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BeitragVerfasst: Montag 11. Juni 2007, 18:28 
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Piratensüchtige Administratorin, ebenfalls Seriensuchti mit Mittelalterpräferenz und spätes Girlie
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Registriert: Dienstag 18. Oktober 2005, 22:38
Beiträge: 6885
Wohnort: Wo die Messer und Schwerter herkommen
Herrje, könnt ihr nicht mal einen Hauch anders denken als Schwarz und Weiß?
Wenn mir jemand in einer Rolle nicht gefällt, dann liegt das an der Rolle und nicht zwingend am Schauspieler.

So einfach ist das.

Und da ist es mir wirklich scheißegal, ob das grade ein Schauspieler ist, den ich mag oder nicht.

Ich finde es absolut nervtötend, wie jeder Hauch von Kritik an einem Schauspieler direkt als "ihr mögt den nicht" und mit einem "aber wenn ich was über euren Liebling sage" beantwortet wird.
Damit tötet man wirklich jede halbwegs sachliche Diskussion.

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"I think that we like those kind of entertainment just to have the opportunity to become a child again during 42 minutes."


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Verfasst: Montag 11. Juni 2007, 18:28 


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BeitragVerfasst: Dienstag 12. Juni 2007, 08:34 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Es ging mir um das Dumm blickend und nicht um die Kritik an sich und dachte das auch rübergebracht zu haben. Ich möchte doch nur, dass nicht so gleich so "scharf geschossen" wird. Und ich habe auch nicht geschrieben wie du mir so ich dir. Es geht mir doch bloß um die Tonart und nicht die Diskussion an sich.

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Schritte wagen im Vertraun auf einen guten Weg, Schritte wagen im Vertraun das letztlich ER mich trägt, Schritte wagen weil im Aufbruch ich nur sehen kann, für mein Leben gibt es einen Plan.
Clemens Bittlinger


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BeitragVerfasst: Dienstag 12. Juni 2007, 09:53 
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Austenexperte
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Sagen wir mal so: Du formulierst zumindest so, daß es mißverständlich wirkt. Vielleicht schluckst die Vergleiche mit Lieblingen anderer Forumsmitglieder einfach ungesagt hinunter, um künftig Mißverständnisse zu vermeiden und suchst andere Formulierungen?


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BeitragVerfasst: Dienstag 12. Juni 2007, 11:20 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Ich dachte eigentlich, man merkt es am ehesten bei den eigenen Lieblingen. Da ist man meist sensibler. Und warum dann nicht auch bei Ciaràn Hinds oder wie sie alle heißen? Und zumindest für mich ist es halt etwas anderes ob es heißt, ich mag ihn nicht, er gefällt mir nicht oder so. Aber dumm blickend empfinde ich halt als abwertend, idiotisch oder so ähnlich.

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BeitragVerfasst: Dienstag 12. Juni 2007, 12:58 
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Austenkenner
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Aber wenn er doch dumm in der Gegend rum schaut ;)
Sollte nicht abwertend sein, nur mein sehr subjektives Empfinden.


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BeitragVerfasst: Dienstag 12. Juni 2007, 15:06 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Da fällt mir jetzt etwas ein, was du wohl meinst: dumm aus der Wäsche schauen! :wink: Damit kann ich mich auch anfreunden. Es klingt irgendwie netter, auch wenn es Haarspalterei ist. :nixweiss:

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BeitragVerfasst: Dienstag 12. Juni 2007, 19:43 
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Piratensüchtige Administratorin, ebenfalls Seriensuchti mit Mittelalterpräferenz und spätes Girlie
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Beiträge: 6885
Wohnort: Wo die Messer und Schwerter herkommen
Ich finde, es ist allgemein so, dass bei Filmkritiken oft schnell "scharf geschossen" wird.

Ich habe auch meine Vorlieben und Abneigungen, aber ich bin nicht so betriebsblind, dass mir automatisch ein Film gefällt bzw. nicht gefällt, nur weil jemand mitspielt.

