das Drehbuch geschrieben hat. Das einzige was ich sonst von ihm kenne ist "Brave New World" und das passt ja nun überhaupt nicht zu Jane Austen.
Und Lady Catherine gibt sich die Ehre als Kupplerin? Oh wie bin ich neugierig.
Geht es euch auch so? Wie soll ich den Tag bloß rum kriegen?

Gruß Doro

:tannenbaum: :jump:

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Verfasst: Dienstag 4. Juli 2006, 15:14 


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BeitragVerfasst: Dienstag 4. Juli 2006, 15:38 
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Austenexperte
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Aldous Huxley, das erklärt einiges. Habe den Film schon gesehen und war eher schockiert als erfreut darüber, aber ich will dir ja nicht die Vorfreude verderben. Ist ein netter Film, hat nur meines Erachtens nicht so wahnsinnig viel mit dem Original, also dem Buch gemein.

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BeitragVerfasst: Dienstag 4. Juli 2006, 16:38 
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D'Arcy-Expertin mit Adelsaffinität
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Hallo,
war das nicht auch die Fassung, wo die Kostüme eher dem Mittelalter (Heinrich VIII. bzw. Elisabeth I.) entspringen ...?
Sah für mich zumindest nach dem Cover so aus?
Liebe Grüße, Caro


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BeitragVerfasst: Dienstag 4. Juli 2006, 16:42 
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Austenexperte
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Furchtbarstes Biedermeier! Rüschchen und Schleifchen en masse. Aber immerhin Laurence Olivier. Ich werde es auf jeden Fall aufnehmen. Vielleicht wird es bei mehrmaligem Sehen ja besser.


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BeitragVerfasst: Dienstag 4. Juli 2006, 16:54 
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D'Arcy-Expertin mit Adelsaffinität
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Echt, Biedermeier ...? Ist ja noch schlimmer, obwohl die Kleidung schöner war und bequemer, schließlich gab es für uns Damen inzwischen auch richtige Reithosen/-Röcke und wir mußten nicht mehr in diesem schrecklichen Damensattel reiten ...fürchterlich.

Trotzdem weiß ich nicht, ob ich mir die DVD kaufen werde, ich erinnere mich auch daran, dass die Story nicht ganz passte ...
Grüße, Caro


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BeitragVerfasst: Dienstag 4. Juli 2006, 17:09 
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Austenexperte
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Gib Dich da lieber keinen Illusionen hin. Es mag zwar Reitkostüme gegeben haben, aber den Damensattel gab es immer noch (Ich befürchte jedesmal, wenn in einem Film die Damen reiten, daß die runterrutschen.) Und Reithosen gab es, glaube ich damals noch nicht, die ersten Damenhosen, die ich registriert habe, waren Fahrradhosen, irgendwann Anfang des 20. Jht. oder Ende des vorangangenen Jht. Und ich weiß nicht, ob es beim Reitkostüm da eine Erleichterung gab, aber es war die Zeit der Korsetts. Und zwar der recht hübsch unbequem Geschnürten.

Wenn man von den schön gemütlichen Sofas absieht, ist das Biedermeier auf der ganzen Kulturbreite (Mode, Architektur, Musik) für mich eine der häßlichsten Zeiten. Literatur nehme ich davon allerdings aus.


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BeitragVerfasst: Dienstag 4. Juli 2006, 17:09 
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Austenexperte
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Ich habe den Film bisher nur einmal gesehen, im Originalton (ich bin aber auf den deutschen Ton heute gespannt, da ich den meistens in den alten Filmen unerträglich finde!). Mein erster Eindruck damals war auch, dass ich geschockt war. Aber nur für sich betrachtet ist er eigentlich ganz nett, wenn man auf die alten Filme dieser Zeit steht. Großes Manko ist natürlich, dass er nicht mehr viel mit dem Buch zu tun hat. Und das zieht sich durch praktisch alles: Garson und Olivier sind beide über dreißig, was zumindest bei ihr störend ist, Kostüme, Make up, geänderte Handlung.......
Über die Kostüme habe ich mal gelesen, dass einige aus "Gone with the Wind" verwendet wurden, also "Civil War- Zeit" statt Regency.
Aber wenn man alle Fehler beiseite nimmt ist der Film eigentlich doch ganz unterhaltsam, man sollte ihn wirklich als Film und als JA-Verfilmung betrachten!

