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 Betreff des Beitrags: Re: Charlotte, Emily und Anne Bronte
BeitragVerfasst: Freitag 3. Juli 2009, 11:33 
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Austenexperte
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Ich finde Ulli spricht etwas Wichtiges an. Diese Zufälle unterstützen ein Nicht-Mögen des Romans bloß, halten aber nicht vom Mögen des Romans grundsätzlich ab.
Mir fallen diese Zufälle auch auf, das mit den Cousins finde ich auch sehr unrealistisch, aber ich denke, es ging dabei darum zu zeigen, wie es Jane ergeht, als sie plötzlich eine "richtige Familie" hat und irgendwo dazugehört und mal abgesehen von dem Verhältnis zu Rochester. Und dass die dann eben wirklich mit ihr verwandt sind, ist zwar sehr unrealistisch, aber sollte eben das noch verdeutlichen, dass Jane nun eben nicht mehr allein in der Welt steht, nicht mehr völlig von Rochester abhängt in Bezug auf menschliche Kontakte.
Auch ihre Erbschaft kann man so verstehen, dass sie damit endlich selbst mal entscheiden kann, sie ist nicht mehr die arme Gouvernante, sondern hat Familie und Geld nun und dennoch bleibt ihre Liebe zu Rochester und sie geht zu ihm zurück.
Sie ist ihm nun ganz ebenbürtig, nicht nur im Geiste, und fast noch überlegen, da er ja nicht sehen kann. Das ist denke ich der wichtige Aspekt bei dieser Episode auch und macht eben das HappyEnd erst möglich, neben dem Tod der Frau.

Und ich muss sagen, ich finds auch unrealistisch, dennoch ist das für mich kein KO-Kriterium, da ich sonst die Geschichte und auch die Art, wie Charlotte Bronte sie ausführt mag. Sie hat eine andere Art als Jane Austen, die Gefühle eher ironisch aus der Außensicht beschreibt. Hier kommt mehr die Innensicht der Figur selbst zum Tragen und ich mag sowas allgemein sehr gerne. Nicht dass ich JA nicht mag, aber mir gefällt beides aus unterschiedlichen Gründen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Charlotte, Emily und Anne Bronte
BeitragVerfasst: Freitag 3. Juli 2009, 20:17 
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Eigentlich finde ich Jane Eyre gut.. bis zur ihrer Flucht nach der Hochzeit. Danach wird mir die Handlung zu abstrus, weil sich dann die Zufälle häufen.
Ihr Verhältnis zu Rochester finde ich spannend, das er seine Frau wegsperrt, das gehört zu einem guten viktorianischen Gothic-Roman sicher dazu. ;)
Nur der Abschnitt mit ihrem bigotten Cousin, dem sie ohnmächtig über die Füße fällt, das habe ich immer gerne ausgelassen.
Mich stört auch nicht, dass sie seine Rufe hört. Ist halt eine romantische Note.
Aber nachdem der Roman ja anfangs eher realistisch angelegt war, ist er am Ende halt ein bißchen arg phantastisch.
Und das passiert bei Jane Austen halt nie. Zufälle ja, ungewöhnliche Zufälle sicher auch.. aber bei ihr ist es am Ende halt doch immer recht bodenständig.
Grüße
Kerstin

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 Betreff des Beitrags: Re: Charlotte, Emily und Anne Bronte
BeitragVerfasst: Samstag 4. Juli 2009, 16:29 
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Na, ich merke schon, die Wahrscheinlichkeit ist ein harter Brocken. Dann erzähle ich mal eine Geschichte:

Meine Großtante sitzt, hochbetagt, auf Kur im Cafe neben einer ihr völlig unbekannten Dame. Man kommt ins Gespräch, entdeckt schließlich, daß man in der Nachkriegszeit tatsächlich mal in der selben Stadt gewohnt hat. Es ist nicht die Stadt, in der die eine oder die andere heute lebt, es ist auch nicht die Stadt, in der sie sich gegenwärtig aufhalten. Schließlich erzählt diese unbekannte Frau meiner Großtante, daß damals, als beide in der gleichen Stadt lebten, eines Tages ein kleiner Junge auf den Treppenstufen zu ihrem Haus saß. Da das ein paar mal passierte, lud sie ihn schließlich zu sich ein und machte ihm ein Brot. Von da an kam er täglich. Beide Damen gehen ins Detail und schließlich muß meine Großtante entdecken, daß dieser kleine Junge ihr Sohn war.