Und wir hatten hier ja schon fast bis zum Abwinken die "wer ist der bessere Darcy" Diskussion.. :rolleyes:
Jetzt noch eine "wer ist der bessere Wentworth" muß eigentlich nicht sein.
Und wenn ich sage, mir gefällt jemand als Figur X nicht, dann könnte man das doch schlicht und einfach mal akzeptieren, oder nicht?
Grüße
Kerstin

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BeitragVerfasst: Mittwoch 13. Juni 2007, 07:46 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Wie bereits gesagt ging es mir um das scharfe Schießen, die Meinung kann ich sehr wohl stehen lassen. Warum, habe ich wohl auch deutlich gemacht und damit sollten wir es doch auch belassen können, oder? :wink:

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BeitragVerfasst: Sonntag 17. Juni 2007, 21:06 
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Prüde Zimperliese

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Ich habe gestern Persuasion gesehen und muss sagen, ich war etwas enttäuscht. Sally Hawkins hat mich NULL beeindrucken können, ich fand sie seltsam farblos und langweilig, im Gegensatz zu Amanda Root, die sich über den ganzen Film hinweg so wunderbar entwickelt hat und regelrecht aufgeblüht ist. Gleiches gilt für Captain Wentworth, blass, weich, ausdruckslos. Rupert PJ ist einfach kein Seebär!

Gut gefallen haben mir William Elliot und Sir Walter Elliot.

Das ganze Tempo des Films war irgendwie sehr getragen, sehr langsam, um nicht zu sagen: langweilig. Auch die Szene mit Mrs. Smith kam viel zu kurz und ich habe mich auch gefragt, wieso die arme Frau auf einmal so rennen kann. :lach: Überhaupt die ganze Rennerei Annes am Schluss... na ja. :rolleyes: Und diese unlogische Sache mit Captain Wentworths Brief - Anne ist ihm doch tatsächlich sofort hinterher gerannt, wann hätte er ihn schreiben sollen? Dann der sich ewig hinziehende Kuss am Ende - argh! Man kanns auch übertreiben.

Nö, ich bleibe dabei, mir gefällt die 95er Version um einiges besser.

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Viele Grüße
Bezzy


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BeitragVerfasst: Mittwoch 25. Juli 2007, 13:47 
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Ich bekomme am Wochenende "Persuasion 2007" zum Geburtstag geschenkt und bin trotzdem sehr gespannt darauf. Die Ausschnitte, die ich bisher davon gesehen habe, sind für meinen Geschmack sehr vielversprechend. Und die Schauspieler entsprechen mehr meiner Vorstellung von Anne und Wentworth, die ich vom Lesen des Romans habe...

Werde euch dann schreiben, was ich davon halte. :wink:

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Es ist besser den Mund zu halten und dumm zu erscheinen, als ihn zu öffnen und jeden Zweifel zu zerstreuen.
(Verfasser (mir) unbekannt --- Angelika meint, es sei Mark Twain... :biggrin: )


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BeitragVerfasst: Mittwoch 25. Juli 2007, 15:05 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Erzähl bitte auch, wie du den Schluss und den Brief von Wentworth findest.

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Clemens Bittlinger


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BeitragVerfasst: Mittwoch 25. Juli 2007, 19:41 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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:lol: Genau! (Bin auch schon gespannt auf Deinen Eindruck, Alethea... aber nachdem Du mit NA schon so glücklich warst, wird diese Verfilmung für Dich wahrscheinlich auch nicht viel falschmachen, nehme ich an. :wink:)


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BeitragVerfasst: Donnerstag 26. Juli 2007, 09:56 
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Administratorin im Ruhestand und Tom-Lefroy-Expertin
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Julia hat geschrieben:
:lol: Genau! (Bin auch schon gespannt auf Deinen Eindruck, Alethea... aber nachdem Du mit NA schon so glücklich warst, wird diese Verfilmung für Dich wahrscheinlich auch nicht viel falschmachen, nehme ich an. :wink:)


Ich habe eigentlich den Eindruck, dass sie mir generell gefallen wird, nach den Filmausschnitten, die ich schon gesehen habe, und vor allem auch, weil, wie gesagt, die Schauspieler meinen Vorstellungen der Hauptpersonen recht gut entsprechen.

