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 Betreff des Beitrags: Weihnachtsgedichte
BeitragVerfasst: Freitag 23. Dezember 2005, 23:26 
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Austenbegeistert
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Marmion Christmas Poetry by Sir Walter Scott


Heap on more wood! – the wind is chill;
But let it whistle as it will,
We’ll keep our Christmas merry still.
Each age has deem’d the new-born year
The fittest time for festal cheer:
Even, heathen yet, the savage Dane
At Iol more deep the mead did drain;
High on the beach his galleys drew,
And feasted all his pirate crew;
Then in his low and pine-built hall
Where shields and axes deck’d the wall
They gorged upon the half-dress’d steer;
Caroused in seas of sable beer;
While round, in brutal jest, were thrown
The half-gnaw’d rib, and marrow-bone:
Or listen’d all, in grim delight,
While Scalds yell’d out the joys of fight.
Then forth, in frenzy, would they hie,
While wildly loose their red locks fly,
And dancing round the blazing pile,
They make such barbarous mirth the while,
As best might to the mind recall
The boisterous joys of Odin’s hall.

And well our Christian sires of old
Loved when the year its course had roll’d,
And brought blithe Christmas back again,
With all his hospitable train.
Domestic and religious rite
Gave honour to the holy night;
On Christmas Eve the bells were rung;
On Christmas Eve the mass was sung:
That only night in all the year,
Saw the stoled priest the chalice rear.
The damsel donn’d her kirtle sheen;
The hall was dress’d with holly green;
Forth to the wood did merry-men go,
To gather in the mistletoe.
Then open’d wide the Baron’s hall
To vassal, tenant, serf and all;
Power laid his rod of rule aside
And Ceremony doff’d his pride.
The heir, with roses in his shoes,
That night might village partner choose;
The Lord, underogating, share
The vulgar game of ‘post and pair’.
All hail’d, with uncontroll’d delight,
And general voice, the happy night,
That to the cottage, as the crown,
Brought tidings of salvation down.

The fire, with well-dried logs supplied,
Went roaring up the chimney wide;
The huge hall-table’s oaken face,
Scrubb’d till it shone, the day to grace,
Bore then upon its massive board
No mark to part the squire and lord.
Then was brought in the lusty brawn,
By old blue-coated serving-man;
Then the grim boar’s head frown’d on high,
Crested with bays and rosemary.
Well can the green-garb’d ranger tell,
How, when, and where, the monster fell;
What dogs before his death to tore,
And all the baiting of the boar.
The wassel round, in good brown bowls,
Garnish’d with ribbons, blithely trowls.
There the huge sirloin reek'd; hard by
Plum-porridge stood, and Christmas pie;
Nor fail’d old Scotland to produce,
At such high tide, her savoury goose.
Then came the merry makers in,
And carols roar’d with blithesome din;
If unmelodious was the song,
It was a hearty note, and strong.
Who lists may in their mumming see
Traces of ancient mystery;
White shirts supplied the masquerade,
And smutted cheeks the visors made;
But, O! what maskers, richly dight,
Can boast of bosoms half so light!
England was merry England, when
Old Christmas brought his sports again.
‘Twas Christmas broach’d the mightiest ale;
‘Twas Christmas told the merriest tale;
A Christmas gambol oft could cheer
The poor man’s heart through half the year.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Samstag 24. Dezember 2005, 00:22 
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Austenkenner
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Oh, toller Thread.
Habe meinen Eltern und meinem Bruder einen Adventskalender gemacht, in dem auch einige Gedichte zum Thema drin waren. Hier eine kleine Auswahl:

Thomas Mann hat geschrieben:
Weihnacht

O festlich Sternenzelt!
Du breitest dich ob meiner Einsamkeit
Und schirmest weithin die gesühnte Welt.

Sanft glitzerndes Gefild!
Dein Friedenszauber füllt
mein ganzes Herz,
Dass es von Rührung
und Beschämung schwillt:

O weiße Weihnacht!
In mildem Leuchten liegt ein heilig Kind,
Des Lächeln alles Leid zur Glorie macht!



Joseph von Eichendorff hat geschrieben:
Weihnachten

Markt und Straßen stehn verlassen,
still erleuchtet jedes Haus,
sinnend geh ich durch die Gassen,
alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
buntes Spielzeug fromm geschmückt,
tausend Kinder stehn und schauen,
sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern
bis hinaus ins freie Feld,
hehres Glänzen, heil’ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen,
aus des Schnees Einsamkeit
steigt’s wie wunderbares Singen –
O du gnadenreiche Zeit!