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Friedrich Dürrenmatt

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is in general read without pleasure-
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BeitragVerfasst: Dienstag 4. Juli 2006, 17:12 
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die Kostüme sind aber nicht Biedermeier, sondern eher später, also viktorianisch, um 1860. Biedermeier war ja bloß bis 1840 (?).
Auf jeden Fall sind sie falsch! :D

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BeitragVerfasst: Dienstag 4. Juli 2006, 17:25 
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D'Arcy-Expertin mit Adelsaffinität
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Sorry, das stimmt so nicht. Viktorianisch leitet sich ab von Viktoria und die kam gleich nach Georg III bzw. (Heinrich IV?). Biedermeier war um einiges später. Dazwischen war doch noch Jugendstil ...?
Liebe Grüße, Caro


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BeitragVerfasst: Dienstag 4. Juli 2006, 17:32 
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Austenexperte
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Caro hat geschrieben:
Sorry, das stimmt so nicht. Viktorianisch leitet sich ab von Viktoria und die kam gleich nach Georg III bzw. (Heinrich IV?). Biedermeier war um einiges später. Dazwischen war doch noch Jugendstil ...?
Liebe Grüße, Caro


sorry, aber das stimmt jetzt nicht! :wink:
Biedermeier war von ca. 1815 bis 1840, der Begriff "Biedermeier" stammt aber aus der Zeit um 1900. Um die Jahrhundertwende gab es den Jugendstil (aber nur als Kunstepoche- ich wohne nämlich in einem Haus aus dieser Zeit!) Und Viktoria war Ende 1830er bis 1900 Königin, davor war es ihr Onkel Wilhelm IV..

also meiner Meinung sind die Kostüme viktorianisch oder eben aus der Civil War -Zeit, wie man will.

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BeitragVerfasst: Dienstag 4. Juli 2006, 17:41 
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D'Arcy-Expertin mit Adelsaffinität
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Simone,
Entschuldigung, du hast recht, mea culpa !
Ich dachte der Jugendstil käme gleich nach dem Spätbarock/Rokoko, der ungefähr zur gleichen Zeit war wie der Viktorianische in England, den es ja auch nur dort gab. Ich war fest überzeugt, dass Biedermeier später war, aber ich gebe mich geschlagen ...Heute ist nicht mein Tag !
Liebe Grüße, Caro


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BeitragVerfasst: Dienstag 4. Juli 2006, 18:42 
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Der Jugendstil kam erst zu Beginn des 20. Jh auf. Direkt nach dem Historismus. ;)
Und die Kleider in P&P 1940 sind spätes Biedermeier... zumindest ansatzweise. Ziemlich seltsam! :D
Die Moden hießen ja auch durchaus unterschiedlich je nach Land. "Biedermeier" gab es in England nicht, das ist so ziemlich alles "Viktorianisch".
Und eine viktorianische Dame hätte nicht ihre Beine zum Reiten gespreizt. :thud:
Die ritten im Damensattel, mit überlangen, schicklichen Röcken, dazu ein Korsett drunter... die Jacke mit Stäbchen versteift, der Kragen ebenso....
und dann sittsam im Damensattel.
Kaiserin Sissy soll darin Meisterin gewesen sein.
Und von "bequem" kann kaum die Rede sein, weil VOR dem Empire schon Korsetts in Mode waren ( nannten sich Schnürmieder), die zwar ordentlich steif waren, aber nicht so knalleng geschnürt wurden. Während des Directoires und Empires trug man, wenn es ging, kein Korsett oder eher etwas, was an einen der heutigen langen BHs erinnert ( allerdings vorne mit einem Stab drin..).
Im Biedermeier, als die Taille wieder runterrutschte, entdeckte man die Korsetts neu und man begann sich wie wild zu schnüren.
Den Höhepunkt erreichte man aber erst Ende des 19. Jh.
Grüße,
Kerstin