Bei mir muss eine Verfilmung schon wirklich sinnverfälschend oder grottenschlecht sein, dass ich sie ablehne, das ist wahr. Ich segne aber auch nicht einfach alles als gut ab. Manchmal bin ich mit einer Lösung wirklich unzufrieden, weil ich finde, dass man es geschickter hätte machen können.

Ich finde wiederum aber auch, dass es oft viele Möglichkeiten gibt, eine Situation umzusetzen, die vielleicht nicht so gut wie das Original ist, aber auch eine interessante oder geglückte Lösung sein kann. (Es kann folglich gut sein, dass ich die Brieflösung gar nicht so übel finde...aber ich warte erstmal ab! :wink: )

Am liebsten habe ich es natürlich, wenn die Verfilmung sich so eng wie möglich am Buch hält, andererseits kann ich auch damit zufrieden sein, wenn sie nicht am Buch klebt (manchmal ist das sogar besser!)

Das hängt ganz vom Film ab.

Generell trenne ich Film und Buch sowieso so gut es geht. Selbst wenn die Verfilmung nicht perfekt ist, kann der Film an sich mir trotzdem wahnsinnig gut gefallen. :wink:

Obwohl ich natürlich möglichst genaue Literaturverfilmungen am meisten schätze und auch bevorzuge! :ja:

Ich warte es einfach ab und schildere euch meinen Eindruck.

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BeitragVerfasst: Dienstag 31. Juli 2007, 20:10 
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Administratorin im Ruhestand und Tom-Lefroy-Expertin
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Gestern Abend habe ich mir mit meiner Familie die neue Verfilmung von "Persuasion" angesehen und bin sehr beeindruckt.

(Ich muss hinzu sagen, dass ich die P&P95 vor so langer Zeit gesehen habe, dass ich keinen direkten Vergleich hatte und ihn daher auch nicht anstellte. Was ich auch nicht wollte --- wozu immer dieses "Das war besser, das war schlechter als bei der anderen Verfilmung..."? Ich beurteile den Film ganz eigenständig. Ich weiß nur, dass mir die Schauspieler-Besetzung in diesem Film wesentlich mehr zusagt, und, wie bereits vorangekündigt, mehr meinen Vorstellungen der Roman-Figuren entspricht. Soviel soll gesagt sein.)

Diese Verfilmung hielt sich (bis vielleicht auf den Schluss) sehr eng an den Roman. Ich fand die ernste, ein wenig melancholische und herbstliche Stimmung des Romans wunderbar eingefangen. Man merkt auch beim Film, dass Persuasion Jane Austens letztes und sehr ausgereiftes Werk ist.

Sally Hawkins fand ich in der Rolle der Anne Elliot umwerfend gut. Sie hat Anne wahnsinnig gut verkörpert und sehr eindringlich gespielt. Als Zuschauer leidet man unwillkürlich mit ihr und kann sehr gut nachfühlen, wie sie sich den ganzen Film über zwischen Hoffen und Bangen bewegt. Beeindruckende Leistung! :gut:

Rupert Penry-Jones fand ich als Wentworth ebenfalls sehr gut besetzt. Er hat genau diese ruhige, ernste Art, die ihn im Roman so besonders macht, verkörpert. Außerdem war es wirklich nachvollziehbar, dass alle Damen so hinter ihm her waren. :wink:

Schön auch, wie ab dem Treffen im Regen in Bath (dieses schöööne Gespräch, wo so richtig die Spannung aufgebaut wurde, und dann AUSGERECHNET Mr Eliot reinplatzen muss!) Rupert Penry-Jones zwischen Hoffen und Bangen hängt, und quasi der Spieß gerade umgedreht wird. (Hach, Jane Austen ist einfach genial!!)

Zwischen den beiden hat's die ganze Zeit gefunkt, obwohl beide sich die ganze Zeit Mühe gaben, es zu verbergen. :wink: Und der Kuss! *seufz* Mir sind am Ende fast die Tränen gekommen, so sehr habe ich die ganze Zeit mit Anne mitfiebern müssen... Ganz genauso wie im Buch, wo es mir bei Wentworths Brief am Schluss auch immer so geht...