Wie wahrscheinlich ist es, daß Jahrzehnte nach diesem Ereignis, nach einer Zeit der relativen Völkerwanderung, diese zwei Frauen, die sich nie begegnet sind, im selben Ort zur selben Zeit auf Kur sind, in der gleichen Zeit im Cafe sitzen, noch dazu an Nachbartischen, überhaupt ins Gespräch kommen und dann entdecken, daß die eine den Sohn der anderen bewirtet hat. Mir scheint das der Gipfel der Unwahrscheinlichkeit. Passiert ist es trotzdem.

Zum Thema Wahrscheinlichkeit und Logik ist mir vor einiger Zeit mal ein Abschnitt in einem Buch aufgefallen, in dem sich zwei Filmemacher über eben dieses Thema unterhalten:

Truffaut:
...Wahrend sie (die Kritiker) den Fim anschauen oder auch hinterher, analysieren sie die Handlung und natürlich hält die Handlung einer logischen Analyse nicht stand. Sie sehen häufig Schwächen in dem, was gerade eine Eigenart des Kinos ist, angefangen bei der totalen Gleichgültigkeit der Wahrscheinlichkeit über.

Hitchcock:
Die Wahrscheinlichkeit interessiert mich nicht. Sie ist das Einfachste von der Welt. In "Die Vögel" gibt es doch diese lange Szene in dem Restaurant, wo die Leute über Vögel reden. Unter ihnen ist eine Frau mit einer Baskenmütze auf dem Kopf, die zufällig Vogelspezialistin ist, Ornithologin. Sie ist zufällig da. Selbstverständlich hätte ich ein paar Szenen drehen können, damit ihr Auftreten glaubwürdig wirkt, aber diese Szenen wären völlig uninteressant gewesen.

Truffaut:
Und für das Publikum ein Zeitverlust.

Hitchchock:
...Seien wir doch logisch. Wenn man alles analysieren wollte und alles nach Erwägungen der Glaubwürdigkeit und Wahrscheinlichkeit konstruieren, dann würde keine Spielfilmhandlung dieser Analyse standhalten und es bliebe einem nur noch der Dokumentarfilm.........Von einem Mann der Geschichten erzählt, zu verlangen, daß er der Wahrscheinlichkeit Rechnung trägt, das ist ebenso lächerlich, wie von einem gegenständlichen Maler zu verlangen, daß der die Dinge ganz genau abbildet.


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 Betreff des Beitrags: Re: Charlotte, Emily und Anne Bronte
BeitragVerfasst: Samstag 4. Juli 2009, 16:34 
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Dass etwas passieren kann oder nicht hat aber noch lange nichts damit zu tun, ob der Zuschauer/Leser es als natürlich oder unwahrscheinlich empfindet ... ich glaube, das ist der Haken an der Sache.

Um zu "Jane Eyre" zurückzukommen: Klar ist es möglich, dass Jane ihre Cousins zufällig trifft, es gibt verrücktere Zufälle. Dass es als unwahrscheinlich oder konstruiert empfunden wird, hat was mit der Qualität und Struktur der Erzählweise zu tun - oder um es vorsichtiger auszudrücken: mit dem Geschmack des Lesers. :wink:

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"For the Snark was a Boojum, you see."
(Lewis Carroll, "The Hunting of the Snark")

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 Betreff des Beitrags: Re: Charlotte, Emily und Anne Bronte
BeitragVerfasst: Samstag 4. Juli 2009, 16:40 
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Julia hat geschrieben:
Dass es als unwahrscheinlich oder konstruiert empfunden wird, hat was mit der Qualität und Struktur der Erzählweise zu tun - oder um es vorsichtiger auszudrücken: mit dem Geschmack des Lesers. :wink:


Bzw. der Bereitschaft, diesem Pfad zu folgen. Vielleicht folgt der, der einige Unwahrscheinlichkeiten erlebt hat, auch einfach bereitwilliger, als einer, dem derartig Verrücktes noch nicht passiert ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Charlotte, Emily und Anne Bronte
BeitragVerfasst: Samstag 4. Juli 2009, 17:28 
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Julia hat geschrieben:
Dass etwas passieren kann oder nicht hat aber noch lange nichts damit zu tun, ob der Zuschauer/Leser es als natürlich oder unwahrscheinlich empfindet ... ich glaube, das ist der Haken an der Sache.