Johann Wolfgang Goethe hat geschrieben:
Bäume leuchtend, Bäume blendend,
überall die Süße spendend,
in dem Glanze sich bewegend,
alt und junges Herz erregend,
solch ein Fest ist uns bescheret,
manchen Gaben Schmuck verehret;
staunend schauen wir auf und nieder,
hin und her und immer wieder

_________________
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BeitragVerfasst: Samstag 24. Dezember 2005, 01:12 
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Piratensüchtige Administratorin, ebenfalls Seriensuchti mit Mittelalterpräferenz und spätes Girlie
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Beiträge: 6764
Wohnort: Wo die Messer und Schwerter herkommen
Ich hätte eines von Theodor Storm:

Weihnachtslied

Vom Himmel in die tiefsten Klüfte
ein milder Stern hernieder lacht;
vom Tannenwalde steigen Düfte
und hauchen durch die Winterlüfte,
und kerzenhelle wird die Nacht.

Mir ist das Herz so froh erschrocken,
das ist die liebe Weihnachtszeit!
Ich höre fernher Kirchenglocken
mich lieblich heimatlich verlocken
in märchenstille Herrlichkeit.

Ein frommer Zauber hält mich wieder
anbetend staunend muss ich stehn;
es sinkt auf meine Augenlieder
ein goldner Kindertraum hernieder,
ich fühl's, ein Wunder ist geschehn.

Und ein eher heiteres... ;)

Die Weihnachtsmaus

Die Weihnachtsmaus ist sonderbar
sogar für die Gelehrten,
Denn einmal nur im ganzen Jahr
entdeckt man ihre Fährten.

Mit Fallen und mit Rattengift
kann man die Maus nicht fangen.
Sie ist, was diesen Punkt betrifft,
noch nie ins Garn gegangen.

Das ganze Jahr macht diese Maus
den Menschen keine Plage.
Doch plötzlich aus dem Loch heraus
kriecht sie am Weihnachtstage.

Zum Beispiel war vom Festgebäck,
das Mutter gut verborgen,
mit einem mal das Beste weg
am ersten Weihnachtsmorgen.

Da sagte jeder rundheraus:
Ich hab´ es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen.

Ein andres Mal verschwand sogar
das Marzipan von Peter;
Was seltsam und erstaunlich war.
Denn niemand fand es später.

Der Christian rief rundheraus:
ich hab es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen!

Ein drittes Mal verschwand vom Baum,
an dem die Kugeln hingen,
ein Weihnachtsmann aus Eierschaum
nebst andren leck`ren Dingen.

Die Nelly sagte rundheraus:
Ich habe nichts genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen!

Und Ernst und Hans und der Papa,
die riefen: welche Plage!
Die böse Maus ist wieder da
und just am Feiertage!

Nur Mutter sprach kein Klagewort.
Sie sagte unumwunden:
Sind erst die Süßigkeiten fort,
ist auch die Maus verschwunden!

Und wirklich wahr: Die Maus blieb weg,
sobald der Baum geleert war,
sobald das letzte Festgebäck
gegessen und verzehrt war.

Sagt jemand nun, bei ihm zu Haus, -
bei Fränzchen oder Lieschen -
da gäb es keine Weihnachtsmaus,
dann zweifle ich ein bisschen!

Doch sag ich nichts, was jemand kränkt!
Das könnte euch so passen!
Was man von Weihnachtsmäusen denkt,
bleibt jedem überlassen

James Krüss

_________________
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"I think that we like those kind of entertainment just to have the opportunity to become a child again during 42 minutes."


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Samstag 24. Dezember 2005, 03:10 
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Austenkenner
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Beiträge: 451
Wohnort: Hamburg
Und ich als Hamburger Deern poste eines auf Platt.

VUN´N WIEHNACHTSMANN

Mien grote Deern, mien lütte Deern
de möögt so geern Geschichten höörn
un kümmt de de Wiehnachtstiet nu ran,
vertell ik jem vun´n Wiehnachtsmann.
Denn sitt se beid op mienen schoot,
denn kiekt se beid mit Ooogen groot.
Un in eer Oogen deep dar ünnen
staht all mien Geschichten binn´n.

De Wiehnachtsmann, mien söte Muus
de hett dar butten rut sien Huus,
dar butten, wo de Tannen staht.
Dar sitt he in sien lütte Kaat
un kiekt. Un fangt dat an to sneen,
dann fleit he. Un denn - hest nich sehn!-
Denn kamt de Kreihn un jümmer mehr
mit Wark un Wark em vör de Döör
mit Wark un Wark, segg an, segg an
wat schüllt wi denn, ool Wiehnachtsmann?

Denn set de Ool sien Piep bisiet
un seggt: dat ward nu Wiehnachtstiet!
Denn steckt he an dree lange Licht
un maakt een fierlich Gesicht
un schüfft tohööcht sien grote Brill
--un all de swatten Kreihn sitt still.
Mien leeven Kreihn - so seggt he denn
ji möt nu na de Stadt mal hen,
´neem achter Wall un Steen vermuuert
de leeven Kinner lang all luuert.
Tellt se mi all! Vergeet mi keeen!
Dar sünd so veel mang Muur un Steen.
Un nu man gau, min leeven Kreihn
ik mutt denn grooten Sack noch neihn!