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BeitragVerfasst: Dienstag 4. Juli 2006, 19:46 
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Austenfan

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Naja das Beste an der Verfilmung von 2005 sind ja auch die Bilder und nicht die Schauspieler oder die Kostüme. Es wird so wohl mit fast allen Verfilmungen sein. Trotzdem können diese Filme sehenswert sein, jeder auf seine Weise. Und wenn ich daran denke wie lange ich darauf gewartet habe diesen Film zu sehen, ist er mir im Moment um ein vielfaches lieber als die 1995er und 2005er Verfilmung. An 1979 wird er logischer Weise nicht ranreichen, die Verfilmung hat mich zu Jane Austen gebracht. Ich werde Fay Weldon ewig dankbar sein für dieses wunderbare Drehbuch, sonst hätte ich den Fernseher womöglich ausgemacht und wäre erst Jahre später oder vielleicht NIE! auf Jane Austen gestoßen.
Gruß Doro

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BeitragVerfasst: Dienstag 4. Juli 2006, 19:59 
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Archivarius

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Kerstin hat geschrieben:
... Die ritten im Damensattel, mit überlangen, schicklichen Röcken, dazu ein Korsett drunter... die Jacke mit Stäbchen versteift, der Kragen ebenso.... und dann sittsam im Damensattel. ...

Intressehalber: Bist Du sicher, dass sie so auch auf den Jagden ritten? Oder gab's da spezielle Dresses?

@Caro: Hüstel: Nach George III., kam George IV. - nach dem Wilhelm IV. ... und dann erst Viktoria I. ... Ähem: Heinrich der IV.? - heute ist wohl sehr heiß bei euch im Büro? ... oder seit ihr schon alle blau wegen Fußballspielen? :wink:

Bruki

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BeitragVerfasst: Dienstag 4. Juli 2006, 21:30 
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Administratorin, die über den großen Teich gegangen ist.
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Sind Teile der Kostüme nicht auch aus Kostengründen aus der Verfilmung von Vom Winde verweht?? Und das ist sehr viktorianisch, wenn ich mich recht entsinne......

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BeitragVerfasst: Mittwoch 5. Juli 2006, 00:40 
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Bruki hat geschrieben:
Kerstin hat geschrieben:
... Die ritten im Damensattel, mit überlangen, schicklichen Röcken, dazu ein Korsett drunter... die Jacke mit Stäbchen versteift, der Kragen ebenso.... und dann sittsam im Damensattel. ...

Intressehalber: Bist Du sicher, dass sie so auch auf den Jagden ritten? Oder gab's da spezielle Dresses?

Bruki

Das Korsett war immer drunter und besonders Sissi war sehr stolz auf ihre EXTREM schlank geschnürte Taille und ihre Fähigkeiten im Reiten.
Sicher gab es spezielle Kleidung für Jagden wie fürs Ausreiten im Park, aber die steifen Stäbchen waren überall drin.
Ich verweise gerne auf diesen Thread bei der Hobbyschneiderin.
In einem der Links dort heißt es wie folgt:
Zitat:
Im 19. Jhdt trug die Frau nach 1830 eine anliegende, weiße Lingeriebluse oder ein Tuchtaille (Jacke) mit kleinen Frackschößen und modischen Ärmeln, darunter stets ein Korsett. Der Rock entsprach bis Anfang des 20. Jhdts der Zeitmode mit wenigen, den Erfordernissen entsprechenden Vereinfachungen, teilweise auch mit Schleppe.