Das Rennen am Schluss fand ich gar nicht so übel, wie ihr alle. :nixweiss: Im Gegenteil! Anne wurde, nach ihrer ja eher passiven Rolle, die sie (auch im Buch) gezwungen ist zu "spielen", plötzlich aktiv. Sie hat so lange darauf gewartet, gar nicht mehr zu hoffen gewagt, dass er sie noch liebt, sie will Wentworth nicht schon wieder verlieren, und lässt dabei alle Schicklichkeitsregeln neben sich. Sie rennt in ihrer Verzweiflung und Freude, rennt, was es auch kostet --- und außer Wentworth existiert nichts mehr für sie. ... Nicht ganz Jane Austen --- das ist wahr --- aber es hat trotzdem seinen Reiz, wie ich finde.

Was ich jedoch nicht sehr geschickt fand, war, das Gespräch zwischen Wentworth und Harville einzubauen, in dem Wentworth erzählt, dass er Anne noch immer liebt. Auch wenn das Gespräch natürlich einfach nur zum Dahinschmelzen war ("She is perfection..."), hat es irgendwie ein wenig die Spannung genommen, die im Buch gegeben ist, da der gesamte Roman aus Annes Sicht geschrieben ist. (Das ist in etwa so, als ob man bei einem guten Krimi kurz vor der Auflösung den Mörder verraten würde... :lol: )

Ich war 90 Minuten lang gefesselt und (nicht nur ich, sondern auch meine Eltern) sehr beeindruckt. Dieser Film lässt einen nachbleibenden Eindruck zurück! :gut:

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BeitragVerfasst: Mittwoch 1. August 2007, 08:54 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Nur wie du so passend schreibst, die Spannung aus dem Krimi ist raus, wenn zu früh rauskommt, wer der Mörder ist. Dann ist für mich der ganze Krimi gelaufen.
Und sorry, das Laufen war 1. absolut unpassend und 2. hat JA so nett beschrieben, wie sich Anne Gedanken macht, dass Wentworth ihre Nachricht erhält und ob und wo sie ihn treffen kann und sie sich deshalb aus der Gesellschaft ihrer Freunde löst. Und wie sie ihn dann urplötzlich mit Charles zusammen trifft und er erst einmal der störende Dritte im Bunde ist. Das ist so schön beschrieben! Und auch vorher, wie Wentworth für Harville seinen Brief an den phrame maker schreibt und ihrem Gespräch zuhört und dann auf die Schnelle den Brief für Anne schreibt! Das ist eine meiner liebsten Szenen überhaupt!
Ich weiß, wenn man eine Verfilmung sehr ins Herz geschlossen hat, wie es ja auch vielen mit der älteren S&V Verfilmung mit CF und JE ergeht, ist es schwer, das eine neue genauso einschlägt.
Aber wenn die Romanhandlung "verschlimmbessert" wird, sehe ich leider rot und der Film ist für mich gelaufen. :nein:

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Clemens Bittlinger


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BeitragVerfasst: Mittwoch 1. August 2007, 09:10 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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Ja, das passt auch zu "Northanger Abbey", meiner Meinung nach oder überhaupt zum Thema Gefallen oder Nicht-Gefallen einer Literaturverfilmung: Die Änderungen sind nicht das "Problem", sondern das, was dafür in den Müll geschmissen wurde.
Dieser Tausch muss für mich dann irgendwie gleichwertig sein, dann sind auch Änderngen schön und passend.

Aber im Fall vom Ende von "Persuasion" und auch beim Beechen-Cliff-Spaziergang in NA ist die bessere Version für mich definitiv im Buch, und die Filmvariante ist einfach nur traurig. :/ :nein:


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BeitragVerfasst: Mittwoch 1. August 2007, 09:19 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Julia, ich kann dir hier voll und ganz zustimmen. Ich hatte als den Roman im Kopf und vorbei war der Genuss des Films. Gerade weil diese Szenen mit eine meinerLieblingsszenen beim Lesen waren!