Wark! Wark! -
Nu wees mal still mien söte Deern!
Kannst nich de Kreihn all tellen höörn?

Hermann Claudius

_________________
Menschen treten in unser Leben und begleiten uns eine Weile. Einige bleiben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Samstag 24. Dezember 2005, 09:09 
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Kunstfertige Wortumdreherin und Meisterin im Freistil-Lesen
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Registriert: Mittwoch 19. Oktober 2005, 20:13
Beiträge: 4714
ich hätte was von erich kästner :wink:

Morgen kommt der Weihnachtsmann.
Allerdings nur nebenan.
Kopf gut schütteln vor Gebrauch!
Ohne Christbaum geht es auch!
Tannengruen mit Osrambirnen -
lernt drauf pfeifen! Werdet stolz!
Reisst die Bretter von den Stirnen,
denn im Ofen fehlt's an Holz!
Stille Nacht und heil'ge Nacht -
weint, wenn's geht, nicht! Sondern lacht!


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Samstag 24. Dezember 2005, 17:23 
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Austenkenner
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Registriert: Donnerstag 20. Oktober 2005, 17:19
Beiträge: 498
Wohnort: Reutlingen
Julia,
das ist ja geil! LOL!

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 Betreff des Beitrags: Christkindl-Prolog
BeitragVerfasst: Sonntag 25. Dezember 2005, 00:40 
Wenn mal jemand bei Freunden oder Verwandten Christkind spielt, hier ein neutraler Prolog:

Wenn die grauen Nebel fallen,
wenn kürzer wird die Tageszeit,
dann naht zur Freude von uns allen
die lang ersehnte Weihnachtszeit.

Vor allem ist´s ein Fest der Kinder,
drum grüß ich sie als Erste heut
doch es gilt mein Gruß nicht minder
herzlich Euch erwachs´nen Leut.

Erhellt vom Licht des Weihnachtsbaumes
Werden in uns Wünsche wach;
Der Erfüllung alten Kindertraumes
Hängen wir im Herzen nach.

Vom Himmel hoch da komm ich her;
Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
Allüberall auf den Tannenspitzen
Sah ich goldene Lichtlein blitzen.

Das Christkindlein bin ich genannt,
den frommen Kindern wohlbekannt,
die ihren Eltern gehorsam sind und bitten gern,
denen will ich was bescher´n.

(dann folgen persönliche Zeilen)


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 Betreff des Beitrags: Re: Weihnachtsgedichte
BeitragVerfasst: Dienstag 27. November 2007, 14:27 
Weiße Arme an den Bäumen
Schneebedeckt die weiten Äcker
Gläserne Spitzen an den Zäunen
Zimtgerüche bei Koch und Bäcker

Die Kinder werfen weiße Bälle
Der Schnee knirscht unter ihren Schuhen
Die Eltern kaufen auf die Schnelle
Füllen mit Gans und Braten ihre Truhen

Am Abend dann, es ist so weit
Da sitzen sie im Kreise
Feiern alle nun die Weihnachtszeit
Auf besinnliche Art und Weise


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 Betreff des Beitrags: Re: Weihnachtsgedichte
BeitragVerfasst: Dienstag 27. November 2007, 17:08 
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Begeistertes Missionierungsopfer
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Registriert: Samstag 27. Januar 2007, 02:03
Beiträge: 1697
Weihnachtsgedicht von LORIOT :wink:



Es blaut die Nacht, die Sternlein blinken
Schneeflöcklein leis' herniedersinken.
Auf Edeltännleins grünem Wipfel
häuft sich ein kleiner, weißer Zipfel.
Und dort, vom Fenster her, durchbricht
den tunklen Tann ein warmes Licht.

Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer
die Försterin im Herrenzimmer.
In dieser wunderschönen Nacht
hat sie den Förster umgebracht.
Er war ihr bei des Heimes Pflege
seit langer Zeit schon sehr im Wege.
Drum kam sie mit sich überein:
Am Niklasabend muß es sein.

Und als das Rehlein ging zur Ruh'
das Häslein tat die Augen zu,
erlegte sie - direkt von vorn -
den Gatten über Kimm' und Korn.
Vom Knall geweckt rümpft nur der Hase
zwei, drei, viermal die Schnuppernase
und ruhet weiter süß im Dunkeln
derweil die Sterne traulich funkeln.

