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BeitragVerfasst: Montag 15. Januar 2007, 16:17 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Registriert: Donnerstag 29. Juni 2006, 19:47
Beiträge: 6322
Ullischatz :rolleyes: ist es nicht drollig, wie unterschiedlich wir teilweise in unseren Aussagen und Wahrnehmungen sind? Mal sind wir superstreng und genau und es stört uns die allekleinste Abweichung oder Verfremdung und dann wiederum ist es das krasse Gegenteil! Ich frage mich, womit das zusammenhängt. :bia:

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Schritte wagen im Vertraun auf einen guten Weg, Schritte wagen im Vertraun das letztlich ER mich trägt, Schritte wagen weil im Aufbruch ich nur sehen kann, für mein Leben gibt es einen Plan.
Clemens Bittlinger


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Verfasst: Montag 15. Januar 2007, 16:17 


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BeitragVerfasst: Montag 15. Januar 2007, 17:47 
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Austenexperte
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Registriert: Montag 24. Oktober 2005, 13:19
Beiträge: 2088
Wohnort: Fürth
Dieses Mysterium versuche ich für mich seit Herbst 2005 zu klären...aber ich bin noch immer auf keinen grünen Zweig gekommen! Die eine Verfilmung berührt einen trotz aller Verfremdung und bei der anderen sieht man nur die Defizite... Tjaja.


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BeitragVerfasst: Montag 15. Januar 2007, 18:11 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Registriert: Donnerstag 29. Juni 2006, 19:47
Beiträge: 6322
Vielleicht hängt es damit zusammen, dass uns bei manchen Verfilmungen trotz der Mängel irgendetwas so sehr berührt, dass wir das negative einfach Beiseite schieben, was wir bei anderen Verfilmungen einfach nicht können???

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Clemens Bittlinger


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 Betreff des Beitrags: Re: Mansfield Park 1983
BeitragVerfasst: Samstag 15. März 2008, 13:10 
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Begeistertes Missionierungsopfer
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Registriert: Samstag 27. Januar 2007, 03:03
Beiträge: 1750
Inzwischen bin ich auch stolze Besitzerin der BBC-Mini-Serie von Mansfield Park .
Es wirkt wie ein gefilmtes Theaterstück - mit Außenaufnahmen.
Es ist wohl die bis heute werkgetreuste Verfilmung.
Nur - für die Rolle der Fanny hätte man wohl doch besser eine etwas attraktivere Schauspielerin suchen sollen, auch ihre Gestik befremdet eher. Sie hat mich vom Aussehen her an Stummfilmstars erinnert :/ und das stört leider.

Alle anderen Rollen haben gut gepasst! :ja:

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BeitragVerfasst: Samstag 15. März 2008, 13:40 
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Austenfan

Registriert: Samstag 15. März 2008, 01:08
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Zuletzt geändert von VannNique am Donnerstag 22. Dezember 2016, 02:35, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Mansfield Park 1983
BeitragVerfasst: Sonntag 8. Februar 2009, 16:31 
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Austenfan

Registriert: Freitag 2. Januar 2009, 14:49
Beiträge: 41
Ich habe mir gestern die DVDs geleistet und fand die Verfilmung eigentlich sehr gut. Es gibt natürlich diverse Dinge zu bemängeln, aber wenn man über den Stil der "Theaterinszenierung" der Filmchen hinwegsehen kann ist das sehenswert. In der ganzen Art der Verfilmung ist es an der Art wie die Schauspieler sprechen und gestikulieren (die schon erwähnte Heulszene z.B.) ist einfach zu erkennen, dass es sich um Theaterschauspiel handelt. Außerdem sind die technischen Mittel zu der Zeit sicher noch nicht so gut gewesen, aber diese Mängel fallen nicht so sehr auf wie bei der Sense & Sensibility Serie von 1981.

Lob:
  • Fanny war gut besetzt, denn diese wird im Roman als eher schwächlich und anfänglich ängstlich beschrieben, also darf sie nicht "zu hübsch" sein oder "zu selbstbewußt" gespielt werden
  • Aunt Norris ... ich würde für die einen Platz in ner Mondrakete buchen, also war der Job gut gemacht. Vielleicht etwas zu offensichtlich "böse", aber nicht ganz so schlimmt Theaterstil wie viele andere.
  • Sir Thomas ... genau richtig gespielt, wenn auch vielleicht etwas mehr Emotionen gut getan hätten
  • Henry Crawford ... obwohl mir die "Häschenzähne" (dank der kurvige Oberlippe) etwas auf den Keks gingen ist er doch schon glaubwürdig innerhalb des Stils der Verfilmung.
  • Maria Bertram / Rushworth ... Samantha Bond ist einfach gut als Schauspielerin, obwohl sie nicht viel zu sehen war hier.
  • Portsmouth ... schöner Unterschied zu Mansfield Park