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Zuletzt geändert von Tina am Mittwoch 1. August 2007, 12:35, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 1. August 2007, 10:10 
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Ich verstehe euch ja und genauso gings mir teils bei P&P05. Was? Die Szene mit dem Brief, wo sie ihm alles erzählt ist zusammen mit der Tante und dem Onkel? :eek: Wieso ist Georgiana schon von Anfang an da und wo sind die Bingleys auf Pemberley?
Da lag für mich auch einiges im Argen, aber andererseits ist der Film dennoch als Gesamtkunstwerk schön und genauso ist es bei mir bei Persuasion. Da fehlen Sachen, logisch, aber ich finde die Atmosphäre des Buches, die grundsätzlichen Dinge hat der Film eingefangen. Und dass man von Wentworths Gefühlen erfuhr, fand ich sehr schön eigentlich. Selbst im Roman scheint ja etwas von seiner späteren Unsicherheit, ob Anne nicht doch Mr. Elliot heiraten wird, durch.
Auch wurde das ja bei P&P95 ähnlich gemacht, wo der Zuschauer auch vor Lizzy erfährt, dass sich Darcy um Wickham kümmert und da fand ich es nun auch nicht sooo schlimm.
Wenn jetzt in S&S schon am Anfang Willoughbys Charakter klar würde wie es von manchen gerüchteweise bei der nächsten geplanten Verfilmung so sein soll, dann fände ich es schrecklich. Aber wenn man in einem Film, wo langsam doch eh klar wird, worauf das Ganze hinausläuft, auch mal die Gefühle des Hauptdarstellers gezeigt werden und nicht nur die der weiblichen Hauptperson, dann finde ich das schön.
Aber ist alles auch Geschmackssache, ich kann jedem empfehlen sich den Film erstmal im Ganzen anzuschauen, bevor man sich dazu äußert, denn als Ganzes überzeugt er doch sehr, finde ich. Mehr als jetzt in einzelnen Teilen, die ein wenig abgeändert sind.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 1. August 2007, 10:24 
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Becci, ich verurteile doch nicht deinen Geschmack oder den Film an sich! Ich finde es halt schade, dass eine meiner Lieblingsszenen so zerstückelt und in meinen Augen "verschlimmbessert" worden ist. Aber das ist meine persönliche Meinung dazu, das kann bei jedem anderen ganz anders sein.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 1. August 2007, 11:05 
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Das habe ich auch nicht so verstanden, ganz sicher nicht, Tina, aber ich dachte auch erst, als ich von der Szene gehört habe: Oh nein!
Als ich sie dann aber im Film sah, passte es gar nicht so schlecht. Ich denke eben nur, dass man vieles besser beurteilen kann, wenn man alles kennt am Stück und nicht nur diese eine "verschlimmbesserte" Szene. Manche zuerst grausig wirkende Szene kann in einem Film doch gar nicht soo unpassend wirken.
Und manche schöne Szene passt überhaupt nicht in den einen oder anderen Film, deshalb würde ich einfach nur empfehlen den Film mal in Ganzem zu sehen und dann darüber sich eine Meinung zu bilden.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 1. August 2007, 12:23 
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Mich hat die neue Version auch nicht wirklich überzeugt. Ich habe ihn ca. vor 3 Monaten gesehen... und ich kann mich heute gerade noch mit Mühe an die Gesichter von Anne und Captn. Wentworth erinnern. Die anderen Schauspieler haben bei mir null Eindruck hinterlassen. Und auch Anne konnte mich nicht überzeugen. Einzig Captn. Wentworth schafft es, einigen Eindruck zu hinterlassen. Und wie sie die schönste Liebeserklärung, die ich kenne, verhunzt haben, das ist zum heulen.

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Gruß Sonja
"Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." Albert Einstein

Nach der EM ist vor der WM :aetsch:

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BeitragVerfasst: Mittwoch 1. August 2007, 19:46 
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Gut, meinetwegen, über den Schluss lässt sich streiten. Schließlich ist die Briefszene auch eine meiner liebsten Jane-Austen-Szenen und man hätte das WIRKLICH anders lösen können, nämlich einfach so, wie Jane Austen es geschrieben hat. (Trotzdem fand ich die Filmlösung nicht schlecht.)