Und in der guten Stube drinnen,
da läuft des Försters Blut von hinnen.
Nun muß die Försterin sich eilen,
den Gatten sauber zu zerteilen.
Schnell hat sie ihn bis auf die Knochen
nach Waidmannssitte aufgebrochen.
Voll Sorgfalt legt sie Glied auf Glied,
was der Gemahl bisher vermied,
behält ein Teil Filet zurück
als festtägliches Bratenstück
und packt darauf - es geht auf vier -
die Reste in Geschenkpapier.

Da tönt's von fern wie Silberschellen,
im Dorfe hört man Hunde bellen.
Wer ist's, der in so später Nacht
im Schnee noch seine Runden macht?
Knecht Ruprecht kommt mit goldnem Schlitten
auf einem Hirsch herangeritten.
"He, gute Frau, habt Ihr noch Sachen,
die armen Menschen Freude machen?"

Des Försters Haus ist tief verschneit,
doch seine Frau ist schon bereit:
"Die sechs Pakete, heilger Mann,
's ist alles, was ich geben kann."

Die Silberschellen klingen leise,
Knecht Ruprecht macht sich auf die Reise.
Im Försterhaus die Kerze brennt,
ein Sternlein blinkt - es ist Advent !

:tannenbaum:

_________________
~ Der Weg ist das Ziel ~


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 Betreff des Beitrags: Re: Weihnachtsgedichte
BeitragVerfasst: Dienstag 27. November 2007, 18:19 
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Ehren-Satiri-Teen & Glorfindelbesitzerin
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Registriert: Dienstag 11. September 2007, 17:44
Beiträge: 158
Hab jetzt von meiner Freundin ein Gedicht geschickt bekommen, leider weiß ich den Autor nicht. Ich habe mich aber köstlich amüsiert und dachte, vielleicht passt es hier rein :D Ist ja gut, auch mal aus dieser Sicht drüber nachzudenken, oder? :wink:

Merry Weihnachten

Vor uns liegt nun der Event,
den man Merry Christmas nennt.
Unsre Youngsters, Girls und Boys,
kriegen jede Menge toys;
Pockemon und Peanut-Kern
haben alle Kids so gern!

Aber auch zu Mum und Dad
ist Old Santa pretty nett;
denn die Gifts aus Peter’s Shop
sind Prime Collection , - einfach top;
From Heaven high, da kommt er her,
und bringt der Goodies mehr und mehr.

Grandma, Grandpa, ach Ihr Alten,
Weihnachten könnt Ihr gern behalten,
X-mas providet globally
Corporate Identity;
Joy to the world, bald ist’s Zeit
again für Silent und für Holy Night.

Oder war da doch was dran,
am Christkind und am Weihnachtsmann?
An den Liedern, die wir einst gesungen:
Es ist ein Ros‘ entsprungen?
Lag still und starr nicht dort der See?
Standst du, oh Tannebaum, nicht grün im Schnee?

Ich sehe heut in meinem Traum,
Euch Eltern dort beim Lichterbaum,
An Ochs und Esel denke ich zurück,
an Kinderaugen voller Glück,
an Worte, die uns eng verbanden,
Als Alt und Jung sich noch verstanden.

Wenn wir daheim schon nicht verstehen,
wie soll’s global dann besser gehen?
Nicht, wenn Ihr fremde Wörter stammelt, -
doch wenn Ihr unterm Wort Euch sammelt,
strahlt in die Welt so weit, so breit,
der Friede dieser Weihnachtszeit.

Auf in die Weihnachtszeit! :santa:

_________________
"Certainty of death... Small chance of success... What are we waiting for?”

„Den Tod als Gewissheit... geringe Aussicht auf Erfolg... worauf warten wir noch?"

(Gimli in “Die Rückkehr des Königs”)


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 Betreff des Beitrags: Re: Weihnachtsgedichte
BeitragVerfasst: Dienstag 27. November 2007, 18:22 
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Austenbegeistert
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Registriert: Mittwoch 25. April 2007, 13:03
Beiträge: 234
Wohnort: Berlin
Miranda hat geschrieben:
Weihnachtsgedicht von LORIOT :wink:

An das dachte ich auch.....-und dann in dem typischen Tonfall! :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Weihnachtsgedichte
BeitragVerfasst: Dienstag 27. November 2007, 23:27 
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Amüsantes Boardmitglied und Reisetrulla
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Beiträge: 2141
Wohnort: NRW
Da hat Udo Jürgens wohl bei Loriot den Einfall geklaut. Denn er hat vor einigen Jahren dieses Lied hier geschrieben:

When the snow falls wunderbar
And the children happy are,
When the Glatteis on the street,
And we all a Glühwein need,
Then you know, es ist soweit:
She is here, the Weihnachtszeit

Every Parkhaus ist besetzt,
Weil die people fahren jetzt
All to Kaufhof, Mediamarkt,
Kriegen nearly Herzinfarkt.
Shopping hirnverbrannte things
And the Christmasglocke rings.