Nach 1850 bis Anfang des 20. Jhdts trug die Frau den Reitrock, der auf der linken Seite bis zu den Sporen reichte, rechts aber wesentlich länger war und zum Gehen auf gleiche Länge hochgeknöpft wurde, darunter ein langes Beinkleid mit Steg oder eine Kniehose mit Gamaschen. Dazu eine im Stil des Herrenhemdes gehaltene Bluse mit Plastron oder Krawatte und Zylinder mit Schleier sowie Schnürstiefletten mit niedrigem Absatz. Die Reitkleidung der Frau beeinflußte das Aufkommen des Kostüms.

Das untere Bild zeigt verschiedenste Teile eines Reitkostümes aus dem Jahre 1888. Drei verschiedene Arten des Reitkleides wurden von den Modeschneidern für eine Dame dieser Zeit angefertigt. Diese Reitkleider wurden entweder im Park oder für die Jagd oder die einfachen Schnitte in den heißen Sommermonaten getragen.
Dieser englische Stil ist sehr wohl auch in anderen europäischen Länder der damaligen Zeit zu finden - mit geringen Unterschieden.
Der Rock ist eher "kurz", das Jäckchen extrem eng und die Hosen sind lang genug um unter dem Fuß befestigt werden zu können, oder die Dame trug kurze Breeches bis zum Knie reichend in Verwendung mit hohen Stiefeln.
Damensattel.org
Es wird vermutlich ein entsprechendes Korsett gewesen sein, aber es war garantiert nicht einfach, so geschnürt zu reiten.

Ich hatte irgendwo mal gelesen, dass man nicht noch einen Film im Empirestil drehen wollte... und darum andere Kleider nahm. :nixweiss:
Grüße,
Kerstin

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BeitragVerfasst: Mittwoch 5. Juli 2006, 00:52 
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Piratensüchtige Administratorin, ebenfalls Seriensuchti mit Mittelalterpräferenz und spätes Girlie
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Und falls jemand Bilder sehen möchte... Ageless Patterns.
Das ist zwar alles später angesiedelt, aber dort sind auch Reitkorsetts. ;)
Und die Schnitte sind A!
Grüße,
Kerstin

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BeitragVerfasst: Mittwoch 5. Juli 2006, 09:50 
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D'Arcy-Expertin mit Adelsaffinität
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Bruki, und alle
ich sagte ja, gestern war nicht mein Tag. Habe heute auch verschlafen, bin mit Kopfschmerzen aufgestanden. Ich habe jetzt auch je nach Wetterlage manchmal Ausfälle (bei dem Unfall vor 4 Jahren, den ich mal erwähnt hatte, mein Auto hatte sich um einen Baum gewickelt, hatte ich unter anderem ein Schädel-Hirn-Trauma und 3 kleinere Hirnblutungen). Ich hatte alles vergessen, ausser meinem Namen und meiner Tochter. Ich bin heilfroh, dass ich wieder laufen, sprechen und Schreiben kann und dass man mir kaum was anmerkt. Es kann nur, sorry, falls das passiert, dazu kommen dass ich Jahreszahlen oder Namen vertausche ...
Bitte seid aber so lieb, und weist mich darauf hin, dann krieg ich wieder mehr Ordnung in die Birne ...!!!

Und ich will kein Mitleid, dachte nur, ist gut, wenn ihr das wisst, wegen gewisser Unzulänglichkeiten !!!