Doch wie Becci schreibt, ist meiner Ansicht nach der Gesamteindruck wichtig --- und der trifft bei dieser Verfilmung, ebenso wie bei der alten, sehr gut Jane Austens Roman!

Meinen (eher spaßhaften) Vergleich mit dem Krimi ziehe ich auf keinen Fall zurück, Tina, jedoch musst du, und da stimme ich wieder Becci zu, auch beachten, dass da trotzdem noch ein gewaltiger Unterschied ist. Sooooo eine große Überraschung ist es für den Zuschauer nun auch nicht, wenn man von Wentworths Gefühlen erfährt, das wird auch an anderer Stelle schon vorher deutlich (auch im Roman)! Ich hätte es nur geschickter gefunden, das ganze ausschließlich aus Annes Sicht durchzuziehen!

(Außerdem wollte ich auch mal einen Kritikpunkt anbringen, damit man --- zusammen mit meiner NA-Bewertung --- nicht ganz den Eindruck bekommt, ich sei völlig unkritisch in meiner Bewertung und würde alles nur als gut absegnen... :tot: :rolleyes: )

Sally Hawkins als Anne fand ich wirklich beeindruckend und ihr Schauspiel sehr überzeugend und eindringlich. Die Settings (Bath, Lyme...) toll, die Kostüme sehr aufwendig und mühevoll gemacht, die Musik dezent und passend...Das ist bei mir bei einem Film auch sehr wichtig und entschuldigt für mich/tröstet mich über Änderungen hinweg, die ich als nicht so gut empfinde. (Wenn ich es wirklich für völlig unpassend halte, hilft jedoch nicht einmal mehr das. :wink: Und hier setzt eben jeder andere Maßstäbe!)

All das stimmte sowohl bei dieser Verfilmung als auch bei NA.

Die Leistung der Schauspieler und die ganze Aufmachung des Films --- das sollte doch auch gewürdigt werden, oder nicht?

Der Film ist auf alle Fälle sehenswert. Das ist und bleibt meine Meinung.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 1. August 2007, 20:22 
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Tina hat geschrieben:
Ich weiß, wenn man eine Verfilmung sehr ins Herz geschlossen hat, wie es ja auch vielen mit der älteren S&V Verfilmung mit CF und JE ergeht, ist es schwer, das eine neue genauso einschlägt.
Aber wenn die Romanhandlung "verschlimmbessert" wird, sehe ich leider rot und der Film ist für mich gelaufen.


Ich würde den Film, bevor ich ihn überhaupt gesehen habe, trotzdem nicht einfach verurteilen oder als "für mich gelaufen" bezeichnen, liebe Tina.

Es kann durchaus auch zweimal "einschlagen" --- dafür bin ich selbst das beste Beispiel. Ich bevorzuge nach wie vor die P&P95-Verfilmung, aber deswegen ist es bei mir im Kino bei P&P05 auch "eingeschlagen" und ich war, trotz der Änderungen und "Fehler", die mir beim Schauen des Films durchaus aufgefallen sind, begeistert vom Gesamteindruck und der Gesamtwirkung des Films!! Ich finde ihn nach wie vor gelungen!