Merry Christmas, merry Christmas,
Hear the music, see the lights,
Frohe Weihnacht, Frohe Weihnacht,
Merry Christmas allerseits...

Mother in the kitchen bakes
Schoko-, Nuss- and Mandelkeks
Daddy in the Nebenraum
Schmücks a Riesen-Weihnachtsbaum
He is hanging auf the balls,
Then he from the Leiter falls...

Finally the Kinderlein
To the Zimmer kommen rein
And es sings the family
Schauerlich: "Oh, Chistmastree!"
And the jeder in the house
Is packing die Geschenke aus.

Merry Christmas, merry Christmas,
Hear the music, see the lights,
Frohe Weihnacht, Frohe Weihnacht,
Merry Christmas allerseits...

Mama finds unter the Tanne
Eine brandnew Teflon-Pfanne,
Papa gets a Schlips and Socken,
Everybody does frohlocken.
President speaks in TV,
All arround is Harmonie,

Bis mother in the kitchen runs:
Im Ofen burns the Weihnachtsgans.

And so comes die Feuerwehr
With Tatü, tata daher,
And they bring a long, long Schlauch
An a long, long Leiter auch.
And they schrei - "Wasser marsch!",
Christmas is - now im - Eimer...

Merry Christmas, merry Christmas,
Hear the music, see the lights,
Frohe Weihnacht, Frohe Weihnacht,
Merry Christmas allerseits...

_________________
Welch triste Epoche, in der es leichter ist, ein Atom zu zertrümmern als ein Vorurteil!
Albert Einstein


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 Betreff des Beitrags: Re: Weihnachtsgedichte
BeitragVerfasst: Dienstag 4. Dezember 2007, 20:06 
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Emsige Missionarin für Jane Austen
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Registriert: Sonntag 15. Oktober 2006, 16:01
Beiträge: 1154
Ach, in diesem Thread sind also die ganzen Weihnachtsgedichte versteckt! Den hatte ich unter der "Bücher-Rubrik" ja noch gar nicht entdeckt. Danke an flinders fürs Hervorholen. :top:

Weil mir letztes Jahr Katjas gepostetes Gedicht so gut gefallen hatte, nehme ich mir jetzt mal die Freiheit heraus, es aus dem Poesie- und Aphorismenthread hier hinein zu kopieren. Ich hoffe, Katja sieht es mir nach. :gnade: Ich finde halt, es sollte in dieser Sammlung hier nicht fehlen.

Katja hat geschrieben:

Ich hab hier auch noch eines meiner Lieblings-Weihnachtsgedichte.

Es heißt Dezember oder Im Dezember, das weiß ich jetzt nicht genau und ist von Erich Kästner:


Das Jahr ward alt. Hat dünne Haar.
Ist gar nicht sehr gesund.

Kennt seinen letzten Tag, das Jahr.
Kennt gar die letzte Stund.

Ist viel geschehn. Ward viel versäumt.
Ruht beides unterm Schnee.
Weiß liegt die Welt, wie hingeträumt.
Und Wehmut tut halt weh.

Noch wächst der Mond. Noch schmilzt er hin.
Nichts bleibt. Und nichts vergeht.
Ist alles Wahn. Hat alles Sinn.
Nützt nichts, daß man's versteht.

Und wieder stapft der Nikolaus
durch jeden Kindertraum.
Und wieder blüht in jedem Haus
der goldengrüne Baum.

Warst auch ein Kind. Hast selbst gefühlt,
wie hold Christbäume blühn.
Hast nun den Weihnachtsmann gespielt
und glaubst nicht mehr an ihn.

Bald trifft das Jahr der zwölfte Schlag.
Dann dröhnt das Erz und spricht:
Das Jahr kennt seinen letzten Tag,
und du kennst deinen nicht.

_________________
"To read ist to translate, for no two person's experiences are the same."
(W. H. Auden)

"Lesen heißt übersetzen, denn keine zwei Menschen teilen die gleichen Erfahrungen."


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 Betreff des Beitrags: Re: Weihnachtsgedichte
BeitragVerfasst: Dienstag 4. Dezember 2007, 20:47 
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Fanfictionautorentraum
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Registriert: Mittwoch 29. August 2007, 15:47
Beiträge: 313
Ich hab auch eins allerdings ist das er ein lustiges Weihnachtsgedicht und in Denglisch(Mischung aus Deutsch und Englisch) geschrieben!Ich weiss nicht wer das geschrieben hat weil ich es als E-Mail Anhang geschickt bekommen hab ,aber ich dachte so ein lustiges Gedicht kann ich euch nicht vorenthalten.