Liebe Grüße, Caro


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BeitragVerfasst: Donnerstag 3. August 2006, 19:17 
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Austenfan

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Gestern habe ich es endlich geschafft meine Aufnahme anzusehen, als der Film lief, wurde ich dauernd von fußballgestörten Leuten genervt; Italien hatte an dem Abend gegen Deutschland gewonnen. Danach war ich längere Zeit in Urlaub.
:lach: :lach: :lach: :lach: :lach: :lach:
Ich habe wirklich sehr viel gelacht, eine sehr nette Verfilmung! Viel besser als diese steife 1995 Version oder die Super-Bilder-Verfilmung von 2005. Bei beiden fehlt genau das was der Film von 1940 bietet: Humor!!! In dieser Ausgabe finde ich auch meine Elizabeth Bennet! Es ist deutlich zu spüren, dass Aldous Huxley sein Handwerk beherrscht, es findet eine logische Handlungsfolge statt, etwas was mir in der neusten Verfilmung absolut fehlt.
:lach: :lach: :lach: :lach: :lach: :lach:
Heute und die nächsten Abende werde ich mir wohl meine Lieblings-Version von 1979 ansehen, wird etwas dauern, da ich sie nur in Englisch habe.
:english: :english: :english: :english:
Gruß Doro

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BeitragVerfasst: Sonntag 6. August 2006, 19:26 
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Prüde Zimperliese

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Doro hat geschrieben:
Viel besser als diese steife 1995 Version oder die Super-Bilder-Verfilmung von 2005. Bei beiden fehlt genau das was der Film von 1940 bietet: Humor!!


Wenn Du in der 95er Verfilmung tatsächlich keinen Humor findest, dann müssen wir beide zwei verschiedene Versionen gesehen haben... :gruebel: :wink: Aber genau wie über Geschmack kann man sich sicher auch über trefflich über Humor streiten, nicht wahr :ja: :D

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Viele Grüße
Bezzy


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BeitragVerfasst: Sonntag 6. August 2006, 22:44 
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Austenkenner
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Registriert: Freitag 6. Januar 2006, 19:40
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Also ich lach' mich immer scheckicker, je öfter ich die 95er Version sehe.
Kann es sein, Doro, dass du dir diese verfilmung nur einmal oder so angesehen hast. Da kann das Unlustigkeitsempfinden ( :P )daran liegen, dass man sich zuanfangs ja noch stärker auf die Sprache konzentriert und die überaus lustige Interpretation vieler Szenen vielleicht als nicht so auffällig empfindet.

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No lace, Mrs. Bennet! No lace!


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BeitragVerfasst: Sonntag 6. August 2006, 23:37 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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Registriert: Mittwoch 19. Oktober 2005, 21:13
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ich frage mal hier, weil es vielleicht hier am besten passt: gibt es diese verfilmung auf dvd? würde sie zu gerne mal sehen, besonders, weil mir huxley's version von "jane eyre" ziemlich gut gefallen hat. und von lawrence olivier ganz zu schweigen. :oops:

videorecorder hab ich nämlich nicht.... :/

edit: ah, o.k. ... der austenblog hat mir grad zufällig die frage beantwortet: im oktober kommt die dvd raus.


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BeitragVerfasst: Montag 7. August 2006, 14:34 
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Archivarius

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Julia hat geschrieben:
ich frage mal hier, weil es vielleicht hier am besten passt: gibt es diese verfilmung auf dvd? würde sie zu gerne mal sehen ...

Ich warte auch schon ewig auf die DVD, hab sogar die kürzliche Ausstrahlung verpasst, weil ich davon ausging bald eine zu haben :wink: - hat aber nicht geklappt, der Plan ging schief :tot: ... Aber Oktober ist gut... Ist das bei Amazon schon angekündigt worden oder gibt's die nur in USA oder UK?

Bruki :cool:

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BeitragVerfasst: Montag 7. August 2006, 15:54 
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Austenkenner

Registriert: Dienstag 25. Oktober 2005, 18:59
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Julia hat geschrieben:
ich frage mal hier, weil es vielleicht hier am besten passt: gibt es diese verfilmung auf dvd? würde sie zu gerne mal sehen, besonders, weil mir huxley's version von "jane eyre" ziemlich gut gefallen hat. und von lawrence olivier ganz zu schweigen. :oops:

videorecorder hab ich nämlich nicht.... :/

edit: ah, o.k. ... der austenblog hat mir grad zufällig die frage beantwortet: im oktober kommt die dvd raus.