Es gibt selten nur EINE Möglichkeit, einen Roman zu verfilmen. Keine ist perfekt, und jede setzt sich aus guten und weniger guten, bis schlechten Komponenten zusammen. Das gilt aber auch für die alte Verfilmung.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 1. August 2007, 23:52 
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Alethea, du hast genau getroffen, was ich auch denke. Bei mir war es bei P&P05 auch so, ich dachte, das geht nicht und das nicht und allgemein war ich nicht völlig zufrieden und doch habe ich den Film nun schon zweimal auf der Leinwand gesehen (wann sonst noch fällt mir gerade nicht ein), aber das Ende hat mich beide Male voll umgehauen und letztlich ging ich raus und dachte: Schön!
Auch wenn es nicht mein Darcy war oder meine Lizzy und ich auch sonst viel zu bemängeln hatte.
Und ich fänd es halt schade, wenn du dich um diese Erfahrung bringst, Tina. Es kann ja sein, dass der Film nicht an den anderen heranreicht, aber wenn man das Buch mag, dann wirst man auch Sachen finden, die schön sind und passen, so hoffe ich doch. Jedenfalls ging es mir so.
Und einen Film aus einem Roman zu machen, ist halt auch immer Interpretationssache. Wenn du etwas Geschriebenes auf Bühne oder im Film umsetzt, wird es in gewisser Weise schon interpretiert. Ob einem dann die Interpretation gefällt, ist eine andere Sache. Aber ich finde es immer sehr interessant, wie unterschiedlich man ein und diesselbe Geschichte umsetzen kann.
Fällt mir gerade an P&P auf, wo ich nun wirklich echt fast jeden Film kenne und moderne Adaptionen als Buch und als Film und fast jede fand ich auf ihre Weise interessant.

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Und einen Film aus einem Roman zu machen, ist halt auch immer Interpretationssache. Wenn du etwas Geschriebenes auf Bühne oder im Film umsetzt, wird es in gewisser Weise schon interpretiert. Ob einem dann die Interpretation gefällt, ist eine andere Sache. Aber ich finde es immer sehr interessant, wie unterschiedlich man ein und diesselbe Geschichte umsetzen kann.


:ja:

Wegen ein paar nicht korrekter wiedergegebener Szenen aus einem Buch ,weil mir ein Darsteller aus der Verfilmung nicht gefällt, weil es negative Kritiken gibt, werde ich mir doch nicht eine Verfilmung von JA entgehen lassen. Es ist immer wieder interessant zu sehen, wie unterschiedlich man JAs Werke interpretieren und/oder darstellen kann. Jedes Jahrzehnt (oder vielleicht auch jede Generation) hat so ihre eigene Darstellungsform. Und jede Verfilmung hat bisher ihre Vor- oder Nachteile. Ich glaube keine Verfilmung wird nur als gut bezeichnet, jede hat so ihre Macken (kann man ja in den jeweiligen Threads dazu nachlesen).


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BeitragVerfasst: Donnerstag 2. August 2007, 08:45 
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Nur weil ich nicht eurer Meinung bin, muss doch eure Meinung, die ich in keinster Weise angegriffen habe, falsch sein. Das ist doch alles rein subjektiv! Ich habe diese neue Verfilmung bewusst nicht schlecht machen wollen. Aber es ist schade, dass man seine abweichende Meinung anscheinend nicht anbringen darf.
Schon komisch. Bei der neueren Verfilmung von S&V wurde genau das bemängelt, was ich u. a. zu der neuen Persuasion Verfilmung anbringen. Jetzt bin ich mal "auf der anderen Seite" und wieder scheint es nicht "zu passen".
Nicht böse sein, aber das muss mal raus. In Star Trek Fan Kreisen gibt es einige die meinen, als Fan "müsste" man alle Serien und Kinofilme mögen. Und da gibt es als Grundlage eigentlich "nur" eine Serie aus den 60igern! Hier bilden Romane das Gerüst. Aber weil man die Romane gerne liest ergibt es sich doch nicht zwangsläufig, dass man alle Verfilmungen gerne mag oder sich anschauen "muss". Es gibt eine ältere NA Verfilmung, da sind sich (fast) alle einig darin, sie "grottig" oder nicht gut zu finden. Bei dieser Persuasion Verfilmung ist es nun so, dass anscheinend viele sie mögen. Ok. Aber es gibt halt auch andere Meinungen dazu! Und so wird es immer sein. Daran ist doch auch nichts verkehrt, finde ich.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 2. August 2007, 10:20 
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Tina hat geschrieben:
Nur weil ich nicht eurer Meinung bin, muss doch eure Meinung, die ich in keinster Weise angegriffen habe, falsch sein. Das ist doch alles rein subjektiv! Ich habe diese neue Verfilmung bewusst nicht schlecht machen wollen. Aber es ist schade, dass man seine abweichende Meinung anscheinend nicht anbringen darf.