Merry Weihnachten

When the snow falls wunderbar
and the children happy are

When the Glatteis on the street
and we all a Glühwein need

Then you know, es ist so weit
She is here, the Weihnachtszeit

Every Parkhaus, ist besetzt
weil die people fahren jetzt

All to Kaufhof,Media Markt,
kriegen nearly Herzinfarkt

shopping hirnverbrannte things
and the Christmasglocke rings

Merry Christmas, merry Christmas,
Hear the music, see the lights,
Frohe Weihnacht, Frohe Weihnacht,
Merry Christmas allerseits

Mother in the kitchen bakes
Schoko-, Nuss- and Mandelkeks

Daddy in the Nebenraum
Schmücks a Riesen-Weihnachtsbaum

He is hanging auf the balls,
Then he from the Leiter falls...

Finally the Kinderlein
To the Zimmer kommen rein

And es sings the family
Schauerlich: "Oh, Chistmastree!"


And the jeder in the house
Is packing die Geschenke aus.

Merry Christmas, merry Christmas,
Hear the music, see the lights,
Frohe Weihnacht, Frohe Weihnacht,
Merry Christmas allerseits...

Mama finds unter the Tanne,
Eine brandnew Teflon-Pfanne,
Papa gets a Schlips and Socken,
Everybody does frohlocken.
President speaks in TV,
All around is Harmonie,

Bis mother in the kitchen runs:
Im Ofen burns the Weihnachtsgans

And so comes die Feuerwehr
With Tatü, tata daher,
And they bring a long, long Schlauch
And a long, long Leiter auch.
And they schrei - "Wasser marsch!",
Christmas is - now im - Eimer...


So ich hoffe euch gefällt es ! Ich weiß leider nicht wer das geschrieben hat aber ich dachte das kann ich euch nicht vorenthalten!

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"Once you've ruled out the impossible, whatever remains, however improbable, must be true"
~Sherlock Holmes in Sign of the Four by Sir Arthur Conan Doyle ~


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 Betreff des Beitrags: Re: Weihnachtsgedichte
BeitragVerfasst: Dienstag 4. Dezember 2007, 21:03 
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@Milli: :lol: Das ist wirklich lustig. :danke:

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„Wenn Frauen unergründlich erscheinen, dann liegt es am fehlenden Tiefgang der Männer.“

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 Betreff des Beitrags: Re: Weihnachtsgedichte
BeitragVerfasst: Dienstag 4. Dezember 2007, 21:06 
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Danke Milli - wirklich herrlich. Ich weiß noch, dass mein alter Physiklehrer das einmal bei unserer Weihnachtsfeier vorgetragen hat, es war lustig. Er hat auch noch so was anderes vorgelesen, aber das habe ich leider nicht mehr *gucken geht*

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 Betreff des Beitrags: Re: Weihnachtsgedichte
BeitragVerfasst: Dienstag 4. Dezember 2007, 22:36 
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Milli, das gleiche hatte ich oben schon gepostet (nur dass es da keiner lustig fand :heul: ). Es ist von Udo Jürgens :heul: .

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BeitragVerfasst: Mittwoch 5. Dezember 2007, 11:39 
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Christkind im Walde (Ernst von Wildenbruch, 1845-1909)

Christkind kam in den Winterwald,
der Schnee war weiß, der Schnee war kalt.
Doch als das heil'ge Kind erschien,
fing's an, im Winterwald zu blühn.

Christkindlein trat zum Apfelbaum,
erweckt ihn aus dem Wintertraum.
"Schenk Äpfel süß, schenk Äpfel zart,
schenk Äpfel mir von aller Art!"

Der Apfelbaum, er rüttelt sich,
der Apfelbaum, er schüttelt sich.
Da regnet's Äpfel ringsumher;
Christkindlein's Taschen wurden schwer.

Die süßen Früchte alle nahm's,
und so zu den Menschen kam's.
Nun, holde Mäulchen, kommt, verzehrt,
was euch Christkindlein hat beschert!

_________________
:blume: Grüsse, Caro

Avatar: Amelia Darcy (1754-1784)

Für 1 Jahr säe einen Samen, für 10 Jahre pflanze einen Baum, für 100 Jahre erziehe einen Menschen. chin. Weisheit


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Pixie hat geschrieben:
Milli, das gleiche hatte ich oben schon gepostet (nur dass es da keiner lustig fand :heul: ). Es ist von Udo Jürgens :heul: .