Ach, das ist mir auch neu *schön* Weiss man schon, ob auch auf deutsch? Oder nur mit englischer Tonspur?
Ich habe die deutsche Synchro auf DVD (aus dem TV aufgenommen) und eine englische DVD, die aus dem asiatischen Raum kommt :)


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BeitragVerfasst: Montag 7. August 2006, 20:52 
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Austenfan

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Wohnort: dort wo es am schönsten ist
Also, die Verfilmung von 1995 finde ich vor allem deshalb völlig steif, weil niemals etwas in Unordnung ist. Alles liegt steif und adrett aufgeräumt, am dafür vorgesehenen Ort. Die Kleidung sitzt hundertprozentig perfekt (ausser bei Darcy nach seinem Bad), die Gesichter sind glatt, die Haare anständig gekämmt. Es fehlt an Leben.


Dieser ewig lange, schmachtende Blick, mit dem Mr Darcy Lizzy in Pemberley ansieht, der ist so leblos, man merkt richtig, dass die Szene in Zeitlupe abgespielt wird. Ja, ich weiß, die meisten sind empört, wenn sie dies lesen. Aber ich kann diesem Blick nichts abgewinnen, er ist so lang, dass mein Hintern jedesmal anfängt zu jucken und ich denke, hör auf, Elizabeth so anzuglotzen, das mag sie ganz bestimmt nicht, obwohl sie ja genau so schmachtend zu ihm sieht.
Wie oft werdet ihr mich jetzt schlagen? :box: :box: :box:


Da ist mir die Romantik in der 2005er Verfilmung ehrlich lieber. Oder eben in der alten, weil die Personen für meinen Geschmack mehr Leben in den Knochen haben. Is so!

Da nützt auch kein Humor mehr, ich möchte lachen, nicht grinsen. :lach:

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BeitragVerfasst: Dienstag 8. August 2006, 09:27 
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Archivarius

Registriert: Mittwoch 19. Oktober 2005, 09:04
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Doro hat geschrieben:
Also, die Verfilmung von 1995 finde ich vor allem deshalb völlig steif, weil niemals etwas in Unordnung ist. Alles liegt steif und adrett aufgeräumt, am dafür vorgesehenen Ort. Die Kleidung sitzt hundertprozentig perfekt (ausser bei Darcy nach seinem Bad), die Gesichter sind glatt, die Haare anständig gekämmt. Es fehlt an Leben. ...

Na ja, bis auf der Netherfield-Szene, wo Elizabeth "6 inches deep in mud" gebadet eintrifft und Mr. Darcy sie mit einer "Erektion" erwartet (lt. seiner eigenen Aussage im "Bridget Jones"-Interview)... :wink:

Ja, das mit den etwas "sterilen" Interieur kann man so sehen: Die Wohnungen sahen ein wenig museal clean aus und die weißen Kleider Janes und Elizabeth' wirkten für die Gartenarbeit - auch wenn man nur Margeritten abschneidet - etwas deplatziert... Und wenn man sich vorstellt, das Darcys Hunde in Pemberley herumsabberten und die Möbel und Vorhänge annagten, hat man nur sehr wenige Spuren davon entdecken können... Aber das hat doch nix mit einem angeblichen Mangel der Verfilmung an Humor zu tun?

Bruki :cool:

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Zuletzt geändert von Bruki am Dienstag 8. August 2006, 09:43, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Dienstag 8. August 2006, 09:36 
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Prüde Zimperliese

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Doro hat geschrieben:
Aber ich kann diesem Blick nichts abgewinnen, er ist so lang, dass mein Hintern jedesmal anfängt zu jucken und ich denke, hör auf, Elizabeth so anzuglotzen, das mag sie ganz bestimmt nicht, obwohl sie ja genau so schmachtend zu ihm sieht.