Deine Meinung hat doch auch keiner angegriffen, Tina, mit der du ja übrigens auch nicht alleine bist (Julia, Sonja...und noch einige mehr!) ---- Diejenigen, die die neue Verfilmung mögen, scheinen mir eher hier in der Minderheit zu sein. :lol:

Was das andere betrifft, so bezog ich mich auf diese Bemerkung von Julia weiter oben, die mich ein wenig nachdenklich gestimmt hat:
Julia hat geschrieben:
Bin auch schon gespannt auf Deinen Eindruck, Alethea... aber nachdem Du mit NA schon so glücklich warst, wird diese Verfilmung für Dich wahrscheinlich auch nicht viel falschmachen, nehme ich an. :wink:


Ich habe mich tatsächlich gefragt (und das meine ich ernst), ob ich vielleicht wirklich zu unkritisch an diese Verfilmungen herangehe. Von Vernunftsgründen her muss ich euch in vielen Aspekten zustimmen (auch was NA betrifft), doch mein spontanes Bauchgefühl war eben: "Toll!" Trotz der Mängel und Abänderungen.

Alles, was ich sagen wollte war, dass es dir vielleicht genauso ergehen könnte, wenn du dir die Verfilmung in Gänze anschaust --- oder alle anderen, die es bisher nicht getan haben --- und im Nachhinein würdet ihr vielleicht sogar merken, dass ihr euch um ein Vergnügen gebracht hättet. :wink: Und wenn sie trotzdem nicht gefällt, dann ist es ja auch in Ordnung... :nixweiss:

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Zuletzt geändert von Alethea am Donnerstag 2. August 2007, 10:37, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 2. August 2007, 10:26 
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Tina hat geschrieben:
Schon komisch. Bei der neueren Verfilmung von S&V wurde genau das bemängelt, was ich u. a. zu der neuen Persuasion Verfilmung anbringen. Jetzt bin ich mal "auf der anderen Seite" und wieder scheint es nicht "zu passen".


Es geht hier ja letztlich auch darum, unsere Meinungen auszutauschen, und nicht, dass wir am Schluss alle die gleiche Meinung haben.

Wenn ich hier meine Meinung zu etwas poste, oder Einwende vornehme, dann möchte ich euch auf verschiedene (positive oder negative) Aspekte hinweisen, die mich in die eine oder andere Richtung bewegt haben, und die ihr eventuell bei eurer Meinungsbildung noch nicht beachtet habt. Vielleicht überzeugen sie euch ja, vielleicht auch nicht, aber einen Versuch war's wert.

Aber das ist ja nichts Neues: Das machen wir doch alle hier so. :wink:

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BeitragVerfasst: Donnerstag 2. August 2007, 10:38 
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Stimme Alethea da zu, ich verstehe voll und ganz, was du als Mängel anführst, aber so sehr man auch Einzelheiten kritisieren kann, kann es ja sein, dass der Film dir dennoch Spaß macht. Wie mir P&P05.
Ich fänds einfach schade, wenn du dich um einen Film bringst, den du vielleicht letztlich doch nicht ganz so schlecht findest.
Mir hat zum Beispiel auch die grottige NA-Verfilmung gefallen, gut sogar. Wenn ich auf andere gehört hätte, hätte ich sie nie gesehen. Ebenso fand ich P&P A latter day comedy zwar völlig abgedreht, aber lustig.
Also vielleicht gibst du der neuen Persuasion-Verfilmung ja mal ne Chance und wenn du sie nach dem Schauen blöd findest, ist das ja auch okay.
Und man muss sich den Film ja nicht gleich kaufen, wenn man denkt, er gefällt einem eh nicht. Sicher findet sich hier auch jemand, der ihn dir mal ausleiht.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 2. August 2007, 10:40 
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Becci hat geschrieben:
Mir hat zum Beispiel auch die grottige NA-Verfilmung gefallen, gut sogar. Wenn ich auf andere gehört hätte, hätte ich sie nie gesehen.


Komischerweise hat sie mir auch immer recht gut gefallen --- doch seit ich die neue gesehen habe, ist sie MERKLICH abgesunken. :biggrin:

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