Kritik:
  • die Entwicklung von Fanny zur stärkeren Persönlichkeit kommt nicht wirklich rüber ... Ursache sicherlich der Theaterstil.
  • Edmund ... musste ein Schauspieler mit "Knollennase" sein? Der sah etwas mehr nach Fußballspieler aus.
  • Tom ... nehme ich nicht ab, dass er älter sein sollte als Edmund (liegt das an der Knollennase?), obwohl dies nur stört wenn beide zu sehen sind. Alleine ist er ganz gut, insbesondere in der Szene mit seinem Vater, als dieser ihn für die Spielschulden tadelt.
  • Lady Bertram ... die Stimme ging gar nicht, aber das ist wieder "zu viel Theater"
  • Julia fand ich irgendwie nicht ganz sp schön, was sie aber sein sollte, um Henry überhaupt interessieren zu können.
  • Theaterschauspiel ... das ist akzeptabel für eine Bühne, wenn in 30m Entfernung noch eine Reaktion zu erkennen sein soll, aber nicht im Film
  • Theaterschauspiel ... diese Art die Sätze zu betonen ist wiederum nicht fein genug für einen Film
  • Haare ... Kurzhaarlockenfrisuren mit Literweise Haarspray würde ich um 1800 nicht erwarten und es erscheint mir für einen Gentleman nicht die richtige Frisur (Henry Crawford) ... leider ist dadurch Mary Crawford komplett unglaubwürdig geworden in der Darstellung, obwohl die Schauspielerin ganz gut war
  • Ausstattung (teilweise unmögliche Hüte und Umhänge ... Menschen die lange an so etwas arbeiten denken darüber nach, ob das praktisch wird oder nicht ... würde ich vermuten und insbesondere ein "Bonnet" ist vom technischen Design her doch extrem praktisch für die damaligen Frisuren. Aus einem praktischen Hut ein modisches, aber unpraktisches Exemplar zu machen liegt vielleicht an der Entstehungszeit des Films.) Glücklicherweise waren die Ausrutscher in der Ausstattung nur minimal zu sehen und ziehen damit den Film nicht runter.

Das sind zwar mehr Kritikpunkte als Lob, diese lassen sich aber großteils auf den Theaterstil reduzieren und fielen somit nicht mehr ganz ins Gewicht, als ich das akzeptiert hatte. Alles in allem die Beste Verfilmung des Buches von den dreien die ich kenne (1983 >>> 2006 und weit abgeschlagen 1999).

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"Wenn man nicht sagen kann was man meint,
kann man nie meinen was man sagt." - ad hoc Übersetzung Babylon 5


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 Betreff des Beitrags: Re: Mansfield Park 1983
BeitragVerfasst: Sonntag 8. Februar 2009, 17:19 
In dieser theaterähnlichen Verfilmung wurden ziemlich viele Texte fast buchgetreu wiedergegeben. Die Frisur Mary Crawfords gab es übrigens zu dieser Zeit schon; sie war sehr modern und wurde sicher auch nicht von jedem getragen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Mansfield Park 1983
BeitragVerfasst: Freitag 13. Februar 2009, 18:51 
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Austenfan
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Registriert: Samstag 29. Oktober 2005, 19:03
Beiträge: 33
Habe bei Amazon gesehen, dass es den Film auch günstig auf VHS
zu kaufen gibt.

Kann mir jemand sagen, ob man diese VHS auf einem deutschen Videorekorder
abspielen kann?

Danke


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 Betreff des Beitrags: Re: Mansfield Park 1983
BeitragVerfasst: Freitag 13. Februar 2009, 20:41 
Miss Eliot hat geschrieben:
Kann mir jemand sagen, ob man diese VHS auf einem deutschen Videorekorder abspielen kann?

Wenn du einen VHS-Rekorder hast, ja. ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Mansfield Park 1983
BeitragVerfasst: Montag 2. März 2009, 19:45 
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Austenfan
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Registriert: Samstag 29. Oktober 2005, 19:03
Beiträge: 33
Hab diesen Film jetzt gesehen - und ich muß sagen, dass er mir besser
gefällt als die Versionen von 1999 und 2007.