Ehrlich jetzt?? Das habe ich nicht mitbekommen, sorry Pixie :knuffel :keks: Das habe ich echt nicht mitbekommen..... komisch

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 Betreff des Beitrags: Re: Weihnachtsgedichte
BeitragVerfasst: Mittwoch 5. Dezember 2007, 16:36 
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Fanfictionautorentraum
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Registriert: Mittwoch 29. August 2007, 15:47
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Sorry Pixie hab ich echt nicht gesehen :nein: :wall:
Ich muss zu meiner Schande auch gestehen das ich nicht alle Gedichte die hier schon gepostet wurden durchgelesen habe *rotwerd*
Tut mir echt leid Pixie :danke:

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"Once you've ruled out the impossible, whatever remains, however improbable, must be true"
~Sherlock Holmes in Sign of the Four by Sir Arthur Conan Doyle ~


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 Betreff des Beitrags: Re: Weihnachtsgedichte
BeitragVerfasst: Mittwoch 5. Dezember 2007, 18:57 
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Begeistertes Missionierungsopfer
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Registriert: Samstag 27. Januar 2007, 02:03
Beiträge: 1697
Advent
Rainer Maria Rilke (1875-1926)

Es treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt
und manche Tanne ahnt wie balde
sie fromm und lichterheilig wird;
und lauscht hinaus. Den weißen Wegen
streckt sie die Zweige hin - bereit
und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit.




Das Weihnachtsbäumlein
Christian Morgenstern (1871-1914)

Es war einmal ein Tännelein
mit braunen Kuchenherzlein
und Glitzergold und Äpflein fein
und vielen bunten Kerzlein:
Das war am Weihnachtsfest so grün
als fing es eben an zu blühn.

Doch nach nicht gar zu langer Zeit,
da stands im Garten unten,
und seine ganze Herrlichkeit
war, ach, dahingeschwunden.
die grünen Nadeln warn'n verdorrt,
die Herzlein und die Kerzlein fort.

Bis eines Tags der Gärtner kam,
den fror zu Haus im Dunkeln,
und es in seinen Ofen nahm -
Hei! Tats da sprühn und funkeln!
Und flammte jubelnd himmelwärts
in hundert Flämmlein an Gottes Herz.



Im Winter
Georg Trakl (1887-1914)

Der Acker leuchtet weiß und kalt.
Der Himmel ist einsam und ungeheuer.
Dohlen kreisen über dem Weiher
Und Jäger steigen nieder vom Wald.

Ein Schweigen in schwarzen Wipfeln wohnt.
Ein Feuerschein huscht aus den Hütten.
Bisweilen schnellt sehr fern ein Schlitten
Und langsam steigt der graue Mond.

Ein Wild verblutet sanft am Rain
Und Raben plätschern in blutigen Goßen.
Das Rohr bebt gelb und aufgeschoßen.
Frost, Rauch, ein Schritt im leeren Hain.

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~ Der Weg ist das Ziel ~


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 Betreff des Beitrags: Re: Weihnachtsgedichte
BeitragVerfasst: Donnerstag 6. Dezember 2007, 12:06 
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D'Arcy-Expertin mit Adelsaffinität
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Vom Christkind von Anna Ritter (1865-1921)
Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen!
Es kam aus dem Walde, das Mützchen voll Schnee,
mit rotgefrorenem Näschen.
Die kleinen Hände taten ihm weh,
denn es trug einen Sack, der war gar schwer,
schleppte und polterte hinter ihm her.
Was drin war, möchtet ihr wissen?
Ihre Naseweise,ihr Schelmenpack -
denkt ihr, er wäre offen der Sack?
Zugebunden bis oben hin!
Doch war gewiss etwas Schönes drin!
Es roch so nach Ãpfeln und Nüssen!


Weihnachtszeit von Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874)
O schöne, herrliche Weihnachtszeit!
Was bringst du Lust und Fröhlichkeit!
Wenn der heilige Christ in jedem Haus
teilt seine lieben Gaben aus.
Und ist das Häuschen noch so klein,
so kommt der heilige Christ hinein,
und alle sind ihm lieb wie die Seinen,
die Armen und Reichen, die Grossen und Kleinen.
Der heilige Christ an alle denkt,
ein jedes wird von ihm beschenkt.
Drum lasst uns freuen und dankbar sein!
Er denkt auch unser, mein und dein!

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:blume: Grüsse, Caro

Avatar: Amelia Darcy (1754-1784)

Für 1 Jahr säe einen Samen, für 10 Jahre pflanze einen Baum, für 100 Jahre erziehe einen Menschen. chin. Weisheit


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 Betreff des Beitrags: Re: Weihnachtsgedichte
BeitragVerfasst: Donnerstag 6. Dezember 2007, 19:28 
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Piratensüchtige Administratorin, ebenfalls Seriensuchti mit Mittelalterpräferenz und spätes Girlie
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Wohnort: Wo die Messer und Schwerter herkommen
Ich habe heute ein schönes Adventsgedicht geschickt bekommen. ;)

Ein anderer Adventskalender

Ich gäb´ dir gerne einen Kalender,
einen Kalender zum Advent,
in dem, versteckt hinter kleinen Türchen,
etwas ist, was jeder Mensch braucht und kennt.