:lach: :lach:

Och, wenn es Elizabeth nicht gefällt, macht nix. Mir gefällt es umso mehr...

Nö, schlagen macht keinen Spaß. Wenns Dir nunmal nicht gefällt, gefällts Dir eben nicht. Kann ich persönlich gut mit leben und es bleibt umso mehr für mich. :aetsch: :D

Also, anstatt Kloppe, wie wärs mit :keks:

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Viele Grüße
Bezzy


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BeitragVerfasst: Dienstag 8. August 2006, 10:30 
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Austenfan

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Oh man was "Bridget Jones" eigentlich mit "Stolz und Vorurteil" zu tun? Die einzige Gemeinsamkeit war der Name Mr. Darcy. Noch dazu waren Buch und Film total albern, wie die Kömodien früher mit Peter Alexander. Peinlich und grottenschlecht. Den Vergleich von Helen Fielding mit Jane Austens Literatur halte ich für eine Beleidigung.
Aber auch hier hat jeder eine andere Meinung, soll auch so sein.
Ich persönlich war jedenfalls völlig entsetzt und habe sogar an mir selbst gezweifelt als ich das Buch gelesen habe.
Eines Tages lag ich völlig wehrlos im Krankenhaus, da bekomme ich dieses Buch geschenkt. Zuerst habe ich es ganz unten im Nachtschrank vergraben, es fiel aber immer wieder raus, wenn ich andere Dinge suchte, also habe ich es doch gelesen. Ein dicker dicker Fehler! Alle hatten es mir empfohlen, da geht es auch um Stolz und Vorurteil. Ich habe immer befürchtet, wenn ich das Buch lese, bekomme ich Pickel. Ja richtig dicke fette Gehirnfurunkeln und wie ihr merkt ist es eingetreten, ich bekomme immer noch Wortausschlag wenn dieses Buch erwähnt wird, das sind die Spätfolgen mit denen ich leben muss. :tot:

Gruß Doro

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BeitragVerfasst: Dienstag 8. August 2006, 11:08 
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Archivarius

Registriert: Mittwoch 19. Oktober 2005, 09:04
Beiträge: 2742
Wohnort: Brandenburg
Doro hat geschrieben:
Oh man was "Bridget Jones" eigentlich mit "Stolz und Vorurteil" zu tun? ... Ich habe immer befürchtet, wenn ich das Buch lese, bekomme ich Pickel. Ja richtig dicke fette Gehirnfurunkeln und wie ihr merkt ist es eingetreten, ich bekomme immer noch Wortausschlag wenn dieses Buch erwähnt wird, das sind die Spätfolgen mit denen ich leben muss. :tot:

Schön, dass Du uns an Deinen Furunkeln teilhaben lässt... :wink:

Doro hat geschrieben:
... Den Vergleich von Helen Fielding mit Jane Austens Literatur halte ich für eine Beleidigung. ...

Wer hat das verglichen? :eek:

Ich fand die BJ-Bücher sehr amüsant...

Bruki :cool:

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"There’s no one to touch Jane when you’re in a tight place. Gawd bless ’er, whoever she was."
(Rudyard Kipling, The Janeites)


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BeitragVerfasst: Dienstag 8. August 2006, 14:44 
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Prüde Zimperliese

Registriert: Sonntag 18. Juni 2006, 12:32
Beiträge: 2072
Ok, Dein Hintern juckt, du bekommst Pickel und Gehirnfurunkel und wirst auch noch mit Wortausschlag (was immer das ist) bestraft.

Das hört sich echt übel an! Ich empfehle in diesem Fall das Aufsuchen eines kompetenten Arztes (vorzugsweise einer, der sich auch noch mit chronischer Humorlosigkeit auskennt... :D ).

Nix für ungut... :clown:

_________________
Viele Grüße
Bezzy


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