Um zu "Jane Eyre" zurückzukommen: Klar ist es möglich, dass Jane ihre Cousins zufällig trifft, es gibt verrücktere Zufälle. Dass es als unwahrscheinlich oder konstruiert empfunden wird, hat was mit der Qualität und Struktur der Erzählweise zu tun - oder um es vorsichtiger auszudrücken: mit dem Geschmack des Lesers. :wink:

Was, wie gesagt, auch daran liegen kann, das die Erzählweise dort plötzlich abbiegt. Die Jahre im Internat sind fast schon eine soziale Analyse der Erziehung in dieser Zeit. Die Zeit bei Rochester ist spannend, weil die Charaktere sich aneinander reiben können und dadurch Spannung in die Geschichte kommt.. der Höhepunkt ist dann die missglückte Hochzeit mit der Flucht und dann... driftet es ab ins Zufällige. Es ist so, als ob ihr nach diesem weitgreifenden Ereignis einfach nichts eingefallen wäre und sie nun in die Kiste der Zufälle greifen muß, damit die Geschichte dann wieder bei Rochester enden kann.
Jane Austen wäre das wohl nicht passiert. ;D
Selbst wenn sie beispielsweise bei P&P auf den Zufall verzichtet hätte, Darcy und Elizabeth in Pemberley aufeinander treffen zu lassen, hätte sie weitere wahrscheinliche Möglichkeiten gehabt, die zwei wieder zusammen zu bringen.
Grüße
Kerstin

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 Betreff des Beitrags: Re: Charlotte, Emily und Anne Bronte
BeitragVerfasst: Samstag 4. Juli 2009, 19:35 
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Ich denke, die Episode mit den Cousinen und auch St-John hat einen tieferen Sinn, nämlich auch dessen Verständnis von Heirat, Ehe, LIebe dem von Jane gegenüberzustellen. Erst durch St. John wird Jane wieder klar, wie tief ihre Liebe zu Rochester war und dass es nicht gut ist, eine solche Liebe einfach so zu vergessen wie St.John es versucht bei seiner großen Liebe.
Ich bin fest davon überzeugt, dass Charlotte Bronte hier noch eine andere Weltsicht zeigen wollte und dass sie dies vielleicht überzeugender hätte machen können, ist eine Sache, dass sie da gar nicht genau wusste, wie weitermachen, halte ich jedoch für eine böse Unterstellung.

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 Betreff des Beitrags: Re: Charlotte, Emily und Anne Bronte
BeitragVerfasst: Samstag 4. Juli 2009, 20:29 
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Kerstin hat geschrieben:

Jane Austen wäre das wohl nicht passiert. ;D


Jane Austen ist ja nun nicht das Maß aller Dinge. Sie konnte wahrlich eine ganze Menge, aber nun nicht alles. Sie als Maßstab zu nehmen, um andere herabzusetzen - ich weiß nicht...


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 Betreff des Beitrags: Re: Charlotte, Emily und Anne Bronte
BeitragVerfasst: Samstag 4. Juli 2009, 20:34 
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Becci hat geschrieben:
Erst durch St. John wird Jane wieder klar, wie tief ihre Liebe zu Rochester war und dass es nicht gut ist, eine solche Liebe einfach so zu vergessen wie St.John es versucht bei seiner großen Liebe.


Ist diese große Liebe nicht eine Erfindung der Mini-Serie?

Ich habe über die Bedeutung dieses Abschnittes nie nachgedacht. Für mich ist sie einfach an einem Ort, an dem sie angenommen, gemocht und respektiert wird und zwar ganz unabhängig von irgendwelcher gesellschaftlichen Position und Reichtum. Sie darf sie selbst sein und ist damit Teil dieser Familie, die sich dann auch noch tatsächlich als blutsverwandt herausstellt. Aber auch vor dieser Erkenntnis waren diese Geschwister mehr Familie, als die, bei der sie aufwuchs.