So stelle ich mir Fanny wirklich vor, schüchtern, gutmütig.

Natürlich kann die Studio/Theateratmosphäre nicht leugnen,
aber so maßiv stört es nicht. Die Kostüme sind in Ordnung,
die Ausnahemen draußen lockern etwas auf.
Ich glaub, das ist die einzige Verfilmung wo die Gartenbesichtigung
bei Mr. Rushworth vorkommt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Mansfield Park 1983
BeitragVerfasst: Samstag 13. Juni 2009, 15:17 
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Administrator und Captain a.D. of HMS Groupread
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Registriert: Mittwoch 9. April 2008, 16:07
Beiträge: 3081
Hab die Verfilmung jetzt auch mal gesehen. Sicher ist sie werkgetreuer als die anderen beiden, was ja auch nicht schwierig ist. Das ist aber auch fast das einzig Gute, was ich dazu sagen kann. Ansonsten hat mich weniger der hier schon oft genannte Theaterstil gestört, als vielmehr die schlechten Schauspieler (Fanny, Edmund, Lady Bertram) und die merkwürdigen Schnitte, die mich mehr als einmal leicht ratlos gemacht haben, weil Abläufe nicht logisch waren (als ob ganze Szenen fehlen würden). Also wenn ich JA nicht mögen und das Buch nicht zumindest für gute Literatur halten würde, hätte ich sicher nicht bis zum Schluss durchgehalten. So war es immerhin interessant, zu sehen, wie das Buch umgesetzt wurde. Irgendwann wird sie schon noch kommen, die entweder wirklich gute oder zumindest sehr schöne Verfilmung des Buches...


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 Betreff des Beitrags: Re: Mansfield Park 1983
BeitragVerfasst: Montag 15. Juni 2009, 12:30 
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Master of Science in Physics, headbanging Austen Fan und etwas ganz Besonderes!
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Registriert: Freitag 21. Juli 2006, 18:16
Beiträge: 1430
Wohnort: Schweiz
richtiger Name: Nina
Udo hat geschrieben:
Irgendwann wird sie schon noch kommen, die entweder wirklich gute oder zumindest sehr schöne Verfilmung des Buches...


Ja, wahrscheinlich gerade dann, wenn auch Sanditon, Lady Susan und die Watsons verfilmt werden... Ich würd mir da nich all zu grosse Hoffnungen machen, denn die Austen-Verfilmungswelle nimmt gerade wieder ab und scheint in absehbarer Zukunft nicht wieder zu kommen :nein:

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Diesen Beitrag widme ich Geralt


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 Betreff des Beitrags: Re: Mansfield Park 1983
BeitragVerfasst: Montag 22. Juni 2009, 10:42 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Registriert: Donnerstag 29. Juni 2006, 19:47
Beiträge: 6322
Spätestens so in 10 Jahren dann wieder. :wink:

Warum sollte sich nicht auch einmal ENDLICH ein Regisseuer an Sanditon oder Lady Susan wagen oder eine wirklich gute MP Verfilmung gemacht werden? Zumal diese Verfilmung den Vorteil hätte, an keiner wirklich guten oder beliebten Verfilmung gemessen zu werden.

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Clemens Bittlinger


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 Betreff des Beitrags: Re: Mansfield Park 1983
BeitragVerfasst: Sonntag 20. Juni 2010, 12:02 
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Austenfrischling
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Registriert: Samstag 19. Juni 2010, 21:39
Beiträge: 18
Also ich habe den Film gestern gesehen. Aufgrund der Länge und wegen der schlechten Bewertungen der anderen Verfilmungen habe ich mir lieber die alte gekauft. Bei 97 Minuten Länge kann ein Film schließlich nicht nah an der ca. 500 Seiten dicken Vorlage sein.

Mein erster Gedanke bei dem Film war "Lol" wegen des Theaterstils. Als dann die erste Kutschenszene kam, dachte ich mir "rofl, Shakycam", weil die Kamera mit der Kutsche wackelte. An den Stil des Film habe ich mich recht schnell gewöhnt. Danach konnte ich den Film genießen und war froh, dass ich diese Version gekauft habe.

Ich fand es nur sehr seltsam, dass Edmund so alt aussah, wesentlich älter als sein Bruder. Aber darüber kann man hinwegsehen.

Alles in allem fand ich die Verfilmung gut, wobei ich bei so alten Filmen natürlich keine ganz so hohe Erwartungshaltung habe wie bei neuen Filmen.

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http://veggilife.wordpress.com/


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