Am 1. wäre hinter dem Türchen Verständnis,
hinterm 2. Türchen ist Phantasie,
hinterm 3. Humor,
und dann kommt am 4. eine Portion Euphorie.

hinterm 5. Türchen findest du Hoffnung,
hinter dem 6. eine Menge Zeit,
und öffnest du dann das 7. Türchen,
entdeckst du dahinter Geborgenheit.

im 8. Türchen sind Spaß und Freude,
im 9., da ist die Zuversicht,
hinterm 10. verborgen sind Kraft und Stärke,
im 11. ist Glück und im 12. ist Licht.

hinterm 13. Türchen, da ist der Glaube,
am 14. findest du Menschlichkeit,
am 15. Trost und am 16. Frieden,
hinterm 17. Türchen die Zweisamkeit.

am 18. findest du gute Gedanken,
am 19. Achtung vor Mensch und Tier,
am 20. Hilfe. Fast ist alles offen,
zu öffnende Türchen gibt´s nur noch vier.

hinterm 21. kommt die Freundschaft
und am 22. die Toleranz,
am 23. die innere Ruhe -
am 24. strahlt der Christbaum in seinem Glanz.

Hinter dem Türchen am Heiligen Abend
sind keine Geschenke, nicht Reichtum und Geld,
hinter diesem Türchen, da ist die Liebe,
das größte und wichtigste auf dieser Welt.

Ich gäb´ dir so gerne diesen Kalender,
diesen Kalender zum ersten Advent,
doch mußt du sie alle selbst dir suchen,
die Dinge, die jeder Mensch braucht und kennt.

Verfasser leider unbekannt..

Grüße
Kerstin

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"I think that we like those kind of entertainment just to have the opportunity to become a child again during 42 minutes."


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 Betreff des Beitrags: Re: Weihnachtsgedichte
BeitragVerfasst: Freitag 7. Dezember 2007, 10:54 
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D'Arcy-Expertin mit Adelsaffinität
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Registriert: Mittwoch 28. Juni 2006, 11:57
Beiträge: 6713
Wohnort: Bayern
:danke: Kerstin
hab's auch gleich beim Weihnachts-Meeting vorgetragen... :D

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:blume: Grüsse, Caro

Avatar: Amelia Darcy (1754-1784)

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 Betreff des Beitrags: Re: Weihnachtsgedichte
BeitragVerfasst: Montag 10. Dezember 2007, 11:10 
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Administratorin im Ruhestand und Tom-Lefroy-Expertin
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Registriert: Mittwoch 14. Juni 2006, 20:11
Beiträge: 3007
Dieses Gedicht ist wundervoll, Kerstin!

(Vielleicht sollte ich es mal gewissen Leuten aus meiner Bekanntschaft vortragen, die irgendwie nicht so ganz kapieren, worauf es bei Weihnachten ankommen sollte! :wall: Bevor sie mir wieder das Weihnachtsfest versauen... )

_________________
Es ist besser den Mund zu halten und dumm zu erscheinen, als ihn zu öffnen und jeden Zweifel zu zerstreuen.
(Verfasser (mir) unbekannt --- Angelika meint, es sei Mark Twain... :biggrin: )


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 Betreff des Beitrags: Re: Weihnachtsgedichte
BeitragVerfasst: Sonntag 23. Dezember 2007, 23:59 
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Emsige Missionarin für Jane Austen
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Registriert: Sonntag 15. Oktober 2006, 16:01
Beiträge: 1154
Weihnachten heute :tannenbaum:

Weihnachten
hat vor allem
etwas mit Kindern zu tun,
mit dem Kind in der Krippe,
mit unseren Kindern,
mit dem Kind in uns.

Weihnachten
hat vor allem
etwas mit Liebe zu tun,
mit Güte und Verständnis,
mit Zärtlichkeit und Ermutigung,
mit geöffneten Armen.

Weihnachten hat vor allem
etwas mit Neuanfang zu tun,
mit unseren eigenen kleinen Schritten
heraus aus der Erstarrung,
hin zum Licht.

(Ute Latendorf)

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"To read ist to translate, for no two person's experiences are the same."
(W. H. Auden)

"Lesen heißt übersetzen, denn keine zwei Menschen teilen die gleichen Erfahrungen."


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 Betreff des Beitrags: Re: Weihnachtsgedichte
BeitragVerfasst: Donnerstag 25. Dezember 2008, 02:51 
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Emsige Missionarin für Jane Austen
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Registriert: Sonntag 15. Oktober 2006, 16:01
Beiträge: 1154
Wirklich Weihnachten ist dann,
wenn die Stille der Heiligen Nacht
auch in unser Herz gefunden hat.


(Carol Ann Hierl)

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