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 Betreff des Beitrags: Re: Charlotte, Emily und Anne Bronte
BeitragVerfasst: Samstag 4. Juli 2009, 23:17 
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Ulli hat geschrieben:
Kerstin hat geschrieben:

Jane Austen wäre das wohl nicht passiert. ;D


Jane Austen ist ja nun nicht das Maß aller Dinge. Sie konnte wahrlich eine ganze Menge, aber nun nicht alles. Sie als Maßstab zu nehmen, um andere herabzusetzen - ich weiß nicht...

Ich habe damit nicht die Bronte Schwestern herabsetzen wollen, aber Meli hatte sie schon als Vergleich genommen, indem sie die Zufälle in P&P heranzog.
Mal davon abgesehen dürfte wohl klar sein, dass diese Bemerkung mehr ironischer Art war.

Ich fand Jane Eyre wirklich gut.. nur die Episode rund um ihren Cousin war mir immer suspekt. Das mit den losen Enden, die Julia beschreibt, ist schon ziemlich treffend.
Grüße
Kerstin

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 Betreff des Beitrags: Re: Charlotte, Emily und Anne Bronte
BeitragVerfasst: Sonntag 5. Juli 2009, 10:23 
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Ulli hat geschrieben:
Becci hat geschrieben:
Erst durch St. John wird Jane wieder klar, wie tief ihre Liebe zu Rochester war und dass es nicht gut ist, eine solche Liebe einfach so zu vergessen wie St.John es versucht bei seiner großen Liebe.


Ist diese große Liebe nicht eine Erfindung der Mini-Serie?

Vielleicht, aber solche Fragen kann man sich bei manchen JA-Büchern auch fragen. Gerade die Beziehung von Marianne und Colonel Brandon wirkt doch im Buch mehr wie eine Vernunftsehe und nicht wie eine Liebesheirat wie es in den Filmen immer sterilisiert wird. Nicht dass ich bezweifel, dass sie sich lieben, aber ich meine, aus den Andeutungen JAs wird in den Filmen auch immer mehr gemacht, daher ist dieses Argument für mich ein zweischneidiges Schwert.

Was ich meinte, ist auch mehr, dass man klar feststellen kann, dass in St.John sich eine Lebenseinstellung und Religiösität zeigt, die schon bei Helen ansatzweise vorhanden war. Das Thema der Relisiösität, welches durch Helen und Mr. Brocklehurst am Anfang eingeführt wird, findet hier seine Fortsetzung.
Auch steht St. John Rochester dagegen gegenüber, dass für ihn Jane eben kein "equal" ist. Er würde nicht mit ihr als seiner Schwester reisen, nur mit ihr als seiner Frau, was sie von ihm abhängig macht. Er versucht Jane, auch wenn er sie respektiert, einen Lebensstil aufzudrücken, während Rochester ihre Meinung weitaus mehr schätzt.
Und ihre Erbschaft ist auch wichtig, um mit Mr. Rochester auf gleicher Ebene sein zu können. Bei seinem ersten Antrag war sie noch von ihm abhängig, in sozialen Kontakten, die sie hatte, und von der finanziellen Seite her. Am Ende des Romans hat sie soziale Kontakte in den Rivers, die über ihren Kontakt zu ihm hinausgehen und ist ihm finanziell gleichgestellt.
Und ähnliches sagt auch die Sekundärliteratur, hab da gerade nichts hier, aber ich kann da gerne noch mal einen Blick reinwerfen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Charlotte, Emily und Anne Bronte
BeitragVerfasst: Sonntag 5. Juli 2009, 11:53 
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Ulli hat geschrieben:

Ist diese große Liebe nicht eine Erfindung der Mini-Serie?



Nein Miss Rosamund Oliver kam im Buch auch als die Frau vor die St. John liebte und für die St. John starke Gefühle hegten die ihm allerdings zu unrein waren da sie wohl auch sexueller Natur waren ,wenn ich dass richtig verstanden habe.

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"When once married people begin to attack me with,--`Oh! You will think very differently, when you are married.' I can only say, `No, I shall not;' and then
they say again, `Yes, you will,' and there is an end of it."


Frederick Wentworth to Admiral Croft in Persuasion Chapter 8


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